Hamburger Journal für Kulturanthropologie (HJK)
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    Randständig und mittellos? Selbstdarstellungen des Kreativprekariats in der Kommunikation mit Politik und Gesellschaft

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    Der Beitrag untersucht Selbstdarstellungen in Bürgerbriefen von Künstler_innen der frühen Nachkriegszeit auf die Wirkmächtigkeit und Funktion naturalisierend wirkender Topoi über Künstler_innen. Die Erkenntnisse werden mit Selbstdarstellungen von Kunst- und Kulturschaffenden der Gegenwart in Bezug gesetzt. Der Beitrag fragt vor dem Hintergrund von sozialwissenschaftlichen Erklärungen des Strukturwandels von der industriegesellschaftlichen Moderne zu einem kulturellen Kapitalismus nach der Wirkmächtigkeit und Funktion von Künstlermythen in der Kommunikation und Interaktion von Künstler_innen mit Politik und Stadtverwaltung. Against the background of current theories of the social and economic changes in late modern industrial societies this chapter discusses the relevance and the function of myths of artists in the interaction with politics and society

    Von der Vitrine in die Hand. Smartphone-Apps in der Museumsvermittlung

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    Dieser Artikel befasst sich mit Smartphone-Apps in der Museumsvermittlung.  Anhand zweier Beispiele soll das Potenzial der Anwendungen für die Vermittlung herausgestellt werden. Im Fokus stehen dabei die räumliche Erweiterung der Vermittlungsorte und die sich damit wandelnde Beziehung von Museen und öffentlichem Raum. This article deals with smartphone-apps within museum mediation. Based on two  examples it concerns the capabilities of mobile devices for museums and how museums make use of these. Its focus lies on the spacial expansion of the mediation and the changing relationship between museums and public space.

    Mögliche Welten – kontrafaktische Gedanken im Pluriversum der Kunst

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    Jede Entscheidung hat ihre Konsequenzen, so dass sich anschließend oft fragen lässt, ›was wäre wenn…‹ eine andere getroffen worden wäre. Der Kontrafaktualismus ergründet diese Denkstruktur und findet quer durch die Wissenschaften zahlreiche Ansätze, besagte Frage zu ergründen. Der virtuelle Raum bietet die Möglichkeit, sich in einer Welt jenseits der Naturgesetze, außerhalb von Linearität und Kausalität, zu verlieren oder neu zu erleben. Die Kunst kann sich dieser expansiven Plattform bedienen und so lässt sich eine Reihe von Künstler_innen beobachten, die in ihren Arbeiten Sinneserfahrung und Erkenntnisgewinn einer parallelen Realität zur Geltung bringen, teilweise noch verdoppelt durch Augmented Reality. Every decision results in its consequences and the subsequent considerations, what would have happened if we had chosen differently, follow swiftly. Counterfactualism can be understood as an endeavour to explore this cognitive structure and to find diverse approaches to investigate the descriptive model behind that question. To involve oneself in a world outside the laws of nature, beyond that of linearity and causality becomes possible in the realm of the virtual space. When artists engage in this sphere, a parallel reality can be experienced along the urge to grasp ›what if…‹, combining existential sensation with intellectual insight under the terms of the contrary-to-fact conditional

    Partizipative Obdachlosenhilfe. Interview mit Stephan Karrenbauer von Hinz&Kunzt

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    Abstract: Positive Imagearbeit, Förderung von Sozialkontakt, Anerkennung und Selbstständigkeit – Diese Ansatzpunkte, greift das Kooperationsprojekt Hinz&Kunzt auf, um obdach- und wohnungslose Menschen in Hamburg gesellschaftlich zu reintegrieren. Im Interview mit Stephan Karrenbauer wird deutlich, dass und warum die partizipative Zusammenarbeit mit der Zielgruppe des Hilfsangebots für dessen Effektivität unabdingbar ist.Raising public awareness, supporting social contacts, respect and independence – these are the central themes that the cooperation project Hinz&Kunzt focuses on to reintegrate homeless people in Hamburg into society. The interview with Stephan Karrenbauer illustrates why participatory cooperation with the target group is essential for the effectiveness of the assistance program.

    Ehrenamtliche Arbeit mit Roma – ein Erfahrungsbericht

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    Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der Margit-Horváth-Stiftung berichtet aus ihrem Arbeitsalltag

    Augmented Spaces of Protest. Imaginative Medienpraktiken und Hypermedialität als Ressourcen des zivilgesellschaftlichen Widerstands

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    Der Beitrag untersucht die Verschränkung von Protest auf der Straße und auf Twitter am Beispiel des Protests gegen die Polizeimaßnahme »Gefahrengebiete« in Hamburg. Er fragt nach dem Zusammenhang von räumlichen und medialen Protestformen.  On the example of a policy action in Hamburg, the so called »Gefahrengebiete« (danger areas), the contribution studies how the protest in the streets and on Twitter is intertwined. It carves out the interplay of spatiality and mediality of the protest.

    ›Prolls‹ unter anderen: Sozialbeziehungen zwischen Angehörigen des sozialen Unten und des sozialen Oben in einer jugendsubkulturellen Szene

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    In Jugendsubkulturen entstehen verschiedene Arten von Sozialbeziehungen zwischen Angehörigen niedriger und höherer sozialer Schichten. Auf der Grundlage einer ethnographischen Studie über junge Männer in Berlin und ihren Umgang mit einem als ›Gangsta‹ und ›Proll‹ titulierten Stil werden Schlaglichter auf verschiedene Typen solcher Sozialbeziehungen geworfen. Sozialbeziehungen mit Betreuenden; imaginäre Sozialbeziehungen; Sozialbeziehungen außerhalb der subkulturellen Szene – jedoch innerhalb einer Altersgruppe; innerszenische Sozialbeziehungen. Subkulturelle Szenen fungieren als klassenübergreifende Kontaktzonen, aber es wäre zu einfach, die dabei entstehenden Netzwerke als Grundlage sozialer Mobilität anzusehen.In youth subcultures, different kinds of social relationships between people from lower and higher-up socioeconomic strata can be distinguished. Based on an ethnographic study among young men in Berlin and their self-declared ›gangsta‹ and ›prole‹  style, different types are highlighted: relationships with youth-work professionals; imaginary social relationships; relationships with subculture outsiders of the same age group, and relationships within subcultural circles. The article stresses subcultures’ potential as cross-class contact zones, but cautions against interpreting resulting networks in terms of social mobility.

    »Parallelgesellschaften«. Sozialbeziehungen zwischen Hauptschüler_innen und Gymnasiast_innen

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    Der Beitrag thematisiert die Vorstellungen von den jeweils anderen, die wechselseitig bei Schüler_inen der Schulformen Hauptschule und Gymnasium existieren und zeichnet dabei ein Bild von weitgehend voneinander isolierten Welten. The contribution outlines the perceptions of students in secondary and in high schools about each other. It shows that both groups lead their lives aside from each other in worlds apart

    Sozialbeziehungen zwischen Arm und Reich

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    N.N

    Die Schuldfrage der Obdachlosigkeit im gesellschaftlichen Diskurs

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    Der Beitrag thematisiert die Qualität des gesellschaftlichen Diskurses über Obdachlosigkeit in Deutschland und untersucht seinen Einfluss auf den Aufbau von Sozialbeziehungen zwischen obdachlosen und nicht-obdachlosen Personen im städtischen Kontext.The following contribution addresses the quality and the influence of the societal discourse on homelessness in Germany. The authors investigate its impact on the building of social relations between homeless and non-homeless people in the urban context

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