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Childhood Cancer – Parents’ Experiences and Perceptions of Nursing Care
Hintergrund: Krebserkrankungen im Kindesalter stellen für betroffene Familien eine tiefgreifende Belastung dar. In Österreich erkranken jährlich rund 300 Kinder und Jugendliche an Krebs, wobei Leukämien, ZNS-Tumoren und Lymphome zu den häufigsten Krebsarten zählen. Neben den medizinischen Herausforderungen stehen insbesondere die Eltern vor erheblichen emotionalen, organisatorischen und kommunikativen Anforderungen. Pflegepersonen nehmen im klinischen Behandlungsverlauf eine zentrale Rolle ein, indem sie nicht nur das erkrankte Kind versorgen, sondern auch die Eltern begleiten und unterstützen. Forschungsfrage: „Welche Erfahrungen und Wahrnehmungen machen Eltern mit der pflegerischen Begleitung ihres Kindes während einer Krebserkrankung?“ Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine strukturierte Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und CINAHL sowie eine ergänzende Handsuche über Google Scholar durchgeführt. Die Recherche fand im Zeitraum von Februar bis März 2025 statt. Von insgesamt 217 identifizierten Treffern konnten nach Titel-, Abstract- und Volltextscreening schlussendlich sieben Studien in die Arbeit eingeschlossen werden. Ergebnisse: Eltern beschrieben die pflegerische Begleitung dann als hilfreich, wenn Pflegepersonen empathisch agierten, transparent kommunizierten und eine kontinuierliche Beziehung aufbauten. Positive Erfahrungen beinhalteten das Gefühl, als kompetente Partner:innen anerkannt und aktiv in die Versorgung eingebunden zu sein. Belastend waren hingegen mangelnde Information, fehlende Anleitung und unklare Rollenverteilungen. Die Qualität der pflegerischen Interaktion hatte direkten Einfluss auf das emotionale Wahrnehmen und die Handlungssicherheit der Eltern im klinischen Alltag. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Pflegepersonen maßgeblich dazu beitragen, wie Eltern die Erkrankungssituation ihres Kindes wahrnehmen und bewältigen. Eine strukturierte, familienorientierte Pflege sowie gezielte Kommunikations- und Schulungskonzepte sind essenziell, um elterliche Belastungen zu reduzieren und die Versorgungsqualität im klinischen Kontext zu stärken.Background: Childhood cancer poses a significant emotional and organizational burden on families. In Austria, approximately 300 children and adolescents are diagnosed with cancer each year, with leukemia, central nervous system tumors, and lymphomas being the most common types. Alongside medical challenges, parents face considerable emotional strain, responsibility, and communication demands. In the clinical setting, nurses play a key role, not only in caring for the sick child but also in supporting and guiding the parents throughout the treatment process. Research Question: What experiences and perceptions do parents have regarding the nursing care of their child during a cancer illness? Method: To address the research question, a structured literature search was conducted in the databases PubMed and CINAHL, supplemented by a manual search using Google Scholar. The search was carried out between January and March 2025. From a total of 217 identified records, seven studies were included in the final analysis after screening titles, abstracts, and full texts. Results: Parents perceived nursing care as particularly valuable when nurses communicated empathetically, offered consistent presence, and actively involved them in care decisions. Positive experiences included being acknowledged as competent partners and receiving clear, supportive guidance. In contrast, parents described a lack of information, inadequate instruction, and unclear roles as burdensome. The quality of the nurse-parent relationship significantly influenced parents’ emotional stability and sense of security during the hospital stay. Conclusion: Nurses play a central role in shaping how parents experience and cope with their child’s cancer treatment. Structured, family-centered nursing care combined with clear and empathetic communication are essential for reducing parental stress and improving the overall quality of care in pediatric oncology.Diturie KrasniqiAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The EU Directive on the energy performance of buildings : Its history and implementation in Austria
Der Klimawandel hat enorme Auswirkungen auf Europa. Deshalb wurde der Green Deal beschlossen, dessen Ziel die vollständige Dekarbonisierung des Gebäudebestands der Europäischen Union bis 2050 ist. Außerdem ist der Gebäudesektor für rund 40 % des Endenergieverbrauchs sowie für 36 % der energiebedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dies hat die Europäische Union 2024 zur Neufassung der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz veranlasst. Allerdings haben sich die Richtlinie sowie ihre Anforderungen seit der ersten Fassung 2002 deutlich verändert. Daher hat sich diese Arbeit das Ziel gesetzt, die folgenden Fragen zu beantworten: Wie haben sich die Anforderungen seit der ersten EU-Richtlinie bis zur jetzigen Neufassung entwickelt? Welche Anforderungen stellt die neue EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und welche Herausforderungen und Lösungsansätze werden für die Umsetzung in Österreich diskutiert? Die Anforderungen werden mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (Kategoriensystem) ermittelt. Die Stellungnahmen der österreichischen Institutionen zur Umsetzung in Österreich werden mithilfe einer Dokumentenanalyse analysiert. Das Ergebnis ist, dass die Anzahl der Anforderungen hinsichtlich der Gesamtenergieeffizienz stark gestiegen ist, manche Anforderungen bereits Bestandteil seit der ersten Fassung sind, die Anforderungen der Neufassung sehr konkret sind und die Zeit für die Umsetzung knapp ist. Bei der konkreten Umsetzung der Richtlinie in Österreich sind noch wenige Details bekannt. Die verschiedenen Institutionen teilen auch nicht die gleiche Meinung, wie die Umsetzung vonstattengehen soll. Auf Österreich kommen mit dieser Richtlinie neben technischen auch zeitliche Herausforderungen zu, vor allem aber wirtschaftliche.Climate change has enormous effects on Europe. Due to this, the Green Deal was adopted, aiming for the complete decarbonization of the European Union’s building stock by 2050. Moreover, the building sector is responsible for approximately 40 % of final energy consumption and 36 % of energy-related greenhouse gas emissions. This prompted the European Union in 2024 to revise the EU Directive on the energy performance of buildings. However, this directive and its requirements have changed significantly since the first version in 2002. Therefore, this bachelor thesis aims to answer the two following questions: How have the requirements developed from the first EU Directive to the current version? What requirements does the new EU Directive on the energy performance of buildings set, and what challenges and solution approaches are being discussed regarding its implementation in Austria? The requirements are identified through a qualitative content analysis according to Mayring (category system). The statements of the Austrian institutions on national implementation are analysed using a document analysis. The results show that the number of requirements related to energy performance has significantly increased, some requirements have been part of the directive since its first version, the requirements of the new version are very specific and the time for implementation is short. Just a few specific details are yet known regarding the actual implementation of the directive in Austria. The various institutions also do not share the same opinion, how the implementation should proceed. As result of this directive, Austria is not just confronted with technical and time-related challenges, but also, and especially, with economic ones.vorgelegt von: Thomas BernhardAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Strategic political crisis communication in Austrian politics : from resignations to the official car scandals
Politische Akteur:innen sind in einer gewissen Regelmäßigkeit mit Krisensituationen konfrontiert, die unterschiedliche Ursachen haben, aber stets schnelles und strategisches Handeln erfordern. Besonders für politische Parteien ist gezielte Krisenkommunikation entscheidend, um ihr Image zu wahren, Glaubwürdigkeit zu erhalten und langfristig Wähler:innen zu binden. Die vorliegende Bachelorarbeit geht der Frage nach, wie politische Parteien in Österreich auf Krisen reagieren und welche Kommunikationsstrategien sie dabei verfolgen. Um eine theoretische Basis zu legen, werden Modelle der Krisenkommunikation, wie das „vier-Phasen-Modell“ nach Roselieb oder die „Situational Crisis Communication Theory“ nach Coombs vorgestellt, politische Kommunikation systematisch eingeordnet und Unterschiede zur strategischen Krisenkommunikation in Unternehmen herausgearbeitet. Auf Basis dieses theoretischen Rahmens werden konkrete Fälle politischer Krisenkommunikation der fünf im Nationalrat vertretenen Parteien in Österreich untersucht. Presseaussendungen, öffentliche Statements oder Social Media Postings dienen dabei als Grundlage der Analyse. Die Beispiele zeigen, wie Parteien Krisen wahrnehmen, kommunikativ verarbeiten und strategisch gestalten. Gleichzeitig werden Unterschiede im Umgang mit Krisen deutlich.Political actors are regularly confronted with crisis situations that have different causes but always require quick and strategic action. Targeted crisis communication is particularly crucial for political parties in order to maintain their image, preserve their credibility, and retain voters in the long term. This Bachelor`s thesis examines how political parties in Austria respond to crises and what communication strategies they pursue in doing so.In order to establish a theoretical basis, models of crisis communication, such as Roselieb's “Four-Phase Model” and Coombs “Situational Crisis Communication Theory” are presented, political communication is systematically classified, and differences from strategic crisis communication in companies are highlighted.Based on this theoretical framework, specific cases of political crisis communication by the five parties represented in the Austrian National Council are examined. Press releases, public statements and social media posts serve as the basis for the analysis. The examples show how parties perceive crises, process them communicatively and shape them strategically. At the same time, differences in how crises are handled become apparent.Jonathan KasparAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The transfer from ICU to general ward : challenges and experiences of nursing staff
Hintergrund: Jährlich werden in Österreich rund 70.000 Menschen intensivmedizinisch betreut. Das Ziel eines Aufenthaltes auf einer Intensivstation besteht darin, eine kontinuierliche Überwachung sicherzustellen sowie den Gesundheitszustand so weit zu stabilisieren, dass eine Verlegung auf eine Normalstation möglich wird. Dieser Übergang bildet eine vulnerable Schnittstelle im Versorgungsprozess. Der Wechsel von einer personenzentrierten Betreuung in einem ressourcenreichen Setting in ein ressourcenärmeres Umfeld bringt nicht nur für die Patient:innen und deren Angehörige, sondern vor allem auch für die zuständigen Pflegepersonen zahlreiche Herausforderungen mit sich. Forschungsfrage: Welche Herausforderungen erleben Pflegepersonen auf Normalstationen bei der Weiterbetreuung von Patient:innen nach Übernahme von der Intensivstation? Methode: Anhand des SPiDER-Schemas wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und CINHAL durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Handsuche in der Suchmaschine Google Scholar. Es konnten dabei insgesamt sieben Studien zur Beantwortung der Forschungsfrage identifiziert werden, welche anschließend anhand des Critical Appraisal Skills Programme (CASP) bewertet wurden. Ergebnisse: Die Ergebnisse konnten in drei Subkategorien, „Hohe Verantwortung und fehlende Vorbereitung“, „Arbeitsbelastungen sowie psychische Herausforderungen“, „Kommunikationsprobleme und unstrukturierte Übergaben“, gegliedert werden. Als zentrale Herausforderung wird Unsicherheit unter den Pflegepersonen beschrieben, welche durch diverse Faktoren begünstigt wird. Zusätzlich verstärken strukturelle Rahmenbedingungen wie beispielsweise Personalmangel derartig herausfordernde Situationen. Schlussfolgerung: Pflegepersonen auf Normalstation sind im Weiterbetreuungsprozess von Post-ICU-Patient:innen mit hoher Verantwortung konfrontiert, welche häufig in Unsicherheit und Überforderung resultiert. Die Ergebnisse dieser Übersichtsarbeit unterstreichen da- her die Notwendigkeit, strukturelle Gegebenheiten zu berücksichtigen, um sowohl Patient:innensicherheit als auch Arbeitszufriedenheit langfristig gewährleisten und erhalten zu können. Eine gezielte Vorbereitung auf die Übernahme sowie interdisziplinäre Kommunikation spielen dabei wesentliche Rollen.Background: Each year, around 70.000 people receive medical intensive care treatment in Austria. This ICU stay aims to continuously monitor patients until they are stable enough to be transferred to a general ward. This transition represents a vulnerable phase within the continuum of care. The shift from a person-centered care in a resource-rich environment to a less equipped ward presents multiple challenges, not only for patients and their relatives, but also especially for the nurses caring for these patients on the general ward. Aim: What challenges do ward nurses experience, when continuing caring for recently discharged patients transferred from intensive care units? Method: A systematic literature research was conducted, using the SPiDER method in the databases PubMed and CINHAL. A manual search via Google Scholar was carried out in addition. Therefore, a total of seven studies were identified to answer the research question. The Critical Appraisal Skills Programme (CASP) was used to assess the included studies. Results: Findings from the studies were categorized into three subthemes: “High responsibility and lack of preparation”, “Workload and psychological challenges”, “Communication issues and unstructured handovers”. A significant challenge was identified across all seven studies: A sense of uncertainty among the ward nurses, which was influenced by various contributing factors. Further, structural conditions such as staff shortage intensified these situations. Conclusion: Ward nurses face significant responsibilities when continuing care for post- ICU-patients, which often results in feelings of uncertainty and being overwhelmed in such situations. The findings of this review highlight the urgent need to consider structural and organizational conditions in order to ensure and maintain both patient safety as well as staff satisfaction in long term. Targeted preparation for the handover and interdisciplinary communication play key roles in that process.Sophie BammerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Experiences of patients with borderline personality disorder undergoing dialectical behavior therapy
Zusammenfassung: Hintergrund: Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine der komplexesten psychischen Erkrankungen und ist häufig mit emotionaler Instabilität, selbstverletzendem Verhalten und erheblichen zwischenmenschlichen Schwierigkeiten verbunden. Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) stellt einen etablierten, evidenzbasierten Behandlungsansatz dar, dessen Wirksamkeit vielfach belegt ist. Dennoch sind individuelle Erfahrungen der Patient:innen im therapeutischen Prozess bisher unzureichend erforscht. Forschungsfrage: „Welche Erfahrungen machen Patient:innen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung mit der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT)?“Methode: Im Zeitraum von November 2024 bis Januar 2025 wurde mithilfe des SPIDER-Tools eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, CINAHL und PubPsych sowie eine Handsuche in auf Google Scholar und den Referenzlisten durchgeführt. Anschließend erfolgte eine Analyse des Titels, des Abstracts sowie des Volltextes der Studien anhand der zuvor definierten Ein- und Ausschlusskriterien. Die Bewertung der Qualität der Studien erfolgte mittels des Bewertungsbogens nach Behrens und Langer (2022) und wurde in die vorliegende Arbeit inkludiert. Ergebnisse: Aus den 51 Treffern der Literaturrecherche wurden drei qualitative Studien in die vorliegende Arbeit aufgenommen. Die Ergebnisse dieser Studien wurden in vier zentrale Themenbereiche gegliedert: Erstkontakt mit der DBT, Auswirkungen auf das Leben, Wahrnehmung und Bewertung der Therapie sowie Erfahrungen vor der DBT und Risiken. Schlussfolgerung: Patient:innen erleben die DBT insgesamt als hilfreich und unterstützend. Besonders bedeutsam sind eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung, individuell anpassbare Skills sowie das Gruppenerleben. Gleichzeitig zeigen sich Herausforderungen im Umgang mit der Diagnose sowie der Anschlussversorgung.Abstract: Background: Borderline Personality Disorder (BPD) is one of the most complex mental illnesses and is often associated with emotional instability, self-harming behaviour and significant interpersonal difficulties. Dialectical Behaviour Therapy (DBT) is an established, evidence-based treatment approach with well-documented effectiveness. However, individual patient experiences during the therapeutic process remain insufficiently explored. Research Question: “What are the experiences of patients with Borderline Personality Disorder undergoing Dialectical Behaviour Therapy (DBT)?” Method: A systematic literature search was conducted between November 2024 and January 2025. The SPIDER tool was used in the following databases: PubMed, CINAHL and PubPsych. In addition, a manual search was conducted via Google Scholar and reference lists. Titles, abstracts and full texts of the studies were screened based on predefined inclusion and exclusion criteria. The quality of the included studies was assessed using the evaluation tool developed by Behrens and Langer (2022) and integrated into this thesis. Results: Of the 51 hits in the literature search, three qualitative studies were included in the analysis. The findings were categorised into four overarching themes: initial contact with DBT, impact on daily life, perception and evaluation of the therapy, and experiences prior to DBT and associated risks. Conclusion: Patients generally perceive Dialectical Behavior Therapy (DBT) as helpful and supportive. Particularly important are a trusting therapeutic relationship, individually adaptable skills and the experience of being part of a group. At the same time, challenges emerge in dealing with the diagnosis and in transitioning to follow-up care.Sabrina Teresa SeifriedAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Between simulation and reality: the influence of virtual or augmented reality on the resuscitation skills of nursing students
Kurzfassung Hintergrund: Ein Herz-Kreislaufstillstand ist ein akuter, lebensbedrohlicher Notfall, der sowohl außer- als auch innerklinisch auftritt. Pflegepersonen tragen eine zentrale Verantwortung in der Erkennung und Durchführung lebensrettender Maßnahmen wie Herzdruckmassage, Beatmung und Defibrillation. Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege absolvieren ab dem ersten Semester Praktika in Krankenanstalten und werden damit konfrontiert. Moderne Technologien wie Virtual oder Augmented Reality können klassische Trainings sinnvoll unterstützen, um Simulationstrainings realitätsnah durchführen zu können. Forschungsfrage: Welchen Einfluss hat Virtual Reality (VR) oder Augmented Reality (AR) im Zuge des Reanimationstrainings auf die Skills von Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege? Methode: Für die Beantwortung der gestellten Forschungsfrage, wurde in den Datenbanken CINAHL, PubMed und Sciencedirect, sowie per Handsuche bei Google Scholar, eine strukturierte Literaturrecherche betrieben. Es wurde nur nach randomized controlled und clinical controlled trials gesucht. Die sechs, für diese Arbeit, verwendeten Studien wurden anhand des Beurteilungsbogens von Behrens und Langer (2010), nach kritischer Beurteilung auf ihre Qualität und Güte in die Arbeit mit einbezogen. Ergebnisse: Technologiegestützte Schulungsmethoden wie Virtual Reality, Augmented Reality und spielbasierte Tools verbessern Reanimationsfähigkeiten, Wissen, Selbstvertrauen und Motivation von Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege oft stärker als klassische Trainings. Besonders praktische Kompetenzen wie Beatmung und Kompression sowie die Reaktionszeit profitierten deutlich. Während beide Ansätze wirksam sind, erzielen digitale Methoden meist höhere Lerneffekte. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass digitale Lernmethoden wie Virtual oder Augmented Reality nicht nur zu einer signifikanten Verbesserung praktischer Reanimationsfähigkeiten beitragen, sondern auch Wissen, Selbstvertrauen und Motivation stärken. Die Studien zeigen, dass interaktive und technologiegestützte Trainingsformate langfristig zu besseren Lernergebnissen führen können. Schlüsselwörter: virtual reality, augmented reality, Simulationstraining, Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege, kardiopulmonale ReanimationBackground: A cardiovascular arrest is an acute, life-threatening emergency that occurs both outside and inside the hospital. Nurses have a central responsibility in recognizing and carrying out life-saving measures such as cardiac massage, ventilation and defibrillation. Healthcare and nursing students complete internships in hospitals from the first semester and are confronted with this. Modern technologies such as virtual or augmented reality can usefully support traditional training in order to carry out realistic simulation training. Research question: What influence does virtual reality (VR) or augmented reality (AR) have on the skills of healthcare and nursing students during resuscitation training? Methods: To answer the research question, a structured literature search was conducted in the databases CINAHL, PubMed and Sciencedirect, as well as by hand searching Google Scholar. Only randomized controlled and clinical controlled trials were searched for. The six studies used for this work were included in the work on the basis of the evaluation form by Behrens and Langer (2010), after critical assessment of their quality and goodness. Results: Technology-supported training methods such as virtual reality, augmented reality and game-based tools often improve resuscitation skills, knowledge, self-confidence and motivation of healthcare and nursing students more than traditional training. Practical skills such as ventilation and compression as well as reaction time benefited significantly. While both approaches are effective, digital methods usually achieve higher learning effects. Conclusion: The results show that digital learning methods such as virtual or augmented reality not only contribute to a significant improvement in practical rehabilitation skills, but also strengthen knowledge, self-confidence and motivation. The studies show that interactive and technology-supported training formats can lead to better learning outcomes in the long term. Keywords: virtual reality, augmented reality, simulation training, nursing students, cardiopulmonary resuscitationLukas TrattnerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Advance Care Planning - experiences, perceptions and challenges for registered nurses
Hintergrund: Advance Care Planning (ACP) stellt einen strukturierten, professionell begleiteten Kommunikationsprozess dar, der es Patient:innen ermöglicht, vorausschauend Entscheidungen über ihre zukünftige Gesundheitsversorgung zu treffen. Im Gegensatz zur klassischen Patient:innenverfügung, beschäftigt sich ACP nicht nur mit der Dokumentation von medizinischen Behandlungsvorstellungen, sondern umfasst auch Gespräche, in denen individuelle Wünsche und Bedürfnisse der Patient:innen geklärt und festgehalten werden. Die DGKP nehmen dabei eine zentrale Rolle ein, dadurch ist es von Bedeutung sich mit den Erfahrungen, Wahrnehmungen und Herausforderungen der DGKPs, bei der Anwendung von ACP auseinanderzusetzen. Forschungsfrage: „Welche Erfahrungen, Wahrnehmungen und Herausforderungen erleben diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen bei der Anwendung von Advance Care Planning bei Patient:innen?“Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt. Es wurde von Oktober 2024 bis Februar 2025 in den Datenbanken Medline via Suchoberfläche PubMed, CINAHL sowie mittels Handsuche auf Google Scholar nach qualitativer Literatur gesucht. Insgesamt konnten vier englischsprachige Studien eingeschlossen werden. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass DGKP ACP-Gespräche als emotional belastend und herausfordernd erleben. Unklarheiten über die eigene Rolle, fehlende Schulungen, Zeitmangel sowie hierarchische Strukturen im interprofessionellen Team stellen zentrale Herausforderungen dar. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich die Lebensqualität der Patient:innen durch die Anwendung von ACP erhöht. Schlussfolgerung: ACP hat allgemein positive Auswirkungen auf alle Beteiligten, bringt allerdings zahlreiche Herausforderungen mit sich. Für eine erfolgreiche Implementierung von ACP bedarf es gezielte Schulungen, klare organisatorische Rahmenbedingungen sowie eine stärkere interprofessionelle Zusammenarbeit.Background: Advance Care Planning (ACP) is a structured, professionally guided communication process that enables patients to make forward-looking decisions about their future healthcare. In contrast to traditional advance directives, ACP not only involves the documentation of medical treatment preferences but also includes conversations in which the individual wishes and needs of patients are discussed and recorded. Registered nurses play a central role in this process, which makes it essential to explore their experiences, perceptions, and challenges in the application of ACP. Research question: “What experiences, perceptions, and challenges do registered nurses encounter when applying Advance Care Planning with patients?” Methods: To answer the research question, a structured literature review was con-ducted. From October to February, qualitative literature was searched in the data-bases Medline via PubMed, CINAHL, and through manual searches using Google Scholar. A total of four English-language studies were included. Results: The findings show that registered nurses experience ACP conversations as emotionally challenging and demanding. Key challenges include unclear role definitions, lack of training, time constraints, and hierarchical structures within interprofessional teams. At the same time, ACP has been shown to improve patients’ quality of life. Conclusion: ACP has generally positive effects for all parties involved, but its implementation is hindered. Successful implementation requires targeted implementation organizational frameworks, and stronger interprofessional collaboration.Viktoria UrbanitschAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Appreciative leadership in nursing: Perception of satisfaction and commitment
Hintergrund: In Zeiten des zunehmenden Pflegepersonalmangels rückt die Bedeutung eines wertschätzenden Führungsstils immer stärker in den Fokus. Besonders in der klinischen Praxis spielt die Führung durch Stationsleitungen eine zentrale Rolle. Dabei stellt sich die Frage, wie Pflegekräfte diesen Führungsstil in Bezug auf ihre Zufriedenheit und ihr berufliches Engagement wahrnehmen. Forschungsfrage: Wie nehmen Pflegekräfte den wertschätzenden Führungsstil auf ihre Zufriedenheit und ihr berufliches Engagement war? Methode: Es wurde eine systematische Literaturrecherche nach dem SPIDER-Schema in den Datenbanken PubMed, CINAHL, PubPsych und Google Scholar durchgeführt. Eingeschlossen wurden qualitative und Mixed-Methods-Studien mit Fokus auf Pflegekräfte im klinischen Setting. Ergebnisse: Die analysierten Studien zeigen übereinstimmend, dass respektvolle Kommunikation, Anerkennung, berufliche Weiterentwicklung und die Einbindung in Entscheidungsprozesse maßgeblich zur Zufriedenheit und zum Engagement von Pflegekräften beitragen. Der transformationale Führungsstil wird von den Pflegekräften als besonders positiv wahrgenommen. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Pflegekräfte einen wertschätzenden Führungsstil deutlich wahrnehmen und diesen mit mehr Engagement, höherer Zufriedenheit und einem besseren Arbeitsklima verbinden. Führungskräfte sollten daher gezielt in diesen Bereichen geschult werden, um positive Wahrnehmungen zu fördern und langfristige Mitarbeiter:innenbindung zu unterstützen.Background: Considering the ongoing nursing shortage, the role of appreciative leadership in clinical settings has gained increasing attention. Especially on the ward level, the question arises of how nurses perceive such leadership in relation to their job satisfaction and professional engagement. Research Question: How do nurses perceive appreciative leadership in relation to their job satisfaction and professional engagement? Method: A systematic literature review was conducted using the SPIDER framework across four databases. Five qualitative and mixed-method studies focusing on nurses’ perceptions in clinical contexts were included. The data were analyzed through qualitative content synthesis. Results: Nurses perceive appreciative leadership through supportive behaviors, respectful communication, individual recognition, involvement in decision-making, and opportunities for professional development. Transformational leadership is often experienced as particularly positive. Conclusion: The findings indicate that nurses clearly perceive appreciative leadership and associate it with increased engagement, greater job satisfaction, and an improved work environment. Leadership development should therefore focus on strengthening these competencies to foster positive perceptions and staff retention.Fabian FlitschAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Coping Strategies Among Breast Cancer Patients Following Diagnosis
Hintergrund: Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Österreich mit 6.902 Neuerkrankungen bei Frauen und 69 bei Männern im Jahr 2023. Diese Erkrankung stellt eine erhebliche körperliche und psychische Belastung dar. Neben medizinischen Behandlungen benötigen viele Patient:innen psychosoziale Unterstützung, da die Diagnose Ängste und Stress auslöst. Um mit diesen Herausforderungen umzugehen, wenden Betroffene verschiedene Bewältigungsstrategien (Coping) an, die individuell sehr unterschiedlich ausfallen. Pflegende als erste Ansprechperson spielen dabei eine zentrale Rolle, Patient:innen ganzheitlich zu begleiten und gezielt in ihrem Coping-Prozess zu unterstützen. Forschungsfrage: Welche Bewältigungsstrategien nutzen Brustkrebspatient:innen nach der Diagnose im Umgang mit ihrer Krankheit? Methode: Mit einer strukturierten Literaturrecherche wurde die Grundlage für die Beantwortung der qualitativen Forschungsfrage gewährleistet. Die eingeschlossenen Studien wurden in wissenschaftlichen Datenbanken wie PubMed und Cinahl gesucht. Zusätzliche Studien sind durch manuelle Suche in Google Scholar gefunden. Ergebnisse: Die Ergebnisse der acht einbezogenen Studien wurden aus der Literaturauswertung herangezogen. Die vorliegenden Studien belegen, dass Frauen mit einer Brustkrebsdiagnose unterschiedliche Bewältigungsstrategien nutzen, die soziale Unterstützung, Unterstützung durch medizinisches Personal, religiös-spirituelle Praktiken, kognitive Umstrukturierung, Emotionsregulation und aktive Problembewältigung umfassen. Schlussfolgerung: Brustkrebspatient:innen nutzen vielfältige Bewältigungsstrategien – darunter soziale, emotionale, kognitive und spirituelle Ressourcen – um mit ihrer Erkrankung umzugehen. Für die Pflegepraxis ergibt sich daraus der Bedarf an ganzheitlicher, kultursensibler und individuell abgestimmter Betreuung.Background: Breast cancer is the most common cancer among women in Austria, with 6,902 new cases in women and 69 in men in 2023. This illness presents a significant physical and psychological burden. In addition to medical treatments, many patients require psychosocial support, as the diagnosis triggers anxiety and stress. To cope with these challenges, affected individuals use various coping strategies, which can vary greatly from person to person. Nurses, as the first point of contact, play a central role in providing holistic care and supporting patients throughout their coping process. Research Question: What coping strategies do breast cancer patients use after diagnosis to manage their illness? Method: A structured literature review served as the basis for answering the qualitative research question. The included studies were identified through searches in scientific databases such as PubMed and Cinahl. Additional studies were found through a manual search in Google Scholar. Results: The results of the eight included studies were derived from the literature analysis. These studies show that women diagnosed with breast cancer use a variety of coping strategies, including social support, support from medical staff, religious and spiritual practices, cognitive restructuring, emotional regulation, and active problem-solving. Conclusion: Breast cancer patients use a wide range of coping strategies—social, emotional, cognitive, and spiritual resources—to deal with their illness. For nursing practice, this highlights the need for holistic, culturally sensitive, and individually tailored care.Silma BijedicAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Nursing support for parents of dying premature and newborn babies by the senior healthcare and nursing service on neonatal intensive care units
Hintergrund: Der Tod eines Kindes führt zu langanhaltender Trauer und beeinträchtigt die Zukunft der Eltern. Neonatologische Intensivstationen bieten Pflege für Früh- und Neugeborene sowie Unterstützung für die Eltern. Der Aufenthalt kommt oft unerwartet und verursacht Ängste. Professionelle Begleitung durch diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger: innen (DGKP) ist entscheidend, um mit dem Verlust umzugehen. Klinische Fragestellung: Wie erfahren Eltern eines sterbenden Früh- oder Neugeborenen die Unterstützung ihrer Bedürfnisse durch die DGKP auf einer neonatologischen Intensivstation (NICU)? Methode: Zur Beantwortung der klinische Fragestellung wurde eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt. Hierbei kam ein standardisierter Suchstrang in den Datenbanken PubMed, American Academy of Pediatrics und Cinahl zum Einsatz. Zusätzlich erfolgte eine Handsuche über Google Scholar. Die Recherche lieferte insgesamt neun Treffer, von denen vier relevante Studien ausgewählt und anschließend anhand des CASP Bewertungsbogens kritisch analysiert wurden. Ergebnisse: Die Studien betonen die Bedeutung einfühlsamer Kommunikation und Unterstützung durch die DGKP auf der NICU. Eltern sollten in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und durch die DGKP die emotionale Begleitung und Unterstützung erleben. Schlussfolgerung: Die Studien heben die wichtige Rolle der DGKP bei der Unterstützung von Eltern in der End-of-Life-Versorgung und Trauerbewältigung hervor. Sie betonen den Bedarf an individueller, kulturell sensibler Unterstützung und einer einfühlsamen Kommunikation.Background: The death of a child leads to long-lasting grief and affects the future of the parents. Neonatal intensive care units provide care for premature and newborn babies as well as support for the parents. The stay is often unexpected and causes anxiety. Professional support from qualified nurses (DGKP) is crucial in dealing with the loss. Clinical question: How do parents of a dying premature or newborn infant experience the support of their needs by nurses in a neonatal intensive care unit (NICU)? Methods: A structured literature search was conducted to answer the clinical question. A standardized search string was used in the PubMed, American Academy of Pediatrics and Cinahl databases. In addition, a hand search was conducted via Google Scholar. The search yielded a total of nine hits, from which four relevant studies were selected and then critically analyzed using the CASP evaluation form. Results: The studies emphasize the importance of empathetic communication and support from the NICU nurse. Parents should be involved in decision-making processes and experience the emotional support and guidance provided by support. Conclusion: The studies emphasize the important role of the DGKP in supporting parents in end-of-life care and coping with grief. They emphasize the need for individual, culturally sensitive support and empathetic communication.Lina TrabiAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202