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Germany’s macroeconomic drivers during the pandemic and inflation surge
This paper estimates a three-region macroeconomic model to analyse the key drivers of Germany’s GDP, inflation, and wage growth during the COVID-19 pandemic and inflation surge. Incorporating COVID-related demand and supply shocks, trade in commodities, and endogenous ELB periods, the results highlight that (i) the 2020–2021 downturn was primarily driven by domestic and global lockdown shocks, (ii) the 2021–2022 inflation surge resulted from rising commodity prices, recovering global demand, and supply-side pressures, and (iii) wage growth per hour was shaped by opposing demand and supply forces. The model’s estimated shocks closely align with external indicators, supporting its empirical plausibility
Digitalisierung in der Hochschulbildung für Soziale Arbeit : Leitmotiv für die Weiterentwicklung eines zukunftsorientierten Studiums der Sozialen Arbeit
Im vorliegenden Beitrag wird exemplarisch anhand der Weiterentwicklung eines Studienangebots der Sozialen Arbeit aufgezeigt, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Gestaltung eines zeitgemäßen und zugleich zukunftsorientierten Studiums hat. Insbesondere wird die Bedeutung des Erwerbs von Schlüssel- bzw. Digitalkompetenzen veranschaulicht und mit den Anforderungen eines sich durch die Digitalisierung verändernden Arbeitsmarktes im Bereich der Sozialen Arbeit in Zusammenhang gesetzt.
Dazu wird erläutert, welchen Stellenwert das Themenfeld Digitalisierung bisher in den Studienangeboten der Sozialen Arbeit einnimmt und wie es nachhaltiger in die Curricula implementiert werden kann. Ein weiterer Fokus des Beitrags liegt auf den didaktischen Herausforderungen, die mit der Digitalisierung von Studienangeboten verbunden sind und wie diesen konkret im Sinne der Gestaltung von Lehrmaterialien und -konzepten begegnet werden kann
Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession: Methoden der Sexarbeit in der Behindertenarbeit als neue Perspektive in der Sozialen Arbeit?
1 Social Work as a (re)productive System
2 Theoretical Background
2.1 Social Work
2.1.1 Definition
2.1.2 Ethics and Conflicts
2.1.3 Social Work bordering Sex Work
2.2 Disability
2.2.1 Definition
2.2.2 Ableism and Disablism
2.2.3 Intersectionality
2.3 Human Rights and Disability
2.3.1 Sexual Rights
2.3.2 Implementation in Germany
2.3.3 International Outlook
3 Methodology
3.1 Qualitative Research Method
3.2 Implementation of the Research Method
4 Research Finding
Scan to BIM : capturing and modeling existing buildings
Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Scan to BIM Prozess und fokussiert sich auf die möglichst effiziente Erfassung und Modellierung von Bestandsgebäuden mittels Laserscanning oder Photogrammetrie. Dabei steht die Analyse der auf dem Markt verfügbaren Anwendungen für die Building Information Modelling (BIM) Modellierung anhand von Punktewolken im Mittelpunkt. Ziel ist es, den Grad ihrer Automatisierung bei der BIM-Modellierung zu testen. Besonderes Augenmerk liegt darauf, ob und wie Künstliche Intelligenz (KI) in diesem Zusammenhang einen Mehrwert bieten kann. Hierfür werden unterschiedliche Anwendungen getestet und auf Praxistauglichkeit geprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass es einige Programme mit teilautomatischer Erkennung von Wänden oder Räumen gibt, zudem auch schon einzelne Lösungen mit Nutzung von KI-Algorithmen zur Segmentierung und sogar Modellierung von einfachen BIM-Modellen. Jedoch bestehen noch Herausforderungen in der Detailtiefe und Fehlerfreiheit.This master thesis deals with the Scan to BIM process and focuses on the most efficient way to capture and model existing buildings using laser scanning or photogrammetry. The focus is on analyzing the applications available on the market for BIM using point clouds. The goal is to test the degree of automation in BIM modeling. Special attention will be paid to whether and how Artificial Intelligence (AI) can add value in this context. To this end, various applications are tested and evaluated for their practicality. The results show that there are programs with semi-automatic recognition of walls or rooms, as well as individual solutions using AI algorithms for segmentation and even modeling of simple BIM models. However, there are still challenges regarding the level of detail and accuracy
Wie attraktiv ist Dual Leadership für die Generation Z? Eine quantitative Untersuchung unter Studierenden
Sinkende Führungsambitionen und der anhaltende Fachkräftemangel machen es für Unternehmen zunehmend wichtig, sich für alternative Arbeits- und Führungsmodelle zu öffnen, um langfristig qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Daher ist es notwendig, die Motive und Wünsche der angehenden Führungskräfte zu verstehen. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Einstellung von Studierenden und Akademikern der Generation Z zum Führungsmodell Dual Leadership im Vergleich zur klassischen Einzelführung zu untersuchen. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: Wie bewertet die Generation Z das Konzept des Dual Leadership im Vergleich zum traditionellen Einzelführungsmodell, und wie gut passen ihre präferierten Berufsmerkmale zum Modell? Zur Beantwortung wurde eine quantitative Studie durchgeführt, die berufsbezogene Faktoren sowie die Wahrnehmung von Dual Leadership innerhalb der Zielgruppe erfasst hat. Daneben wurde untersucht, wie stark die Führungsambition innerhalb der Zielgruppe ausgeprägt ist und ob Dual Leadership diese Ambition erhöht. In einem Online-Fragebogen wurden den Teilnehmenden geschlossene Fragen mit Antwortmöglichkeiten auf einer Skala von 1 bis 5 gestellt, die im Anschluss ausgewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass keine eindeutige Präferenz zwischen beiden Führungsmodellen besteht. Feststellen lässt sich jedoch, dass die subjektive Attraktivität von Dual Leadership eng mit den individuell wichtigsten Berufsmerkmalen zusammenhängt. Personen, die Kooperation, soziale Interaktion und eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben betonen, zeigen auch eine positivere Einstellung gegenüber dem Modell. Außerdem stehen Frauen Dual Leadership insgesamt aufgeschlossener gegenüber und sehen darin häufiger einen Beitrag zur Geschlechtergleichheit in Führungspositionen. Weiterführende Forschung könnte aufzeigen, welche kulturellen Einflüsse die Wahrnehmung von Dual Leadership prägen oder wie sich Einstellungen mit wachsender Berufserfahrung und erster Führungsverantwortung verändern.Declining leadership ambitions and the ongoing shortage of skilled professionals make it increasingly important for organizations to adopt alternative work and leadership models to secure qualified employees in the long term. Consequently, it is essential to understand the motives and aspirations of future leaders. This bachelor’s thesis aims to examine the attitudes of Generation Z students and academics toward the dual leadership model compared to traditional single leadership. The guiding research question is: How does Generation Z evaluate the concept of dual leadership in contrast to the conventional single-leadership model, and to what extent do their preferred job characteristics align with this model? To address this question, a quantitative study was conducted that captured both job-related factors and perceptions of dual leadership within the target group. Furthermore, the study investigated the extent of leadership ambition among participants and whether dual leadership strengthens this ambition. Data were collected through an online survey, in which participants responded to closed-ended questions using a five-point Likert scale. The results suggest that there is no clear preference for either of the two leadership models. However, findings reveal that the perceived attractiveness of dual leadership is closely linked to the job characteristics individuals consider most important. Respondents who emphasized cooperation, social interaction, and work–life balance demonstrated a more favorable attitude toward the model. Moreover, women were generally more open to dual leadership and more likely to view it as a contribution to gender equality in leadership positions. Future research could explore the cultural factors shaping perceptions of dual leadership or examine how attitudes evolve with increasing professional experience and initial leadership responsibilities
Being close or distant? An analysis of the political participation of people of immigrant ancestry in Germany
Der Beitrag untersucht unterschiedliche Formen politischer Partizipation von Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte und fokussiert dabei auf die Beteiligung der zweiten Generation. Auf der Grundlage von Daten des Integrationsbarometers des SVR und mehrerer Erhebungen des European Social Surveys wird versucht herauszuarbeiten, ob Nähe oder Distanz zu Deutschland und seinem politischen System sich auf den Grad politischer Partizipation der zweiten Generation in besonderer Weise auswirkt. Es wird erwartet, dass sich neben der Ressourcenausstattung auch das Zugehörigkeitsgefühl und das Vertrauen in Institutionen besonders positiv auf politische Partizipation, vor allem institutionalisierter Formen auswirkt, während erfahrene Diskriminierung diese eher reduzieren und stattdessen zu häufigerer Beteiligung an Formen des politischen Protests führen dürfte. Die Analysen zeigen, dass mehr allgemeine als generationenspezifische Einflüsse auf politische Partizipation bestehen, obwohl migrations- und generationenspezifische Unterschiede erhalten bleiben.The article examines different forms of political participation of people with and without an immigration ancestry, focusing on the participation of the second generation. Based on data from the Integration Barometer of the SVR and several surveys of the European Social Survey, an attempt is made to determine whether proximity or distance to Germany and its political system has a particular effect on the degree of political participation of the second generation. In addition to resources, the sense of belonging and trust in institutions is expected to have a particularly positive effect on political participation, especially in institutionalized forms, while experienced discrimination is likely to reduce this and instead lead to more frequent participation in forms of political protest. The analysis show that there are more general than generational influences on political participation, although migration- and generation-specific differences remain
Germany’s macroeconomic drivers during the pandemic and inflation surge
This paper estimates a three-region macroeconomic model to analyse the key drivers of Germany’s GDP, inflation, and wage growth during the COVID-19 pandemic and inflation surge. Incorporating COVID-related demand and supply shocks, trade in commodities, and endogenous ELB periods, the results highlight that (i) the 2020–2021 downturn was primarily driven by domestic and global lockdown shocks, (ii) the 2021–2022 inflation surge resulted from rising commodity prices, recovering global demand, and supply-side pressures, and (iii) wage growth per hour was shaped by opposing demand and supply forces. The model’s estimated shocks closely align with external indicators, supporting its empirical plausibility
A hierarchical and holistic approach to derive, define and apply extended mission profiles for electronic devices in future automotive applications
Die Einführung des voll-elektrischen (autonomen) und Softwaredefinierten Fahrzeugs (SDV) auf Basis moderner zonaler Fahrzeugarchitekturen führt zu einer signifikanten Erhöhung der Betriebszeiten der verwendeten mikroelektronischen Bauelemente und somit auch zu hö-heren Qualifikationsanforderungen, die durch aktuelle Commodity-Produkte nicht immer abgesichert sind.
Insbesondere im Falle ultralanger Betriebszeiten bis hin zu dauerhaftem Betrieb über 15 Jahre Fahrzeuglebensdauer kann eine einfache Skalierung der historischen Anforderungen von 8 000 bis 12 000 aktive Betriebszeit auf bis zu 131 400 h zu massivem Over-Engineering oder bei fortschrittlichen Technologieknoten und kritischen Produktgruppen an technologi-sche Grenzen führen. Für viele Technologien ist das Einsatzprofil zudem ein notwendiges Entwicklungsziel, das bereits in der frühen Designphase bekannt sein muss (Design-for-Reli-ability).
Seit mittlerweile über 10 Jahren wird in der globalen Automobilindustrie diskutiert, dieses Problem durch die Einführung nachvollziehbarer, realistischer Standard-Einsatzprofile als anerkanntes Entwicklungsziel aber auch als Referenz für die Zuverlässigkeitsabsicherung und finale Produktqualifikation zu lösen. Konkrete Vorschläge existieren bis heute jedoch nicht!
In dieser Master-Arbeit wird daher ein hierarchisches und holistisches Konzept erarbeitet, wie nachvollziehbare erweiterte Einsatzprofile auf Basis einer transparenten Methodik defi-niert werden können und wie davon ausgehend durch realistische Extremfallabschätzungen die gesuchten standardisierten erweiterten Einsatzprofile auf Basis nachvollziehbarer De-signprämissen entwickelt werden können.
Im Ergebnis werden auf Basis von Referenzstädten (Dubai, Harbin, Yakutsk) 30 standardi-sierte Referenzprofile für das Heißland und 3 unterschiedliche Lebensdauer-Grades (‚Stan-dard‘, ‚Extended‘ und ‚Always-On‘) sowie ein erweitertes Referenzprofil für das Kaltland vor-geschlagen und hinsichtlich der zu erwartenden äquivalenten Testzeiten auf Basis bewährter Lebensdauermodelle bewertet.
Die erstmalige konkrete Definition der Hüllprofile ermöglicht eine industrieweite weitere Diskussion und soll eine zukünftige Standardisierung im Rahmen der laufenden Industriear-beitskreise in VDE (Verband Deutscher Elektroingenieure) und AEC (Automotive Electronics Council) ermöglichen. Zudem soll die eingeführte Methodik zur Definition erweiterter Ein-satzprofile für eine bessere Transparenz und Handhabbarkeit innerhalb der gesamten auto-motiven Lieferketten sorgen.The introduction of fully electric (autonomous) and software-defined vehicles (SDVs) based on modern zonal vehicle architectures leads to a significant increase in the operating hours of the microelectronic components used, resulting in higher qualification requirements that are not always met by current commodity products. Particularly in the case of ultra-long operating times, up to continuous operation over a 15-year vehicle lifecycle, simply scaling historical requirements of 8 000 to 12 000 active operating hours to 131 400 hours can lead to massive overengineering or push advanced technology nodes and critical product groups to their technological limits. For many technologies, the target mission profile is also a nec-essary development goal that must be known in the early design phase (Design-for-Reliabil-ity).
For over a decade, the global automotive industry has been discussing how to address this issue by introducing traceable, realistic standard mission profiles as an accepted develop-ment goal, as well as a reference for reliability evaluation and final product qualification. However, concrete proposals have not yet been established.
This master’s thesis develops a hierarchical and holistic concept for defining traceable ex-tended mission profiles based on a transparent methodology. It outlines how standardised extended mission profiles can be developed based on realistic worst-case assumptions and traceable design premises.
As a result, 30 standardised reference mission profiles for hot climates and three different lifetime grades (‘Standard’, ‘Extended’, and ‘Always-On’), as well as an extended reference profile for cold climates, are proposed based on reference locations (Dubai, Harbin, Yakutsk). These profiles are evaluated in terms of the expected equivalent test times based on estab-lished lifetime models.
The first-ever concrete definition of envelope mission profiles enables further industry-wide discussion and aims to facilitate future standardisation within ongoing industry working groups in VDE (Association of German Electrical Engineers) and AEC (Automotive Electronics Council). Additionally, the introduced methodology for defining extended mission profiles aims to ensure greater transparency and manageability across the entire automotive supply chain
Sport in harmony with the future : Sustainability in the sports context and in German professional football – a comparative approach using the example of TSG Hoffenheim and FC Bayern Munich
Nachhaltigkeit im Zeitgeschehen: Haben sich nachhaltige Theorien und Praktiken – im Kontext einer zunehmenden Bedeutung und Aufmerksamkeit von Nachhaltigkeit – im Sport und deutschen Fußball etabliert?
Ziel der Untersuchung ist es, unter anderem am Beispiel zweier Bundesligisten – des FC Bayern München und der TSG Hoffenheim – den Status quo nachhaltiger Strategien zu analysieren und daraus Theorien und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Beide Vereine unterscheiden sich signifikant hinsichtlich Größe, Ressourcen und Philosophie, bieten dadurch aber ein spannendes Vergleichsfeld hinsichtlich der Integration ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Durch eine Kombination aus theoretischen Grundlagen, Forschungsstand und empirischen Fallanalysen soll ein Beitrag zur wissenschaftlichen und praktischen Auseinandersetzung mit nachhaltigem Handeln im Profifußball und Sport geleistet werden
Exercise-Dependent effects of substance P deficiency on joint degeneration and inflammation in a surgical mouse model of osteoarthritis
Background : Osteoarthritis (OA) is a chronic degenerative joint disease driven by multifactorial causes, including aging, mechanical stress, and inflammation. Mechanical loading through exercise can either exacerbate or alleviate OA symptoms depending on intensity. Substance P (SP), a neuropeptide involved in inflammation and mechanotransduction, has been implicated in cartilage and bone remodeling. This study aimed to investigate how SP deficiency plus exercise intensity interact to influence disease progression in a surgical murine OA model.
Methods: OA was induced in male wild-type (WT) and SP knockout (Tac1-/-) mice via destabilization of the medial meniscus (DMM). Mice were then exposed to moderate or intense treadmill exercise for up to eight weeks. Cartilage degeneration was assessed histologically using OARSI scoring. Cartilage stiffness was evaluated via atomic force microscopy (AFM), and subchondral and metaphyseal bone morphology was analyzed by high-resolution nanoCT. Serum cytokine levels were measured with multiplex ELISA.
Results: DMM surgery induced OA-like cartilage damage in most groups, and moderate exercise failed to prevent degeneration. However, SP-deficient mice subjected to intense exercise showed preserved cartilage matrix stiffness and morphology comparable to Sham controls. In contrast, SP deficiency as well as intense exercise promoted meniscal ossification and subchondral bone sclerosis, with increased bone volume fraction and trabecular thickness. These changes were consistent with prior findings in SP-deficient mice without exercise. Serum analysis revealed elevated levels of proinflammatory cytokines (e.g., CXCL10, VEGF-A, CCL2, CCL4) in SP-deficient mice after Sham surgery, although these did not correspond to the cartilage degradation timeline.
Conclusions: SP plays a dual role in OA pathogenesis: its absence may protect cartilage from mechanical stress–induced stiffening but also promotes ectopic meniscal ossification and subchondral bone alterations. Additionally, SP appears to modulate systemic inflammatory responses independently of joint degeneration. These findings position SP as a key regulator of neuroimmune and mechanobiological processes in OA and highlight its potential as a therapeutic target for load-induced joint pathology