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Integration von Sensoren in Faserverbundkunststoffe
In dieser Arbeit werden Methoden beschrieben und untersucht, wie Composite Bauteile intelligent werden können. Darunter versteht man zusätzliche Fähigkeiten, welche über die reinen Struktur- oder Tragfunktionen hinaus gehen, wie die Erfassung von Zuständen durch Sensoren oder die Anpassung von Bauteilen durch Aktoren. Es wird darauf eingegangen, welche Möglichkeiten intelligente Composite Bauteile in Hinsicht auf Wartungsintervalle und Strukturüberwachung bieten und mit welchen Mitteln diese Bauteile intelligent werden können. Es wird besonders auf piezoelektrische Materialien für Sensoren und Aktoren, sowie Dehnmessstreifen eingegangen. Die Funktionsweise dieser Bauteile wird beschrieben und deren mögliches Einsatzgebiet in intelligenten Bauteilen aufgezeigt. Außerdem wird Augenmerk darauf gelegt, wie Sensoren und Aktoren in Faserverbundbauteile eingearbeitet werden können, ohne dabei die mechanischen Eigenschaften zu verschlechtern. Es werden durchgeführte Zug- und Biegeversuche durchgeführt und deren Ergebnisse beschrieben. Dafür wurden Proben mit und ohne einlaminierte Sensoren hergestellt, um einen Vergleich der mechanischen Eigenschaften darzustellen.This paper describes and examines methods for making composite components intelligent. This term refers to additional capabilities that go beyond structural or load-bearing functions, such as the monitoring of states through integrated sensors or the adaption of components by means of actuators. The possibilities offered by intelligent composite components in terms of maintenance intervals and structural health monitoring and the means by which these components can become intelligent, are discussed. In particular, piezoelectric materials for sensors and actuators, as well as strain gauges, are discussed. The functionality of these components is described and their possible application in intelligent components is shown. Attention is also paid to how sensors and actuators can be incorporated into fiber composite components without impairing the mechanical properties. Tensile and bending test are performed and their results described. Samples were produced with and without laminated sensors in order to compare the mechanical properties.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Design of a mobile measuring device for three-dimensional acceleration measurment of single-track vehicles
Einhergehend mit der Verbreitung und der Weiterentwicklung von Fahrrädern mit elektrischem Hilfsmotor ist die Nachfrage nach Akkus mit höherer Energiedichte. Moderne Lithium-Ionen-Batterien reagieren allerdings weitaus empfindlicher gegen-über Umwelteinflüssen als beispielsweise Bleiakkus. Während es in der Automobilindustrie bereits seit Jahren standardisierte Prüfverfahren einschließlich Beschleunigungsprofile zur Erschütterungsprüfung von Fahrzeugakkus, seit Jahren etabliert sind, fehlt eine vergleichbare Praxis in der Fahrradbranche bislang. In dieser Arbeit wird eine Übersicht über die Anforderungen an Fahrzeugakkus gegeben, sowie über die aktuellen Defizite bei der Anwendung in zweispurigen Fahrzeugen. Zur Aufnahme von Beschleunigungsprofilen existieren zwar kommerziell verfügbare Messgeräte, diese sind allerdings häufig teuer und schwer. Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine kleines, leichtes und günstiges Messgerät, basierend auf einem günstigen Mikrocontroller und einem Datenspeicher gepaart mit einem Beschleunigungssensorgeplant und gebaut. Dieses Messgerät erlaubt das Aufnehmen von Beschleunigungs-daten während der Fahrt und die Speicherung dieser zur späteren Analyse. Weiters wurden Messfahrten mit diesem System durchgeführt und anschließend ana-lysiert, um darzulegen wie ein verwertbares Beschleunigungsprofil erstellt werden kann. Der Einfluss von Reifendruck und Trittfrequenz wurden ebenfalls untersucht.In line with the spread and further development of bicycles with electric auxiliary motors, the demand for batteries with higher energy density is increasing. However, modern lithium-ion batteries are far more sensitive to environmental influences than, for example, lead-acid batteries. While standardized testing procedures, including acceleration profiles for vibration testing of vehicle batteries, have been established for years in the automotive industry, a comparable practice is still lacking in the bicycle sector. This thesis provides an overview of the requirements for vehicle batteries as well as the current shortcomings in their application in two-wheeled vehicles. Although commercially available measuring devices for recording acceleration profiles do exist, they are often expensive and heavy. Within the scope of this work, a small, lightweight, and inexpensive measuring device was designed and built, based on a low-cost microcontroller combined with data storage and an acceleration sensor. This device allows acceleration data to be recorded during a ride and stored for later analysis. Furthermore, test rides were conducted with this system and subsequently analyzed to demonstrate how a usable acceleration profile can be created. The influence of tire pressure and pedaling frequency was also investigated.Stefan UnterwegerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Concept and Analysis of a Nationwide Drone Stationing Network
Die zivile Luftfahrt befindet sich im Wandel. Neben den etablierten bemannten Luftfahrzeugen treten seit einigen Jahren auch unbemannte Luftfahrzeuge, sogenannte Uncrewed Aircraft Systems (UAS), zunehmend als Akteure im zivilen Luftraum auf. Gründe hierfür sind insbesondere technologische Fortschritte, geringere Betriebskosten sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Fluggeräte. Bereits jetzt setzen zahlreiche Behörden, Unternehmen und andere Organisationen Drohnen ein, um eine wachsende Bandbreite an zivilen und kommerziellen Aufgaben zu erfüllen. Eine Folge dieser Entwicklung ist, dass in der Regel jede Organisation über eigene Fluggeräte und Pilot:innen verfügt, was in einigen Fällen zu einer ineffizienten Nutzung von Ressourcen und somit zu erhöhten finanziellen Mitteln führt.Vor diesem Hintergrund befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Konzeption und Analyse eines flächendeckenden Drohnenstationierungsnetzwerks, welches unterschiedlichen Akteuren den Zugang zu stationierten Drohnen sowie zur dazugehörigen Infrastruktur ermöglicht. Der Schwerpunkt liegt auf den strukturellen Grundlagen, den Betriebsprozessen einschließlich des Workflows sowie auf der Entwicklung einer geeigneten Stationierungsstrategie. Ein Netzwerk wird dabei systematisch entworfen, um aufzuzeigen, wie es in der Praxis funktionieren und in den zivilen Luftraum integriert werden kann. Die anschließende Analyse umfasst eine SWOT-Analyse, die abschließend die Konzeption auf ihre Stärken, Schwächen, Chancen sowie Risiken untersucht.Civil aviation is currently undergoing significant change. Alongside traditional manned aircraft, unmanned aircraft, commonly referred to as Uncrewed Aircraft Systems UAS, have increasingly entered civil airspace in recent years. This trend is driven primarily by technological advancements, declining operational costs, and the growing diversity of applications for these aircraft. Numerous authorities, companies, and other organizations are already using drones to perform a growing range of civil and commercial tasks. The disadvantage of this development is that each organization usually has its own aircraft and pilots, which in some cases can lead to inefficient use of resources and financial means.With this in mind, this paper deals with the design and analysis of a comprehensive drone stationing network, which enables various actors to access stationed drones and the associated infrastructure. The focus is on the structural foundations, the operational processes including the workflow, and the development of a suitable stationing strategy. The network is systematically developed to illustrate its practical functionality and integration into civil airspace. The subsequent analysis includes a SWOT analysis, which concludes by examining the concept in terms of its strengths, weaknesses, opportunities, and risks.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Enhancing runway efficiency and safety through brake to vacate and rapid exit taxiways
Da der Luftverkehr weiterhin wächst, müssen Flughäfen Wege finden, den Betrieb auf der Start- und Landebahn effizienter zu gestalten, ohne dabei die Sicherheit des Flugbetriebes zu vernachlässigen. Diese Arbeit untersucht, wie die Brake to Vacate -Technologie von Airbus und Hochgeschwindigkeits-Abrollwege Flugzeugen helfen können, die Landebahn schneller zu verlassen, wodurch die Pistenbelegungszeit verkürzt, und die Flughafenkapazität erhöht wird. Hochgeschwindigkeits-Abrollwege ermöglichen es Flugzeugen, mit höheren Geschwindigkeiten die Landebahn zu verlassen, doch ihre Platzierung muss sorgfältig geplant werden, um das Risiko eines seitlichen Abkommens von der Rollbahn in unbefestigtes Gelände zu vermeiden. Diese Arbeit analysiert, welche Faktoren den Ausrollvorgang von Flugzeugen nach der Landung beeinflussen, darunter Bremsleistung, Lage der Rollbahn zum Verlassen der Piste, Wetterbedingungen und Entscheidungen der Piloten. Die Brake to Vacate-Technologie, ein System, mit dem Piloten die Abrollbahn zum Verlassen der Piste im Voraus wählen können, trägt zu einer präziseren und effizienteren Landung bei. Fallstudien von den Flughäfen Wien (LOWW), London Heathrow (EGLL) und Paris Charles de Gaulle (LFPG) zeigen, was die ganzheitliche Implementierung dieser Innovation für Auswirkungen auf den Flugverkehr und das Luftverkehrsmanagement auf Flughäfen hätte. Die Ergebnisse zeigen, dass eine optimale Platzierung von Abrollbahnen und der Einsatz von Brake to Vacate-Technologie den Start- und Landebahnbetrieb schneller und sicherer machen. Diese Erkenntnisse können Flughäfen dabei helfen, bessere Pistenkonzepte, insbesondere neue Abrollbahnen, zu entwickeln, die Effizienz zu steigern und das Unfallrisiko zu senken.As air traffic continues to grow, airports must find ways to operate more efficiently on runways without compromising flight safety. This work examines how Airbus's Brake to Vacate technology and high-speed exit taxiways can help aircraft vacate the runway more quickly, thereby reducing runway occupancy time and increasing airport capacity. High-speed exit taxiways allow aircraft to leave the runway at higher speeds, but their placement must be carefully planned to avoid the risk of veering off into unpaved areas. This research analyzes the factors that influence aircraft deceleration and rollout after landing, including braking performance, location of the exit taxiway, weather conditions, and pilot decision-making. The Brake to Vacate technology - a system that allows pilots to pre-select the runway exit - contributes to more precise and efficient landings. Case studies from Vienna (LOWW), London Heathrow (EGLL), and Paris Charles de Gaulle (LFPG) illustrate the impact that full implementation of this innovation could have on air traffic and especially airport traffic management. The results show that optimal placement of exit taxiways combined with the use of Brake to Vacate technology can make runway operations faster and safer. These findings can help airports design better runway layouts and new exit taxiways, improve operational efficiency, and reduce the risk of incidents.vorgelegt von: Maximilian PeterMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Field oriented control for a two motor drivetrain with analysis of performance and efficiency
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. In vielen Bereichen wird erforscht, wie Prozesse, Produkte und der Alltag verbessert werden können, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Ein wichtiger Bereich ist die Automobilindustrie. Elektroautos sollen dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck zu verringern. Dieser Bereich entwickelt sich sehr schnell weiter und verschiedene Hersteller bringen unterschiedliche kreative Ideen hervor. Selbst im Bereich der Hypercar-Hersteller wird der elektrische Antriebsstrang eingesetzt. Koenigsegg brachte seinen Raxial-Flux-Motor namens „Dark Matter“ auf den Markt. Dieser Sechsphasen-Elektromotor nutzt den Magnetfluss in radialer und axialer Richtung. Für gewöhnlich haben Elektromotoren einen magnetischen Fluss nur in eine Richtung. Ein Axialmotor ist allgemein für sein hohes Drehmoment bekannt, ein Radialmotor für seine hohe Drehzahlcharakteristik. Es gibt nicht viele Informationen darüber, wie Koenigsegg diesen Motor gebaut hat. Um jedoch eine kostengünstige Nachbildung dieses Motors herzustellen, könnten ein Axial- und ein Radialmotor an eine einzige Antriebswelle angeschlossen werden. Mit dieser Konfiguration lässt sich die Charakteristik des kombinierten Antriebsstrangs bestimmen. Diese Arbeit implementiert eine Regelungsstrategie in der Simulation eines solchen Antriebsstrangs unter Verwendung von MATLAB/Simulink. Da Axialmotoren nur für hohe Leistungen verfügbar sind und für zukünftige Arbeiten die Realisierung einer Anlage mit geringer Leistung geplant ist, werden in dieser Arbeit zwei Radialmotoren verwendet. Im Vergleich untereinander wird ein Motor ein hohes Drehmoment aufweisen, während der zweite Motor eine bessere Effizienz bei höheren Drehzahlen hat. Am Ende zeigt diese Arbeit, wie Elektromotoren mit Simulink charakterisiert werden können. Zusätzlich wird eine Feldorientierte Regelung (FOC) implementiert und an die Anforderungen des Zwei-Motor-Antriebsstrangs angepasst. Mit Hilfe von Dynamic Programming wird die Regelung verbessert, indem die richtige Drehmomentverteilung zwischen den beiden Motoren gefunden wird. Dies zeigt eine Effizienzsteigerung von durchschnittlich 4,33% über alle Betriebspunkte in einem Fahrzyklus der Worldwide Harmonised Light-Duty Vehicles Test Procedure (WLTP)The climate change is one of the greatest tasks in the 21st century. Research is made in many fields how processes, products and everyday life can be improved to reduce the CO2 output. One big field is the automotive industry. The electric powered car should help to reduce the carbon footprint. This region is evolving very fast and different manufacturers come up with various creative ideas. Even in the field of hypercar manufacturers the electric powertrain is used. Koenigsegg launched their Raxial Flux motor called "Dark Matter". This six-phase electric motor uses magnetic flux in radial and axial direction. Electric motors usually have magnetic flux in only one direction. An axial motor is general known for its high torque output and radial for its high rotational speed characteristic. There is not much information about how Koenigsegg structured this motor. But to make a cost efficient replica of this motor one axial and one radial motor could be connected to a single driveshaft. With this setup the characteristic of the combined motor drive can be determined. This thesis is implementing a control strategy in simulation of such a drivetrain using MATLAB/Simulink. As axial motors are only available for high power outputs and for future work it is planed to build a low power setup in reality, this thesis uses two radial motors. In comparison to each other one motor will show a high torque output capability and the second one will have a better efficiency in higher rotational speeds. In the end this thesis shows how electric motors can be characterized using Simulink. In addition a Field Oriented Control (FOC) is implemented and adjusted for the requirements of the Two Motor Drivetrain. With Dynamic Programming the control is improved by finding the right torque split between the two motors. This shows an efficiency increase in average of 4,33% over all operation points in a Worldwide Harmonised Light-Duty Vehicles Test Procedure driving cycle (WLTP).written by: Erik PiroltMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Between pride and stigma - on the mental health of queer youth and the potential of social work
Queere Jugendliche gehören nach wie vor zu einer gesellschaftlich marginalisierten Gruppe und befinden sich zugleich in einer besonders vulnerablen Lebensphase. Ziel dieser Arbeit war es, die Lebensrealitäten queerer Jugendlicher besser zu verstehen, ihre spezifischen Herausforderungen sichtbar zu machen und daraus Handlungsansätze für die Soziale Arbeit abzuleiten. Auf Basis leitfadengestützter Expert:inneninterviews wurde untersucht, mit welchen Schwierigkeiten LGBTIQ+ Jugendliche in verschiedenen Lebensbereichen konfrontiert sind – von der Auseinandersetzung mit der eigenen Identität über familiäre und soziale Beziehungen bis hin zum schulischen bzw. beruflichen Umfeld sowie dem gesellschaftlichen Raum. Die Ergebnisse zeigen, dass die potenziellen Herausforderungen komplex und individuell sind, wobei die erhöhte psychische Belastung aufgrund gesellschaftlicher Stigmatisierung besonders hervortritt. Die Soziale Arbeit kann sowohl auf individueller als auch auf struktureller Ebene einen bedeutenden Beitrag leisten, indem sie queersensible Beratung anbietet, akzeptierende Räume schafft und aktiv die Sichtbarkeit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt sowie den Abbau von Diskriminierung vorantreibt.Queer adolescents continue to be a socially marginalized group and, at the same time, are in a particularly vulnerable phase of life. The aim of this thesis was to gain a better understanding of the life realities of queer youth, to make their specific challenges visible, and to derive practical approaches for social work. Based on guideline-based expert interviews, the study examined the difficulties LGBTIQ+ adolescents face in various areas of life – from dealing with their own identity to family and social relationships, as well as the school or occupational setting and the societal sphere. The results show that the potential challenges are complex and individual, with increased mental stress due to societal stigmatization being particularly prominent. Social work can make a significant contribution both on an individual and structural level by offering queer-sensitive counselling, creating accepting spaces, and actively promoting the visibility of sexual and gender diversity as well as the reduction of discrimination.Marlene LipplAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Empowerment despite coercion? : which professional attitudes and approaches are significant in the context of coercion in social work, and how can empowerment be achieved under these conditions?
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Empowerment trotz Zwangskontext und setzt sich mit der Frage auseinander, welche besonderen Haltungen und Handlungen von Professionist: innen der Sozialen Arbeit gebraucht werden, um im Zwangskontext der Bewährungshilfe professionell zu arbeiten und inwiefern Empowerment trotz Zwangsbedingungen ermöglicht werden kann. Der theoretische Teil stützt sich auf relevante Fachliteratur zum Zwangskontext in der Sozialen Arbeit, sowie zum Empowermentansatz. Weiters wurden empirische Erhebungen mithilfe von Expert:inneninterviews durchgeführt. Für die Beantwortung der Forschungsfrage wurden die literarturbasierten und empirischen Erkenntnisse verknüpft. Die Arbeit zeigt auf, dass Sozialarbeitende den Zwangskontext als Bestandteil der Sozialen Arbeit anerkennen müssen, um sich den damit einhergehenden Besonderheiten authentisch stellen zu können. Eine stetige Reflexion von Machtaspekten und der sozialarbeiterischen Doppelrolle erweist sich als essenziell. Ebenso wird ersichtlich, dass ein ressourcenorientierter und wertschätzender Umgang mit Klient: innen nicht nur eine stabile Arbeitsbeziehung, sondern auch Empowerment ermöglicht. Eine transparente Kommunikation zieht sich als grundlegendes Prinzip in der Zusammenarbeit durch und ermöglicht die besonders für den Zwangskontext bedeutsame Auftrags- und Rollenklärung. Es stellt sich heraus, dass Empowerment nicht nur in keinem Widerspruch zur gerichtlich angeordneten Bewährungshilfe steht, sondern eine Notwendigkeit ist. Neben der individuellen Selbstbefähigung zielt Empowerment auf die Erfüllung des gesellschaftlichen Schutzauftrages ab und ist somit unerlässlich.This bachelor thesis explores the topic of empowerment under coercion. It deals with the question, which attitudes and actions social workers need to mind in the coercive context of probation services. It also addresses the question, of how empowerment can be achieved in it. The theoretical part draws on relevant literature on the coercive context in social work and the empowerment approach. For the empirical research expert interviews were conducted. To answer the question, the literature and empirical findings were combined. This thesis shows that social workers must recognize the coercive context as part of social work, to be able to deal with the specific challenges. An ongoing reflecion regarding power and the dual role of social workers is essential. A resourceoriented and respectful interaction with clients is not only fundamental for a working relationship but also for the implementation of empowerment. The communication should be transparent to be able to clarify the roles and mandates, which is particularly important in the context of coercion.It turns out that empowerment is not only in contradiction with the coercive context of probation services, but is a necessary part of it. Additional to the empowerment of individuals, it fullfills the society's mandate to protect and is therefore essential.Lana BakulaAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Threats and mitigations concerning global navigation satellite system radio frequency interference (GNSS RFI) on performance based navigation (PBN)
Diese Arbeit untersucht die Anfälligkeit satellitengestützter Navigation (GNSS) in der zivilen Luftfahrt und konzentriert sich auf Signalstörungen als wachsende Bedrohung für die Flächennavigation. Obwohl GNSS hoch effiziente und flexible Streckenführungen ermöglicht, sind die schwachen Signale zunehmend Störsignalen von Dritten ausgesetzt, was zu operationellen Herausforderungen und möglichen Gefahren führt. Eine Fallstudie zu DME/DME-Positionierung ergänzte die theoretische Analyse. Die Ergebnisse zeigen, dass RFI nicht nur die Navigationsgenauigkeit verringert, sondern auch abhängige Systeme wie Bodenannäherungswarnsysteme, Überwachungssysteme und Flugsicherungsverfahren beeinträchtigt. Besonders kritisch ist die Kombination aus falscher Positionsberechnung, fehlenden Möglichkeiten zur Überprüfung der Lage im Raum und der Abhängigkeit von Vektoren der Flugsicherung, die insbesondere im Anflug in gebirgigem Gelände ein erhebliches Risiko darstellen könnte. Die Analyse der Gegenmaßnahmen verdeutlicht, dass technische Verbesserungen, wie Dual-Frequency-Multi-Constellation-Empfänger und Electronic Protection Measures die Robustheit zwar erhöhen, ein Minimum Operational Network (MON) aus bodengebundenen Navigationsanlagen jedoch unverzichtbar bleibt.This thesis examines the vulnerabilities of Global Navigation Satellite Systems (GNSS) in civil aviation, focusing on radio frequency interference (RFI) as a growing threat to Performance-Based Navigation (PBN). While GNSS enables highly efficient and flexible en-route and terminal operations, its weak signals are increasingly exposed to jamming and spoofing, leading to operational challenges and risks. A case study on DME/DME positioning complemented the theoretical analysis by evaluating contingency navigation options in a GNSS-degraded environment. The findings show that Radio Frequency Interference not only reduces navigation accuracy but also degrades dependent systems such as EGPWS, ADS-B, and air traffic control procedures. The combination of incorrect position calculation, lacking location cross-checking for situational awareness, and reliance on radar vectors may create a particular hazard during approach and low-altitude operations, especially in mountainous terrain. Mitigation strategies indicate that while technical improvements, such as dual-frequency multi-constellation receivers and electronic protection measures increase robustness, a Minimum Operational Network (MON) of terrestrial navigation aids, primarily DME/DME, remains essential.submitted by: Michael PichlbauerMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Unidirectional resonant DCX-converter for laboratory exercise
Elektrische Anwendungen wie Fahrzeuge, erneuerbare Energiesysteme oder stationäre Energiespeicher erfordern eine effiziente Gleichstromwandlung und stellen damit einen essenziellen Baustein für ein modernes Energiemanagement dar. Resonante DCX-Wandler, oftmals mit zwei aktiven Vollbrücken ausgeführt, haben sich hierfür etabliert, da sie galvanische Trennung, hohen Wirkungsgrad und bidirektionale Leistungsübertragung ermöglichen. Die dabei notwendige Schaltungskomplexität in Steuerung und Aufbau erschwert jedoch das Verständnis in der Ausbildung, wo Übersichtlichkeit und einfache Nachvollziehbarkeit im Vordergrund stehen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Realisierung, der Simulation und der experimentellen Validierung eines unidirektionalen resonanten DCX-Wandlers für den Einsatz in Laborübungen der Leistungselektronik. Die Topologie basiert auf einem bidirektionalen resonanten DCX-Wandler, wobei die aktive Vollbrücke auf der Sekundärseite durch einen Brückengleichrichter aus SiC-Schottky-Dioden ersetzt wurde. Damit wird die Struktur vereinfacht, die Leistungsübertragung auf eine Richtung beschränkt und gleichzeitig der resonante Betrieb mit Soft-Switching und galvanischer Trennung beibehalten. Der Inhalt umfasst die Erstellung und Analyse von Simulationsmodellen, die Bestimmung relevanter Auslegungsparameter sowie die Realisierung eines Hardwareaufbaus zur experimentellen Validierung. Das Ergebnis ist ein angepasstes Labormodell samt Simulationsumgebung, das die wesentlichen Eigenschaften eines unidirektionalen resonanten DCX-Wandlers aufzeigt und als Grundlage für weiterführende Übungen dienen kann.Since DC applications such as electric vehicles, renewable energy systems, and stationary energy storage solutions have become part of everyday life, efficient DC power conversion is a key factor of efficient modern energy management. Among the wide variety of converter topologies, resonant DCX converters, often realized by providing two active full-bridges, are widely used due to their galvanic isolation, high efficiency, and bidirectional power transfer capability. However, their complexity in both control and implementation can be a barrier, particularly in educational contexts, where clarity and comprehensibility are essential. This thesis reflects the design, simulation and experimental validation of a unidirectional resonant DCX converter developed as an educational laboratory exercise platform in power electronics studies. The topology is derived from a bidirectional resonant DCX converter by replacing the secondary side’s active MOSFET bridge with a diode rectifier based on SiC Schottky diodes. This modification simplifies the structure and control while restricting conversion to a unidirectional mode, preserving galvanic isolation and resonant operation, which enables soft switching. The research follows a structured approach from simulation modelling to hardware design and realisation as well as experimental testing and analysis. The result is an adjusted unit of realworld hardware setup augmented by a corresponding simulation environment for the unidirectional converter, demonstrating the converter’s suitability as a didactic tool, that conveys the essential behaviour of resonant DCX converters. A milestone was achieved in modelling real-world hardware with a simulation, analysing efficiency metrics and proposing an outlook for future laboratory research activities.written by: Daniel WaldhauserBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Schizophrenia – Challenges in a social context and the role of social work
Diese Bachelorarbeit untersucht die Erfahrungen von Menschen mit der psychischen Erkrankung Schizophrenie und leitet daraus Unterstützungsansätze für die Soziale Arbeit ab. Ziel ist es, zu analysieren, in welchem Ausmaß soziale Stigmatisierung und persönliche Belastungen die Lebensrealität der Betroffenen beeinflussen und welche professionellen Hilfen als wirksam erlebt werden. Zur Beantwortung dieser Fragestellung wird eine qualitative, lebensweltorientierte Untersuchung durchgeführt. Grundlage bilden zwei leitfadengestützte Interviews, mit einer betroffenen Person sowie mit einem erfahrenen Sozialarbeiter, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet werden.Die Ergebnisse zeigen, dass Erfahrungen mit Ausgrenzung, mangelndem Verständnis im Umfeld sowie Unsicherheiten im Hilfesystem zentrale Herausforderungen darstellen. Gleichzeitig wird deutlich, dass stabile Beziehungen, wertschätzende professionelle Begleitung und die Förderung von Selbstwirksamkeit wichtige Schutzfaktoren sind. Die Erkenntnisse verdeutlichen die Notwendigkeit, sowohl individuelle Unterstützung als auch gesellschaftliche Aufklärung zu stärken, um soziale Teilhabe zu ermöglichen und Stigmatisierung nachhaltig abzubauen.This bachelor's thesis examines the experiences of people with the mental illness schizophrenia and derives support approaches for social work. The aim is to analyze the extent to which social stigmatization and personal burdens influence the reality of life of those affected and which professional help is experienced as effective. In order to answer this question, a qualitative, lifeworld-oriented study is carried out. It is based on two guided interviews with an affected person and an experienced social worker, which are evaluated using qualitative content analysis.The results show that experiences of exclusion, a lack of understanding in the environment and uncertainties in the help system are key challenges. At the same time, it becomes clear that stable relationships, appreciative professional support and the promotion of self-efficacy are important protective factors. The findings highlight the need to strengthen both individual support and social education in order to enable social participation and reduce stigmatization in the long term.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202