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Limina / Neue Wege der Spiritualität durch Konsum : Über Duschgel und Mystik
Während die Mitgliederzahlen der institutionellen Religionen in Europa sinken und die Zahlen der Kirchenaustritte steigen, finden sich in den Geschäften immer mehr Produkte, die religiöse Bedeutungen in ihrem Marketing verwenden. In diesem Beitrag werden Bezüge zur Mystik und im weiteren Sinne zur Spiritualität beim Marketing für Duschgels untersucht. Dass das Marketing für diese Produkte Bezüge zur Mystik nutzt, lässt darauf schließen, dass dies bei den Konsument:innen auf Plausibilität stößt. Allerdings scheinen die Referenzen, die im Bereich von Mystik und Spiritualität verwendet werden, nicht auf den europäischen christlichen Kontext zu verweisen. Anhand einiger Beispiele von Duschgels auf dem österreichischen Markt wird auf der Seite des Marketings die Verwendung dieser spirituellen Determinanten in der Produktverpackung betrachtet sowie auf der Seite der Verbraucher:innen die Bedürfnisse, die diese Produkte erfüllen können. Dabei kann auch die Verbindung zwischen Spiritualität und Konsum in der heutigen Gesellschaft neu hinterfragt werden.While religious congregations dwindle in numbers across Europe and ever more people leave the church, consumer products imbued with religious meaning increasingly proliferate the shelves. This article investigates the mystic – and in a broader sense spiritual – messaging in shower gel marketing. The fact that advertisements for these products draw on mysticism and spirituality suggests that consumers respond to these messages. However, these references are not based in a European Christian context. An exemplary selection of shower gels for an Austrian target audience will be analysed for the spiritual content on the product packaging, as well as the needs consumers hope to fulfil with these products. This further raises questions as to the relationship between spirituality and consumerism in today’s society
"Switch on the light" : a national and supranational comparative law study on access to energy: Austrian and South African perspectives
Millionen von Menschen leben immer noch in Energiearmut und haben keinen gesicherten Zugang zu Energie. Trotz unzähliger internationaler, regionaler und nationaler Ziele und Initiativen zur Sicherstellung eines universellen Energiezugangs ist das aktuelle Energierecht sowie die daraus erwachsende Rechtsprechung vielerorts weder ausreichend etabliert noch umgesetzt, um einen gesicherten Energiebedarf der Allgemeinheit hinreichend zu decken. Ziel dieser Arbeit ist es, rechtliche und politische Lösungen zu untersuchen, um einen universellen Energiezugang auf internationaler, supranationaler und nationaler Ebene künftig besser zu erreichen. Die dieser Arbeit zugrunde liegende Forschung fragt nach der Angemessenheit bestehender nationaler Gesetze und Institutionen, um den universellen Zugang zu Energie zu gewährleisten; nach dem Ausmaß globaler Energiearmut und der Notwendigkeit rechtlicher Veränderungsmaßnahmen; nach potenziellen Ineffizienzen bei der Umsetzung von Gesetzen, um politische Lücken zu schließen und Wege zu einem besseren Energiezugang zu gewährleisten. Die vorliegende Untersuchung erfolgte anhand selektiver und systematischer Literaturrecherche, aufgrund rechtsvergleichender Analyse von Gesetzgebung und Politikanwendung, sowie mittels Überprüfung von Schlüsseldaten und Statistiken. Die Dissertation soll eine facettenreiche juristische Vergleichsstudie darstellen, die sowohl die Europäische als auch die Afrikanische Union umfasst, und sich rechtsvergleichend konkret auf Österreich und Südafrika als Fallstudien konzentriert. Die Fallstudien fokussieren auf Lösungen, um den nationalen Zugang zu Energie besser zu erreichen, nicht nur im Hinblick auf spezifische geografische Herausforderungen, wirtschaftliche Hintergründe, sondern auch was bestehende politische Strukturen betrifft. Sie veranschaulichen unterschiedliche Ansätze zur Behebung bestehender Lücken im Energierecht und in der zugrunde liegenden nationalen Rechtsprechung. Zusammengefasst, erfordert das Erreichen eines universellen Energiezugangs einen multiplen Lösungsansatz: Einen Menschenrechtsansatz, gestützt auf ein explizites oder strukturell abgeleitetes Recht auf Energiezugang; ein unterstützendes regulatorisches Umfeld, welches einen fairen und gerechteren Übergang des Energiesektors ermöglicht; und eine Politik, welche die Entwicklung erneuerbarer Energiegemeinschaften (RECs) aktiv fördert. Jede Einzellösung muss formell in einen mehrschichtigen Regelungsansatz eingebettet sein, um den Bedarf an Energiezugang künftig besser decken zu können und gleichzeitig Klimaneutralität, Klimaschutz, Energieunabhängigkeit und eine effizientere Nutzung der Ressourcen zu gewährleisten. Im Hinblick auf den Menschenrechtsansatz, wird zunächst eine allgemein akzeptierte Definition und ein Rechtsstandard skizziert, welcher zur Messung der Ziele für den Zugang zu Energie herangezogen werden kann. Ein internationales Übereinkommen mit globaler Verbindlichkeit könnte – ohne Zweifel - Druck auf nationale Regierungen ausüben, ambitioniertere Veränderungen durchzusetzen, den Übergang zu Erneuerbaren auszubauen und eine damit zusammenhängende regelmäßige Rechenschaftspflicht zu entwickeln. Darüber hinaus erfordert eine effizientere Umsetzung von Strategien und Praktiken für einen gerechteren Energieübergang einen ganzheitlichen Ansatz, der Faktoren wie internationale Zusammenarbeit, regionale Energiemarktharmonisierung und die schrittweise Synchronisierung von nationalem und supranationalem Energie- und Klimaschutzrecht vorantreibt. Die Umsetzung einer gerechteren Energiewende erfordert administrative und prozedurale Governance-Maßnahmen, die aktive Einbeziehung aller Interessengruppen in die Entscheidungsfindung, die Finanzierung von Investitionen in die Entwicklung neuer Technologien und Fähigkeiten, die Subventionierung der Energiewende für Einzelpersonen und Haushalte, die Entwicklung der Infrastruktur und die Nachrüstung bestehender Energieanlagen. Der Erfolg der Politik hängt in hohem Maße davon ab, dass die oben genannten Aspekte auf rechtlich synergetische Weise miteinander verknüpft werden, um eine gerechte Energiewende in Form und Inhalt zu gewährleisten. Um die Vorteile von RECs zu sichern, ist ein unterstützendes regulatorisches und politisches Umfeld unerlässlich. Dazu gehören: ein klarer rechtlicher Rahmen, der die Rechte und Pflichten von RECs festlegt; finanzielle Anreize; Programme zum Aufbau von Kapazitäten und zur Entwicklung von Fähigkeiten für REC-Mitglieder; Sensibilisierungs- und Aufklärungskampagnen; die Einbeziehung von Interessengruppen und Investitionen in Forschung und Entwicklung, um Technologien für Energiegemeinschaften voranzubringen.Millions of people around the world still live in energy poverty experiencing unmet energy access needs. Despite the myriad of international, regional and national targets and initiatives to ensure universal energy access, current energy law and jurisprudence is neither sufficiently established nor implemented to meet energy needs. This thesis aims to explore legal and policy solutions to achieve true universal energy access at international, supranational, and national governance levels. The research questions the adequacy of existing laws and institutions in ensuring universal energy access; the severity of global energy poverty and the need for radical legal policies; potential inefficiencies in law implementation; and necessary amendments to legal tools to bridge policy gaps or strengthen pathways to energy access. This research is conducted through a selective and systematic literature review, legislative and policy analysis, as well as a review of key data and statistics related to energy access and energy poverty, resulting in a critical and comparative review of existing and diverse legislative and policy frameworks. The thesis aims to be a multi-faceted legal study, focussing on the European and the African Union, and comparatively on Austria and South Africa as case studies, which provide solutions to achieve energy access also in terms of specific geographic location, economic background or political structure. They intend to exemplify and outline diverse approaches in addressing gaps in energy law and jurisprudence. In general terms, achieving universal energy access requires a multi-solution approach including among others: a human rights approach through an explicit or structed derived right to energy access; a supportive legislative and regulatory environment that promotes a fair and equal just transition of the energy sector; and policies that encourage the development of renewable energy communities for the promotion of energy prosumerism. Each specific solution must either be formally accepted as an established regulatory practice or offer a multi-layered approach in addressing energy access needs while enhancing climate neutrality, encouraging climate protection, promoting energy independence and a better and more efficient use of resources. Firstly, regarding the human rights approach, a universally accepted definition and legal standard has been outlined to assist in measuring energy access goals. International support for a treaty of global binding commitment could pressure governments to encourage transition and upscale accountability. Recognising energy access as an explicit rather than a derived right, could improve clarity, understanding and implementability. Energy suppliers should be held accountable for ensuring secure energy access, which would not only support basic needs but also encourage the use of modern, renewable energy sources.Secondly, referring to the implementation of just transition policies and practices requires a holistic approach, considering factors such as international collaboration, regional energy market harmonisation, and the gradual synchronisation of both energy and climate law. In order to promote and maintain just transition implementation, governmental administrative and procedural support is conditional, as is the consideration and involvement of all stakeholders. Investment funding for technological and skills development is crucial, as is subsidising the transition for individuals and households. Infrastructure development and retrofitting existing energy infrastructure are equally important aspects for a just transition. It is the complex and intertwined nature of each of the aforementioned considerations that eventually determine the success of such just energy transition policies. Only through the processes of procedural and administrative justice the term just energy transition can ultimately be achieved in a fair, equal and authentic manner. Lastly, in order to secure benefits from the formation of Renewable Energy Communities (RECs), a supportive and conducive domestic regulatory and policy environment is essential. This includes a clear regulatory framework outlining REC criteria, rights, and responsibilities, financial incentives such as grants and subsidies, capacity-building and skills development programmes for REC members, comprehensive public awareness and education campaigns, stakeholder engagement, and investment in research and development to advance energy community technologies. RECs can perfectly address energy access needs by promoting prosumerism, ensuring long-term sustained energy independence, utilising renewable energy sources and minimising long term energy costs. At the national level, RECs can provide benefits to energy consumers, energy producers and market regulators as the strain of producing energy is now shared and, if regulated with consideration for rights and responsibilities, evenly distributed.submitted by Larissa Jane Hedwige HoustonKumulative HochschulschriftLiteraturverzeichnis: Seite 266-329Dissertation Universität Graz 2023Zusammenfassungen auf Deutsch und EnglischArchivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage
Anzeiger für Slavische Philologie / Ded Moroz und Sneguročka. Zur Hypostasierung der Naturphänomene Frost und Schnee in russischen Märchen undihren Transformationen
The Hypostatization of the Natural Phenomena Frost and Snow in RussianFairy Tales and their Transformations: Ded Moroz and Snegurochka This article examines the hypostatization of natural phenomena in Russian narrative tradition, focusing on Ded Moroz (Grandfather Frost) and Snegurochka(Snow Maiden). Moroz is first depicted as an ambivalent, demonized winter force in folktales — both punishing and protective — and is transformed in the 19th century, through literature and ritual, into a gift-bringer. Snegurochka, the Snow Maiden, embodies the transience and the end of winter time; early variants emphasize her tragic dissolution by melting with the arrival of spring. The drama by Ostrovsky (1873) and the opera by Rimsky-Korsakov (1882) uniteboth figures: Snegurochka, now daughter of Frost, represents an artistic synthesis of natural metaphor, tragedy, and love motif. In the 20th century, both undergo folklorization and politicization: since 1937, Ded Moroz and Snegurochka form the central duo of the Soviet secular New Year’s “Jolka” festival, andserve as cultural symbols of national identity. Today, they function as commercial figures of popular culture, folkloric icons, tourist brands, and instruments of political symbolism — their development paradigmatically illustrating thetransformation of mythic nature personifications into modern cultural icons
Synchrotron Radiation News / Exploring Spin-and Momentum-Resolved Phenomena at the NanoESCA Beamline of Elettra Synchrotron
Version of recor
Genealogies of European heritage: deterritorialized identity and a future for the past
Accepted versio
AmLit / Politics and Society in Dashiell Hammett’s The Maltese Falcon
This essay examines the vision of society presented in Dashiell Hammett’s The Maltese Falcon (1930). In contrast to critics who argue that Hammett brought a Marxist perspective to the novel, reflecting his support to the Communist Party later in the decade, this current article argues that The Maltese Falcon presents a vision of society with no fundamental order or meaning, in which all rules are arbitrary, and in which every attempt to present a grand narrative fails. This nihilist conception of society is in keeping with the rise of modernism and reflects the shift from a rural, agricultural, traditionalist society to an urban, industrial one. It is not, however, a Marxist view
Affective touch and its effect on remembering social information : correlations with psychosocial distress
Berührungen spielen eine bedeutende Rolle für die Bildung und Aufrechterhaltung zwischenmenschlicher Beziehungen und können viele positive Auswirkungen haben. Neben physiologischen Regulierungen tragen sie außerdem dazu bei, Gefühle der sozialen Ausgrenzung zu reduzieren und werden auch vermehrt als Therapiemethode für chronische Schmerzen herangezogen. Das Streicheln der Haut mit einer Stimulierungsgeschwindigkeit von 1-10 cm/s wird als besonders angenehm empfunden und spielt eine besondere Rolle in der sozialen Informationsverarbeitung. Eine gleichzeitige Darbietung visueller und taktiler Stimuli, kann bei kongruenter Übereinstimmung, wie beispielsweise ein freundlicher Gesichtsausdruck mit einer angenehmen Berührung, zu einer schnelleren Reizerkennung führen. Ziel dieser Studie war es daher, herauszufinden, ob sich affektive Berührungen positiv auf die Merkleistung sozialer Stimuli auswirken. Zusätzlich soll in diesem Zusammenhang explorativ untersucht werden, welche Rolle dabei soziale Ängstlichkeit, Depression und Somatisierung spielen und ob es diesbezüglich Unterschiede zwischen Gruppen mit höheren und geringeren Ausprägungen der psychosozialen Belastungen gibt. Für die Studie wurden 99 heterosexuelle Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren rekrutiert, welche beim Betrachten von sozialen (Gesichter) und neutralen (Oberflächen) Stimuli, jeweils drei Berührungsbedingungen durchlaufen mussten. Dafür wurden mit einem Pinsel affektive (3 cm/s), nicht-affektive (30 cm/s) und keine Berührung am Unterarm simuliert. Zusätzlich wurden die Konstrukte Soziale Ängstlichkeit, Depression und Somatisierung erhoben. Die Ergebnisse zeigten, dass es keine Unterschiede zwischen den Berührungsbedingungen hinsichtlich der Merkleistung für soziale und neutrale Stimuli gab und dass sich die beiden Gruppen mit höherer und geringerer psychosozialer Belastung nicht voneinander unterscheiden. Die Arbeit liefert Hinweise darauf, dass affektive Berührungen durch einen Pinsel nicht zu einer verbesserten Merkleistung von sozialen Stimuli führen und Unterschiede womöglich nur über den direkten Hautkontakt beziehungsweise vorwiegend bei Säuglingen zu beobachten sind. Zusätzlich könnte die positive Wirkung affektiver Berührungen dazu beitragen, dass psychosoziale Belastungen die Berührungswahrnehmung und somit die Reizerkennung nicht negativ beeinflussen. Allerdings ist für ein besseres Verständnis weitere Forschung notwendig, weshalb mögliche Limitationen und diesbezügliche Erweiterungen für zukünftige Untersuchungen diskutiert werden.Touch plays an important role in forming and maintaining interpersonal relationships and can have many positive effects. In addition to physiological regulation, it also helps to reduce feelings of social exclusion and is increasingly used as a treatment for chronic pain. Stroking the skin at a stimulation speed of 1-10 cm/s is perceived as particularly pleasant and plays a special role in social information processing. Simultaneous presentation of visual and tactile stimuli, such as a friendly facial expression with a pleasant touch, can lead to faster stimulus recognition if they are congruent. The aim of this study was therefore to find out whether affective touch has a positive effect on the memory of social stimuli. In addition, the role played by social anxiety, depression and somatisation should be explored in this context and whether there are differences in this respect between groups with higher and lower levels of psychosocial stress. For the study 99 heterosexual women aged between 18 and 40 were recruited, who had to undergo three touch conditions, when looking at social (faces) and neutral (surfaces) stimuli. Therefore affective (3 cm/s), non-affective (30 cm/s) and no touch (control) are simulated with a brush on the arm. In addition, the constructs of social anxiety, depression and somatisation were assessed. The results showed that there were no differences between the touch conditions in terms of memory performance for social and neutral stimuli and that the groups in social anxiety, depression and somatisation did not differ from each other in this respect either. The study provides evidence that affective touch with a brush does not lead to improved memory performance for social stimuli and that differences can possibly only be observed through direct skin contact or predominantly in infants. In addition, the positive effect of affective touch could contribute to the fact that psychosocial stress does not negatively influence touch perception and therefore stimulus recognition. However, further research is necessary for a better understanding, which is why possible limitations and extensions in this regard are discussed for future studies.Verfasserin: Laura Marie Krenn, B.Sc.Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der VerfasserinMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc
Heart and mind : the interplay between cardiovascular fitness and cognitive performance
Schon seit der Antike wird die allgemeine Fitness als förderlich für Körper und Geist vermutet, jedoch gibt es vor allem für die breite Gruppe der 18- bis 60-Jährigen wenig wissenschaftliche Belege für Zusammenhänge von kognitiven Fähigkeiten und kardiovaskulärer Fitness. Basierend auf diesem Mangel an Untersuchungen wurden in dieser Masterarbeit die Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Indikatoren der kardiovaskulären Fitness und der kognitiven Leistungsfähigkeit in einer Stichprobe von Erwachsenen zwischen 18 und 60 Jahren untersucht. Dabei standen vier Datenklassen im Fokus: Daten im Bereich der kardiovaskulären Fitness, der kognitiven Leistungsfähigkeit, Lifestyle-Faktoren sowie personenbezogene Daten.Die Studie nutzte eine zweigeteilte Online- und Präsenzuntersuchung, die die Fragebögen Freiburger Fragebogen zu körperlicher Aktivität sowie den Sedentary Behaviour Questionnaire, einen 2-back-Test, ein EKG und den UKK-Walkingtest beinhaltete. Dabei konnten signifikante positive Zusammenhänge sowohl zwischen der VO2max, als auch der SDNN und der Anzahl korrekter Reaktionen bei der Durchführung des 2-back-Tests gefunden werden. Zudem wurden signifikante positive Zusammenhänge zwischen dem Lifestyle-Faktor 'Im Sitzen verbrachte Zeit' und der Reaktionszeit, sowie dem Alter und der Reaktionszeit festgestellt.Die Ergebnisse deuten auf einen kleinen Zusammenhang zwischen kognitiver Leistungsfähigkeit und kardiovaskulärer Fitness sowie einzelner Lifestyle-Faktoren und personenbezogenen Daten hin. Diese Forschung trägt dazu bei, das Verständnis im Bereich der Gesundheitsvorsorge zu erweitern und könnte Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheitsförderung und sportliches Trainingsverhalten haben.General fitness has been thought to be beneficial for body and mind since ancient times, but there is little scientific evidence supporting the link between cognitive ability and cardiovascular fitness, particularly for the broad group of 18 to 60-year-old adults. Based on this lack of research, this master's thesis investigates the effect of cardiovascular fitness on cognitive performance in adults aged 18 to 60 years. For this purpose, four classes of data were examined: cardiovascular fitness parameters, cognitive performance, lifestyle factors and personal data.The study involved a two-part online and face-to-face examination, which included the Freiburg Physical Activity Questionnaire, the Sedentary Behaviour Questionnaire, a 2-back test, an ECG and the UKK walking test. Significant positive correlations were found between both VO2max and SDNN and the number of correct responses when performing the 2-back test. In addition, significant positive correlations were found between the lifestyle factor 'time spent sitting' and reaction time, as well as age and reaction time.The results reveal small but significant correlations between cognitive performance and cardiovascular fitness parameters, and with some lifestyle factors and personal data. This research contributes to the understanding of preventive healthcare and may have implications for general health promotion and exercise behavior.Marie-Luise KrietemeyerAbweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der VerfasserinMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Projekt LEARNING ANALYTICS : Studierende im Fokus ; Task 4: Law & Ethics
Hristina Veljanova, Nicole Gosch, David Bierbauer, Petra ZandonellaVersion of recor
Current research findings on flavonoid pure substances and their effect on adipocyte differentiation
Adipositas hat sich zu einer weit verbreiteten gesundheitlichen Herausforderung entwickelt und zählt zu den Hauptursachen für verschiedene ernsthafte Erkrankungen, wie Diabetes mellitus, Hyperlipidämie, Hypertonie, kardiovaskuläre Erkrankungen und Krebs. Diese Epidemie resultiert aus einem komplexen Zusammenspiel von Faktoren wie einem hektischen Lebensstil, mangelnder körperlicher Aktivität und ungesunder Ernährung. Obwohl bereits Medikamente zur Behandlung von Fettleibigkeit existieren, sind viele von ihnen mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Dieser Umstand hat eine Forschungslücke geschaffen, die nach innovativen Ansätzen für eine sicherere und effektivere Therapie verlangt. In diesem Kontext rückt die Forschung an Flavonoiden als potenzielle Wirkstoffe in den Fokus. Flavonoide sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe und zeigen auf zellulärer Ebene als auch in Tierversuchen vielversprechende Ergebnisse. Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die aktuellen Erkenntnisse über die Wirkung von Flavonoid-Reinsubstanzen auf einen für die Entwicklung von Adipositas wichtigen Baustein, die Adipozyten-Differenzierung, umfassend darzustellen. Durch eine kritische Betrachtung dieser Ergebnisse sollen Schlussfolgerungen gezogen werden, inwiefern diätetische Flavonoide als Wirkstoffe in der Prävention und Behandlung von Adipositas betrachtet werden können.Obesity has become a widespread health challenge and is one of the main causes of various serious illnesses, such as diabetes mellitus, hyperlipidemia, hypertension, cardiovascular diseases and cancer. This epidemic results from a complex interplay of factors such as a hectic lifestyle, lack of physical activity, and unhealthy diet. Although medications for treating obesity already exist, many of them are associated with significant side effects. This situation has created a research gap that demands innovative approaches for a safer and more effective therapy. In this context, research on flavonoids as potential agents has come into focus. Flavonoids are natural plant compounds and have shown promising results at the cellular level as well as in animal studies. The main aim of this study is to comprehensively present the current insights into the effects of flavonoid pure substances on a key component for the development of obesity, adipocyte differentiation. By critically examining these results, conclusions will be drawn regarding the extent to which dietary flavonoids can be considered as agents in the prevention and treatment of obesity.vorgelegt von Sandra Carina PernullMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc