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A comparison of the motivation of young motorcycle racers in Europe
Die Motivation von Nachwuchssportlern gilt als zentraler Einflussfaktor für sportliche Entwicklung, Leistungsfähigkeit und langfristige Bindung an den Sport. Im Motorradrennsport, der besonders hohe physische und psychische Anforderungen stellt, ist die Rolle der Motivation bislang nur wenig erforscht – insbesondere im europäischen Kontext. Ziel der Arbeit war es, die Motivation junger Motorradrennfahrer im europäischen Vergleich zu analysieren. Die Arbeit untersuchte die Motivation von 126 männlichen Motorradrennfahrern im Alter von 12 bis 18 Jahren in Europa anhand einer Querschnittsstudie. Die Datenerhebung erfolgte mittels einer standardisierten Online-Umfrage auf Basis der Sport Motivation Scale-28 (SMS-28). Zusätzlich wurden soziodemografische und sportartspezifische Variablen erhoben. Die Teilnehmer wurden anhand ihres Herkunftslandes einer von vier europäischen Regionen zugeordnet. Die statistische Auswertung umfasste deskriptive Analysen, Varianzanalysen zur Identifikation regionaler Unterschiede und explorative Analysen zu altersbezogenen Unterschieden. Die Ergebnisse zeigten insgesamt moderat ausgeprägte Motivationswerte, mit einer stärkeren Ausprägung kontrollierter Regulationsformen. Statistisch signifikante regionale Unterschiede zeigten sich insbesondere zwischen Region 1 (Spanien & Italien) und Region 4 (alle sonstigen europäischen Länder. Fahrer aus Region 1 wiesen höhere Werte in der intrinsischen Leistungsmotivation und intrinsischen Erlebnisstimulation auf, als Fahrer aus Region 4. Die explorativen Analysen zeigten außerdem altersbedingte Unterschiede in nahezu allen motivationalen Dimensionen. Die gewonnenen Befunde liefern erste empirische Erkenntnisse zur Motivation junger Motorradrennfahrer und bilden eine Grundlage für praxisnahe Maßnahmen der Nachwuchsförderung sowie weiterführende Forschung.The motivation of young athletes is considered a key factor influencing athletic development, performance and long-term commitment to sport. In motorcycle racing, which places particularly high physical and psychological demands on athletes, the role of motivation has so far been insufficiently explored – especially in the European context. The aim of this study was to analyze the motivation of young motorcycle racers in a European comparison. This study examined the motivation of 126 male motorcycle racers aged 12 to 18 in Europe using a cross-sectional design. Data was collected using a standardized online survey based on the Sport Motivation Scale-28 (SMS-28). In addition, sociodemographic and sport-specific variables were collected. Participants were assigned to one of four European regions based on their country of origin. The statistical analysis included descriptive analyses, analyses of variance to identify regional differences and exploratory analyses of age-related differences. The results showed moderate motivation scores overall, with a stronger tendency toward controlled forms of regulation. Statistically significant regional differences were particularly evident between Region 1 (Spain & Italy) and Region 4 (all other European countries). Riders from Region 1 showed higher scores in intrinsic motivation – to accomplish and intrinsic motivation – to experience stimulation, than riders from Region 4. The exploratory analyses also showed age-related differences in almost all motivational dimensions. The findings provide initial empirical insights into the motivation of young motorcycle racers and form a basis for practical talent development measures and future research.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Sensory evaluation of Tenebrio molitor (powdered) - Conducting a sensory evaluation and characterisation of mealworm powder
Zu den Sustainable development Goals der Vereinten Nationen zählen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung darunter die Beendigung des Welthungers sowie die Eindämmung des Klimawandels. Eine vielversprechende Strategie stellt Entomophagie dar– der Verzehr von Insekten. Innerhalb der Europäischen Union wurden vier Insektenarten für den menschlichen Verzehr zugelassen. Trotz des hohen Nährwerts und des Nachhaltigkeitspotenzials dieser Lebensmittel zeigt sich bei westlichen Verbraucherinnen und Verbrauchern häufig eine ablehnende Haltung gegenüber dem Insektenkonsum. Um dieser Aversion entgegenzuwirken, wurde im Rahmen der EU das ITSAFE-Projekt initiiert. Ein Bestandteil dieses Projekts ist die Charakterisierung von Mehlwurmpulver mit dem Ziel, ein darauf Produkt basierend zu entwickeln, das die Abneigung der Konsumentinnen und Konsumenten reduziert. Die Produktentwicklung ist hier nur kurz erwähnt, ausführliche Darstellungen befinden sich in der Arbeit „Entwicklung eines Lebensmittels mit Mehlwurmmehl und besonderem Fokus auf sensorische Eigenschaften und Akzeptanz“ von Lisa Wiesauer. Für die Charakterisierung des Mehlwurmpulvers wurde ein Konzept für ein produktspezifisches Training entwickelt und im Rahmen einer Schulung eines sensorischen Panels erprobt. Das Panel wurde erfolgreich validiert, jedoch waren die Ergebnisse der abschließenden sensorischen Bewertung des Mehlwurmmehls stark gestreut. Als Grenzwert wurde ein Variationskoeffizient ≤35% gewählt. Die vier Begriffe dunkelbraun, klumpig, geröstetes Aroma und umami befanden sich im Rahmen dieses Grenzwerts. Die Arbeit liefert einen erprobten Konzeptentwurf, wie ein Panel trainiert werden kann, weist auf Probleme und Herausforderungen hin und gibt einen Ausblick für künftige Schulungen. Zudem wurde durch eine CATA-Analyse eine umfangreiche Attributsammlung erstellt und in Hinblick auf die Intensität bewertet. Dabei wurde ein Fokus auf Aroma und Textur gesetzt.The United Nations set ambitious targets with its 17 Sustainable Development Goals, including ending world hunger and mitigating climate change. One promising solution is entomophagy, the practice of consuming insects. In the EU, four insect species have been approved for consumption. Despite their high nutritional value and sustainability potential, Western consumers often show aversion to consuming insects. To counteract this aversion, the EU has launched the ITSAFE project. Part of this project is the characterisation of mealworm powder to develop a product based on evaluations, which reduces the aversion of consumers. While the product development is briefly mentioned here, it is described in detail in the work “Entwicklung eines Lebensmittels mit Mehlwurmmehl und besonderem Fokus auf sensorische Eigenschaften und Akzeptanz” by Lisa Wiesauer. For the characterisation of the mealworm powder, a concept for a product-specific training was developed and trialled in the training of a sensory panel. The panel was successfully validated, however, the results of the final sensory evaluation of the mealworm powder showed high variability. Dark brown and lumpy for visual appearance, as well as roasted aroma and umami flavour showed a coefficient of variation that was within the threshold set in this study. This work gives a foundation on which to further build on and shows ways in which a product-specific training can be conducted. Additionally, it points out flaws in the training and offers a perspective for future training programmes. An extensive set of attributes was generated through CATA analysis and subsequently evaluated in terms of intensity, with a particular focus on aroma and texture.by Vanessa BierbaumerBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The influence of sponsor–event fit on the attractiveness of running events : a systematic and selective literature review and quantitative study of the Grazathlon
Sponsoring ist ein zentrales Kommunikationsinstrument bei Sportevents. Frühere Studien zeigen, dass eine hohe Sponsor-Event-Passung (SEP) die Wirkung von Sponsoring deutlich steigern kann. Bisher wurde jedoch vor allem der Nutzen für Sponsoren untersucht, während die Auswirkungen auf das Event selbst weitgehend unbeachtet blieben. Ziel dieser Arbeit ist es daher, am Beispiel des Grazathlons zu analysieren, ob und in welchem Ausmaß die wahrgenommene SEP die Attraktivität des Events aus Sicht der aktiven Teilnehmer:innen beeinflusst.Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine Kombination aus systematischer und selektiver Literaturrecherche durchgeführt. Die Literaturauswahl erfolgte über einschlägige Datenbanken wie EBSCO, Springer-Link, SAGE und ScienceDirect. Ergänzend wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt. Die SEP wurde mit einem validierten Sub-Item des Modells von Speed und Thompson (2000) erfasst. Die Datenauswertung erfolgte deskriptiv und inferenzstatistisch.Für alle acht untersuchten Sponsoren zeigte sich bei den 362 eingegangenen Antworten der Grazathlon 2024 Teilnehmer:innen ein signifikant positiver Zusammenhang zwischen der SEP und der Eventattraktivität (p < .001, Effektstärke r = .375 bis .557). Offene Antworten verdeutlichen, dass vor allem Marken aus den Bereichen Sport, Gesundheit und Regionalität als attraktivitätssteigernd wahrgenommen werden. Gleichzeitig führt eine geringe Passung nicht zwangsläufig zu einer starken Minderung der Eventattraktivität.Die Studie liefert neue Evidenz dafür, dass die Wahl passender Sponsoren zur positiven Wahrnehmung eines Sportevents beitragen kann. Offene Forschungsfragen betreffen den Einfluss spezifischer Passungstypen sowie die Entwicklung valider Messinstrumente für Eventattraktivität.Sponsorship is a key communication tool in sports event, with prior research showing that a high sponsor-event fit (fit) can enhance sponsorship effectiveness. However, most studies focus on benefits for sponsors, while effects on the event itself remain underexplored. This study aims, using the Grazathlon as a case, whether and to what extent perceived sponsor-event fit influences event attractiveness from the perspective of active participants. To address the research question, a combination of systematic and selective literature review was conducted. Relevant literature was identified through databases such as EBSCO, SpringerLink, SAGE, and ScienceDirect. In addition, a quantitative online survey was carried out. Sponsor-event fit was measured using a validated sub-item of the model developed by Speed and Thompson (2000). Data were analyzed using descriptive and inferential statistical methods.For all eight sponsors examined, the 362 responses from participants of the 2024 Grazathlon indicated a significant positive relationship between fit and event attractiveness (p < .001; effect size r = .375–.557). Open-ended responses revealed that brands in the areas of sports, health, and regionality were particularly perceived as enhancing event attractiveness. At the same time, low fit did not necessarily lead to a substantial decrease in event attractiveness.The study provides new evidence that selecting sponsors with a high fit can contribute to a positive perception of a sports event. Further research should investigate different fit types and develop robust measurement instruments for event attractiveness.eingereicht von: Selina LuisserAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Youth meets art: Development of a medium-term communication strategy to increase the appeal of the Neue Galerie in Graz for young people aged 14 to 19
Um die unterschiedlichen Zielgruppen eines Museums zu erreichen, müssen die gewählten Kommunikationsmaßnahmen genau auf diese abgestimmt werden. Aufgrund von diversen Herausforderungen, denen Museen gegenüberstehen, ist dies jedoch nicht immer möglich – so auch bei der Neuen Galerie in Graz. Wegen begrenzter Ressourcen und fehlendem Know-how können sie Jugendliche als Zielgruppe nur begrenzt aufgreifen und erreichen. Dieser Umstand macht sich bei dieser Altersgruppe bemerkbar, die sich dadurch auch nicht vom Museum angesprochen fühlt. Um die Attraktivität der Neuen Galerie bei Jugendlichen zu steigern, ist ein zielgruppenorientiertes Kommunikationskonzept notwendig, das im Rahmen dieser Bachelorarbeit entwickelt wurde. Die vorliegende Arbeit ist in einen theoretischen Abschnitt und ein Kommunikationskonzept gegliedert. Das Ziel des ersten Abschnittes war es zunächst einen Einblick in die Lebenswelt, die Bedürfnisse und das Verhalten von Jugendlichen zu bekommen. Anschließend wurden die Bedeutung von Public Relations sowie Jugendliche als Zielgruppe von Museen untersucht. Da der Schwerpunkt dieser Arbeit auf der Neuen Galerie in Graz liegt, wurden kontinuierlich thematische Verbindungen zum Museum hergestellt. Gleichzeitig basieren die Inhalte auf den Erkenntnissen aus den geführten Interviews, sowie auf den abgehaltenen Fokusgruppen und Unterrichtseinheiten mit Schüler:innen zwischen 14 und 19 Jahren verschiedener Schulen. Der theoretische Abschnitt, die Ergebnisse der empirischen Untersuchungen, sowie die subjektiven Ansichten der Verfasserin wurden anschließend zusammengeführt und in ein jugendorientiertes Kommunikationskonzept für die Neue Galerie übertragen. Dieses verdeutlicht, dass eine Steigerung der Attraktivität des Museums für Jugendliche ein Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen und Kanäle voraussetzt.In order to reach a museum's various target groups, the chosen communication measures must be precisely tailored to them. However, due to the various challenges museums face, this is not always possible – as is the case with the Neue Galerie in Graz. Due to limited resources and a lack of expertise, they are only able to address and reach adolescents as a target group to a limited extent. This circumstance is noticeable among this age group, who therefore do not feel that the museum appeals to them. In order to increase the appeal of the Neue Galerie among young people, a target group-oriented communication concept is necessary, which was developed as part of this bachelor's thesis. This thesis is divided into a theoretical section and a communication concept. The aim of the first section was to gain an insight into the lives, needs and behaviour of adolescents. Subsequently, the importance of public relations and young people as a target group for museums was examined. As the focus of this thesis is on the Neue Galerie in Graz, thematic links to the museum were continuously established. At the same time, the content is based on the findings from the interviews conducted, as well as on the focus groups and teaching units held with students between the ages of 14 and 19 from various schools. The theoretical section, the results of the empirical studies and the author's subjective views were then brought together and translated into a youth-oriented communication concept for the Neue Galerie. This illustrates that increasing the museum's appeal to young people requires a combination of various measures and channels.Hannah KlugAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Development of a chronobiologically effective and nutritionally valuable food product specifically for shift workers
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Entwicklung eines funktionellen, ernährungsphysiologisch wertvollen Produkts, das speziell an die Bedürfnisse von Schichtarbeitenden angepasst ist. Dabei stehen Aspekte wie eine einfache Handhabung, eine hohe sensorische Akzeptanz, sowie ein potenziell positiver Einfluss auf den Tag-Nacht-Rhythmus im Fokus. Als Produktbasis dient Leberkäse. Durch eine partielle Fleischreduktion soll weiters ein Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung geleistet werden, ohne die Akzeptanz im Vergleich zum Originalprodukt bedeutend zu beeinträchtigen. Im Rahmen der Produktentwicklung kommt eine Rezeptur zum Einsatz, bei der ein Teil des Fleisches durch eine pflanzliche Proteinquelle ersetzt wird. Ergänzend werden Zutaten ausgewählt, die funktionelle Eigenschaften im Hinblick auf Sättigung aufweisen und sich positiv auf den Tag-Nacht-Rhythmus auswirken, was durch Eiweiß sowie melatonin- bzw. tryptophanhaltige Lebensmittel erfolgt. Das Produkt wird weiters fettreduziert und als Ballaststoffquelle hergestellt. Zur Bewertung des Produkts dienen sensorische Tests, bei denen verschiedene Rezepturvarianten miteinander verglichen werden. Dabei zeigt sich eine Variante, die im Gesamteindruck eine gute Akzeptanz erzielt. Eine Nährwertberechnung ergänzt die sensorische Analyse und dient der ernährungsphysiologischen Einordnung. Die Ergebnisse zeigen, dass verarbeitete Fleischprodukte wie Leberkäse das Potenzial haben, den Fleischanteil durch den teilweisen Ersatz mit pflanzlichen Alternativen zu reduzieren, ohne dabei wesentliche Einbußen bei Geschmack oder Akzeptanz zu erzielen. Das entwickelte Produkt stellt einen vielversprechenden Ansatz dar, um die Ernährung von Schichtarbeitenden funktionell zu unterstützen und gleichzeitig ökologische sowie gesundheitliche Anforderungen stärker zu berücksichtigen.The aim of this bachelor's thesis is to develop a functional, nutritionally valuable product that is specially adapted to the needs of shift workers. The focus is on aspects such as easy handling, high sensory acceptance and a potentially positive influence on the day-night rhythm. The product is based on meat loaf, in Austria called “Leberkäse”. A partial reduction in meat is also intended to contribute to a more sustainable diet without significantly reducing acceptance compared to the original product.As part of product development, a recipe is used in which part of the meat is replaced by a plant-based protein source. In addition, ingredients are selected that have functional properties in terms of satiety and have a positive effect on the day-night rhythm, which is achieved through protein and foods containing melatonin and tryptophan. The product is also low in fat and a source of fiber.To evaluate the product, sensory tests are carried out in which different recipe variants are compared with each other. One variant was found to be well accepted overall. The results show that processed meat products such as Leberkäse have the potential to reduce the meat content by partially replacing it with plant-based alternatives without significantly compromising on taste or acceptance. The developed product represents a promising approach to functionally support the nutrition of shift workers and at the same time take ecological and health requirements into greater consideration.von Nina GrabnerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Evaluation of a real-time data synchronization system using PostgreSQL Change Data Capture methods and JavaScript WebSockets : analyzing different implementation strategies for building a real-time synchronization system with PostgreSQL and JavaScript WebSockets
Das Ziel dieser Arbeit ist es, theoretisch und praktisch zu erforschen, wie eine Echtzeit Applikation mit JavaScript WebSockets in Kombination mit einer PostgreSQL-Datenbankerstellt werden kann. Neben der generellen Analyse der Umsetzbarkeit, der konkreten Implementierung und der Limitationen eines solchen Systems werden verschiedene Change Data Capture (CDC)-Methoden auf Basis ihrer Leistung und Implementierung verglichen. Zuerst wird eine theoretische Analyse durchgeführt, in der verschiedene Technologien und Konzepte im Kontext von Echtzeit-Anwendungen analysiert werden. Anschließend wird ein Prototyp einer solchen Applikation erstellt, bei dem der Fokus darauf liegt, die generelle Architektur sowie einige der Haupt-Challenges mitsamt Lösungsmöglichkeiten zu beschreiben. Im letzten Schritt werden Last- und Stresstests durchgeführt, um die generelle Leistung des Systems zu untersuchen und die verschiedenen CDC-Methoden miteinander zu vergleichen. Die Tests zeigen, dass die replikationsbasierte CDC-Methode insgesamt die beste Performance aufweist, jedoch auch am komplexesten in der Implementierung ist. Die zeitstempelbasierte und die triggerbasierte Methode befinden sich in den Testergebnissen in einem ähnlichen Bereich, wobei die zeitstempelbasierte Methode geringfügig bessere Resultate erzielt als die triggerbasierte. Selbst mit der replikationsbasierten Methode können jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg maximal eine Anzahl von 200 Nutzern aufrechterhalten werden (bei einer Nachrichtenfrequenz von 5 Nachrichten pro Nutzer pro Minute). Damit ist das Ziel von 300 Nutzern, das theroretisch ohne die Notwendigkeite merherer Server-Instanzen als erreichbar eingeschätzt wurde, nicht erreicht. Kurzzeitige Nutzerzahlen von bis zu260 sind allerdings temporär möglich, ohne dass Fehler oder verlorene Nachrichtenauftreten.The aim of this thesis is to explore, both theoretically and practically, how a realtime application can be built using JavaScript WebSockets in combination with a PostgreSQL database. In addition to analyzing and testing the general feasibility, concrete implementation, and limitations of such a system, different Change Data Capture(CDC) methods are compared in terms of both performance and implementation. First, a theoretical analysis is conducted to compare different technologies and concepts in the context of real-time applications. After that, a prototype of such an application is built, focusing on the concrete implementation and showcasing both the general architecture of the system and highlighting core challenges and possible solutions. In the final step, load and stress tests are conducted to evaluate the overall performance of the system and to compare different CDC methods. The tests show that the replication-based CDC method performs best overall, thoughit is also the most complex to implement. Both the timestamp-based and triggerbased methods show performance in the same general range, with the timestamp-based method performing slightly better than the trigger-based method. Even with the replication-based method, however, the maximum number of users that could be sustained over an extended period was 200 (with a message frequency of 5messages per user per minute). This falls short of the 300 users hypothesized to be feasible without the need for multiple server instances and load balancing. User spikes of up to 260 were temporarily possible without causing errors or missed messages.submitted by: Max PfistererBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Take time to see art : slow down and improve your well-being by viewing a work of art
Die Digitalisierung verändert nicht nur die Art des Zugriffs auf Inhalte, sondern auch die Wahrnehmung auf Zeit, wodurch ein innerer Druck entsteht, Aufgaben effizient zu erledigen. Unter der Annahme, dass die meisten Museumsbesucher:innen sich nicht ausreichend Zeit für einzelne Werke nehmen, stellt sich die Frage, wie Ausstellungsgestaltung dazu beitragen kann, die Wirkung eines Kunstwerks in seiner Ganzheit erfahrbar zu machen. Auf Basis von Literaturrecherche, Expert:inneninterviews, Workshops und einer quantitativen Untersuchung mit 24 Teilnehmer:innen wurden Faktoren identifiziert, die langsame Kunstbetrachtung begünstigen. Dazu zählen die architektonische Gestaltung, die kuratorische Präsentation, individuelle Rezeptionshaltungen sowie infrastrukturelle Maßnahmen wie Sitzgelegenheiten und reduzierter Reizgestaltung. Formate wie Slow Looking erwiesen sich als besonders wirksam, um intensive Wahrnehmung, emotionale Bindung und persönliche Reflexion zu fördern und Überforderung zu vermeiden. Neben dem persönlichen Well Being fördern Museen auch das gemeinsame Erleben. Partizipative Formate und gemeinsamer Austausch stärken soziale Zugehörigkeit und schaffen Resonanzräume. Zukünftig können Vermittlungsformate gezielt auf Achtsamkeit, Innehalten und vertiefte Kunstrezeption ausgerichtet werden, ohne therapeutische Angebote zu ersetzen. Die Ergebnisse zeigen, dass Museen über Bildungsfunktionen hinaus kulturelle, psychologische und soziale Dimensionen entfalten. Durch bewusstes Entschleunigen entstehen Orte der Reflexion, Begegnung und Regeneration, die einen wertvollen Gegenpol zur Beschleunigungsgesellschaft darstellen.Digitalisation is not only changing the way we access content, but also our awareness of time, creating an inner pressure to complete tasks efficiently. Based on the assumption that most museum visitors do not take enough time to view single artworks, the question arises of how exhibition design can make it possible to experience the full impact of a work of art. Through literature research, expert interviews, workshops, and a quantitative study with 24 participants, the project identified factors that promote slow art viewing. These include architectural design, curatorial presentation, individual reception attitudes, and infrastructural measures such as seating and reduced design for stimulation. Formats such as slow looking proved to be particularly effective in supporting intense viewing, emotional connection, and personal reflection while avoiding overwhelm. In addition to individual well being, museums also contribute to collective well being. Participative formats and shared exchange strengthen social belonging and create spaces for resonance beyond work and private life. In the future, educational formats can be specifically designed to promote mindfulness, pause, and deep art appreciation without replacing therapeutic offerings. In the future, educational formats can be specifically orientated towards mindfulness, pause and deepened art reception without replacing therapeutic offerings. The results show that museums can develop cultural, psychological and social dimensions beyond their educational functions. Conscious slowing down creates places of reflection, interaction and regeneration that represent a valuable alternativfast-paced society.verfasst von Maria-Theresia PuzzoAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Veloa - modular rescue vehicle for alpine operations
VELOA - Allrad Enduro für den alpinen Rettungseinsatz Im Zentrum des Projekts steht ein innovativer, zweigeteilter Antriebsstrang, der Vorder- und Hinterrad unabhängig voneinander antreibt. Diese Technik sorgt nicht nur für maximale Traktion auf anspruchsvollem Terrain, sondern bietet auch eine außergewöhnliche Ausfallsicherheit – ein entscheidender Vorteil bei schnellen und sicheren Rettungseinsätzen im alpinen Raum.Besonders hervorzuheben ist der modulare Aufbau des Fahrzeugs: Durch die flexible Konstruktion lässt sich das Motorrad schnell und unkompliziert an unterschiedliche Bedingungen und Einsatzszenarien anpassen.Das Projekt zeigt, wie durch die enge Verzahnung von Design, Technik und praktischer Erfahrung innovative Mobilitätslösungen entstehen können – und setzt damit einen zukunftsweisenden Impuls für den Einsatz von Fahrzeugen in herausfordernden Umgebungen.VELOA – All-Wheel Drive Enduro for Demanding TerrainAt the heart of the vehicle is a newly developed, dual drivetrain system that powers the front and rear wheels independently. This setup ensures excellent traction on difficult terrain while also significantly increasing reliability – both of which are crucial for rescue missions in alpine environments.Another key feature is the modular design of the motorcycle. It allows the vehicle to be quickly and easily adapted to different conditions and requirements. This transforms the enduro into a versatile tool suitable for a wide range of use cases.The project demonstrates how the combination of technical expertise, practical development, and functional design can lead to new mobility solutions for challenging environments.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Types of applications and methods of predictive maintenance in the metal industry and their impact on efficiency and equipment service life : a systematic literature review
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde durch eine systematische Literaturrecherche untersucht, welche Frameworks und Algorithmen bei PdM in der Metallindustrie angewendet wurden, wie sich PdM auf die OEE-Kennzahl hinsichtlich Verfügbarkeit, Leistung und Qualität auswirkt. Es wurden hierfür drei Datenbanken ScienceDirect, IEEE Xplore und ACM mit Beschränkung auf frei zugängliche Quellen herangezogen. Die Auswertung hat ergeben, dass das Fault-Detection and Isolation-Framework das am meisten eingesetzte Framework ist. Weiters wurden die Frameworks Condition-Monitoring und Remaining Useful Life eingesetzt. Die häufig genutzten Algorithmen sind Artificial Neural Network, Support Vector Machine, Random Forest, Convolutional Neural Network, K-Nearest Neighbors, Decision Tree und Autoencoder. Es konnte festgestellt werden, dass grundsätzlich die Algorithmen und Frameworks oft in Kombination verwendet wurden. Der Einfluss der PdM auf OEE-Kennzahlen war bei Verfügbarkeit und Leistung am größten und bei Qualität vergleichsweise gering. Anhand der Erkenntnisse, die aus der Theorie und dem empirischen Teil gewonnen wurden, wurde eine Anwendungsmöglichkeitstabelle von PdM in der Metallindustrie erstellt, die zeigt, wann welches Framework und welcher Algorithmus sinnvoll gewählt werden können, wie sich das Framework auf die OEE auswirkt, und welche Maschinen sich je Framework eignenThis bachelor thesis investigates which frameworks and algorithms are applied in the field of PdM in the metal industry and how PdM affects the OEE metric in terms of availability, performance and quality. A systematic literature review was conducted using only three databases which are ScienceDirect, IEEE Xplore and ACM limited to openly accessible sources. The analysis revealed that Fault-Detection and Isolation is the most frequently used one. Other frameworks such as Condition-Monitoring and Remaining Useful Life were also used. The frequently used algorithms are Artificial Neural Network, Support Vector Machine, Random Forest, Convolutional Neural Network, K-Nearest Neighbors, Decision Tree and Autoencoder. It became clear that the algorithms and frameworks were often used in combination. The impact of PdM on OEE is strongest in regard to availability and performance and less on quality. Based on the theoretical and empirical findings, an application-oriented table was developed. It shows when specific frameworks and algorithms are most suitable, how the frameworks affect the individual components of the OEE metric, and which machines would possibly be suitable in regard to specific frameworks.Verfasser: Mohamed-Li IlievAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Retro look in modern filmmaking : reproducibility of historical film styles in the contemporary film industry
Die stilistischen Prägungen eines Films sind offensichtlich – ihre bewusste Wahrnehmung hingegen nicht selbstverständlich. Diese Bachelorarbeit untersucht, wie sich Stile der Filmgeschichte analysieren lassen, um charakteristische Merkmale auszumachen und mit modernem Equipment reproduzieren zu können. Ziel ist es, Stile visuell differenzierbar zu gestalten und diese in zeitgenössischen Produktionen umzusetzen. In dieser Arbeit wurden drei Kurzfilme mit unterschiedlichen stilistischen Ausprägungen produziert. Eine methodische Kombination aus einem Screening mit ProbandInnen und einer Evaluierung der Autorin reflektiert die Realisierung aus Sicht zweier Standpunkte. Die Ergebnisse zeigen, dass die Stile eindeutig voneinander trennbar sind und den intendierten Zeitperioden zugeordnet werden können.The stylistic characteristics of a movie are obvious, but their conscious perception is not a given. This bachelor’s thesis examines how styles taken from film history can be analyzed to identify characteristic features and reproduce them with state-of-the-art equipment. The underlying goal is to make styles visually distinguishable and to implement them in contemporary productions. Three short films with different stylistic characteristics were produced for this project. A methodical combination of a screening with test subjects and an evaluation by the author reflects the realization from two perspectives. The results show that the styles are clearly separable from one another and can be assigned to the intended time periods.Chiara FuchsAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202