HFTor - HfT Open Repository (Hochschule für Technik Stuttgart)
Not a member yet
404 research outputs found
Sort by
The International Archives of the Photogrammetry, Remote Sensing and Spatial Information Sciences
Carrying the load: a moderated mediation study exploring the link between perceived organizational support and burnout amongst management consultants
Purpose: This study investigates the relationship between perceived organizational support (POS), employee resilience and workload on burnout in the consulting sector, which is characterized by long working hours and high pressure.
Design/methodology/approach: The proposed hypotheses were tested using data collected from a sample of 169 management consultants. The key constructs were examined using the PROCESS statistical package.
Findings: The findings indicate that POS has a positive effect on exhaustion, cynicism and professional inefficacy. This effect is partially mediated by employee resilience for all three dimensions. A significant moderation between workload and POS has been found for the cynicism dimension of burnout, suggesting that the positive effect of high POS is especially useful for consultants with high workloads (exceeding 60 working hours per week).
Practical implications: These findings highlight the importance of making employees feel supported in high-pressure work environments, as this has both a direct effect on employees' mental health and an indirect effect by increasing resilience, which in turn reduces the risk of burnout.
Originality/value: The study addresses the paucity of research on the workloads of management consultants and how they navigate burnout. The findings show that both personal resources (in this case, resilience) and organizational resources (POS) have a favorable impact on preventing burnout
E. 1027. Ein Haus und seine Geschichte
Maison en Bord de Mer
"So konzentriert dieses winzige Haus auf kleinstem Raum alles, was dem Komfort dienen und zur Lebensfreude beitragen kann. Nirgendwo wurde eine Linie oder eine Form um ihrer selbst willen gesucht; überall wurde an den Menschen, seine Empfindsamkeit und seine Bedürfnisse gedacht."
Eileen Gray, Jean Badovici, 192
Geovisualisierung von simulierten Luftschadstoff-Konzentrationen im urbanen Umfeld
Eine verständliche Visualisierung von Umweltdaten ist essenziell für die Stadtplanung, um komplexe Zusammenhänge zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Das Zusammenspiel von 3D-Stadtmodellen, numerischer Strömungssimulation und Geo-Visualisierung ermöglicht eine interaktive und zugängliche Darstellung, die Planern hilft, nachhaltige Maßnahmen gezielt zu entwickeln und die urbane Lebensqualität zu verbessern
Nachhaltigkeit von Tiefgaragen, Ökologische und ökonomische Bewertung unterirdischer Parkierung
Im Zuge der Klimawende und urbaner Nachverdichtung geraten konventionelle Infrastrukturbauten zunehmend auf den Prüfstand, darunter auch Tiefgaragen. Diese Arbeit untersucht die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit unterirdischer Parkierung und bewertet ihren Einfluss auf den QNG (Qualitätssiegel nachhaltiges Gebäude) Grenzwert für klimafreundliches Wohnen. Im Fokus stehen dabei sowohl bauliche Varianten und Optimierungsmöglichkeiten als auch übergeordnete Fragen der Planungsstruktur wie die Sinnhaftigkeit eines statischen Stellplatzschlüssels.
Ausgangspunkt war die Modellierung einer Standardtiefgarage mit anschließendem Vergleich verschiedener Ausführungs- und Optimierungsvarianten auf Basis ihres Global Warming Potentials (GWP). Die untersuchten Abdichtungsarten unterscheiden sich nur geringfügig in ihrer CO₂-Bilanz (± 10 %). Wesentlich größere Unterschiede zeigten sich zwischen eingeschossiger und zweigeschossiger Tiefgarage. Die Eingeschossige ist um 1,2 % emissionsärmer in der Gesamtbilanz und bis zu 20 % besser auf den Stellplatz bezogen. Optimierungen wie eine Umstellung der Beleuchtung führten zu einer Reduktion um 5 %, während Materialsubstitution wie GFK Bewehrung oder Holz lediglich 2 bis 3 % Verbesserung erzielen, kombiniert mit höheren Kosten. Doppelparksysteme erwiesen sich als zweischneidig. Sie reduzieren den GWP-Wert pro Stellplatz um knapp 24 %, erhöhen die Gesamtemissionen jedoch um 21 % durch zusätzlichen Materialeinsatz und Betrieb. Eine kombinierte Variante aus Beleuchtung und Doppelparker sind besonders effizient, wenn hohe Stellplatzzahlen notwendig sind.
Ein zentrales Ergebnis ist der hohe Einfluss des Stellplatzschlüssels auf den QNG-Grenzwert. Bei einem statischen Stellplatzschlüssel nimmt die Tiefgarage 23 % des zulässigen Emissionsgrenzwerts ein. Bei einer dynamischen Auslegung (beispielsweise 0,2 Stellplätze pro Wohneinheit) sinkt dieser Wert auf 4 bis 6 % ab, je nach Variantenbetrachtung. Auch einfach Maßnahmen wie die Reduktion der Stellplatzbreite auf 2,30 m zeigen bereits spürbare Effekte.
Abschließend wurde das Lebensende von Tiefagaragen betrachtet. Frühzeitige Sanierungen sind tendenziell emissionsärmer als Abriss und Neubau. Diese erfordern jedoch eine einzelfallbezogene Bewertung. Zudem wird empfohlen, Tiefgaragen künftig grundsätzlich mit einer potenziellen Zweitnutzung zu planen, etwa durch angepasste Deckenhöhen und flexible Grundrissgestaltung
CAMPUS(T)RAUM STATT STRASSENRAUM | Labor für urbane Zukunft – Impulsgeberin Hochschule
Die Hochschule für Technik Stuttgart versteht ihren Campus nicht mehr nur als Bildungsort, sondern als Reallabor und transdisziplinären Impulsgeber für die Stadtgesellschaft. Das Projekt zielt auf die partizipative Entwicklung und nachhaltige Veränderung des öffentlichen Raums ab – gemeinsam mit Bürger:innen, Studierenden, Hochschulangehörigen und relevanten Akteur:innen der Stadt.
Im Mittelpunkt steht die Aufenthalts- und Lebensqualität im Stadtraum, die nachbarschaftliche Interaktion und Teilhabe sowie innovativer Partizipationsformate. Urbane Gemeingüter sollen durch gemeinschaftliche Nutzung und Gestaltung öffentlicher Räume gestärkt werden.
Im Projekt wurden Prozesse und Methoden für Reallabore entwickelt, die den Stadtraum als transdisziplinäre Experimentierfläche nutzen. Dieser Raum bietet zentrale Potenziale für Klimaanpassung, Resilienz und sozialen Zusammenhalt. Das Projekt zeigt, wie Wissen generiert, verknüpft und sichtbar gemacht werden kann.
Die Erkenntnisse machen deutlich: Die Hochschule muss ihre Rolle als Impulsgeberin für soziale, ökologische und kulturelle Stadtentwicklung bewusst wahrnehmen und aktiv gestalten. Denn die Transformation der Stadt beginnt genau hier – vor der eigenen Tür, auf dem eigenen Campus
Der Einsatz von Floating Car Data in Quartieren. Wie können GPS-Daten zur Verkehrsplanung beitragen?
Floating Car Data (FCD) sind GPS-Daten, die von fahrenden Fahrzeugen gesammelt werden. Diese Daten werden mithilfe von Onboard-Units und Navigationssystemen erfasst und datenschutzkonform aufgezeichnet.
Eine klassische Nutzungsmöglichkeit von FCD ist die Visualisierung von Verkehrsflüssen und Staus im Straßennetz. Dieser Artikel prüft die Einsatzmöglichkeiten von FCD in der klassischen Verkehrsplanung: Können FCD anstelle von örtlichen Verkehrszählungen genutzt werden, um den täglichen Quellund Zielverkehr eines Quartiers zu erfassen
Learning Analytics Acceptance in Higher Education: An Extension of the TAM with Motivational and Self-Regulatory Factors
Amid the digital transformation of higher education, Learning Analytics (LA) systems are increasingly used to support self-regulated learning and provide personalized feedback. This study investigates key factors influencing students’ acceptance of such systems by extending the Technology Acceptance Model (TAM) with motivational and self-regulatory constructs. It also examines students’ preferences for different types of LA-based visual feedback, with a particular focus on social comparison features. The findings confirm the importance of usability and perceived usefulness, and identify attention control and time management as relevant predictors of LA acceptance. Contrary to initial assumptions, socially referenced feedback was perceived as less interesting than individualized formats. Limitations of the study include the cross-sectional design and the timing of data collection, which occurred before students had hands-on experience with the system. Nevertheless, the results provide important insights into learner-centered LA design and highlight the need for adaptable feedback strategies that align with individual preferences and regulatory capacities
A comparison and evaluation of four different teaching methods of a CS1 course
This paper presents four different teaching methods for a programming lecture for computer science beginners. We discuss the strengths and weaknesses of each approach based on our experience and available data. In addition, we show a blueprint on how a traditional lecture can be changed step by step to a more student-centered approach, usable in various teaching scenarios. Our findings suggest that a pure self-learning approach might be too demanding for beginner students and we conclude that teaching programming remains a continuous challenge