Hamburger Journal für Kulturanthropologie (HJK)
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Street-Art in Hamburg-Ottensen: das subversive Potenzial einer Stadt
Der Artikel behandelt Street-Art als kulturelle Aneignungspraxis im urbanen Raum am Beispiel Hamburg-Altona. Street-Art wird dabei sowohl auf ihr subversives Potenzial untersucht, indem darunter der Eingriff in die Bildproduktion über eine Stadt verstanden wird, als auch auf ihre zunehmende Kommerzialisierung. Veranschaulicht wird das Thema mit einer Bildserie aus Hamburg-Ottensen
Die Hamburger HafenCity – Leben (in) der Zukunft?
Der Hamburger Hafen prägt die Wirtschaft und Optik der Stadt. Der stattfindende Strukturwandel von Gewerbebetrieben zu einer Mischung aus Wohnen und modernen Dienstleistungen soll Image prägend nicht nur für das Gebiet um den Hafen, sondern ganz Hamburg werden. Das städtebauliche Großprojekt HafenCity und insbesondere die Elbphilharmonie werden hier einer Analyse aus kulturanthropologischer Perspektive unterzogen
Collecting to preserve the memory of urban transport. A collective adventure
Since 1957 members of one association (Association d’amateurs de transports urbains et interurbains) have collected old buses, tramways, subways, maps, tickets, films, pictures, trips … There impressive collection should now take place in the future Urban Transport Museum near Paris. This project was an occasion to realise an oral and audiovisual archive campaign, in which we used to take part. We present here this research on those lovers of public transport and their collective commitment to the preservation of this patrimony
Zwischen Forschung, Seminar und Depot: Spezifika von Universitätssammlungen
Die Spezifika von Universitätssammlungen werden hinsichtlich der Zeitkonzepte von Sammlungen, der Mobilität von Sammlungsobjekten und mit Blick auf Ausstellungsstrategien untersucht. Dabei treten Eigenschaften von Sammlungen hervor, die bei einer herkömmlichen Engführung auf Museums- und Privatsammlungen ausgeblendet bleiben
Hinz & Kunzt als Interaktionsanlass zwischen sozialen Gruppen
Die Frage nach der sozialen Entmischung im urbanen Kontext wird am Beispiel der Hansestadt Hamburg gestellt. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht der Verkauf des Straßenmagazins Hinz & Kunzt und die damit verbundene Möglichkeit des sozialen Austausches zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren
oben_unten. Bilder vom Leben der Anderen
oai:ojs.journals.sub.uni-hamburg.de:article/756»Deutschland ist ein reiches Land« – dieses Bild dürften die meisten Menschen teilen, auch wenn es brüchig wird, wo doch Obdachlose und Bettler_innen in den Innenstädten, Tafeln und Kleiderkammern, Umsonstläden und Lebensmittelausgabestellen für Bedürftige eine andere Wirklichkeit zeigen. In Hamburg ist diese Spanne von Reich und Arm in besonderer Weise prägend
Über Selbstrepräsentationen von Obdachlosen in verschiedenen Medien
Der Beitrag analysiert Selbst- und Metabilder von Obdachlosen, die sie in autobiografischen Beiträgen in verschiedenen Massenmedien formulieren. Ausgangspunkt sind dabei die Selbstzeugnisse in heutigen Straßenzeitungen, die durch Obdachlose selbst in vielen deutschen Großstädten meist in direkter Ansprache von potentiellen Käufern vertrieben werden. Kontrastierungen dieser Aussagen mit Selbstzeugnissen aus den 1930er Jahren und in aktuellen Zeitschriften, Videos, Wikis und sozialen Netzwerken im Internet zeigen, dass auch am Rande der Gesellschaft stehende Gruppen eine zeitgemäße Selbstdarstellung und Medienarbeit leisten können. Die professionalisierten Selbstpräsentation geht einher mit blinden Flecken, welche Aspekte des Lebens von Obdachlosen in der Öffentlichkeit thematisiert werden können
Bilder von Armut und Reichtum im Umsonstladen Hamburg
So unterschiedlich die Menschen sind, die einen Umsonstladen besuchen oder dort arbeiten, so unterschiedlich sind auch ihre persönlichen Definitionen von Armut und Reichtum. Welche Bilder von Armut und Reichtum lassen sich an einem Ort generieren, an dem gleichzeitig Konsumkritik und (eine andere Art von) Konsum stattfindet?
Vorstellungen über soziale Ungleichheit. Interviews mit zwei Erwerbslosen
Zahlreiche wirtschaftswissenschaftliche, aber auch sozial- und kulturwissenschaftliche Studien dokumentieren eine stetige Zunahme ökonomischer und sozialer Ungleichheit in der Gesellschaft. Ausgehend von dieser Entwicklung gehe ich der Frage nach, welche subjektiven Erklärungsansätze für eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft herangezogen werden. Dabei spielen besonders die persönliche Einschätzung der eigenen sozialen Lage (Selbstbild) sowie der Lage anderer (Fremdbilder) und die relationale Positionierung innerhalb der Gesellschaft eine zentrale Rolle
Tafel-Bilder. Bilder der Armut
Diese ethnographische Forschung untersucht im Kontext einer Hamburger Tafel Entstehung und Bedeutungen von Armutsbildern bei bedürftigen Individuen. Sie analysiert wie diese vor dem Hintergrund eines Selbstverständnisses als Wohlstandsgesellschaft sowie in der direkten Begegnung entstehen und verhandelt werden