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The influence of ESG ratings on stock returns: An examination of the U.S. energy industry
Der Klimawandel hat das wirtschaftliche Handeln stark beeinflusst. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung spielen eine immer größere Rolle. Vor diesem Hintergrund werden ESG-Investitionen, die Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte berücksichtigen, immer wichtiger. ESG-Ratings sollen dabei helfen, Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu bewerten. Ob sie auch etwas über die finanzielle Entwicklung aussagen, ist jedoch umstritten. Manche Studien sehen einen positiven Zusammenhang mit Aktienrenditen, andere finden keinen oder sogar einen negativen Effekt. Diese Arbeit untersucht, ob ESG-Ratings einen Einfluss auf die Aktienrenditen von US-Energieunternehmen haben. Dabei werden sowohl Firmen aus dem Bereich fossiler Brennstoffe als auch solche mit Schwerpunkt auf erneuerbare Energien betrachtet, um mögliche Unterschiede zu erkennen. Mithilfe einer Panelregressionsanalyse wird geprüft, wie sich ESG-Bewertungen und Aktienrenditen im Zeitverlauf zueinander verhalten. Die Analyse zeigt, dass ESG-Ratings im untersuchten Zeitraum keinen spürbaren Einfluss auf die Kursentwicklung der betrachteten Unternehmen hatten. Ein klarer Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeitsbewertung und kurzfristiger finanzieller Leistung konnte nicht festgestellt werden. Daher scheinen ESG-Ratings in der US-Energiebranche derzeit kein verlässlicher Indikator für die Aktienentwicklung zu sein.Climate change has had a major impact on economic activity. Sustainability and social responsibility are playing an increasingly important role. Against this backdrop, ESG investments, which take environmental, social and corporate governance aspects into account, are becoming increasingly important. ESG ratings are intended to help assess companies in terms of sustainability. However, whether they also say something about financial development is controversial. Some studies see a positive correlation with share returns, while others find no or even a negative effect. This paper examines whether ESG ratings have an impact on the stock returns of US energy companies. Both fossil fuel companies and those with a focus on renewable energy are considered in order to identify possible differences. A panel regression analysis is used to examine how ESG ratings and stock returns relate to each other over time. The analysis shows that ESG ratings had no noticeable impact on the share price performance of the companies under review during the period under review. A clear correlation between sustainability ratings and short-term financial performance could not be established. ESG ratings therefore do not currently appear to be a reliable indicator of share performance in the US energy sector.Celine Diethardt, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 57-62Masterarbeit Universität Graz 202
Pharmaceutical aspects of the WHO analgesic ladder, classification and use of drug substances, as well as development of complementary models
Schmerz zählt zu den komplexesten Themen in den Gesundheitswissenschaften. Er betrifft nicht nur körperliche Prozesse, sondern wirkt sich auch auf das emotionale und kognitive Erleben und Empfinden aus. Um eine strukturierte Schmerzbehandlung zu ermöglichen, entwickelte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1986 ein dreistufiges Schema. Dieses war ursprünglich für die Behandlung von Tumorschmerzen gedacht, wird heute jedoch in vielen weiteren Bereichen der Schmerztherapie angewendet. Durch ständig neue wissenschaftliche Erkenntnisse und sich ändernde Anforderungen und Problematiken gilt es, das WHO-Stufenschema aus pharmazeutischer Perspektive zu untersuchen und auf seine Praxistauglichkeit zu überprüfen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das Modell den Anforderungen moderner Schmerztherapien noch gerecht wird, insbesondere bei chronischen, neuropathischen oder noziplastischen Schmerzformen. Es wird angenommen, dass das Schema eine hilfreiche Grundlage bietet, jedoch erweitert und differenzierter betrachtet werden muss, um der Vielfalt individueller Schmerzverläufe Rechnung zu tragen. Die Aufarbeitung erfolgt auf Basis einer systematischen Literatursuche und Bewertung. Dabei werden die im Stufenschema enthaltenen Arzneistoffe hinsichtlich ihres Wirkmechanismus, ihrer pharmakokinetischen Eigenschaften und ihrer klinischen Anwendung beschrieben. Darüber hinaus werden Koanalgetika wie Antidepressiva und Antikonvulsiva sowie nicht medikamentöse Behandlungsansätze wie Physiotherapie, psychologische Begleitung oder andere nicht pharmakologische Therapieansätze einbezogen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass das WHO-Stufenschema nach wie vor eine nützliche Grundstruktur für die Schmerzbehandlung darstellt. Jedoch zeigt sich, dass eine moderne, wirksame Schmerztherapie ein individualisiertes und interdisziplinär abgestimmtes Vorgehen erfordert, das pharmakologische und nicht-pharmakologische Maßnahmen sinnvoll miteinander verbindet.Pain is one of the most complex challenges in healthcare, involving not only physiological mechanisms but also emotional and cognitive dimensions. To address this, the World Health Organization introduced a stepwise model for pain management in 1986, originally aimed at the treatment of cancer-related pain. Today, this model remains a global reference, although its application has expanded to a wide range of non-oncological conditions.This thesis examines the pharmacological basis and therapeutic implications of the World Health Organization (WHO) analgesic ladder. The central question is whether the original three-step model remains suitable for addressing the needs of modern pain therapy, particularly in the context of chronic, neuropathic, and nociplastic pain. The guiding hypothesis is that while the model provides a useful framework, it needs to be adapted to reflect advances in pharmacology and the increasing importance of personalized treatment approaches.Through a systematic review of current literature, the thesis analyzes the classification, mechanism of action, and clinical use of analgesics assigned to each step of the model. It also considers the role of co-analgesics such as antidepressants, anticonvulsants, and local anesthetics, and discusses the relevance of non-pharmacological approaches including physiotherapy, psychological support and other non-pharmacological interventions.The findings suggest that although the WHO model continues to offer clinical value, it does not fully address the diverse range of pain mechanisms encountered in practice today. A more flexible, multimodal approach that is tailored to individual needs and based on interdisciplinary collaboration appears essential for effective and sustainable pain management.vorgelegt von Bisma Enna KreuzthalerMasterarbeit Universität Graz 2025Enthält Zusammenfassung in englischer Sprach
An analysis of selected theatrical productions of Shakespeare's Macbeth
Diese Masterarbeit untersucht die Unterschiede zwischen Theateraufführungen von William Shakespeares Macbeth zur Zeit des Shakespeare’schen Theaters und heutigen Inszenierungen. Da diese Arbeit in einem kulturellen, politischen und sozialen Kontext verankert ist, ist sie im Fachbereich der Kulturwissenschaften angesiedelt. Dabei wird Macbeth nicht nur als literarischer Text, sondern auch als Theaterstück bzw. dramatisches Werk betrachtet. Der theoretische Rahmen dieser Masterarbeit beleuchtet die Konventionen des elisabethanischen Theaters, einschließlich der Elemente Bühnenbild, Publikumsinteraktion, Kostümierung, szenischer Gestaltung and Schauspielpraktiken. Zusätzlich wird auch näher auf Shakespeares vielfältige Rolle als Dramatiker, Schauspieler und Theater-Teilhaber eingegangen.Der analytische Teil der Arbeit konzentriert sich auf zwei zeitgenössische Produktionen abseits des Mainstreams, da beide ausgewählten Aufführungen aus einem pädagogischen bzw. nicht-kommerziellen Kontext stammen. Dies führt zu einem schauspielerzentrierten Erzählen, einem relativ hohen Ausmaß an Texttreue sowie traditionellen Inszenierungsansätzen. Zusätzlich muss erwähnt werden, dass die gewählten Aufführungen einen Vergleich der globalen Rezeption Shakespeares ermöglichen. Die erste analysierte Produktion stammt nämlich von der in den USA befindlichen Bob Jones University, während die zweite Produktion vom in Neuseeland situierten Globe Theatre Dunedin kommt. Schlüsselszenen - Akt 1, Szenen 3 und 7; Akt 2, Szene 2; Akt 3, Szene 4; Act 5, Szene 5 – wurden im Hinblick auf elisabethanische Konventionen analysiert, wobei der Fokus nicht nur auf dem Darstellungsstil und der Bühnentechnik lag, sondern auch auf der psychologischen Figurenentwicklung und auf dem Einsatz moderner Technologie.Die Analyse zeigt, dass beide Produktionen zwar gewisse elisabethanische Elemente beibehalten bzw. umgesetzt haben, wie etwa die minimalistischen Bühnenbilder und die Betonung auf Schauspiel, sie sich aber beispielsweise durch moderne Beleuchtung, Projektionen, Soundeffekte und geschlechterunabhängige Besetzungen unterscheiden. Diese modernen Hilfsmittel verdeutlichen eine bewusste Neukontextualisierung von Shakespeares originaler Materie. Besonders auffällig ist der Wandel in der Art der Darstellung von psychischer und physischer Gewalt: Anstelle expliziter Darstellungen wird in heutigen Inszenierungen nämlich öfter zu symbolischen Gesten, Ton- und Lichteffekten, etc. gegriffen, um dadurch eben emotionale Intensität zu erzeugen, was einen Zugang darstellt, der zeitgenössischen ästhetischen und ethischen Vorstellungen entspricht. Ebenfalls wichtig hervorzuheben, ist das heutige Publikum, das sich passiv und beobachtend gibt, und somit in starkem Kontrast zum aktiven und lauten Publikum der Shakespeare-Zeit steht.Durch den Vergleich von literaturwissenschaftlich erarbeiteten theoretischen Erkenntnissen mit praktischen Bühnenumsetzungen zeigt diese Masterarbeit, dass der theatrale Kern von Macbeth trotz heutzutage veränderter Rahmenbedingungen erhalten bleibt. Darüber hinaus veranschaulicht die Arbeit ebenfalls, wie moderne Umsetzungen bzw. Inszenierungen zwischen historischer Authentizität und zeitgemäßer Theaterpraxis vermitteln.This master’s thesis examines the differences between theatrical performances of William Shakespeare’s Macbeth during the Shakespearean era and those of productions nowadays. As this thesis is embedded in the cultural, political and social context of its time and thus situated within the field of Cultural Studies, Macbeth is considered not only as a literary text but also as a theatrical work. The theoretical framework of this thesis outlines the conventions of Elizabethan theater, including elements such as staging, audience interaction, costuming, scenic design and actor practices. Additionally, Shakespeare’s multifaceted role as playwright, actor and theater shareholder is also examined.The analytical section then focuses on two contemporary productions outside the mainstream, as both selected performances originate from educational or community-based settings rather than from commercial theater. This results in actor-centered storytelling, a relatively high degree of textual fidelity and traditional staging approaches. Additionally, the chosen performances enable a comparison of Shakespeare’s global reception, as the first production, staged by Bob Jones University, is from the USA, and the other performance, produced by the Globe Theatre Dunedin, is from New Zealand. Key scenes – Act 1, Scenes 3 and 7; Act 2, Scene 2; Act 3, Scene 4; Act 5, Scene 5 – were analyzed in relation to Elizabethan conventions, considering performance style, stagecraft, psychological character development and use of technology.Findings show that while both productions incorporate certain Elizabethan conventions, such as minimalistic sets and emphasis on actor-centered storytelling, they also diverge through the use of modern lighting, projections, sound effects and gender-blind casting. Such modern tools illustrate a deliberate recontextualization of Shakespeare’s original material. In particular, the portrayal of psychological and physical violence has shifted: instead of depicting graphic acts on stage, these productions often rely on symbolic gestures, sound cues and lighting to convey emotional intensity, which is an approach aligned with contemporary aesthetic and ethical sensibilities. Moreover, the behavior of the contemporary audience, which tends to be passive and observant, contrasts sharply with the dynamic and participatory engagement typical of Shakespear’s period. By comparing theoretical insights acquired through literary research with practical staging, this thesis demonstrates how Macbeth’s theatrical core endures, even as performance conditions evolve. Additionally, this thesis illustrates how modern adaptations negotiate between historical authenticity and contemporary theatrical practice.vorgelegt von Kathrin Schwarz BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 58-62Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc
Challenges of communication and working relationships in a virtual work setting : virtually connected, physically separated: invisible barriers of collaboration in the digital space
Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, inwiefern virtuelle Kommunikation das Gemeinschaftsgefühl und die Zusammenarbeit in international agierenden Organisationen beeinflusst. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung wird hinterfragt, welche Rahmenbedingungen förderlich oder behindernd auf zwischenmenschliche Bindungen in virtuell organisierten Arbeitsstrukturen wirken. Als Basis dienen leitfadengestützte Interviews mit acht Personen, die regelmäßig oder vollständig ortsunabhängig tätig sind. Die Auswertung dieser erfolgt anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und wird mit induktiv-analytischen Aspekten der Grounded Theory ergänzt. Theorien der sozialen Präsenz, Medienreichhaltigkeit, digitale Kompetenzen und virtuelle Identitätsgestaltung bilden dabei die Grundlage für den Interviewleitfaden. Im Zuge der Ergebnisinterpretation wird deutlich, dass informeller Austausch sowie technische Verlässlichkeit wesentliche Elemente für den Aufbau eines Gefühls der Verbundenheit im virtuellen Arbeitskontext darstellen. Gleichzeitig sind Herausforderungen durch eingeschränkte Kommunikationskanäle, Filtereffekte, fehlende nonverbale Signale und unterschiedliche Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien geprägt. Die Arbeit leistet einen Beitrag für ein besseres Verständnis sozialer Dynamiken im virtuellen Raum und zeigt auf, unter welchen Voraussetzungen die Zusammenarbeit unterstützend gestaltet werden kann.This thesis examines how virtual communication influences a sense of belonging and collaboration within internationally operating organizations. In the context of ongoing digitalization, the study explores which conditions facilitate or impede interpersonal connection in virtually structured work environments. The empirical foundation draws on guideline-based interviews with eight individuals who work either regularly or entirely remotely. The data are analyzed using inductive-analytical aspects of Grounded Theory. The interview guide is developed based on theoretical concepts such as social presence, media richness, digital competences and virtual identity formation. The interpretation of the findings shows that informal interaction and technical reliability are key elements in fostering connection within virtual teams. At the same time, the results highlight challenges related to reduced communication channels, filtering effects, the absence of nonverbal cues and differing levels of digital literacy. The study contributes to a deeper understanding of interpersonal dynamics in virtual contexts and outlines the requirements that can help shape remote collaboration in a supportive way.Julia Kari, BAEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 94-98Masterarbeit Universität Graz 202
Equitable Voting with Many Alternatives
Voting procedures in many democracies satisfy a weak version of fairness called equity (Bartholdi et al., 2021) while violating the standard fairness criterion of anonymity. We study equitable voting procedures when there are more than two alternatives that can be ordered on a left-right political spectrum. While the median of the median voter rule is not a generalized median voter (GMV) rule, we show that it is non-manipulable and equitable. There exist non-manipulable, equitable voting rules with winning coalitions comprising a vanishing fraction of the population. In addition, with the help of some recent group theoretic results, we give conditions under which equity can be used to characterize the class of GMV rules.
JEL Classifications: D63, D71, D72Version of recor
Insect loss in the alpine National Parks of Austria : didactic preparation for students
In der gegenständlichen Masterarbeit wird die Darstellung des aktuellen Themas Insektensterben unter besonderer Berücksichtigung der Endemiten und Aufbereitung für Kinder und Jugendliche verschiedener Altersklassen angestrebt. Insektensterben hat weitreichende Auswirkungen auf die verschiedenen Ökosysteme sowie die menschliche Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig vor allem Kinder und Jugendliche in diesem Bereich aufzuklären und ihnen bewusst zu machen, welche Folgen das Wirbellosen-Sterben mit sich bringt. Im ersten Teil dieser Arbeit wird Allgemeines zum Insektensterben, zu Endemiten sowie zu den Nationalparks in Österreich behandelt. Im Weiteren werden die Bedeutung der Insekten sowie die Ursachen des Insektensterbens erläutert. Der praktische Teil beschäftigt sich mit „Shifting Baselines“, einem Fragebogen, ausgewählten Tiergruppen im alpinen Raum vor allem des Nationalpark Hohe Tauern und der didaktischen Aufbereitung des Themas für Kinder und Jugendliche. Ersteres wurde anhand von „Zeitsprüngen“ mit historischen Ansichtskarten und Interviews analysiert. Die Ergebnisse der Masterarbeit zeigen, dass Insektensterben für die Menschen der Umgebung wahrnehmbar ist und sie bereit sind dem Problem entgegenzuwirken. Die Veränderung der Artenvielalt sowie der Rückgang der Biomasse ist nahezu allen befragten Personen aufgefallen. Als Hauptursachen für das Insektensterben werden die Veränderung der Landschaft, insbesondere die Verbauung und Bodenversiegelung, der Einsatz von Pestiziden sowie die industrielle Landwirtschaft und Überdüngung genannt. Die Gegenüberstellung der ca. 100 Jahre alten Aufnahmen der Gemeinden Obervellach und Reißeck mit Fotos aus dem Jahr 2024 zeigt eine signifikante Veränderung der Landschaft, die insbesondere durch die Entstehung neuer Häuser und Siedlungen gekennzeichnet ist. Der Großteil der befragten Personen sieht die fehlende Bestäubung, die fehlende Nahrung für andere Arten und den Rückgang der Artenvielfalt als großes Problem. Aus diesem Grund ist es wichtig, dem Insektensterben aktiv entgegenzuwirken und Maßnahmen zu setzen. Der Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden und das Anlegen eines insektenfreundlichen Gartens oder Balkons wurden diesbezüglich am häufigsten genannt. Das Insektensterben ist nicht nur der Verlust von Arten, sondern stellt eine große Bedrohung für die Zukunft dar. Es sollte allen bewusst sein, dass gehandelt werden muss, um unsere Insekten- und andere Tierarten in vitalen Populationsgrößen zu erhalten, um damit das Aufrechterhalten der vielfältigen Ökosystemdienstleistungen gewährleisten zu können.The aim of this master's thesis is to present the current topic of insect mortality with a special focus on endemics and to prepare it for children and young people of different age groups. Insect mortality has far-reaching effects on various ecosystems and human society. It is therefore particularly important to educate children and young people in this area and to make them aware of the consequences of invertebrate extinction. The first part of this paper deals with general information on insect mortality, endemics and the national parks in Austria. Furthermore, the importance of insects and the causes of insect mortality are explained. The practical part deals with “Shifting Baselines”, a questionnaire, selected animal groups in the Alpine region, especially in the Hohe Tauern National Park, and the didactic preparation of the topic for children and young people. The former was analyzed using “time leaps” with historical postcards and interviews. The results of the master's thesis show that people in the area are aware of insect mortality and are prepared to counteract the problem. The change in the diversity of species and the decline in biomass was noticed by almost all the people interviewed. The main causes of insect mortality were cited as changes to the landscape, in particular building development and soil sealing, the use of pesticides, industrial agriculture and overfertilization. A comparison of the approximately 100-year-old photos of the municipalities of Obervellach and Reißeck with photos from 2024 shows a significant change in the landscape, which is characterized in particular by the construction of new houses and settlements. The majority of respondents see the lack of pollination, the lack of food for other species and the decline in biodiversity as a major problem. For this reason, it is important to actively counteract insect mortality and take measures. Avoiding the use of pesticides and creating an insectfriendly garden or balcony were mentioned most frequently in this regard. Insect extinction is not just the loss of species, it is a major threat to the future. Everyone should be aware that action must be taken to preserve our insects and other animal species in vital population sizes in order to ensure the maintenance of diverse ecosystem services.Chantal Berger, BEdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Women's employment and family life : the art of reconciling career, further training and parental leave
Das seit Jahren aktuelle Thema der Weiterbildung während des Mutterschutzes und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird in der folgenden Arbeit aufgegriffen. In den ersten Kapiteln dieser Arbeit werden anhand einer Literaturrecherche die Ursachen für den Wandel der Frauenerwerbstätigkeit in den letzten Jahren diskutiert, wie z.B. das geschlechtsspezifische Lohngefälle und die mit der Entscheidung für ein Kind verbundenen Einschnitte in die bisherigen Karrierewege. Es werden Gründe und Überlegungen vorgestellt, die die Bedeutung der Weiterbildung während des Mutterschaftsurlaubs verdeutlichen. Um einen Überblick über die Gründe, die für oder gegen eine Weiterbildung in dieser Phase sprechen, zu erhalten, werden im empirischen Teil Frauen zur Bedeutung und Durchführbarkeit einer Weiterbildung während des Mutterschaftsurlaubs befragt. Dabei werden Leitfadeninterviews geführt und das Datenmaterial gesammelt und ausgewertet. Die Sinnhaftigkeit und Vorteile von New-Work-Konzepten im Hinblick auf das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden sowohl durch Literaturrecherchen als auch durch Interviews näher untersucht. Die Ergebnisse zeigen vor allem, dass die überwiegende Mehrheit der Frauen eine Weiterbildung während des Mutterschaftsurlaubs befürwortet. Die Gründe für die geringe Inanspruchnahme von Weiterbildungsmöglichkeiten liegen vor allem in der Problematik der Kinderbetreuung. Auch Hindernisse wie Arbeitszeiten und Stellenwechsel werden als Schwierigkeiten bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz nach dem Mutterschaftsurlaub genannt. Die regelmäßige Diskussion über die Kinderbetreuung durch Partner oder öffentliche KinderbetreuungseinrichtungenThe topic of continuing education during maternity leave and the compatibility of work and family, which has been relevant for years and still is, is addressed in the following work. The first chapters of this thesis use a literature review to discuss the causes of the change in women's employment in recent years, including the gender pay gap and cuts to previous career paths associated with the decision to have a child. Reasons and considerations are presented that illustrate the importance of continuing education during maternity leave. In order to gain an overview of the reasons for or against further training during this phase, the empirical part aims to survey women with regard to the importance and feasibility of further training during maternity leave. In this process, interviews are conducted with guidelines and the data material is collected and analyzed. The meaningfulness and advantages of New Work concepts with regard to the topic of reconciling work and family are examined in more detail through both literature research and interviews. The results mainly indicate that the vast majority of women support further training during maternity leave. The reasons for the low take-up of further training opportunities are largely due to the problem of childcare. Obstacles such as working hours and changing positions are also cited as difficulties when returning to work after maternity leave. The regular discussion about childcare provided by partners or public childcare facilities also makes it largely clear that women still work with their children more often and for longer than men. Childcare is one of the top 1 problems when it comes to reconciling work and family life and taking part in further training courses during maternity leave.Ervina Zahirovic, Bakk.phil.Masterarbeit Universität Graz 202
Energy-efficient living : the mystery method in physics lessons to promote skills in the field of "energy" at lower secondary level
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Förderung von Kompetenzen im Bereich „Energie“ in der Sekundarstufe I. Ziel dieser Masterarbeit ist die forschungsbasierte Entwicklung eines Mystery‘s, welches entsprechend den Lehrplanzielen der Sekundarstufe I, das Lernen über Energie fördern kann.Gegliedert ist diese Masterarbeit nach dem Modell der Didaktischen Rekonstruktion, das sich einerseits mit der fachlichen Klärung zum Thema Energie sowie andererseits mit der Perspektive der Schüler:innen zum Lernen über Energie befasst. Im ersten Teil dieser Masterarbeit geht es um die thematische Einordnung des „Energiebegriffs“ im Allgemeinen und um die Einbettung im Unterricht mit Fokus auf die Energieerhaltung. Dahingehend wird der „System-Transfer-Ansatz“ als Unterrichtskonzept beschrieben, um das Lernen über Energie in unterschiedlichen physikalischen Kontexten zu beleuchten. Ebenso wird „Energie“ im Kontext der Wirtschafts- und Verbraucher:innenbildung mit Schwerpunkt auf den Zusammenhang zwischen weltweiter Ressourcennutzung und täglichem Konsum thematisiert. Dazu wird das Unterrichtskonzept „Rohstoff-Expedition – Entdecke, was in (d)einem Handy steckt“ vorgestellt. Daran anschließend wird im nächsten Teil dieser Masterarbeit die Mystery-Methode sowie deren Mehrwert für den Unterricht beschrieben. Darüber hinaus befasst sich dieses Kapitel mit fachdidaktischen Zugängen zum Lernen über Energie aus der Perspektive der Lernenden. Dabei wird auf die „Energy-Literacy“ Bezug genommen, um jene Kompetenzen ersichtlich zu machen, welche mit dem Energiekonzept in Verbindung stehen. Außerdem wird auf typische Schüler:innenvorstellungen zum Lernen über Energie und Nachhaltigkeit sowie Erfahrungen und Schwierigkeiten bei der Vermittlung von Energie-Kompetenzen eingegangen. Aus den ersten beiden Teilen der Masterarbeit sind elementare Grundideen und Designkriterien abgeleitet worden, welche die Grundlagen zur Konzeption des Mystery‘s bilden. Das Mystery besteht aus einer Einstiegsgeschichte mit Leitfrage, aus Basiskärtchen und Zusatzkärtchen, Zusatzmaterial, Arbeitsblättern mit Erwartungshorizont und einer Checkliste für Lehrpersonen. Das Mystery wurde von einer Expert:innengruppe erprobt und evaluiert sowie entsprechend adaptiert, um die Qualität für den Einsatz des Mystery‘s im Unterricht zu optimieren.This master's thesis focuses on the development of energy competencies at middle school level. The aim of this master’s thesis is the research-based development of a Mystery that is based on the curriculum goals. The Mystery is intended to instruct the understanding of energy.The structure is based on the Model of Educational Reconstruction, which integrates the clarification of science content of energy and the students’ understanding in learning about energy.The first part is about the theoretical framework of the energy concept and the teaching of energy conservation. In this regard, the System-Transfer-Approach is described as a teaching concept to support learning about energy and to use the idea of energy transfer in different physical contexts. “Energy” is also discussed in the context of economic education and consumer education with a focus on the connection between the global use of resources and daily consumption. According to these aspects, the description of the teaching concept “Rohstoff-Expedition – Entdecke, was in (d)einem Handy steckt” follows.The next section describes the Mystery method and its benefits for use in lessons. In addition, this chapter deals with educational approaches to understand how students think about energy and how to support students in learning about energy. For this purpose, “Energy Literacy” is described in order to highlight those competencies that are associated with the energy concept. Not only experiences in teaching energy skills are explained, but also difficulties in teaching energy skills are identified.This section is dedicated to the conception of the Mystery, which resulted from a summary of the basic ideas and design criteria derived from the first two chapters. The Mystery consists of an introduction story with a key question, basic cards and additional cards, additional material, worksheets with expectations and a checklist for teachers. The Mystery was conducted and evaluated by a group of experts and adapted accordingly in order to optimize the quality of the Mystery for use in the classroom.Katharina BergholdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
The occupational burden of the teaching profession : a study comparing experienced teachers and novice educators
Die beruflich bedingte, zumeist psychische Belastung, welche Lehrpersonen durch Ihren Schulalltag ausgesetzt werden, ist ein des Öfteren diskutiertes Problem in Österreichs Schulen. Besonders anfällig für diese Problematik sind zumeist dienstjüngere Personen, welche mit den neuen Anforderungen im Berufsalltag überfordert werden können. Durch den Umstand, dass eine Lehrperson mit einer Vielzahl von anderen Aufgaben abgesehen von dem herkömmlichen Unterricht im Klassenzimmer beauftragt werden, kann dies bei Berufsunerfahrenen Personen schneller zu einer Belastung führen.Ziel dieser Forschung ist es, dass die Unterschiede in Bezug auf die durch den Beruf der Lehrperson entstehenden Belastungen zu untersuchen und herauszufinden, ob ein Unterschied zwischen Dienstjüngeren- und älteren Lehrpersonen gefunden werden können. Als richtungsweisend für die vorgelegte Studie dient die zu bearbeitende Forschungsfrage: “Inwiefern fühlen sich Lehrpersonen – im Spezifischen JunglehrerInnen – in ihrem Berufsalltag belastet?” und soll Aufschlüsse über die bestehende Problematik in Österreichs Schulen geben.Um die bereits erwähnte Forschungsfrage beantworten zu können, wurden eigens für diese Untersuchung fünf verschiedene Hypothesen erstellt, welche Rückschlüsse auf die Problematik in Österreichs Schulen geben sollen und lauten wie folgt:• JunglehrerInnen, die sich in den ersten fünf Jahren ihrer Berufsausübung befinden, fühlen sich stärker belastet als berufserfahrene Lehrpersonen, die bereits über mehr als fünf Jahre Berufserfahrung verfügen.• Etablierte Lehrpersonen fühlen sich von SchülerInnen und Eltern mehr anerkannt als JunglehrerInnen.• Weibliche Lehrpersonen leiden mehr unter den Belastungen des Berufsalltages als männliche.• Wenn Lehrpersonen in ihrem Privatleben zufrieden sind, dann sind sie weniger belastet in ihrem Beruf.• Wenn die Beziehungen der Lehrpersonen zum Kollegium und zur Schulleitung gut sind, dann sind sie weniger belastet in ihrem Berufsalltag.5Die Verifizierung beziehungsweise Falsifizierung der erstellten Hypothesen erfolgen im Zuge einer quantitativen Forschung, welche sich mit der Belastung durch den Lehrberuf auseinandersetzt. Hierfür wurde ein Fragebogen erstellt und an verschiedenste Lehrpersonen in wiederum verschiedensten beruflichen Altern ausgegeben. Die Kontaktaufnahme mit den ProbantInnen erfolgte in der Regel durch einen E-Mailverkehr oder durch persönliche Gespräche. Mit Hilfe der statistischen Datenanalyse Software SPSS wurden die Ergebnisse der gesammelten Fragebögen digitalisiert und in weiterer Folge mittels der Software ausgewertet und berechnet.Die Auswertung der quantitativen Studie zeigt, dass es innerhalb der beteiligten ProbantInnen keinen sonderlichen Unterschied in Bezug auf die Belastung durch den Lehrberuf und in Rückschluss auf Ihr Dienstalter gibt. Im Bereich der Anerkennung im Schulwesen ergaben die Ergebnisse ebenfalls keine signifikanten Unterschiede der beiden Dienstalter Gruppen. Die Behauptung, dass die Belastung auschlaggebend durch das Geschlecht der Lehrpersonen ist, wurde des weiteren als falsifiziert dargestellt. Die positive Auswirkung eines glücklichen Privatlebens auf die zu behandelnde Problematik erwies sich als korrekt und kann als verifiziert erachtet werden. Ebenfalls positive Rückschlüsse wurden durch die Beziehung innerhalb des Kollegiums und zu der Schulleitung erzielt. Hierbei ist ein gesundes Kollegiales Umfeld mitunter ausschlaggebend für eine nicht aufkommende Belastung. Durch diese Ergebnisse könnte die Behauptung ebenfalls verifiziert werden.Die Aufgestellte Forschungsfrage kann im Zuge dieser Forschung und durch die vorliegenden Ergebnisse der Fragebögen somit wie folgt beantwortet werden. Personen, welche erst seit kurzer Dauer im Beruf der Lehrperson aktiv sind, weisen keine höheren oder stärkeren Belastungen auf als Lehrpersonen, welche diesen Beruf schon über einen längeren Zeitraum ausüben.The work-related, primarily psychological stress that teachers experience in their daily school routines is a frequently discussed issue in Austrian schools. Particularly vulnerable to this problem are often younger, less experienced teachers who may feel overwhelmed by the new demands of the job. The fact that teachers are tasked with a variety of responsibilities beyond conventional classroom teaching can lead to stress, especially for those new to the profession. The aim of this research is to examine the differences in job-related stress among teachers and to determine whether a distinction can be made between less experienced and more experienced teachers. This study is guided by the research question: "To what extent do teachers—specifically early-career teachers—feel stressed in their daily professional life?" The goal is to shed light on this issue in Austrian schools.To answer the research question, five specific hypotheses were formulated, aimed at offering insights into the problem within Austrian schools. The hypotheses are as follows:• Early-career teachers, within their first five years of teaching, experience greater stress than experienced teachers with more than five years of professional experience.• Experienced teachers feel more recognized by students and parents than early-career teachers.• Female teachers suffer more from the stresses of daily professional life than their male counterparts.• Teachers who are satisfied in their private lives experience less job-related stress.• Teachers with good relationships with their colleagues and school leadershipexperience less job-related stress.The verification or falsification of these hypotheses is carried out through quantitative research focusing on the stress associated with the teaching profession. For this purpose, a questionnaire was developed and distributed to various teachers at different stages of their careers. Contact with participants was typically established via email or personal interviews. The data collected from the questionnaires were digitized and analyzed using the statistical software SPSS.The results of the quantitative study indicate no significant difference in job-related stress between early-career and experienced teachers. Similarly, no notable differences were found regarding recognition within the school system between the two groups. The hypothesis that7stress is significantly influenced by the teacher's gender was also falsified. However, the hypothesis that satisfaction in one’s private life has a positive impact on reducing job-related stress was verified. Additionally, positive relationships with colleagues and school leadership were found to be significant in alleviating stress, thus verifying the corresponding hypothesis. In conclusion, the research question can be answered as follows: Early-career teachers do not experience higher or more severe levels of stress compared to teachers who have been in the profession for a longer period.Nikolaus Holzer, BEdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Securing knowledge in times of the retirement wave : illustrated by the example of public administration in Styria
Die bevorstehende Pensionierungswelle bringt, vor allem in der öffentlichen Verwaltung, neben dem Abgang zahlreicher wertvoller Mitarbeiter*innen auch den potenziellen Verlust von über Jahre aufgebautem Wissen mit sich. Aufgrund dessen stellt sich diese Masterarbeit die Frage, wie steirische Organisationen der öffentlichen Verwaltung mit der Gefahr des Verlusts relevanten Wissens durch ausscheidende Arbeitskräfte in Zeiten der Pensionierungswelle umgehen. Dafür soll untersucht werden, welche Methoden zur Wissenssicherung genutzt und auch als erfolgreich eingeschätzt werden. Um die Problematik darzustellen und ein allgemeines Verständnis für die Thematik zu schaffen, wird in den ersten drei inhaltlichen Kapiteln ein theoretisches Fundament geschaffen. Dabei werden der Wissensbegriff ausführlich behandelt, das Wissensmanagement mit Fokus auf die Wissenssicherung beleuchtet und die öffentliche Verwaltung Österreichs und der Steiermark inklusive ihrer Entwicklung untersucht. Darauf aufbauend wurde eine empirische Forschung via standardisierten Fragebogen, mit steirischen Organisationen auf allen Verwaltungsebenen als Zielgruppe, durchgeführt. Die Vorgehensweise und Ergebnisse werden im vierten Kapitel dargestellt. Durch die Kombination theoretischer und empirischer Erkenntnisse werden im fünften Kapitel Handlungsempfehlungen ausgearbeitet. Dabei stellen sich die Etablierung und kontinuierliche Weiterentwicklung eines aktiven Wissensmanagements als unerlässlich heraus. Zudem obliegt es den Führungskräften, sich über mögliche Methoden zur Wissenssicherung und -weitergabe zu informieren, um in weiterer Folge eine angepasste Kombination aus Personalisierungs- und Kodifizierungsmethoden verankern zu können. Neben bewussten Wissenssicherungsprozessen soll auch ein unstrukturierter Wissenstransfer gefördert werden, um einem potenziellen Verlust relevanten Wissens erfolgreich entgegenzuwirken.The impending wave of retirements, especially in public administration, not only entails the departure of numerous valuable employees but also the potential loss of knowledge that has been accumulated over the years. This master's thesis therefore poses the question of how Styrian public administration organizations deal with the risk of losing relevant knowledge due to departing employees in times of the retirement wave. The aim is to investigate which methods are used to secure knowledge and which are also considered successful. In order to present the problem and create a general understanding of the topic, the first three chapters lay a theoretical foundation. They discuss the concept of knowledge in detail, examine knowledge management with a focus on knowledge retention, and analyze the public administration in Austria and Styria, including its development. Building on this, empirical research was conducted using a standardized questionnaire with Styrian organizations at all administrative levels as the target group. The approach and results are presented in the fourth chapter. By combining theoretical and empirical findings, recommendations for action are developed in the fifth chapter. The establishment and continuous development of active knowledge management proved to be essential. In addition, it is the responsibility of managers to find out about possible methods for securing and passing on knowledge in order to be able to subsequently anchor an adapted combination of personalization and codification methods. In addition to conscious knowledge retention processes, unstructured knowledge transfer should also be promoted to successfully counteract a potential loss of relevant knowledge.Michael Pressl, BAMasterarbeit Universität Graz 202