University of Graz

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    The business agent in transition from rational to moral agent : integration of empathy and responsibility in the world of economic models and practical business ethics

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    Diese Arbeit untersucht, welches neue Menschenbild eines moralisch handelnden Wirtschaftssubjekts gestaltet, theoretisch integriert und didaktisch verankert werden kann, um den komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Die zentrale Fragestellung gliedert sich in vier Teile:•Wie hat sich das Menschenbild des Homo Oeconomicus historisch entwickelt?•Welches ethische Menschenbild eines Wirtschaftssubjekts ist für globale Herausforderungen erforderlich?•Wie kann dieses Menschenbild in ökonomische Modelle integriert werden?•Welche pädagogischen und didaktischen Ansätze können diese ethische Orientierung in der Praxis vermitteln?Zunächst wird die Frage nach der Gestalt eines zukunftstauglichen Wirtschaftsmodells diskutiert und dargelegt, weshalb sich das marktliberale Modell der Neoklassik aufgrund seiner eingeschränkten sozialen und ökologischen Tragfähigkeit dafür nicht mehr eignet. Um die zentralen Parameter eines zukunftsfähigen Wirtschaftsmodells zu veranschaulichen, wird das Donut-Modell von Kate Raworth herangezogen.Auf dieser Basis widmet sich die Arbeit der Entwicklung des neuen Menschenbildes eines zukunftsfähigen Wirtschaftssubjektes, indem sein moralisch/ethischer Handlungsrahmen entlang der fünf ethischen Leitmotive diskutiert und auch anhand von Rollendifferenzierungen, etwa als Unternehmer, Konsument oder staatlicher Akteur, analysiert wird. Die wesentlichen Kriterien des neuen Wirtschaftssubjekts werden im Vergleich zum klassischen Homo Oeconomicus dargelegt und durch die Beschreibung eines realitätsnahen Verhaltensmodells ergänzt.Parallel zur inhaltlichen Entwicklung wird die Integration dieses Subjekts in ökonomische Modelle unter Berücksichtigung der Fortschritte in Ökonometrie und KI-gestützten Simulationen erörtert. Über ihre theoretische Fundierung hinaus zeigt die Arbeit, wie essentiell eine Empathie und ethische Reflexion fördernde (wirtschafts)pädagogische Orientierung ist, um nachhaltigere wirtschaftliche Handlungsfähigkeit zu unterstützen. Deshalb verfolgt die Arbeit auch eine an Praxis und Pädagogik ausgerichtete Orientierung, indem sie – insbesondere im Kontext des gesellschaftlichen Wertepluralismus – die zentrale Rolle der Empathiefähigkeit mit der ihr zugrundeliegenden Kernkompetenz des Perspektivenwechsels besonders hervorhebt. Es wird aufgezeigt, wie die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel gezielt (wirtschafts)pädagogisch gefördert und als Leitlinie für nachhaltiges wirtschaftliches Handeln verankert werden kann. Dabei wird insbesondere auf die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn sowie auf aktuelle Entwicklungen der reflexiven Wirtschaftspädagogik eingegangen.Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf verschiedene didaktische Ansätze zur Förderung ethischer Handlungsfähigkeit, insbesondere des Perspektivenwechsels. Dazu dienen die klassischen Reflexionsformate wie Gedankenexperimente, und interaktive Methoden wie Rollenspiele und Forumtheater. Durch technologischen Fortschritt werden schließlich durch immersive Ansätze wie Virtuelle Realität noch intensivere Erfahrungen fremder Perspektiven ermöglicht.Ein zusätzliches Ziel der Arbeit ist es, die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Ethik in einem Punkt klarer zu konturieren, indem die Bedeutung Adam Smiths als Moralphilosoph herausgearbeitet wird.This work examines which new image of a morally acting economic subject can be designed, theoretically integrated and didactically anchored in order to meet the complex challenges of the 21st century. The central question is divided into four parts:•How has the human image of homo economicus developed historically?•What ethical conception of the human being of an economic subject is required for global challenges?•How can this image of man be integrated into economic models?•Which educational and didactic approaches can be used to transfer this ethical orientation in practice?Firstly, the question of the shape of a sustainable economic model is discussed and it is explained why the market-liberal neoclassical approach is no longer suitable due to its limited social and ecological sustainability. Kate Raworth's doughnut model is used to illustrate the central parameters of a sustainable economic model.On this background, the work is dedicated to the development of the new human image of a sustainable economic subject by discussing its moral/ethical framework of action along the five ethical guidelines and analyzing it based on role differentiations, for example as an entrepreneur, consumer or governmental actor. The essential criteria of the new economic subject are presented in comparison to the classic homo economicus and supplemented by the description of a realistic behavioural model.Parallel to the development of the content, the integration of this subject into economic models is discussed, considering the progress made in econometrics and AI-supported simulations. Beyond its theoretical foundation, the work shows how essential an (business) educational orientation that promotes empathy and ethical reflection is in order to support more sustainable economic behaviour. For this reason, the work also pursues a practical and educational orientation by emphasising the central role of empathy and the underlying core competence of changing perspectives, particularly in the context of social value pluralism. It shows how the ability to change perspectives can be specifically promoted in (business) education and anchored as a guideline for sustainable economic behaviour. In particular, Ruth Cohn's theme-centred interaction and current developments in reflexive business education are discussed.The thesis concludes with an outlook on various didactic approaches to promote ethical behaviour, particularly a change of perspective. Classical reflection formats such as thought experiments and interactive methods such as role-playing games and forum theatre are used for this purpose. Finally, technological progress enables even more intensive experiences of other perspectives through immersive approaches such as virtual reality.An additional aim of the work is to outline the interface between economics and ethics more clearly by emphasizing the importance of Adam Smith as a moral philosopher.vorgelegt von Mag. rer. soc. oec. Ingrid Seidl, EMBA HSGZusammenfassung auf Deutsch und EnglischMasterarbeit Universität Graz 202

    Speaking anxiety in french lessons during the covid-19 pandemic

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    Die COVID-19-Pandemie hat den traditionellen Fremdsprachenunterricht in Österreichs Schulen und weltweit erheblich gestört und einen schnellen Übergang zu digitalen Lernumgebungen erfordert. In dieser Masterarbeit werden die Auswirkungen des digitalen Unterrichts auf die Sprechangst im Französischunterricht während der Pandemie untersucht. Basierend auf einer umfassenden Analyse der vorhandenen Literatur wird die Dynamik der Sprechangst im Fremdsprachenerwerb erforscht.Ein quantitatives Forschungsdesign wurde angewendet, um Daten durch eine Online-Befragung von SchülerInnen der Sekundarstufe II eines österreichischen Gymnasiums zu erheben, die während der Pandemie am digitalen Französischunterricht teilgenommen haben. In dieser Arbeit wird die Dynamik der Sprechangst im konventionellen und digitalen Französischunterricht untersucht und deren Einfluss auf die Entwicklung der mündlichen Sprachkompetenz analysiert. Die Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass das psychische Wohlbefinden, die soziale Unterstützung und eine konstruktive Fehlerkultur zentrale Faktoren zur Verringerung von Sprechangst im traditionellen Unterrichtsformat darstellen. Spontane Kommunikationssituationen begünstigen die Entstehung von Unsicherheiten, insbesondere aufgrund der Angst vor negativer Beurteilung und Fehlern. Digitale Lernformate können zur Reduktion der Sprechangst beitragen, da die verringerte soziale Präsenz als weniger bedrohlich wahrgenommen wird. Zentrale Herausforderungen, wie die Angst vor unvorbereiteten Äußerungen, bleiben weiterhin bestehen. Die Untersuchung weist zudem darauf hin, dass der digitale Unterricht im Kontext der COVID-19-Pandemie keine bedeutenden Effekte auf das Ausmaß der Sprechangst bei der Mehrheit der SchülerInnen zeigte.Die vorliegende Arbeit soll Lehrpersonen dabei unterstützen, Lernumgebungen zu gestalten, die sowohl im traditionellen als auch im digitalen Unterrichtsformat effektiv zur Minderung der Sprechangst im Fremdsprachenunterricht beitragen könnenThe COVID-19 pandemic has significantly disrupted traditional foreign language teaching in Austrian schools and worldwide, requiring a rapid transition to digital learning environments. This master's thesis examines the impact of digital teaching on speaking anxiety in French classes during the pandemic. Based on a comprehensive analysis of the existing literature, the dynamics of foreign language speaking anxiety are explored.A quantitative research design was applied to collect data through an online survey of upper secondary school students from an Austrian high school who participated in digital French lessons during the pandemic. This paper examines the dynamics of speaking anxiety in conventional and digital French lessons and analyses its influence on the development of oral language competence. The research results suggest that psychological well-being, social support and a constructive error culture are key factors in reducing speaking anxiety in the traditional classroom format. Spontaneous communication situations encourage the emergence of insecurities, particularly due to the fear of negative assessment and mistakes. Digital learning formats can help to reduce, as the reduced social presence is perceived as less threatening. Central challenges, such as the fear of making unprepared statements, remain. The study also indicates that digital teaching in the context of the COVID-19 pandemic did not have a significant effect on the level of foreign language speaking anxiety in the majority of students.This master thesis is intended to support educators in developing learning environments that can effectively contribute to reducing speaking anxiety in both traditional and digital teaching formats.Verena, Biber BEdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung in Deutsch und Englisc

    The effects of a running intervention on affective functions and the brain

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    Laut der bisherigen Forschung wirkt sich Laufen auf die Stimmung und auf verschiedene Weisen auf das Gehirn aus. In dieser Arbeit liegt der Fokus auf der funktionellen Konnektivität des Hippocampus, der Amygdala und des Nucleus Accumbens nach einer zweiwöchigen Laufintervention. Außerdem werden in dieser Arbeit auch die Auswirkungen des Laufens auf den positiven und negativen Affekt mithilfe des PANAS untersucht. Dabei wurden die Daten von 73 bzw. 71 ProbandInnen für die Analysen verwendet. Es gab die Gruppenlaufintervention, die Einzellaufintervention und die Kontrollgruppe. Es wurde eine Resting-State fMRI Messung durchgeführt. Die Einzellaufgruppe zeigte eine Zunahme der funktionellen Konnektivität des rechten Hippocampus und des linken Nucleus Accumbens mit anderen Gehirnregionen. Die Kontrollgruppe zeigte eine Zunahme der funktionellen Konnektivität der linken und rechten Amygdala mit anderen Regionen. Es zeigte sich ein Trend, dass nach den zwei Wochen der negative Affekt vor allem in der Gruppenlaufgruppe abnimmt. Um eindeutige Schlüsse daraus zu ziehen ist weitere Forschung nötig.According to existing research, running affects the mood and the brain. This study investigates changes of the functional connectivity of the hippocampus, the amygdala and the nucleus accumbens after a two-week running intervention. Additionally, this study also focuses on the effects of the running intervention on the positive and negative affect. The affect was measured with the questionnaire „PANAS“ and resting-state fMRI was performed. Data were collected from 73 participants for resting-state brain activity, and from 71 participants for the PANAS. There were three groups: group-run, single-run and control group. The results show that the single run group exhibited an increase in functional connectivity of the right hippocampus and the left nucleus accumbens with clusters in various brain regions. The control group also showed increases in functional connectivity of the left and right amygdala with other regions. After the two-week intervention, negative affect tended to decrease, especially in participants running in small groups. Further research is needed to draw definitive conclusions.Anja Katharina Zugschwert, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    A Beatles song on the way to becoming a jazz standard?An analysis and comparison of two jazzpiano interpretations of a popsong, using „Blackbird“ by the Beatles as an example.

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    In der vorliegenden Arbeit werden mittels einer musikalischen Analyse der Soloklavierversionen von Blackbird (Original von den Beatles) von Joey Alexander sowie von Hiromi Uehara, besondere Merkmale von den Jazzinterpretationen des Popsongs herausgearbeitet. Es wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, welche musikalischen Elemente der Originalkomposition von Paul McCartney übernommen werden, welche Elemente erweitert werden und wo die Künstler/innen neu komponieren beziehungsweise improvisieren. Außerdem wird in der Arbeit versucht zu ermitteln, ob der Beatles Song bereits dem Begriff Jazzstandard entspricht, beziehungsweise ob er das Potential hat, ein solcher zu werden.Um diese Fragen zu beantworten, wurde in dieser Arbeit hermeneutisch gearbeitet. Es wurden Transkriptionen der beiden Versionen angefertigt und diese dann auf die musikalischen Parameter Form, Aufbau und Arrangement, Harmonik, Improvisation, Dynamik sowie Metrik und Tempo untersucht und anschließend miteinander und mit dem Original verglichen. Außerdem wurde mithilfe von Literaturrecherche ein geschichtlicher Kontext zum Thema Jazzrepertoire und zum Begriff des Jazzstandards hergestellt, um der Frage auf den Grund zu gehen, ob der Beatles-Song das Potential hat, ein solcher Jazzstandard zu werden.The following master thesis analyses two solo piano versions of Blackbird, originally written by the Beatles, from Joey Alexander and Hiromi Uehara. The thesis tries to identify characteristics from jazzinterpretations of popsongs through the analysis of the Beatles tune. The focus is on finding musical elements in the pianoversions, that are taken from the original version, elements varied and extended by the artists, and elements newly composed or improvised by them. Furthermore, the thesis tries to determine, whether Blackbird can already be called a Jazzstandard, and if not, whether it has the potential to become one.To answer these questions, a hermeneutical approach is used. The transcriptions of the two solo piano versions, that were made before writing this thesis, are the foundation for the chapter of the analysis and the chapter of the comparison between the songs. Furthermore, to find an answer to whether Blackbird is a Jazzstandard, or whether it has can become one, research in literature has been made with the goal to clarify the historical background of the Jazz repertoire and to find a definition of the term Jazzstandard.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    From hospitality ritual to the digital (re-)production of cultural constructions: A critical analysis using theexample of “couchsurfing”

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    Diese Masterarbeit analysiert die digitale (Re-)Produktion kultureller Konstruktionen am Beispiel der Plattform Couchsurfing. Im Fokus steht die Frage, wie Couchsurfing kulturelle Konstruktionen (re-)produziert und welche kulturellen, sozialen und geschlechtsspezifischen Dynamiken prägen diese Praxis. Basierend auf einer qualitativen Untersuchung mithilfe von teilstandardisierten Interviews und einer qualitativen Inhaltsanalyse werden zentrale Dynamiken innerhalb der Couchsurfing-Community untersucht. Unterstützend dazu wird das Forschungstagebuch für die Analyse herangezogen, um die eigene Rolle als Forscherin zu miteinzubeziehen. Die Ergebnisse zeigen, dass Couchsurfing über ökonomische Ersparnisse hinaus als soziale Praxis fungiert, die Authentizität, Reziprozität und Gemeinschaft betont. Gleichzeitig offenbaren sich Machtasymmetrien, insbesondere im Hinblick auf Sicherheitswahrnehmungen und geschlechtsspezifische Erfahrungen. Während Nutzer:innen die Plattform primär als Mittel des kulturellen Lernens ansehen, beeinflussen soziale und digitale Interaktionen die Erwartungen und die zwischenmenschliche Dynamik zwischen Gastgeber:innen und Gästen massiv. Diese Arbeit trägt zur kulturwissenschaftlichen Tourismusforschung bei, indem sie die Verbindung zwischen digitalen Plattformen und gelebten kulturellen Praktiken sowie Sicherheitsaspekten beleuchtet.This master's thesis analyzes the digital (re)production of cultural constructions using the example of the Couchsurfing platform. The focus is on the question of how Couchsurfing (re-)produces cultural constructions and which cultural, social and gender-specific dynamics characterize this practice. Based on a qualitative study using semi-standardized interviews and a qualitative content analysis, central dynamics within the Couchsurfing community are examined. To support this, a research diary is used for the analysis in order to take the researcher's own role into account. The results show that, beyond economic savings, couchsurfing functions as a social practice that emphasizes authenticity, reciprocity and community. At the same time, power asymmetries are revealed, especially with regard to perceptions of safety and gender-specific experiences. While users view the platform primarily as a means of cultural learning, social and digital interactions have a massive impact on expectations and interpersonal dynamics between hosts and guests. This scientific work contributes to cultural tourism research by shedding light on the connection between digital platforms and lived cultural practices as well as safety aspects.Jasmin SalkicMasterarbeit Universität Graz 202

    Biomechanical analysis of shoulder movement during the volleyball spike : a comparison of the "bow and arrow" and "circular" techniques in the conditions of standing without ball and jumping with ball

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    Problemstellung: Der Angriffsschlag im Volleyball stellt eine der zentralen Techniken zur Punktegewinnung dar und zeichnet sich durch hohe biomechanische Anforderungen aus. Insbesondere die Schultergelenksbelastung steht im Zentrum zahlreicher sportwissenschaftlicher Untersuchungen, da sie maßgeblich zur Entwicklung von Überlastungsbeschwerden beitragen kann. Obwohl verschiedene Armschwungtechniken etabliert sind, besteht bisher unzureichende Evidenz über deren biomechanische Belastungscharakteristika. Ziel dieser Masterarbeit war es daher, die Techniken Bow and Arrow und Circular hinsichtlich spezifischer kinematischer Parameter der Schulterbewegung zu analysieren, die Techniken miteinander zu vergleichen und Unterschiede zwischen den Ausführungsformen "Stand ohne Ball" und "Sprung mit Ball" aufzuzeigen.Methodik: Insgesamt wurden 16 männliche Volleyballspieler aus den höchsten österreichischen Spielklassen mittels 3D-Motion-Capturing-System (Qualisys) untersucht. Die Erfassung erfolgte über 14 Kameras in einer standardisierten Laborumgebung. Die erhobenen Marker-Trajektorien wurden mit Qualisys Track Manager bereinigt und in Visual 3D analysiert. Im Fokus der Auswertung stand die Ellbogenposition in Relation zur Schulter. Zur weiteren Analyse wurden die normierten Daten in Excel und Matlab ausgewertet.Ergebnisse: Die Bow and Arrow-Technik zeigte signifikant längere Phasen mit über Schulterhöhe positioniertem Ellbogen (Sprung: 72,38 %, Stand: 66,25 % ) im Vergleich zur Circular-Technik (Sprung: 34,52 %, Stand: 29,66 %). Die Unterschiede waren sowohl im Sprung (p  0,05). Bei der Bow and Arrow-Technik war die durchschnittliche Ellbogenhöhe im Sprung mit 0,07 m signifikant größer als im Stand mit 0,05 m (p  0.05). In the Bow and Arrow technique, the average elbow height during the jump was 0.070 m above the shoulder, while in the standing execution it was 0.050 m. In the Circular technique, the mean elbow height was −0.030 m in the jumping condition and −0.070 m in the standing condition. Both differences were statistically significant (p < 0.05). In the same phase, the Circular technique exhibited a higher minimum value of elbow displacement compared to the Bow and Arrow technique.Conclusion: The results suggest that the Circular technique offers biomechanical advantages over the Bow and Arrow technique in terms of smoother movement patterns and reduced shoulder joint stress. This could be particularly relevant for preventing overuse injuries in the rotator cuff area. The findings provide practical implications for coaches and sports scientists with regard to technical instruction and injury prevention. Due to the limited number of cases, especially for the Circular technique, further studies with larger sample sizes are needed.Michael Vorraber, BEdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Age discrimination or justified limit? : Dealing with the age requirement in the civil rights mediation act

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    Das österreichische ZivMediatG beinhaltet seit seinem nunmehr über 20-jährigen Bestehen einige Voraussetzungen, die seitens Antragstellerinnen und Antragssteller erfüllt werden müssen, um in die vom Bundesministerium für Justiz geführten Liste von Mediatorinnen und Mediatoren eingetragen zu werden. Eine der Voraussetzungen ist die Vollendung des 28. Lebensjahres. Die Erfüllung dieser Voraussetzung ist für Mediatorinnen und Mediatoren, die entsprechend der Gewerbeordnung oder dem Berufsrecht tätig werden, allerdings nicht notwendig. Die Frage der Notwendigekit, um ein entsprechendes Ausmaß von Qualität der Mediation zu gewährleisten, stellt sich jedoch generell. Inwieweit ist diese Voraussetzung dazu geeignet, mit Hilfe der Altersgrenze die Ziele des Gesetzgebers zu erreichen? Um diese Fragen zu beantworten, bedient sich diese Arbeit zweier Fokusgruppendiskussionen. Auf dieser Grundlage sollen auch weitere Maßnahmen ergriffen werden. Das österreichische Recht bietet immerhin Möglichkeiten, gegen eine ungerechtfertigte Ungleihbehandlung vorzugehen. Hierfür besteht die Wahl zwischen Individualantrag und Bescheidbeschwerde. Beide Möglichkeiten sollen veranschaulicht werden, bevor das Vorhaben der Verfasserin der Arbeit, eine der geschilderten Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, erläutert wird.Since it has been in force for over 20 years, the civil rights mediation act contains a number of requirements that must be met by applicants in order to be entered on the list of mediators maintained by the Ministry of Justice. One of the requirements is that the applicant must have reached the age of 28. However, the fulfillment of this requirement is not necessary for mediators who act in accordance with the Trade Regulation Act or professional law. However, the question of necessity and requirement in order to guarantee an appropriate level of quality arises in general. In addition, to what extent this requirement is suitable for achieving the objectives of the legislator with the help of the age limit. In order to answer these questions, this paper uses two focus group discussions to clarify them and on the basis of which further measures are to be taken. After all, Austrian law also offers possibilities to take action against unjustified unequal treatment. This can be done by filing an individual application or by lodging a complaint, which will be illustrated and one of the two measures will subsequently be explained and taken by the author of the work herself.vorgelegt von Mag.a Pegah Roushanai, M.A.I.S.Zusammenfassung auf Deutsch und EnglischMasterarbeit Universität Graz 202

    Don't wear yourselves out, my words -A cross-generational analysis of the lexis of the Croatian dialect of Stinatz on the topics of church, clothing and agriculture

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    Die kroatische Mundart von Stinatz zählt zu den čakavisch-ikavischen Mundarten und unterscheidet sich stark von anderen burgenlandkroatischen Mundarten, besonders in den Bereichen Phonologie und Lexik. Aus unterschiedlichen Gründen war die Mundart von Stinatz stets äußeren Einflüssen ausgesetzt, besonders in den letzten Jahrzehnten. Vergleicht man den Wortschatz der heutigen Generation der Traditionalisten mit der Generation Z, lassen sich viele Unterschiede finden. Während das Vokabular der Traditionalisten zum Großteil aus Stinatzer Mundartbegriffen besteht, ist bei der Generation Z ein deutlicher Anstieg an deutschen Begriffen zu beobachten. Auch die burgenlandkroatische Schriftsprache beeinflusst die Stinatzer Mundart. Weiters lassen sich verschiedene Trends feststellen, welche vom Themenbereich der Untersuchung abhängig sind (Landwirtschaft, Kirche, Kleidung).AbstractThe croatian dialect of Stinatz is a čakavian-ikavian dialect, which differs greatly from other burgenland-croatian dialects, mainly in terms of phonology and lexis. Due to various reasons, the croatian dialect of Stinatz has been influenced by many external factors – especially in recent decades. When comparing the lexis of the current generation of traditionalists with generation Z, many differences can be found. While the vocabulary of the traditionalists mostly consists of words from the croatian dialect of Stinatz, generation Z is characterised by a strong increase in german terms. The literary burgenland-croatian language also influences the Stinatz dialect. Furthermore different trends can be observed depending on the researched subject area (agriculture, church, clothing).Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    Bioorganic & Medicinal Chemistry / Lectin-mediated adhesion: Testing of tailor-made cellulose derivatives with ConA and live E. coli bacteria

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    Due to the high exigence for treatment of bacterial infections, anti-adhesion therapy has emerged as an alternative method in an era of antibiotic resistance. Here, we have conjugated azido-functionalized cellulose with specific carbohydrate ligands (mannose and glucose, respectively) via copper-catalyzed azide-alkyne click chemistry (CuAAC) resulting in homo- and hetero-glycosylated cellulose derivatives with a DS > 0.9. The new materials, CellulMan and CellulManGlc, were evaluated as potential anti-adhesive reagents with type 1-fimbriated E. coli bacteria and additionally with the plant lectin Concanavalin A (ConA). We have determined the adhesion properties of the new glycopolymers as well as their agglutination behavior in an in-depth study combining two- and three-dimensional assays. The tested synthetic glycopolymers differ in their biological behavior as lectin ligands depending on the respective glycodecoration. In particular, CellulMan shows a remarkably low minimal effective concentration cmin ≤ 2 pg/mL as adhesive material with E. coli. Overall, the assays demonstrate that glyco-modified cellulose serves as an excellent antiadhesive as well as adhesive surface material for both type 1 fimbriated E. coli and ConA, being superior to natural polysaccharides.Version of recor

    ElFo - Elementarpädagogische Forschungsbeiträge / Phänomenologische Analyse des Bildungspotenzials im Verhältnis von intendierten und gelebten Räumen in Kita-Kulturen

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    Der Beitrag ermöglicht einen Einblick in das Verhältnis zwischen intendierten (gestalteten) und gelebten (erfahrenen) Räumen in Kitas und daraus konstituierenden Bildungspotenzialen. Die phänomenologische Analyse eines ausgewählten Falls soll zum Verständnis der Anregungsqualität und des Bildungspotenzials frühpädagogischer Räume beitragen.The article provides an insight into the relationship between intended (designed) and lived (experienced) spaces in daycare centers and the resulting educational potential. The phenomenological analysis of a selected case is intended to contribute to an understanding of the quality of stimulation and the educational potential of early educational spaces

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