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    Mental health promotion in elementary schools through school social work : an empirical study on the opportunities and challenges of health promotion using a SWOT-Analysis

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    Innerhalb dieser Arbeit wird die aktuelle Umsetzung und Gestaltung der Förderung der psychischen Gesundheit bei Volksschulkindern durch die Schulsozialarbeit und die Herausforderungen, die sich dabei ergeben, aufgezeigt. Die Fragestellung basiert auf den Beobachtungen der Forscherin, die während ihrer Tätigkeit an einer Volksschule einen Bedarf an psychischer Gesundheitsförderung feststellte. Schulsozialarbeit hat sich als Möglichkeit für die Deckung dieses Bedarfs ergeben. Für die Erhebung wurden sieben Schulsozialarbeiter*innen, die in steierischen Volksschulen tätig sind, mit Hilfe von leitfa-dengestützten Interviews befragt. Diese wurden anschließend mit der qualitativen Inhalts-analyse nach Mayring ausgewertet. Anschließend wurden die Ergebnisse den Kategorien der SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken) zugeordnet und dem aktuellen Forschungsstand gegenübergestellt und diskutiert. Letztendlich ergab sich ein Überblick über die Förderung der psychischen Gesundheit durch die Schulsozialarbeit. Die aktuellen Hindernisse konnten anhand der Schwächen und Risiken ebenfalls aufge-zeigt werden.Die Forschung hat aufgezeigt, dass die Beziehungsarbeit ein zentraler Part in der Schulsozialarbeit ist. Durch ein besseres Vertrauen zur Schulsozialarbeit werden belastende Themen vermehrt angesprochen. Eine frühe Integration der Schulsozialarbeit in die Schule kann die Akzeptanz dieser fördern und die Beziehung zu den Schüler*innen stärken. Schulsozialarbeiter*innen sind gut vernetzt und können bei Bedarf schnell an au-ßerschulische Stellen vermitteln. Die Zusammenarbeit mit den Lehrer*innen läuft ebenfalls gut. Für eine bessere Förderung der psychischen Gesundheit der Schüler*innen wird allerdings wird eine stärkere Fokusierung auf die psychische Gesundheit der Lehrerer*innen als notwendig erachtet. Weiters müssen sich die Schulsozialarbeiter*innen laufend in ihren Aufgaben seitens des Lehrpersonals klar positionieren. Die Pflicht zur Ge-fährdungsmeldung bei der Kinder- und Jugendhilfe stellt in der Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Eltern eine Herausforderung dar, da letztere die Kooperation aus Angst vor Konsequenzen gelegentlich vermeiden. Es wird sich für eine umfangreichere Elternarbeit, für eine bessere Vertrauensbasis zur Schulsozialarbeit, und den Ausbau nie-derschwelliger Angebote für Eltern zur Sensibilisierung für die psychische Gesundheit ausgesprochen. Diese Maßnahmen erfordern einen höheren Zeitaufwand, welchen Schulsozialarbeiter*innen meist nicht zur Verfügung haben, da es an Ressourcen wie Zeit und Geld mangelt.The present work shows the current implementation and design of promoting mental health among elementary school children through school social work and the challenges that arise. The research question is based on the researcher’s observation, during her work at an elementary school. While working there she noticed a need for mental health promotion. Some schools address this problem through school social work. To gather data, seven school social workers employed in elementary schools in Styria were interviewed using a semi-structured guide. These interviews were then analyzed using Mayring’s qualitative content analysis. The results were subsequently categorized using a SWOT analysis (strengths, weaknesses, opportunities, threats) and compared with existing theories. Ulti-mately, the study provided an overview of the implementation of mental health promotion through school social work. Current obstacles were highlighted through the identification of weaknesses and risks.The research revealed that relationship-building is a key component of school social work. By fostering greater trust in school social work, students are more likely to discuss bur-densome issues. Early integration of school social work into the school environment can enhance its acceptance and strengthen relationships with students. School social workers are well-networked and can quickly refer to external agencies when necessary. The coop-eration with teachers also works well. However, for better mental health promotion among students, a stronger focus on the mental health of teachers is seen as necessary. Addi-tionally, school social workers must continuously reassert their roles and responsibilities to the teaching staff. The obligation to report endangerment to child and youth welfare ser-vices presents challenges in working with school management and parents, as the latter occasionally avoid cooperation out of fear of consequences. The interviewers called for more extensive work with parents, for a stronger foundation of trust in school social work, and for the expansion of low-threshold services for parents to raise awareness of mental health. However, these measures require more time, which school social workers often do not have, as resources such as time and money are limited.Autorin: Carmen HacklMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Violence prevention counseling according to § 38a (8) SPG in the light of Articles 5 and 8 ECHR

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    Die Pflicht zur aktiven Teilnahme an einer Gewaltpräventionsberatung gemäß § 38a Abs 8 SPG trifft gefährdende Personen nach Anordnung eines Betretungs- und Annäherungsverbotes durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes. Diese Diplomarbeit setzt sich mit der Frage auseinander, ob die Pflicht zur Teilnahme an einer Gewaltpräventionsberatung gemäß § 38a Abs 8 SPG gegen das Grundrecht auf Achtung des Privat- und Familienlebens gemäß Art 8 EMRK und das Recht auf Freiheit und Sicherheit gemäß Art 5 EMRK verstößt. Die Teilnahme an der Gewaltpräventionsberatung dient als präventive Maßnahme zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt und Gewalt an Frauen und wurde im Zuge des GeSchG 2019 beschlossen, wodurch den Vorgaben des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (kurz Istanbul-Konvention) entsprochen wurde. Im ersten Schritt widmet sich die Arbeit der Thematik der häuslichen Gewalt und geht sodann näher auf die Gewaltschutzgesetzgebung und deren Entwicklung ein. In weiterer Folge wird das Betretungs- und Annäherungsverbot gemäß § 38a SPG, welches die Grundlage für die Pflicht zur Teilnahme an einer Gewaltpräventionsberatung darstellt, näher erläutert. Anschließend wird die Gewaltpräventionsberatung und ihre rechtliche Ausgestaltung behandelt. Nach Ausführungen zu der allgemeinen Grundrechtslehre und Art 5 EMRK und Art 8 EMRK wird die VfGH Entscheidung vom 07.12.2023 in der Rechtssache G 105/2023-13ua erläutert. Schlussendlich erfolgt eine ausführliche Verfassungskonformitätsprüfung des § 38a Abs 8 SPG anhand Art 5 EMRK und Art 8 EMRK.The requirement to actively participate in violence prevention counseling in accordance with § 38a (8) SPG applies to the endangering person after a restriction on approaching the endangered person or entering their property has been issued by the public security service. This Diploma thesis deals with the question of whether the requirement to participate in violence prevention counseling in accordance with § 38a (8) SPG violates the fundamental right to respect for private and family life in accordance with Art 8 ECHR and the right to liberty and security in accordance with Art 5 ECHR. Participation in violence prevention counseling serves as a preventive measure to combat domestic violence and violence against women and was adopted in the course of the Violence Prevention Act 2019, which complies with the requirements of the Council of Europe Convention on Preventing and Combating Violence against Women and Domestic Violence (Istanbul Convention for short). The first section of the thesis focuses on the topic of domestic violence. It then takes a closer look at the legislation on the protection against violence and how it has developed. Subsequently, the restriction on approaching the endangered person or entering their property in accordance with § 38a SPG, which forms the grounds for requiring the endangering person to participate in violence prevention counseling, is explained in more detail. There is furthermore a discussion of violence prevention counseling and its legal structure. The thesis then goes into detail of the general doctrine of fundamental rights and Art 5 ECHR and Art 8 ECHR, and continues on to discuss the Constitutional Court decision of December 7, 2023 in case G 105/2023-13ua. Finally, a detailed examination of the constitutionality of § 38a (8) SPG is carried out on the basis of Art 5 ECHR and Art 8 ECHR.vorgelegt von Anne HanglDiplomarbeit Universität Graz 202

    Between stigmatisation and self-determination : experiences and needs of women with intellectual and/or mental disabilities regarding the desire to have children and sexual health

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    Der Kinderwunsch und die sexuelle Gesundheit von Frauen mit intellektueller und/oder psychischer Beeinträchtigung stellt in der Gesellschaft oftmals ein Tabuthema dar. Ihre sexuelle und reproduktive Gesundheit wird häufig vernachlässigt und führt zu Diskriminierung, was ihre gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft einschränkt.Ziel dieser Arbeit ist es, einen Einblick in die Erfahrungen und Bedürfnisse von Frauen mit intellektueller und/oder psychischer Beeinträchtigung hinsichtlich ihres Kinderwunsches und ihrer sexuellen Gesundheit zu geben.Insgesamt wurden zehn Frauen mit intellektueller und/oder psychischer Beeinträchtigung mithilfe qualitativer Interviews befragt. Dabei nahmen zum Zeitpunkt der Befragung acht Frauen Leistungen der Mobilen Dienste Mosaik GmbH in Anspruch. Eine Probandin ist eine ehemalige Kundin der Institution und eine weitere Teilnehmerin studiert an der TU-Graz. Die Interviews wurden mit einem im Vorfeld erstellten Interviewleitfaden geführt. Hierbei wurde der Fokus insbesondere auf die Themen Kinderwunsch und sexuelle Gesundheit sowie Unterstützungsmöglichkeiten gelegt.Es wurde festgestellt, dass die Zielgruppe mit verschiedenen Herausforderungen in Bezug auf ihren Kinderwunsch und ihre sexuelle Gesundheit konfrontiert ist. Wie aus den Inter-views hervorgegangen ist, waren die Interviewteilnehmerinnen oftmals von Kindesabnahmen ihrer eigenen Kinder betroffen. Die Interviewteilnehmerinnen äußern den Wunsch nach einem offeneren Umgang mit ihrem Kinderwunsch und den damit verbundenen Herausforderungen.In Hinblick auf die sexuelle Gesundheit haben die Interviews gezeigt, dass viele der Frauen vor allem Gewalterfahrungen gemacht haben. Die Teilnehmerinnen wünschen sich eine grö-ßere gesellschaftliche Sensibilisierung für ihre sexuellen und reproduktiven Rechte und ein sichereres Umfeld, in dem sie ihre Sexualität ausüben können.The desire to have children and sexual health of women with intellectual and/or psychological disabilities is often considered a taboo topic in society. Their sexual and reproductive health is often neglected, leading to discrimination, which restricts their equal participation in societyThe aim of this work is to provide insight into the experiences and needs of women with intellectual and/or psychological disabilities regarding their desire to have children and their sexual health.In total, ten women with intellectual and/or psychological disabilities were interviewed us-ing qualitative methods. At the time of the interviews, eight women were receiving services from Mobile Dienste Mosaik GmbH. One participant was a former client of the institution, and another participant was studying at TU Graz. The interviews were conducted using a pre-developed interview guide. The focus was particularly on the topics of desire to have children, sexual health, and support options. The interview guide provided a structure while allowing for openness in the discussions.It was established that the target group is confronted with various challenges in relation to their desire to have children and their sexual health. As emerged from the interviews, the interviewees were often affected by the loss of their own children. Women with intellectual and/or mental disabilities expressed the desire for a more open approach to their desire to have children and the challenges associated with this.With regard to sexual health, the interviews showed that many of the women had experi-enced violence in particular. The participants would like to see greater social awareness of their sexual and reproductive rights and a safer environment in which they can practise their sexuality.Autorin: Anja GruberMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    The importance of transversal competencies for the professional success of industrial engineers

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    Diese Arbeit untersucht die Relevanz transversaler Kompetenzen, die auch unter Begriffen wie überfachliche Kompetenzen, Soft Skills, Life Skills, Essential Skills, Schlüsselkompetenzen und 21st Century Skills bekannt sind. Durch eine Kombination von theoretischen Ansätzen und empirischen Studien wird analysiert, inwiefern transversale Kompetenzen den beruflichen Erfolg von Wirtschaftsingenieur*innen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können. Die Arbeit bietet eine umfassende Begriffsbestimmung, die von allgemeinen Kompetenzen bis hin zu spezifischeren Fähigkeiten wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Verhandlungskompetenz reicht. Es wird ebenfalls aufgezeigt, welche Vorteile diese Kompetenzen im beruflichen und privaten Alltag bieten. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Wech-selwirkung zwischen individuellen Fähigkeiten und situativen Anforderungen in verschiedenen Kontexten. Ein explorativer theoretischer Teil bestätigt weitgehend die positiven Auswirkungen transversaler Kompetenzen. Im empirischen Teil wurden die Daten von 79 Absolvent*innen des Wirtschaftsingenieurwesens statistisch mittels Regressionsanalysen ausgewertet. Zusätz-lich wurden die Einschätzungen von 40 Personalverantwortlichen zu den benötigten Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen erhoben und analysiert.This thesis examines the relevance of transversal competencies, also known as generic competencies, soft skills, life skills, essential skills, key competencies and 21st century skills. Through a combination of theoretical approaches and empirical studies, the extent to which transversal competencies can influence the professional success of industrial engineers both positively and negatively is analyzed. The thesis provides a comprehensive definition of the term, ranging from general competencies to more specific skills such as communication skills, teamwork skills and negotiation skills. It also shows the advantages these skills offer in everyday professional and private life. The focus is on examining the interaction between individual skills and situational requirements in different contexts. An explorative theoretical part largely confirms the positive effects of transversal competencies. In the empirical part, the data of 79 industrial engineering graduates were statistically evaluated using regression analyses. In addition, the assessments of 40 HR managers on the required professional, methodological and social skills were collected and analyzed.Peter Temmel, BAMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Excited state photoemission momentum mapping of organic molecules from time-dependent density functional theory

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    Photoemissions-Orbitaltomographie (POT) misst die Winkelverteilung der Photoelektronenintensität von orientierten organischen Molekülen und interpretiert diese sogenannten Impulskarten als Fourier-Transformation des Molekülorbitals, aus dem das Elektron emittiert wurde. Kürzlich gelang es die Photoemissions-Orbitaltomographie zu erweitern, so dass nicht nur die Elektronenemission aus dem elektronischen Grundzustand, sondern auch aus optisch angeregten Zuständen, sogenannten Exzitonen, beschrieben werden kann. Dieser Ansatz, genannt exPOT [Phys. Rev. B. 108, 085132 (2023)], ermöglicht es, die Dynamik angeregter Zustände in molekularen Systemen in Echtzeit im Impulsraum zu visualisieren, indem die winkelaufgelöste Impulsverteilung von Photoelektronen gemessen wird, die durch einen Laserpuls im extremen Ultraviolettbereich emittiert werden.In dieser Arbeit validieren wir den exPOT-Formalismus für eine Reihe organischer Moleküle. Insbesondere konzentrieren wir uns auf organische Moleküle, die angeregte Zustände aufweisen, die durch eine Übergangsdichtematrix gekennzeichnet sind, die mehr als einen dominanten Beitrag enthält. Zu diesem Zweck führen wir eine numerisch effiziente Vorauswahlmethode ein, um Kandidatenmoleküle zu identifizieren, die geeignete, das heißt, nicht-triviale angeregte Zustände aufweisen. Für einen ausgewählten Satz dieser Moleküle lösen wir anschließend die Casida-Gleichung, um die Teilchen-Loch-Beiträge zu quantifizieren, was die Anwendung von exPOT zur Berechnung von Impulskarten ermöglicht. Diese Ergebnisse werden durch direkte Simulation der winkelaufgelösten Pump-Probe-Photoemissionsspektroskopie unter Verwendung der zeitabhängigen Dichtefunktionaltheorie gegengeprüft. Dadurch bestätigen wir die Vorhersagen von exPOT für Exzitonen mit mehreren Beiträgen in der Übergangsdichtematrix in Bezug auf die Energie- und Impulsverteilung der resultierenden Photoemissionssignaturen.In photoemission orbital tomography (POT), one measures the angular-distribution of the photoelectron intensity of oriented organic molecules and interprets these so-called momentum maps as the Fourier transform of the molecular orbital from which the electron has been emitted. Recently, photoemission orbital tomography has been extended to not only describe electron emission from the electronic ground state, but from optically excited states, so-called excitons. This approach, dubbed exPOT [Phys. Rev. B. 108, 085132 (2023)] allows to visualize, in momentum space, the dynamics of excited states in molecular systems in real time by measuring the angle-resolved momentum distribution of photoelectrons ejected by a laser pulse in the extreme ultraviolet.In this work, we validate the exPOT formalism for a series of organic molecules. Specifically, we focus on organic molecules that exhibit excited states which are characterized by a transition density matrix containing more than one dominant contribution. To this end, we introduce a computationally efficient prescreening method to identify candidate molecules exhibiting such non-trivial excited states. For a chosen set out of these molecules, we solve Casida’s equation to quantify the particle-hole contributions, which enables the application of exPOT to compute momentum maps. These findings are cross-checked by directly simulating pump-probe angle-resolved photoemission spectroscopy using time-dependent density functional theory. Thereby, we confirm the predictions of exPOT for excitons with multiple contributions in the transition density matrix in terms of the energy and momentum distribution of the resulting photoemission signatures.vorgelegt von Hodžić, Melvin, BScMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Multigenerational management in agile organizational transformations

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    Diese Arbeit untersucht das Mehrgenerationenmanagement als Schlüssel zur erfolgreichen agilen Organisationsentwicklung. Der demografische Wandel und die unter-schiedlichen Wertehaltungen der vier aktiven Generationen – Babyboomer, Generation X, Millennials und Generation Z –, sowie der technologische Fortschritt und der Megatrend New Work erfordern einen flexiblen und bedürfnisorientierten Umgang mit dieser Thematik.Im Zentrum steht die Entwicklung eines praxisorientierten Beratungskonzepts, das speziell Altersdiversität, Unternehmenskultur und agilen Reifegrad in agilen Transformationsprozessen berücksichtigt.Die primäre Zielsetzung dieser Arbeit ist die Erarbeitung eines Beratungskonzepts, das den Generationendialog fördert und das Empowerment aller Mitarbeitenden durch gezielte Interventionen unterstützt. Dies umfasst speziell die Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse und Dynamiken altersdiverser Teams.Zur Erreichung dieser Ziele wird zunächst ein theoretisches Beratungskonzept in fünf Phasen entwickelt. Dieses Konzept wird durch empirische Forschungsmethoden, einerseits quantitativ und andererseits qualitativ evaluiert.Die Arbeit führt zur Erstellung eines Kurzkonzepts für Unternehmen, die sich in einer agilen Transformation befinden. Dabei mündet die finale Integration von Theorie und Empirie in einem kompakten Beratungsansatz, der praktische Empfehlungen zur Unterstützung agiler Organisationsentwicklung durch Mehrgenerationenmanagement bietet.This work investigates generational management as the key to successful agile organizational transformation. The demographic shift, the diverse value orientations of the four active generations – Babyboomer, Generation X, Millennials, and Generation Z – as well as technological advancements and the megatrend of New Work require a flexible and needs-oriented approach to this topic.The focus is on developing a practical consulting concept which specifically addresses age diversity, organizational culture, and agile maturity in agile transformation processes.The primary objective of this work is to develop a consulting concept that fosters intergenerational dialogue and supports the empowerment of all employees through targeted interventions. This specifically includes addressing the unique needs and dynamics of age-diverse teams.To achieve these goals, a theoretical consulting concept is first developed in five phases. This concept is then evaluated through both quantitative and qualitative empirical research methods. The work results in a brief concept for companies undergoing agile transformation. The final integration of theory and empirical findings culminates in a compact consulting approach, offering practical recommendations to support agile organizational transformations through generational management.Daniela Förstner-Heschl, BSc.Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprach

    Intrigues in the Fables of Phaedrus : a narratological analysis in fables 1,19; 2,4; 3,16 and 5,9

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    Mitte der 1980er-Jahre fand die Narratologie als moderne Literaturtheorie Eingang in die Klassische Philologie. Obwohl heute zu fast allen griechischen und römischen Genres narratologische Untersuchungen existieren, sind die antiken Fabeln von diesem Boom weitgehend unberührt geblieben. Die vorliegende Masterarbeit untersucht vier Phaedrus-Fabeln zum Thema Intrige in Hinblick auf ihre erzähltechnische Ausgestaltung, wobei die narratologischen Theorien Gérard Genettes zur Anwendung kommen, die um die Überlegungen der niederländischen Narratologin Mieke Bal zu Fokalisierung und Raum ergänzt werden. Anhand der klassischen Grenzüberschreitungstheorie Jurij Lotmans und deren mengentheoretischer Rekonstruktion durch Karl Nikolaus Renner soll die narrative Struktur der Fabeln zudem intersubjektiv nachvollziehbar erklärt werden. Konkret wird der Frage nachgegangen, inwieweit sich die vorgestellten narratologischen Theorien dazu eignen, die Erzähltechniken, die der Schilderung der Intrige in den jeweiligen Fabeln zugrunde liegen, sicht-, beschreib- und diskutierbar zu machen. Die exemplarischen Analysen der Fabeln haben gezeigt, dass sich die vorgestellten narratologischen Theorien hervorragend eignen, um zu eruieren, worauf der Erzähler bei der Schilderung der Intrigen den Fokus legt. Durch interne, repetitive Prolepsen und embedded focalization erlangen die Rezipierenden bereits im Vorfeld Kenntnis von einem Betrug, der in der Fabel noch gar nicht stattgefunden hat. Dadurch wird die Aufmerksamkeit der Leser bei der Lektüre darauf gelenkt, wie die angekündigte Intrige ins Werk gesetzt wird. Ihre Realisierung wird in allen Fabeln durch isochrones Erzählen, das die Distanz der Leser zum Geschehen möglichst gering hält, besonders hervorgehoben. Auf jene Tierreden, die die Intrige offen zutage treten lassen, wird durch eine ebenfalls isochrone Wiedergabe in oratio recta das meiste Gewicht gelegt.Since the mid-eighties narratology as a modern literary theory has found its way into classical philology. Meanwhile there are narratological analyses of almost all Greek and Roman genres. Ancient fables, however, have widely been untouched by this boom. The focus of this master thesis is on the narrative techniques used by Phaedrus to develop the intrigues in four selected fables. The analyses are based on Gérard Genette’s narratological theories and the considerations of the Dutch narratologist Mieke Bal as far as focalization and space are concerned. Jurij Lotman’s concept of semiotic border and its set-theoretic reconstruction by Karl Nikolaus Renner are also included to make the narrative structure of the fables intersubjectively verifiable. In concrete terms, the thesis pursues the question of which narratological techniques are used to scheme the intrigues.By using internal and repetitive prolepses and embedded focalization the narrator reveals the betrayal to the reader before it is recounted in the fable. This device directs the reader’s attention to the way in which the intrigue is schemed. The isochronic narration narrows the gap between reader and fable.Those animal speeches in which the intrigues become visible are presented isochronically in oratio recta.Caterina Edhofer, BEdMasterarbeit Universität Graz 202

    Growing old as a man : a qualitative study on the intersection of age and gender in the lives of Austrian men aged 65+

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    Diese Masterarbeit untersucht die "Intersection" von Alter und Geschlecht im Leben österreichischer Männer ab 65 Jahren und adressiert damit eine Forschungslücke, da bislang überwiegend die Erfahrungen alternder Frauen thematisiert wurden. Fokusgruppen Interviews zeigen, wie kulturelle Konstruktionen von Alter und Idealen hegemonialer Männlichkeit die Identitäten, gesellschaftlichen Rollen und gelebten Erfahrungen älterer Männer prägen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Teilnehmer das Älterwerden als ein „Power Game“ wahrnehmen, in dem Männer sich mit gesellschaftlichen Erwartungen von Männlichkeit und altersdiskriminierende Narrativen konfrontiert sehen, während sie gleichzeitig versuchen, ihren normativen Status und ihre Relevanz zu bewahren. Doch das Älterwerden als Mann ist auch ein vielschichtiger Prozess, der durch gesellschaftliche Normen und kulturelle Konstruktionen von Männlichkeit und Alter geprägt wird. Mit fortschreitendem Alter können Männer schädliche Normen und Ideale der Männlichkeit hinterfragen und neue, positive Rollen entdecken, während sie ihre persönlichen Lebensgeschichten zwischen "decline" und "progress" navigieren. Diese Arbeit stellt die reduktive Assoziation von Alter mit "decline" infrage und betont die vielfältige und facettenreiche Natur von Männlichkeit im späteren Leben.This master’s thesis explores the intersection of old age and gender in the lives of Austrian men aged 65 and above, addressing a gap in research that has predominantly focused on the experiences of aging women. Focus group interviews reveal how cultural constructions of old age and ideals of hegemonic masculinities shape older men’s identities, societal roles, and lived experiences. The findings suggest that the participants perceive aging as a “power game,” where men navigate societal expectations and ageist narratives while striving to maintain their normative status and relevance. However, growing old as a man is also a multifaceted process shaped by societal norms and cultural constructions of masculinity and old age. In later life, men can question certain harmful norms and ideals of masculinity, allowing them to discover new, positive roles while navigating their personal narratives between decline and progress. This work challenges the reductive association of old age with decline, emphasizing the diverse and multifaceted nature of masculinity in later life.author: Florian Pirker BAMasterarbeit Universität Graz 202

    The ability to counteract the independent evaluation of evidence in the court of lay assessors and the court of jurors in criminal proceedings

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    Diese Diplomarbeit setzt sich mit der Frage auseinander, warum die Anfechtung der freien Beweiswürdigung in kollegialgerichtlichen Verfahren des Strafprozesses so komplex und umstritten ist. Gemäß § 281 Abs 1 Z 5a bzw. § 345 Abs 1 Z 10a StPO gilt ein Urteil als nichtig, wenn sich „erhebliche Bedenken“ hinsichtlich der dem Schuldausspruch zugrunde liegenden Tatsachen aus den Akten ergeben. Die Definition und Reichweite des Begriffs „erhebliche Bedenken“ ist jedoch bis heute zwischen der Lehre und der Rechtsprechung umstritten. Während die Judikatur diese Bestimmung besonders eng auslegt, kritisiert die Lehre diese restriktive Haltung als zu einschränkend seitens des Obersten Gerichtshofs. Im Rahmen der Arbeit werden zunächst die allgemeinen Grundsätze des Strafprozessrechts behandelt, wobei der Fokus auf der Maxime der freien Beweiswürdigung liegt. Im Anschluss wird die historische Entwicklung dieses Grundsatzes sowie der Laiengerichtsbarkeit beleuchtet. Eine detaillierte Darstellung der Strafgerichtsbarkeit mit besonderem Augenmerk auf die Kollegialgerichte bildet den nächsten Schwerpunkt. Darüber hinaus erfolgt eine eingehende Analyse der Rechtsmittelstruktur, insbesondere jener, die bei kollegialgerichtlichen Entscheidungen Anwendung finden. Der abschließende Teil der Arbeit widmet sich dem Meinungsstreit über die Auslegung der Nichtigkeitsgründe nach § 281 Abs 1 Z 5a bzw. § 345 Abs 1 Z 10a StPO. Dabei werden die unterschiedlichen Positionen von Judikatur und Lehre gegenübergestellt sowie mögliche Lösungsansätze erörtert. Ziel der Arbeit ist es, ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und Kontroversen bei der Anfechtung der freien Beweiswürdigung zu schaffen und zugleich Reformperspektiven aufzuzeigen.This thesis addresses the question of why counteracting the principle of independent evaluation of evidence in the court of lay assessors and the court of jurors in criminal proceedings is so complex and controversial. According to §§ 281 (1) Z 5a and 345 (1) Z 10a StPO, a verdict is null and void if "serious doubts" regarding the facts underlying the judgment of guilt arise from the case files. However, the definition and scope of the term "serious doubts" remain a subject of debate between academic doctrine and judicial practice. While the judiciary interprets this provision particularly narrowly, academic scholars criticize this restrictive stance as overly limiting on the part of the Supreme Court. The thesis begins by examining the fundamental principles of criminal procedure, with a focus on the principle of independent evaluation of evidence. Subsequently, it explores the historical development of this principle as well as the institution of lay participation in the judiciary. A detailed presentation of the structure of criminal courts, with particular emphasis on the court of lay assessors and the court of jurors, constitutes the next focal point. Furthermore, an in-depth analysis of the legal remedies available, especially those applicable to decisions of the court of lay assessors and the court of jurors, is provided. The final part of the thesis is dedicated to the debate surrounding the interpretation of the nullity grounds under §§ 281 (1) Z 5a and 345 (1) Z 10a StPO. The differing perspectives of judicial practice and academic doctrine are contrasted, and potential solutions are discussed. The aim of the thesis is to provide a deeper understanding of the challenges and controversies associated with challenging the independent evaluation of evidence and to outline perspectives for reform.vorgelegt von Kheira SchmidDiplomarbeit Universität Graz 202

    Implementing climate policies under ideological divisions : how communitarianism and cosmopolitanism influence commuters' acceptability of demand-side push measures to reduce urban car use in Austria

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    Um die Emissionen des Transportsektors zu verringern, ist eine Erhöhung der öffentlichen Akzeptanz (acceptability) für Push-Maßnahmen zur Reduktion innerstädtischer Autonutzung unabdingbar. Während Ideologie weitgehend als zentraler Einflussfaktor für Einstellungen gegenüber klimapolitischen Maßnahmen angesehen wird, ist ihr konzeptueller Fokus auf die politische links-rechts Einordnung limitiert. Stattdessen wird argumentiert, dass eine neu entstehende gesellschaftliche Konfliktlinie (cleavage) einen umfassenderen ideologischen Ansatz hervorbringt, der die Gesellschaft in Gewinner*innen (cosmopolitans) und Verlierer*innen (communitarians) der Globalisierung unterteilt. Die vorliegende Studie ana-lysiert, ob und inwieweit die beiden Ideologiekonzepte die Akzeptanz von österreichischen Erwerbspendler*innen gegenüber Push-Maßnahmen zur innerstädtischen Autoreduktion beeinflussen. Im Zuge einer quoten-repräsentativen Umfrage bezüglich Alter, Geschlecht und Bildung unter österreichischen Erwerbspendler*innen (n = 1.056) wird deutlich, dass sich cosmopolitanism positiv auf Policy-Akzeptanz auswirkt. Hinsichtlich des Einflusses der links-rechts Ideologie wird kein signifikanter Effekt gefunden. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass regulatorische Maßnahmen eher akzeptiert werden als ökonomische Maßnahmen (n = 1.458). Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass die neu etablierte Globalisierungsideologie ein relevanter Prädiktor für die öffentliche Einstellung gegenüber Klimamaßnahmen im Verkehrssektor und darüber hinaus darstellt. Dies sollte bei Implementierung ambitionierter Politiken berücksichtigt werden.To target transport emissions, it is imperative to gain public acceptability for push measures to reduce urban car use. While ideology is regarded as a central determinant for attitudes towards climate policies, its focus on the political left-right conceptualization is somewhat limited. Instead, the present thesis argues that a newly forming societal cleavage has brought forward a more comprehensive ideology approach, which divides society into winners (cos-mopolitans) and losers (communitarians) of globalization. This study analyses whether and to what extent the two ideology concepts determine Austrian commuters’ acceptability of demand-side push policies that aim to reduce urban car use. A quota-representative online survey regarding age, gender, and education among Austrian work commuters (n = 1,056) reveals that cosmopolitanism is positively associated with policy acceptability. No significant effect is found for the impact of the left-right ideology. At the same time, the study also indicates that regulatory measures are more likely to be accepted than economic measures (n = 1,458). Overall, the results suggest that the newly established globalization ideology depicts a rele-vant predictor for public attitudes towards climate measures in the transport sector and be-yond. This should be accounted for when aiming to introduce ambitious policies.Lars DöringerMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

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