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    Wiederherstellung von Wildnis auf unserem Planeten und in unserem Leben

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    Today we face enormous challenges in the face of our impact on Earth systems, including global climate change, the looming potential for attendant social disruptions, and the loss of biological diversity as a result of still-increasing human populations and resource consumption. The fate of numerous other species is in doubt if we cannot find ways with which to coexist, and this problem is often most acute with respect of large and otherwise dangerous animals – in the end it comes down to whether they have value to us, either instrumentally or in terms of which has often been called intrinsic worth. In North America in particular, intrinsic values of wildlife often have been presented as a sort of cosmic truth, such that justification for a hands-off approach to wildlands is assumed to be ethically and scientifically appropriate. I will show instead that a mind-set in which we are part of rather than disjunct from nature is consistent with both science and ethics, and that a combination of European traditions of “land sharing” with a modified vision of North American “land sparing” is our best option for coexistence with giant herbivores and dangerous carnivores. Viewing humans and other species as ecological interactors offers our best hope for rewilding Earth as well as our own lives.Die Menschheit steht vor enormen Herausforderungen hinsichtlich unseres Einflusses auf die Systeme der Erde, wie dem globalen Klimawandel, dem sich abzeichnenden Potenzial für damit einhergehende soziale Verwerfungen und dem Verlust der biologischen Vielfalt als Folge der ständig wachsenden menschlichen Bevölkerung und des Ressourcenverbrauchs. Das Schicksal zahlreicher Arten ist in Gefahr, wenn wir keine Wege finden, um mit ihnen zu koexistieren. Dieses Problem ist oft bei großen und für die Menschen gefährlichen Tieren am akutesten. Letztendlich geht es darum, ob sie für uns einen Wert haben, entweder einen instrumentellen Wert oder das, was oft als Eigenwert bezeichnet wird. Vor allem in Nordamerika wird der Eigenwert von Wildtieren oft als eine Art universelle Wahrheit dargestellt, so dass man davon ausgeht, dass ein Ansatz des „Sich-Heraushaltens“ im Umgang mit Wildtieren ethisch und wissenschaftlich gerechtfertigt ist. Ich werde stattdessen zeigen, dass eine Denkweise, in der wir Teil der Natur und nicht von ihr getrennt sind, sowohl mit der Wissenschaft als auch mit der Ethik vereinbar ist, und dass eine Kombination aus der europäischen Tradition des „Land-Teilens“ mit einer modifizierten Vision des nordamerikanischen „Land-Schonens“ unsere beste Option für eine Koexistenz mit großen Pflanzenfressern und gefährlichen Fleischfressern ist. Eine Betrachtung des Menschen und anderer Arten als ökologische Interaktionspartner bietet die beste Aussicht auf eine Wiederherstellung von Wildnis auf der Erde und in unserem eigenen Leben

    Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen im Rahmen der öffentlichen Konsultation des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz zur Evaluierung des Bildungs- und Wissenschafts-Urheberrechts: (§§ 60a bis 60h des Urheberrechtsgesetzes)

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    Das Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft von 2018 (UrhWissG) wurde von der Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisationen nachdrücklich begrüßt. Damals war die Erwartung, dass die Normen mehr Klarheit, Anwendungssicherheit und Praxistauglichkeit bringen würden, was für die „dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wissenschaft und die Qualität von Lehre und Studium ganz entscheidend“ sei. Nach inzwischen gut drei Jahren praktischer Erfahrung mit der Anwendung stellt die Allianz der Wissenschaftsorganisationen fest, dass die damaligen Erwartungen ganz überwiegend erfüllt wurden. Die Reform von 2018 war ein wichtiger Meilenstein, ohne den der derzeitige Wandel hin zu vielfältigeren digitalen Lern- und Lehrformaten nicht möglich wäre. Die Erfahrungen mit der Corona-Pandemie haben erneut sehr klar gezeigt, dass gesetzliche Erlaubnistatbestände für die Aufrechterhaltung digitaler Lehre und Forschung unverzichtbar sind. Ein System dagegen, das auf aufwendigen Lizenzverhandlungen beruht, wie es manche Wissenschaftsverlage immer noch fordern, stände den Anforderungen, die sich für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft aus der Digitalisierung ergeben, entgegen. Die Erfahrungen mit §§ 60a bis 60h UrhG sind insgesamt deutlich positiv und die aktuelle Entfristung ist daher konsequent und wird von der Allianz begrüßt. Aus Sicht der Allianz der Wissenschaftsorganisationen sind die positiven Erfahrungen ein starker Beleg dafür, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. In einer weiteren Reform sollten die verbleibenden Mängel beseitigt und die gesetzlichen Erlaubnisse für den besonderen Bedarf von Wissenschaft und akademischer Lehre konstruktiv weiterentwickelt werden. Die folgenden Abschnitte sind als Hinweise in diese Richtung zu verstehen

    Jahrbuch 2020

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    Das Jahr 2020 war durch die Coronavirus-Pandemie (COVID-19) bestimmt. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt oder in das Internet verlagert werden, z. B. die geplante Jahresversammlung, eine in der Geschichte der Leopoldina bisher nie dagewesene Situation. Nur wenige Tagungen konnten noch zu Beginn des Jahres als Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden. Der Bericht des Präsidenten und die Beiträge des Jahrbuchs spiegeln die komplizierte Lage und die unter den Pandemie-Umständen noch möglichen, teilweise außergewöhnlichen Arbeitsformen der Akademie wider. Dabei wurden auch neue Formate etabliert, die dauerhaft das Wirkungsspektrum der Akademie ergänzen können

    The Convergence of Artificial Intelligence and Telehealth (InTouch Health, Inc.)

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    Beginning this century, telehealth has become part of the digital transformation of healthcare. The COVID-19 pandemic has shifted the delivery of healthcare from traditional means to a virtual-first strategy. Health systems are now investing heavily in this cost-effective technology which can expand their presence, better leverage their clinical teams, and provide easier and safer access to care for patients. Because telehealth requires the transmission of a digital medium, it is also uniquely positioned to benefit from AI. Technology has progressed to a point where telehealth is not merely a proxy for in-person care, but in certain ways can improve the care that is delivered. The combination of AI and telehealth can clearly provide specific benefits to the healthcare clinician’s capabilities, as well as efficiency. New diagnostic abilities, smart recommendations, and augmented AI tools will empower physicians to perform clinical care like never before. The path forward is to digitize and scale AI enabled telehealth throughout the patient care journey. Once AI and telehealth are embraced as a common piece of digital health technology, we will be able to continually create better, safer, and easier healthcare at a cost our society can afford.Zu Beginn dieses Jahrhunderts ist die Telemedizin Teil der digitalen Transformation des Gesundheitswesens geworden. Die COVID-19-Pandemie verlagert die Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistung durch traditionelle Mittel auf eine Strategie, die eine virtuelle Versorgung bevorzugt. Gesundheitssysteme investieren jetzt stark in diese kosteneffektive Technologie, die ihre Reichweite vergrößert. Damit können klinische Teams besser eingesetzt werden und Patienten haben einen einfacheren und sichereren Zugang zur Gesundheitsversorgung. Da die Telemedizin die Übertragung eines digitalen Mediums erfordert, ist sie auch einzigartig positioniert, um von der künstlichen Intelligenz zu profitieren. Die Technologie ist so weit fortgeschritten, dass die Telemedizin nicht mehr nur ein Stellvertreter für die persönliche Betreuung ist, sondern in gewisser Weise die erbrachte Pflege verbessern kann. Die Kombination aus künstlicher Intelligenz und Telemedizin bietet eindeutige Vorteile für die Leistungsfähigkeit sowie die Effizienz des Mediziners. Neue diagnostische Fähigkeiten, intelligente Empfehlungen und erweiterte KI-Tools werden Ärzte in die Lage versetzen, eine klinische Versorgung wie nie zuvor anzubieten. Der Weg nach vorn ist die Digitalisierung und Skalierung der KI-fähigen Telemedizin entlang der ganzen Kette der Patientenversorgung. Sobald die KI und Telemedizin als digitale Gesundheitstechnologie des Alltags anerkannt werden, werden wir in der Lage sein, kontinuierlich eine bessere, sicherere und einfachere Gesundheitsversorgung zu schaffen, die für die Gesellschaft erschwinglich ist

    Round Table Discussion

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    Participants of the Round Table in alphabetical order: Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, former Prime Minister of the Free State of Saxony Prof. Dr. Reinhard Busse, Professor of Management in the Healthcare Sector at the Faculty of Economics and Management of the Technische Universität Berlin Dr. Jörg Caumanns, Head of the Competence Center “E-HEALTH - Platforms and Solutions for Connected Health” at the Fraunhofer Institute for Open Communication Systems (FOKUS) Prof. Dr. Christian Dierks, Professor for Health System Research at the Charité Universitätsmedizin Berlin and founder of the law firm Dierks+Company Prof. Dr. Martin Gersch, Professor of Business Administration, Freie Universität Berlin Dr. Ursula Marschall, Head of the Department of Medicine and Health Services Research at Barmer Ersatzkasse Prof. Dr. Claudia Spies, Director of the Clinic for Anesthesiology and Operative Intensive Care Medicine (CCM, CVK), Charité - Universitätsmedizin Berlin Since 2016, the Innovation Fund has been supporting projects that aim to advance the integrated care of patients. The round table, “Perpetuation of the Innovation Fund - Dream or Reality”, dealt with the question of how desirable a permanent installation of the Innovation Fund is and how the initiators of funded projects can securely implement their work in clinical practice following the funding phase. The panel agreed that, despite the relative rigidity of the German healthcare system, it is the interdisciplinary cooperation within the Innovation Fund projects that enables real innovations to flourish. However, the lengthy period between the evaluation of a project and a decision regarding its continuation or implementation in practice remains a challenge. The panel identified and discussed further factors that promote and inhibit innovations.Seit 2016 unterstützt der Innovationsfonds Projekte, die die integrierte Patientenversorgung vorantreiben. Die Diskussionsrunde „Fortbestand des Innovationsfonds - Traum oder Wirklichkeit“ beschäftigte sich mit der Frage, wie wünschenswert eine dauerhafte Etablierung des Innovationsfonds ist und wie die Initiatoren der geförderten Projekte nach der Förderphase die Umsetzung ihrer Arbeit in die klinische Praxis sicherstellen können. Das Expertenpanel war sich einig, dass, trotz der relativen Unnachgiebigkeit des deutschen Gesundheitssystems, die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei den Projekten des Innovationsfonds die treibende Kraft hinter den wahren Innovationen ist. Die lange Zeitspanne zwischen der Auswertung eines Projekts und der Entscheidung über seine Weiterführung oder Umsetzung in die Praxis bleibt jedoch eine Herausforderung. Das Panel identifizierte und debattierte weitere Faktoren, die Innovationen fördern und hemmen

    The Mission of Innovation

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    This article provides a brief overview of the relevance, objectives and content of the Nova Acta Leopoldina “Mission – Innovation: Telematics, eHealth and High-Definition Medicine in Patient-Centered Acute Medicine”.Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die Relevanz, die Ziele und den Inhalt der Nova Acta Leopoldina “Mission – Innovation: Telematik, eHealth und High Definition Medicine in der patientenzentrierten Akutmedizin”

    Welcome: Governing Mayor of Berlin

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    Leopoldina Symposium Mission – Innovation: Telematics, eHealth and High-Definition Medicine in Patient-Centered Acute Medicine, Berlin, February 28th and 29th, 2020 - Openin

    Zeit in Mathematik und Informatik

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    Zeit-Fragen treten in Mathematik und Informatik hauptsächlich auf bei der Laufzeitbestimmung von Algorithmen und der Klassifikation von Problemen bezüglich des zu ihrer Lösung erforderlichen Zeitaufwands. Die zugehörige Komplexitätstheorie und ihr Verhältnis zu realem Rechnen in der Praxis skizziere ich im Überblick. Daneben gebe ich Beispiele für die Verwendung von Mathematik und Informatik zur Behandlung von Zeit-Fragen in anderen Fachgebieten. Ich schließe mit meiner persönlichen Auffassung zum „Wesen der Zeit“. Zeit ist heute ein Begriff, dem vielfältige und durchaus widersprüchliche Eigenschaften zugeschrieben werden. Wir sollten nicht länger davon ausgehen, dass es „Zeit an sich“ gibt. Vielleicht kann man das so formulieren: Es ist an der Zeit, der Zeit eine Auszeit zu geben.Time questions occur in mathematics and computer science mainly in connection with determining the running time of algorithms and the classification of the time complexity of problem classes. I will sketch the associated complexity theory and its relation to real computing in practice. Examples will demonstrate the use of mathematics and computer science in handling time issues in other fields. I finish with my personal perception of the “nature of time”. Time is today a term to which manifold and contradictory properties are attributed. We should stop believing that there is a “time per se”. Maybe one can state this as follows: It is time to give time a time-out

    Pflanzenproduktion in Deutschland: Bestandsaufnahme und Perspektiven für die Zukunft : Gemeinsames Symposium der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Forschungs-gemeinschaft (DFG) und der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ) am 13. und 14. Oktober 2020 in Halle (Saale)

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    Am 13. und 14.10.2020 fand in Halle ein gemeinsames Symposium der Leopoldina, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ) unter dem Motto „Pflanzenproduktion in Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven für die Zukunft“ statt. Das Ziel des Symposiums war es, die Vielzahl der Produktionsverfahren jenseits von konventionell und ökologisch darzustellen und einen sachlichen Beitrag zu einer oftmals auf Schlagworte beschränkten öffentlichen Debatte zu liefern. Dabei sollten Zielkonflikte herausgestellt werden, die darin bestehen, hohe Erträge und Qualitäten mit einem Maximum an Natur- und Ressourcenschutz zu erzielen. Ergänzend zu mehreren Veröffentlichungen und Stellungnahmen der letzten Jahre, die oftmals einseitig die Landwirtschaft als Ursache für Umweltprobleme und Biodiversitätsverluste verantwortlich machen,1 sollte hier deren wesentliche Aufgabe, nämlich die pflanzenbauliche Urproduktion, beleuchtet werden. Die Organisatoren würden sich wünschen, dass dieses Symposium dazu beiträgt, die Diskussion auf eine faktenbasierte Basis zu stellen und Vorurteile gegen die Landwirtschaft abzubauen. Das Symposium wurde von den Autoren organisiert und durch die Leopoldina, die DFG sowie die GPZ finanziert. In insgesamt 14 Vorträgen sowie einer kurzen Podiumsdiskussion von Agrarwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern wurden wichtige Aspekte der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Produktion sowie des Weinbaus beleuchtet. Die vollständigen Vorträge und Diskussionsbeiträge befinden sich in dieser Online-Publikation als Videos. Abgerundet wurde das Symposium durch einen öffentlichen Abendvortrag von Senja Post (Göttingen), der sich mit der Darstellung der Landwirtschaft in den Medien beschäftigte

    Neugewählte Mitglieder 2019

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    Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e. V. – Nationale Akademie der Wissenschaften wählt jährlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen, aus den Technik- und Kulturwissenschaften sowie aus den empirischen Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften zu. Drei Viertel der Mitglieder kommen aus den Stammländern Deutschland, Schweiz und Österreich, ein Viertel aus weiteren ca. 30 Ländern. Das vorliegende Verzeichnis gibt in alphabetischer Reihenfolge Auskunft über die 45 im Jahr 2019 in die Akademie aufgenommenen Wissenschaftler, von denen 13 Frauen sind. Es dokumentiert zugleich den überregionalen Charakter der Leopoldina, die im Jahr 2019 erneut 16 herausragende Persönlichkeiten, die außerhalb Deutschlands tätig sind, in ihre Reihen aufnehmen konnte

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