ePUB (FH JOANNEUM)
Not a member yet
5961 research outputs found
Sort by
Studiengang Data Science and Artificial Intelligence : Forschungsvorhaben: Jahrgang DAT23
Herausgeber: MMMMag. DDr. Wolfgang Granigg, Univ.-Prof. DI Dr. Peter Rot
Not the same language, no support? – addressing linguistic barriers in psychosocial counseling
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit sprachlichen Herausforderungen in der psychosozialen Beratung im Zwangskontext. In Institutionen, in denen Beratung nicht auf Freiwilligkeit beruht, stellen Sprachbarrieren nicht nur Hindernisse in der Verständigung dar, sondern verstärken auch bestehende Machtasymmetrien und gefährden zentrale Rechte der Adressat:innen wie Selbstbestimmung und Teilhabe. Der theoretische Bezugsrahmen dieser Arbeit stützt sich auf Pierre Bourdieus Konzepte des sprachlichen Kapitals sowie der symbolischen Gewalt und wird ergänzt durch Paul Watzlawicks Axiome menschlicher Kommunikation. Im Rahmen einer qualitativ-empirischen Erhebung wurden zwei leitfadengestützte Expert:inneninterviews mit Fachkräften aus der psychosozialen Praxis durchgeführt. Die Auswertung zeigt, dass eine mangelnde sprachliche Anschlussfähigkeit zu strukturellen Benachteiligungen von Klient:innen führt, Missverständnisse verstärkt und den Zugang zu notwendiger Unterstützung erheblich erschwert. Besonders kritisch ist der Befund, dass institutionelle Standards sprachliche Vielfalt oft unzureichend berücksichtigen und somit unbeabsichtigt Exklusionsmechanismen reproduzieren. Abschließend werden Empfehlungen für eine sprachsensible und diskriminierungskritische Beratungspraxis formuliert. Zudem wird auf die Notwendigkeit struktureller Veränderungen hingewiesen, um sprachliche Gerechtigkeit im Beratungskontext nachhaltig zu fördern.This bachelor thesis examines linguistic challenges in psychosocial counseling within coercive contexts. In institutional settings where participation is not voluntary, language barriers are not merely obstacles to communication; they also reinforce existing power asymmetries and undermine fundamental rights such as self-determination and participation. The theoretical framework is based on Pierre Bourdieu’s concepts of linguistic capital and symbolic violence, as well as Paul Watzlawick’s axioms of human communication. Through a qualitative study involving two semi-structured expert interviews with professionals from psychosocial institutions, the research highlights how insufficient language proficiency structurally disadvantages clients, increases misunderstandings, and restricts access to essential support services. A critical finding is that institutional standards often inadequately accommodate linguistic diversity, unintentionally reproducing mechanisms of exclusion. The thesis concludes with recommendations for developing language-sensitive, antidiscriminatory counseling practices and emphasizes the necessity of structural reforms to promote linguistic justice in psychosocial settings.Sophie WinkelhoferAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The impact of interest rate changes and lending on the profitability of Austrian banks
Angesichts des dynamischen gelpolitischen Umfelds in den letzten Jahren mit einermehrjährigen Niedrig- bzw. Negativzinspolitik, einem anschließendem starken Anstiegder Zinsen und einem durch kleine Banken geprägten österreichischen Bankensektor,stellt sich die Frage, inwieweit Zinssatzänderungen und Kreditvergabe die Rentabilitätösterreichischer Banken beeinflussen. Aufbauend auf einer theoretischen Analyse zuden Faktoren der Rentabilität von Banken, untersucht die vorliegende Arbeit empirisch,auf Basis von geprüften Jahresabschlussdaten und daraus berechneten Kennzahlen,wie sich Veränderungen im Zinsniveau sowie erhöhte Kreditvergabe auf dieBankenrentabilität in Österreich auswirken. Ziel ist es, durch Fixed-Effects-Paneldatenmodelle, ein umfassendes Verständnis des Zusammenspiels der dreiKomponenten Zins, Kredit und Rentabilität in den Jahren 2014 bis 2023 zu erlangen. DieErgebnisse zeigen, dass Zinssatzänderungen, gemessen am 3-Monats-EURIBORsignifikante Effekte auf die Rentabilität, definiert durch den Return on Equity, ausübenkönnen, wobei sektorale Unterschiede auftreten. Insbesondere der Raiffeisensektor unddie Sparkassen weisen, im Gegenzug zu den anderen Sektoren, eine erhöhteSensibilität gegenüber dem Zinsniveau auf. Erhöhte Kreditvergabe spielt in denangewendeten Modellen keine dominante Rolle und zeigt keinen signifikanten Effekt aufdie Rentabilität. Die Erkenntnisse liefern praxisrelevante Implikationen für diestrategische Ausrichtung von Banken, aufsichtsrechtlichen Prüforganen und für dieweitere wissenschaftliche Erforschung der Rentabilität der österreichischenBankenlandschaft.Given the dynamic monetary policy environment in recent years, with several years oflow or negative interest rate policies, a subsequent sharp rise in interest rates, and anAustrian banking sector dominated by small banks, the question arises as to the extentto which interest rate changes and lending influence the profitability of Austrian banks.Building on a theoretical analysis of the factors influencing bank profitability, this paperempirically examines how changes in interest rates and increased lending affect bankprofitability in Austria on the basis of audited annual financial statement data andcalculated ratios. The aim is to use fixed-effects panel data models to gain acomprehensive understanding of the interplay between the three components of interestrates, lending and profitability between 2014 to 2023. The results show that interest ratechanges, measured by the 3-month EURIBOR, can have significant effects onprofitability, defined by the return on equity, with sectoral differences. In contrast to theother sectors, the Raiffeisen sector and the Sparkassen in particular are more sensitiveto interest rate levels. Increased lending does not play a dominant role in the appliedmodels and shows no significant effect on profitability. The findings provide practicalimplications for the strategic orientation of banks, regulatory audit bodies and for furtheracademic research into the profitability of the Austrian banking landscape.eingereicht von: Sebastian IllmayerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Language Development in Early Childhood: A Status Quo Survey in Austrian Nurseries
Hintergrund: Über 55.000 Kinder im Krippenalter werden in Österreich außerfamiliär betreut, somit von ElementarpädagogInnen begleitet und, hinsichtlich ihrer sprachlichen Kompetenzen beobachtet und eingeschätzt (Statistik Austria, 2024). Gerade die ersten Lebensjahre gelten als sensible Phase für den Spracherwerb, weshalb ElementarpädagogInnen in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle im Bereich der Beobachtung und Einschätzung der Sprachkompetenz von Kinderkrippenkindern einnehmen (Lenneberg, 1967; Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, 2020). Dennoch gibt es derzeit keine Daten, die den Wissensstand von ElementarpädagogInnen zur frühen Sprachentwicklung von Kindern im Alter zwischen 1;0 – 3;6 Jahren und die Methoden der sprachlichen Beobachtung und Einschätzung in Kinderkrippen darstellen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher zu erfassen, welches Wissen ElementarpädagogInnen über die physiologische Sprachentwicklung von Kindern im Krippenalter besitzen und welche Methoden der sprachlichen Beobachtung und Einschätzung in österreichischen Kinderkrippen eingesetzt werden. Methodik: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt. Es wurden 22 qualitative ExpertInneninterviews mit ElementarpädagogInnen aus allen Bundesländern Österreichs durchgeführt. Darauf aufbauend wurde ein quantitativer Fragebogen entwickelt, welcher an über 2000 Kinderkrippen Österreichs versendet wurde und zur Validierung der quantitativ erhobenen Daten diente.Ergebnisse: Die Daten machen deutlich, dass der Beobachtung und Einschätzung frühkindlicher Sprachentwicklungsprozesse eine zentrale Rolle zukommt, entsprechende Inhalte jedoch bislang weder in der Grundausbildung zur ElementarpädagogIn noch im institutionellen Rahmen ausreichend verankert sind. Es fehlt sowohl an standardisierten, einheitlichen und praktikablen Methoden zur sprachlichen Beobachtung und Einschätzung der frühen Sprachentwicklung als auch an strukturellen Rahmenbedingungen in österreichischen Kinderkrippen sowie an einer klaren curricularen Verankerung dieses Themas in der Grundausbildung. Diskussion: Die Ergebnisse zeigen, dass eine Diskrepanz zwischen dem Stellenwert der Sprache in der frühkindlichen Entwicklung und den Möglichkeiten der Umsetzung der Beobachtung und Einschätzung im pädagogischen Alltag besteht. Unzureichende Vorbereitung, strukturelle Hindernisse, die uneinheitliche Anwendung der Beobachtungs- und Einschätzungsmethoden und der Wunsch nach einer fachlichen Unterstützung und einer interdisziplinären Zusammenarbeit von LogopädInnen und ElementarpädagogInnen verdeutlichen, wie wichtig einheitliche und praxisnahe Rahmenbedingungen sowie ein fundiertes Wissen über die Sprachentwicklung von Kindern im Krippenalter sind, um diese nachhaltig beobachten, einschätzen und entsprechend frühe Interventionen setzen zu können.Introduction: Over 55.000 children under the age of three are looked after outside of their family, where they are observed and estimated with regard to their language competencies by early childhood educators (Statistik Austria, 2024). The first years of the life of children are considered a sensitive period for language learning, which is why the early childhood educators play a significant role during this period, particularly in the observation and assessment of children’s language development (Lenneberg, 1967; Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, 2020). However, there is a current lack of data on early childhood educators’ knowledge regarding the physiological language development of children aged 1;0 to 3;6 years old as well as on the methods used to observe the language in nursery schools. The aim of this study is therefore to examine early childhood educators’ knowledge about the physiological language development of children under the age of three and to identify methods used to observe and assess the language development in Austrian nursery schools. Method: A mixed-methods approach was used to answer the research question. 22 qualitative expert interviews were conducted with early childhood educators from all federals states of Austria. Based on these findings a quantitatively questionnaire was developed and send to over 2000 nursery schools across Austria. The data has been used to validate the qualitative results. Results: The data show that observing und assessing early language development plays an important role in the everyday educational life. However, this topic remains insufficiently integrated into the basic training for early childhood educators and into institutional frameworks. There is a lack of standardized and practicable methods for observing and assessing early language development, as well as a lack of structural frameworks in Austrian nursery schools. Additionally, the topic is not consistently embedded in the curricula of early childhood education programs in Austria. Conclusions: The results show a clear gap between the acknowledge importance of early language development and the practical possibilities for implementing observation and assessment in nursery schools. Structural challenges, the inconsistent use of observation and assessment tools and the desire for an interdisciplinary cooperation between speech therapists and early childhood educators highlight the need for standardized and practice-oriented framework conditions and solid foundational knowledge of the language development of children of nursery age in order to be able to observe and obsess as well as implement early interventions accordingly.Linda KummerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Global Entrepreneurship Monitor 2024/2025 : Bericht zur Lage des Unternehmertums in Österreich
Christian Friedl, Rene Wenzel, Eric Kirschne
Clinical Decision Support: Analysis of success factors for the implementation of CDS systems in Austria's public health sector
Diese Bachelorarbeit untersucht die Erfolgsfaktoren fur die Implementierung von klinischen Entscheidungsunterstutzungssystemen im österreichischen Gesundheitssystem. Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, welche technischen, organisatorischen und menschlichen Faktoren eine erfolgreiche Einführung solcher Systeme begünstigen können. Die Analyse erfolgt auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche sowie qualitativer Experteninterviews mit leitenden Fachpersonen aus dem österreichischen Gesundheitsbereich. Die Ergebnisse zeigen, dass eine erfolgreiche Implementierung wesentlich vom Zusammenspiel der drei genannten Aspekte abhängt. Technologische Voraussetzungen wie Interoperabilität, organisatorische Rahmenbedingungen wie klare Verantwortlichkeiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie menschliche Faktoren wie Nutzerakzeptanz und Schulungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Durch die systematische Identifikation dieser Erfolgsfaktoren leistet die Arbeit einen praxisrelevanten Beitrag zur besseren Planung und Umsetzung von CDS-Systemen im österreichischen Gesundheitswesen.This bachelor thesis analyses the success factors for the implementation of clinical decision support systems in the Austrian healthcare system. The aim of the thesis is tofind out which technical, organisational and human factors can promote the successfulintroduction of such systems. The analysis is based on a comprehensive literature reviewand qualitative expert interviews with leading professionals from the Austrian healthcaresector.The results show that successful implementation depends to a large extent on the interaction of the three aspects mentioned. Technological prerequisites such as interoperability,organisational framework conditions such as clear responsibilities and interdisciplinary cooperation as well as human factors such as user acceptance and training play a central role.By systematically identifying these success factors, the work makes a practical contribution to better planning and implementation of CDS systems in the Austrian healthcaresystem.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Building a bikeable city in Salzburg: environmental conditions and policy measures
As cities look to reduce transport emissions, cycling is increasingly being promoted as a solution. However, evidence from small Austrian cities is scarce. This thesis investigates the environmental factors influencing the decision to commute by bike in Salzburg, and the promotional measures that local cyclists deem to be the most effective. Based on the environmental aspect of Social Cognitive Theory, the study focuses on physical conditions, such as network connectivity, traffic safety and infrastructure quality, as well as social conditions, such as social support and culture. A cross-sectional online survey of 237 commuting cyclists in Salzburg examined their perceptions of the current conditions they face and the effectiveness of selected policies. Respondents reported major gaps and discontinuities in the network, frequent conflicts with motorised traffic and pedestrians, and unsafe intersections. The most effective measures identified were a continuous, fast and direct cycling network throughout the city, followed by physically separated lanes and wide, smooth, barrier-free paths. Political commitment and the comprehensive integration of cycling into urban planning were considered as essential for smooth implementation. The study concludes that the primary requirement in Salzburg is infrastructural: the network must first be connected and physically separated from motorised traffic, after which organisational and cultural measures can be implemented to provide support. Although these findings are based on the perceptions of a self-selecting sample and do not imply causality, they offer a practical plan for transitioning Salzburg to a cycling-first transport system.submitted by Magdalena StockerMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Digital speech documentation in nursing: A quantitative and qualitative evaluation using the example of voize
Diese Arbeit untersucht, welche Chancen und Herausforderungen Pflegekräfte beim Einsatz des digitalen Spracherkennungssystems voize in der Pflegedokumentation erleben und wie sich dessen Nutzung auf den Pflegealltag sowie die Dokumentationspraxis auswirkt. Ziel ist es, praxisrelevante Erkenntnisse über die Wirksamkeit, Akzeptanz und potenziellen Hürden digitaler Sprachdokumentation zu gewinnen. Die Methodik basiert auf einem Mixed-Methods-Ansatz: Es wurden qualitative Interviews mit sechs Pflegekräften unterschiedlicher Qualifikationsstufen geführt, sowie offene Beobachtungen in acht Pflegeeinrichtungen ausgewertet. Zusätzlich zu den Interviews und Beobachtungen wurden 122 Aussagen von insgesamt vierzig Pflegekräften in die Analyse einbezogen. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Ergebnisse zeigen, dass voize insbesondere durch seine zeitnahe und mobile Anwendung, die visuelle Aufbereitung von Daten sowie die barrierearme Spracheingabe eine deutliche Entlastung im Dokumentationsprozess bewirken kann. Gleichzeitig wurden technische Unsicherheiten, mangelhafte Spracherkennung und organisatorische Herausforderungen identifiziert, die eine kontinuierliche und vertrauenswürdige Nutzung beeinträchtigen. Für eine nachhaltige Integration in den Pflegealltag sind eine höhere Systemstabilität, gezielte Schulungsmaßnahmen und ein verlässlicher Support essenziell.This thesis examines the opportunities and challenges experienced by nursing staff in using the digital speech recognition system voize for nursing documentation, as well as the impact of its use on daily care routines and documentation practices. The aim is to gain practice-oriented insights into the effectiveness, acceptance, and potential barriers of digital speech-based documentation. The methodology is based on a mixed methods approach, combining qualitative interviews with six nursing professionals from various qualification levels and open observations conducted in eight nursing facilities. In addition to the interviews and observations, 122 statements from a total of forty nursing staff members were included in the analysis. Data were evaluated using qualitative content analysis according to Mayring. The results show that voize can significantly ease the documentation process, especially through its mobile use, time efficiency, visual data presentation, and barrier-free speech input. At the same time, technical uncertainties, inadequate speech recognition, and organizational challenges were identified, which hinder consistent and confident use. For sustainable integration into everyday nursing practice, improved system stability, targeted training, and reliable support structures are essential.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Focus on ELT journal / Exploring the transition from primary to secondary school: Insights into the perspectives of young foreign language learners
Many European countries prioritize early foreign language exposure. In Austria, primary school pupils start learning English from year one. However, transitioning to secondary school poses challenges including limited communication between primary and secondary teachers, widespread heterogeneity in language levels, and an abrupt shift in teaching methods. In this study, we sought to accompany 35 young learners in their experiences of the transition from primary to secondary in a qualitative case study drawing on a participatory approach using focus groups in order to facilitate learners’ agency. Thus, students’ voices shaped the research focus, enabling a co-constructed understanding of knowledge in an iterative cycle. The findings show that the socialisation process within this transition phase affected all children in terms of adjusting to new rules, organization, orientation, teachers, and breaks. The data also revealed some domain-specific factors in respect to English as a foreign language, such as a lack of preparedness as well as a shift of methods, didactics, materials and intensity. The data suggest that future transition programmes should focus not only on academic preparedness but also on social and emotional support for young learnerss during this critical phase. Early exposure also facilitates the initiation of collaboration, co-production, and communication between schools and teachers. It also allows for a smoother transition and helps meet young learners where they are, considering their individual realities, expectations, and preferences, which in turn mitigates stressful moments in a phase of changes.Marie-Theres Gruber, Petra KletzenbauerVersion of recor
The role of nursing care in the management of tracheostomas in patients with laryngeal carcinoma: experiences and perceptions during hospitalisation
Zusammenfassung: Hintergrund: Das Larynxkarzinom zählt zu den häufigsten malignen Tumoren im Kopf und Halsbereich und ist mit einer hohen Mortalität verbunden. Bei der Therapie benötigen viele Betroffene ein Tracheostoma. Dies kann Auswirkungen auf die Atmung, das Schlucken, die Stimme, sowie auf die psychische und soziale Situation haben. Dabei spielt die pflegerische Betreuung eine große Rolle, um Ängste zu reduzieren, die Selbstständigkeit zu fördern und die Lebensqualität zu erhalten. Forschungsfrage: Welche Erfahrungen machen Patient:innen mit einem Tracheostoma aufgrund eines Larynxkarzinoms während ihres stationären Aufenthaltes im Rahmen von pflegerischen Interventionen? Methode: Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde zwischen November 2024 und April 2025 eine strukturierte Literaturrecherche in diversen Datenbanken wie PubMed, Cochrane Liberty und CINAHL durchgeführt. Zudem wurde eine Handsuche in Google Scholar durchgeführt. Um die Studien einzugrenzen, wurden Ein- und Ausschlusskriterien definiert, dabei wurden vier qualitative Studien in die Arbeit einbezogen. Ergebnisse: Das Ergebnis dieser Arbeit zeigt, dass viele Betroffene mit einem Tracheostoma mannigfaltige physische, psychische und soziale Belastungen erleben. Häufig wird von der Angst des Erstickens, Kommunikationsschwierigkeiten und Schamgefühl während des stationären Aufenthalts gesprochen. Dennoch werden pflegerische Interventionen als entlastend wahrgenommen, wenn diese individuell, strukturiert und empathisch durchgeführt werden. Zusätzlich kann es mit der Einbindung von Angehörigen zu einem positiven Effekt auf das Erleben von Patient:innen führen. Schlussfolgerung: Wenn die Pflege bedürfnisorientiert, fachlich fundiert und empathisch arbeitet, können die Belastungen von Patient:innen mit Tracheostoma, reduziert werden. Eine frühzeitige Aufklärung der Betroffenen und deren Angehörigen, sowie strukturierte Schulungsprogramme für Pflegefachkräfte, können die Selbstständigkeit und Lebensqualität fördern. Um die Pflegekompetenz zu optimieren und das Wissen um Anatomie, Physiologie und der Pathologie zu verbessern, sollen zukünftige Forschungen verstärkt auch die individuellen Erfahrungen sowie die Bedürfnisse von Patient:innen berücksichtigen.Background: The laryngeal carcinoma is one of the most common malignant tumors of the head and neck and is associated with a high risk of mortality. During the treatment, a lot of patients must receive a tracheostoma, which can have a big impact on a patient’s breathing, swallowing, voice, psychological and social wellbeing. Patient care is essential for reducing anxiety, promoting independence and maintaining quality of life. Research Question: What experiences do patients with a tracheostoma due to laryngeal cancer have with nursing interventions during their inpatient stay? Method: In order to answer the research question, a structured literature search was conducted between November 2024 and April 2025 in multiple databases such as PubMed, Cochrane Liberty and CINAHL. Additionally, performed research via Google Scholar was performed. To narrow down the studies, inclusion and exclusion criteria were defined, and four high-quality studies were included. Results: The results of this study show that many patients with a tracheostoma experience various physical, psychological and social stresses. They often talk about the fear of being infected for the first time, communication difficulties and feelings of shame during their clinical care. Nevertheless, nursing interventions are perceived as relieving if they are carried out in an individual, structured and empathetic manner. The involvement of relatives is also very important for patients and their experience of the situation. Conclusion: If care needs are orientated, professionally sound and empathetical, the burden on patients with a tracheostoma induction can be clearly reduced. Early education of patients and their relatives, as well as structures and quality of life. In order to optimize nursing competence and improve knowledge of anatomy, physiology and clinical pictures, future research should increasingly consider the individual experiences and needs of patients.Bernhard WilflingAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202