University of Graz

uni≡pub (Univ. Graz)
Not a member yet
    50157 research outputs found

    Simultaneous development of reaction- and analytical model using dynamic flow experiments

    No full text
    In moderner pharmazeutischer Forschung nimmt der Bedarf an schnellen Entwicklungen für Synthesewege zur Herstellung von aktiven pharmazeutischen Wirkstoffen (active pharmaceutical ingredients, APIs) und deren Prozessoptimierungen immer weiter zu. Konventionelle Methoden weisen dabei lange Zeitpläne für die Entwicklung von beidem, Reaktionsmodell und analytischem Modell, auf, da separate Forschungsabteilungen oft einen iterativen Prozess für diese Modelloptimierung mit sich bringen. Um sich dieses Problems anzunehmen, wurde in dieser Arbeit eine innovative Methode mit dualer Modellierung entwickelt, die nahtlos das Erstellen eines analytischen Modells, welches mittels Process Analytical Technology (PAT) kontrolliert wird, mit der Reaktionsoptimierung in einem einzigen Flow Experiment verknüpft. Dieser Lösungsansatz wird anhand einer Reihe von Amidierungsreaktionen mit 1,5,7-Triazabicyclo(4.4.0)dec-5-en (TBD) als Katalysator und einer zweistufigen Synthese des APIs Benznidazol veranschaulicht. In einer ersten Phase des Flow Experiments, wird eine PAT Kalibrierung mithilfe eines „Standard Additions“-Ansatzes und Online-Analyse in Flow erreicht. In der nachfolgenden Phase werden Dynamische Experimente durchgeführt, um einen breiten Prozessbereich beleuchten zu können und um eine hohe Dichte an spektralen Daten zu generieren. Mittels Erstellung einer Partial Least Squares (PLS)-Methode, werden die gesammelten Daten für Parameterfitting genutzt und ein kinetisches Modell erstellt. Hierfür wird ein Julia-codiertes Softwareprogramm angewandt, welches rasches Fitting von kinetischen Parametern und in-silico Optimierung innerhalb weniger Minuten ermöglicht. Dadurch können Informationen über verschiedene Zielgrößen, beispielsweise Umsatz, Raum-Zeit-Ausbeute oder Maße für den Umwelteinfluss des untersuchten Prozesses, gewonnen werden. Die erhaltenen kinetischen Parameter wurden für eine Reihe von TBD-katalysierten Amidierungsreaktionen verglichen und ein erstelltes kinetisches Modell wurde für die Simulation einer Pareto-Optimum Front verwendet, die jeweils den Kompromiss zwischen Verweilzeit und Umsatz, sowie Verweilzeit und Raum-Zeit-Ausbeute zeigt. Dieser in großem Ausmaß automatisierte Arbeitsablauf, der ein einzelnes Flow Experiment verwendet, beschleunigt nicht nur das Verständnis und die Optimierung des untersuchten chemischen Prozesses, sondern stellt auch eine vielversprechende, sowie zeit- und ressourcenschonende Methode für die pharmazeutische Industrie dar.In modern pharmaceutical research, the demand for fast development of synthetic routes to active pharmaceutical ingredients (APIs) and their process optimization is rising increasingly. Conventional methodologies exhibit prolonged development timelines for both reaction model and analytical model because separated development departments often require an iterative process for model optimization. Addressing this issue, an innovative dual modeling approach was developed within this work, which seamlessly unifies the development of an analytical model, controlled by Process Analytical Technology (PAT), with reaction optimization in one flow set-up. This approach is exemplified in a scope of amidation reactions with 1,5,7 triazabicyclo[4.4.0]-dec-5-ene (TBD) as a catalyst and a 2-step synthesis of the API benznidazole. In a first phase of the experimental run-through, the platform achieves PAT calibration through a “standard addition” approach via on-line analysis in flow. The subsequent dynamic experiments are executed to screen a broad process space and collect a high density of spectral data. Via the generation of a Partial Least Squares (PLS) model, gathered data is utilized for fitting kinetic parameters and generation of a kinetic model. Therefore, a Julia coded software program is employed, which facilitates rapid kinetic parameter fitting and in-silico optimization within minutes. This allows for obtainment of information about various objectives, such as conversion, space-time yield or measures of environmental impact of the investigated process. The obtained kinetic parameters were compared in a scope of TBD-catalyzed amidation reactions and a developed kinetic model was used to simulate a pareto front for the 2-step API reaction, showing the tradeoff of residence time vs conversion and residence time vs space time yield. This highly automated workflow utilizing one flow experiment not only expedites the understanding and optimization of investigated chemical processes, but also holds significant promise for time and resource savings within the pharmaceutical industry.Lukas Melnizky, BScAutomatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprach

    men

    No full text
    Die Möglichkeiten der technologischen Vernetzung stehen paradoxerweise zu einem Wachstum an Einsamkeit. Memes wie "Literally Me" und "Sigma Male" akzentuieren Themen wie Entfremdung, psychische Probleme und Einsamkeit. Die Themen und der Inhalt dieser Memes konzentriert ausschließlich auf Männer. Die Auswirkungen von Memes auf die Wahrnehmung von Männlichkeit und Einsamkeit sind jedoch noch nicht ausreichend erforscht. Die aktuelle Studie zielt darauf ab, diese Forschungslücke zu schließen, indem sie Mixed-Methods Design zur Analyse von Instagram-Posts durch Thematik- und Valenzanalyse verwendet. In dieser Studie wurden N = 363 Instagram-Memes auf ihre Themen, Wirkung und Valenz hin analysiert. In diesen Memes werden die zentralen Topoi Einsamkeit, soziale Isolation, Entfremdung und psychische Belastung in einem selbstironischen Modus dargestellt, um Selbst-Identifikation zu verstärken. Die Themenvalenz von Einsamkeit und Entfremdung war insgesamt negativ. Soziale Isolation wurde jedoch positiv dargestellt.Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Memes einen doppelten Zweck erfüllen: Sie bieten jungen Männern einen Raum, um Gefühle der Einsamkeit und Entfremdung sicher artikulieren können. Zusätzlich kritisieren diese Memes ideologische Strukturen von traditioneller Männlichkeit durch selbstironischen Humor. Dieser Prozess fördert Identifikation und Gleichgesinntheit durch die kommunikativen Eigenschaften von Memes. Folglich ermöglichen Memes die Bildung von Gemeinschaften, die jedoch durch den Algorithmus zu konservativen und frauenfeindlichen Ideologien führen können.Die Ergebnisse tragen zum Diskurs über männliche Geschlechtsidentitäten in digitaler Kultur bei, indem sie aufzeigen, wie Memes Einsamkeit und Männlichkeit darstellen. Darüber hinaus wird die Bedeutung geschlechtsspezifischer Wahrnehmungen in der Erfahrung von Einsamkeit und die vermittelnde Rolle von sozialen Medien bei der Verstärkung oder Infragestellung dieser in der Gesellschaft hervorgehoben.Technological connectivity paradoxically coexists with increasing loneliness. Memes such as "Literally Me" and "Sigma Male" highlight themes of alienation, mental distress and masculinity. The content of these memes focuses exclusively on men in their subject matter and references to film and TV. However, the impact of memes on perceptions of masculinity and loneliness remains understudied. The current study aims to addresses this research gap by utilizing a mixed methods approach to analyse Instagram posts through thematic and sentiment analysis. In this study, N = 363 Instagram memes were analysed on their themes, effects and sentiment. In these memes the central topoi of loneliness, social isolation, alienation, and mental distress are presented in a self-deprecating ironic mode to elicit identification. The overall sentiment of the loneliness and alienation themes was negative. However, social isolation was presented as positive.The findings indicate that these memes serve a dual purpose: they provide a space for young men to articulate feelings of loneliness and disenfranchisement. It further reveals how memes critique traditional masculinity through ironic self-deprecating humour. This process fosters identification and relatability through the communicative mode of memes. It consequently enables the formation of communities that perpetuate adjacent conservative and misogynistic ideologies through algorithmic dissemination.The results contribute to the discourse on masculine gender identity in digital culture, by delineating how memetic communication represents and construes social reality in relation to loneliness and masculine identity formation. It further underlines the significance of gendered perceptions in the experience of loneliness and the mediating role of social media in reinforcing or challenging these perceptions within society.vorgelegt von Georg Gruber, B.A.Literaturverzeichnis: Blätter 68-85Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Constitutional duties of the state to protect fundamental rights in connection with domestic violence

    No full text
    Am 15.06.2021 erging die aufsehenerregende Entscheidung der großen Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) im Fall „Kurt gegen Österreich“. Das Urteil behandelt einen tragischen Fall häuslicher Gewalt. Nach der Anzeige der Mutter bei der Polizei aufgrund mehrerer Gewalttaten des Ehemannes und der darauffolgenden Verhängung eines Betretungsverbots gegen diesen tötete der Ehemann den gemeinsamen Sohn der beiden in dessen Schule vor den Augen der gemeinsamen Tochter. Dieser Fall wurde mit der behaupteten Verletzung des Art 2 EMRK und der Begründung, dass es der Staat Österreich verabsäumt hätte, rechtzeitig präventive Maßnahmen zur Verhinderung des Todes zu setzen, vor den EGMR getragen. Dabei drängt sich geradezu die Frage auf, welche Pflichten einen Staat in solchen Fällen der Gewalt im Familienverbund genau treffen. Die vorliegende Arbeit soll genau dem auf den Grund gehen, die Thematik der grundrechtlichen Schutzpflichten des Staates in diesem Zusammenhang aufarbeiten und in einem letzten Schritt die Art und Effizienz der Umsetzung solcher grundrechtlichen Schutzpflichten in der österreichischen Rechtsordnung beurteilen. Dabei behandelt die Arbeit die im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt relevanten Grundrechte Art 2, 3 und 8 EMRK und beginnt damit, die einzelnen Artikel näher zu beleuchten und vor dem Hintergrund der „positive obligations“ bzw konkreter noch der Schutzpflichten zu analysieren. Nach einem grundrechtstheoretischen Überblick über Verpflichtungen im Kontext häuslicher Gewalt, wird die nationale Rechtslage zu dieser Thematik beleuchtet. Die Arbeit konzentriert sich dabei insb auf das Betretungs- und Annäherungsverbot des § 38a SPG und die Möglichkeiten im Rahmen der EO (einstweilige Verfügungen zum Schutz vor Gewalt in Wohnungen nach § 382b und einstweilige Verfügungen zum allgemeinen Schutz vor Gewalt nach § 382c EO). Instrumente des Strafrechts und andere Institutionen wie Interventionsstellen bleiben dabei eher nur am Rande erwähnt. Am Ende der Arbeit wird im Rahmen der Conclusio ein Resümee gezogen, ob der Staat Österreich seinen grundrechtlichen Verpflichtungen hinreichend nachkommt und im Sinne eines Ausblicks werden einige Gedanken dazu verschriftlicht, wo es womöglich Verbesserungsbedarf gibt und was die zukünftigen Herausforderungen in diesem Zusammenhang sein könnten.On the 15th June 2021 the Grand Chamber of the European Court of Human Rights (ECtHR) issued a landmark ruling in the case of "Kurt v. Austria." The judgment addresses a tragic case of domestic violence. After the mother filed a report with the police due to several violent acts by her husband, and following the imposition of a restraining order against him, the husband killed their son at his school in front of their daughter. This case was brought before the ECtHR, alleging a violation of Article 2 of the European Convention on Human Rights (ECHR), claiming that the state of Austria had failed to take timely preventive measures to avoid the death. This raises the question of what duties a state has in such cases of domestic violence within the family. The present thesis aims to explore this very issue, examining the state's obligations to protect fundamental rights in this context, and ultimately evaluating the manner and effectiveness of the implementation of these protective duties in the Austrian legal system. The thesis addresses the fundamental rights relevant to domestic violence, specifically Art 2, 3, and 8 of the ECHR. It begins by closely examining these articles and analyzing them in the context of "positive obligations," or more specifically, the state's duty to protect. Following a theoretical overview of human rights obligations in the context of domestic violence, the national legal situation on this issue is examined. The focus is particularly on the restraining and no-contact orders under § 38a SPG and the possibilities available under civil law (under § 382b and § 382c EO). Criminal law instruments and other institutions, such as intervention centers, are mentioned only in passing. At the end of the work, the conclusion summarizes whether the state of Austria sufficiently meets its obligations under fundamental rights, and in a forward-looking perspective, offers some thoughts on where improvements might be needed and what future challenges in this context could be.vorgelegt von Sofia ModerDiplomarbeit Universität Graz 202

    A critical view on the new regulations regarding the notification and reporting obligations of health professionals according to protection against violence act 2019

    No full text
    Mit den Neuerungen im Zuge des dritten Gewaltschutzgesetzes 2019 wurde die Anzeige- und Meldepflicht im Falle des Verdachts auf das Vorliegen verschiedener gerichtlich strafbarer (Gewalt-) Handlungen in verschiedenen medizinischen Berufsrechten deutlich erweitert, zum Teil auch neu eingeführt. Dies mit dem Ziel, die Opferrechte zu stärken, die Opfer zu schützen, Gewalt vorzubeugen und zu verhindern (Verbesserung des Opferschutzes und Gewaltprävention). In dieser Arbeit werden die Anzeige- und Meldepflichten „neu“ sowie die Ausnahmebestimmungen dazu auf Grundlage des Ärztegesetzes dargestellt. In weiterer Folge wird analysiert, ob das angestrebte Ziel mit den vom Gesetzgeber gewählten Mitteln auch tatsächlich erreicht wird. Des Weiteren werden Aspekte herausgegriffen, die aus meiner Sicht und der Sicht damit befasster Berufsgruppen aus Praxis und Wissenschaft nicht gelungen sind und zu Kritik sowie Verbesserung Anlass geben.The amendments introduced by the third Violence Protection Act of 2019 have significantly expanded the reporting and registration obligations for cases of suspected criminal violence in various health professions. In some cases, these obligations have been newly introduced, while in others they have been strengthened. The aim is to strengthen the rights of victims, to protect them, to prevent violence and to improve the protection and prevention of violence. This study presents an analysis of the notification and reporting requirements and their exceptions under the Medical Practice Act. It then analyses whether the means chosen by the legislator have achieved the desired result. Additionally, aspects that have proven unsuccessful from my point of view and from the point of view of the professionals involved in practice and research, will be identified.vorgelegt von Johanna Marie HammerschallDiplomarbeit Universität Graz 202

    Meaningful titles : a paratextual approach to Canadian short stories

    No full text
    Titel von literarischen Werken erfüllen unterschiedliche Funktionen, je nach dem Text, den sie begleiten, den Absichten des Autors/der Autorin und den Erwartungen der Leserschaft. In diesem Forschungsprojekt wird untersucht, wie die Titel von Kurzgeschichten zur Bedeutungsstiftung beitragen und eine Orientierungshilfe für die Interpretation bieten. Unter Verwendung von Gérard Genettes Konzept des Paratextes und Jerrold Levinsons Kategorisierung von Titeln wendet die Studie diese theoretische Rahmung auf kanadische Kurzgeschichten an. Die Analyse zielt darauf ab, zu erschließen, wie Titel die Wahrnehmung der Leser beeinflussen, indem sie auf einen Prätext anspielen oder auf wichtige Themen und Perspektiven innerhalb des Textes verweisen. Die in dieser Masterarbeit durchgeführte paratextuelle Untersuchung von Kurzgeschichten soll es schließelich ermöglichen, Levinsons Titelkategorien zu testen und zu erkunden, ob Anpassungen oder Änderungen dieser Kategorien notwendig sind.Titles in literature fulfill different functions depending on the text they accompany, the intentions of the author, and the expectations of the readership. This research project investigates how the titles of short stories contribute to the creation of meaning and provide guidance for interpretation. Utilizing Gérard Genette’s concept of paratext and Jerrold Levinson’s categorization of titles, the study applies these theoretical frameworks to Canadian short stories. The analysis aims to shed light on how titles influence readers' perceptions by alluding to a pretext or indicating key themes and perspectives within the text. The short stories will be examined through this lens to test Levinson’s title categories and to explore whether adaptations or modifications of these categories are necessary.vorgelegt von Inés Planchuelo RedondoLiteraturverzeichnis: Blätter 64-70Masterarbeit Universität Graz 202

    Green care farming in Austria : housing for the elderly in rural areas

    No full text
    Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Green Care Farming in Österreich, insbesondere im Hinblick auf das Wohnen im Alter im ländlichen Raum. Angesichts des demografischen Wandels und der Herausforderungen für die ländlichen Regionen, wie Abwanderung und dem Rückgang sozialer Infrastrukturen, bietet soziale Landwirtschaft eine Lösung, die Landwirtschaft und Betreuung miteinander verbindet. Die Arbeit beleuchtet, wie dieses Konzept nicht nur die Lebensqualität älterer Menschen verbessern, sondern auch zur Belebung des ländlichen Raums beitragen kann.Ausgehend von einer Definition und dem Konzept von Green Care Farming wird die Entwicklung analysiert, wobei besondere Aufmerksamkeit auf Länder wie Deutschland und die Niederlande gerichtet wird. In den Niederlanden beispielsweise haben Pflegebauernhöfe große Anerkennung gefunden und werden von Versicherungen und politischen Institutionen unterstützt. Dieses Beispiel dient als Vorbild für die Weiterentwicklung in Österreich.Die Arbeit widmet sich auch der Entwicklung der Landwirtschaft in Österreich, die sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend diversifiziert hat. Diese Diversifizierung bildet die Grundlage für Konzepte wie Green Care Farming, das landwirtschaftliche Betriebe nicht nur als Produktionsstätten, sondern auch als Orte der Fürsorge positioniert. Bestehende Projekte in Österreich zeigen, wie ältere Menschen in eine landwirtschaftliche Gemeinschaft integriert werden können, was sowohl ihre sozialen Bedürfnisse erfüllt als auch den Betrieben neue Einkommensquellen erschließt.Ein zentraler Aspekt der Untersuchung ist die Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, die für die erfolgreiche Implementierung von sozialer Landwirtschaft in Österreich erforderlich sind. Darüber hinaus wird ausführlich auf die Herausforderungen für den ländlichen Raum eingegangen, insbesondere im Kontext des demografischen Wandels. Green Care Farming wird als vielversprechender Ansatz zur Regionalentwicklung gesehen, der nicht nur älteren Menschen ein angemessenes und erfüllendes Leben ermöglicht, sondern auch die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen der ländlichen Gemeinden stärkt.Die Untersuchung der Wohnbedürfnisse älterer Menschen zeigt, wie Green Care Farming in der Lage ist, verschiedene Ebenen dieser Bedürfnisse zu adressieren – von grundlegenden Sicherheitsbedürfnissen bis hin zur sozialen Teilhabe und Selbstverwirklichung. Empirische Ergebnisse, gewonnen durch Expert:inneninterviews, bieten weitere Einblicke in die Praxis, die Herausforderungen und einen Blick in die Zukunft.This master thesis examines the potential of Green Care Farming in Austria, particularly in the context of housing for the elderly in rural areas. In light of demographic change and the challenges faced by rural regions, such as depopulation and the decline of social infrastructure, social farming offers a solution that integrates agriculture with caregiving. It shows that this concept can not only enhance the quality of life for older adults but also contribute to the revitalization of rural areas.The analysis begins with a definition and conceptualization of Green Care Farming, followed by an exploration of its development, with particular attention to countries such as Germany and the Netherlands. In the Netherlands, for example, care farms have gained significant recognition and are supported by insurance companies and political institutions. This example serves as a model for further development in Austria.The thesis also addresses the evolution of agriculture in Austria, which has increasingly diversified over recent decades. This diversification forms the foundation for concepts like Green Care Farming, positioning farms not only as production sites but also as centers of care. Existing projects in Austria demonstrate how elderly individuals can be integrated into agricultural communities, thereby meeting their social needs while also providing new income streams for farms.A central aspect of the research is the analysis of the legal frameworks necessary for the successful implementation of social farming in Austria. Furthermore, the thesis thoroughly examines the challenges facing rural areas, particularly in the context of demographic change. Green Care Farming is presented as a promising approach to regional development, offering not only a suitable and fulfilling life for older people but also strengthening the economic and social structure of rural communities.The investigation into the housing needs of the elderly reveals how Green Care Farming can address various levels of these needs—from basic security to social inclusion and self-fulfillment. Empirical findings, obtained through expert interviews, provide further insights into the practice, the challenges, and future perspectives of this concept.Jessica Herman BScEnthält Literaturverzeichnis: Blätter 66-70Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Exploring the Barbie film to teach and promote gender equality : subject-didactic strategies for philosophy lessons

    No full text
    Diese Masterarbeit untersucht, wie der 2023 veröffentlichte Barbie-Film im Philosophieunterricht zur Vermittlung und Förderung von Geschlechtergleichstellung fachdidaktisch adaptiert werden kann. Ein kulturhistorischer Diskurs beleuchtet die ambivalente Barbiepuppe als Symbol der Emanzipation und Selbstbestimmung sowie der Kritik an Kapitalismus und körperlichen Idealen. Die philosophischen Perspektiven von Jean Baudrillard, Herbert Marcuse, Zygmunt Bauman, Simone de Beauvoir und Volker Steenblock erweitern das Verständnis von Barbies ambivalentem und hyperrealem Einfluss auf die Gesellschaft und Popkultur.Durch die Analyse und Interpretation von vier Filmsequenzen werden Geschlechterbilder, Geschlechterstereotypen, geschlechtsspezifische Ungleichheiten sowie paradoxe und kontroverse Machtverhältnisse diskutiert. Hierfür werden filmwissenschaftlich-analytische Ansätze wie der feministische, dekonstruktive und kulturwissenschaftliche Ansatz sowie philosophische Werke von Judith Butler, Simone de Beauvoir, Immanuel Kant und John Stuart Mill herangezogen.Der fachdidaktische Teil adaptiert für den Philosophieunterricht fünf umfassend konzipierte und begründete Unterrichtseinheiten, die den Barbie-Film als Werkzeug für philosophische Diskussionen und Reflexionen über Geschlechterbilder und ungleiche Machtstrukturen nutzen. Unterstützt durch den Beutelsbacher und Dresdener Konsens, die Unterrichtsprinzipien der politischen Bildung sowie der reflexiven Geschlechterpädagogik und Gleichstellung und philosophiedidaktische Ansätze soll ein Beitrag geleistet werden, das wichtige gesellschaftliche und politische Thema der Geschlechtergleichstellung zu vermitteln und das Bewusstsein dafür zu fördern.This master’s thesis explores the subject-didactic adaptation of the 2023 Barbie film to teach and raise awareness of gender equality in upper secondary school philosophy classes. This thesis begins with a historical-cultural exposition of the Barbie doll, highlighting its ambivalent role as a symbol of emancipation and self-determination, and as an alleged symbol of capitalism and body ideals. The philosophical perspectives of Jean Baudrillard, Herbert Marcuse, Zygmunt Bauman, Simone de Beauvoir, and Volker Steenblock expand the understanding of Barbie’s ambivalent and hyperreal impact on society and popular culture.By analyzing and interpreting four selected film sequences, this thesis delves into themes of gender images, stereotypes, gender-specific inequalities, and suggested paradoxical and controversial power relations. Analytical approaches from film studies, such as feminist, deconstructive, and cultural analysis, are applied, alongside the philosophical works of Judith Butler, Simone de Beauvoir, Immanuel Kant, and John Stuart Mill.The subject-didactic section of this thesis presents five comprehensively designed and well-founded lesson plans that use the Barbie film as a pedagogical tool for philosophical discussions and reflections on gender images and unequal power structures. This educational approach is supported by the Beutelsbach Consensus, the Dresden Consensus, and teaching principles focused on political education and reflective gender equality pedagogy. The objective is to teach and raise awareness of the crucial social and political issue of gender equality.Minh Quang Urban, BEdMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprach

    Schule am Bauernhof: Vermittlung von Wissen zur Lebensmittelherkunft und -produktion am Beispiel des Schweins bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1 am außerschulischen Lernort Bauernhof

    No full text
    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Einbeziehung des außerschulischen Lernortes Bauernhof in die Vermittlung von Wissen über Lebensmittelherkunft und -produktion am Beispiel der Schweinehaltung und Schweinefleischproduktion. Das Ziel der Arbeit ist es, Vorwissen, Vorstellungen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern zur Haltung von Schweinen und zur Produktion von Schweinefleisch zu erforschen. Ebenso soll ermittelt werden, welchen Stellenwert eine Exkursion an einen Bauernhof für die Schülerinnen und Schüler beim Wissenserwerb und der Bildung ihrer Vorstellungen und Einstellungen hat. Dazu wird eine empirische Befragung an Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Diese wird mit einer Exkursion an einen Bauernhof und einer darauffolgenden Unterrichtseinheit verknüpft.This present master thesis deals with the inclusion of the extracurricular learning location of the farm in the transfer of knowledge about food origins and -production using the example of pig farming and pork production. The aim of the work is to explore knowledge, ideas and attitudes of students towards keeping pigs and producing pork. It should also be determined what importance a field trip to a farm has for the students in acquisition of knowledge and forming ideas and attitudes. For this purpose, an empirical survey is carried out on students. This is combined with a field trip to a farm and a subsequent teaching unit.Marene OrtnerMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    Diplomatic work and associated changes and problems since the beginning of the corona pandemic

    No full text
    Die Corona-Pandemie hatte weitreichende Auswirkungen auf die Gesellschaft und das tägliche Leben. Auch die Arbeit von Diplomaten war von der Pandemie betroffen.Diese Diplomarbeit geht der Frage nach, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Arbeit von Diplomaten hatte und welche Maßnahmen gesetzt wurden, um der Arbeit im Diplomatischen Dienst während der Pandemie weiter nachgehen zu können.Zu Beginn der Diplomarbeit wird auf die Grundlagen und allgemeinen Regeln der Diplomatie eingegangen. In weiterer Folge wird auf den Verlauf der Corona-Pandemie selbst eingegangen und die rechtlichen Grundlagen am Beispiel Österreich werden erläutert. Abschließend wird auf die Reisebeschränkungen aufgrund der Pandemie eingegangen und deren Auswirkung auf die Arbeit von Diplomaten.Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden neben der Literaturrecherche auch Interviews mit Diplomaten herangezogen. Auf Ersuchen der Berichterstatter zu dieser Thematik, wurde es nicht erlaubt die Daten der Interviews aus Gründen der Anonymität aufzubereiten.Die Antwort auf die Fragen zeigen, dass Diplomaten gleich von den Einschränkungen der Pandemie betroffen waren wie die breite Bevölkerung. Der ständige Austausch zwischen Diplomaten wie vor der Pandemie war nicht mehr vollumfänglich möglich. Auch aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen kam es zu Hindernissen in der Ausübung der Tätigkeit als Diplomat. Reisen wie vor der Pandemie war zu vielen Zeitpunkten nicht möglich. Die Tätigkeiten verschoben sich in das Home-Office. Konferenzen wurden Online abgehalten. Auf der einen Seite erschwerte das viele Tätigkeiten, auf der anderen Seite ermöglichte es eine Inklusion von Staaten, welchen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage es nicht möglich war bei Konferenzen vor der Pandemie präsent zu sein. Auch moderne Formen der Diplomatie wie die Public Diplomacy oder die Digital Diplomacy gewannen an Bedeutung. Die Arbeit von Diplomaten hat in diesen schwierigen Zeiten gezeigt, wie bedeutend es ist, einen regen Austausch zwischen den Völkern aufrecht zu halten und Beziehungen zwischen Ländern zu stärken. Das hat unter anderem dazu geführt, dass das gemeinsame Ziel, nämlich der Kampf gegen die Pandemie, erreicht werden konnte.The Corona-Pandemic had a massive impact on society and daily life. Also the work of diplomats has been affected.This thesis reviews which impacts the pandemic had on the work of diplomats and which steps have been taken to continue their work during the pandemic, irrespective of the national and international barriers.At the beginning of this thesis the basic principles of diplomacy are reviewed. Afterwards it is dealed with the history of the pandemic and its impact on society and its legal effect in Austria. To conclude the theses also the impacts on travelling and modern forms of diplomacy have been discussed.To answer the research questions occurred interviews with current and former diplomats. Due to reasons of anonymity, it was not allowed to make date of the interview questions available.The answers to the research question show, that diplomats have been affected by the pandemic the same way as the rest of society. Constant exchange of information has not been possible due to the restrictions of the pandemic. Also due to global travelling restrictions. Most conferences had to be held online via Teams or ZOOM for example. On the one hand it made many things harder compared to the time before the pandemic, on the other hand an inclusivity of states, which simply never had the economic strength to send their diplomats to conferences in person could participate in these conferences and raise their voice regarding current topics. Also modern forms of diplomacy gained importance for example Public Diplomacy or Digital Diplomacy.The work of diplomats showed how important it is to continue an active exchange between nations and to strengthen their relationships in these hard times. This lead to achieve a common purpose to stop the Corona-Virus and to end the pandemic.vorgelegt von Theresa KneisslDiplomarbeit Universität Graz 202

    The effect of deep eutectic solvents and supramolecular deep eutectic solvents on the chiral separation of new psychoactive substances

    No full text
    Die Herstellung neuer psychoaktiver Substanzen (NPS) hat in den letzten Jahren aufgrund begrenzter Nachweis- und Kontrollmöglichkeiten erheblich zugenommen und stellt ein weltweites Problem dar. Viele NPS haben ein stereogenes Zentrum in ihrer Struktur, was zu zwei enantiomeren Formen mit unterschiedlichen pharmakologischen Wirkungen führt. Es gibt nur wenige Veröffentlichungen über die enantioselektiven Wirkungen von NPS, da sie in geheimen und illegalen Labors synthetisiert werden. Daher ist es notwendig, instrumentelle Analysemethoden für die chirale Trennung zu entwickeln, um die pharmakologischen Wirkungen der reinen Enantiomere eingehender zu untersuchen. In dieser Arbeit soll die Wirkung von tiefen eutektischen Lösungsmitteln (DES) und supramolekularen tiefen eutektischen Lösungsmitteln (SUPRADES) als Additive für die Enantiomerentrennung von NPS unter Verwendung einer LARIHC CF6-RN Säule als chirale stationäre Phase in der HPLC untersucht werden, wobei der Schwerpunkt auf Amphetaminen und Cathinonen liegt. Alle Messungen wurden unter isokratischen Bedingungen im polaren organischen Modus durchgeführt. Zur Optimierung der Trennung wurde der mobilen Phase ein nicht-chirales DES, bestehend aus Cholinchlorid und Ethylenglykol (1:2), in verschiedenen Konzentrationen zugesetzt. Obwohl sich die Trennung nicht verbesserte, wurden wichtige Schlussfolgerungen hinsichtlich der möglichen Wirkung von DES (synergistisch/antagonistisch) in Kombination mit Cyclofructanen gezogen. Parallel dazu wurde ein chirales DES, bestehend aus D-Fructose und Cholinchlorid (1:2), hergestellt und in der mobilen Phase in verschiedenen Konzentrationen gelöst, was zu einer Verbesserung der Enantiomerentrennung von 4-Fluormethylamphetamin (4-FMA) führte. Schließlich wurde ein neuartiges SUPRADES, bestehend aus sulfatiertem β-Cyclodextrin und Zitronensäure (S-β-CD-CA), als Zusatzstoff in der mobilen Phase verwendet, was eine Anpassung der Zusammensetzung der mobilen Phase erforderte. Die Anwendung von SUPRADES führte zu einer leichten Trennung von MDMA und zwei anderen Substanzen, was auf einen synergistischen Effekt hindeutet. Es ist erwähnenswert, dass in dieser Arbeit zum ersten Mal DESs und SUPRADESs als Additive in der mobilen Phase mit der Säule LARIHC CF6-RN verwendet wurden. Die Verwendung dieser Substanzen in der HPLC stellt einen neuen Ansatz dar und könnten einen Durchbruch in der nachhaltigen Chemie bedeuten. Weitere Forschungen auf diesem Gebiet werden von entscheidender Bedeutung sein und könnten schließlich zur Entwicklung einer neuen, nachhaltigen Technik für die Trennung von NPS-Enantiomeren führen.The production of new psychoactive substances (NPS) has significantly increased in recent years due to limited detection and control, posing a worldwide problem. Many NPS have a stereogenic center in their structure, resulting in two enantiomeric forms with different pharmacological effects. There are few publications on the enantioselective effects of NPS due to their synthesis in clandestine and illegal laboratories. Therefore, it is necessary to develop instrumental analytical methods for chiral separation in order to study the pharmacological effects of pure enantiomers in more detail. This work aims to investigate the effect of deep eutectic solvents (DESs) and supramolecular deep eutectic solvents (SUPRADESs) as additives for the enantiomeric separation of NPS using a LARIHC CF6-RN column as a chiral stationary phase in HPLC, with a focus on amphetamines and cathinones. All measurements were performed under isocratic conditions in polar organic mode.A non-chiral DES consisting of choline chloride and ethylene glycol (1:2) was added to the mobile phase at various concentrations to optimize the separation. Despite no improvement in separation, important conclusions were drawn regarding the possible effect of DES (synergistic/antagonistic) in combination with cyclofructans. In parallel, a chiral DES consisting of D-fructose and choline chloride (1:2) was prepared and dissolved in the mobile phase at different concentrations, leading to an improvement in the enantiomeric separation of 4-fluoromethylamphetamine (4-FMA). Finally, a novel SUPRADES consisting of sulfated β-Cyclodextrin and citric acid (S-β-CD-CA) was used as an additive in the mobile phase, which required adjustment of the mobile phase composition. The application of SUPRADES resulted in a slight separation of MDMA and two other substances, suggesting a synergistic effect. It is worth mentioning that in this study, DESs and SUPRADESs were used for the first time as additives in the mobile phase with the LARIHC CF6-RN column. The use of these substances in HPLC represents a new approach and could be a breakthrough in sustainable chemistry. Further research in this field will be crucial and may eventually lead to the development of a new, sustainable technique for the separation of NPS enantiomers.by Stefanie Rousakakis, BSc.Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    0

    full texts

    50,157

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    uni≡pub (Univ. Graz)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇