Publikationsserver der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg
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    Untersuchungen und Analyse des Verhaltens von Böden und Boden-Bindemittel-Gemischen unter zyklischer Belastung

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    Während es zahlreiche Untersuchungen zum Verhalten von Böden unter zyklischen und dynamischen Belastungen gibt, gibt es nur wenige Veröffentlichungen zu zyklischen Belastungen an Bindemittel-stabilisierter Böden. Dabei werden diese Boden-Bindemittel-Gemische (BBG) vielseitig eingesetzt (z.B. qualifizierte Bodenverfestigung, Bodenmischsäulen, zeitweise fließfähige Erdbaustoffe). Die durchgeführten Versuche zielen darauf ab, ein tiefergehendes Verständnis für das Materialverhalten von BBG zu gewinnen. Hierfür wurden an verschiedenen Mischungen zyklische Versuche mit variierenden Spannungsamplituden durchgeführt. Die Untersuchungen teilen sich in 2 Versuchsreihen auf. Zum einen wird die Oberspannung nahe der einax. Druckfestigkeit des BBG gewählt. Das Verhalten ähnelt dem Kurzzeitfestigkeitsbereich der Wöhlerlinie. Bereits nach wenigen (<1.000) Zyklen kommt es zu einem Versagen der Probe. Dieses Verhalten konnte für verschiedene Bindemittel-Gehälter und verschiedene Ausgangsböden ermittelt werden. Zum anderen wird die Auswirkung einer Druck-Schwell-Belastung mit niedriger Oberspannung (gewählt 1/3 der einax. Druckfestigkeit). Hier wurden nach N=10^6 Zyklen abschließend die einax. Druckfestigkeit ermittelt. Dabei wurde ein signifikanter Festigkeitszuwachs bei allen Proben ermittelt, der über das Maß der reinen Nacherhärtung hinausgeht. Die Versuche zeigen, dass in Folge einer zyklischen Belastung eine Nachverdichtung des Bodens, eine Zerstörung der Bindemittelstruktur oder die Kombination beider Effekte auftreten. Neben dem Spannungsniveau ist hierbei auch das Ausgangsmaterial sowie Art und Menge des Bindemittelgehalts von Bedeutung

    The impact of temporal hydrogen regulation on hydrogen exporters and their domestic energy transition

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    As global demand for green hydrogen rises, potential hydrogen exporters move into the spotlight. While exports can bring countries revenue, large-scale on-grid hydrogen electrolysis for export can profoundly impact domestic energy prices and energy-related emissions. Our investigation explores the interplay of hydrogen exports, domestic energy transition and temporal hydrogen regulation, employing a sector-coupled energy model in Morocco. We find substantial co-benefits of domestic carbon dioxide mitigation and hydrogen exports, whereby exports can reduce market-based costs for domestic electricity consumers while mitigation reduces costs for hydrogen exporters. However, increasing hydrogen exports in a fossil-dominated system can substantially raise market-based costs for domestic electricity consumers, but surprisingly, temporal matching of hydrogen production can lower these costs by up to 31% with minimal impact on exporters. Here, we show that this policy instrument can steer the welfare (re-)distribution between hydrogen exporting firms, hydrogen importers, and domestic electricity consumers and hereby increases acceptance among actors

    Künstliche Intelligenz-basierte Erkennung von interventionellen Phasen bei der endoskopischen Submukosadissektion

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    Einleitung: Die endoskopische Submukosadissektion (ESD) ist ein komplexes endoskopisches Verfahren, das technische Expertise erfordert. Objektive Methoden zur Analyse von interventionellen Abläufen bei ESD könnten für Qualitätssicherung und Ausbildung, wie auch eine automatische Befunderstellung von Nutzen sein. Ziele: In dieser Studie wurde ein KI-Algorithmus für die Erkennung und Klassifizierung der interventionellen Phasen der ESD entwickelt, um die technische Basis für eine standardisierte Leistungsbewertung und automatische Befunderstellung zu schaffen. Methodik: Vollständige ESD-Videoaufnahmen von 49 Patienten wurden retrospektiv zusammengestellt. Der Datensatz umfasste 6.390.151 Einzelbilder, die alle für die folgenden interventionellen Phasen annotiert wurden: Diagnostik, Markierung, Injektion, Dissektion und Hämostase. 3.973.712 Bilder (28 Patienten) wurden für das Training eines Video-Swin-Transformers genutzt. Dabei wurde temporale Information durch standardisierte BIldextraktion in festgelegten zeitlichen Abständen zum analysierten Bild inkorporiert. 2.416.439 separate Bilder (21 Patienten) wurden für eine interne Validierung genutzt. Ergebnis: Bei der internen Evaluation erreichte das System insgesamt einen F1-Wert von 0,88. Es wurden F1-Werte von 0,99, 0,89, 0,89, 0,91 und 0,52 für Diagnostik, Markierung, Injektion, Dissektion bzw. Blutungsmanagement gemessen. Die Sensitivitäten für dieselben Parameter betrugen 1,00, 0,80, 0,94, 0,89 und 0,67, die Spezifitäten lagen bei 1,00, 1,00, 0,98, 0,88 und 0,93. Positive prädiktive Werte wurden mit 0,98, 1,00, 0,85, 0,94 und 0,43 gemessen. Schlussfolgerung: In dieser vorläufigen Studie zeigte ein KI-Algorithmus eine hohe Leistungsfähigkeit für die Einzelbild-Erkennung von Verfahrensphasen während der ESD. Die vergleichsweise niedrige Leistung für die Blutungsphase wurde auf das seltene Auftreten von Blutungsepisoden im Trainingsdatensatz zurückgeführt, der zu diesem Zeitpunkt nur Videos in voller Länge umfasste. Die zukünftige Entwicklung des Algorithmus wird sich auf die Reduzierung von Klassenungleichgewichten durch selektive Annotationsprotokolle konzentrieren

    Soziostrukturelle und -kulturelle Einflussfaktoren auf Einstellungsmuster zu assistierter Reproduktion

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    Zu den bereits klinisch implementierten reproduktionsmedizinischen Verfahren wie der In-vitro-Fertilisation oder Eizell-Kryokonservierung, die Menschen mit Fertilitätseinschränkungen dabei helfen sollen, Kinder zu bekommen, kommen immer mehr Verfahren hinzu, welche sich zwar noch im experimentellen Stadium befinden, jedoch bereits auf die Möglichkeit der klinischen Anwendung hindeuten. Ein erstes relevantes Verfahren ist die In-vitro-Gametogenese, die Generierung von artifiziellen Gameten. Ein zweites ist die extrakorporale Schwangerschaft, mit der die Hoffnung verbunden ist, schwere Komplikationen oder sogar den Tod bei Frühgeburten zu vermeiden. Diese medizinischen Innovationen können weitreichende rechtliche, gesellschaftliche und ethische Konsequenzen im Kontext der menschlichen Reproduktion nach sich ziehen – diese werden im vorliegenden Sammelband kritisch diskutiert

    IT nearshoring and offshoring in German large companies: current status, motives and selection criteria

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    This study analyses current IT nearshoring and offshoring practices in large German companies. For this purpose, 33 CIOs and IT managers were interviewed. Due to the shortage of skilled labour in Germany, the main driver behind the geographical relocation of IT services abroad is the availability of resources in other countries. This also applies to the selection of suitable IT services for nearshoring and offshoring. While IT near- and offshoring was historically initiated primarily due to cost savings, this aspect plays a subordinate role today. Although the interviewees still see cost savings as a benefit, they expect this advantage to erode in the future due to the narrowing gap in international cost differences. Companies are mainly offshoring application services but are increasingly recognising the potential to have higher-value tasks, e.g. project management and enterprise architecture management, performed from geographically more distant countries. Companies that only engage in IT nearshoring provide less than a third of their IT services in this way. Companies with IT offshoring presences have a higher degree of IT nearshoring/offshoring and perform almost half of their IT services abroad using their own resources. The most popular countries are Portugal for nearshoring and India for offshoring

    Feldversuch zu den Auswirkungen von In-Situ Langzeitbelastungen von KMR in ZFSV und Sandbettung

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    Bei der Bypassleitung im Europaviertel Frankfurt handelt es sich um eine seit 2015 betriebene Forschungsmesstrecke zur messtechnischen Erfassung von Rohr-Boden-Interaktionen. Es wurden zwei identische Leitungen verlegt, welche jeweils einmal konventionell in Sand und einmal in ZFSV (zeitweise, fließfähiger, selbstverdichtender Verfüllbaustoff) gebettet wurden. Durch den Bypass betrieb unterlagen beide Leitungen identische, reguläre Betriebsbedingungen und konnten so miteinander realitätsnah miteinander verglichen werden. Vor Rückbau der Anlage wurden zusätzliche Temperaturzyklen mit erhöhten Vorlauftemperaturen bis 140°C gefahren. Anschließend wurden im Zuge des Rückbaus Gruben erstellt, in denen mithilfe einer Pressenhydraulik einzelne Rohrsegmente axial durch den Boden verschoben wurden. Somit konnten die mechanischen Boden-Rohr-Interaktionen gemessen und quantifiziert werden

    Testing the performance of tungsten-graphite cathodes as MEMS Electron microscope electron source

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    This work presents preliminary results of the performance testing of exfoliated graphene layers deposited on the nanotip of a tungsten field emission cathode. The obtained tungsten-graphite cathodes were then operated in a 3D-printed MEMS electron microscope testing model for later applications. The results were promising, where a maximum emission current of 50.2 μA was obtained with an extraction voltage of 1 kV and anode voltage of 3 kV

    Enhancing generalization in zero-shot multi-label endoscopic instrument classification

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    Purpose Recognizing previously unseen classes with neural networks is a significant challenge due to their limited generalization capabilities. This issue is particularly critical in safety-critical domains such as medical applications, where accurate classification is essential for reliability and patient safety. Zero-shot learning methods address this challenge by utilizing additional semantic data, with their performance relying heavily on the quality of the generated embeddings. Methods This work investigates the use of full descriptive sentences, generated by a Sentence-BERT model, as class representations, compared to simpler category-based word embeddings derived from a BERT model. Additionally, the impact of z-score normalization as a post-processing step on these embeddings is explored. The proposed approach is evaluated on a multi-label generalized zero-shot learning task, focusing on the recognition of surgical instruments in endoscopic images from minimally invasive cholecystectomies. Results The results demonstrate that combining sentence embeddings and z-score normalization significantly improves model performance. For unseen classes, the AUROC improves from 43.9% to 64.9%, and the multi-label accuracy from 26.1% to 79.5%. Overall performance measured across both seen and unseen classes improves from 49.3% to 64.9% in AUROC and from 37.3% to 65.1% in multi-label accuracy, highlighting the effectiveness of our approach. Conclusion These findings demonstrate that sentence embeddings and z-score normalization can substantially enhance the generalization performance of zero-shot learning models. However, as the study is based on a single dataset, future work should validate the method across diverse datasets and application domains to establish its robustness and broader applicability

    Mögliche Zukünfte der Künstlichen Intelligenz

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    Einführung und erste Evaluation des Selbstlernkonzepts CodeClinic an der OTH Regensburg

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    Mit der CodeClinic wollen wir das Programmieren-Lernen – eine der großen Einstiegshürden in Informatik- und informatiknahen Studiengängen – in einen Prozess überführen, der das gemeinschaftliche Lernen in der Hochschullehre stärker als bisher in den Vordergrund rückt. Davon profitieren Studierende in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung, und das Lernumfeld spiegelt die tatsächliche Realität der beruflichen Praxis besser wider. Wir unterstützen dieses Konzept durch einen für selbstgesteuertes und gemeinschaftliches Lernen ausgelegten SCALE-UP-Raum, den wir an der OTH Regensburg eingerichtet haben. In unserem Beitrag erläutern wir Konzept und Raum und liefern eine erste Evaluation zum Erfolg unserer Maßnahmen

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