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    Einführung der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Sekundarstufe I : Schulbuchanalyse und Unterrichtskonzept

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    Die Arbeit beschreibt die Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Sekundarstufe I im Kontext des neuen Lehrplans. Zunächst werden fachliche Grundlagen erläutert, gefolgt von einer Analyse der Änderungen im Lehrplan. Anschließend sind didaktische Perspektiven sowie Ideen für das Lernen und Lehren der Wahrscheinlichkeitsrechnung angeführt. Im Forschungsteil erfolgt eine Schulbuchanalyse mittels qualitativer Inhaltsanalyse. Entlang eines Kriterienkatalogs werden Kapitel zur Wahrscheinlichkeitsrechnung deutschsprachiger Bücher aus Österreich, Deutschland und der Schweiz analysiert. Die Fragen, an denen sich die Analyse orientiert, lauten: Inwiefern unterscheiden sich Einführungskapitel zur Wahrscheinlichkeitsrechnung und im Speziellen die Aufgaben zu Zufallsexperimenten in einigen ausgewählten deutschsprachigen Schulbüchern aus den Jahren 1995 bis 2020 hinsichtlich bestimmter inhaltlicher und fachdidaktischer Aspekte? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zeigt der länderübergreifende Vergleich von Schulbüchern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz? Die Ergebnisse legen grundlegende Ideen und Trends offen, wie etwa das Überwiegen von spielerischen Kontexten mit Realitätsbezug oder die Relevanz von alltagstauglichen Interpretationen anstelle von formalen Definitionen. Schulbuchaufgaben zielen insgesamt eher auf operative Fertigkeiten ab. Die Studie zeigt nur geringe länderspezifische Unterschiede, was unter anderem bei den Grundvorstellungen des Zufalls und dem Schwerpunkt auf den Laplace’schen Wahrscheinlichkeitsbegriff deutlich wird. Bücher aus Deutschland und der Schweiz zeigen im Vergleich zu denen aus Österreich ein ausgeglichenes Bild und behandeln den Wahrscheinlichkeitsbegriff umfassender. In Österreich ist Stochastik nämlich erst seit dem Schuljahr 2023/24 fester Bestandteil des Lehrplans der Sekundarstufe I und wurde davor nur in begrenztem Umfang in Schulbüchern berücksichtigt. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird abschließend ein Unterrichtskonzept entwickelt, das eine fundierte und lernförderliche Einführung der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Sekundarstufe I ermöglicht.This study examines the presentation of probability theory in lower secondary education against the backdrop of the new curriculum in Austria. After clarifying the technical and didactic fundamentals, a qualitative content analysis of school textbook chapters on probability from Austria, Germany, and Switzerland (1995-2020) is carried out. The results reveal fundamental ideas and trends, such as the predominance of playful contexts with relevance to reality, or the relevance of everyday interpretations instead of formal definitions. Overall, textbook exercises tend to focus on operational skills. The study reveals only minor country-specific differences, which are evident, among other things, in the basic concepts of chance and the emphasis on Laplace’s concept of probability. Compared to those from Austria, books from Germany and Switzerland present a more balanced picture and deal with the concept of probability more comprehensively. In Austria, stochastics has only been an integral part of the secondary level I school curriculum since the 2023/24 school year and was previously only covered to a limited extent in textbooks. Based on the results, a teaching concept is developed that enables a well-founded and learning-supportive introduction to probability theory in secondary level I.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Verbindung im Fokus : Die Rolle der Emotionsregulation in Freundschaften von Frauen mit ADHS

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    Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist bei erwachsenen Frauen bislang ein deutlich unterrepräsentiertes Forschungsfeld. Besonders im Bereich enger zwischenmenschlicher Beziehungen liegen nur wenige empirische Befunde vor. Vorliegende Studien deuten darauf hin, dass Frauen mit ADHS konfliktreichere Freundschaftsbeziehungen erleben als Frauen der Allgemeinbevölkerung, obwohl Freundschaften einen wichtigen protektiven Faktor darstellen. Unklar bleibt bislang, wodurch diese Schwierigkeiten bedingt sind. Probleme in der Emotionsregulation gelten als mögliche erklärende Mechanismen, wobei Frauen mit ADHS verstärkt von Problemen in der Emotionsregulation berichten verglichen mit Männern mit ADHS. Allerdings ist bislang unklar, inwiefern Emotionsregulationsstrategien diese Zusammenhänge vermitteln und welche Personengruppen innerhalb der ADHS-Population besonders davon betroffen sind. Zur Untersuchung dieser Mechanismen wurde eine Online-Erhebung durchgeführt, an der N = 181 Frauen im Alter von 18 bis 70 Jahren teilnahmen, darunter 95 mit klinisch bedeutsamer ADHS-Symptomatik. Die Datenerhebung erfolgte mittels standardisierter Selbstberichtsfragebögen. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen mit ADHS signifikant konfliktreichere Freundschaften berichten und dass höhere Ausprägungen der ADHS-Symptomatik mit konfliktreicheren Freundschaftsmerkmalen assoziiert sind. Zudem sagen spezifische Symptomdimensionen den Einsatz bestimmter Emotionsregulationsstrategien vorher, sodass beispielsweise Personen mit stärkeren Selbstkonzeptproblemen vermehrt von Grübeln und weniger von Akzeptanz in ihrer Emotionsregulation berichten. Vermehrtes Grübeln sowie eine reduzierte Anwendung von Akzeptanz und Problemlösen erklären zudem teilweise den Zusammenhang zwischen ADHS und erhöhter Konfliktbelastung in Freundschaften. Die Befunde verdeutlichen die zentrale Rolle der Emotionsregulation für die soziale Funktionsfähigkeit von Frauen mit ADHS und liefern konkrete Ansatzpunkte für Interventionen, die über die Reduktion der Kernsymptomatik hinaus auf die Förderung adaptiver Regulationsstrategien und die Stärkung der Beziehungsqualität abzielen.Attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD) in adult women remains a particularly underrepresented field of research. Especially with regard to close interpersonal relationships, only limited empirical evidence is available. Existing studies suggest that women with ADHD experience more conflictual friendships compared to women of the general population, although friendships represent an important protective factor. However, it remains unclear what underlies these difficulties. Problems in emotion regulation are considered potential explanatory mechanisms, with women with ADHD reporting greater difficulties in emotion regulation than men with ADHD. Yet, it is still unknown which specific emotion regulation strategies account for these associations and which subgroups within the ADHD population are particularly affected. To examine these mechanisms, an online survey was conducted with N = 181 women aged 18 to 70 years, including 95 with clinically significant ADHD symptomatology. Data were collected using standardized self-report questionnaires. The results show that women with ADHD report significantly more conflictual friendships and that higher levels of ADHD symptoms are associated with more troubled friendship characteristics. Moreover, specific symptom dimensions predicted the use of particular emotion regulation strategies, e.g. individuals with stronger self-concept problems reported more rumination and less acceptance in their regulation of emotions. Increased rumination as well as reduced use of acceptance and problem-solving further partially explained the association between ADHD and elevated conflict in friendships. These findings underscore the central role of emotion regulation for the social functioning of women with ADHD and provide concrete implications for interventions that go beyond symptom reduction, targeting the promotion of adaptive regulation strategies and the strengthening of relationship quality.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Rosettenstempel des 3. Jahrhunderts und ihr Aufschluss über die (lokale) Keramikproduktion auf dem Monte Iato : Ein methodologischer Versuch

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    Die Masterarbeit mit dem Titel " Rosettenstempel des 3. Jahrhunderts und ihr Aufschluss über die (lokale) Keramikproduktion auf dem Monte Iato. Ein methodologischer Versuch" befasst sich mit gestempelter Schwarzfirnis-Keramik vom Monte Iato, wobei der Fokus auf Fragmenten mit Rosettenstempeldekor aus dem 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. liegt. Schwarzfirnis-Keramik war ein weit verbreitetes Feinkeramikprodukt, das insbesondere für die Datierung archäologischer Kontexte von Bedeutung ist. Die Arbeit zielt darauf ab, durch eine detaillierte Stempelanalyse der Rosettenstempelabdrücke Herstellungsmerkmale zu erfassen und unterschiedliche Prägeplatten zu identifizieren. Auf Basis dieser Merkmale wird eine Typologie der Rosettenstempel entwickelt, die zur Klärung der lokalen Keramikproduktion in hellenistischer Zeit beiträgt.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Der Einfluss wahrgenommener Kompetenz auf den Perseveranzeffekt

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    Der Perseveranzeffekt beschreibt das Phänomen, dass nachdem eine Information widerlegt wurde, Personen noch immer an ihren Wahrheitsgehalt glauben. Der in der Literatur gängige Erklärungsansatz ist dabei, dass Personen auf Basis der Information Elaborationen formulieren, welche dann unabhängig von der ursprünglichen Information eine Negierung überstehen können. Bislang noch nicht untersucht wurde dabei, ob die eigene wahrgenommene Kompetenz das Vertrauen in diese selbstformulierten Elaborationen erhöhen und somit den Perseveranzeffekt verstärken kann. In einer Online-Studie (N = 408) wurde mithilfe von randomisiertem Leistungsfeedback nach einem Test unterschiedliche Kompetenz bei den Probanden induziert. Im Anschluss bekam eine Gruppe die Zusammenfassung einer ausgedachten Studie präsentiert, die einen Zusammenhang zwischen beruflichem Erfolg als Polizist und Risikobereitschaft belegte. Anschließend wurden die Probanden dieser Bedingung über die Falschheit der Studie informiert. Eine Kontrollgruppe bekam keine Studie präsentiert. Es zeigte sich ein Perseveranzeffekt im Glauben an den dargestellten Zusammenhang. Die induzierte Kompetenz hatte keinen Einfluss auf diesen Effekt. Die Ergebnisse implizieren, dass Personen ihren eigenen Elaborationen zu einer neuen Information vertrauen, unabhängig davon, ob sie sich auf dem jeweiligen Gebiet für kompetent halten.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Die zivilrechtliche Haftung für zahnärztliche Tätigkeiten

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    Greta SchiffnerDiplomarbeit Universität Innsbruck 202

    Leadership in Zeichen der Krise : die mediale Personalisierung von Sebastian Kurz während der COVID-19-Pandemie in österreichischen Printmedien in gouvernementaler Perspektive

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    Diese Masterarbeit untersucht die mediale Konstruktion politischer Führung in Krisenzeiten am Beispiel der COVID-19-Pandemie in Österreich, mit Fokus auf den damaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz. Im Zentrum steht die Frage, wie politische Leadership unter Ausnahmebedingungen in den Tageszeitungen Der Standard und Kronen Zeitung inszeniert, gerahmt und bewertet wird. Die beiden Zeitungen wurden wegen ihrer unterschiedlichen publizistischen Ausrichtungen und Auflagenzahlen ausgewählt. Mittels qualitativer Framing-Analyse wurden 82 Artikel auf narrative Strategien, visuelle Rhetorik und Deutungsmuster hin untersucht. Methodologisch basiert die Arbeit auf Konzepten von Entman (Framing), Foucault (Gouvernementalität), Fairclough (Kritische Diskursanalyse) sowie Ansätzen zur Medialisierung und Personalisierung politischer Kommunikation. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede im Führungsbild von Kurz: Während Der Standard eine eher rationalisierte und kontextualisierte Darstellung bietet, stilisiert die Kronen Zeitung ihn häufig als autoritären Krisenmanager. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zum Verständnis der diskursiven Herstellung politischer Autorität in Ausnahmesituationen sowie zur Rolle medialer Frames bei der Legitimierung von Macht.This master’s thesis examines the media construction of political leadership in times of crisis, using the COVID-19 pandemic in Austria as a case study, with a focus on then-Chancellor Sebastian Kurz. At the core is the question of how political leadership under exceptional circumstances is staged, framed, and evaluated in the daily newspapers Der Standard and Kronen Zeitung. The two newspapers were selected due to their differing editorial orientations and circulation figures. Using qualitative framing analysis, 82 articles were examined for narrative strategies, visual rhetoric, and interpretive patterns. Methodologically, the study draws on concepts from Entman (framing), Foucault (governmentality), Fairclough (critical discourse analysis), as well as approaches to the mediatization and personalization of political communication. The results reveal clear differences in the leadership image of Kurz: while Der Standard offers a more rationalized and contextualized portrayal, the Kronen Zeitung often presents him as an authoritarian crisis manager. The thesis thus contributes to understanding the discursive construction of political authority in exceptional situations and the role of media frames in legitimizing power.Reinhard WegerMasterarbeit Universität Innsbruck 202

    Designing and conducting agile trainings in a remote setting : a guideline

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    The increasing adoption of remote work arrangements has created a pressing need for effective remote training methodologies, particularly in agile transformations where training plays a crucial role in implementation success. While extensive literature exists on both agile methodologies and corporate training design, there is limited research specifically addressing how agile trainings should be designed and conducted in remote settings to maximize participant engagement and knowledge transfer. This study addresses this research gap through qualitative observation of two standardized SAFe® (Scaled Agile Framework) remote trainings: a two-day Leading SAFe® introduction course and a three-day SAFe® for Architects training. Using direct non-participant observation methodology, comprehensive field notes were collected across five training days and analyzed through qualitative content analysis following Mayring and Fenzl's (2019) approach, employing both inductive and deductive coding techniques followed by systematic memoing. The analysis identified three distinct exercise types that emerged as particularly effective for different learning objectives: open discussion questions for activating prior knowledge and simple concept reinforcement, realistic training environment simulations for complex skill development and tacit knowledge transfer, and abstract problem-solving exercises for conceptual understanding when realistic scenarios are impractical. The study reveals that successful remote agile trainings require careful attention to four key areas: strategic mixing of theoretical input with interactive practice, appropriate exercise selection based on learning objectives and time constraints, thorough preparation including digital tool mastery and clear instructions, and skilled moderation incorporating active facilitation and structured reflection. The research contributes practical, evidence-based guidelines for designing and conducting remote agile trainings that enhance participant satisfaction and learning outcomes. These findings address a significant gap in the remote training literature while providing actionable recommendations for trainers and organizations implementing agile transformations in distributed work environments. The guidelines extend beyond SAFe®-specific contexts, offering valuable insights for remote corporate training design more broadly.Paul Maximilian HeusgenMasterarbeit Universität Innsbruck 202

    Die überholende Kausalität im zivilrechtlichen Schadenersatzrecht : theoretische Einordnung und ausgewählte Praxisfälle

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    Stefan BärAbstract in englischer SpracheDiplomarbeit Universität Innsbruck 202

    Archäologische Funde und Befunde der Römerzeit in der Handschrift „Lienz und seine Umgebung“ von Franz Ritter von Aigner (1800–1882) : Transkription und Auswertung

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    Franz Ritter von Aigner (1800–1882) verfasste in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine umfangreiche Handschrift mit dem Titel „Lienz und seine Umgebung“. Sie beginnt mit einem Kapitel zur Römerzeit und enthält zahlreiche Hinweise auf archäologische Funde und Befunde. Das Werk wurde zwar nie gedruckt, wurde jedoch aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts von den Vorarbeitern für die Ausgrabungen in Aguntum – Adolf Bernhard Meyer (1840–1911) und Augustin Unterforcher (1849–1924) – intensiv benutzt, bevor es für gut ein Jahrhundert verschwand. Das erste Kapitel dieser erst vor kurzem wieder aufgefundenen Handschrift ist im Anhang der Arbeit als Transkription beigegeben. Es wurde inhaltlich ausgewertet, insbesondere im Hinblick auf die erwähnten archäologischen Funde und Befunde, und hinsichtlich seiner verwendeten Quellen und Literatur analysiert. Der Auswertung vorangestellt ist ein biographischer Überblick über den Autor – einen gebürtigen Lienzer, der später als Offizier der k. k. Armee geadelt wurde.In the second half of the 19th century, Franz Ritter von Aigner (1800–1882) wrote an extensive manuscript entitled ‘Lienz and its surroundings’. It begins with a chapter on Roman times and contains numerous references to archaeological finds and features. Although the work was never printed, it was used extensively at the beginning of the 20th century by the foremen for the excavations in Aguntum – Adolf Bernhard Meyer (1840–1911) and Augustin Unterforcher (1849–1924) – before disappearing for a good century. The first chapter of this recently rediscovered manuscript is included as a transcription in the appendix to the thesis. Its content has been evaluated, particularly with regard to the archaeological finds and features mentioned, and analysed in terms of the sources and literature used. The evaluation is preceded by a biographical overview of the author – a native of Lienz who was later ennobled as an officer in the Imperial Austrian Army.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Didaktische Chancen und Herausforderungen bei der Implementierung einer neuen Schulform : Das prototypische Beispiel der "Integrierten Naturwissenschaften" an der Anerkannten Europäischen Schule Tirol

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    In dieser Arbeit geht es um die didaktischen Chancen und Herausforderungen bei der Implementierung einer neuen Schulform. Dafür wurde das Pionier Projekt der „Anerkannten Europäischen Schule Tirol“ in der österreichischen Bildungslandschaft ausgewählt. Im Theorieteil werden pädagogische Grundsätze der Europäischen Schulen beschrieben, der Unterschied zu den Anerkannten Europäischen Schulen herausgearbeitet und eine Zeitleiste der Implementierung der prototypische Beispielschule in Innsbruck dargestellt. Der empirische Teil dieser Arbeit besteht aus Leitfadeninterviews mit vier Lehrpersonen und einem Koordinator der „Anerkannten Europäischen Schule Tirol“ sowie drei Lehrpersonen ihrer Partnerschule „Europäische Schule München“. Die Auswertung über MAXQDA ermöglichte eine Codierung und Auswertung anhand der Inhaltsanalyse nach Mayring. Augenmerk liegt dabei auf der didaktischen Herangehensweise in Unterrichtsfach „Integrated Science“. Es wird mit dieser Masterarbeit eine Momentaufnahme zum Status quo der Schulentwicklung abgebildet und Erfahrungen, Lernprozesse und Wünsche für die Weiterentwicklung der Anerkannten Europäischen Schule herausgearbeitet. Als wichtige Drehschrauben kristallisieren sich dabei die Faktoren Raum, Organisation und Kooperation heraus. Abschließend lässt sich sagen, dass das Projekt „Anerkannte Europäische Schule“ in Innsbruck viel Potential für Zukunftsentwicklung birgt und mit Engagement, finanziellen Mitteln und politischer Unterstützung vom Rohdiamanten weiter geformt werden kann.This thesis deals with the didactic opportunities and challenges involved in implementing a new type of schooling. The pioneering project of the ‘Accredited European School Tyrol’ in the Austrian educational landscape was selected for this purpose. The theoretical part examines the pedagogical concept of European schools, highlights the differences to accredited European schools and presents a timeline of the implementation of the prototypical example school in Innsbruck. The empirical part of this thesis consists of qualitative guided interviews with four teachers and a coordinator from the ‘Accredited European School Tyrol’ as well as three teachers from its partner school, the ‘European School Munich’. The evaluation using MAXQDA enabled coding and evaluation based on Mayring's content analysis. The focus regarding the didactic orientation lies on the opportunities and challenges inherent in the implementation process of the subject ‘Integrated Science’. This master thesis provides an overview of the status quo of the school development and highlights experiences, learning processes and wishes for the further progression of the ‘Accredited European School Tyrol’. The following factors emerge as important levers: space, organisation and cooperation. In conclusion, the ‘Accredited European School’ project in Innsbruck has a great potential for future development and, with commitment, financial resources and political support, could be further shaped from its current raw diamond state.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

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