Universität Innsbruck

ULB : Digital (Univ. Innsbruck)
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    Liebe in Zeiten von Liberalisierung und Digitalisierung / Konsens und Vergewaltigung

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    Spatial patterns of biodiversity: Zoobenthic metacommunity of the near-natural Vjosa River network in Albania

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    Dissertation Universität Innsbruck 202

    Erlebnispädagogik im Unterricht : Warum die Erlebnispädagogik in Anbetracht der digitalisierten Lebenswelt eine Bereicherung im Unterricht ist

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    In dem Thema der Masterarbeit soll untersucht und aufgezeigt werden warum die Erlebnispädagogik, in Anbetracht der digitalisierten Lebenswelt, eine Bereicherung im Unterricht ist. diesbezüglich auch die Chancen und Herausforderungen digitaler Medien im Unterricht (Grund- und Mittelschulen) näher untersucht werden. In Ländern wie zum Beispiel Schweden wurde die Verwendung virtueller Medien an Grundschulen wieder abgeschafft. Aber warum dieses Hilfsmittel häufig aber kritisiert wird, wurde an verschiedenen Studien näher beschrieben. Umgekehrt wurden bereits mehrere Studien zu den positiven Auswirkungen naturnaher Pädagogik durchgeführt.The topic of the master's thesis should investigate and demonstrate why experiential education is a valuable addition to teaching in light of the digitalized living environment. Additionally, the opportunities and challenges of digital media in teaching (primary and secondary schools) should be examined more closely. In countries like Sweden, the use of virtual media in primary schools has been abolished again. However, the reasons why this tool is often criticized have been described in various studies. Conversely, several studies have already been conducted on the positive effects of nature-based education.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Epistemic Injustice and the Social System of India

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    Dieses Projekt untersucht epistemische Ungerechtigkeit (EI), ein Konzept, das von Miranda Fricker (2007) entwickelt wurde, die es als Unrecht definiert, das jemandem in seiner Eigenschaft als Wissender angetan wird. Fricker unterscheidet zwei zentrale Formen: testimonial injustice (TI), bei der Vorurteile einen Zuhörer dazu veranlassen, die Glaubwürdigkeit eines Sprechers zu mindern, und hermeneutical injustice (HI), bei der Lücken in den Interpretationsressourcen Einzelpersonen daran hindern, ihre Erfahrungen zu verstehen. Während Fricker „Unrecht“ als zentrale Bedingung für EI identifiziert, argumentiert der Autor, dass dies nicht ausreicht. Ohne Frickers Darstellung wesentlich zu verändern, schlägt er einen verfeinerten Rahmen (EIMX) vor, der drei notwendige Bedingungen erfordert: (1) ein epistemisches Unrecht, das einem Wissenden angetan wird, (2) eine kausale psychologische Veranlagung wie Vorurteile oder Voreingenommenheit und (3) daraus resultierender epistemischer Schaden. Aufbauend auf diesem Rahmen entwickelt er den Begriff der präventiven testimonialen Ungerechtigkeit (PTI), einer besonderen Form der TI, bei der ein potenzieller Sprecher bereits vor dem Austausch von Aussagen zum Schweigen gebracht wird. PTI ist besonders problematisch, da sie einen vollständigen Ausschluss aus dem epistemischen System – sowohl aus der Gemeinschaft als auch aus den Ressourcen – mit sich bringt und damit Beiträge verhindert, die das kollektive Wissen bereichern könnten. Er untersucht PTI weiter in Indien (PTI(I)), wo Kastenvorurteile als ursächliche Disposition innerhalb des Bildungssystems wirken. Hier werden Mitglieder benachteiligter Gruppen von der epistemischen Teilhabe ausgeschlossen, bevor ihre Stimmen überhaupt gehört werden können, was sowohl zu individuellem Schaden als auch zu einem systemischen Wissensverlust führt. Die Dissertation zeigt, dass PTI eine eigenständige und besonders schädliche Form epistemischer Ungerechtigkeit ist und dass die Bekämpfung von PTI aufgrund der Kastenzugehörigkeit für die Förderung epistemischer Gerechtigkeit im indischen Bildungswesen von entscheidender Bedeutung ist.This project examines epistemic injustice (EI), a concept developed by Miranda Fricker (2007), who defines it as a wrong done to someone in their capacity as a knower. Fricker distinguishes two central forms: testimonial injustice (TI), where prejudice leads a hearer to deflate a speaker’s credibility, and hermeneutical injustice (HI), where gaps in interpretive resources disadvantage individuals in making sense of their experiences. While Fricker identifies “wrong” as the central condition of EI, the author argues that this is insufficient. Without much manipulating Fricker’s account, he proposes a refined framework (EIMX), which requires three necessary conditions: (1) an epistemic wrong committed against a knower, (2) a causal psychological disposition such as prejudice or bias, and (3) resulting epistemic harm. Building on this framework, he develops the notion of Preemptive Testimonial Injustice (PTI), a special form of TI in which a potential speaker is silenced in advance of any testimonial exchange. PTI is especially problematic because it entails total exclusion from the epistemic system—both community and resources—thereby preventing contributions that could otherwise enrich collective knowledge. He further examines PTI in India (PTI(I)), where caste-bias acts as the causal disposition within the educational system. Here, members of underprivileged groups are excluded from epistemic participation before their voices can even be heard, resulting in both individual harm and a systemic loss of knowledge. The dissertation demonstrates that PTI is a distinct and particularly damaging form of epistemic injustice, and that addressing caste-based PTI is essential for advancing epistemic justice in Indian education.Dissertation Universität Innsbruck 202

    Räumliches Denken bei der Orientierung mit Karten : Vergleich räumlicher Denkprozesse von Schulkindern bei der kartengestützten Orientierung im großräumigen Kontext im Gelände und im kleinräumigen Kontext im Klassenzimmer

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    Räumliche Fähigkeiten sind grundlegend für den Menschen. Sie befähigen uns, Distanzen abzuschätzen, Routen zu planen, Kofferräume einzuräumen oder den richtigen Schraubenzieher passend zur Schraube auszuwählen. In der Literatur werden räumliche Fähigkeiten in großräumigen und kleinräumigen Kontexten unterschieden. Aufgaben in großräumigen Kontexten erfordern die Einbettung von Informationen, die an zwei oder mehreren Standorten gesammelt werden, und setzen eine aktive Bewegung voraus. Aufgaben im kleinräumigen Kontext hingegen umfassen Situationen, die von einem Standort aus vollständig überblickt werden können. Die beiden Fähigkeitsklassen scheinen sich zwar voneinander zu unterscheiden, weisen jedoch auch Gemeinsamkeiten auf. Aus der bisherigen Forschung geht nicht vollständig hervor, wo diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten von räumlichen Fähigkeiten in groß- und kleinräumigen Kontexten liegen. Das Ziel dieser Arbeit ist es deshalb, die angewandten Denkprozesse bei der Bearbeitung von Aufgaben in großräumigen sowie kleinräumigen Kontexten mithilfe einer qualitativen Studie zu erfassen und miteinander zu vergleichen. Dabei wird den folgenden Forschungsfragen nachgegangen: Welche Strategien nutzen Schulkinder bei der Bearbeitung von kartengestützten Orientierungsaufgaben im groß- bzw. kleinräumigen Kontext? Was sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Strategiewahl? Um die Strategiewahl beim Lösen von Aufgaben im großräumigen Kontext zu erfassen, wurde in der Studie die kartengestützte Orientierung in der realen Welt untersucht. Im kleinräumigen Kontext arbeiteten die Kinder mit Karten aus Papier und schriftlichen Wegbeschreibungen. Zur Datenerhebung wurden leitfadengestützte Interviews, Beobachtungen der Studienleiterin, schriftliche und mündliche Wegbeschreibungen und die von den Kindern bearbeiteten Aufgaben verwendet. Die Erhebung im großräumigen Kontext fand in einem kooperativ-kommunikativen Setting in der Umgebung der Schule statt, wobei die Aufgaben in einen Orientierungslauf eingebettet wurden. Die Aufgaben zur Erhebung von Denkprozessen in kleinräumigen Kontexten wurden hingegen im Klassenzimmer in Einzel-Settings durchgeführt. Die Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Kinder in groß- und kleinräumigen Kontexten ähnliche Strategien zur Lösung der Aufgaben verwendeten. Diese Strategien wurden dabei an den jeweiligen Kontext angepasst. Im großräumigen Kontext konnte darüber hinaus ein breiteres Strategierepertoire beobachtet werden, das heißt, die Kinder setzten eine größere Vielfalt an Strategien ein als im kleinräumigen Kontext.Spatial abilities are fundamental. They enable us to estimate distances, plan routes, or select the right screwdriver for the screw. The literature distinguishes spatial abilities in large-scale and small-scale contexts. Tasks in large-scale contexts require the integration of information collected at two or more locations and involve active movement. Tasks in small-scale contexts involve situations that can be fully surveyed from a single location. Although the two types of skills seem to differ from each other, they also have similarities. Previous research has not fully clarified what exactly these differences and similarities are. Therefore, the aim of this thesis is to use a qualitative study to identify and compare the thought processes used when completing tasks in large-scale and small-scale contexts. The following research questions are explored: What strategies do children use when working on map-based orientation tasks in large-scale and small-scale contexts? What are the similarities and differences in the choice of strategy? In order to explore the choice of strategy when solving tasks in a large-scale context, the study examined map-based orientation in the real world. In a small-scale context, the children worked with paper maps and written directions. Data was collected using guided interviews, observations by the study leader, written and oral directions and the tasks completed by the children. The survey in the large-scale context took place in a cooperative-communicative setting in the school surroundings, with the tasks embedded in an orienteering course. The tasks for surveying thought processes in small-scale contexts, were carried out in the classroom in individual settings. The data was evaluated using qualitative content analysis. The results of the study show that children used similar strategies to solve the tasks in large-scale and small-scale contexts. These strategies were adapted to the respective context. In the large-scale context, a broader repertoire of strategies was observed, meaning that the children used a greater variety of strategies than in the small-scale context.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

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