Gondang: Jurnal Seni dan Budaya
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Schlussbericht - Luftfahrtforschungsprogramm LuFo V-3 Verbundvorhaben: VENTUS - Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit elektrifizierter Regionalflugzeuge für On-Demand-Systeme
Die Hauptaufgabe dieses Verbundprojekts liegt in der detaillierten Untersuchung der meteorologischen Einflüsse auf die Verfügbarkeit und Betriebsfähigkeit teilelektrifizierter Luftfahrzeuge, insbesondere auf interurbanen Kurzstrecken. Ziel ist es, reale Wetterdaten in die Analyse einzubeziehen, um das Luftverkehrssystem besser zu verstehen und potentielle Störeinflüsse zu identifizieren
ATLAS-L4: Automatisierter Transport zwischen Logistikzentren auf Schnellstraßen im Level 4; Schlussbericht der Autobahn GmbH des Bundes
Das Forschungsprojekt ATLAS-L4 hat die Weichen für den Einsatz autonomer Lkw auf deutschen Autobahnen gestellt. Mit dem erfolgreichen Abschluss ist der Weg für die nächste Generation des Güterverkehrs bereitet: Autonom fahrende Lkw könnten auf festgelegten Strecken zwischen Logistikzentren bald Realität werden.
Mit dem Gesetz zum autonomen Fahren fällt die Genehmigung von Betriebsbereichen auf Autobahnen in die Zuständigkeit der Autobahn GmbH des Bundes. Um dieser neuen Aufgabe gerecht zu werden, entwickelte die Autobahn GmbH im Rahmen des Projekts das digitale Managementsystem BEA (Betriebsbereichs- und Ereignismanagement auf Autobahnen). BEA ist eine digitale Genehmigungsplattform, die es zudem ermöglicht, genehmigte Betriebsbereiche zu verwalten und auf aktuelle Ereignisse wie zum Beispiel Baustellen zu reagieren. Darüber hinaus brachte die Autobahn GmbH ihre langjährige Expertise im Bereich des kooperativen und vernetzten Fahrens in das Projekt ein und wirkte bei der Integration der Anforderungen an das autonome Fahren aus Sicht des Straßenbetreibers mit
Schlussbericht
Das Verbundprojekt Intelligente Mobilität Sachsen IMoSa mit Förderkennzeichen 19F1173 erhielt finanzielle Unterstützung durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr über die Förderlinie 1 des
Modernitätsfonds mFUND.
Die Vorstudie IMoSa wollte untersuchen, inwieweit durch einen Datenaustausch zwischen städtischem Verkehrsmanagement (VM), der Verkehrszentrale Sachsen und Logistik/VW sowie durch die Nutzung von intelligenten Verkehrssystemen (IVS) (BMDV1, 2024) und KI-gestützter Maßnahmenbewertung eine Verbesserung der verkehrlichen und logistischen Abläufe im Zwickauer Stadtteil Mosel erreicht werden kann. Dieser Datenaustausch zwischen VM und Industrie/Logistik ist Forschungsgegenstand gewesen.
Ziel von IMoSa war dabei die Erarbeitung eines Konzeptes zur Erschließung neuer Datenquellen und die bessere Vernetzung der regionalen Datenquellen im Raum Zwickau über eine offene Urbane Datenplattform gemäß DIN SPEC 91357. So sollten im Sinne der Förderrichtlinie Daten der öffentlichen Einrichtungen und von privaten Unternehmen in einem gemeinsamen Datenraum zur Schaffung neuer Ansätze zur Verkehrssteuerung und für Mobilitätsdienste zur Verfügung gestellt werden (mFUND-Förderschwerpunkte Datenzugang und Datenbasierte Anwendungen). Das Projekt sollte innovative Ansätze zur Verkehrslenkung unter Einsatz von KI-Technologie, über individuelle Services und die Vernetzung der öffentlichen Hand mit Wirtschaftsunternehmen auf Basis des Mobility Data Space MDS erarbeiten und deren Erprobung in einem FL2-Projekt vorbereiten.
Datei-Upload durch TI
Bewertung der Usability und Akzeptanz eines kontinuierlichen Informations- und situationsspezifischen dynamischen Warnkonzeptes
Das Projekt fokussiert die Bewertung der Usability und Akzeptanz eines dynamischen Fahrerassistenz- und
Fahrerinformationssystems, mit dem übergeordneten Ziel die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Das Vorgehen folgt
einem menschzentrierten Entwicklungsprozess mit iterativen Experten- und Nutzerevaluationen, um die
Nutzungskontexte und Anforderungen zu analysieren, Gestaltungslösungen zu entwickeln und diese kontinuierlich zu
optimieren. Nach einer Literatur- und Marktanalyse wurde ein Rahmenkonzept entwickelt, das verschiedene FAS/FISFunktionalitäten
integriert und potenzielle Szenarien anhand von Unfallanalysen aufzeigt. Das Warnkonzept
konzentriert sich auf das Szenario urbaner Kreuzungen. Zentrale Erkenntnisse der Expertenevaluierung umfassen,
dass Kritikalität der Situation und Sensorkonfidenz nicht unabhängig voneinander wahrgenommen werden, auditive
Hinweise auf Dauer störend wirken können und alle erkannten Verkehrsteilnehmenden angezeigt werden sollten,
während nur besonders kritische Objekte hervorgehoben werden sollten. Im Anschluss an die Expertenevaluation
wurde ein dynamischer 3D-Prototyp entwickelt und in einer VR-Simulation mit Nutzer:innen getestet. Daraufhin
vorgenommene Anpassungen für die Weiterentwicklung umfassen u.a. die Integration von Warnungen im Stillstand
und eine zentralere Positionierung des warnenden Head Up Display Icons. Das dynamische Warnkonzept wurde
anschließend in einer Fahrsimulatorstudie mit N = 31 Teilnehmenden mit einem statischen Konzept verglichen. Die
Evaluation zeigte Unterschiede im Blickverhalten, jedoch keine signifikanten Unterschiede im Fahrverhalten oder der
Kritikalität. Das dynamische Konzept führte zu einer längeren Fixationsdauer im zentralen Sichtfeld und des dort
positionierten Warnsymbols, wurde aber von einem Teil der Proband:innen als ablenkend empfunden. Zukünftige
Entwicklungen sollten das Risiko übermäßigen Vertrauens berücksichtigen und schnelle Farb- und
Transparenzwechsel vermeiden, um Ablenkungen zu minimieren.
Datei-Uoload durch TIBThis project focuses on evaluating the usability and acceptance of a dynamic driver assistance and information
system (DAS/DIS), aiming to improve traffic safety. The approach follows a human-centered development process with
iterative expert and user evaluations to analyze usage contexts and requirements, develop design solutions, and
continuously optimize them. After a literature and market analysis, a framework was developed that integrates various
DAS/DIS functionalities and highlights potential scenarios based on accident analyses. The warning concept focuses
on urban intersection scenarios. Key insights from the expert evaluation include that the criticality of the situation
and sensor confidence are not perceived independently, auditory cues can become annoying over time, and all
detected road users should be marked, but only particularly critical objects should be highlighted. After finishing the
expert evaluation, a dynamic 3D prototype was developed and tested in a VR simulation with users. Subsequent
adjustments for further development include the integration of warnings during standstill and a more central
positioning of the warning Head-Up Display (HUD) icon. The dynamic warning concept was then compared to a static
concept in a driving simulator study with N = 31 participants. The evaluation showed differences in gaze behavior but
no significant differences in driving behavior or criticality. The dynamic concept resulted in longer fixation durations
in the central field of view and the HUD warning symbol but was also perceived as distracting by some participants.
Future developments should consider the risk of excessive trust and designs that avoid rapid color and transparency
changes to minimize distractions
Schlussbericht : Förderprogramm: KMU-innovativ Produktionsforschung
Datei-Upload durch TI