University of Graz

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    Veganism as a sustainable form of consumption : a perspective analysis among young people in selected Styrian schools

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    Diese Masterarbeit untersucht die Einstellung Jugendlicher aus steirischen Schulen zur veganen Ernährung im Kontext eines nachhaltigen Konsums. Mittels qualitativer Befragungen von Schüler:innen und Lehrpersonen wurde analysiert, welche Faktoren ihre Sichtweise auf diese Ernährungsform beeinflussen und welche Rolle der schulische Unterricht dabei spielt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Jugendlichen Veganismus skeptisch betrachtet und diesen eher als individuelle Wahl, denn als nachhaltige Notwendigkeit ansieht. Während einige Schüler:innen ethische und gesundheitliche Vorteile betonen, überwiegen praktische Hemmnisse wie Geschmack, soziale Normen und die Wahrnehmung eines höheren Aufwands. Lehrpersonen erkennen den Zusammenhang zwischen pflanzenbasierter Ernährung und Nachhaltigkeit, berichten jedoch von Herausforderungen in der Umsetzung im Unterricht. Die Arbeit hebt hervor, dass eine stärkere Integration nachhaltiger Ernährungskonzepte in den Lehrplan sowie praxisnahe Ansätze wie Kochprojekte und Exkursionen das Bewusstsein für umweltfreundliche Konsumentscheidungen fördern könnten.This master's thesis examines the attitudes of students from Styrian schools towards vegan nutrition in the context of sustainable consumption. Through qualitative surveys of students and teachers, the study analyses the factors influencing their perception of this dietary choice and the role of school education in shaping their views. The findings reveal that most students view veganism with scepticisms, considering it more of a personal choice than a sustainable necessity. While some acknowledge ethical and health benefits, practical barriers such as taste preferences, social norms, and perceived effort outweigh the advantages. Teachers recognize the link between plant-based diets and sustainability but report challenges in effectively integrating the topic into the curriculum. The study highlights that a stronger integration of sustainable nutrition concepts into the curriculum, along with practical approaches such as cooking projects and field trips, could enhance students' awareness of environmentally friendly consumption choices.Lisa Allram, BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 87-91Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Untersuchungen der elektrochemischen Synthese und des Abscheidungsverhalten von MOFs der UiO Gruppe

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    Das Interesse an Metallorganischen Verbindungen (Metal-organic frameworks, MOFs) hat in dem letzten Jahrzehnt einen großen Aufschwung erlebt. Diesem zu Grunde liegen die breiten Anwendungsmöglichkeiten aufgrund der großen potentiellen Auswahl an Metallzentren und deren Linkern sowie verschiedenste Möglichkeiten ihrer Synthese. Diese Masterarbeit beschäftig sich mit der elektrochemischen Synthese, genauer gesagt mit der kathodischen elektrolytischen Abscheidung, deren Synthesekonditionen sowie dem Nukleationsverhalten von UiO-66/67/68 und deren Derivaten. Die MOFs wurden mittels kathodischer elektrolytischer Abscheidung hergestellt wobei LiNO3 als Probase und Essigsäure als Modulator fungierten. Der Einfluss von Wasser und Essigsäurekonzentration auf das Syntheseverhalten wurde untersucht, wobei die Ergebnisse darauf hindeuten, dass es möglich ist, UiO-66 unter wasserfreien Bedingungen herzustellen. Jedoch ist die maximale Essigsäurekonzentration, welche zu einer erfolgreichen Abscheidung führt, unter wasserfreien Bedingungen geringer als jene im Vergleich zu wässrigen Bedingungen. Das Abscheideverhalten von UiO-66 bei unterschiedlichen Eduktkonzentrationen wurde mittels eines optischen Mikroskops untersucht. Während dieser Versuche wurde festgestellt, dass eine Zusammensetzung der Reaktionslösung von 25 mM ZrCl4, 100 mM H2BDC, 0.4 M LiNO3 and 0.35 M CH3COOH in DMSO gute Ergebnisse für eine gleichmäßig abgeschiedene UiO-66 Membran zeigt. Das Scharifker and Hills Modell wurde zur Untersuchung des Abscheideverhaltens von UiO-66 verwendet. Dabei wurde gezeigt, dass das Abscheideverhalten, abhängig von den Verhältnissen von ZrCl4/H2BDC sowie ZrCl4/LiNO3, offenbar zwischen sofortiger und progressiver Abscheidung wechseln kann. Um die Verwendung von Platin zu vermeiden, wurden unterschiedliche Elektrodenmaterialien (Chrom, Kupfer, Zink, Titan, Zirkonium und Silber) auf ihre Tauglichkeit Platin zu ersetzen untersucht. Von den getesteten Materialien schienen Silber und Titan die vielversprechendsten Alternativen zu Platin. Weiters wurde untersucht, ob es möglich ist, UiO-66/67/68 und deren Amino Derivate mittels kathodisch elektrolytischer Abscheidung unter Verwendung einer Platin und einer Titan Arbeitselektrode herzustellen. Die FTIR- und RAMAN-Spektren der Produkte deuten an, dass es sich bei den abgeschiedenen Materialien um die entsprechenden MOFs handeln könnte.In the last decade, the interest in metal-organic frameworks (MOFs) increased tremendously owing to their wide selection of applications due to their large variety of organic linkers and their metal centers as well as a broad variation in their synthesis. This thesis focuses on the electrochemical synthesis of MOFs, in particular the cathodic electrodeposition, the synthesis conditions as well as the nucleation behavior of the UiO-66/67/68 MOFs and its derivatives. The MOFs were synthesized via a cathodic electrodeposition method with LiNO3 as a probase and acetic acid as a modulator. The influence of water and acetic acid content on the synthesis behavior was investigated with results indicating the possibility of synthesizing UiO-66 under anhydrous conditions. However, under anhydrous conditions the added amount of acetic acid has to be lower compared to hydrous conditions for successful nucleation. The deposition (membrane like) formation behavior of UiO-66 at different educt concentrations was investigated using an optical microscope. Throughout those investigations it was discovered that a reaction mixture concentration of 25 mM ZrCl4, 100 mM H2BDC, 0.4 M LiNO3 and 0.35 M CH3COOH in DMSO apparently shows the most promising results to achieve a uniformly deposited membrane. The Scharifker and Hills model was used to investigate the nucleation behavior of UiO-66. It was shown that the behavior apparently can change between instantaneous and progressive nucleation, depending on the ratio of ZrCl4 to H2BDC and LiNO3, respectively under the assumption that the method can be applied for the investigated reaction. To avoid the use of platinum, different electrode materials (chromium, copper, zinc, titanium, zirconium and silver) were investigated as a replacement. Of those tested materials, silver and titanium seem to be the most promising alternative to platinum. Furthermore, it was investigated whether it is possible to synthesize UiO-66/67/68 as well as their amino derivatives using the cathodic electrodeposition method and a platinum as well as a titanium electrode. The FTIR and RAMAN spectra of the products indicate that the achieved membranes potentially are the targeted MOFs.Patrick Hochsteger, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprach

    Underneath agrivoltaics : Physiological study on cherries and apples

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    Diese Masterarbeit untersucht den Einfluss von AGRI-Photovoltaikanlagen auf ihre Umwelt. Hierbei wird der Fokus besonders auf die ökophysiologische Reaktion von Apfel- und Kirschbäume gelegt. Photovoltaikanlagen werden immer häufiger als Teil der aktuellen Energiewende, um Strom zu erzeugen. Die Einführung von sogenannten AGRI-Photovoltaikanlagen ermöglicht zudem die Doppelnutzung einer Fläche, um zeitgleich Strom und Nahrung zu erzeugen. Jedoch sind Pflanzen unter AGRI-PVs veränderten Umweltbedingungen ausgesetzt, deren Auswirkungen auf ihre Ökophysiologie erst untersucht werden müssen.Messungen an 32 Apfel- und 32 Kirschbäumen unter AGRI-PV liefern SPAD-Werte, Lichtausbeute-Werte, Transpirations- und Photosyntheseraten und Pigmengehalte. Diese werden dann mit abiotischen Daten und einer Kontrollgruppe ohne AGRI-PV verglichen, um einen Gesamtüberblick über ihre Ökophysiologie zu gewinnen. Im Allgemeinen erschaffen AGRI-PVs ihr eigenes Mikroklima, an das sich die beiden Arten erfolgreich anpassen. Kirschen akkumulieren beinahe jedes Pigment um ihre Lichtverarbeitung zu erhöhen, während sie weniger nicht-photochemisches Quenching (NPQ) durch Zeaxanthin und Antheraxanthin aufweisen. Verglichen damit, zeigen Äpfel keine Unterschiede bei den meisten Parametern, bis auf der Lichtausbeute. Zusätzlich dazu reagieren Kirschen einheitlich und Sorten-unabhängig, während Äpfel sich in zwei Gruppen einteilen lassen. Die eine Gruppe weist höhere Lichtausbeute-Werte auf und daher auch eine höhere Lichtverarbeitung, während die andere Gruppe niedrigere Werte zeigt. Jedoch bleibt unklar, ob diese Gruppen durch ihre Sorten oder durch ihren Standort innerhalb des Obstgartens definiert sind. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich beide Arten erfolgreich akklimatisieren, jedoch mit unterschiedlichen Strategien. Kirschen passen sich primär durch Pigmentakkumulation an, während Äpfel ihre Lichtausbeute verändern.This master’s thesis examines the impact of agrivoltaics on their environment, focusing specifically on cherry and apple trees’ eco-physiological response to these altered conditions. Electricity generated by photovoltaics is increasing as part of the global energy transition. Furthermore, the implementation of agrivoltaics might open up the possibility of producing crops and electricity within the same area. However, plants underneath agrivoltaics face environmental changes, requiring further investigations on how these altered conditions affect plants’ eco-physiological response.Measurements on 32 cherry trees and 32 apple trees underneath agrivoltaics provide SPAD-values, quantum yields, transpiration rates, photosynthetic rates and pigment contents. These are then compared to abiotic data and control groups without agrivoltaics to achieve a complete overview of their eco-physiological response. In general, agrivoltaics create their own microclimate and both species successfully acclimate to these altered conditions. Cherries accumulate almost every pigment underneath agrivoltaics to enhance light processing, while they show less non-photochemical quenching (NPQ) by zeaxanthin and antheraxanthin. Contrary to that, apples show almost no change in most parameters, except quantum yields. In addition, while cherries acclimate generally, independent of variety, apples can be split into two groups. One group shows higher quantum yields and therefore light processing efficiency, whereas the other group display lower values. However, whether these groups are defined by variety or by positioning within the orchard remains unclear. In summary, while both species acclimate successfully to agrivoltaics, their strategies differ. Cherries adjust primarily per pigment accumulation and apples through changes in their light processing capability.submitted by Sandro Michael HeschlMasterarbeit Universität Graz 202

    Pharmaceutical Aspects of Vitiligo

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    Vitiligo ist eine chronische Autoimmunerkrankung der Haut. Sie äußert sich durch weiße, depigmentierte Läsionen, weshalb sie auch Weißfleckenkrankheit genannt wird. Weltweit sind 0,5–2 % der Bevölkerung betroffen. Sie kann in jedem Alter auftreten und betrifft Männer und Frauen gleich oft. Obwohl Vitiligo keine pathologische Erkrankung ist, kann sie durch Stigmatisierung die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen und zu Depressionen oder Angststörungen führen.Die häufigste Form ist die nicht-segmentale Vitiligo, bei der die Flecken auf beiden Körperhälften parallel vorkommen können. Die Ursache dieser Erkrankung ist bis heute nicht vollständig geklärt, jedoch wird ein Zusammenspiel aus genetischen Faktoren, oxidativen Stress und dem Immunsystem dafür vermutet. Die Diagnose erfolgt je nach Größe der Läsionen mittels Methoden wie dem VASI-Score oder einer Wood-Lampe, die bei einer Wellenlänge von 365 nm auch kleine Läsionen sichtbar macht, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind.Die Behandlung hängt vom Ausmaß und der Stabilität der Vitiligo ab. Topische Glucocorticoide und Calcineurin-Inhibitoren werden bei geringem Befall eingesetzt, während Phototherapien und chirurgische Methoden bei größeren Arealen Anwendung finden. Aktive und progressive Formen erfordern eine systemische Behandlung mit Glucocorticoiden. Im Jahr 2023 wurde mit Ruxolitinib, einem Januskinase (JAK)-Inhibitor, erstmals ein Wirkstoff für die nicht-segmentale Vitiligo zugelassen, der vielversprechende Ergebnisse liefert und einen bedeutenden Fortschritt in der Therapie darstellt.Vitiligo is a chronic autoimmune skin disease characterized by depigmented lesions, commonly referred to as "white spot disease." It affects 0.5–2% of the global population, occurring at any age and affecting men and women equally. Although vitiligo is not considered as a pathological condition, it can significantly impact the quality of life of patients due to stigmatization, often leading to psychological conditions such as depression or anxiety disorders.The most prevalent form is non-segmental vitiligo, where lesions appear symmetrically on both sides of the body. Although the exact etiology remains unclear, a combination of genetic predisposition, oxidative stress, and immune dysfunction is believed to play a pivotal role. Diagnosis is typically based on lesion size, using tools such as the VASI score or a Wood's lamp at 365 nm to reveal even small, invisible lesions.Treatment depends on the extent and stability of the vitiligo. Topical glucocorticoids and calcineurin inhibitors are used for localized cases, while phototherapy and surgical methods are applied to larger areas. Active and progressive forms require systemic glucocorticoids. In 2023, Ruxolitinib, a Janus kinase (JAK) inhibitor, was approved as the first treatment specifically for non-segmental vitiligo, offering promising results and representing a milestone in treatment development.vorgelegt von Dilan BozkurtMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Klienten Klientinnen

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    Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Empowerment-Konzept in der mobilen Arbeit, insbesondere in der mobil-sozialpsychiatrischen Betreuung. Es wird untersucht, welche Rollen Fachkräfte einnehmen, welche Chancen und Herausforderungen sich im Arbeitsalltag ergeben und wie Empowerment in der mobilen Arbeit umgesetzt wird.Um theoretische Erkenntnisse mit empirischen Erfahrungen zu verbinden, wurden Expert:innen-Interviews mit Fachkräften aus der mobil-sozialpsychiatrischen Betreuung durchgeführt und die gewonnenen Informationen mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.Die Ergebnisse zeigen, dass Empowerment eine zentrale Bedeutung in der mobilen Betreuung hat. Fachkräfte übernehmen vielfältige Rollen, die sowohl aktiv gestaltet als auch von Klient:innen zugeschrieben werden. Diese Rollenvielfalt kann zu Rollenkonflikten führen und erfordert eine bewusste Reflexion der eigenen Position und Grenzen. Während das mobile Setting flexible und individuelle Unterstützung ermöglicht, stellt es Fachkräfte gleichzeitig vor Herausforderungen.Die Masterarbeit verdeutlicht, dass Professionalität in der mobil-sozialpsychiatrischen Betreuung eine kontinuierliche Reflexion braucht. Fachkräfte müssen sich bewusst mit ihren Rollen auseinandersetzen, um Abhängigkeiten zu vermeiden und die Selbstständigkeit der Klient:innen zu stärken. Darüber hinaus sollten die Herausforderungen des mobilen Arbeitens gezielt zum Thema gemacht werden, um die Qualität der Betreuung zu sichern.This master's thesis addresses the concept of empowerment in mobile work, particularly in mobile social psychiatric care. It examines the different roles assumed by professionals, opportunities and challenges arising thereof, and how empowerment is implemented in mobile work.In order to answer the research questions, the topic was analysed theoretically using scientific literature. Subsequently, interviews with professionals working in the field of mobile social psychiatric care were conducted, and the data obtained was analysed using qualitative content analysis.The results show that empowerment is of central importance in mobile care. Professionals take on a variety of roles that are both actively shaped and ascribed by clients. This diversity of roles can lead to role conflicts and requires a conscious reflection of one's own position and boundaries. While the mobile setting enables flexible and individualised support, it also poses challenges for professionals.The master's thesis highlights that professionalism in mobile social psychiatric care requires continuous reflection. Professionals must consciously address their roles in order to avoid dependencies and strengthen the independence of clients. In addition, the challenges of mobile working should be specifically addressed in order to ensure the quality of care.Autorin: Sophie Eder, B. A.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung in Deutsch und Englisc

    German translation and cultural adaptation of the youth activity profile for the assessment of physical activity : a qualitative pilot study

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    Diese Masterarbeit setzt sich mit der deutschen Übersetzung und kulturellen Adaption des Youth-Activity-Profile (YAP) auseinander und soll das Potential des Online-Fragebogens evaluieren, sodass dieses Instrument kostengünstig und flächendeckend in Österreich beziehungsweise im deutschsprachigem Raum eingesetzt werden kann.Bevor es zu einer genauen Untersuchung des YAPs kommt, wird zunächst auf die ak-tuelle Bewegungsproblematik im Kindes- und Jugendalter hingewiesen, welche mit einer steigenden Prävalenz von Übergewicht und Adipositas einhergeht. Damit dieser Anstieg gestoppt werden kann, sind Beobachtungen im genauen Bewegungsverhalten im Kindesalter erforderlich, um Interventionen zu identifizieren. Untersuchungen zur körperlichen Aktivität (KA) und sitzendem Verhalten (SV) sind auf gesellschaftlicher Ebene sehr stark eingeschränkt, da es an zuverlässigen und praktikablen Messinstru-menten fehlt, welche international standardisiert sind. Fragebögen, besonders der YAP, sind zuverlässige Instrumente zur Erfassung der KA und ein gutes Beispiel für diesen Versuch. Der YAP ist ein Onlinefragebogen aus den USA, welche eine genaue Darstellung von KA und SV liefert. Der Fragebogen wurde bereits in anderen Ländern, wie Großbritannien und Spanien, übersetzt und erfolgreich getestet.Aufgrund dieses Potentials wurde dieses Messinstrument vom US-amerikanischen Englischen in die deutsche Sprache übersetzt und an den deutschen Kulturraum ange-passt. Bevor das YAP jedoch vollständig eingesetzt werden kann, ist es von Bedeutung die Machbarkeit und Zuverlässigkeit des Instruments zu testen. Die deutsche Überset-zung des YAPs vom US-amerikanischen Englisch ins Deutsche richtete sich in dieser Masterarbeit nach den Kriterien nach Beaton, et al. (2000), welche ein fünfstufiges Phasenmodell bilden. Das Expertengremium bestand aus insgesamt fünf Experten und Expertinnen, welche den Übersetzungsprozess vollzogen. Bei der Übersetzung traten keine grammatikalischen Schwierigkeiten auf, jedoch wurden sprachliche, technologi-sche und kulturelle Unterschiede identifiziert und dementsprechend angepasst.Damit die Qualität dieser Anpassungen gesichert wird, wurden im nächsten methodi-schen Schritt kognitive Interviews durchgeführt. Schüler und Schülerinnen der 5. bis 12. Schulstufe eines Grazer Gymnasiums waren Zielgruppe bei dieser kognitiven Befragung und wurden miteingeschlossen. Die Interviews orientierten sich an einem Interviewleitaden und wurden anschließend anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2022) ausgewertet. In den Interviews wurden die Themen Verständlichkeit, Auffälligkeiten der Fragekategorien und die Auswahl der Antwortoptionen behandelt. Es wurde eine Gesamtbeurteilung der deutschen übersetzten Version des YAPs gemacht und Verbesserungen hinsichtlich des Fragebogens von den Schülern und Schülerinnen vorgeschlagen. Insgesamt war die deutsche Übersetzung des Fragebogens für fast alle Schüler und Schülerinnen verständlich.Es gab jedoch ein paar Änderungsvorschläge seitens der Schulkinder, welche anschließend gemeinsam im Projektteam besprochen und diskutiert wurden. Hauptsächlich handelte es sich um Probleme, welche durch wissenschaftliche Quellen widerlegt wurden. Einzelne Probleme, welche durchaus von Relevanz waren, wurden genauer analysiert und aufgezeigt. Diese Änderungsvorschläge schaffen wichtige Informationen für zukünftige Studien, welche zu einer Verbesserung dieses Fragebogens beitragen können.This master's thesis deals with the German translation and cultural adaptation of the Youth Activity Profile (YAP) and is intended to evaluate the potential of the online questionnaire so that this instrument can be used cost-effectively and across the board in Austria and German-speaking countries.Before examining the YAP questionnaire in detail, the current physical activity prob-lem in childhood and adolescence, which is associated with an increasing prevalence of overweight and obesity, is first pointed out. In order to stop this increase, observa-tions of precise physical activity behavior in childhood are required in order to identi-fy interventions. Surveys on physical activity (PA) and sedentary behavior (SV) are severely limited at a societal level due to the lack of reliable and practical measure-ment tools that are internationally standardized. Questionnaires, especially the YAP, are dependable instruments to take measurements for sedentary behavior and are a good example of this attempt. The YAP is an online questionnaire from the USA that provides an accurate representation of PA and SV. The questionnaire has already been translated and successfully tested in other countries such as the UK and Spain. Due to this potential, this measuring instrument was translated from US English into German and adapted to the German cultural area. However, before the YAP can be fully utilized, it is important to test the feasibility and reliability of the instrument. In this master's thesis, the German translation of the YAP from US English into German was based on the criteria of Beaton, et al. (2000), which form a five-stage phase mod-el. The expert panel consisted of a total of five experts who carried out the translation process. No grammatical difficulties were encountered during the translation, but lin-guistic, technological and cultural differences were identified and adapted according-ly.To ensure the quality of these adaptations, cognitive interviews were conducted in the next methodological step. Pupils in grades 5 to 12 at a grammar school in Graz were the target group for this cognitive survey and were included. The interviews were based on an interview guide and were then analyzed using Mayring's qualitative con-tent analysis (2022). In the interviews, the topics of comprehensibility, conspicuous features of the question categories and selection of answer options were addressed. An overall assessment of the German translated version of the YAP was made and im-provements to the questionnaire were suggested by the students. Overall, the German translation of the questionnaire was understandable for almost all pupils.However, there were a few suggestions for changes from the schoolchildren, which were subsequently discussed and debated by the project team. These were mainly problems that were refuted by scientific sources. Individual problems that were rele-vant throughout the school were analyzed in more detail and highlighted. These sug-gestions for change provide important information for future studies, which can con-tribute to an improvement of this questionnaire.Autor/in*: Elisabeth Brandstätter BSc BEd MEdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Managing consumer returns in a closed-loop supply chain

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    Die Rückgabe von Unterhaltungselektronik durch Kunden führt in der Regel dazu, dass Einzelhändler die zurückgesendeten Artikel an die Hersteller weiterleiten, um eine vollständige Kostenerstattung zu erhalten. Diese Praxis mindert jedoch die Motivation der Einzelhändler, die Rücklaufquote aktiv zu senken – ein Problem, das sowohl erhebliche Auswirkungen auf die Rentabilität der Hersteller als auch auf die ökologische Nachhaltigkeit hat. Vor diesem Hintergrund ist eine intensivere Erforschung innovativer und effizienter Lösungen für das Rückgabeproblem notwendig. Diese Dissertation untersucht zwei zentrale Strategien, mit denen Hersteller Rückgaben effizienter verwalten können. Erstens wird analysiert, wie die Verbesserung des Kundenservices durch Einzelhändler dazu beitragen kann, die Häufigkeit von Rückgaben zu reduzieren. Hierzu werden zwei Vertragsmodelle vorgestellt – ein Strafvertrag und ein Belohnungsvertrag –, die darauf abzielen, Anreize für Einzelhändler zu schaffen, ihren Kundenservice zu optimieren und so die Rücklaufquote zu senken. Zweitens beleuchtet diese Arbeit die Möglichkeit, durch den Verkauf von wiederaufbereiteten Produkten auf dem Sekundärmarkt, beispielsweise in Online-Outlets, die Rentabilität der Hersteller zu steigern. Dabei wird die wettbewerbsbedingte Dynamik zwischen den wiederaufbereiteten Produkten der Hersteller und den Neuwaren der Einzelhändler untersucht, wodurch differenzierte Einblicke in das Verhalten der Einzelhändler gewonnen werden. Die Analyse der Vertragsmodelle zeigt, dass Hersteller häufig Strafverträge bevorzugen. Unter bestimmten Bedingungen können aber auch Belohnungsverträge für Hersteller vorteilhaft sein. Darüber hinaus wird festgestellt, dass Investitionen der Einzelhändler in den Kundenservice nicht steigen, wenn Hersteller wiederaufbereitete Produkte über Online-Outlets vertreiben. Diese Strategie führt jedoch konsequent zu einer höheren Rentabilität für die Hersteller und erweist sich als effektiver als eine teilweise Kostenerstattung an Einzelhändler für zurückgesendete Artikel.Return of consumer electronics by customers typically involves retailers shipping items back to manufacturers for full refunds. This practice diminishes retailers' motivation to actively mitigate return rates, despite the substantial repercussions such returns have on manufacturers' profitability and environmental sustainability. Consequently, this situation requires further exploration into innovative and effective solutions to address the issue. Returns can be managed more efficiently through two primary strategies that manufacturers can adopt. First, retailers can improve their store assistance services to mitigate the incidence of false failure returns, which can be a significant burden. This study presents two distinct contract types - a penalty contract and a reward contract - designed to incentivize the enhancement of store assistance services, ultimately decreasing overall return rates. Second, the research emphasizes the potential profitability of optimizing returns by selling refurbished items through a secondary market, such as an online outlet, rather than relying solely on traditional salvage methodologies. This analysis investigates the competitive dynamics between manufacturers’ refurbished returns and retailers’ new offerings, revealing nuanced insights into retailer behavior. Notably, the contractual analysis indicates that while manufacturers generally favor penalty contracts, certain scenarios demonstrate the advantages of reward contracts. Additionally, the analysis finds that retailer store assistance service levels do not increase when manufacturers sell refurbished products through online outlets. However, this approach consistently enhances manufacturer profitability and proves more effective than providing partial refunds to retailers for returns.Andrea BorenichDissertation Universität Graz 2025Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Experiences of parents in the process of supporting performance-oriented children in sports : a qualitative analysis

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Eltern in der Unterstützung ihrer Kinder im Leistungssport, wobei besonders der Übergang von der Jugend- zur Erwachsenenkarriere im Fokus steht. Anhand einer qualitativen Untersuchung, die durch Interviews mit sechs Elternpaaren aus verschiedenen Sportarten (Radfahren, Tennis, Skifahren, Fußball) durchgeführt wurde, werden die unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven der Eltern beleuchtet. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu verstehen, wie familiäre Unterstützung, soziale Netzwerke, psychologische Faktoren, Trainingsmethoden, Ernährung, Verletzungsmanagement und finanzielle Ressourcen die Entwicklung von jugendlichen Leistungssportlern beeinflussen.Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Eltern eine zentrale Rolle bei der Förderung der sportlichen, psychischen und sozialen Entwicklung ihrer Kinder spielen. Sie sind nicht nur als Unterstützer im sportlichen Alltag gefragt, sondern auch als Motivatoren und Berater in stressigen und belastenden Phasen. Gleichzeitig stellt sich heraus, dass die elterliche Unterstützung in einem dynamischen Prozess erfolgt, der sich im Laufe der sportlichen Entwicklung des Kindes verändert. Besonders im Übergang zum Hochleistungssport gewinnen Trainer und externe Unterstützungssysteme an Bedeutung, während die Eltern sich zunehmend auf die Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung konzentrieren sollten.Darüber hinaus werden auch Herausforderungen wie die Balance zwischen familiären Verpflichtungen, der Umgang mit sozialen Medien und die finanziellen Aspekte der sportlichen Förderung thematisiert. Die Erkenntnisse dieser Arbeit liefern wertvolle Impulse für Eltern, Trainer und Sportverbände, wie eine ganzheitliche Förderung von jungen Leistungssportlern gestaltet werden kann, um sowohl ihre sportliche Entwicklung als auch ihre persönliche Entfaltung zu unterstützen.This master's thesis focuses on the role of parents in supporting their children in competitive sports, with particular emphasis on the transition from youth to professional careers. Through a qualitative study based on interviews with six pairs of parents from various sports disciplines (cycling, tennis, skiing, football), the different experiences and perspectives of parents are explored. The research question aims to understand how family support, social networks, psychological factors, training methods, nutrition, injury management, and financial resources influence the development of young competitive athletes.The findings of the study reveal that parents play a central role in fostering their children's athletic, psychological, and social development. They are not only crucial supporters in the daily sports routine but also act as motivators and advisors during stressful and challenging phases. It is also evident that parental support evolves in a dynamic process throughout the child's athletic development. Particularly in the transition to high-performance sports, coaches and external support systems gain importance, while parents should increasingly focus on promoting independence and personal responsibility.Additionally, the study addresses challenges such as balancing family obligations, managing social media involvement, and the financial aspects of athletic development. The insights gained from this research provide valuable input for parents, coaches, and sports organizations on how to foster young athletes holistically, supporting both their athletic and personal growth.Petar ZeljkovicMasterarbeit Universität Graz 202

    Do you know what I feel? Or do you feel what I feel? : Development and validation of a scenario-based questionnaire for the assessment of emotional and cognitive empathy

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    Konzeptualisierungen in der Forschung nehmen zwei verschiedene Facetten der Empathie an: Emotionale und kognitive Empathie (Cuff et al., 2016; Gonzalez-Liencres et al., 2013; Hall & Schwartz, 2022; Shamay-Tsoory et al., 2009). Die bisher vorhandenen Fragebögen zur Erfassung von Empathie repräsentieren das Konstrukt jedoch nicht zufriedenstellend. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Entwicklung und Validierung eines szenariobasierten Selbstberichts-Fragebogen zur Erfassung von emotionaler und kognitiver Empathie. Die Arbeit bereichert die Literatur um ein Messinstrument zu Empathie, in welchem ein neuer Ansatz angewandt wird: Erstmals werden die Nachempfindung emotionaler Zustände (emotionale Empathie) und das kognitive Nachvollziehen innerer Zustände anderer (kognitive Empathie) direkt anhand konkreter Situationsbeschreibungen gegenübergestellt. Zunächst wurde eine vorläufige Erstversion des Fragebogens FEKE (Fragebogen zur Erfassung der Emotionalen und Kognitiven Empathie) konstruiert, welche auf Basis der Ergebnisse einer qualitativen Analyse revidiert wurde. Die Datenerhebung für die empirischen Überprüfungen wurde als Online-Umfrage konzipiert (N = 207). Eine Faktoren- und Itemanalyse wurde zur Auswahl der finalen Items (FEKE-R) durchgeführt. 48 Items, gegliedert in 12 Szenarien, welche die Basisemotionen Freude, Ärger, Trauer, Angst und Ekel, unterschiedliche Naheverhältnisse (In- vs. Outgroup) und Kontexte (Studium, Arbeit, Privat) darstellen, bilden die finale Version. Die empirische Überprüfung des FEKE-R beinhaltete eine Itemanalyse, Untersuchungen zur Konstruktvalidität (faktorielle Validität, konvergente und divergente Validität) und Kriteriumsvalidität (Übereinstimmungsvalidität, inkrementelle Validität). Aus der Exploratorischen Faktorenanalyse ging eine Gruppierung der Items in zwei Faktoren (Emotionale Empathie (EE), Kognitive Empathie (KE)) hervor, welche 43.43 Prozent der Gesamtvarianz erklären und miteinander zu .62 korrelieren. Dies bildet einen Beleg für die Konstruktvalidität des FEKE-R. Die Trennschärfen und Reliabilitäten sind zufriedenstellend (EE: α = .95, KE: α = .94). Zusammenhänge zwischen EE und Emotionaler Ansteckbarkeit und Perspektivenübernahme, sowie zwischen EE und KE und Unwohlsein in emotionalen Situationen stellen Indizien für die konvergente und divergente Validität des FEKE-R dar. Die Zusammenhänge beider Skalen mit den konstruktfernen Eigenschaften empathische Anteilnahme und Fantasie, sowie der Subskala KE hinsichtlich Emotionaler Ansteckbarkeit und Perspektivenübernahme sprechen dagegen nicht für eine Konstruktvalidität. Zwischen FEKE-R und prosozialem Verhalten zeigte sich ein mittlerer positiver Zusammenhang, was einen Beleg für die Kriteriumsvalidität darstellt. Hierarchische Regressionsanalysen für die Untersuchung des eigenständigen Beitrags des FEKE-R zur Vorhersage der sozialen Netzwerkgröße über andere Fragebögen hinaus wurden aufgrund des fehlenden Zusammenhangs zwischen FEKE-R und dem Außenkriterium nicht durchgeführt. Die hierarchische Regressionsanalyse zur Vorhersage des prosozialen Verhaltens ergab keinen eigenständigen Beitrag des FEKE-R über die Messinstrumente ECS-D (Falkenberg, 2005) und SPF-IRI (Paulus, 2021) hinaus. Insgesamt kann diese Arbeit erste Belege zur Reliabilität und Validität des FEKE-R liefern und bildet somit das Fundament für einen neuen Empathie-Fragebogen.Scientific conceptualizations view empathy as consisting of two types: emotional and cognitive empathy (Cuff et al., 2016; Gonzalez-Liencres et al., 2013; Hall & Schwartz, 2018; Shamay-Tsoory et al, 2009). However, there is a lack of empathy measurements with satisfying construct validity. The aim of this study was the development and validation of a scenario-based self-report questionnaire for the assessment of emotional and cognitive empathy. For the first time, the two aspects (vicarious emotion sharing as emotional empathy, perspective-taking as cognitive empathy) were directly compared through application on the same descriptions of specific everyday-life situations. The first step consisted of constructing a draft, which has then been revised based on a qualitative analysis. Data for the empirical evaluations was collected through an online survey (N = 207). A factor and item analysis of the FEKE (dt. Fragebogen zur Erfassung der Emotionalen und Kognitiven Empathie) has been carried out in order to select the final items. 48 items, allocated to 12 different scenarios representing five basic emotions (happiness, anger, sadness, fear, disgust), different kinds of group identification (Ingroup, Outgroup) and contexts (university, work, personal life) form the final questionnaire (FEKE-R). The empirical evaluation consisted of an item analysis and examinations of construct validity (factorial validity, convergent and discriminant validity) and criterion-related validity (concurrent validity, incremental validity). The Exploratory Factor Analysis revealed two related factors (r = .62) - emotional empathy (dt. Emotionale Empathie, EE) and cognitive empathy (dt. Kognitive Empathie, KE) - explaining 43.43 percent of overall variance, demonstrating FEKE-R’s construct validity. Calculations revealed sufficient discriminatory power and reliability for EE (α = .95) and KE (α = .94). Correlations between EE and emotional contagion as well as perspective-taking, and between EE and KE and personal distress provide further evidence for the subscales’ convergent and discriminant validity. On the other hand, relationships between both subscales and fantasy and empathic concern, as well as KE’s correlation with emotional contagion and perspective-taking do not speak for the questionnaire’s construct validity. FEKE-R was positively associated with prosocial behavior, indicating FEKE’s criterion-related validity. Hierarchical regression analyses in order to examine FEKE’s unique contribution to the prediction of social network size after accounting for existing measurements on empathy have not been executed due to a lack of significant correlation between FEKE-R and social network size. A hierarchical regression analysis showed no unique contribution of FEKE-R for the prediction of prosocial behavior after controlling for existing measurements (ECS-D, Falkenberg, 2005; SPF-IRI, Paulus, 2021). In sum, this study provides first evidence for FEKE-R’s reliability and validity and lays the foundation for a new empathy questionnaire.vorgelegt von Gudrun Katharina Brudnjak, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Responsible use of AI in commercial subjects

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    Die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) gehören zu den bedeutendsten Neuerungen unserer Zeit. Die Anwendungsbereiche reichen von automatisierten Entscheidungsprozessen in wirtschaftlichen Szenarien bis zur Personalisierung des Unterrichts. Im Zuge der steigenden Verbreitung intelligenter Systeme steigt gleichzeitig die Verantwortung, diese Technologien gemäß ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Standards zu entwickeln und anzuwenden. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Künstlicher Intelligenz erfordert klare Leitlinien, die Transparenz, Datenschutz, Privatsphäre, Fairness, Gerechtigkeit, Vorrang menschlichen Handelns und menschlicher Aufsicht, Robuste Technik sowie Rechenschaftspflicht betonen und dabei die Berücksichtigung gesellschaftlicher und ökologischer Werte in den Mittelpunkt stellen. Diese Masterarbeit widmet sich der Frage, inwieweit Lehrkräfte von kaufmännischen Fächern an Handelsakademien (HAK) und Höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe (HLW) in der Steiermark über einen verantwortungsbewussten Umgang mit KI informiert sind. Mithilfe einer Literaturrecherche und einer Online-Befragung von Lehrkräften, die kaufmännische Fächer an Handelsakademien (HAK) und Höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe (HLW) in der Steiermark unterrichten, konnte im Verlauf der Masterarbeit die Forschungsfrage erfolgreich beantwortet werden. Die Auswertung der gesammelten Informationen macht deutlich, dass nahezu die Hälfte der befragten Lehrkräfte bereits über Wissen im verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) verfügen, sei es durch formale Fortbildungen, autodidaktisches Lernen oder den Austausch mit anderen Fachleuten. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse deutlich, dass die große Mehrheit der Befragten großen Wert darauf legt, ein fundiertes und differenziertes Verständnis für den verantwortungsvollen Umgang mit KI bei den Schüler*innen zu fördern.The developments in the field of artificial intelligence (AI) are among the most significant innovations of our time. Applications range from automated decision-making processes in economic scenarios to the personalization of teaching. As the spread of intelligent systems increases, so does the responsibility to develop and use these technologies in accordance with ethical, legal and social standards. The responsible use of artificial intelligence requires transparent guidelines that emphasize transparency, data protection, privacy, fairness, justice, the primacy of human action and supervision, robust technology and accountability, while focusing on social and environmental values. This master's thesis is dedicated to the question of the extent to which teachers of commercial subjects at commercial academies (HAK) and colleges for economic professions (HLW) in Styria are informed about the responsible use of AI. With the help of a comprehensive literature review and an online survey conducted among teachers of commercial subjects at commercial academies (HAK) and colleges for commercial professions (HLW) in the Austrian province of Styria, the research question was successfully addressed within the framework of this master's thesis. The evaluation of the information collected makes it clear that almost half of the teachers surveyed already have knowledge in the responsible use of artificial intelligence (AI), whether through formal training, self-taught learning or exchange with other experts. In addition, the results clearly show that the vast majority of respondents attach great importance to promoting a well-founded and differentiated understanding of the responsible use of AI among students.Eva Sieberer, BAEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 79-84Masterarbeit Universität Graz 202

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