Universität Innsbruck

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    Zwischen Rolle und Erleben : Eine qualitative Studie darüber, wie Frauen sexuelle Lust performen und deuten

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    Diese Masterarbeit untersucht, wie Frauen sexuelle Performanz in intimen Situationen erleben und welche Bedeutungen sie diesem Verhalten zuschreiben. Die Arbeit zeigt, dass Performanz nicht als Täuschung verstanden wird, sondern als kulturell und relational gerahmte Praxis, in der soziale Erwartungen, emotionale Dynamiken und individuelles Begehren zusammenwirken. Theoretisch stützt sich die Untersuchung auf ein sozialkonstruktivistisches Verständnis von Sexualität, insbesondere auf die Skripttheorie von Gagnon und Simon, Butlers Konzept der Performativität sowie Illouz und Kaplans Analysen emotionaler Ökonomie. Methodisch folgt die Arbeit einem qualitativen Ansatz und basiert auf neun leitfadengestützten Interviews mit Frauen unterschiedlicher Lebensphasen. Die Analyse zeigt, dass performative Lustäußerungen häufig im Kontext von Beziehungspflege, emotionaler Arbeit und normativen Vorstellungen weiblicher Sexualität entstehen, zugleich jedoch von Momenten intensiver Selbstpräsenz und innerem Erleben durchbrochen werden. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Frauen sexuelle Situationen auf einem Spektrum zwischen Selbstbezug, Anpassung und situativer Regulierung verorten. Die Arbeit trägt damit zu einem erweiterten Verständnis sexueller Autonomie bei, indem sie aufzeigt, wie Frauen sexuelle Erfahrungen innerhalb gesellschaftlicher und emotionaler Strukturen gestalten und deuten.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Corporate Compliance between Data Protection, Data Economy and Artificial Intelligence: Interactions GDPR, Data Act and AI Act

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    Diplomarbeit Universität Innsbruck 202

    Assessment of the applicability of different fluorescent proteins in Trichoderma atroviride

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    Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Auswirkungen multidimensional operationalisierter prekärer Beschäftigung (PE) auf die psychische & physische Gesundheit von Arbeitnehmer:innen - ein systematisches Literaturreview

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    Hintergrund und Ziele: Ziel dieser Masterarbeit ist es, einen umfassenden Literaturüberblick über Studien zu den Auswirkungen multidimensional definierter und operationalisierter prekärer Beschäftigung (PE) auf die mentale und physische Gesundheit von Arbeitnehmer:innen zu geben. Dafür wurde ein systematisches Literaturreview durchgeführt. Die eingeschlossenen Studien (N=55) wurden systematisch klassifiziert, charakterisiert und miteinander verglichen, um den derzeitigen Stand der Forschung aufzuzeigen und daraus Empfehlungen für Forschung und Praxis abzuleiten. Einschlusskriterien: Eingeschlossen wurden quantitative und Mixed-Methods-Studien, die PE multidimensional definieren und die Auswirkungen auf die mentale oder physische Gesundheit von Arbeitnehmer:innen untersuchen. Studien ohne Bezug zu PE oder ohne gesundheitsbezogene Outcomes wurden ausgeschlossen. Um den aktuellen Forschungsstand abzubilden, wurden ausschließlich Studien berücksichtigt, die zwischen 2020 und Anfang 2025 veröffentlicht worden sind. Datenbanksuche: Die Identifikation der Studien erfolgte über zwei wissenschaftliche Datenbanken: PsycINFO & Web of Science. Die finale Suche wurde am 13. Februar 2025 durchgeführt. Ergebnisse: Insgesamt konnten 55 Studien in die Analyse inkludiert werden. Die Mehrheit der Studien (45 von 55) verwendete eine präzise Definition zu PE. Alle Studien betonten den multidimensionalen Charakter des Konstrukts. PE zeigte signifikante Zusammenhänge mit psychischen Belastungen, Stress, vermindertem Wohlbefinden und körperlichen Beschwerden. Diskussion: Die Ergebnisse verdeutlichen die Komplexität des multidimensionalen Konstrukts von PE und unterstreichen die Notwendigkeit einer standardisierten Definition, um darauf aufbauend Handlungsempfehlungen z.B. für die Politik zur Förderung der Gesundheit von Arbeitnehmer:innen ableiten zu können. Limitationen: Zwischen den inkludierten Studien bestehen teils erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Definition und Operationalisierung von PE, der Studiendesigns, Stichprobengröße und untersuchten Gesundheitsoutcomes. Diese Heterogenität erschwert eine direkte Vergleichbarkeit der Ergebnisse.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Heterogenität multiperspektivisch reflektieren

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    Heterogenität prägt Bildung, Gesellschaft und Erziehung und fordert uns heraus, genauer hinzusehen. Dieser Sammelband widmet sich dem Thema Heterogenität aus interdisziplinären und internationalen Blickwinkeln und versucht, über vereinfachende Begriffsverständnisse hinauszugehen. Die Beiträge greifen auf unterschiedliche disziplinäre Perspektiven – von den Bildungswissenschaften über Fachdidaktiken bis hin zu kritisch-reflexiven Ansätzen – zurück. Sie setzen sich mit den Wechselwirkungen und Verwobenheiten sozialer, kultureller, kognitiver und institutioneller Differenzkategorien auseinander. Ziel ist es, ein vielschichtiges Bild von Heterogenität als konstruiertem, kontextabhängigem und dynamischem Phänomen zu zeichnen, das Chancen und Herausforderungen für pädagogische Praxis und Forschung birgt. Die Autor:innen zeigen, wie heterogenitätssensible Ansätze dabei helfen können, Unterschiede wahrzunehmen und ihren Mehrwert proaktiv in Bildungssettings zu integrieren. Ob theoretische Grundlegung, empirische Analyse oder praxisorientierter Impuls – die hier versammelten Beiträge laden dazu ein, Heterogenität nicht nur zu verstehen, sondern aus mehreren Perspektiven und interdisziplinär zu reflektieren. Ein Buch für all jene, die die Komplexitäten in Bildungsfragen differenziert betrachten und den Dialog über Heterogenität sowie die konkreten Bildungskontexte im 21. Jahrhundert mitgestalten möchten.Version of recor

    Synthesis and characterization of thioglycolic acid grafted chitosan-based hydrogel for UV-light induced in situ 3D-bioprinting

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    Regenerative medicine and tissue engineering have gained increasing interest as innovative approaches addressing the limitations of conventional therapies for damaged tissues. Among the emerging technologies, three-dimensional (3D) bioprinting offers the opportunity to fabricate complex and functional tissues with high precision by depositing biomaterials layer by layer. Recent technical improvements had led to the development of in situ 3D bioprinting, which enables the deposition of bioinks directly at the site of injury. This technology offers real-time repair, reducing the need for prefabricated scaffolds, holding promise for accelerating tissue reparation and improving clinical outcomes [1]. Bioinks serve as the foundation of every 3D bioprinting technique. These formulations usually consist of living cells, biomolecules and scaffold material to mimic the cellular and extracellular environments (ECM) [1]. Among the various polymeric materials available, natural polysaccharides such as chitosan [2], alginate [3] and hyaluronic acid [4] have been widely investigated as promising candidates due to their biocompatibility, biodegradability and favorable mechanical properties. To further enhance their performance, particularly in terms of mucoadhesion, viscoelasticity and mechanical stability, chemical modifications like thiolation were introduced, leading to the invention of thiomers. The term thiomer combines the terms „thiol“ and „polymer“, forming a new generation of functional polymers for biomedical applications [5]. The presence of free sulfhydryl groups in thiomers enables multiple crosslinking mechanisms that can be used to improve their in situ printability, allowing a faster gelation time and the formation of more stable polymeric networks. Key examples of thiomers’ reactivity include disulfide bonds formation, thiol-ene reactions and thiol Michael addition. Importantly, those crosslinking processes can be controlled by various external parameters such as pH, temperature and ultraviolet (UV)-light exposure [6]. This thesis focuses on UV-light-induced in situ 3D bioprinting based on the thiol-ene reaction for applications in endoscopic surgery for tissue reparation. Chitosan thioglycolic acid derivatives were synthesized and characterized. Furthermore, thiomers were crosslinked under UV-light using diethylene glycol divinyl ether (DGDVE) as a crosslinker and IRGACURE 2959 as a photo initiator. Resulting bioinks were evaluated in terms of rheological behavior, textural properties and hemolytic activity.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Das Zusammenspiel zwischen sozialen Fähigkeiten und dem Zugang zu äußeren Ressourcen

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    Psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen im Kindes- und Jugendalter, wobei die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung in Österreich seit Jahren als unzureichend gilt. Resilienzfördernde Ansätze gewinnen daher an Bedeutung, da sie junge Menschen nachhaltig stärken und die psychosozialen Folgen von Krisen abfedern können. Aufbauend auf Edith Grotbergs Modell der Resilienzressourcen untersucht die vorliegende qualitative Studie das Zusammenspiel zwischen sozialen Fähigkeiten (ICH KANN) und der Zugänglichkeit äußerer Ressourcen (ICH HABE), darunter vertrauensvolle Beziehungen, Struktur und Regeln, Vorbilder und Umfeld sowie Systemzugänge. Grundlage bildet die qualitative Auswertung von 2.936 klinisch-psychologischer und psychotherapeutischer Behandlungsprotokolle von Heranwachsenden bis 21 Jahre, deren zugrunde liegende Versorgung als Reaktion auf multiple Krisen – unter anderem die COVID-19-Pandemie mit den damit verbundenen sozialen Distanzierungsmaßnahmen sowie die Klimakrise – erfolgte. Die Behandlungsprotokolle lassen vielfältige Defizite in den äußeren Ressourcen, insbesondere im Bereich der Beziehungen, sowie Einschränkungen in verschiedenen Facetten der sozialen Fähigkeiten erkennen. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass gestärkte soziale Fähigkeiten Kindern und Jugendlichen den Zugang zu unterstützenden Beziehungen erleichtern und in Folge förderlich auf weitere äußere Ressourcen, etwa die Einhaltung von Struktur und Regeln wirken können, während ein förderliches familiäres und soziales Umfeld Fortschritte in den sozialen Fähigkeiten begünstigt. Die Arbeit diskutiert praxisrelevante Implikationen für die Förderung sozialer Fähigkeiten und die Stärkung des familiären und sozialen Umfelds junger Menschen und legt eine fundierte Basis für weiterführende Forschung zur differenzierten Betrachtung von Resilienzfaktoren und deren Zusammenwirken bei der Ressourcenzugänglichkeit.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Design and characterization of semisolid SEDDS: Sustained drug release and comparison with liquid and solid counterparts

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    Masterarbeit Universität Innsbruck 202

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