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Österr. Religionspädagogisches Forum / Rezension zu: Henningsen, Julia: Repräsentationen des Globalen Südens im evangelischen Religionsbuch. Eine ThematischeDiskursanalyse vor dem Horizont postkolonialer Theorien, Paderborn: Brill Schoeningh 2022(= Religionspädagogik in pluraler Gesellschaft 29).
Österr. Religionspädagogisches Forum / Rezension zu: Rothmund, Tobias / Walther, Eva (HG.): Psychologie der Rechtsradikalisierung. Theorien, Perspektiven, Prävention, Stuttgart: Kohlhammer 2024.
Yearbook of the Society for 18th Century Studies on South Eastern Europe / Refining Venetian Public Health System in Dalmatia: The Case of the Plague in the Hinterland of Zadar in 1744
Based on unpublished archival sources describing a case of the plague in the village of Dobropoljci in the Dalmatian hinterland, the public health measures that were implemented by Venetian authorities during the 18th century are presented and analysed. This paper highlights the balance Venetian authorities sought to achieve between protecting public health and maintaining social and economic stability. Additionally, the research considers the role of the clergy, who, despite the secularization of public health initiatives, remained integral in disseminating information, fostering community cooperation, and providing spiritual support essential for moral cohesion within the community
Exploring Determinants: Influences on Participation in Education for Students with Albinism
Albinismus ist eine genetisch bedingte Krankheit, von der Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind. Die sozialen und bildungspolitischen Auswirkungen sind jedoch in den verschiedenen kulturellen und institutionellen Kontexten sehr unterschiedlich. In dieser Arbeit werden die Erfahrungen von Schüler*innen mit Albinismus in Österreich und Tansania untersucht, wobei der Schwerpunkt auf ihrer Bildungsbeteiligung, ihrer sozialen Eingliederung und der Wirksamkeit institutioneller Unterstützungssysteme liegt. Die Forschung stützt sich auf einen vergleichenden Ansatz, der die Unterschiede in der öffentlichen Wahrnehmung, im Zugang zu Bildung und in den politischen Rahmenbedingungen zwischen den beiden Ländern hervorhebt. In Österreich profitieren Menschen mit Albinismus von einer strukturierten Gesundheitsversorgung und einer integrativen Bildungspolitik, die spezielle Ressourcen und Frühförderprogramme bereitstellt. Aufgrund von Lücken in der Literatur und der praktischen Umsetzung sollten jedoch weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die langfristigen Auswirkungen der bestehenden Unterstützungssysteme zubewerten. In Tansania, wo die Prävalenz von Albinismus höher ist, sehen sich Schüler*innen mit erheblichen Hindernissen konfrontiert, darunter soziale Stigmatisierung, fehlende Bildungsangebote und Sicherheitsbedenken aufgrund weitverbreiteter Missverständnisse. Die Studie basiert auf einer qualitativen Methodik, bei der problemzentrierte Interviews mit Schulleitern, Lehrer*innen und Schüler*innen mit Albinismus in tansanischen Schulen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass österreichische Schüler*innen mit Albinismus zwar strukturierte pädagogische Unterstützung erhalten, die individuelle Förderung jedoch von Bundesland zu Bundesland variiert. In Tansania haben die Schüler*innen mit systemischen Herausforderungen zu kämpfen, darunter unzureichende Unterrichtsressourcen und gesellschaftliche Diskriminierung. Allerdings zeigen integrative Schulinitiativen und Lobbying-Bemühungen vielversprechende Entwicklungen. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit umfassender politischer Maßnahmen, verstärkter Lehrenden-Ausbildung und interkulturellen Lernens, um die inklusive Bildung für Schüler*innen mit Albinismus zu verbessern.Albinism is a genetic condition that affects individuals worldwide, however, its social andeducational implications vary significantly across different cultural and institutionalcontexts. This thesis explores student's experiences with albinism in Austria andTanzania, focusing on their educational participation, social inclusion, and the effectiveness of institutional support systems. The research adopts a comparative approach, highlighting the differences in public perception, access to education, and policy frameworks between the two countries. In Austria, individuals with albinism benefit from structured healthcare and inclusive education policies that provide specialized resources and early intervention programs. However, gaps in literature and practical implementation suggest further research to assess the long-term impact of existing support systems. In Tanzania, where the prevalence of albinism is higher, students face significant barriers, including social stigma, a lack of educational accommodations, and safety concerns due to widespread misconceptions. The study employs a qualitative methodology, utilizing problem-centered interviews with headmasters, teachers, and students with albinism in Tanzanian schools.Findings reveal that while Austrian students with albinism receive structured educational support, individualized assistance varies across federal states. In Tanzania, students struggle with systemic challenges, including inadequate teaching resources and societal discrimination. However, inclusive school initiatives and advocacy efforts show promising developments. The study underscores the need for comprehensive policies,increased teacher training, and cross-cultural learning to improve inclusive education for students with albinism.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202
Comparative analysis of compensation claims for flight irregularities in the EU and the USA
Die gegenständliche Arbeit widmet sich einer rechtsvergleichenden Untersuchung der Fluggastrechte in der EU und den USA und legt besonderen Fokus auf die Entschädigungsansprüche betroffener Fluggäste bei den Flugunregelmäßigkeiten der Flugverspätung, Flugannullierung sowie der Nichtdurchführung des Fluges. Aufgabe der Fluggastrechte ist es, einen wirksamen Schutz vor diesen Störungen zu bieten, die für Fluggäste oft mit großen finanziellen und zeitlichen Unannehmlichkeiten verbunden sind. Während in der EU die Fluggastrechte-VO (EG) 261/2004 als zentrale Rechtsgrundlage zur Geltendmachung von Ansprüchen bei Flugunregelmäßigkeiten dient, gibt es in den USA kein vergleichbares einheitliches Regelwerk. Die Fluggastrechte werden dort durch bundesstaatliche Gesetze und durch die Beförderungsverträge der US-amerikanischen Fluggesellschaften geregelt. Diese Arbeit analysiert die Anwendungsbereiche, die materiellen Anspruchsgrundlagen und die Durchsetzungsmöglichkeiten der Fluggastrechte beider Systeme und stellt diese in einem rechtsvergleichenden Teil gegenüber. Anhand von Praxisbeispielen wird untersucht, welche Ansätze im Hinblick auf den Inhalt und die Durchsetzung der Fluggastrechte bei Flugunregelmäßigkeiten effizienter sind und einen effektiveren Schutz für Fluggäste gewährleisten. Im Fokus steht dabei insbesondere die Frage, ob die Regelung der Fluggastrechte in der EU mit ihren pauschalen Entschädigungsansprüchen oder das US-amerikanische System mit dem Fokus auf operative Vorgaben an die Fluggesellschaften für Fluggäste vorteilhafter ist.This paper is dedicated to a comparative legal analysis of air passenger rights in the EU and the US, with a particular focus on compensation claims of affected passengers in cases of flight irregularities such as delays, cancellations, and denied boarding. The purpose of air passenger rights is to provide effective protection against these disruptions, which often involve significant financial and time-related inconveniences for passengers. While in the EU, Regulation (EC) No 261/2004 serves as the central legal basis for asserting claims in cases of flight irregularities, the USA does not have a comparable unified legal framework. Instead, air passenger rights in the USA are governed by federal laws and the contract of carriage of US airlines. This paper analyzes the scopes of application, substantive legal bases, and enforcement mechanisms of air passenger rights in both systems and compares them from a legal comparative perspective. By drawing on practical examples, the paper evaluates which approaches are more efficient in terms of content and enforcement of air passenger rights in the event of flight irregularities and provide more effective protection for passengers. The focus is particularly on the question of whether the EU’s system, with its standardized compensation claims or the US-approach, which prioritizes operational obligations for airlines, offers greater advantages for passengers.Diplomarbeit Universität Graz 202
Accelerated reaction optimization for discrete parameters using an automated droplet flow platform
Die Reaktionsoptimierung ist von großem Interesse für den Pharmazeutischen Sektor. Die Durchflusschemie bietet die Möglichkeit einer automatisierten Optimierung und verringert die Anzahl der erforderlichen Experimente zur Reaktionsoptimierung. Zu diesem Zweck wurde eine Closed-Loop-Selbstoptimierungsplattform installiert, die einen Liquid Handler nutzt, um Reaktionsmischungen in Form von Tropfen zu erzeugen, welche mittels inline FTIR und online UHPLC analysiert wurden. Drei basenkatalysierte Reaktionen, wie nukleophile Amidierung, nukleophile aromatische Substitution und Haloform-Typ Amidierung, wurden mit sechs Parametern unter Verwendung des TSEMO-Algorithmus optimiert. Die Optimierungskampagnen zeigten, dass der Algorithmus bei der Kodierung von chemischen Informationen über den Katalysator in der Lage ist, verbesserte Bedingungen in schneller Folge zu finden. Als Validierung wurde ein kontinuierlicher Durchflussprozess durchgeführt und zeigte, dass die optimierten Bedingungen im Prozessmaßstab anwendbar sind.Reaction optimization is of great interest for the pharmaceutical sector. Flow chemistry offers the possibility of automated optimization, reducing the number of experiments needed to optimize a reaction. For this purpose, a closed-loop self-optimization platform was developed, utilizing a liquid handler to form reaction mixtures in the form of slugs that were analysed using inline FTIR and online UHPLC. Three base-catalysed reactions (nucleophilic amidation, nucleophilic aromatic substitution and haloform-type amidation) were optimized with six parameters using the TSEMO algorithm. These optimization campaigns demonstrated, that encoding chemical information about the catalyst allows the algorithm to find improved conditions quickly. A continuous flow run as validation was performed, showing that the optimized conditions could be applied on preparative scale.Gernot Neun, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprach
Phytochemical investigations to advance extraction, profiling and isolation of bioactive natural products
Phytochemische Untersuchungen sind ein wichtiger Aspekt der Naturstoffforschung. Die Vielfalt an Pflanzenarten und Ausgangsmaterialien mit unterschiedlichen chemischen Profilen bietet einen reichhaltigen Fundus für wissenschaftliche Entdeckungen. In dieser Arbeit wurden traditionelle und moderne Extraktionsmethoden für bioaktive Naturstoffe mit lebensmitteltauglichen und neuartigen Lösungsmitteln, die qualitative und quantitative Zusammensetzung von Pflanzenextrakten und das Potenzial für die Erschließung von wenig genutzten Pflanzenmaterialien untersucht. Analysetechniken umfassten hauptsächlich UHPLC-Trennungen mit UV- und MS-Detektion, unterstützt durch Isolierung von Inhaltsstoffen und NMR-Spektroskopie. Verschiedene morphologische Teile der vier Pflanzenarten Reynoutria japonica Houtt. (Polygonaceae), Pinus cembra L. (Pinaceae), Acmella oleracea (L.) R.K. Jansen (Asteraceae) und Citrus limon (L.) Osbeck (Rutaceae) wurden als Ausgangsmaterialien gewählt. Die Verwertung von frischen Rhizomen von R. japonica durch einfache Extraktionen wurde untersucht. Eine besonders günstige Zusammensetzung mit hohem Stilben- und niedrigem Anthranoidgehalt wurde bei einem mit 38 % Ethanol hergestellten Mazerat beobachtet. Das Potenzial zur Bewältigung invasiver Pflanzen durch die Ernte von Rhizomen, kombiniert mit einfachen Extraktionsverfahren für zusätzliche Wertschöpfung, wurde hervorgehoben. In einer weiteren Untersuchung wurde das erste moderne Profiling von Sekundärmetaboliten des Kernholzes von P. cembra mit UHPLC durchgeführt, wobei 17 Verbindungen charakterisiert werden konnten, einschließlich zwei Stilbenen und drei Flavonoiden, die zum ersten Mal für P. cembra nachgewiesen wurden. Auf die Isolierung von Inhaltsstoffen folgten analytische Tests um die Trennung von Stilbenen, Bibenzylen und Flavonoiden auf verschiedenen Umkehrphasen-Säulenmaterialien zu verbessern. Aus den Blütenköpfen von A. oleracea wurde das Hauptalkylamid Spilanthol neben weiteren Inhaltsstoffe isoliert, und anschließend „natural deep eutectic solvents“ (NADES) auf ihre Spilanthol-Extraktionskapazität getestet. Vielversprechende Ergebnisse wurden für NADES bestehend aus Cholinchlorid in Kombination mit 1,2-Propandiol, Methylharnstoff, Malonsäure oder Zitronensäure erhalten. Die Auswirkungen von Extraktionszeit, Wasserzugabe zu NADES und Extraktionstemperatur wurden untersucht. Anschließend wurden Methoden zur Aufreinigung von Spilanthol aus NADES- und ethanolischen Extrakten mittels SPE mit ethanolischen Lösungen und NMR-Quantifizierung entwickelt. Die Schalen von C. limon wurden als Quelle von Cumarinen mit antiadipogenem Potenzial (Citropten, Bergamottin, 5-Geranyloxy-7-methoxycumarin) untersucht. Ihre Lokalisierung in den Schalenschichten wurde analysiert und ein Vergleich des Cumaringehalts verschiedener kommerzieller Zitronensorten durchgeführt. Bei NADES-Extraktionen wurden die besten Ergebnisse für die Extraktion von Citropten mit Cholinchlorid kombiniert mit Malonsäure, 1,2-Propandiol oder Zitronensäure erzielt, wobei die Ausbeute höher war als beim Referenzlösungsmittel Ethanol. Für Bergamottin und 5-Geranyloxy-7-methoxycumarin wurden ähnliche Ergebnisse erzielt. Die vielversprechendsten NADES-Extraktionsmittel für diese Verbindungen bestanden aus Cholinchlorid und 1,2-Propandiol, obwohl sie eine geringere Extraktionsleistung als Ethanol aufwiesen.Phytochemical investigations are a crucial aspect of natural product research. The diversity of plant species and source materials with varying chemical profiles provides a vast pool for scientific discoveries. In this thesis, traditional and modern extraction methods for bioactive natural products with food-grade and novel solvents, the qualitative and quantitative composition of plant extracts and potential for valorisation of underutilised plant materials were investigated. Analytical techniques primarily involved UHPLC separations with UV and MS detection, supported by the isolation of constituents and NMR spectroscopy. Different morphological parts of the four plant species Reynoutria japonica Houtt. (Polygonaceae), Pinus cembra L. (Pinaceae), Acmella oleracea (L.) R.K. Jansen (Asteraceae) and Citrus limon (L.) Osbeck (Rutaceae) were selected as starting materials. The utilisation of fresh R. japonica rhizomes through simple extractions was examined. A particularly favourable composition with high stilbene and low anthranoid content was observed in a macerate produced with 38% ethanol. The potential of invasive plant management by rhizome harvesting, combined with simple extraction procedures for added value, was highlighted. In another investigation, the first modern profiling of P. cembra heartwood secondary metabolites using UHPLC was conducted, characterising 17 compounds including two stilbenes and three flavonoids reported for P. cembra for the first time. The isolation of constituents was followed by analytical testing to improve separation of stilbenes, bibenzyls and flavonoids on different reversed-phase column materials. The main alkylamide, spilanthol, along with other constituents, was isolated from A. oleracea flower heads before testing natural deep eutectic solvents (NADES) for their spilanthol extraction capacity. Promising results were obtained for NADES composed of choline chloride combined with 1,2-propanediol, methylurea, malonic acid, or citric acid. The effects of extraction time, water addition to NADES and extraction temperature were investigated. This was followed by the development of methods for spilanthol purification from NADES and ethanolic extracts using SPE with ethanolic solutions and NMR quantification. C. limon fruit peels were explored as a source of coumarins with antiadipogenic potential (citropten, bergamottin, 5-geranyloxy-7-methoxycoumarin). Their localisation in peel layers was analysed, and comparison of coumarin content in different commercial lemon varieties was conducted. In NADES extractions, the best results for citropten extraction were achieved with choline chloride combined with malonic acid, 1,2-propanediol, or citric acid, yielding higher amounts than the reference solvent ethanol. Related results were obtained for bergamottin and 5-geranyloxy-7-methoxycoumarin. The most promising NADES extraction agents for these compounds consisted of choline chloride and 1,2-propanediol, though they exhibited lower extraction efficiency than ethanol.vorgelegt von Mag. pharm. Fabian Severin AlperthDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
The concept of relatives in insolvency avoidance with particular regards to the insolvency of legal entities
Mittels der Insolvenzanfechtung hat der Insolvenzverwalter gemäß §§ 27 ff IO die Möglichkeit, bereits getätigte Rechtshandlungen unter bestimmten Umständen den Insolvenzgläubigern gegenüber unwirksam erklären zu lassen. Ist der Anfechtungsgegner ein naher Angehöriger gemäß § 32 IO, kommt es zu einer Beweislastumkehr zugunsten des Insolvenzverwalters. Die Anfechtung wird ihm somit erleichtert. Während sich die Eigenschaft des nahen Angehörigen bei natürlichen Personen insbesondere aus den familiären Beziehungen ergibt, ist dies bei juristischen Personen diffiziler. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, herauszuarbeiten, welche Personen, unter welchen Voraussetzungen unter den Angehörigenbegriff der Insolvenzanfechtung fallen. Der Fokus liegt dabei auf nahe Angehörige juristischer Personen. Jüngste Rechtsprechung erfasst neben den Mitgliedern der Leitungs- und Aufsichtsorgane auch den faktischen Geschäftsführer. Nahe Angehörige sind auch unbeschränkt haftende Gesellschafter sowie Gesellschafter iSd EKEG. Daher wurden die einzelnen Gesellschaftertatbestände der §§ 5 - 11 EKEG analysiert. Nicht nur iSd § 5 EKEG erfasste Gesellschafter werden als nahe Angehörige des Insolvenzschuldners qualifiziert, sondern auch eine mittelbare Beteiligung, abgestimmtes Verhalten oder Treuhandschaft können eine solche Angehörigeneigenschaft begründen. Um die Frage zu klären, ob der Angehörigenkreis durch extensive Auslegung oder Analogie erweitert werden kann oder gar muss, wird auf vor kurzem veröffentlichte Publikationen sowie auf die deutsche Insolvenzordnung zurückgegriffen.In insolvency avoidance the insolvency administrator can contest already executed transactions under certain circumstances and declare them invalid towards the insolvency creditors. If the opponent is a close relative in the sense of § 32 IO of the insolvency debtors, there is a shift in the burden of proof in favor of the insolvency administrator. Therefore it gets easier for him to contest the transaction. The close relatives of a natural persons are mostly determined by family relations. However as a legal entity does not have those it is harder to determine the close relatives. The aim of this thesis is to determine who and under which circumstances ca be a close relative in terms of insolvency avoidance. The focus is on the close relatives of legal entities. Recent jurisdiction included ‘de facto manager’ in the circle of members of the supervisory and management body. Further close relatives of legal entities are general partners as well as shareholders according to the EKEG. Therefore all possibilities of shareholders (§§ 5 – 11 EKEG) were analyzed. Not only the shareholder in the meaning of § 5 EKEG is considered a close relative but also shareholders through indirect investments, concerted action as well as trust arrangement. To find an answer to the question if the circle of close relatives can be expanded through either extensive interpretation or an analogous application recent literature and the German law are reviewed.vorgelegt von Ines HornDiplomarbeit Universität Graz 202
The Complex Langevin equation and the sign problem in QCD
Kann die komplexe Langevin-Gleichung (CLE) das Vorzeichenproblem umgehen, welches inder Quantenchromodynamik (QCD) bei endlicher Baryondichte auftritt? Diese Frage stehtim Vordergrund der vorliegenden Arbeit. Im Laufe des letzten Jahrzehnts wurden zahlreicheArbeiten veröffentlicht, die sich dem Verständnis und der Verbesserung der CLE widmen. Dievorgeschlagene Einführung einer Dynamischen Stabilisierung fügt einen Zusatzterm zum üblichenDrift-Term hinzu, wodurch dessen Imaginärteil reduziert wird und die Simulation einer Simula-tion mit reeller Wirkung näher kommt. Diese zusätzliche Kraft ist allerdings nicht holomorph,was impliziert, dass die Ergebnisse einer solchen Simulation nicht korrekt sein können. Ex-trapoliert man jedoch, mit Hilfe einer Sigmoidfunktion, bis zu dem Punkt, an dem die Kraftverschwindet, so kann man die korrekten Ergebnisse abschätzen. Dafür sind mehrere Simulatio-nen für verschiedene Werte dieser zusätzlichen Kraft notwendig, was eine große Rechenleistungerfordert. In einem Ein-Link-Polyakov-Loop-Modell können diese Kräfte relativ einfach unter-sucht werden, da sich die exakten Resultate über eine simple Integration des Haar-Maßes fürSU(3) berechnen lassen. Die extrapolierten Ergebnisse im Versuchsmodell sind innerhalb derFehler identisch mit den exakten Lösungen, was die Methode validiert und es ermöglicht, sie involler QCD zu testen. Hierbei gelang es, mit der Methode gute Ergebnisse für kleine chemischePotentiale zu erzielen; es tritt jedoch das Problem auf, dass CLE-Simulationen der QCD dieTendenz haben, relativ schnell zu divergieren. Obwohl die Dynamische Stabilisierung diese Di-vergenz reduziert, ist es dennoch schwierig, solche Simulationen mit genügend kleinen Kräften,die eine stabile Extrapolation erlauben, durchzuführen. Ein versteckter Vorteil der Verwendungvon Daten aus verschiedenen Simulationen ist, dass der extrapolierte Fehler oft klein ist, da dieExtrapolation die Daten der verschiedenen Simulationen kombiniert.Can the Complex Langevin equation (CLE) circumvent the sign-problem in non-zero baryonicdensity Quantum Chromodynamics (QCD)? This is the question in focus for this thesis. Overthe past decade, there have been a lot of studies for understanding and improving CLE. Theproposed introduction of Dynamical Stabilization adds an extra term to the drift term, reducingits imaginary part and keeping the simulation closer to that of a real-valued action. This addi-tional force is however not holomorphic and results from these simulations can not be correct.But one can extrapolate, using a Sigmoidal function, to where this force is zero, and get anestimate of the correct results. This requires multiple simulations for various amounts of thisadditional force, which takes a lot of computing power. Using a one-link Polyakov loop model,these forces can be studied relatively easily, as the exact results can be calculated by simplenumerical integration of the Haar measure for SU(3). The extrapolated results from the testmodel are within error identical to the exact solutions, which validates the method, and it can betested on full QCD. Here the method managed to give good results for small chemical potential,but the big issue is that QCD simulations, using CLE, tend to diverge relatively fast. Even asthe dynamical stabilization reduces this divergence, it is still difficult to run these simulationsfor small enough forces, for the extrapolations to be good. A hidden benefit with using datafrom multiple simulations is that the extrapolated error often is quite small, as the extrapolationcombines data from multiple simulations.Michael Westh HansenDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
The ground beetles (Insecta: Coleoptera: Carabidae) of the Reiting Massif (Eisenerz Alps, Styria, Austria)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Laufkäferfauna am Reitingmassiv in der Steiermark, Österreich. Der Gebirgsstock bildet mit dem „Gößeck“ (2214 m) die höchste Erhebung in den Eisenerzer Alpen und zählt zu den Nordalpen. Ziel war es, die Artenvielfalt der Laufkäfer am Reiting zu erfassen und deren Vorkommen in Abhängigkeit von Seehöhe und Lebensraumtyp zu untersuchen. Zudem wurde die Phänologie der Adulttiere analysiert. Entlang eines Höhengradienten (1000 bis 2100 m Seehöhe) wurden an 18 Standorten jeweils fünf Becherfallen im Untersuchungsgebiet eingegraben und im Zeitraum von 21.05.2022 bis 25.09.2022 viermal entleert. Insgesamt konnten 6130 Individuen aus 48 Arten am Reitingmassiv dokumentiert werden. Darunter 16 Arten mit Endemiestatus, wobei Amara cuniculina als einziger Endemit Österreichs in den alpinen Regionen nachgewiesen wurde. Ein erwähnenswerter Fund war Harpalus xanthopus winkleri, der nun als erster gesicherter Nachweis für die Steiermark gilt. Die Artenzahl steht in keiner Korrelation mit der Seehöhe, sondern erreicht ihr Maximum zwischen 1800 m und 1999 m Seehöhe. Vielmehr ist die Zahl der Arten von den Lebensräumen und der dort vorherrschenden Bedingungen abhängig. Die Deckung der Krautschicht sowie auch die Expositionen der Untersuchungsflächen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Beide Faktoren beeinflussen die Bodenfeuchte, die die Artenvielfalt der Laufkäfer begünstigt. Ebenso variiert die Artenzusammensetzung hinsichtlich der Höhe und der dort vorkommenden Lebensräume. Charakterarten der Tieflagen, der höheren Lagen sowie Arten mit einer breiten Höhenamplitude lassen sich deutlich erkennen. In der subalpinen und alpinen Region dominiert ein Hochgebirgs-Karbonatrasen, der mit Pterostichus jurinei, Pterostichus panzeri und Carabus fabricii fabricii typische Vertreter dieses Habitats aufwies. Hygrophile Arten wie Carabus irregularis und Pterostichus transversalis konnten nur in Lebensräumen mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit nachgewiesen werden. Hinsichtlich des jahreszeitlichen Auftretens der Adulttiere konnten auch hier Unterschiede festgestellt werden. Die meisten Individuen wurden Mitte Mai bis Mitte Juni gefangen, während im Herbst die wenigsten Tiere dokumentiert wurden. Vor allem subalpin und alpin vorkommende Arten zeigen die stärkste Aktivität zu Beginn der Sammelperiode, als Anpassung an kurze Vegetationsperioden in höheren Lagen.This study investigates the ground beetle fauna of the Reiting massif in Styria, Austria. With the “Gößeck” (2214 m), the mountain massif forms the highest elevation in the Eisenerz Alps and belongs to the Northern Alps. The aim was to record the species diversity of ground beetles on the Reiting and to investigate their occurrence in relation to altitude and habitat type. In addition, the phenology of the adults was analyzed. Five pitfall traps were placed in the study area at 18 locations along an altitude gradient (1000 to 2100 m above sea level) and emptied four times in the period between 21.05.2022 to 25.09.2022. A total of 6130 individuals from 48 species were documented on the Reiting massif. These included 16 species with endemic status, with Amara cuniculina being the only endemic species in Austria to be recorded in the alpine regions. One notable finding was Harpalus xanthopus winkleri, which is now the first confirmed record for Styria. The number of species does not correlate with altitude, but reaches its maximum between 1800 m and 1999 m above sea level. Rather, the number of species depends on the habitats and the conditions prevailing there. The cover of the herb layer as well as the exposure of the study areas play a significant role. Both factors influence soil moisture, which favors the diversity of ground beetle species. The species composition also varies with altitude and the habitats found there. Character species of the lower altitudes, the higher altitudes and species with a broad altitudinal amplitude can be clearly recognized. In the subalpine and alpine region, a “Hochgebirgs-Karbonatrasen” dominates, with Pterostichus jurinei, Pterostichus panzeri and Carabus fabricii fabricii as typical representatives of this habitat. Hygrophilous species such as Carabus irregularis and Pterostichus transversalis could only be detected in habitats with sufficient soil moisture. With regard to the seasonal occurrence of adults, differences were also observed here. Most individuals were caught from mid-May to mid-June, while the fewest animals were documented in the fall. Especially subalpine and alpine species exhibit the strongest activity at the beginning of the collection period, as an adaptation to short vegetation periods at higher altitudes.vorgelegt von Anna Theresa MoserMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc