UCC Journals (Univ. College Cork)
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Kein trockener Anfängerunterricht mehr! Eine dramapädagogische Modelleinheit für die ersten DaF-Stunden
Der dramapädagogische Ansatz wird bis dato primär bei fortgeschrittenen Lernern eingesetzt. Dass und wie dieser Ansatz auch bei Sprachanfängern nützlich angewendet werden kann, möchte ich im Folgenden darstellen. Dafür stelle ich zuerst die erwarteten Kann-Beschreibungen heraus. Als weitere theoretische Grundlage diskutiere ich dann wichtige Hypothesen des Spracherwerbs und setze diese mit dem Konzept autonomen Lernens in Verbindung. Auf dieser theoretischen Grundlage erörtere ich daraufhin die Übertragbarkeit des dramapädagogischen Ansatzes auf den DaF-Anfängerunterricht. Für die Entwicklung von geschlossenen und halboffenen Übungsformen prüfe ich das Kontinuum von Process Drama und erläutere, wie der Ansatz durch die Verknüpfung mit dem autonomen Lernen schon ab der ersten Unterrichtsstunde eingesetzt werden kann, um einen systematischen Erwerb Erlernen und Erwerben wird in diesem Artikel als Synonym verwendet., von Sprachflüssigkeit zu ermöglichen. Abschließend wird die Anwendung in einem dreiwöchigen Intensivkurs für Sprachanfänger in Mexiko ausgewertet. Auf der Basis von Videoaufzeichnungen und eines offenen Evaluationsbogens zeigt sich, dass die Kombination beider Ansätze zu einem schnellen Spracherfolg und zur Aufrechterhaltung der Motivation führt. Der dramapädagogische Ansatz wird bis dato primär bei fortgeschrittenen Lernern eingesetzt. Dass und wie dieser Ansatz auch bei Sprachanfängern nützlich angewendet werden kann, möchte ich im Folgenden darstellen. Dafür stelle ich zuerst die erwarteten Kann-Beschreibungen heraus. Als weitere theoretische Grundlage diskutiere ich dann wichtige Hypothesen des Spracherwerbs und setze diese mit dem Konzept autonomen Lernens in Verbindung. Auf dieser theoretischen Grundlage erörtere ich daraufhin die Übertragbarkeit des dramapädagogischen Ansatzes auf den DaF-Anfängerunterricht. Für die Entwicklung von geschlossenen und halboffenen Übungsformen prüfe ich das Kontinuum von Process Drama und erläutere, wie der Ansatz durch die Verknüpfung mit dem autonomen Lernen schon ab der ersten Unterrichtsstunde eingesetzt werden kann, um einen systematischen Erwerb Erlernen und Erwerben wird in diesem Artikel als Synonym verwendet., von Sprachflüssigkeit zu ermöglichen. Abschließend wird die Anwendung in einem dreiwöchigen Intensivkurs für Sprachanfänger in Mexiko ausgewertet. Auf der Basis von Videoaufzeichnungen und eines offenen Evaluationsbogens zeigt sich, dass die Kombination beider Ansätze zu einem schnellen Spracherfolg und zur Aufrechterhaltung der Motivation führt.Der dramapädagogische Ansatz wird bis dato primär bei fortgeschrittenen Lernern eingesetzt. Dass und wie dieser Ansatz auch bei Sprachanfängern nützlich angewendet werden kann, möchte ich im Folgenden darstellen. Dafür stelle ich zuerst die erwarteten Kann-Beschreibungen heraus. Als weitere theoretische Grundlage diskutiere ich dann wichtige Hypothesen des Spracherwerbs und setze diese mit dem Konzept autonomen Lernens in Verbindung. Auf dieser theoretischen Grundlage erörtere ich daraufhin die Übertragbarkeit des dramapädagogischen Ansatzes auf den DaF-Anfängerunterricht. Für die Entwicklung von geschlossenen und halboffenen Übungsformen prüfe ich das Kontinuum von Process Drama und erläutere, wie der Ansatz durch die Verknüpfung mit dem autonomen Lernen schon ab der ersten Unterrichtsstunde eingesetzt werden kann, um einen systematischen Erwerb Erlernen und Erwerben wird in diesem Artikel als Synonym verwendet., von Sprachflüssigkeit zu ermöglichen. Abschließend wird die Anwendung in einem dreiwöchigen Intensivkurs für Sprachanfänger in Mexiko ausgewertet. Auf der Basis von Videoaufzeichnungen und eines offenen Evaluationsbogens zeigt sich, dass die Kombination beider Ansätze zu einem schnellen Spracherfolg und zur Aufrechterhaltung der Motivation führt. Der dramapädagogische Ansatz wird bis dato primär bei fortgeschrittenen Lernern eingesetzt. Dass und wie dieser Ansatz auch bei Sprachanfängern nützlich angewendet werden kann, möchte ich im Folgenden darstellen. Dafür stelle ich zuerst die erwarteten Kann-Beschreibungen heraus. Als weitere theoretische Grundlage diskutiere ich dann wichtige Hypothesen des Spracherwerbs und setze diese mit dem Konzept autonomen Lernens in Verbindung. Auf dieser theoretischen Grundlage erörtere ich daraufhin die Übertragbarkeit des dramapädagogischen Ansatzes auf den DaF-Anfängerunterricht. Für die Entwicklung von geschlossenen und halboffenen Übungsformen prüfe ich das Kontinuum von Process Drama und erläutere, wie der Ansatz durch die Verknüpfung mit dem autonomen Lernen schon ab der ersten Unterrichtsstunde eingesetzt werden kann, um einen systematischen Erwerb Erlernen und Erwerben wird in diesem Artikel als Synonym verwendet., von Sprachflüssigkeit zu ermöglichen. Abschließend wird die Anwendung in einem dreiwöchigen Intensivkurs für Sprachanfänger in Mexiko ausgewertet. Auf der Basis von Videoaufzeichnungen und eines offenen Evaluationsbogens zeigt sich, dass die Kombination beider Ansätze zu einem schnellen Spracherfolg und zur Aufrechterhaltung der Motivation führt
Sansibar oder der wirkliche Grund
The subject of the investigation is a drama-in-education approach to improve students’ access to German language, literature, and culture. It is based on an action research project carried out at a fourth-year German language class at a US university. This essay constitutes a critical exploration of the drama activities as suggested in Manfred Schewe’s and Heinz Wilms’ book Sansibar. Texte lesen und inszenieren (1995). From the results of the project, the paper addresses questions regarding project-oriented or process-oriented drama, it offers hints and caveats for teachers using drama activities for the first time, and proposes activities that go beyond the suggestions by Schewe and Wilms. The subject of the investigation is a drama-in-education approach to improve students’ access to German language, literature, and culture. It is based on an action research project carried out at a fourth-year German language class at a US university. This essay constitutes a critical exploration of the drama activities as suggested in Manfred Schewe’s and Heinz Wilms’ book Sansibar. Texte lesen und inszenieren (1995). From the results of the project, the paper addresses questions regarding project-oriented or process-oriented drama, it offers hints and caveats for teachers using drama activities for the first time, and proposes activities that go beyond the suggestions by Schewe and Wilms
Shakespeares Hamlet im Englischuntericht der gymnasialen Oberstufe
Literarische Texte werden heute nicht mehr als selbstverständlich im Sprachunterricht akzeptiert. Gerade Shakespeare im Englischunterricht ist seit Jahrzehnten eines der umstrittensten didaktischen Themen. Die bei manchen bis heute fraglos akzeptierte „schönste Pflicht“ der Shakespeare-Lektüre auf der einen Seite und die wiederkehrende provozierende Frage „Warum gerade Shakespeare?“ auf der anderen Seite markieren die extremen Positionen gegenüber dem Stellenwert Shakespeares in den Lehrplänen der Bundesländer. Wie die meisten Untersuchungen bestätigen, sind die verbreitetsten Shakespeare-Lektüren nach wie vor Macbeth und Julius Caesar. Erst mit großem Abstand folgen die anderen großen Tragödien wie z.B. Hamlet. Vgl. Ungerer 1982: 220. Doch gerade Hamlet, das zu den meist gespielten Dramen auf deutschen Bühnen gehört, ist nicht einfach ein beliebiges klassisches Stück - es ist der Klassiker par excellence und sollte nicht nur deshalb einen viel bedeutenderen Stellenwert im Englischunterricht heute einnehmen. Literarische Texte werden heute nicht mehr als selbstverständlich im Sprachunterricht akzeptiert. Gerade Shakespeare im Englischunterricht ist seit Jahrzehnten eines der umstrittensten didaktischen Themen. Die bei manchen bis heute fraglos akzeptierte „schönste Pflicht“ der Shakespeare-Lektüre auf der einen Seite und die wiederkehrende provozierende Frage „Warum gerade Shakespeare?“ auf der anderen Seite markieren die extremen Positionen gegenüber dem Stellenwert Shakespeares in den Lehrplänen der Bundesländer. Wie die meisten Untersuchungen bestätigen, sind die verbreitetsten Shakespeare-Lektüren nach wie vor Macbeth und Julius Caesar. Erst mit großem Abstand folgen die anderen großen Tragödien wie z.B. Hamlet. Vgl. Ungerer 1982: 220. Doch gerade Hamlet, das zu den meist gespielten Dramen auf deutschen Bühnen gehört, ist nicht einfach ein beliebiges klassisches Stück - es ist der Klassiker par excellence und sollte nicht nur deshalb einen viel bedeutenderen Stellenwert im Englischunterricht heute einnehmen.Literarische Texte werden heute nicht mehr als selbstverständlich im Sprachunterricht akzeptiert. Gerade Shakespeare im Englischunterricht ist seit Jahrzehnten eines der umstrittensten didaktischen Themen. Die bei manchen bis heute fraglos akzeptierte „schönste Pflicht“ der Shakespeare-Lektüre auf der einen Seite und die wiederkehrende provozierende Frage „Warum gerade Shakespeare?“ auf der anderen Seite markieren die extremen Positionen gegenüber dem Stellenwert Shakespeares in den Lehrplänen der Bundesländer. Wie die meisten Untersuchungen bestätigen, sind die verbreitetsten Shakespeare-Lektüren nach wie vor Macbeth und Julius Caesar. Erst mit großem Abstand folgen die anderen großen Tragödien wie z.B. Hamlet. Vgl. Ungerer 1982: 220. Doch gerade Hamlet, das zu den meist gespielten Dramen auf deutschen Bühnen gehört, ist nicht einfach ein beliebiges klassisches Stück - es ist der Klassiker par excellence und sollte nicht nur deshalb einen viel bedeutenderen Stellenwert im Englischunterricht heute einnehmen. Literarische Texte werden heute nicht mehr als selbstverständlich im Sprachunterricht akzeptiert. Gerade Shakespeare im Englischunterricht ist seit Jahrzehnten eines der umstrittensten didaktischen Themen. Die bei manchen bis heute fraglos akzeptierte „schönste Pflicht“ der Shakespeare-Lektüre auf der einen Seite und die wiederkehrende provozierende Frage „Warum gerade Shakespeare?“ auf der anderen Seite markieren die extremen Positionen gegenüber dem Stellenwert Shakespeares in den Lehrplänen der Bundesländer. Wie die meisten Untersuchungen bestätigen, sind die verbreitetsten Shakespeare-Lektüren nach wie vor Macbeth und Julius Caesar. Erst mit großem Abstand folgen die anderen großen Tragödien wie z.B. Hamlet. Vgl. Ungerer 1982: 220. Doch gerade Hamlet, das zu den meist gespielten Dramen auf deutschen Bühnen gehört, ist nicht einfach ein beliebiges klassisches Stück - es ist der Klassiker par excellence und sollte nicht nur deshalb einen viel bedeutenderen Stellenwert im Englischunterricht heute einnehmen
“Show, don’t tell!”
While the field of drama and theater continues to inspire many foreign language teachers, improvisational theater has not received more than passing attention as a resource providing interesting warm-ups and games to be used periodically in our classroom. This article makes a case for using the format of an improvisational theater workshop in beginning foreign language teaching. The example of a three-week experimental workshop in January 2006 suggests that improvisational theater and systematic work with its basic directive ‘Show, don’t tell!’ encourage students to communicate in a foreign language environment before they may feel prepared to do so in the target language itself. Physical engagement with a situation opens up communicative possibilities, and it eventually enables students to overcome cognitive and psychological barriers to successfully move towards greater linguistic proficiency and communicative freedom. While the field of drama and theater continues to inspire many foreign language teachers, improvisational theater has not received more than passing attention as a resource providing interesting warm-ups and games to be used periodically in our classroom. This article makes a case for using the format of an improvisational theater workshop in beginning foreign language teaching. The example of a three-week experimental workshop in January 2006 suggests that improvisational theater and systematic work with its basic directive ‘Show, don’t tell!’ encourage students to communicate in a foreign language environment before they may feel prepared to do so in the target language itself. Physical engagement with a situation opens up communicative possibilities, and it eventually enables students to overcome cognitive and psychological barriers to successfully move towards greater linguistic proficiency and communicative freedom
Nach einem Duett mit Julia höchste Exaltation
Dieser Artikel ist die Beschreibung eines E.T.A. Hoffmann-Festes, das im Jahre 2005 an der Wilfrid Laurier University in Waterloo, Kanada stattgefunden hat. Zunächst werden das Kursdesign, die pädagogischen Ziele und der organisatorische Rahmen des produktorientierten deutschen Theaterkurses vorgestellt, dessen Teilnehmer die öffentliche Theateraufführung zum Thema E.T.A. Hoffmann am Ende des Semesters gestaltet haben. Die zweite Hälfte des Artikels beleuchtet die vielfältigen Aspekte der Konzeption, der Skripterstellung, der Dramaturgie und Regie der Inszenierungen. Dabei werden literatur-, kultur- und musikwissenschaftlichen Fragestellungen in ihrer Bedeutung für die Aufführungspraxis besondere Beachtung geschenkt. Dieser Artikel ist die Beschreibung eines E.T.A. Hoffmann-Festes, das im Jahre 2005 an der Wilfrid Laurier University in Waterloo, Kanada stattgefunden hat. Zunächst werden das Kursdesign, die pädagogischen Ziele und der organisatorische Rahmen des produktorientierten deutschen Theaterkurses vorgestellt, dessen Teilnehmer die öffentliche Theateraufführung zum Thema E.T.A. Hoffmann am Ende des Semesters gestaltet haben. Die zweite Hälfte des Artikels beleuchtet die vielfältigen Aspekte der Konzeption, der Skripterstellung, der Dramaturgie und Regie der Inszenierungen. Dabei werden literatur-, kultur- und musikwissenschaftlichen Fragestellungen in ihrer Bedeutung für die Aufführungspraxis besondere Beachtung geschenkt.Dieser Artikel ist die Beschreibung eines E.T.A. Hoffmann-Festes, das im Jahre 2005 an der Wilfrid Laurier University in Waterloo, Kanada stattgefunden hat. Zunächst werden das Kursdesign, die pädagogischen Ziele und der organisatorische Rahmen des produktorientierten deutschen Theaterkurses vorgestellt, dessen Teilnehmer die öffentliche Theateraufführung zum Thema E.T.A. Hoffmann am Ende des Semesters gestaltet haben. Die zweite Hälfte des Artikels beleuchtet die vielfältigen Aspekte der Konzeption, der Skripterstellung, der Dramaturgie und Regie der Inszenierungen. Dabei werden literatur-, kultur- und musikwissenschaftlichen Fragestellungen in ihrer Bedeutung für die Aufführungspraxis besondere Beachtung geschenkt. Dieser Artikel ist die Beschreibung eines E.T.A. Hoffmann-Festes, das im Jahre 2005 an der Wilfrid Laurier University in Waterloo, Kanada stattgefunden hat. Zunächst werden das Kursdesign, die pädagogischen Ziele und der organisatorische Rahmen des produktorientierten deutschen Theaterkurses vorgestellt, dessen Teilnehmer die öffentliche Theateraufführung zum Thema E.T.A. Hoffmann am Ende des Semesters gestaltet haben. Die zweite Hälfte des Artikels beleuchtet die vielfältigen Aspekte der Konzeption, der Skripterstellung, der Dramaturgie und Regie der Inszenierungen. Dabei werden literatur-, kultur- und musikwissenschaftlichen Fragestellungen in ihrer Bedeutung für die Aufführungspraxis besondere Beachtung geschenkt