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    Privatheit in Zeiten der Digitalisierung: Stellungnahme

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    Wer die Vorteile der Digitalisierung nutzen möchte, der muss nicht zwangsläufig ihre Nachteile akzeptieren. Während der Verlust der Privatsphäre oft als alternativlose Konsequenz der Technologieentwicklung dargestellt wird, zeigt eine Arbeitsgruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in dieser Stellungnahme, dass es eine große Bandbreite von Maßnahmen zum Schutz der Privatheit im digitalen Raum gibt. Neben rechtlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen gibt es insbesondere vielfältige technologische Möglichkeiten, um die unerwünschte Nutzung von Daten zu erschweren. Die Gesellschaft kann auf eine Vielzahl von Handlungsoptionen zurückgreifen, um die Digitalisierung nach ihren Vorstellungen zu gestalten, ohne dabei auf deren große Vorteile zu verzichten

    Stellungnahme von neun Partnern der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Veröffentlichungen

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    Fortschritt und gesellschaftlicher Wohlstand beruhen zu einem großen Teil auf den Ergebnissen von Forschung und Wissenschaft und dem Vertrauen, das von der Gesellschaft in sie gesetzt werden. Die Einhaltung der hohen Standards der Qualitätssicherung als Element der guten wissenschaftlichen Praxis ist eine unverzichtbare Voraussetzung, um dieses Vertrauen aufrechtzuerhalten. Die Gesellschaft erwartet von der Wissenschaft zu Recht nicht nur die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, sondern auch ein hohes Maß an Integrität und Redlichkeit. Auch aus diesem Grund haben sich die Mitglieder der Allianz der Wissenschaftsorganisationen der guten wissenschaftlichen Praxis verpflichtet. Die Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Prozessen ist ein zentrales Element guter wissenschaftlicher Praxis und ein Kernanliegen aller Wissenschaftsorganisationen

    Künstliche Photosynthese: Forschungsstand, wissenschaftlich-technische Herausforderungen und Perspektiven : [Kurzfassung]

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    Die Energieversorgung umwelt- und klimafreundlich zu gestalten, ist eine der größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Kohle, Erdöl und Erdgas müssen durch CO2-neutrale Brenn- und Wertstoffe ersetzt werden, um die Folgen des Klimawandels einzudämmen. Eine wichtige Voraussetzung: Nur wenn regenerative Energieträger nachhaltig produziert werden, können sie zum Klimaschutz beitragen. Einen möglichen Ansatz hierfür eröffnet die Künstliche Photosynthese. Bei der Photosynthese handelt es sich um einen Prozess, bei dem unter alleiniger Nutzung von Sonnenlicht als Energiequelle chemische Energieträger und organische Wertstoffe produziert werden. Während in der biologischen Photosynthese die Energie des Sonnenlichts von Pflanzen, Algen und Bakterien genutzt wird, um aus Kohlendioxid und Wasser Biomasse zu produzieren, werden in der Künstlichen Photosynthese Produkte wie Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Methan, Methanol oder Ammoniak, aber auch komplexere Substanzen erzeugt, die fossile Brenn- und Rohstoffe ersetzen können. Diese energiereichen Stoffe können transportiert, gespeichert und anschließend im Energie und Rohstoffsystem eingesetzt werden. Gelänge eine großtechnische Anwendung der Künstlichen Photosynthese, so ließen sich die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen spürbar eindämmen, da weniger fossile Ressourcen gefördert und verbrannt werden müssten. Die solare Produktion von Brenn- und Wertstoffen aus unbegrenzt verfügbarem Wasser und Bestandteilen der Luft (CO2 bzw. Stickstoff) kann also einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten. Es gibt unterschiedliche Forschungsrichtungen und Technologieentwicklungen, wobei die Künstliche Photosynthese in dieser Studie im Vordergrund steht

    The Silent Spring: On the need for sustainable plant protection

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    Chemicals end up in the environment in many different ways, intentional and unintentional. Plant protection products, hereinafter referred to interchangeably as pesticides, make up the quantitatively largest share of harmful substances which are used deliberately. Chemical pesticides are used to protect crops and plant products from harmful organisms and the diseases they cause, and contain one or more chemical and usually synthetically manufactured active substances. Pesticides combat animals acting as pests, e.g. insects (insecticides) or rodents (rodenticides), offer protection from diseases such as fungal infestations (fungicides) or simplify production methods and decrease the related costs through reducing the number of hours worked. Pesticides also include herbicides which are used to control weeds. Other applications include plant growth regulation and the conservation of plant products. Alongside climate change, major changes to global nutrient cycles, the destruction of habitats and other factors, pesticide contamination plays a significant role in the concept of planetary boundaries, which suggests that crossing critical thresholds leads to profound disturbances in the Earth system processes

    Gemeinsamer Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung: Tätigkeitsbericht Oktober 2018

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    Der Bericht gibt einen Überblick über den Stand der deutschen und internationalen Debatten zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung sowie über entsprechende Verhaltenskodizes in der Industrie. Im Fokus stehen vor allem die Forschungsbereiche Genomchirurgie, Synthetische Biologie, Robotik und Künstliche Intelligenz. Ein weiteres Thema des Berichts sind die Voraussetzungen der Förderung sicherheitsrelevanter Forschung durch die DFG und im EU-Rahmenprogramm „Horizon 2020“. Weiterhin werden die Ergebnisse einer Umfrage zur Tätigkeit der Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung in den letzten zwei Jahren und Initiativen zur Bewusstseinsbildung für ethische Aspekte sicherheitsrelevanter Forschung vorgestellt. Der Bericht schließt mit der Dokumentation der letzten beiden Veranstaltungen des Ausschusses und einem Ausblick ab

    Traumatisierte Flüchtlinge – schnelle Hilfe ist jetzt nötig: Stellungnahme

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    Flüchtlinge sind vor, während und nach ihrer Flucht besonderen gesundheitlichen, psychischen und sozioökonomischen Belastungen ausgesetzt. Physische und psychische Leiden variieren insbesondere je nach der Summe erlebter massiver Bedrohungen wie Kriegs- und Fluchterfahrung, aber auch in Abhängigkeit von Entwicklungsbedingungen in Kindheit und Jugend. Erste Untersuchungen weisen darauf hin, dass ein substantieller Anteil der in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge professionelle Hilfe und Unterstützung benötigt, um die Voraussetzung zu erlangen, erfolgreich familiäre, schulische und berufliche Anforderungen zu bewältigen, und um sich in die Gesellschaft integrieren zu können

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