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Influence of storytelling in the context of sports sponsorship on fan engagement at sporting events
In der Markenkommunikation gilt Storytelling als wirkungsvolles Mittel, um Marken emotional aufzuladen und langfristige Kundenbindungen aufzubauen. Besonders im Kontext von Sportveranstaltungen bietet Storytelling die Möglichkeit, authentische und emotionale Plattformen für Sponsor:innen sowie für das Fan Engagement zu schaffen.Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Forschungsfrage: „Welchen Einfluss kann Storytelling im Rahmen des Sportsponsorings auf das Fan Engagement haben?“ Zur Beantwortung dieser Frage wurde eine selektive und systematische Literaturrecherche sowie acht Expert:inneninterviews, mit Personen aus dem Sportveranstaltungs- und Sportmarketingbereich durchgeführt. Die Ergebnisse wurden anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet und anschließend mit den Erkenntnissen der Literatur diskutiert.Die Ergebnisse zeigen, dass Storytelling im Sportsponsoring einen erheblichen Einfluss auf das Fan Engagement haben kann. Storytelling wird als emotional verbindendes Element zwischen Sponsor:innen, Sportveranstaltung und Fans identifiziert. Authentisch und konsistent erzählte Geschichten erhöhen die Identifikation und Akzeptanz der Fans gegenüber Sponsor:innen und fördern eine tiefere emotionale Verbindung. Zu den langfristigen Auswirkungen von Storytelling im Rahmen des Sportsponsorings auf das Fan Engagement zählen eine gesteigerte Fanloyalität, höhere Zahlungsbereitschaft, ein verbessertes Markenimage sowie eine stärkere Reichweite und Markenbindung.In brand communication, storytelling is an effective way to emotionally charge brands and build long-term customer loyalty. Particularly in the context of sporting events, storytelling offers the opportunity to create authentic and emotional platforms for sponsors and fan engagement.This master's thesis is dedicated to the research question: ‘What influence can storytelling have on fan engagement in the context of sports sponsorship?’ To answer this question, a selective and systematic literature review and eight expert interviews were conducted with people from the sports event and sports marketing sector. The results were analysed using qualitative content analysis according to Kuckartz and then discussed with the findings from the literature.The results show that storytelling in sports sponsorship can have a significant influence on fan engagement. Storytelling is identified as an emotionally connecting element between sponsors, sporting events and fans. Authentically and consistently told stories increase the identification and acceptance of fans towards sponsors and promote a deeper emotional connection. The long-term effects of storytelling in the context of sports sponsorship on fan engagement include increased fan loyalty, a higher willingness to pay, an improved brand image and greater reach and brand loyalty.eingereicht von: Annika SchraderAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Variation of the fluorophores of a linker protein to improve detection efficiency and reduce autofluorescence in Saccharomyces yeasts
Die Alterung von Hefezellen stellt einen wichtigen Einflussfaktor in industriellen Fermentationsprozessen dar, insbesondere bei der Herstellung von Bier, bei der häufig der Hefestamm Saccharomyces pastorianus zum Einsatz kommt. Mit zunehmendem Replikationsalter verändern sich physiologische Eigenschaften der Zellen, was zu Einbußen in Gärleistung und Produktqualität führen kann. Da Hefekulturen im Brauprozess mehrmals verwendet werden, ist eine zuverlässige Hochdurchsatzmethode zur Altersanalyse notwendig.In dieser Arbeit wurde auf einem fluoreszenzmarkierten Linker Protein, das eine solche Altersanalyse durch die altersabhängigen Sprossnarben auf den Hefezellen ermöglicht, aufgebaut. Das Ziel war es, dieses sfGFP-basierte Linker Protein mit RFP und YFP zu modifizieren, deren Eignung hinsichtlich Funktionalität und Signalqualität zu bewerten und mit dem ursprünglichen Linker Protein „His6-SUMO-sfGFP-ChBD“ zu vergleichen.Beide modifizierten Linker Proteine wurden erfolgreich konstruiert, exprimiert und aufgereinigt. Die Analyse der Proteinstruktur ergab eine hohe strukturelle Ähnlichkeit zum sfGFP-basierten Linker Protein, wobei RFP größere Abweichungen als YFP aufwies.Die Funktionalität des YFP-basierten Linker Protein wurde mittels isothermer Adsorptionsmessung und Durchflusszytometrie bestätigt. Dabei wies es die höchste Fluoreszenzintensität auf, jedoch auch eine starke Streuung, was auf eine heterogene Expression hinweist. RFP hingegen unterschied sich kaum von der Kontrolle. Das sfGFP-Konstrukt lag in beiden Parametern zwischen RFP und YFP, wird jedoch aufgrund seiner überlappenden Emissionswellenlänge mehr von der Autofluoreszenz der Hefezellen beeinflusst.Die konstruierten Linker Proteine bilden eine Grundlage für zukünftige Anwendungen in der Altersanalyse von Hefezellen. In Zukunft könnten verbesserte Varianten der Fluorophore sowie eine Optimierung der Kultivierung die Aussagekraft und Anwendbarkeit deutlich erhöhen.The age of yeast cells represents an important influencing factor in industrial fermentation processes, particularly in beer production, where the yeast strain Saccharomyces pastorianus is used frequently. With increasing replicative age, the physiological properties of the cells change, which can lead to losses in fermentation performance and product quality. Since yeast cultures are often reused in the brewing process, a reliable high-throughput method for age analysis is needed.This study was based on a fluorescence-labeled linker protein that enables age analysis through age-dependent bud scars on yeast cells. The goal was to modify this sfGFP-based linker protein with RFP and YFP, to evaluate their suitability in terms of functionality and signal quality, and to compare them with the original linker protein “His6- SUMO-sfGFP-ChBD.” Both modified linker proteins were successfully constructed, expressed, and purified. The analysis of the protein structure showed a high structural similarity to the sfGFP-based linker protein, with RFP showing greater deviations.The functionality of the YFP-based linker protein was confirmed by isothermal adsorption measurements and flow cytometry. It showed the highest fluorescence intensity but also a strong variation, indicating heterogeneous expression. RFP, on the other hand, differed little from the untagged control. The sfGFP construct was between RFP and YFP in both parameters but is more affected by the autofluorescence of the yeast cells due to its overlapping emission wavelength.The constructed linker proteins offer a promising foundation for future applications in yeast cell age analysis. In the future, improved fluorophore variants and optimized cultivation conditions could further enhance the method’s reliability and applicability.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Influencing factors of sensorimotor training on the physiological performance of advanced trail runners
Problem: Aufgrund der sich stetig ändernden Bodenbeschaffenheiten in einem Traillauf ist es notwendig, dass sich Trailläufer:innen an Höhenunterschiede im Gelände anpassen, auf verschiedene Untergründe reagieren, Hindernissen ausweichen und das Gelände allgemein schnell kognitiv verarbeiten können. Dies wird durch die Sensomotorik ermöglicht. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Unterschiede in der Effektivität verschiedener Methoden des sensomotorischen Trainings in Hinsicht auf die physiologische Leistungsfähigkeit fortgeschrittener Trailrunner:innen zu evaluieren.Methode: Es wurde eine systematische und selektive Literaturrecherche durchgeführt, um die Forschungsfrage zu beantworten. Inkludierte Quellen stammen aus den Literaturdatenbanken PubMed® und ScienceDirect, sowie der Suchmaschine Google Scholar. Darüber hinaus wurden auch Quellen aus der Bibliothek der FH JOANNEUM herangezogen.Ergebnisse: Für das Überwinden von Trails ist das Training der koordinativen Fähigkeiten von zentraler Bedeutung. Die Reaktions- und Gleichgewichtsfähigkeit tragen signifikant (p < 0,001) zu einem effizienteren Lauf bei. Das Training der Umstellungsfähigkeit führt signifikant (p < 0,001) zu einem effizienteren Stoffwechselaufwand. Die Rhythmisierungsfähigkeit gewährleistet einen gleichmäßigen und ökonomischen Laufstil und eine Verbesserung der kinästhetischen Differenzierungsfähigkeit resultiert in einer präzisen Feinmotorik.Diskussion: Die Ergebnisse zeigen, dass je nach Zielsetzung und Art des bevorstehenden Events die Bedeutsamkeit der unterschiedlichen Trainingsinterventionen anders gewichtet wird. Für hindernisreiche Strecken sind die Reaktionsfähigkeit und die Gleichgewichtsfähigkeit von besonderer Relevanz, um auf Veränderungen in der Umgebung schnell und angemessen zu reagieren. Um wiederum Trails mit vielen Steigungen und Gefällen mit möglichst geringem Energieaufwand und einer hohen Stabilität zu absolvieren ist das Training der Umstellungsfähigkeit essenziell. Die Fähigkeiten der Rhythmisierung und Differenzierung sind wichtig für das Absolvieren von Trails mit abwechslungsreichem Untergrund. Weitere Forschungen zu einzelnen Trainingsmethoden im Trailrunning, als auch in Bezug auf geschlechterspezifische Unterschiede sind notwendig.Schlüsselwörter: Trailrunning, Sensomotorik, KoordinationProblem: Due to the constantly changing ground conditions in a trail run, it is necessary for trail runners to be able to adapt to height differences on the ground, react to different surfaces, avoid obstacles and generally process the terrain cognitively quick. This is possible through sensorimotor function, which is responsible for converting sensory information from the environment into motor commands. The aim of this study is to evaluate the differences in the effectiveness of various methods of sensorimotor training with regard to the physiological performance of advanced trail runners.Methods: A systematic and selective literature search was conducted to answer the research question. Included sources were taken from the PubMed® and ScienceDirect literature databases, as well as the Google Scholar search engine. In addition, sources from the FH JOANNEUM library were also included.Results: Training coordination skills is of central importance for overcoming trails. Reaction and balance skills contribute significantly (p < 0.001) to a more efficient run. Training the adaptability leads significantly (p < 0.001) to a more efficient metabolic expenditure. The rhythmisation ability ensures an even and economical running style and an improvement in the kinaesthetic differentiation ability results in precise fine motor skills.Discussion: The results show that the importance of the different training interventions is weighted differently depending on the objective and type of upcoming event. For trails with many obstacles, the ability to react and balance are of particular relevance in order to react quickly and appropriately to changes in the environment. Training the adaptability is essential in order to complete trails with many uphill and downhill sections with as little energy expenditure as possible and a high level of stability. To complete trails with varied terrain the rhythmisation and kinaesthetic differentiation ability are important. Further research is needed into individual training methods in trail running, as well as into gender-specific differences.Keywords: Trailrunning, sensorimotor skills, coordinationeingereicht von: Annina SimekAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Workplace health measures and mental health in the hospitality industry
ZusammenfassungProblem: Mitarbeiter:innen im Gastgewerbe sind im Vergleich zu Beschäftigten in anderen Branchen häufiger während der Arbeit psychischen Belastungen ausgesetzt. Trotz der zunehmenden Relevanz der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz gibt es in der Hotel- und Gastronomiebranche bisher nur wenige Ansätze zur Förderung der psychischen Gesundheit der Beschäftigten. Eine unzureichende psychische Gesundheit der Mitarbeiter:innen im Gastgewerbe hat negative Auswirkungen auf die zu erbringende Dienstleistung, insbesondere die Kundenbetreuung, das Krankenstandsgeschehen, die Fluktuationsrate und letztlich auf den Unternehmenserfolg.Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine selektive Literaturrecherche durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf relevanten Studien aus den Datenbanken Science Direct, Emerald Insight und Research Gate. Ergänzend wurden Informationen von internationalen und österreichischen Kompetenzstellen wie dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ), der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herangezogen.Ergebnisse: Anhand der umfassenden Literaturrecherche konnte die steigende Relevanz der psychischen Gesundheit von Mitarbeiter:innen im Gastgewerbe hervorgehoben werden. Durch internationale Studien wurde festgestellt, dass atypische Arbeitszeitregelungen, die Interaktion mit Gästen und Kolleg:innen, begrenzter Handlungs- und Entscheidungsspielraum und eine traditionelle Führungskultur zu den häufigsten Risikofaktoren für die psychische Gesundheit von Mitarbeiter:innen im Gastgewerbe gehören. Diese Belastungsfaktoren sind auf strukturelle Gegebenheiten und persönliche Herausforderungen zurückzuführen. Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen erfordern demnach eine Kombination aus personen- und umgebungsbezogenen Ansätzen, die sowohl individuelle Bewältigungsstrategien stärken als auch die Arbeitsbedingungen optimieren.Schlussfolgerung: Branchentypische Risikofaktoren im Gastgewerbe haben einen messbaren Einfluss auf die psychische Gesundheit der Mitarbeiter:innen. Anhand gezielter personen- und umgebungsbezogener Gesundheitsmaßnahmen im Unternehmen kann diesen Herausforderungen entgegengewirkt und die psychische Gesundheit der Belegschaft gestärkt werden. Die Implementierung betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen sollte als Aufgabe des Managements betrachtet werden und individuell auf jeden Betrieb abgestimmt sein. Zukünftig sind jedoch weitere Forschungen notwendig, um die langfristigen Wirkungen der Maßnahmen zu analysieren und allgemeingültige Handlungsempfehlungen für die Branche abzuleiten.Schlüsselwörter: Gastgewerbe, Mitarbeiter:innen, Risikofaktoren, psychische Gesundheit, Betriebliche GesundheitsmaßnahmenAbstractProblem:Hospitality workers are more likely to experience mental health issues at work than workers in other industries. Despite the increasing importance of mental health in the workplace, there are still few approaches to promoting the mental health of employees in the hotel and restaurant industry. Poor mental health among hospitality workers has a negative impact on service quality, sick leave, staff turnover and ultimately on the company's success.Method: To answer the research question, a selective literature review was carried out as part of this bachelor thesis. The results are mainly based on relevant studies from databases such as Science Direct, Emerald Insight and Research Gate. In addition, information from international and Austrian competence centers such as the Fonds Gesundes Österreich (FGÖ), Wirtschaftskammer Österreich (WKO) and the World Health Organization (WHO) was used.Results: The comprehensive literature review has highlighted the increasing relevance of the mental health of employees in the hospitality industry. International studies have shown that atypical working hours, interaction with guests and colleagues, limited scope for action and a traditional leadership culture are among the most common risk factors for the mental health of employees in the hospitality industry. These factors are rooted in structural conditions and personal challenges. Interventions to promote health at work therefore require a combination of personal and environmental approaches that both strengthen individual coping strategies and optimize working conditions.Conclusion: Industry-specific risk factors in the hospitality industry have a measurable impact on the mental health of employees. These challenges can be counteracted, and the mental health of the workforce strengthened through targeted environmental and personal health measures. The implementation of workplace health measures should be seen as a management task and should be tailored to each company. However, further research is needed in the future to analyze the long-term effects of the measures and to derive general recommendations for the industry.Key words: hospitality industry, employees, risk factors, mental health, organizational health initiativeseingereicht von: Miriam PogoreutzAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Influence of the seasonal change on the nutritional and physical activity behavior of adults
Hintergrund: Körperliches Wohlbefinden wird durch das Gesundheitsverhalten – insbesondere regelmäßige körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährungsweise – beeinflusst. Es gibt viele Initiativen, um das Ernährungs- und Bewegungsverhalten zu fördern. Diese betrachten jedoch selten den Jahreszeitenwechsel. Daher untersucht diese Bachelorarbeit, welchen Einfluss der Jahreszeitenverlauf auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von erwachsenen Personen ausübt. Methode: Selektive und systematische Recherche, ergänzt durch das Schneeballsystem, in ausgewählten Datenbanken mit definiertem Vorgehen und Evidenzbewertung, Anwendung von KI-Tools für Literatursuche, Formulierungshilfen und Grammatik-ÜberprüfungErgebnisse: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden 40 Quellen mit 57,5 % hoher, 10 % mittlerer und 32,5 % geringer Evidenz herangezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass in den aktuellen Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen nicht explizit berücksichtigt wird, wie ein gesundes Ernährungs- oder Bewegungsverhalten in den jeweiligen Jahreszeiten aussieht. Dennoch legen die Daten nahe, dass besonders die körperliche Aktivität über den Jahresverlauf hinweg nicht konstant gehalten wird und die Jahreszeiten sich auf das Bewegungslevel auswirkt. Mögliche Ursachen sind einerseits die Tageslichtdosis – besonders im Winter wirkt diese sich negativ auf das Ausüben von Bewegung aus und fördert die Entwicklung mentaler Probleme. Weitere Einflussfaktoren sind die unterschiedlichen Wetterlagen und klimatischen Bedingungen. Die Literatur ist gespalten, inwieweit das Ernährungsverhalten von den Jahreszeiten abhängig ist. Während gewisse Studien saisonale Unterschiede in der Kalorienaufnahme und Lebensmitteln feststellen, erkennen andere das Gegenteil. Die Autor*innen sind sich jedoch einig, dass saisonal geerntete Produkte gesundheitsförderlichere Eigenschaften aufweisen.Schlussfolgerung: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der Jahreszeitenwechsel auf das Level an körperlicher Aktivität und die Ernährungsweise auswirkt. Dennoch benötigt es mehr Forschung, um den genauen Einfluss des Jahreszeitenverlaufs zu determinieren und inwiefern auch die mentale Gesundheit hierbei beeinflusst wird. Für die Praxis bedeutet dies, dass besonders in Gesundheitsförderungsprojekten die saisonale Komponente in der Planung mitgedacht werden sollte.Background: Physical well-being is influenced by health behaviours (especially regular physical activity and a healthy diet). There are many initiatives to promote a healthier dietary and physical activity behaviour. However, they do not consider the change of seasons. Therefore, this bachelor thesis examines the influence of the seasonal changes on the dietary and physical activity behaviour of adults.Methods: Selective and systematic literature research as well as snowball system. In selected databases with a pre-defined procedure and evidence assessment. Use of AI tools for literature research, synonyms and grammar checks.Results: To answer the research question, 40 sources with 57.5 % high, 10 % medium and 32.5 % low evidence were reviewed. The results show that the current dietary and exercise recommendations do not explicitly consider how a healthy eating or exercise behaviour looks like in the respective seasons. Nevertheless, the data suggests that the changing seasons has an impact on the level of physical activity. Possible causes include the amount of daylight - especially in the winter. This has a negative effect on physical activity and promotes the development of mental health problems. Other influencing factors are the different weather and climatic conditions. The literature is divided on the extent to which eating behaviour is dependent on the seasons. While some studies find seasonal differences in calorie intake and choice of food items, others state the opposite. The authors however all agree that seasonally harvested products have more health-promoting qualities.Conclusion: In conclusion, the results show that the change of season has an impact on the level of physical activity and diet. However, further research is needed to determine the exact influence of the change of season and the extent to which mental health is also affected. In practice, this means that the seasonal component should be taken into account in the planning stage of health promotion projects.eingereicht von: Ines WagnerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Analysis and creation of stress profiles in relation to daily road traffic
Wahrgenommener Stress im Straßenverkehr ist eine häufige Erfahrung, die die Konzentration, Entscheidungsfindung und Fahrsicherheit beeinträchtigen kann. In dieser Arbeit wird untersucht, ob es möglich ist, individuelle fahrbezogene Stressprofile zu ermitteln, indem subjektive Selbsteinschätzungen mit physiologischen Daten kombiniert werden, die von tragbaren Geräten erfasst werden. Ziel war es zu untersuchen, inwieweit fragebogenbasierte Bewertungen mit messbaren physiologischen Reaktionen unter verschiedenen Fahrbedingungen übereinstimmen. Mit einem validierten Fragebogen zum Fahrverhalten wurden Daten von 51 Personen mit Autoführerschein erhoben. Darüber hinaus absolvierten vier Personen überwachte Testfahrten mit Smartwatches, die ihre Herzfrequenz in realen Verkehrsszenarien aufzeichneten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass subjektive Einschätzungen und biometrische Indikatoren nur teilweise übereinstimmen. Einige Personen gaben an, sich angespannt zu fühlen, zeigten aber nur eine geringe physiologische Aktivierung, und umgekehrt. Insbesondere städtische Umgebungen und unvorhersehbare Ereignisse lösten die deutlichsten biometrischen Veränderungen während der Fahrt aus. Die Studie bestätigt die generelle Durchführbarkeit einer personalisierten Profilerstellung, unterstreicht aber auch den Bedarf an situationsbezogenen Fragebogenelementen und kontinuierlichen physiologischen Messwerten. Diese Ergebnisse bilden eine Grundlage für künftige Forschungsarbeiten zu stressbewussten Navigationssystemen und adaptiven Fahrerassistenztechnologien.Perceived stress in road traffic is a common experience that can impair concentration, decision making and driving safety. This thesis investigates the feasibility of identifying individual driving-related stress profiles by combining subjective self-assessments with physiological data collected from wearable devices. The aim was to investigate the extent to which questionnaire-based ratings agree with measurable physiological responses under different driving conditions. A validated driving behaviour questionnaire was used to collect data from 51 licensed drivers. In addition, four participants completed supervised test drives using smartwatches that recorded their heart rate in real-life traffic scenarios. The results suggest that subjective ratings and biometric indicators are only partially consistent: some people reported feeling tense but showed little physiological activation, and vice versa. In particular, urban environments and unpredictable events triggered the most significant biometric changes during driving. The study confirms the general feasibility of personalised profiling, but also highlights the need for more situationally relevant questionnaire items and continuous physiological metrics. These findings provide a basis for future research into stress-aware navigation systems and adaptive driver assistance technologies.Michael Stefan DjurisAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Zero Waste in Food Retail: Opportunities and Challenges of Packaging-Free Retail Concepts
Verpackungen übernehmen zentrale Funktionen für Schutz, Hygiene und Haltbarkeit, stellen jedoch aufgrund des Abfallaufkommens ein wesentliches Umweltproblem dar. Während sie aus dem konventionellen Lebensmittelhandel kaum wegzudenken sind, haben sogenannte Unverpacktläden den Namen zum Programm gemacht. Ziel dieser Arbeit ist es zum einen, die Potentiale und Hürden der Verkaufskonzepte von Unverpacktläden zu untersuchen, andererseits zu analysieren, welche Chancen für die Integration dieser Konzepte in den konventionellen Lebensmittelhandel bestehen. Die methodische Grundlage bilden eine Literaturrecherche und qualitative Interviews mit VertreterInnen aus Handel, Unverpacktläden und relevanten Vereinen.Die Untersuchung zeigt, dass Verpackungen eng mit dem Ernährungssystem sowie dem industriellen und globalisierten Lebensmittelsystem verbunden sind. Verpackungsfreie Einkaufsalternativen bestehen bislang vor allem in Nischen. Herausforderungen bei dem Verkauf von unverpackten Produkten ergeben sich insbesondere in der Wirtschaftlichkeit, dem Konsumverhalten und den herkömmlichen Handelsstrukturen. Gerade im großflächigen Handel kann ein verringerter Produktschutz durch pauschale Verpackungsvermeidung kontraproduktive Auswirkungen haben und den Ressourcenverbrauch sogar erhöhen. Deshalb ist es wichtig, den Kontext einzelner Maßnahmen zu berücksichtigen. Chancen, den Handel verpackungsfreier zu machen, ergeben sich durch die Reduktion von Überverpackungen, die Weiterentwicklung von Recyclingmöglichkeiten und -systemen und die Standardisierung von Behältern, um Mehrweg- und Pfandsysteme zu etablieren. Einfluss können Supermärkte vor allem über Eigenmarkenprodukte ausüben. Konzepte wie Abfüllstationen bieten sich insbesondere bei lagerfähigen oder unempfindlichen Produktgruppen an. Diese verzeichnen bis jetzt nur begrenzte Erfolge, oft in Gegenden mit umweltbewussten Zielgruppen. Von hoher Bedeutung sind die Praktikabilität für KundInnen und Bewusstseinsbildung für entsprechende Angebote. Mit der neuen EU-Verpackungsverordnung werden in Zukunft mehrere Betriebe dazu angehalten sein, derartige Maßnahmen zu treffen.Die Arbeit kommt zum Schluss, dass für die Ausweitung solcher Konzepte gleichermaßen das Verhalten der Konsumenten und die Bereitschaft des Handels, nachhaltige Strukturen aktiv zu fördern, entscheidend sind. Ein großflächiger Verzicht auf Verpackungen ist nicht realistisch. Erfolgsversprechend sind prinzipiell „hybride“ Konzepte, wo sowohl verpackte als auch unverpackte Ware angeboten werden. Die Notwendigkeit von Verpackungen ist immer kontext- und produktspezifisch zu evaluieren. Unter diesen Voraussetzungen kann die Integration von Zero-Waste-Elementen in bestehenden Handelsstrukturen einen wesentlichen Beitrag zu Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und einer Kreislaufwirtschaft leisten.Packaging fulfils essential functions in terms of product protection, hygiene, and shelf life, yet it also represents a major environmental challenge due to the waste it generates. While packaging is indispensable in conventional food retailing, so-called zero-waste or package-free stores have made the avoidance of packaging their central concept. The aim of this thesis is, on the one hand, to examine the potential and challenges of package-free retail concepts and, on the other hand, to analyse the opportunities for integrating such approaches into conventional food retail structures. The methodological basis consists of a literature review and qualitative interviews with representatives from retail, zero-waste stores, and relevant associations.The study shows that packaging is closely linked to the industrialized and globalized food system. Package-free shopping alternatives currently exist mainly in niche markets. Major challenges for the sale of unpackaged goods arise from economic viability, consumer behaviour, and existing retail structures. Especially in large-scale retail, reduced product protection through the general avoidance of packaging can have counterproductive effects and even increase resource consumption. Therefore, the specific context of each measure must be carefully considered.Opportunities for reducing packaging in retail include the elimination of excessive packaging, the improvement of recycling systems, and the standardisation of containers to establish deposit systems. Supermarkets can exert particular influence through their private label products. Refill stations are especially suitable for durable and less sensitive product groups, but have so far achieved only limited success, mostly in areas with environmentally conscious target groups. Convenience and consumer awareness of such offers play a decisive role. Moreover, the new EU Packaging and Packaging Waste Regulation might require many retailers to implement corresponding measures in the future.The thesis concludes that both consumer behaviour and the willingness of retailers to actively promote sustainable structures are decisive for the broader implementation of zero-waste concepts. A complete abandonment of packaging is currently unrealistic. Instead, “hybrid” models that combine packaged and unpackaged goods appear more promising. The necessity of packaging must always be evaluated in relation to the product and its context. Under these conditions, integrating zero-waste elements into existing retail structures can make a significant contribution to resource conservation, waste reduction, and the development of a circular economy.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Reinforcement learning of predictive control strategies for smart energy systems : focusing on the optimization of battery energy storage systems and thermal comfort
Prädiktive Regelungsstrategien sind für intelligente Energiesysteme unverzichtbar, da sie die Integration verschiedener Energiequellen ermöglichen und eine optimierte und effiziente Energienutzung bei gleichzeitiger Sicherstellung einer zuverlässigen Energieversorgung gewährleisten. Dies führt häufig zu komplexen Regelungsproblemen mit mehreren Optimierungszielen. Reinforcement Learning (RL) hat sich als vielversprechender Ansatz zur Bewältigung solcher Herausforderungen herausgestellt. RL formuliert das Regelungsproblem durch einen Markow-Entscheidungsprozess und unter dem Optimalitätsprinzip von Bellman. Dabei lernt ein Agent in einer entsprechenden Umgebung durch die Untersuchung von Daten eine optimale Strategie für Regelungsmaßnahmen. Dadurch sind möglicherweise flexiblere oder effizientere Lösungen im Vergleich zu herkömmlichen Methoden wie der modellprädiktiven Regelung in Zukunft zu finden. In dieser Arbeit werden zwei RL-Algorithmen, Q-Learning und Deep-Q-Network (DQN), auf drei vereinfachte simulierte Energiesystemszenarien angewendet, um Regelungsstrategien zu entwickeln. Die Bewertung konzentriert sich auf die Betriebskosten und den thermischen Komfort unter Verwendung eines regelbasierten Ansatzes als Benchmark für die trainierten RL-Agenten. Die Ergebnisse zeigen, dass RL-basierte Regelungsstrategien regelbasierte Steuerung in einfachen Energiesystemen übertreffen können, indem sie niedrigere Betriebskosten erzielen und gleichzeitig die Systembeschränkungen einhalten. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von RL als Regelungsstrategie für intelligente Energiesysteme und deuten auf seine Anwendbarkeit in komplexeren, realen Szenarien hin.Predictive control strategies are essential for smart energy systems, enabling the integration of diverse energy resources and ensuring optimized and efficient energy utilization while providing reliable energy supply. This often leads to complex control problems involving multiple optimization objectives. Reinforcement Learning has emerged as a promising approach to address such challenges. RL formulates the control problem as a Markov Decision Process (MDP) and under the constraint of the Bellman equation. Thereby, the agent derives an optimal policy for control actions by learning from data in an appropriate environment. This may lead to more flexible or efficient solutions in the future compared to conventional methods such as Model Predictive Control (MPC).This thesis applies two RL algorithms, Q-learning and DQN, across three simplified, simulated energy system scenarios to develop control strategies. The evaluation focuses on operational costs and thermal comfort using a Rule-Based Control (RBC) approach as benchmark for the trained RL agents. The results demonstrate that RL-based control strategies can outperform RBC in simple energy systems, achieving lower operational costs while maintaining system constraints. These findings highlight the potential of RL as control methodology for smart energy systems, suggesting its applicability in more complex, real-world scenarios.Florian AhammerMasterarbeit FH JOANNEUM 202
The Role of the Breast Care Nurse in Psychosocial Care: Perceptions of Patients with Metastatic Breast Cancer
Hintergrund: Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Österreich werden 2023 rund 6.900 neue Fälle registriert. Während die Sterblichkeit dank moderner Therapien sinkt, bleibt metastasierter Brustkrebs unheilbar und mit hohen körperlichen und psychosozialen Belastungen verbunden. In dieser Lebensphase benötigen Patientinnen eine kontinuierliche, fachlich fundierte und empathische Begleitung. Breast Care Nurses übernehmen dabei eine zentrale Rolle, indem sie Patientinnen im Krankheitsverlauf unterstützen und psychosoziale Stabilität fördern.Fragestellung: Wie nehmen Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs die psychosoziale Unterstützung durch Breast Care Nurses wahr?Methode: Zur Beantwortung der klinischen Fragestellung wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf einer strukturierten Literaturrecherche basiert. Diese wird nach Nordhausen und Hirt (2022) unter Anwendung des SPIDER-Schemas nach Cooke et al. (2012) im Zeitraum von Februar bis September 2025 durchgeführt. Die Suche erfolgt in den Datenbanken PubMed, CINAHL und ScienceDirect sowie ergänzend über Google Scholar. Insgesamt werden zwei qualitative Studien eingeschlossen und mithilfe des CASP-Instruments (2024) auf ihre methodische Qualität bewertet.Ergebnisse: Die Analyse der beiden Studien zeigt, dass die psychosoziale Unterstützung durch BCNs einen entscheidenden Einfluss auf die Wahrnehmung von Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs hat. Vier Themenbereiche werden identifiziert: psychosoziale Unterstützung und Vertrauensbeziehung, ungleicher Zugang zu spezialisierter pflegerischer Unterstützung, Anerkennung und Unsichtbarkeit in der Versorgung sowie Informationsmanagement und Orientierung.Schlussfolgerung: Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs nehmen die psychosoziale Unterstützung Breast Care Nurses als besonders wertvoll wahr. Empathie, Kontinuität und Fachkompetenz fördern Vertrauen, Orientierung und emotionale Stabilität im Krankheitsverlauf. Da der Zugang zu Breast Care Nurses bislang begrenzt ist, besteht ein klarer Bedarf, die Rolle der Breast Care Nurses im Versorgungssystem auszubauen und durch weitere Forschung im metastasierten Stadium zu untermauern.Background: Breast cancer is the most common malignancy among women. In Austria, approximately 6,900 new cases are recorded in 2023. Although mortality rates have declined due to modern therapies, metastatic breast cancer remains incurable and is associated with substantial physical and psychosocial burdens. During this stage of life, patients require continuous, evidence-based, and empathetic support. Breast Care Nurses play a central role by accompanying patients throughout the disease trajectory and promoting psychosocial stability.Research question: How do patients with metastatic breast cancer perceive the psychosocial support provided by Breast Care Nurses?Method: A qualitative research approach is applied based on a structured literature review. The review is conducted according to Nordhausen and Hirt (2022) using the SPIDER framework by Cooke et al. (2012) between February and September 2025. The search is performed in the databases PubMed, CINAHL, and ScienceDirect, complemented by a manual search via Google Scholar. Two qualitative studies are included and evaluated for methodological quality using the CASP checklist (2024).Results: The analysis of both studies indicates that psychosocial support provided by Breast Care Nurses has a significant impact on how patients with metastatic breast cancer perceive their illness experience. Four key themes are identified: psychosocial support and trust relationship, unequal access to specialized nursing support, recognition and invisibility in care, and information management and guidance.Conclusion: Patients with metastatic breast cancer perceive the psychosocial support provided by Breast Care Nurses as highly valuable. Empathy, continuity, and professional competence promote trust, emotional stability, and orientation throughout the course of the disease. As access to specialized support remains limited, there is a clear need to strengthen the role of Breast Care Nurses within the healthcare system and to further substantiate it through future research in the metastatic context.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
To what extent does the use of safety planning by healthcare professionals in acute psychiatric settings influence patient´s suicidal behavior and suicidal ideation?
Hintergrund: Suizid stellt weltweit ein erhebliches gesundheitliches Problem dar. Jährlich werden rund 16 Millionen Suizidversuche und etwa 720 000 Todesfälle registriert. Im Jahr 2021 war die Selbsttötung insbesondere in der Altersgruppe der 15-29-Jährigen die dritthäufigste Todesursache. Suizidale Gedanken und suizidales Verhalten belasten sowohl die individuelle Gesundheit als auch die Gesellschaft in hohem Maß. Da ein überlebter Suizidversuch das Risiko weiterer Versuche deutlich erhöht, besteht ein besonderer Bedarf an wirksamen Präventionsmaßnahmen. Methode: Auf Grundlage des PICO+-Schemas wurde eine Forschungsfrage entwickelt. Im weiteren Verlauf erfolgte zwischen Februar und Mai 2025 eine strukturierte Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, CINAHL und PubPsych. Unter Anwendung der Ein- und Ausschlusskriterien wurden eine strukturierte Übersichtsarbeit mit einer Meta-Analyse sowie eine weitere Meta-Analyse identifiziert. Die Qualitätsbewertung erfolgte mithilfe der CASP-Checklisten. Ergebnis: Bei Erwachsenen zeigen Sicherheitsplan-Interventionen eine Reduktion suizidalen Verhaltens, während kein klarer Einfluss auf suizidale Gedanken erkennbar ist. Im Kinder- und Jugendbereich zeigen die bisherigen Studien weder bei suizidalen Gedanken noch bei suizidalem Verhalten eine signifikante Wirkung, sodass derzeit kein Hinweis auf eine Wirksamkeit der Intervention in dieser Altersgruppe besteht. Schlussfolgerung: Sicherheitspläne erweisen sich als wirkungsvoll und bieten eine besonders praktische Form der Kurzintervention im akutpsychiatrischen Alltag. Dennoch besteht vor allem im Kinder- und Jugendbereich weiterer Forschungsbedarf, um ihre Anwendung langfristig zu optimieren. Im Erwachsenenbereich ist die Anwendung bereits bewährt und bietet wichtige Unterstützung in akuten Krisensituationen. Zukünftig werden Schulungen benötigt, damit Sicherheitspläne wirksamer angewendet werden können.Background: Suicide represents a major global public health issue. Each year, approximately 16 million suicide attempts and around 720,00 suicide deaths are recorded. In 2021, suicide was the third leading cause of death among individuals aged 15-29 years. Suicidal thoughts and behaviors place a considerable burden on both individual health and society. Since a survived suicide attempt significantly increases the risk for further attempts, there is a particular need for effective prevention strategies. Method: Based on the PICO+ framework, a research question was developed. In the further, a systematic literature search was conducted between February and May 2025 in the databases PubMed, CINAHL and PubPsych. Applying the inclusion and exclusion criteria, one systematic review with a meta-analysis and one meta-analysis were identified. Quality appraisal was carried out using the CASP checklists. Results: In adults, safety planning interventions demonstrate a reduction in suicidal behavior, while no clear effect on suicidal thoughts has been observed. In children and adolescents, current studies show no significant impact on either suicidal thought or suicidal behavior, providing no evidence for the effectiveness of the intervention in this age group. Conclusion: Safety plans have proven to be effective and represent a practical form of brief intervention in acute psychiatric care. However, further research is needed, particulary in the child and adolescent population, to optimize their long-term use. In adult care, their application is already well established and provides important support during acute crisis. In the future, training will be required to ensure that safety plans are applied more effectively.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202