Gondang: Jurnal Seni dan Budaya
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Schlussbericht
Invasive Pilzinfektionen stellen eine relevante Ursache von Sepsis dar und sind mit einer Letalität von >40 % assoziiert. Die Diagnosestellung erfolgt häufig verzögert, da initial vorrangig
bakterielle Erreger getestet werden und mykologische Nachweise zeitaufwendig sind. Vor dem Hintergrund steigender Inzidenzen besteht ein erheblicher Bedarf an innovativen
diagnostischen Strategien.
Das Projekt MuMoSim adressiert diese Herausforderung durch die Entwicklung eines Multi-Modell-Simulators zur Analyse von Blutstrominfektionen. Im Gegensatz zu pathogenbasierten
Ansätzen fokussiert MuMoSim auf die zeitabhängigen Reaktionen zentraler Immunzellpopulationen. Diese individuellen und dynamischen Immunantworten werden in einem mehrstufigen „bottom-up“-Framework mathematisch modelliert, das zunächst datenarme Vorhersagen generiert und diese sukzessive durch komplexere Modelle verfeinert. Dadurch kann die Vorhersagegenauigkeit der Immunantwort kontinuierlich gesteigert und patientenspezifische Unterschiede systematisch berücksichtigt werden.
Das Projekt wurde in enger Kooperation zwischen den beteiligten Teilprojekten durchgeführt.
Unser Teilprojekt B verantwortete die experimentelle Datenerhebung, während Teilprojekt A die mathematischen Modelle entwickelte und bioinformatische Analysen durchführte.
Insgesamt konnte das Projekt wesentliche Fortschritte erzielen: von der Integration experimenteller Daten gesunder Spender über die Untersuchung spezifischer Patientenkohorten bis hin zur Aufklärung neuer Immunevasionsmechanismen. Mit dem Multi-Modell-Simulator steht künftig ein Instrument zur Verfügung, das das Verständnis von Blutstrominfektionen verbessert und zur Entwicklung neuer Strategien für Diagnostik und Therapie beitragen kann.Invasive fungal infections represent a significant cause of sepsis and are associated with a mortality rate exceeding 40%. Diagnosis is often delayed, as initial testing primarily targets bacterial pathogens and mycological detection methods are time-consuming. Given the rising incidence rates, there is an urgent need for innovative diagnostic strategies.
The MuMoSim project addresses this challenge by developing a multi-model simulator for the analysis of bloodstream infections. In contrast to pathogen-based approaches, MuMoSim
focuses on the time-dependent responses of key immune cell populations. These individual and dynamic immune reactions are mathematically modeled within a multi-stage, bottom-up framework, which initially produces data-sparse predictions and gradually refines them through increasingly complex models. This iterative process allows for a continuous improvement in the accuracy of immune response predictions and the systematic consideration of patient-specific variability.
The project was carried out in close collaboration between the participating subprojects. Our subproject B was responsible for experimental data acquisition, while subproject A developed the mathematical models and conducted bioinformatic analyses.
Overall, the project has achieved substantial progress - from the integration of experimental data from healthy donors to the investigation of specific patient cohorts and the elucidation of novel immune evasion mechanisms. The resulting multi-model simulator provides a powerful tool to enhance our understanding of bloodstream infections and to support the development of new strategies for diagnosis and therapy
Schlussbericht
Das Teilprojekt 14 "Qmic-lightengine" im Verbundprojekt RUBIN QUANTIfiSENS hatte zum Ziel, eine miniaturisierte Quantenlichtquelle für die mittelinfrarote (MID-IR) Mikroskopie zu entwickeln. Die zentrale Aufgabenstellung umfasste die Realisierung einer kompakten, transportablen Quelle mit drei Hauptanforderungen: (1) Langzeitstabilität über mindestens 24 Stunden im kontinuierlichen Betrieb, (2) eine Photonenpaarrate von mehr als 10⁹ pro Sekunde und (3) eine breitbandige spektrale Abdeckung im Bereich von ~3.3 - 3.4 μm im mittleren Infrarotbereich. Die Entwicklung sollte zudem Schnittstellen zu den Projektpartnern LASOS GmbH, Precipoint GmbH und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) beinhalten
Schlussbericht
Das Projekt zielte darauf ab, das erhebliche Betriebsrisiko von Defekten in PV-Wechselrichtern durch eine technologische Doppelstrategie zu mindern: die Aufklärung von Ursachen und die Reduktion negativer Auswirkungen durch frühzeitige Erkennung. Die Methodik kombinierte berührungslose Magnetfeldsensorik (Hardware) zur schnellen Lokalisierung von Defekten mit KI-basierter Analyse (Software) von Langzeitdaten zur Prädiktion von Ausfällen.
Ein zentrales wissenschaftlich-technisches Ergebnis war die notwendige Neuentwicklung einer eigenen, hochfrequenten Magnetfeldsensorik (bis zu 120 kSamples/s). Diese Entwicklung war erforderlich, da die kommerziell verfügbare Sensorik eine zu geringe zeitliche Auflösung zur adäquaten Erfassung der hochfrequenten Schaltprozesse (IGBTs) im Wechselrichter aufwies. Die neue Sensorik wurde erfolgreich gefertigt, in einem Demonstrator integriert und in Messkampagnen im Feld erprobt.
Parallel dazu wurden umfangreiche Routinen zur Datenaggregation und -standardisierung heterogener Felddaten (Wechselrichter-Logdaten, Wetterdaten) in einer zentralen Postgres-Datenbank etabliert. Für die Auswertung der Magnetfeld-Zeitreihen wurden automatisierbare Analyse-Module entwickelt, die Frequenzanalysen (FFT) und die Abbildung charakteristischer Kenngrößen (z. B. Amplitude bei 50 Hz, Peak-to-Peak-Werte) ermöglichen
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Das Ziel des Verbundvorhabens war die Darstellung konsistenter Entwicklungsperspektiven für die Energie- und Rohstoffinfrastrukturen in Wechselwirkung mit den Anforderungen der Nutzer. Hierzu sollte der Wandel des Bedarfs an Energieträgern erfasst werden, der in direkter Wechselwirkung mit der Infrastrukturentwicklung steht. Existierende Modelle der Partner für leitungsgebundene Infrastrukturen sollten in Bezug auf neue Energieträger (insb. grüner H2) und Rohstoffe (insb. CO2) in Wechselwirkung mit den anderen Infrastrukturen erweitert und angepasst werden. Darüber hinaus sollten direkt Erkenntnisse für Erweiterungen und Verbesserung der verwendeten Modelle und Szenarien gewonnen werden. Neue Technologien sollten integriert und einer konsistenten Einordnung und vergleichenden Bewertung unterzogen werden. Die Erkenntnisse des Verbundes sollten in Studien und gemeinsam mit Erkenntnissen der anderen TransHyDe-Verbünde in der Roadmap aufgearbeitet werden und damit eine wissenschaftlich-technische Grundlage für eine weiterführende Diskussion dieser Technologien bilden.
Eingebunden in dieses Gesamtziel des Vorhabens sollten durch das Fraunhofer IKTS Zuarbeiten zur modellbasierten Erfassung der Wasserstoffnachfrage im Sektor Industrie erfolgen (AP3). Eine weitere wesentliche Aufgabenstellung war das Roadmapping auf Basis der Modellergebnisse aus den AP2-4. Unterstützende Aufgaben sollte das Fraunhofer IKTS beim Modellvergleich (AP4), der Nachhaltigkeitsbewertung (AP5) sowie bei der Integration und Kommunikation (AP6) übernehmen
Verbundprojekt: Komplexitätsoptimierter Quantenreceiver mit Freistrahl-Schnittstelle - QuNET+RECONNAITRE; Teilvorhaben: Fiber-to-Chip Kopplung und Systemintegration Receiversystem
Bericht zum Vorhaben
Ziel des Projekts war die Entwicklung und der experimentelle Aufbau verschiedener Konzepte für Hochleistungs-Festkörperverstärker im Wellenlängenbereich um 2 μm. Dieser Spektralbereich gewinnt in der Laser-Materialbearbeitung zunehmend an Relevanz, da er
spezifische Vorteile hinsichtlich Absorptionseigenschaften vieler Materialien bietet. Besonders im Fokus stand die Entwicklung leistungsfähiger Laserverstärker auf Basis von Holmium- und Thulium-dotierten Kristallen mit dem Ziel, Ultrakurzpulssysteme mit hoher Energie, kurzer Pulsdauer und stabilem Betrieb bereitzustellen. Zur Realisierung des Projekts sollten sowohl klassische Verstärkerkonzepte mit Ho:YLF-Kristallen als auch alternative Architekturen unter Verwendung von Tm:YAP-Kristallen erforscht und aufgebaut werden. Die Herausforderung bestand insbesondere in der Kombination hoher Verstärkung bei gleichzeitiger Einhaltung der Zerstörschwellen von Verstärkermedien und optischen Komponenten. Darüber hinaus war die Bereitstellung geeigneter Seed- und Pumplaser essenziell für die experimentellen Arbeiten, was sich im Projektverlauf als kritischer Zeitfaktor herausstellte
Schlussbericht für das WIR!-Vorhaben Education4Rail
Die Berichte enthalten eine Aufzählung der wichtigsten wissenschaftlich-technischen Ergebnisse, die Neovendi im Projekt Education4Rail durch Mitarbeit in verschiedenen Arbeitspaketen erzielt hat. Diese Beiträge sind allen drei Education4Rail Schwerpunktbereichen MINT-Begeisterung, Aus- und Weiterbildung sowie akademischer Bildung zuzuordnen. Die ausführlicher Version enthält eine vertiefende Darstellung der Themengebiete Model Based System Engineering bei der Deutschen Bahn, Megatrends und zukünftige Bildungsbedarfe im Bahnbereich sowie Aus- und Weiterbildungshemmnisse im Bahnbereich
Abschlussbericht
Ziel des Verbundprojekts PRIMA-AI war es, die Auswirkungen KI-gestützter Entscheidungsunterstützungssysteme (Decision Support Systems, DSS) auf die partizipative Entscheidungsfindung (Shared Decision Making, SDM) in der Nachsorge von Nierentransplantationspatient:innen prospektiv und empirisch zu untersuchen. Im Zentrum standen dabei die Perspektiven von Patient:innen, Angehörigen und Ärzt:innen sowie deren Interaktionen im klinischen Alltag.
Das technische Teilprojekt des DFKI hatte die Aufgabe, ein bestehendes KI-basiertes DSS weiterzuentwickeln, in die klinische Routine zu integrieren und so zu gestalten, dass es eine patientenzentrierte, transparente und konfigurierbare Entscheidungsunterstützung ermöglicht.
Besonderes Augenmerk lag darauf, wie durch technische Gestaltung die Voraussetzungen für SDM gestärkt werden können, ohne ärztliche Expertise oder Verantwortungszuschreibungen zu unterminieren