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Empfehlungen für eine Autismus-Strategie Bayern : Ergebnisse aus dem Projekt „Entwicklung einer Autismus-Strategie-Bayern“ im Zeitraum von 2018 – 2021
Hintergrund und Projektziel: Auf Grundlage eines Berichts des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) zur aktuellen Versorgungssituation von autistischen Menschen in Bayern (2016) wurde im Jahr 2018 die Entwicklung einer Autismus-Strategie-Bayern innerhalb der nächsten vier Jahre im bayerischen Landtag beschlossen. Vorbereitend erfolgte im Rahmen einer Förderung durch das StMAS die Erarbeitung von Versorgungsempfehlungen für eine bayerische Autismus-Strategie (2018 bis 2021) durch die Hochschule München, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Witzmann. Ziel dieses Projektes war die Entwicklung von Empfehlungen, welche sowohl das ganze Autismus-Spektrum als auch die gesamte Lebensspanne im Blick haben sollen. Im Vordergrund stand dabei die Verbesserung der Lebensbedingungen des Einzelnen.
Methodik: Im Rahmen eines breit angelegten Beteiligungsprozesses sowie einer umfassenden Analyse und Reflexion, erfolgte die Entwicklung von Empfehlungen im Sinne einer partizipativ angelegten Projektstruktur, orientiert an einer qualitativen Forschungslogik. Die Projektgruppenarbeit wurde dabei als zentrales Arbeitsinstrument gewählt. Im Rahmen dessen wurden Expert*innen aus verschiedenen Versorgungs- und Unterstützungsbereichen sowie autistische Personen und Angehörige als Expert*innen in eigener Sache in die Entwicklung der Empfehlungen einbezogen. Die Projektgruppen sollten dabei eine versorgungsübergreifende Perspektive einnehmen und die gesamte Lebensspanne berücksichtigen. In der Analyse der Ergebnisse aus der Projektgruppenarbeit, wurden diese anhand normativer Bezugspunkte wie der UN-BRK, einer Resolution der WHA, dem Aktionsplan „Inklusion“ Bayern (Arbeitsfassung Mai 2019) sowie exemplarisch ausgewählte Literatur und Studienergebnissen auf deren Beständigkeit geprüft. Daneben erfolgten zur Erweiterung des Beteiligungsprozesses sowie zur Ausweitung des Analysehorizonts weitere ergänzende Teilprojekte, wie eine Online-Befragung, ein Online-Forum, eine Fachtagung, die ‚Befragung von wenig und nicht sprechenden Autist*innen‘ sowie die Erstellung einer synoptischen Übersicht der Empfehlungen anderer Autismus-Strategien in Europa. Die Ergebnisse daraus flossen ebenfalls in die Analyse ein. Abschließend wurde über ein mehrstufiges Verfahren, die analysierten Ergebnisse mit einem eingeschränkten Beteiligungsprozess reflektiert, strukturiert und finalisiert.
Ergebnisse: Im Rahmen der partizipativen Projektgruppenarbeit sowie dem anschließenden Analyse- und Reflexionsprozess destillierten sich sieben Prinzipien für eine Autismus-Strategie in Bayern heraus, sowie 27 umfassende Empfehlungen, welche jeweils mit Maßnahmen hinterlegt sind. Die entwickelten Empfehlungen wurden in fünf entwickelte Handlungsfelder Aufklärung, Wissensvermittlung, Früherkennung, Gesundheit und Förderung der Teilhabe strukturiert. Diese geben den Empfehlungen einen logischen Aufbau und betonen eine gleichrangige Relevanz in der Weiterentwicklung von Versorgungs- und Unterstützungsoptionen für autistische Personen. Wegweisend für die Ausrichtung einer Autismus-Strategie sollten die erarbeiteten Leitziele – einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel herbeizuführen und die Verbesserung der Lebensqualität für Bürger*innen Bayerns mit ASS und ihren Angehörigen voranzutreiben – sein. Schlussfolgerungen: Im Rahmen des partizipativ angelegten Projekts konnte die Vielfalt der Perspektiven paritätisch eingebracht und eine fachliche Grundlage für eine zukünftige bayerische Autismus-Strategie entwickelt werden. Die vorliegenden Projektergebnisse können zur Stärkung und Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen mit ASS und deren Angehörigen in Bayern, zu einer Professionalisierung der in den Versorgungssystemen tätigen Organisationen, Behörden und Berufsgruppen als auch zur Stärkung des Inklusionsgedankens im Sinne der UN-BRK beitragen
Klimacheck [Informationsbroschüre] : für kleine Kommunen in Bayern ; Klimawandel in der Gemeinde: Auswirkungen und Anpassung ; Maßnahmen und Tipps für alle relevanten Klimawandelfolgen
Informationsbroschüre zum "Klimacheck
Hybrider zustandsbehafteter Paketfilter mit P4-Hardwarebeschleunigung
Durch den immer höheren Grad der Vernetzung von immer mehr Geräten, wachsen die verfügbaren und genutzten Bandbreiten innerhalb von und zwischen Netzwerken ständig an. In Firewalls, die zur Absicherung dieser Netze verwendeten werden, entwickelt sich die Verarbeitung der Pakete im Paketfilter jedoch zu einem Flaschenhals, der zu einer Begrenzung der Geschwindigkeit führt. Damit Pakete weiterhin ausreichend schnell verarbeitet werden können, stellt eine zumindest teilweise Auslagerung dieser Funktionalität in Hardware einen vielversprechenden Ansatz dar. Die Implementierung in einer programmierbaren Hardware scheint dabei einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einer reinen Softwarelösung zu bieten, ohne die Flexibilität aufzugeben, die nötig ist, um mit den sich schnell ändernden Anforderungen und Protokollen Schritt halten zu können. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand der Implementierung eines hybriden Paketfilters mit Hardwarebeschleunigung durch eine programmierbare Netzwerkkarte, die Erhöhung der Verarbeitungsgeschwindigkeit eines Paketfilters beispielhaft zu zeigen. Zuerst wird ein Einblick in den Stand von Software Defined Networking gegeben und mit der Programmiersprache P4 eine aktuelle Entwicklung im Bereich der programmierbaren Data Planes beleuchtet. Im Folgenden wird ein einfacher zustandsbehafteter Paketfilter entwickelt. Dabei wird das State-Tracking auf dem Host durchgeführt, während die in der Sprache P4 entwickelte Firmware auf der Netzwerkkarte das Weiterleiten der Pakete übernimmt. Durch eine Reduktion der Menge an Paketen, die den Software-Paketfilter auf dem Host erreichen, wird dabei die Last des Host-Systems reduziert. Mit dem implementierten Paketfilter wurden in einer Testumgebung mit zustandslosen und zustandsbehafteten Regeln jeweils Messungen zur Ermittlung des Geschwindigkeitsvorteiles durchgeführt. So konnte gezeigt werden, dass sich bei zustandslosen Regeln die Datenrate durch den hybriden Paketfilter gegenüber iptables steigern lässt. Mit zustandsbehafteten Regeln konnte jedoch aufgrund von Problemen mit der verwendeten Netzwerkkarte keine Verbesserung erzielt werden
Übungen zur Wirtschaftsinformatik : Die Kunst nachhaltigen Lernens
Das vorliegende Übungsbuch folgt bezüglich Inhalt und Aufbau den Vorgaben des Textbuchs „Bausteine der Wirtschaftsinformatik“ und ermöglicht so dem Lernenden das praktische Einüben von Veranstaltungsinhalten.
Die Zahl der Aufgaben pro Themengebiet orientiert sich an dessen Gewichtung in der Veranstaltung Wirtschaftsinformatik im ersten Semester des gleichnamigen Bachelorstudiengangs an der Hochschule München und dem Schwierigkeitsniveau der Lerninhalte. Aus didaktischer Sicht ist es sicher günstig, zunächst zu versuchen, die Aufgaben eigenständig zu lösen, sobald das Themengebiet in der Veranstaltung behandelt wurde. Hinweise im Übungsbuch unterstützen diese Tätigkeit. Wenn es realisierbar erscheint, bietet es sich an, in einem weiteren Schritt Ergebnisse bzw. Unklarheiten in kleinen Lerngruppen zu diskutieren. Vertiefende Erläuterungen zu den Aufgaben unterstützen dabei die Erörterung schwieriger Sachverhalte. Bei Verweisen auf die Veranstaltung kann das Textbuch zu Rate gezogen werden. Damit die eigenen Lösungsansätze nicht verloren gehen, findet sich nach jeder Aufgabe Platz, um diese festzuhalten
Causes of Missing Dots in Rotogravure Printing
This work has shown that the number of local defects (craters) beyond certain limit values correlates very well with the number of missing dots, and therefore the surface topography of the paper has definitely the greatest impact on printability in rotogravure. The deepenings have an average depth of 2-5 μm and diameters between 50-250 μm. When ESA is used bigger craters as regards depth and diameter are necessary to cause missing dots. However, not all missing dots can be explained and described by means of surface topography. Non-topographic factors,
such as electric properties of papers (especially when using the ESA), fibre and filler distribution, ink absorbency or microscopic compressibility can also have an influence on printability as regards missing dots. Paper independent factors (e.g. printing ink or printing machine) may also have a certain influence on missing dots
Vietnam Edition : Zu neuen Ufern: eine Reise zu unserer Partneruniversität in Vietnam ; auf den Spuren von Onkel Ho und Asien als Reiseziel
Tourismus Management Passport Sonderedition 2008: Vietnam Editio
50 Jahre Tourismusamt München
Tourismus Management Passport 03/2010: 50 Jahre Tourismusamt Münche
Tourismus and the City
Tourismus Management Passport Sonderedition 2015: Tourismus and the Cit
Simulation Based Optimization Of Spray Absorption Process Parameters Using OpenFOAM
Heat pumps offer a great opportunity of heating buildings on renewable energy sources. A small, cost-efficient and environment-friendly implementation are ammoniawater absorption heat pumps. One of its critical components in terms of efficiency, size and cost is the absorber. In this thesis the physical processes inside an ammoniawater spray absorber chamber were analyzed, modeled and simulated with the objective of optimizing the absorber efficiency by determining the influence of spray and nozzle properties on the absorption process. Effects of drop diameter and velocity were estimated analytically by simple approximations and by calculations in LibreOffice spreadsheets. The joint distribution of drop diameter velocity in a spray produced by a certain nozzle was modeled using both empirical equations and abinitio methods like the maximum entropy formalism (MEF) by the current state of scientific and engineering knowledge. The model of a swirl nozzle thus obtained was implemented in C++ as a part of an OpenFOAM solver. Using an existing, specifically built absorption library, the author was provided with, several simulations were conducted varying the absorption chamber geometries and the nozzle types. The results of these simulation showed that the heat transfer from the drops to the ammonia vapor atmosphere in the absorption chamber and subsequently from the chamber atmosphere to the chamber walls is the crucial parameter determining the absorption rate and the final ammonia concentration. In literature, several approaches can be found to determine the absorption rate of a single, representative drop in a spray, either by analytical or numerical methods. However, so far no study considered the effects of the whole spray consisting of a huge number of drops with varying size and velocity. By the model and setup developed in this work, effects like heating up of the absorber chamber or flow induced by momentum transfer from the drops to the fluid, can be taken into account for the first time.Wärmepumpen bieten die Möglichkeit, Gebäude mit erneuerbaren Energien zu heizen. Als besonders platzsparend, rentable und umweltfreundlich gelten Ammoniak- Wasser Absorptionswärmpumpen. Dabei hängt der Gesamtwirkungsgrad der Wärmepumpe hauptsächlich von der Effizienz des Absorbers ab. In dieser Arbeit wurden die physikalischen Vorgänge innerhalb der Absorberkammer analysiert, modelliert und simuliert, um die jeweiligen Einflüsse des Sprühs und der Düse zu ermitteln, welche die Effizienz eines Absorbers bestimmen. Dabei wurden die Auswirkungen von Tropfendurchmesser und -geschwindigkeit zunächst durch einfache analytische Näherungen und mithilfe von LibreOffice-Tabellen abgeschätzt. Die Verteilung von Durchmesser und Geschwindigkeit der einzelnen Tropfen in einem Sprüh, der von einer bestimmten Düse erzeugt wird, wurde durch empirische Formeln und mithilfe des Maximum Entropie Formalismus (MEF) nach aktuellem Stand der Forschung ermittelt. Das so gewonnene Modell einer Wirbeldüse wurde anschließend in C++ als Teil eines OpenFOAM Solvers implementiert. Mithilfe einer vorhandenen, eigens dafür entwickelten Bibliothek zur Simulation der Wärme- und Massentransfervorgänge, wurden erste Simulationen mit verschiedenen Düsentypen und Kammergeometrien durchgeführt. Die Auswertung der Simulationsdaten hat ergeben, dass vor allem der Wärmeübergang zwischen den Tropfen und der umgebenden Ammoniakatmosphäre und zwischen Ammoniak und Kammerwand die Absorptionsrate und erreichte Konzentration bestimmen. Obwohl sich in der Literatur einige Arbeiten finden, die mit analytischen oder numerischen Methoden die Absorptionsrate eines einzelnen, für den Sprüh repräsentativen Tropfen bestimmen, wurden bisher jedoch nie die Auswirkungen des gesamten Sprühs, der aus vielen Tropfen unterschiedlicher Größe und Geschwindigkeit besteht, auf die Absorptionsrate in der Kammer betrachtet. Mit dem hier entwickelten Modell können erstmals Effekte wie das Aufheizen der Absorptionskammer oder die Erzeugung von Strömungen durch den Impulsübertrag der Tropfen auf das umgebende Fluid in die Betrachtung miteinbezogen werden