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Experiences of parents in nursing care of their newborn with neonatal abstinence syndrome
Hintergrund: Die größer werdende Bedeutung des neonatalen Abstinenzsyndrom wird auf die weltweit zunehmende Drogensituation zurückgeführt. Das Syndrom tritt bei Neu-geborenen auf, deren Mütter in der Schwangerschaft Drogen oder Medikamente eingenommen haben, und äußert sich mit verschiedenen Entzugserscheinungen. Klinische Fragestellung: Wie erleben Eltern die Betreuung ihres Neugeborenen mit neonatalem Abstinenzsyndrom durch den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege? Methode: Die systematische Literaturrecherche zur Beantwortung der qualitativen klinischen Fragestellung wurde von September bis Dezember 2024 durchgeführt. Die Suche erfolgte in den Datenbanken PubMed und CINAHL sowie auf Google Scholar per Handsuche. Die eingeschlossenen Studien wurden mithilfe des Bewertungsbogens von Behrens und Langer (2010) kritisch bewertet. Ergebnisse: Im Rahmen der Datenanalyse erfolgte eine Kategorienbildung der Ergebnis-se. Die zentralen Themen umfassten emotionale Erfahrungen, die Beziehung zwischen Eltern und Pflegepersonen, das Wissen über neonatales Abstinenzsyndrom (NAS) sowie vorhandene Ressourcen. In allen analysierten Studien wurden sowohl positive als auch negative Erfahrungen beschrieben, wobei die negativen Aspekte überwogen. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Eltern von Neugeborenen mit NAS vielfältige Herausforderungen erleben, insbesondere im Hinblick auf mangelnde Aufklärung und emotionale Belastung. Um diesen begegnen zu können, sind strukturierte Informationsangebote, psychosoziale Unterstützungsmaßnahmen sowie gezielte Schulungen des Pflegepersonals wichtig. Nur durch eine Kombination aus medizinischer Versorgung, psychosozialer Unterstützung und strukturellen Anpassungen kann die Qualität der Versorgung nachhaltig verbessert werden.Background: The growing importance of Neonatal Abstinence Syndrome is due to the increasing drug use around the world. The syndrome occurs in newborns whose mothers used drugs or medications during pregnancy and is characterized by various withdrawal symptoms. Research Question: How do parents experience the care of their newborn with Neonatal Abstinence Syndrome provided by nursing staff? Method: A systematic literature review to answer the qualitative research question was conducted from September to Dezember 2024. The search was performed in the PubMed and CINAHL databases as well as on Google Scholar through manual search. The included studies were critically evaluated using the evaluation tool by Behrens and Langer (2010). Results: The results of the included studies were divided into four main themes, each with two subthemes. The main themes were: Emotional Experiences, Parent-Nurse Relationship, Knowledge of NAS, and Resources. Both positive and negative experiences emerged, with the negative experiences predominating across all studies. Conclusion: The results highlight that parents of newborns with NAS face a variety of challenges, particularly regarding the lack of information and emotional distress. To address these issues, structured informational resources, psychosocial support services, and staff training are essential. Only through a combination of medical, psychosocial and structural approaches can the quality of care be sustainably improved.Sarah HoppausAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Needs of People with an Enterostomy Regarding Nursing Care
Hintergrund: Die Anlage eines Enterostomas bedeutet für Betroffene einen tiefgreifenden Einschnitt in ihr Leben. Neben körperlichen Herausforderungen treten vor allem emotionale, soziale und pflegerische Belastungen in den Vordergrund. In Österreich leben rund 15.000 Menschen mit einem Enterostoma - Tendenz steigend, insbesondere im Zusammenhang mit onkologischen Erkrankungen. Eine professionelle und bedürfnisorientierte Betreuung spielt dabei eine zentrale Rolle, um den Anpassungsprozess bestmöglich zu unterstützen. Forschungsfrage: Welche Bedürfnisse schildern Menschen mit einem Enterostomabezüglich pflegerischer Betreuung? Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine systematische Literaturrecherche mit qualitativem Fokus durchgeführt. Die Recherche erfolgte zwischen September 2024 und April 2025 in den Datenbanken PubMed, CINAHL und PubPsych, ergänzt durch eine Handsuche in Google Scholar und SciSpace. Insgesamt wurden 2.241 Treffer identifiziert, von denen acht Studien eingeschlossen und mittels Critical Appraisal Skills Programme (CASP) bewertet wurden. Die Auswertung erfolgte anhand der thematischen Inhaltsanalyse nach Thomas und Harden. Ergebnisse: Die Analyse ergab vier zentrale Bedürfnisbereiche: den Wunsch nachindividueller Anleitung zur Selbstversorgung, den Bedarf an emotionaler und psychosozialer Unterstützung, die Bedeutung kontinuierlicher Nachsorge sowie eine respektvolle, vertrauensvolle Pflegebeziehung. Die Rolle diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger:innen wurde in allen Bereichen als wesentlich hervorgehoben. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass pflegerische Betreuung bei Menschen mit einem Enterostoma deutlich über die praktische Versorgung hinausgehen muss. Eine stärkere Berücksichtigung emotionaler, sozialer und kommunikativer Bedürfnisse ist essenziell. Zudem wurden Themen wie Sexualität und die Einbindung von Angehörigen nur vereinzelt thematisiert, was auf einen spezifischen Forschungsbedarf in diesen Bereichen hinweist. Darüber hinaus fehlt es bislang an Untersuchungen im deutschsprachigen Raum. Schlüsselbegriffe: Enterostoma, Colostoma, Ileostoma, pflegerische Betreuung, Bedürfnisse, Gesundheits- und KrankenpflegeBackground: Having an enterostomy represents a profound life change for those affected. In addition to physical challenges, emotional, social, and care-related burdens often come to the forefront. In Austria, approximately 15,000 individuals live with an enterostomy – a figure that continues to rise, especially in the context of oncological conditions. Professional and needs-oriented nursing care plays a central role in providing the best possible support during the adjustment process. Research question: What needs do people with an enterostomy express in relation to nursing care? Method: To answer the research question, a systematic literature search with a qualitative focus was conducted between September 2024 and April 2025 in the databases PubMed, CINAHL, and PubPsych, supplemented by manual searches in Google Scholar and SciSpace. A total of 2,241 records were identified, of which eight studies were included after screening. The methodological quality of the included studies was assessed using the Critical Appraisal Skills Programme (CASP). The findings were analysed using thematic synthesis according to Thomas and Harden. Results: The analysis revealed four key areas of need: the desire for individualized instruction on stoma self-care, the need for emotional and psychosocial support, the importance of continuous follow-up care, and the need for respectful and trusting relationships with nurses. The role of nurses was consistently emphasized as particularly important. Conclusion: The findings show that nursing care for people with an enterostomy must go far beyond practical support. Greater attention to emotional, social, and communicative needs is essential. Topics such as sexuality and the involvement of family members were rarely addressed, highlighting a need for further research in these areas. Overall, improving care requires holistic nursing approaches in practice, along with more targeted research — especially in German-speaking countries. Keywords: Enterostomy, colostomy, ileostomy, nursing care, needsJulia WinterAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Experiences and perceptions of women after a myocardial infarction with regard to their health, emotional well-being and everyday life
Hintergrund: Die weltweit häufigsten Todesursachen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allein in Österreich sterben mehr Frauen als Männer an den Folgen dieser Krankheit. Frauen berichten von starken emotionalen Belastungen nach einem Myokardinfarkt, was ihren Genesungsprozess negativ beeinflusst. Daher spielt bei der Unterstützung der Betroffenen das diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal eine erhebliche Rolle. Geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf Symptome, Behandlung und dem Krankheitsverlauf sind wissenschaftlich erwiesen, allerdings standen Frauen bisher nicht im Fokus der Forschung.Forschungsfrage: Welche Erfahrungen und Wahrnehmungen haben Frauen nach einem Myokardinfarkt im Hinblick auf ihre Gesundheit, ihr emotionales Wohlbefinden und ihren Alltag gemacht?Methode: Um die Forschungsfrage beantworten zu können, wurde ein qualitatives Studien-design ausgewählt und eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken Pub-Med, CINAHL und PubPsych durchgeführt. Ergänzend dazu wurde eine Handsuche auf Google Scholar und in den Referenzlisten der eingeschlossenen Studien umgesetzt. Anhand der Ein- und Ausschlusskriterien konnten schlussendlich fünf relevante Studien identifiziert und für die Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen werden. Ergebnis: Frauen erleben nach einem Myokardinfarkt tiefgreifende physische, psychische und soziale Veränderungen. Viele von ihnen waren von dem medizinischen Vorfall überrascht, fühlten sich hilflos und verloren das Vertrauen in den eigenen Körper. Häufig wurden die Symptome von ihnen selbst, aber auch von Ärzt:innen fehlinterpretiert, wodurch es zu einem verzögerten Behandlungsstart kam. Die vorherrschenden Gefühle während der Genesung waren Unsicherheit, Wut und Angst. Durch den Verlust der Autonomie und der Identität wurde die Rückkehr in das gewohnte familiäre Umfeld und der Zurückgewinnung der Rollenverteilung erschwert. Einige Frauen wendeten Bewältigungsstrategien an, strebten nach Normalität und betrachteten den MI als Wendepunkt, um ihr Leben neuzugestalten.Schlussfolgerung: Die Frauen erlebten Ängste und Kontrollverlust über den eigenen Kör-per. Die untypischen Symptome und die fehlende Nachbetreuung führten oftmals zu verzögerter Inanspruchnahme medizinischer Hilfe. Die betroffenen Frauen bewiesen trotz aller Herausforderungen und Rückschläge Stärke und entwickelten eigene Wege, bestmöglich mit der neuen Lebenssituation umzugehen.Background: The most common cause of death worldwide is cardiovascular disease. In Austria alone, more women than men die as a result of this disease. Women report a high level of emotional stress after a myocardial infarction, which has a negative impact on their recovery process. Therefore, qualified healthcare and nursing staff play a significant role in supporting those affected. Gender-specific differences in terms of symptoms, treatment and the course of the disease have been scientifically proven, but women have not yet been the focus of research.Research question: What experiences and perceptions have women had after a myocar-dial infarction with regard to their health, emotional well-being and everyday life?Methods: In order to answer the research question, a qualitative study design was selected and a systematic literature search was conducted in the PubMed, CINAHL and PubPsych databases. In addition, a hand search was conducted on Google Scholar and in the refer-ence lists of the included studies. Based on the inclusion and exclusion criteria, five relevant studies were ultimately identified and used to answer the research question. Result: Women experience profound physical, psychological and social changes after a myocardial infarction. Many of them were surprised by the medical incident, felt helpless and lost confidence in their own bodies. Often the symptoms were misinterpreted by them-selves, but also by the doctors, which led to a delayed start of treatment. The predominant feelings during the recovery phase were insecurity, anger and fear. The loss of autonomy and identity made it difficult to return to the familiar family environment and regain roles. Some women used their own coping strategies, strived for normality and saw the myocardial infarction as a turning point to reshape their lives.Conclusion: The women experienced anxiety and loss of control over their own bodies. The atypical symptoms and the lack of follow-up care often led to delays in seeking medical help. Despite all the challenges and setbacks, the women concerned showed strength and developed their own ways of dealing with the new life situation in the best possible way.Lisa TorschitzAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The social environment as a determinant of physical fitness in children aged eight to eleven : a cross-sectional study of active sports club members
Die Entwicklung physischer Fitness im Kindesalter ist das Ergebnis eines vielschichtigen Zusammenspiels familiärer, schulischer und vereinsbezogener Einflussfaktoren. Während bisherige Forschung diese Bewegungsräume häufig isoliert betrachtet, untersucht die vorliegende Studie deren wechselseitige Wirkungen. Ziel war es, altersdifferenzierte Zusammenhänge zwischen dem sozialen Bewegungsumfeld und der physischen Fitness von Kindern im Alter von acht bis elf Jahren zu identifizieren.Im Rahmen eines explorativen Studiendesigns wurden 48 regelmäßig vereinsaktive Kinder mittels einer standardisierten sportmotorischen Testbatterie (Standweitsprung, Medizinballstoß, 20-Meter-Sprint, Hürden-Bumerang-Test, 6-Minuten-Lauf) untersucht. Ergänzend kam ein strukturierter Eltern-Kind-Fragebogen zum Einsatz, der sowohl quantitative als auch qualitative Merkmale des Bewegungsumfelds in den Bereichen Schule, Familie und Verein erfasste. Die Datenauswertung erfolgte deskriptiv sowie mittels Spearman-Rang-Korrelationen, stratifiziert nach Altersgruppen. Die Ergebnisse zeigen alters- und leistungsbereichsspezifische Zusammenhänge zwischen den analysierten Kontextfaktoren und den gemessenen motorischen Fähigkeiten. Familiäre Einflussgrößen korrelierten insbesondere mit alltagsnahen Schnellkraftparametern, beispielsweise beim Medizinballstoß der 10-Jährigen (ρ = 0,874) und beim 6-Minuten-Lauf der 8-Jährigen (ρ = 0,347). Der schulische Bewegungsraum wies deutliche positive Assoziationen mit der Ausdauerleistung auf, insbesondere bei den 9- (ρ = 0,672) und 11-Jährigen (ρ = 0,763). Vereinsbezogene Einflüsse traten insbesondere bei älteren Kindern zutage, etwa im Bereich der Koordination (Hürden-Bumerang-Test bei den 10-Jährigen: ρ = 0,635) sowie der Schnell- und Sprungkraft (Standweitsprung bei den 11-Jährigen: ρ = 0,559). Negative Zusammenhänge zwischen dem Schulindex und der Sprintleistung wurden bei den 10-Jährigen (ρ = –0,759) und 11-Jährigen (ρ = –0,718) festgestellt.Insgesamt belegen die Befunde, dass kein Einzelkontext als übergreifend dominanter Prädiktor für physische Fitness identifiziert werden kann. Vielmehr verdeutlicht die Studie die Notwendigkeit eines integrierten, kontextübergreifenden Förderansatzes, um die physische Fitness im Kindesalter nachhaltig zu unterstützen. Die Ergebnisse liefern einen empirisch fundierten Beitrag zur differenzierten Betrachtung bewegungsbezogener Entwicklungsprozesse und bieten eine wissenschaftliche Grundlage für sportpädagogische sowie gesundheitspolitische Interventionsstrategien im Kindesalter.The development of physical fitness in childhood is the result of a complex interplay between familial, school-related, and club-based environmental factors. Whilst earlier studies have frequently examined these settings in isolation, the present study investigates their interrelations. The objective of the present study was to ascertain age-specific associations between the social, physical activity environments of children and their physical fitness levels between the ages of eight and eleven.Utilising an exploratory study design, 48 children who were regular participants in sports clubs were evaluated using a standardised motor performance test battery (standing long jump, medicine ball throw, 20-metre sprint, hurdle boomerang test, 6-minute run). Furthermore, a structured parent-child questionnaire was administered in order to capture both quantitative and qualitative characteristics of the school, family and club environments. The subsequent data analysis was descriptive in nature and conducted using Spearman's rank correlation, stratified by age group.The findings reveal age- and domain-specific relationships between the analysed contextual factors and measured motor skills. A strong correlation was identified between familial influences and everyday strength parameters. This was particularly evident in the medicine ball throw in 10-year-olds (ρ=0.874) and the 6-minute run in 8-year-olds (ρ=0.347). The school environment demonstrated clear positive associations with endurance performance, particularly among 9-year-olds (ρ=0.672) and 11-year-olds (ρ=0.763). As the participants advanced in age, there was a discernible enhancement in the influence of club-based activities, particularly with regard to coordination (as evidenced by the hurdle boomerang test in 10-year-olds: ρ=0.635) and speed/power capacities (as demonstrated by the standing long jump in 11-year-olds: ρ=0.559). A negative correlation between the school index and sprint performance was observed in 10-year-olds (ρ=–0.759) and 11-year-olds (ρ=–0.718).The results of the study indicate that no single context is able to function as a universally dominant predictor of physical fitness. Instead, the study emphasises the necessity for an integrated, cross-contextual approach to effectively promote physical fitness in childhood. The findings provide an evidence-based contribution to the differentiated understanding of movement-related developmental processes and offer a scientific foundation for targeted sport-pedagogical and public health interventions in childhood.eingereicht von: Christoph StoppacherAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Laryngoscope Investigative Otolaryngology / Development of an e-Health Software for Speech and Swallowing Rehabilitation Following Laryngectomy
Objectives: We present data from a feasibility study where patients following laryngectomy and/or hemi-laryngectomy received speech and swallowing rehabilitation via a newly designed e-health software. Methods: Patients were recruited during their stay at the hospital and were equipped with a tablet upon discharge. Alternatively, patients who already underwent training but did not improve significantly were included to receive a more intense training. The training protocol comprised asynchronous (e.g., self-assessment and pre-defining training protocols) and synchronous (e.g., video communication) therapies; participation lasted for 8 weeks. General demographic parameters, as well as specific parameters (quality of life, speech comprehensibility) were assessed pre- and post-interventional. Results: Our cohort consisted of eight patients (mean age: 69 years.) Essential outcome parameters improved significantly (weight, comprehensibility for syllables). Conclusion: Our feasibility study showed that our software is safe and easy-to-use and can be easily integrated into patients' everyday lives. Key parameters such as weight and comprehensibility improved after just 8 weeks of training. Level of Evidence: NAM. Gugatschka, R. Rehb, C. Reiter, R. Mischak [und 3 weitere]Version of recor
Evaluation of U-87MG cell response to drug treatment in the presence and absence of uremic toxins by assessing cell viability
Das Glioblastom ist eine häufig diagnostizierte, äußerst aggressive Form eines Hirntumors, die als nahezu unheilbar gilt und meist innerhalb von etwa 14 Monaten tödlich endet. Eine frühere Studie zeigte, dass bestimmte urämische Toxine (UT), Indoxyl Sulfate und P-Cresyl Sulfate, die typischerweise mit eingeschränkter Nierenfunktion assoziiert sind, im Gehirn von Glioblastom-Patient*innen vorkommen. Es wird angenommen, dass diese Toxine tumorspezifische Therapien beeinflussen könnten. Diese Studie untersucht, ob UT, die hauptsächlich als Ausscheidungsprodukte angesehen werden, die Wirkung von Medikamenten in Glioblastomzellen beeinflussen können. Hierfür wird die humane Zelllinie U-87MG als Modellsystem verwendet und mit UT in einer Konzentration von 0.1 mM behandelt. Die Wirksamkeit klinisch relevanter Anti-Tumor-Medikamente wird an U-87MG-Zellen sowohl in Abwesenheit als auch in Anwesenheit UT untersucht. Verwendet wird ein 10-Krebsmedikamenten-Panel (Konzentrationsbereich 4,9 µM bis 20 µM), welches zu verschiedenen Zeitpunkten eingesetzt wird. Die Lebensfähigkeit der Zellen wird anschließend durch einen Viabilität-Assay bestimmt, der auf der Messung des Adenosintriphosphats (ATP)-Gehalts basiert. Die Medikamente wurden in einer Konzentrationsreihe verabreicht, um eine Dosis-Wirkungs-Kurve zu erstellen und anschließend die Fläche unter der Kurve (AUC) für die Datenanalyse zu berechnen. Die Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass es keinen Unterschied in der zellulären Reaktion von U-87MG-Zellen auf die Behandlung mit Anti-Krebs-Medikamenten gibt, unabhängig davon, ob sie zuvor den UT in den verwendeten Konzentrationen ausgesetzt waren. Weitere Tests mit unterschiedlichen UT-Konzentrationen sind erforderlich, um deren potenziellen Einfluss auf Zellviabilität und Therapieeffektivität zu klären.Glioblastoma is frequently diagnosed and highly aggressive form of brain tumor that is considered nearly incurable and typically leads to death within approximately 14 months. A previous study demonstrated that certain uremic toxins (UT), indoxyl sulfate and p-cresyl sulfate, which are typically associated with impaired kidney function, are present in the brains of glioblastoma patients. It is assumed that these UT may have a relevant impact on tumor-specific therapies. This study investigates whether UT, which are mainly considered excretion products, can influence the drug response in glioblastoma cells. For this purpose, the human cell line U-87MG is used as a model system for glioblastoma and treated with UT at a concentration of 0.1 mM. In U-87MG cells, the efficacy of clinically relevant anti-tumor drugs is examined both in the absence and presence of UT, using a 10-cancer drug panel (concentration range 4.9 µM to 20 µM) at different time points. The viability of the treated cells is then determined using a viability assay based on the measurement of adenosine triphosphate (ATP) levels. The drugs were administered in a concentration series to generate a dose-response curve and subsequently calculate the area under the curve (AUC) for data analysis. The research findings indicate that there is no difference in the cellular response of U-87MG cells to anti-cancer drug treatment, regardless of prior exposure to UT at the concentrations used in this study. Further tests with different concentrations of UT are necessary to determine whether these toxins have a potential impact on the viability of U-87MG cells and thereby possibly impact the effectiveness of cancer treatment.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Development of a VR application to raise awareness of visual impairments
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Virtual Reality Anwendung. Mithilfe dieser Anwendung soll evaluiert werden, ob die Empathie und das Bewusstsein für die Herausforderungen von sehbeeinträchtigten Menschen gefördert werden kann. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Entwicklung eines VR-Escape-Games, welches fünf verschiedene Sehbeeinträchtigungen simuliert. Die Spielerinnen und Spieler erleben in jedem Level eine andere Beeinträchtigung und müssen verschiedene Rätsel und Hindernisse bewältigen. Dadurch soll Verständnis für die alltäglichen Barrieren und Probleme von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen geschaffen werden. Die Applikation wurde mit der Unity Game Engine entwickelt und nutzt Technologien wie 360°-Audio und Post-Processing-Effekte. Die Evaluierung der Auswirkungen der Anwendung wurde durch einen Vorher-Nachher-Vergleich mit einem Bilderfragebogen durchgeführt. Diese Ergebnisse wurden individuell und ganzheitlich betrachtet und analysiert.This master’s thesis deals with the development of a virtual reality application. The aim of this application is to evaluate whether empathy and awareness of the challenges faced by visually impaired people can be promoted. The work centers on the development of a VR escape game that simulates five different visual impairments. Players experience a different impairment in each level and have to overcome various puzzles and obstacles. The aim is to create an understanding of the everyday barriers and problems faced by people with visual impairments. The application was developed with the Unity game engine and utilizes technologies such as 360° audio and post-processing effects. The evaluation of the impact of the application was carried out through a before and after comparison with an image questionnaire. These results were considered and analyzed individually and holistically.Verfasserin: Elisa FrauenthalerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Integration of a battery management system into FMCW radar for avalanche risk prediction
Diese Arbeit beschreibt die Integration eines Batteriemanagementsystems (BMS) in die Firmware eines FMCW-Radars, das Teil des internationalen Projekts Crossrisk zur Bewertung des Lawinenrisikos ist. Die Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung von Firmware-Funktionen, die es dem MCU-basierten Hauptsystem ermöglichen, über I2C mit dem BMS-Board mit dem ISL94203 zu kommunizieren. Die entwickelte Firmware ermöglicht die Überwachung des Zustands der Batteriezellen und der Betriebsereignisse. Diese Daten und Radarmessungen werden gesammelt, protokolliert und über GSM an einen Server übertragen. Neben der Überwachung bietet sie auch die Möglichkeit, die Konfiguration des BMS über das serielle Protokoll über den USB-Stack zu schreiben und zu lesen. Um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern, wurde eine Python-basierte GUI entwickelt, diePySide6 und QTdesigner verwendet und es den Benutzern ermöglicht, BMS-Konfigurationen einfach zu lesen, zu ändern und zu schreiben, was einen ursprünglichen CLI-basierten Ansatz ersetzt. Die Firmware wurde für den MikrocontrollerMSP430F5659 in der Sprache C entwickelt.This thesis details the integration of a Battery Management System (BMS) into the firmware of an FMCW radar, part of the international Project Crossrisk for avalanche risk assessment. The work focuses on developing firmware features to enable the main system, MCU-based, to communicate with the BMS board featuring the ISL94203, via I2C. The developed firmware enables monitoring of the battery cells ‘conditions and operational events. This data and radar measurements are collected, logged, and transmitted to a server via GSM. Besides monitoring, it also provides means to write and read the configuration of the BMS through the serial protocol over the USB stack. A Python-based GUI usingPySide6 and QTdesigner was developed to improve usability, allowing users to easily read, modify, and write BMS configurations, replacing an initial CLI-based approach. The firmware is designed for theMSP430F5659 microcontroller in the C language.written by Joao Paulo Nogueira BinoMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Design of safe-state Iogic and integration to SoC with QM microcontroller
In der Automobilindustrie ist die Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Mikrocontrollersystemen von entscheidender Bedeutung, insbesondere in sicherheitskritischen Anwendungen, bei denen Ausfälle schwerwiegende Folgen haben können. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung und Implementierung eines Safe-State-Logic (SSL) Moduls für einen QM Klassen-Mikrocontroller, der im Kontext eines kundenspezifischen RISC-V-basierten SoCs entwickelt wurde. Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein Logikmodul zu entwerfen, das Fehler erkennt, isoliert und Wiederherstellungsverfahren einleitet, um die Systemintegrität zu gewährleisten, entsprechend den funktionalen Sicherheitsstandards nach ISO 26262.Das SSL-Modul wird in einer UVM-basierten Entwicklungsumgebung von Infineon unter Verwendung von Hardware-Beschreibungssprachen implementiert. Dabei kommen Werkzeuge wie MetaGen für die Modulgenerierung und Testbench-Erstellung zum Einsatz. Das Modul ist in ein größeres SoC integriert und interagiert direkt mit vorhandenen Sicherheitsmechanismen, um die Fehlersichtbarkeit und Diagnosefähigkeiten zu erweitern. Es bietet wesentliche Funktionen wie Fehlerverarbeitung, registerbasierte Vergleichslogik, Interrupt-Generierung und Rückmeldung an den RISC-V-Kern zur Fehlerüberprüfung. Die Verifikation des SSL-Moduls erfolgte durch simulationsbasierte Tests, einschließlich Register Lese-/Schreiboperationen, Datenvergleiche und Fehlerinjektionsszenarien. Diese Tests zeigten, dass das Modul Fehler korrekt erkennt und darauf reagiert, wodurch eine robuste Fehlertoleranz für QM-Klassen Mikrocontroller gewährleistet wird. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Entwicklung kostengünstiger, sicherheitsoptimierter Mikrocontroller-Plattformen und unterstützt die Integration funktionaler Sicherheitsfunktionen in Systeme, bei denen eine ASIL-D-Zertifizierung nicht möglich ist, jedoch strenge Sicherheitsanforderungen erforderlich sindIn the automotive industry, ensuring the safety and reliability of microcontroller-based systems is critical, particularly in safety-relevant applications where failures can have severe consequences. This thesis focuses on the design and implementation of a Safe-State Logic (SSL) module for a QM-class microcontroller, developed within the context of a custom RISC-V-based SoC. The primary objective of this work is to design a logic module that detects faults, isolates errors, and initiates recovery procedures to maintain system integrity, aligning with the functional safety standards defined in ISO26262.The SSL module is implemented using hardware description languages within Infineon's UVM-based design environment, leveraging tools such as MetaGen for module generation and testbench creation. The module is integrated into a larger SoC, interacting directly with existing safety mechanisms to extend fault detection capabilities. It provides essential functions like error input processing, register based comparison, interrupt generation, and feedback signaling to the RISC-V core for error verification. The verification of the SSL module was performed through simulation-based testing, including register read/write operations, data comparison, and fault injection scenarios. These tests demonstrated that the module correctly detects and responds to transient and permanent faults, providing a robust layer of fault tolerance for QM-class microcontrollers. This work contributes to the development of cost-effective, safety-enhanced microcontroller platforms, supporting the integration of functional safety features in systems where ASIL-D certification is not feasible, yet stringent safety measures are still required.written by Vishnu Cherukattuvalappil MohananMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Violence in long-term inpatient care How caregivers experience verbal and physical violence from nursing home residents with dementia
Hintergrund: Die Betreuung von Menschen mit Demenz in der stationären Langzeitpflege stellt das Pflegepersonal vor zunehmende Herausforderungen. Neben den komplexen pflegerischen Aufgaben sind Pflegekräfte regelmäßig mit herausfordernden Verhaltensweisen konfrontiert. Gewaltübergriffe durch demenziell erkrankte Pflegeheimbewohner:innen gelten als häufige belastende Begleiterscheinung, die sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit des Pflegepersonals gefährdet und die Versorgungsqualität beeinflusst (Schablon et al., 2018; Zentrum für Qualität in der Pflege [ZQP], 2017). Pflegerelevanz: Das Thema ist von hoher Relevanz für die Pflege, da unbewältigte Gewalterfahrungen maßgeblich zu Burnout, emotionaler Erschöpfung und einem vorzeitigen Berufsausstieg beitragen. Angesichts des bestehenden Personalmangels und der steigenden Prävalenz von Demenzerkrankungen ist ein tieferes Verständnis der subjektiven Belastungssituation essenziell. Ziel ist es situationsbedingte Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen zu eruieren und entwickeln zu können, die das Personal schützen und langfristig im Beruf halten (ZQP, 2017). Klinische Fragestellung: Wie erleben Pflegekräfte verbale und körperliche Gewalt durch demenziell erkrankte Pflegeheimbewohner:innen? Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wird eine strukturierte Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und CINAHL sowie eine ergänzende Handsuche durchgeführt (Nordhausen & Hirt, 2022). Der Selektionsprozess erfolgt anhand definierter Ein- und Ausschlusskriterien gemäß dem PRISMA-Flowchart (Page et al.,2021). Die Bewertung der Literaturqualität wird mittels CASP-Checklisten (CASP, 2018; CASP, 2024) vorgenommen. Zur Analyse der Ergebnisse werden eine systematische Übersichtsarbeit (Holst & Skär, 2017) sowie zwei qualitative Einzelstudien (Rapaport et al, 2018; Xiao et al., 2021) herangezogen. Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Betrachtung beider Einzelforschungen durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2015). Hierbei wird eine Kategorienbildung vorgenommen, um die übergreifenden Gemeinsamkeiten zu identifizieren. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass Pflegekräfte regelmäßig sowohl körperlicher (Schlagen, Treten, Kratzen) als auch verbaler Gewalt (Beschimpfungen, Drohungen, rassistische Äußerungen) von demenziel erkrankten Pflegeheimbewohner:innen ausgesetzt sind (Host & Skär, 2017; Rapaport et al., 2018, Xiao et al., 2021). Diese Übergriffe werden häufig als "Teil des Jobs" angesehen (Rapaport et al., 2018, S. 5). Auf emotionaler Ebene II berichten die Betroffenen von einer Bandbreite belastender Gefühle, darunter Angst, Hilflosigkeit, Wut und Resignation. Diese subjektive Belastung resultiert oft nicht nur alleinig aus den Gewaltübergriffen, sondern auch aus fehlenden Bewältigungsstrategien und mangelnder institutioneller Unterstützung (Host & Skär, 2017; Rapaport et al., 2018, Xiao et al., 2021). Schlussfolgerung: Gewalt in der stationären Langzeitpflege ist ein allgegenwärtiges Phänomen mit weitreichenden Folgen für das Pflegepersonal. Um diese Herausforderung zu reduzieren, sollten Maßnahmen zur Enttabuisierung des Themas sowie strukturelle Lösungsansätze auf institutioneller Ebene stattfinden. Empfehlenswert sind die Implementierung niederschwelliger Meldesysteme, regelmäßige Deeskalationstrainings, Supervisionsangebote sowie eine offene Teamkultur, die den Austausch über Gewalterlebnisse fördert (Zeh et al., 2015). Nur durch einen bewussten und professionellen Umgang mit Gewalt kann die Sicherheit und Gesundheit der Pflegenden langfristig gewährleistet werden. Darüber hinaus dienen diese Erkenntnisse als Basis für die qualitative und nachhaltige Personalentwicklung des betreffenden Pflegepersonals (World Health Organization [WHO] et al., 2003; Howard & Lawlor, 2006).Background: Caring for people with dementia in inpatient long-term care poses increasing challenges for nursing staff. In addition to complex nursing tasks, caregivers are regularly confronted with challenging behaviours. Violent assaults by nursing home residents with dementia are considered a common and stressful side effect that endangers both the physical and mental health of nursing staff and affects the quality of care (Schablon et al., 2018; Center for Quality in Care [ZQP], 2017). Relevance to nursing: The topic is highly relevant to nursing, as unresolved experiences of violence contribute significantly to burnout, emotional exhaustion, and premature career exit. Given the existing staff shortage and the increasing prevalence of dementia, a deeper understanding of the subjective stress situation is essential. The aim is to identify and develop situation-specific prevention and support measures that protect staff and keep them in their jobs in the long term (ZQP, 2017). Clinical question: How do nursing staff experience verbal and physical violence from nursing home residents with dementia? Method: To answer the research question, a structured literature search will be conducted in the PubMed and CINAHL databases, supplemented by a manual search (Nordhausen & Hirt, 2022). The selection process will be based on defined inclusion and exclusion criteria in accordance with the PRISMA flowchart (Page et al., 2021). The quality of the literature is assessed using CASP checklists (CASP, 2018; CASP, 2024). A systematic review (Holst & Skär, 2017) and two qualitative individual studies (Rapaport et al, 2018; Xiao et al., 2021) are used to analyze the results. This is followed by a detailed examination of both individual studies using a qualitative content analysis according to Mayring (2015). Categories are formed in order to identify overarching similarities. Results: The results show that nursing staff are regularly exposed to both physical (hitting, kicking, scratching) and verbal violence (insults, threats, racist remarks) from nursing home residents with dementia (Host & Skär, 2017; Rapaport et al., 2018, Xiao et al., 2021). These assaults are often considered “part of the job” (Rapaport et al., 2018, p. 5). On an emotional level, those affected report a range of stressful feelings, including fear, helplessness, anger, and resignation. This subjective stress often results not only from the violent assaults themselves, but also from a lack of coping strategies and institutional support (Host & Skär, 2017; Rapaport et al., 2018, Xiao et al., 2021). IV Conclusion: Violence in inpatient long-term care is a ubiquitous phenomenon with farreaching consequences for nursing staff. To reduce this challenge, measures to remove the taboo surrounding the topic and structural solutions should be implemented at the institutional level. The implementation of low-threshold reporting systems, regular de-escalation training, supervision services, and an open team culture that promotes the exchange of experiences of violence are recommended (Zeh et al., 2015). Only through conscious and professional handling of violence can the safety and health of caregivers be guaranteed in the long term. In addition, these findings serve as a basis for the qualitative and sustainable personnel development of the nursing staff concerned (World Health Organization [WHO] et al., 2003; Howard & Lawlor, 2006).Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202