University of Graz

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    Interpreting in disaster settings : the gap between theory and practice

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    Die zentrale Bedeutung von Dolmetscher:innen in Krisensituationen wird oft hervorgehoben – doch wie effektiv wird ihre Rolle in der Praxis im Katastrophenfall tatsächlich umgesetzt? Diese Arbeit untersucht anhand von Experteninterviews und Literaturanalysen bestehende Herausforderungen in der mehrsprachigen Krisenkommunikation. Obwohl Theorie und Praxis nicht unüberbrückbar auseinanderliegen, bestehen spezifische Defizite, die linguizistische Strukturen begünstigen und lokale Bevölkerungsgruppen benachteiligen können. Besonders kritisch zeigt sich hierbei die unzureichende Unterstützung von Minderheitensprachen. Zudem wird deutlich, dass Dolmetscher:innen neben sprachlichen Kompetenzen eine umfassende physische, psychologische und ethische Vorbereitung benötigen. Als zentrale Lösungsansätze empfiehlt die vorliegende Arbeit klare ethische Richtlinien, ein Buddy-System zwischen erfahrenen und weniger erfahrenen Dolmetscher:innen sowie eine vertiefte Kooperation zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Um künftige Katastrophenkommunikation inklusiver und effektiver zu gestalten, werden eine stärkere Sensibilisierung der verantwortlichen Institutionen sowie innovative Forschungsansätze empfohlen.Interpreters are critical for effective communication in crisis situations—but how well does disaster management actually integrate their role into practice? Using expert interviews and literature analyses, this study explores existing challenges in multilingual crisis communication. While theory and practice are not irreconcilably disconnected, notable deficiencies remain, fostering linguicist structures that potentially disadvantage local populations. This thesis underscores the necessity of comprehensive physical, psychological, and ethical training to equip interpreters effectively for demanding situations. Recommended strategies include implementing clear ethical guidelines, establishing a buddy system pairing experienced and less experienced interpreters, and deepening cooperation between governmental and non-governmental organizations. Ultimately, this research calls for increased awareness among decision-makers and innovative research efforts, laying the foundation for a future where multilingual crisis communication is not only efficient but also genuinely inclusive.vorgelegt von Başak Özay, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Text überwiegend Deutsch; einzelne Passagen türkisch, teilweise mit deutscher Übersetzung oder Englisc

    Minimalism: good for the environment, good for me?

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    Minimalismus hat in den letzten Jahren an Bekanntheit zugenommen, dabei werden oft die vielen Vorteile für das psychische Wohlbefinden und die Umwelt betont. Mit Minimalismus ist ein konsumarmer Lebensstil gemeint, für den sich Personen freiwillig und proaktiv entscheiden. „Weniger ist mehr“ bedeutet in diesem Kontext, weniger zu besitzen, um sich mehr auf andere, nichtmaterielle Aspekte des Lebens konzentrieren zu können. Es konnten bereits Zusammenhänge zwischen Minimalismus und psychischem Wohlbefinden ausfindig gemacht werden, wobei die genauen Wirkmechanismen noch unklar sind. Bislang mangelt es zudem an Forschungsarbeiten und Messinstrumenten zum Thema Minimalismus im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen dieser korrelativen Studie wurden zwei Minimalismus-Fragebögen ins Deutsche übersetzt und gemeinsam mit Fragebögen zum psychischen Wohlbefinden (Flourishing, Depression, Stress) und Umweltbewusstsein in einer Online-Umfrage dargeboten (N = 459). In der Stichprobe befanden sich 384 Frauen, 67 Männer und 8 Personen mit einer anderen Geschlechtsidentität. Das durchschnittliche Alter betrug 32 Jahre (M = 32.08; SD = 11.72). Es wurden ein positiver Zusammenhang zwischen Minimalismus und Flourishing sowie negative Zusammenhänge von Minimalismus mit Depression und Stress hypothetisiert. Die Annahmen zu Flourishing und Depression konnten bestätigt werden, nicht aber zu Stress. Zudem konnte die Hypothese bestätigt werden, dass die Befriedigung der psychologischen Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit den Zusammenhang von Minimalismus und Flourishing vermittelt. Eine minimalistische Lebensweise kann nicht nur für das Individuum, sondern auch für die Umwelt als Ganzes Vorteile haben, da ein positiver Zusammenhang zwischen Minimalismus und Umweltbewusstsein festgestellt werden konnte.Minimalism has become increasingly well-known in recent years, with the many benefits for mental well-being and the environment often being emphasised. Minimalism refers to a low-consumption lifestyle that people choose voluntarily and proactively. In this context, ‘less is more’ means owning less in order to be able to focus more on other, non-material aspects of life. Links between minimalism and psychological well-being have already been identified, although the exact mechanisms of action are still unclear. To date, there has also been a lack of research and measurement instruments on the subject of minimalism in German-speaking countries. As part of this correlative study, two minimalism questionnaires were translated into German and presented together with questionnaires on psychological well-being (flourishing, depression, stress) and environmental awareness in an online survey (N = 459). The sample consisted of 384 women, 67 men and 8 people with a different gender identity. The average age was 32 years (M = 32.08; SD = 11.72). A positive correlation between minimalism and flourishing and negative correlations between minimalism and depression and stress were hypothesized. The assumptions on flourishing and depression were confirmed, but not on stress. In addition, the hypothesis that the satisfaction of the basic psychological needs for autonomy, competence and belongingness mediates the connection between minimalism and flourishing was confirmed. However, a minimalist lifestyle could have benefits not only for the individual, but also for the environment as a whole, as a positive correlation between minimalism and environmental awareness was found.eingereicht von Hannah Sophie VytiskMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    The problems in the reorganisation process of a "professional club" in the Österreichische Fußball-Bundesliga

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    Die vorliegende Arbeit behandelt die Herausforderungen und rechtlichen Probleme, die sich im Sanierungsverfahren eines als Kapitalgesellschaft ausgegliederten „Profivereins“ der Österreichischen Fußball-Bundesliga (ÖFBL) ergeben. Dabei steht insbesondere das Spannungsverhältnis zwischen den Regelungen des österreichischen Insolvenzrechts und den sportrechtlichen Bestimmungen der ÖFBL im Fokus.Einen zentralen Aspekt bildet die Gegenüberstellung der Insolvenzordnung mit den sportrechtlichen Regularien, welche sich von FIFA, UEFA und ÖFB auf die Bundesliga und ihre Mitglieder niederschlagen. Während das Insolvenzrecht darauf abzielt, Unternehmen durch Sanierungsmaßnahmen wieder wettbewerbsfähig zu machen und für Gläubiger ihre bestmögliche Befriedigung sicherzustellen, verfolgen die Regularien der ÖFBL primär den Schutz der sportlichen Integrität ihres Wettbewerbs. Dies zeigt sich unter anderem in den Bestimmungen zum Zwangsabstieg und dem Punkteabzug, die für einen insolventen Profibetrieb und dessen Gläubiger erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen zur Folge haben können und das insolvenzrechtliche Instrument der Sanierung nur unter erschwerten Bedingungen zugänglich machen. Diese Auswirkungen bekräftigen den Antagonismus dieser parallel anzuwendenden Bestimmungen abermals und bieten Anlass für eine Analyse über die Rechtmäßigkeit einer Zwangsabstiegsklausel.Darüber hinaus werden die praktischen Herausforderungen eines Sanierungsverfahrens untersucht. Hierbei stehen Fragen im Mittelpunkt, die für Insolvenzverwalter in den jeweiligen Verfahrensabschnitten aufkommen können. So wird aufgezeigt, welche Entscheidungen schon in der Prüfphase zu treffen sind und welche Gefahren ein unüberlegter Zeitpunkt zur Insolvenzantragstellung birgt. Die Arbeit beleuchtet zudem, inwiefern gewisse Verbandsvorgaben den Erfolg eines Sanierungsplans beeinflussen können und welche Handlungsspielräume dabei für Insolvenzverwalter bestehen.Ein besonderes Augenmerk liegt schließlich auf der Frage, ob und inwieweit eine Anpassung der derzeitigen sportrechtlichen Regelungen erforderlich ist, um insolventen Vereinen eine realistischere Sanierungsperspektive bieten zu können. Anhand von Praxisfällen und internationalen Verbandsbestimmungen werden mögliche Lösungsansätze erörtert. Die Analyse zeigt, dass die derzeitige Rechtslage erhebliche Hürden für die Sanierung von Profivereinen aufweist und mit großer Rechtsunsicherheit behaftet ist. Eine mögliche Lösung könnte die Einführung eines einheitlichen Sportrechtskodex durch den österreichischen Gesetzgeber darstellen. Ein solcher Erlass könnte die Interessen von Gläubigern, Vereinen und Profibetrieben sowie von Spielern und der Liga gleichermaßen berücksichtigen und für mehr Rechtssicherheit sorgen.This thesis deals with the challenges and legal problems that arise in the reorganisation proceedings of a ‘professional club’ of the Österreichische Fußball-Bundesliga (ÖFBL) that has been spun off as a corporation. In particular, it focuses on the tension between the provisions of Austrian insolvency law and the sports law provisions of the ÖFBL.A central aspect is the comparison of the Insolvency Code with the sports law regulations that are imposed by FIFA, UEFA and the Austrian Football Association on the Bundesliga and its members. While insolvency law aims to make companies competitive again through reorganisation measures and to ensure the best possible satisfaction for creditors, the ÖFBL's regulations primarily aim to protect the sporting integrity of its competition. This is reflected, among other things, in the provisions on compulsory relegation and the deduction of points, which can have considerable economic consequences for an insolvent professional club and its creditors and make the insolvency law instrument of reorganisation only accessible under more difficult conditions. These effects reaffirm the antagonism of these parallel provisions and provide an opportunity to analyse the legality of a compulsory relegation clause.In addition, the practical challenges of reorganisation proceedings are examined. The focus here is on questions that can arise for insolvency administrators in the respective stages of the proceedings. For example, it is shown which decisions need to be made in the examination phase and what dangers an ill-considered time to file for insolvency harbours. The work also sheds light on the extent to which certain association requirements can influence the success of a reorganisation plan and what scope for action exists for insolvency administrators.Finally, particular attention is paid to the question of whether and to what extent current sports law regulations need to be adapted in order to offer insolvent clubs a more realistic prospect of reorganisation. Possible solutions are discussed on the basis of practical cases and international association regulations. The analysis shows that the current legal situation presents considerable hurdles for the reorganisation of professional clubs and is fraught with legal uncertainty. One possible solution could be the introduction of a standardised sports law code by the Austrian legislator. Such an enactment could take into account the interests of creditors, clubs and professional organisations as well as players and the league in equal measure and ensure greater legal certainty.vorgelegt von Constantin WachschützDiplomarbeit Universität Graz 202

    FNMA Magazin / Wenn die Hochschule verstummt. Ein visionäres Gedankenspiel

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    Version of recor

    Berufs- und Wirtschaftspädagogik Online / Theorie und Praxis revisited: Lernortkooperation für Service-Learning-Module in der Wirtschaftspädagogik mitkünstlicher Intelligenz gestalten

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    Das Verhältnis von Theorie und Praxis rückt immer dann in den Vordergrund, wenn es um die Implementation von Theorie geht oder um universitäre Lehrangebote, die sich explizit auf Problemstellungen in Praxisfeldern beziehen. Das gilt auch für die Gestaltung von Service-Learning-Modulen. Im Beitrag gehen wir der Frage nach, welche neuen didaktischen Gestaltungsmöglichkeiten sich aus der Anwendung künstlicher Intelligenz (KI) ergeben, wenn die Lernorte Universität und Zivilgesellschaft verbunden werden sollen. Dazu nehmen wir sowohl didaktische Funktionen in den Blick, die KI übernehmen kann, aber auch Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Obwohl das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis auch mit KI bestehen bleiben wird, ergeben sich dadurch doch neue Perspektiven für die Gestaltung von Studienmodulen.The relationship between theory and practice is of particular importance when it comes to the implementation of theory or to study modules that explicitly address problems in practical fields. This also applies to the design of service learning modules in business education. In this paper, we examine the question of which new didactic design possibilities arise from the use of artificial intelligence (AI) when learning across university and civil society contexts and how these contexts can be interlinked. To this end, we examine the didactic functions that AI can take on and the challenges that arise. Even if tensions between theory and practice will continue to exist also with AI, new perspectives are opening up for designing study modules

    Contemporary Southeastern Europe / Borderland Narratives and Regional Identity: The Role of Security Stereotypes in Shaping Discourses on EU Enlargement in the Western Balkans

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    The article explores the dynamics of the establishment of the Western Balkans’ regionalidentity, emphasising the European Union’s (EU) influential role in shaping this identity amidst ongoing EU integration challenges, focusing on the perception of the region as a borderland of Europe. The main hypothesis in the article is that enduring Balkanistic narratives, which include perception of the region as a borderland that requires Western supervision continue to shape perceptions of the (Western) Balkan identity, particularly within the context of the EU accession. Starting from a brief overview of their origins, the article focuses on the analysis of security-related stereotypes, which are associated with the position of a borderland and their role in shaping contemporary debates on EU enlargement in the Western Balkans. Based on discourse analysis of public statements and speeches made by the EU officials in the period from 2014 to 2024, the research provides insights into how these stereotypes are interpreted in political statements about security aspects of enlargement, assessing their implications on perception of the regional identity

    The role of the manager : professional communication in the phases of team development

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    Effektive Kommunikation ist ein entscheidender Faktor, um Wertschätzung zu vermitteln und Mitgefühl auszudrücken. Führungskräfte sind regelmäßig gefordert, Gespräche mit Mitarbeiter:innen zu führen – etwa zur Zieldefinition oder zur Weitergabe von Vorgaben. Ein solides Verständnis kommunikativer Prozesse und Grundlagen ist dafür essenziell.Kommunikation umfasst jedoch mehr als nur das gesprochene Wort. Auch nonverbale Signale wie Körpersprache, Mimik, Augenkontakt und die räumliche Positionierung spielen eine wichtige Rolle. Insbesondere in Einrichtungen des Gesundheitswesens ist die kontinuierliche Teamentwicklung ein Schlüsselfaktor für nachhaltigen Erfolg und aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken.Ein gut eingespieltes Team trägt zu einer klar strukturierten und effizienten Arbeits-weise bei und wirkt sich positiv auf das gesamte Arbeitsklima aus. Mitarbeiterzufriedenheit kann gesteigert, die Qualität verbessert und langfristig auch Kosten reduziert werden. Führungskräfte übernehmen in diesem Kontext eine aktive Rolle, indem sie Teams durch die verschiedenen Entwicklungsphasen begleiten und unterstützen.Wichtig ist dabei zu verstehen, dass es sich bei Teamentwicklung nicht um einen ein-maligen Prozess handelt. Gerade bei Veränderungen – wie dem Eintritt neuer Team-mitglieder, dem Weggang erfahrener Kolleg:innen oder strukturellen Anpassungen – kann es notwendig sein, frühere Phasen erneut zu durchlaufen.Ein wesentliches Merkmal erfolgreicher Führung besteht darin, die eigene Kommunikation an die jeweilige Entwicklungsstufe des Teams anzupassen. Die Führungskraft beeinflusst maßgeblich die Kommunikationskultur innerhalb eines Teams und trägt damit zum langfristigen Teamerfolg bei.Effective communication plays a vital role in expressing appreciation and empathy. Managers are regularly required to engage in conversations with employees—for in-stance, to define objectives or to pass on organizational guidelines. A solid under-standing of fundamental communication principles and processes is essential for ful-filling this role successfully.Communication involves more than just spoken language. Non-verbal cues such as body language, facial expressions, eye contact, and spatial behavior are also crucial. In healthcare organizations in particular, continuous team development is a key factor for long-term success and has become an integral part of everyday professional life.A well-functioning team supports structured and efficient workflows and has a posi-tive impact on the overall working atmosphere. It can lead to increased employee sat-isfaction, improved quality, and long-term cost reduction. Leaders play an active role in promoting these processes by supporting teams throughout their various develop-ment phases.It is important to recognize that team development is not a one-time event. Especially in times of change—such as the arrival of new employees, the departure of experi-enced staff, or organizational restructuring—teams may need to revisit earlier stages of development.One of the key leadership competencies is the ability to adapt communication to the team’s current stage of development. A team’s communication culture is significantly shaped by its leadership, which strongly influences long-term success.Daniela MeitzMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Promoting physical activity among people with intellectual disabilities : a document analysis of important political and institutional guidelines, policies, and frameworks

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    Das Forschungsinteresse der vorliegenden Masterarbeit lag in der Durchführung einer Dokumentenanalyse, um verschiedene politische und institutionelle Handreichungen, Richtlinien und Rahmenbedingungen systematisch auf Begriffe und Zielsetzungen zur Bewegungsförderung zu untersuchen. Die Stichprobe (N=19) umfasste Maßnahmen- und Strategiekonzepte zur gesundheitsförderlichen Bewegung sowie gesetzliche Rahmenbedingungen und Leistungsbeschreibungen für Einrichtungen und Unterstützungsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen. Ein wesentliches Ergebnis der Analyse ist, dass Bewegungsförderung in den untersuchten gesetzlichen Rahmenbedingungen nur wenig bis gar nicht thematisiert wird. Um diesen Aspekt genauer zu untersuchen, wurden leitfadengestützte Interviews mit Menschen mit (intellektueller) Beeinträchtigung (N=3) geführt, die eine Leistung nach der Steiermärkischen Leistungs- und Entgeltverordnung (LEVO-StBHG) in Anspruch nehmen. In der wissenschaftlichen Literatur werden häufig Angehörige, Pflegekräfte und Betreuer*innen als Auskunftspersonen zu bewegungsrelevanten Gesundheitsthemen herangezogen. In dieser Studie lag der Fokus bewusst auf der Erfassung der Perspektive von Menschen mit (intellektueller) Beeinträchtigung. Die Interviews verdeutlichten, dass Bewegungsförderung in einer Einrichtung für und mit Menschen mit Beeinträchtigungen eine wichtige Rolle spielt. Neben dem Wunsch nach mehr Partizipation bei der Organisation und Gestaltung von Bewegungsangeboten wurden vor allem die positiven sozialen Effekte sowie der Spaß und die Freude an Bewegung als wesentliche Faktoren für ein gelungenes Angebot hervorgehoben.The research focus of this master's thesis was to conduct a document analysis to systematically examine various political and institutional handbooks, guidelines, and frameworks for terms and objectives related to physical activity promotion. The sample (N=19) included measures and strategy concepts for health-promoting physical activity, as well as legal frameworks and service descriptions for facilities for and with people with disabilities. A key finding of the analysis is that physical activity promotion is addressed little to not at all in the legal frameworks examined. To investigate this aspect in more detail, guided interviews were conducted with people with (intellectual) disabilities (N=3) who receive services under the Styrian Benefits and Remuneration Ordinance (LEVO-StBHG). While the scientific literature often uses relatives, nursing staff, and caregivers as the primary informants on physical activity-related health topics, the focus of this study was on capturing the perspective of people with (intellectual) disabilities. The interviews made it clear that promoting physical activity plays an important role in a facility for and with people with disabilities. In addition to the desire for greater participation in the organization and design of physical activity programs, the positive social effects, as well as fun and enjoyment, were highlighted as crucial factors for a successful program.Autorin: Simone Neumeister, B.A.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

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