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Can diversity management improve motivation : an empirical study in Styrian industry
Diese Masterarbeit befasst sich mit der zentralen Fragestellung, in welchem Ausmaß Diversity Management zur Förderung der Leistungsbereitschaft von Mitarbeitenden in der steirischen Industrie beitragen kann und wie dieses Konzept in der Personalentwicklung verankert ist. Die theoretische Grundlage umfasst verschiedene Dimensionen von Vielfalt - darunter Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, ethnische Zugehörigkeit, physische und psychische Fähigkeiten sowie Religion, Weltanschauung. Ergänzend wird die Bedeutung generationsgerechter Arbeitswelten im Kontext der Personalentwicklung thematisiert. Im empirischen Teil der Arbeit wird ein theoriebasierter und praxisnah konzipierter Fragebogen eingesetzt, der sowohl die Wahrnehmung von Vielfalt als auch deren Einfluss auf Motivation, Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden abbildet. Die Datenerhebung erfolgt durch eine quantitative Online-Befragung und wird von Mitarbeitenden aus steirischen Industrieunternehmen beantwortet. Ziel dieser Untersuchung ist es, zu analysieren, wie stark Diversity Management strategisch in die Personalentwicklung integriert ist und wie die Mitarbeitenden deren Wirksamkeit einschätzen. Die Ergebnisse der Befragung verdeutlichen, dass in vielen Unternehmen ein grundsätzliches Bewusstsein für die Relevanz von Diversity Management vorhanden ist. Allerdings zeigt sich, dass dessen praktische Umsetzung häufig nur punktuell erfolgt und selten in ein übergeordnetes strategisches Personalentwicklungskonzept eingebettet ist. Nur ein geringer Teil der Befragten erkennt einen klaren Zusammenhang zwischen gelebter Vielfalt und erhöhter Leistungsbereitschaft.This thesis deals with the research question of the extent to which diversity management can contribute to promoting the motivation of employees in Styrian industry and how this concept is anchored in personnel development. The theoretical basis comprises various dimensions of diversity - including age, gender, sexual orientation, ethnicity, physical and mental abilities as well as religion and ideology. In addition, the importance of generation-appropriate working environments in the context of personnel development is discussed. In the empirical part of the work, a theory-based and practically designed questionnaire is used to map both the perception of diversity and its influence on employee motivation, satisfaction and willingness to perform. The data is collected through a quantitative online survey and is answered by employees from Styrian industrial companies. The aim of this study is to analyze the extent to which diversity management is strategically integrated into personnel development and how employees assess its effectiveness. The results of the survey make it clear that there is a fundamental awareness of the relevance of diversity management in many companies. However, its practical implementation is often only selective and is rarely embedded in an overarching strategic personnel development concept. Only a small proportion of those surveyed recognized a clear connection between diversity in practice and increased motivation.Verfasserin: Denise SommerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Drivers of organic purchase intention : an extension of the theory of planned behaviour
Die zunehmende Beliebtheit von Bio-Lebensmitteln spiegelt einen umfassenden Wandel der Konsumwerte hin zu Gesundheit, Nachhaltigkeit und Qualität wider. Ein Verständnis darüber, was Konsument:innen dazu bewegt, die Absicht zum Kauf von Bio-Lebensmitteln zu entwickeln, ist daher essenziell für die Förderung von nachhaltigem Konsumverhalten. Laut der Theorie des geplanten Verhaltens (TGV) hängt die Kaufabsicht von drei zentralen Determinanten ab: Einstellung gegenüber dem Verhalten, subjektive Norm und wahrgenommener Verhaltenskontrolle. Diese Bachelorarbeit zielt darauf ab, die Kaufabsicht von Konsument:innen hinsichtlich Bio-Lebensmitteln mithilfe der TGV zu analysieren und durch die Variable Gesundheitsbewusstheit zu erweitern. Darüber hinaus werden das Vertrauen der Konsument:innen und der wahrgenommene Preis als Vorläufer der Einstellung gegenüber dem Kauf von Bio-Lebensmitteln eingeführt, um ein umfassenderes Verständnis der Einstellungsbildung zu ermöglichen. Auf Basis quantitativer Daten, die mittels einer Online-Umfrage in Österreich (N=298) erhoben wurden, wird eine lineare Regressionsanalyse durchgeführt, um die Einflussfaktoren auf die Kaufabsicht zu untersuchen. Zusätzlich wird mittels ANOVA geprüft, ob sich die Kaufabsicht zwischen Studierenden, Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten unterscheidet. Die Ergebnisse bestätigen die Anwendbarkeit der TGV zur Erklärung der Kaufabsicht bei Bio-Lebensmitteln. Unter den zentralen TGV-Variablen erweist sich die Einstellung als stärkster Prädiktor, auch das Gesundheitsbewusstsein hat einen positiven, wenn auch schwächeren Einfluss auf die Kaufabsicht. Überraschenderweise wirken sich sowohl der wahrgenommene Preis als auch das Vertrauen der Konsument:innen positiv auf die Einstellung zum Kauf von Bio-Lebensmitteln aus. Diese Studie unterstreicht die Erklärungskraft der TGV und betont die zentrale Rolle von Vertrauen und Wertwahrnehmung im Bio-Lebensmittelmarkt. Die Ergebnisse liefern wertvolle Implikationen für Marketingstrategien und Maßnahmen zur Förderung nachhaltigen Konsums.The growing popularity of organic food products reflects a broader shift in consumer values towards health, sustainability and quality. Understanding what drives consumers to intend to purchase organic food products is therefore essential for promoting sustainable consumption. According to the Theory of Planned Behaviour (TPB) purchase intention depends on three core determinants: attitude towards a behaviour, subjective norm and perceived behavioural control. This bachelor’s thesis aims to understand consumers’ intention to purchase organic food products by applying the TPB and extending it with health consciousness. Furthermore, consumer trust and perceived price are introduced as antecedents of attitude towards organic food purchasing, providing a more comprehensive view of attitude formation. Based on quantitative data collected through an online survey in Austria (N=298), linear regression analysis is conducted to examine the influence of these determinants on purchase intention. Additionally, an ANOVA analysis assesses differences in purchase intention among university students, part-time employees and full-time employees. The findings confirm the applicability of the TPB in explaining purchase intention for organic food products. Among the core TPB variables attitude emerges as the strongest predictor. Health consciousness also positively influences purchase intention but to a lesser extent. Surprisingly, both perceived price and consumer trust positively influence attitude towards purchasing organic food products. This study reinforces the explanatory power of the TPB and highlights the crucial role of trust and value perception in the organic food market. The results offer valuable implications for marketing strategies and policy initiatives promoting sustainable consumption.submitted by: Jana ScheuerBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Changing values across generations with regard to employer branding and the development of motivational factors in the styrian industry
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Wandel von Werten und Motivationsfaktoren unterschiedlicher Generationen am Arbeitsmarkt sowie deren Bedeutung für das Employer Branding in der steirischen Industrie. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, ob das Employer Branding der untersuchten Industrieunternehmen mit den Erwartungen und Bedürfnissen der Generationen Babyboomer, X, Y und Z übereinstimmt. Im theoretischen Teil werden zu Beginn zentrale Begriffe und Definitionen wie Employer Branding, Motivation und das Generationenkonzept erläutert. In diesem Zusammenhang werden klassische und moderne Motivationstheorien und Modelle, unter anderem die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, Maslows Bedürfnispyramide, die Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan sowie das 3K-Modell von Kehr, beschrieben, um ein fundiertes Verständnis zu ermöglichen. Der empirische Teil der Arbeit gliedert sich in zwei Abschnitte. Einerseits wird eine qualitative Inhaltsanalyse der Unternehmenswebsites der fünf ausgewählten steirischen Industrieunternehmen durchgeführt, um deren Außendarstellung im Hinblick auf Employer Branding zu analysieren. Andererseits wird mithilfe einer Online-Umfrage erhoben, wie Mitarbeiter verschiedener Generationen die tatsächliche Umsetzung bestimmter Arbeit-gebermerkmale wahrnehmen. Der Vergleich beider Perspektiven zeigt auf, ob eine Übereinstimmung zwischen Außenbild und Innenwahrnehmung besteht. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass generationenspezifische Bedürfnisse und Erwartungen im Employer Branding stärker berücksichtigt werden sollen. Besonders Flexibilität, Sicherheit, Sinnhaftigkeit und Weiterbildung zeigen je nach Generation unterschiedliche Relevanz. Gleichzeitig wird deutlich, dass es nicht eine Motivation für alle gibt, sondern individuelle und altersabhängige Unterschiede bestehen. Die Arbeit schließt mit praxisorientierten Empfehlungen für Industrieunternehmen, dass eine generationenübergreifende und angepasste Arbeitgebermarke gestaltet werden soll, um dem zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte zu meistern und die Bindung der bestehenden Mitarbeiter zu fördern.This master's thesis deals with the changing values and motivational factors of different generations in the labor market and their significance for employer branding in Styrian industry. At the center of this work is the question of whether the employer branding of the industrial companies examined corresponds to the expectations and needs of the baby boomer, X, Y and Z generations. The theoretical section begins by explaining key terms and definitions such as employer branding, motivation and the generational concept. In this context, classic and modern motivation theories and models, including Herzberg's two-factor theory, Maslow's pyramid of needs, Deci & Ryan's self-determination theory and Kehr's 3K model, are de-scribed in order to provide a sound understanding. The empirical part of the thesis is divided into two sections. On the one hand, a qualitative content analysis of the corporate websites of the five selected Styrian industrial companies is carried out in order to analyze their external presentation with regard to employer branding. On the other hand, an online survey is used to determine how employees of different generations perceive the actual implementation of certain employer characteristics. The comparison of both perspectives shows whether there is a match be-tween external image and internal perception. The results make it clear that generation-specific needs and expectations should be given greater consideration in employer branding. Flexibility, security, meaningfulness and further training in particular show different relevance depending on the generation. At the same time, it becomes clear that there is no one motivation for all, but that there are individual and age-dependent differences. The paper concludes with practical recommendations for industrial companies to design a cross-generational and adapted employer brand in order to master the increasing competition for qualified employees and to promote the loyalty of existing employees.Verfasserin: Hübler LisaAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
The impact of remote sales communication on customer relationships - a B2B study from the sales representatives’ perspective
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der digitalen Vertriebskommunikation auf Kundenbeziehungen im B2B Bereich aus der Perspektive des Vertriebsmitarbeiters. Die primäre Forschungsfrage befasst sich mit den Schlüsselmerkmalen, welche die Kommunikation im Remote-Vertrieb effektiv machen und untersucht ihren Einfluss auf die Entwicklung und Pflege von Kundenbeziehungen. Darüber hinaus wird die Rolle der emotionalen Intelligenz, Strategien zum Aufbau von Vertrauen, Rapport-Management, Umgang mit Einwänden und weitere Faktoren wie Kundenbindung und die Integration von Technologie und künstlicher Intelligenz (KI) untersucht. Die empirische Forschung umfasst qualitative Interviews mit Experten aus verschiedenen Branchen. Diese gaben Einblicke in die Hauptthemen und ermöglichten gleichzeitig eine offene Diskussion über weitere wichtige Faktoren, die den Erfolg im B2B-Fernabsatz beeinflussen. Die Ergebnisse heben emotionale Intelligenz als eine wesentliche Kompetenz hervor. Sie fördert das Vertrauen der Kunden, ermöglicht einen individuell angepassten Dialog und beeinflusst die Kaufentscheidungen erheblich. Es ist offensichtlich, dass alle Themen stark miteinander verbunden sind. Die Studie betont die Notwendigkeit der Anpassung von Lösungen an die einzigartigen Bedürfnisse jedes Käufers. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehört die Überwindung von Einschränkungen, wie z. B. begrenzte nonverbale Signale und deren Interpretation. Als entscheidende Erfolgsfaktoren erwiesen sich effektive Techniken zur Einwandbehandlung, regelmäßiger und sinnvoller Kundenkontakt und Authentizität in Interaktionen. Während Technologie und KI an Bedeutung gewinnen, bleiben persönliche Interaktionen in komplexen und beziehungsorientierten Branchen unersetzlich. Dies führt zu der Empfehlung eines hybriden Vertriebsansatzes, bei dem Unternehmen ihre Ressourcen kombinieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Zu den Einschränkungen der These gehören die qualitative Natur, die Abhängigkeit von Expertenmeinungen, potenzielle kulturelle Vorurteile und die Einschränkungen, die sich aus dem begrenzten Umfang dieser Studie ergeben und die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse beeinträchtigen.This thesis investigates the impact of remote sales communication on customer relationships within B2B settings from the perspective of sales representatives. The primary research question addresses the key characteristics that make remote sales communication effective and explores their influence on the development and maintenance of customer relationships. Further, it examines the role of emotional intelligence, strategies for building trust, rapport management, handling objections and additional factors, like customer engagement and the integration of technology and artificial intelligence (AI). Empirical research involved qualitative interviews with experts from various industries, providing insights into the main characteristics while keeping an open discussion about other important factors influencing success in B2B remote sales. Findings highlight emotional intelligence as an essential competency. It drives customer trust, enables meaningful dialogue and significantly influences purchasing decisions. It is also evident that all the topics are highly interconnected. The study emphasizes the necessity of tailoring solutions to the unique needs of each buyer. Key challenges identified include overcoming limitations inherent to remote communication, such as limited non-verbal cues and difficulties in interpreting emotional signals. Effective objection handling techniques, periodic and meaningful customer contact and authenticity in interactions emerged as critical success factors. While technology and AI are gaining more importance in remote sales processes, personal interactions remain irreplaceable in complex and relationship-driven industries. This leads to the recommendation of a hybrid sales approach, where companies should combine their resources to achieve optimal results. Limitations of the thesis include the qualitative nature, reliance on subjective expert opinions, potential cultural biases and the limitations stemming from the extent of this study, impacting the generalizability of findings.submitted by Melanie HintnerBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Innovative strategies for internal communication in global B2B environments: Developing a framework for engagement
Diese Bachelorarbeit untersucht die strategische Rolle der internen Kommunikation in international tätigen Unternehmen sowie deren Einfluss auf die Motivation der Beschäftigten. In einer globalisierten und zunehmend digitalen Arbeitswelt ist eine effektive interne Kommunikation entscheidend, um Engagement zu fördern, Vertrauen aufzubauen und die Unternehmenskultur zu stärken. Ziel der Arbeit ist es, gebräuchliche Kommunikationsinstrumente, Herausforderungen in multikulturellen Arbeitsumfeldern sowie Ansätze zur Optimierung interner Kommunikation zu analysieren. Der theoretische Teil beschreibt verschiedene Kommunikationsformen, wie digital, persönlich, multimedial und analog. Es werden auch kulturelle sowie strategische Aspekte beleuchtet. Darüber hinaus werden die Bedeutung von Feedbackmechanismen, die Einbindung der Führungsebene und inklusive Kommunikationsstrategien behandelt. Der empirische Teil basiert auf Expert:inneninterviews mit Kommunikationsverantwortlichen international tätiger Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine koordinierte Mischung aus Kommunikationskanälen, kulturelle Sensibilität und Transparenz entscheidend für erfolgreiche interne Kommunikation sind. Herausforderungen ergeben sich insbesondere durch Zeitzonen, Sprachbarrieren und ungleichen Zugang zu Kommunikationsmitteln. Als erfolgreiche Ansätze wurden unter anderem Storytelling-Formate, partizipative Kampagnen und regionale Anpassungen identifiziert. Die Thesis schließt mit einer Reihe praktischer Empfehlungen, die auf die Verbesserung interner Kommunikationsstrategien in global agierenden Unternehmen abzielen. Sie unterstreicht die Notwendigkeit anpassungsfähiger Ansätze, die unterschiedliche Arbeitsumgebungen berücksichtigen, betont die Bedeutung einer mitarbeiter:innenzentrierten Kommunikation und hebt den Wert eines interkulturellen Bewusstseins als Grundlage für effektive und integrative Kommunikationspraktiken her-vor.This thesis explores the strategic role of internal communication (IC) in international companies and its influence on employee motivation. In a globalized and increasingly digital work environment, effective IC is essential for fostering engagement, building trust and supporting company culture. The aim is to examine commonly used tools, challenges in multicultural settings and approaches for optimizing communication practices. The theoretical part outlines various communication formats, including digital, personal, multimedia and analogue. It also highlights cultural and strategic considerations and examines the importance of feedback mechanisms, leadership involvement and inclusive communication strategies. The empirical section is based on expert interviews with communication professionals from internationally active organizations. Results show that a coordinated mix of communication channels, cultural sensitivity and transparency are the key to effective IC. Challenges include time zones, language barriers and unequal access to communication tools. Best practices such as storytelling formats, participatory campaigns and regional adaptations have been identified as successful approaches. The study concludes with a set of practical recommendations aimed at enhancing internal communication strategies in globally operating organizations. It highlights the need for adaptable approaches that consider diverse working environments, emphasizes the importance of employee-centered communication and stresses the value of cross-cultural awareness as a foundation for effective and inclusive communication practices.submitted by Linda RothBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Aids with side effects? The impact of ultra-thin silicone nipple shields on breastfeeding mothers and their full-term infants
Hintergrund: Weltweit gibt es Bestrebungen, das Stillen zu fördern und die Stillraten zu erhöhen, da es nachweislich zahlreiche Vorteile für Mutter und Kind bietet. Dennoch treten häufig Stillprobleme auf, die zu frühem Abstillen oder einer verfrühten Einführung von Beikost führen können. In der Praxis kommen in solchen Situationen häufig Stillhütchen zum Einsatz. Das sind Hilfsmittel, die das Stillen trotz Herausforderungen wie Schmerzen oder Anlegeschwierigkeiten ermöglichen und so zur Aufrechterhaltung der Stillbeziehung beitragen können. Ihre Verwendung ist jedoch seit Jahren umstritten, da in Studien potenzielle negative Auswirkungen beobachtet wurden. Zahlreiche dieser Bedenken beruhen auf Studien mit veralteten Stillhütchenmodellen. Moderne ultradünne Silikon-Stillhütchen hingegen sind flexibel und aus einem dünnen Material und sollen das natürliche Stillverhalten möglichst wenig beeinträchtigen. Zielsetzung: Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Auswirkungen die Verwendung von ultradünnen Silikon-Stillhütchen beim Stillen auf Mütter und ihre termingeborenen Kinder hat. Methodik: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, Cochrane Library und CINAHL in zwei Schritten durchgeführt. Zunächst wurde ein relevantes Review identifiziert und ausgewertet, um einen Überblick über die bestehende Evidenz zu gewinnen. In einem zweiten Schritt wurden durch ergänzende gezielte Recherchen geeignete Originalstudien ausgewählt. Nach kritischer Betrachtung der Ergebnisse wurden fünf Studien in die Arbeit einbezogen, beschrieben, analysiert und vergleichend diskutiert, um praxisrelevante Handlungsempfehlungen abzuleiten. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass ultradünne Silikon-Stillhütchen bei klarer Indikationsstellung und frühem Einsatz das Stillen effektiv unterstützen können, ohne signifikant negative Auswirkungen auf unter Anderem das Transfervolumen, die Milchproduktion, das Saugverhalten, den Brustfüllungsgrad oder das Risiko für Mastitis zu haben. Die Schmerzreduktion kann dabei zur Stabilisierung der Stillbeziehung beitragen. Der spätere oder nicht indizierte Einsatz hingegen ist mit tendenziell ungünstigeren Stilloutcomes assoziiert. Offen bleibt, ob sich die exklusive Stilldauer durch die Anwendung verkürzt oder ob das Stillen ohne Stillhütchen überhaupt fortgesetzt worden wäre. Conclusio: Ultradünne Silikon-Stillhütchen können bei fachlich fundierter Indikation, frühzeitigem Einsatz und professioneller Begleitung eine wirksame Maßnahme zur Überbrückung von Stillproblemen darstellen. Für eine sichere Anwendung bedarf es jedoch klarer Leitlinien, gezielter Schulungen für Fachpersonen sowie weiterer qualitativ hochwertiger Forschung. Für die Praxis, insbesondere im Tätigkeitsbereich der Hebammen, eröffnen sich damit konkrete Handlungsansätze zur individuellen, bedürfnisorientierten Stillförderung im Wochenbett.Background: Worldwide, efforts are being made to promote breastfeeding and increase breastfeeding rates, as it offers numerous proven benefits for both mother and child. Nevertheless, breastfeeding problems occur often, which can lead to early weaning or premature introduction of complementary feeding. In practice, nipple shields are often used in such situations. These are aids that can enable breastfeeding despite challenges such as pain or latching difficulties and thereby help to maintain the breastfeeding relationship. However, their use has been disputed for years, as studies have observed potential negative effects. Many of these concerns are based on studies using older nipple shield models. Modern ultra-thin silicone nipple shields are flexible and made of thin material, designed to interfere as little as possible with natural breastfeeding behaviour. Objective: This study investigates the effects of using ultra-thin silicone nipple shields during breastfeeding on mothers and their full-term infants. Methods: To answer the research question, a two-step systematic literature search was conducted using the databases PubMed, Cochrane Library, and CINAHL. In a first step, a relevant review was identified and evaluated to gain an overview of the existing evidence. In a second step additional search strategies were conducted to select relevant original studies. After critical assessment, five primary studies were included in this work. These were described, analysed, and their findings compared and discussed to derive practice-relevant recommendations. Results: The findings show that ultra-thin silicone nipple shields, when used with clear medical indication and introduced early, can effectively support breastfeeding without having significantly negative effects on, among other things, milk transfer volume, milk production, sucking behaviour, breast fullness, or the risk of mastitis. Pain reduction may contribute to stabilizing the breastfeeding relationship. However, later or non-indicated use is associated with generally poorer breastfeeding outcomes. It remains unclear whether the exclusive breastfeeding duration is shortened due to the use of nipple shields, or whether breastfeeding would have been discontinued even earlier without them. Conclusion: Ultra-thin silicone nipple shields can be an effective measure for overcoming breastfeeding challenges, provided they are used with sound clinical justification, introduced early, and accompanied by professional support. For safe application, however, clear guidelines, targeted training for professionals, and further high-quality research are required. In practice, especially in the field of midwifery, this opens concrete approaches for individual, needs-oriented breastfeeding support during the postpartum period.Verfasserin: Agnes SwatonAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Forever connected : psychological experience and coping strategies of women after miscarriages: approaches for a new coping concept based on microchimerism
Hintergrund: Mikrochimärismus beschreibt das Vorhandensein einer geringen Anzahl körperfremder Zellen in einem anderen Wirtsorganismus, unter anderem bedingt durch einen Zellaustausch zwischen Mutter und Kind während der Schwangerschaft. Die biologische Funktion dieser Zellen ist bislang weitgehend ungeklärt. Schätzungsweise 15,3% aller festgestellten Schwangerschaften enden jedoch in einer Fehlgeburt, was eine Bandbreite physischer und psychischer Reaktionen, sowie im maternalen Organismus verbleibende Zellen mit sich bringt. Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist es, das psychische Erleben nach Fehlgeburten und die Bewältigungsstrategien betroffener Frauen zu beleuchten. In weiterer Folge soll aus diesen Ergebnissen abgeleitet werden, ob bereits vor der 18. Schwangerschaftswoche Betreuungsbedarf besteht und ob das Wissen über mikrochimäre Zellen Frauen in ihrer Trauerarbeit unterstützen könnte, indem es als Bewältigungskonzept angeboten wird. Methodik: Dafür wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, CINAHL, MIDIRS und PubPsych durchgeführt, welche durch eine Schneeballsuche ergänzt wurde. Dabei konnten fünf relevante Treffer identifiziert werden, die auf deren Eignung und Qualität geprüft wurden. Die Ergebnisse wurden in Form einer Synthese zusammengeführt. Im Anschluss wurde aufbauend auf den Ergebnissen ein Expertinneninterview durchgeführt, in dem die inhaltliche Ausrichtung und Anwendbarkeit des Bewältigungskonzepts kritisch beleuchtet werden. Ergebnisse: Der Schwangerschaftsverlust stellt ein einschneidendes emotionales Erlebnis dar. Frauen erleben einen initiativen Schock, Verlust und Trauer, Ärger, depressive Verstimmungen, Selbstwertprobleme, Kontrollverlust, emotionale Verwundbarkeit, Bedeutungslosigkeit, Angst und Sorge und in manchen Fällen Erleichterung. Sie reagieren darauf mit Verleugnung, Rückzug, Auseinandersetzung, Ursachenforschung, Sinnsuche, Spiritualität, Trauerprozess, Selbstaufbau, Inanspruchnahme sozialer Unterstützung, Ablenkung, Behandlungen und Akzeptanz. Conclusio: Frauen mit einem Schwangerschaftsverlust vor der 18. Schwangerschaftswoche haben einen Bedarf an Betreuung, da sie auch bei frühem Schwangerschaftsverlust starke emotionale Auswirkungen erleben. Sowohl im emotionalen Erleben als auch in den Bewältigungsstrategien betroffener Frauen konnten Ansatzpunkte für ein auf Mikrochimärismus basierendes Bewältigungskonzept erkannt werden, weshalb dessen Entwicklung gerechtfertigt erscheint.Background: Microchimerism refers to the presence of a small number of exogenous cells within a host organism, conditioned, among other causes, by the exchange of cells between mother and child during pregnancy. The biological function of these cells remains broadly unclear. It is estimated that 15.3% of confirmed pregnancies result in miscarriage, which entails a range of physical and psychological reactions, as well as cells that remain in the maternal organism. Objective: The aim of this thesis is to investigate the psychological experiences following miscarriage and the coping strategies used by affected women. Moreover, the findings will be utilized to ascertain the necessity for support prior to the 18th week of pregnancy and to determine whether knowledge about microchimeric cells could facilitate women's grieving process by offering a coping concept. Methods: For this purpose, a systematic literature search was conducted in the databases PubMed, CINAHL, MIDIRS, and PubPsych, which was supplemented by a snowball search. Thereby, five relevant results were identified, which were examined in order to ascertain their suitability and quality. The results were compiled in the form of a synthesis. Subsequently, based on the results, an expert interview was conducted in which the thematic orientation and applicability of the coping concept were critically examined. Results: The pregnancy loss is indicative of a profound emotional experience. Women experience an initial shock, loss and grief, anger, depressive moods, self-esteem problems, loss of control, emotional vulnerability, meaninglessness, fear and worry, and in some cases, relief. They respond with denial, withdrawal, confrontation, search for causes, search for meaning, spirituality, grieving process, rebuilding of the self, seeking social support, distraction, treatments, and acceptance. Conclusion: Women who experience a pregnancy loss before the 18th week of pregnancy have a need for support, as even early pregnancy loss leads to strong emotional impacts. The emotional experience and coping strategies of affected women appear to provide a foundation for a coping concept based on microchimerism, thus supporting the notion that its development is warranted.Verfasserin: Valentina SuppanAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Was macht Hebammen compassionate? : Definition von compassionate midwifery und Analyse zentraler Einflussfaktoren
Hintergrund: Compassion ist ein zentraler Wert in der Hebammenarbeit und ein wesentlicher Bestandteil einer respektvollen und emotional einfühlsamen Betreuung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Obwohl internationale Organisationen zunehmend die Bedeutung von compassionate care betonen, bleibt der Begriff uneinheitlich definiert. Auch die Faktoren, die die Fähigkeit von Hebammen zur Umsetzung von compassionate care beeinflussen, sind bislang nur unzureichend erforscht. Zielsetzung: Diese Bachelorarbeit verfolgte zwei Ziele: (1) die Entwicklung einer fundierten Arbeitsdefinition von compassionate midwifery auf Basis relevanter Literatur sowie (2) die Identifikation zentraler Einflussfaktoren auf die Fähigkeit von Hebammen, compassionate care zu leisten. Methodik: Von Februar bis April 2025 wurde eine strukturierte Literaturrecherche in fünf Datenbanken (PubMed, LIVIVO, MIDIRS, CINAHL und PubPsych) durchgeführt, basierend auf zwei separaten PICO-Schemata. Für Ziel 1 wurden Beiträge einbezogen, die Definitionen und Konzeptualisierungen von Compassion in der Hebammenarbeit untersuchten – darunter Literaturreviews, theoretische Artikel, Leitlinien, politische Dokumente, Wörterbücher und relevante graue Literatur (n = 19). Für Ziel 2 wurden empirische Studien berücksichtigt, die Einflussfaktoren auf compassionate care von Hebammen untersuchten (n = 4). Die Studien zu Ziel 2 wurden mit Hilfe der CASP-Checklisten und der STROBE-Leitlinien kritisch bewertet. Die Daten wurden narrativ ausgewertet; auf Basis der Ergebnisse wurden eine Arbeitsdefinition sowie ein Modell von Compassionate midwifery entwickelt. Ergebnisse: Die erarbeitete Definition beschreibt compassionate midwifery als einen beziehungsorientierten und zielgerichteten Prozess, der emotionale Wahrnehmung mit der Motivation verbindet, Leid durch respektvolle, unterstützende und stärkende Handlungen zu lindern. Einflussfaktoren auf compassionate care umfassten berufliche Erfahrung, Bildungsstand, Arbeitszufriedenheit, Schichtmodell, Arbeitsbelastung, die Konfrontation mit traumatischen Geburtserfahrungen, wertebasierte Kompetenzen sowie persönliche Merkmale. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurde ein Arbeitsmodell entwickelt, das konzeptionelle und kontextuelle Elemente von compassionate midwidery integriert. Schlussfolgerung: Compassion ist in der Hebammenarbeit kein „nettes Extra“, sondern eine Notwendigkeit – eine essentielle, beziehungsbasierte Form der Versorgung, die sowohl durch persönliche als auch organisatorische Faktoren geprägt ist. Um compassionate midwifery zu fördern und langfristig zu erhalten, ist es entscheidend, das emotionale Wohlbefinden von Hebammen zu unterstützen und sie durch geeignete Aus- und Weiterbildungsformate entsprechend auszustatten. Compassionate Mind Training (CMT) und Programme zur Förderung emotionaler Intelligenz (EI) sollten frühzeitig in die Ausbildung integriert werden. Arbeitsstrukturen müssen passende Arbeitsbelastungen, ausreichende Erholungszeiten sowie regelmäßige kollegiale Reflexionsangebote und psychologische Unterstützungsangebote gewährleisten. Zukünftige Forschung sollte sich gezielt auf Hebammen konzentrieren, mixed-methods-Ansätze verwenden und Compassion in unterschiedlichen Versorgungskontexten, Kulturen und Sprachen untersuchen. Da es im deutschsprachigen Raum derzeit keine direkte Übersetzung des Begriffs Compassion gibt, wird vorgeschlagen, den englischen Begriff beizubehalten.Background: Compassion is a core value of midwifery and a key component of respectful and emotionally responsive maternity care. Although international organizations increasingly emphasize the importance of compassionate care, the term remains inconsistently defined. Furthermore, the factors that influence midwives’ ability to provide compassionate care have so far been insufficiently explored. Objective: This thesis pursued two aims: (1) to develop a working definition of compassionate midwifery based on relevant literature and (2) to identify key factors that influence midwives ability to provide compassionate care. Methodology: A structured literature review was conducted across five databases (PubMed, LIVIVO, MIDIRS, CINAHL and PubPsych) from February to April 2025 to explore two research aims using separate PICO frameworks. For Aim 1, literature exploring definitions and conceptualizations of compassion in midwifery—including literature reviews, theoretical papers, guidelines, policy documents, dictionaries and relevant grey literature—was included (n = 19). For Aim 2, empirical studies investigating factors influencing midwives ability to provide compassionate care were considered (n = 4). Critical appraisal was conducted for the studies included for Aim 2 using the CASP and STROBE tools. Data were analyzed narratively and findings were synthesized into a working definition and a visual model of compassionate midwifery. Results: A working definition of compassionate midwifery was developed, describing it as a relational and intentional process that combines emotional awareness with the motivation to alleviate suffering through respectful, supportive and empowering actions. Factors influencing compassionate care included professional experience, education, job satisfaction, shift type, workload, exposure to traumatic births, values-based competencies and personal characteristics. Based on these findings, a working model of compassionate midwifery was proposed, integrating the conceptual and contextual elements necessary to support compassionate practice. Conclusion: Compassion in midwifery is not a “nice extra” but a must—an essential, relational form of care shaped by personal and organizational factors. To foster and sustain compassionate care, it is crucial to support midwives emotional well-being and equip them with the right tools, from education to practice. Compassionate mind training (CMT) and emotional intelligence (EI) programs should be embedded early in midwifery education. Workplace policies should promote manageable workloads and shift patterns that allow for sufficient recovery. In addition, regular peer debriefings and access to mental health resources are vital. Future research should focus specifically on midwives, apply mixed-methods approaches and examine compassion across various care settings, cultural contexts and languages. In German-speaking midwifery discourse, where no direct translation of compassion exists, the use of the English term is proposed as a conceptually accurate alternative.Larisa GrobelšekAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Narratives and strategies: Communication od the German manosphere on social media
Die „Manosphere“ ist inzwischen in der breiten Gesellschaft angekommen. Bekannte Vertreter:innen wie Andrew Tate werden in klassischen Medien diskutiert und durch die Serie „Adolescence“ wurde ebenfalls eine Debatte über den Einfluss des frauenfeindlichen und antifeministischen Social Media Phänomens losgetreten. Die Vertreter:innen verbreiten oft frauenfeindliche Botschaften auf sozialen Medien und haben unterschiedliche Weltbilder, welche auf sexistischen Narrativen basieren. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem deutschsprachigen Teil der Sphäre. Ziel dieser Arbeit ist es, Narrative der Manosphere zu identifizieren und gleichzeitig herauszufinden, welche Kommunikationsstrategien deutschsprachige Vertreter:innen anwenden, um diese Narrative an die Zielgruppe zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine qualitative Inhaltsanalyse verwendet, um erhobene Videos nach, durch die Theorie abgeleiteten, Narrativen zu durchsuchen. Die Ergebnisse der Analyse wurden dann interpretiert, um Strategien der Kommunikation zu identifizieren. Es wurden außerdem Leitfaden-Interviews mit Expert:innen geführt, um weitere Narrative und Strategien der Manosphere zu identifizieren. Abschließend wurden die analysierten Narrative und Strategien mit den Ergebnissen der Interviews und mit der vorhandenen Theorie verglichen. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen einen starken Fokus der deutschsprachigen Manosphere auf die Kommunikation von Narrativen durch Inszenierung der Protagonist:innen der Videos als Idealbilder. Oft werden diese Machtpositionen genutzt, um Männern zu erklären, wie sie sich verhalten sollen oder um zu kommunizieren, dass Männer besser seien als Frauen.The „manosphere“ has emerged from its niche and reached broader public attention. The well-known manosphere influencer Andrew Tate is being discussed in traditional media, and the series “Adolescence” has triggered a debate about the influence of this misogynistic and anti-feministic phenomenon. Proponents of the manosphere spread misogynistic messages in social media and base their worldview on sexist narratives. This thesis concerns itself with the german-speaking part of the manosphere. The goal of the thesis is to identify narratives of the german-speaking parts of the manosphere which are spread through short-form videos on social media. The thesis also aims to observe the strategies used to communicate these narratives. In order to reach theses goals, a qualitative content analysis was conducted on social media videos of the german-speaking sphere to identify narratives. The findings of this analysis were then interpreted to identify the strategies that were used to communicate said narratives. On top of that, guideline-based interviews with experts were conducted, in order to find more narratives and strategies. The results of both methods were then compared with each other and with existing scholarship. The results from this process showed a strong focus of the german-speaking manosphere to establish a protagonist as an ideal in their videos and then using this position of power to communicate the preferred narratives. Often, this method was used to instruct men on how to be manly or to frame men as better than women.Fabian Alexander RostekAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Soy for the 50+ generation : attitudes, beliefs, and measures to increase acceptance
Abstract Deutsch Hintergrund:Sojaprodukte sind reich an hochwertigen pflanzlichen Proteinen und enthalten gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe. Trotz ihres Potenzials zur Förderung einer nachhaltigen und gesundheitsbewussten Ernährung ist die Akzeptanz insbesondere bei älteren Bevölkerungsgruppen eher gering. Vorbehalte hinsichtlich hormoneller Wirkungen, Unsicherheit über Herkunft und Umweltaspekte sowie fehlendes Wissen stellen häufige Barrieren dar.Methode:Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine Online-Befragung durchgeführt. Dabei wurden Einstellungen, Konsumgewohnheiten und Ablehnungsgründe gegenüber Sojaprodukten erhoben. Ergänzend erfolgte eine strukturierte Literaturrecherche zur wissenschaftlichen Ausarbeitung verbreiteter Vorurteile. Auf Basis der Ergebnisse wurde ein Informationsmaterial - besonders für Konsument:innen ab 50 Jahren - erstellt.Ergebnisse:Die Umfrage mit 877 Teilnehmer:innen zeigt, dass vor allem ein Mangel an Bekanntheit und Wissen sowie gesundheitliche und ökologische Bedenken, aber auch der Geschmack die Akzeptanz von Sojaprodukten negativ beeinflussen. Personen ab 50 Jahren äußerten seltener positive Einstellungen gegenüber Soja und konsumieren diese Produkte weniger häufig. Während 19,4 % der unter 50-Jährigen angaben, Sojaprodukte regelmäßig zu verwenden, trifft dies nur auf 2,8 % der über 50-Jährigen zu. Mit der Literaturrecherche konnten mehrere Mythen - etwa zur hormonellen Wirkung von Isoflavonen oder zur Regenwaldabholzung - widerlegt werden.Conclusio:Durch evidenzbasierte Informationsmaterialien, die gezielt auf bestehende Wissenslücken eingehen, könnte die Akzeptanz von Sojaprodukten in der Generation 50+ gesteigert werden. Eine sachliche Aufklärung stellt einen zentralen Ansatzpunkt für die Ernährungstherapie und Öffentlichkeitsarbeit dar, um langfristig einen Beitrag zu gesünderen und nachhaltigeren Ernährungsgewohnheiten zu leisten.Abstract EnglischBackground:Soy products are rich in high-quality plant-based protein and offer numerous health benefits. Despite their potential to support sustainable and health-conscious diets, acceptance—particularly among older adults—remains rather low. Common barriers include concerns about hormonal effects, environmental impact, and a general lack of knowledge.Methods:To address the research questions, an online survey was conducted to assess attitudes, consumption habits, and reasons for rejection of soy products. Additionally, a structured literature review was carried out to elaborate common misconceptions. Based on the findings, an evidence-based information brochure was developed specifically for individuals aged 50 and older.Results:The survey of 877 participants shows that low awareness and knowledge, as well as health-related and ecological concerns, but also taste negatively influence the acceptance of soy products. Individuals aged 50 and above expressed fewer positive attitudes toward soy and reported consuming soy products less frequently. While 19.4% of those under 50 stated that they regularly consume soy products, this applied to only 2.8% of those over 50. A review of the literature helped to refute several common myths - such as those regarding the hormonal effects of isoflavones or deforestation in the Amazon.Conclusion:Targeted, evidence-based educational materials can help improve acceptance of soy products among older adults by addressing knowledge gaps and correcting misinformation. Clear communication is key in nutritional counseling and public outreach to promote healthier and more sustainable eating habits over the long term.Verfasserin: Lana RadaschitzAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202