Gondang: Jurnal Seni dan Budaya
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Abschlussbericht/Sachbericht - Sachbericht Teilprojekt Universitätsklinikum Jena
Im Rahmen des AVATAR-Projekts verfolgte das Teilvorhaben des Universitätsklinikums Jena (AVATAR-UKJ) drei zentrale Zielstellungen zur Stärkung datengetriebener, datenschutzkonformer medizinischer Forschung. Erstens erfolgte die systematische Erschließung öffentlich zugänglicher sowie ergänzend einzubindender nicht-öffentlicher medizinischer Datenbestände, um eine belastbare und vielfältige Datengrundlage für die AVATAR-Architektur zu schaffen. Zweitens wurden Mechanismen zur föderierten und datenschutzfreundlichen Datennutzung entwickelt, mit besonderem Fokus auf interoperable Schnittstellen zur anlassbezogenen Integration von Daten der Medizininformatik-Initiative. Drittens wurden innovative Anonymisierungsverfahren konzipiert, die auf Datensynthese mittels generativer künstlicher Intelligenz basieren. Diese Ansätze zielen darauf ab, Datenschutzanforderungen mit hoher analytischer Nutzbarkeit der Daten in Einklang zu bringen
Sachbericht
Die techno-ökonomische Bewertung (TEA) dient als Analyse zur Zielsetzung für eine Zielkostenanalyse für eine potenzielle kommerzielle Umsetzung der im Verbundprojekt durch die Projektpartner entwickleten Prozesse, speziell der enzymatischen Umsetzung von CO2 zu DHA und der Co-Polymerisierung von DHA. Sie soll nicht als Rentabilitätsnachweis anhand von Anlagendaten verstanden werden, alle bisher verfügbaren experimentellen Daten stammen aus Laborversuchen (TRL 3–4) der DHA-Kaskade an der RWTH Aachen und der DHA-basierten Polymerarbeit am Fraunhofer IAP. Um ein Modell für eine potenzielle Kommerzialisierung zu entwickeln wurden bereits kommerziell verfügbare vergleichbare Prozesse genutzt und mit den vorhandenen Daten verglichen. Dabei wurden CO₂-zu-Ethanol- und PLA-Wertschöpfungsketten verwendet, um glaubwürdige Leistungs- und Kostenziele zu definieren. Die dargestellten Zahlen sind Szenarioziele, die auf diesen Analogien basieren, nicht auf Messungen. Die technoökonomische Analyse vergleicht die enzymatische CO₂-zu-DHA-Kaskade und ihre nachgelagerte Polymerisation zu DHA-basierten Polymeren mit den Leistungs- und Kostenstrukturen der CO₂-zu-Ethanol-Fermentation und der Lactatpolymerisation zu PLA.
Das Ziel besteht nicht darin, die Rentabilität nachzuweisen, sondern quantitative Ziele für die Skalierung der Technologie von TRL 3-4 auf TRL 6-7 festzulegen und realistische Wege zur techno-ökonomischen Parität mit ausgereiften Verfahren zur Kohlenstoffverwertung und zur Herstellung von Biopolymeren zu definieren
EAsyAnon: Empfehlungs- und Prüfsystem zur Anonymisierung von Daten
Der Austausch digitaler Daten stellt für Organisationen und Unternehmen eine Herausforderung dar. In öffentlichen Einrichtungen, Forschungsinstitutionen und Unternehmen werden zunehmend mehr Datensätze generiert, die potenziell wertvolle Erkenntnisse enthalten könnten. Die Veröffentlichung dieser Daten als Open Data ist aufgrund rechtlicher Beschränkungen und fehlender technischer Lösungen häufig eingeschränkt.
Viele Datensätze bleiben aufgrund der Herausforderungen des Datenschutzes, der Sicherheit und der Persönlichkeitsrechte der Allgemeinheit vorenthalten. Dadurch wird verhindert, dass aus den Daten ein gesellschaftlicher Mehrwert entsteht. Vor diesem Hintergrund wurde EAsyAnon ins Leben gerufen – ein Forschungsprojekt, das Dateneigentümern einen klaren Wegweiser bieten soll, um effektiv bestehende Anonymisierungskonzepte auszuwählen, zu implementieren und deren Wirksamkeit zu evaluieren.
Obwohl EAsyAnon ursprünglich mit Fokus auf Gesundheitsdaten entwickelt wird, ist es das Ziel, das System auf verschiedene weitere Domänen anwendbar zu machen. Damit soll eine praktikable Lösung für das Problem der Datenfreigabe unter Wahrung der Privatsphäre geboten werden
Schlussbericht
Mit der Durchführung des Projektes wurde die Integration eines disruptiven photonisch integrierten FMCW Sensors in eine Multi-Sensor Plattform für mobile Arbeitsmaschinen nachgewiesen. Damit wurde ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung zukünftiger autonomer Fahrzeuge im Off-Road Bereich geleistet und damit ein Beitrag zur Sicherheit und Effizienz mobiler Arbeitsmaschinen. Weiterhin wurde durch die Weiterentwicklungen im Bereich der photonischen Integration ein wesentlicher Beitrag zur Innovationskraft der Scantinel Photonics und zukünftigen photonisch integrierten FMCW LiDAR Sensorsystemen geleistet.
Die Projektziele konnten durch die Bereitstellung eine Proof-of-Concept Musters wie geplant erreicht werden, ebenso der Nachweis zur vollständigen photonischen Integrationsfähigkeit. Lediglich die finale Systemintegration des höher photonisch integrierten FMCW Sensors konnte auf Grund der Insolvenz der Scantinel Photonics nicht mehr durchgeführt werden.With the implementation of the project, the integration of a disruptive photonic integrated FMCW sensor into a multi-sensor platform for mobile working machines was demonstrated. This represents a significant contribution to the development of future autonomous vehicles in the off-road sector, thereby enhancing the safety and efficiency of mobile working machines. Furthermore, the advancements in the field of photonic integration have made an essential contribution to the innovative strength of Scantinel Photonics and to future photonic integrated FMCW LiDAR sensor systems.
The project objectives were achieved as planned through the provision of a proof-of-concept prototype, as well as the successful demonstration of full photonic integrability. Only the final system integration of the more highly photonic integrated FMCW sensor could not be completed due to the insolvency of Scantinel Photonics
Schlussbericht
Der folgende Bericht gibt einen Überblick über die Aktivitäten der Mainzer Gruppe am COMPASS-Experiment am CERN. Das Experimentierprogramm ist im genehmigten COMPASS II-Proposal und Addendum zum COMPASS II-Proposal [1, 2] festgelegt. Im Berichtzeitraum wurden Messungen zur transversalen Quarkverteilungen mit polarisierten 6LiD-Target durchgeführt, wie sie im Addendum beantragt und genehmigt wurden. Bedingt durch Verzögerungen auf Grund der Covid-Pandemie stand der Myonstrahl in 2021 erst im Herbst zur Verfügung. Außerdem gestaltete sich die Wiederinbetriebnahme des polarisierten Target aufwendiger als erwartet, so dass bis zum Ende der Datennahem 2021 vor allem Polarisationstests durchgeführt wurden. In 2022 wurde dann eine hohe Targetpolarisation erreicht und die transversalen Messungen sehr erfolgreich durchgeführt. Damit ist die Datennahme der COMPASS-Kollaboration beendet.
Während der Datennahmen wurde das gesamte Trigger- und Vetosystem betreut. Zwischen den beiden Meßkampagnen wurde das Trigger- und Vetosystem gewartet und konsolidiert. Vor allem das "äußere" Triggersystem wurde sehr genau überprüft und die Effizienz und Stabilität durch den Ersatz alternder Photomultiplier deutlich gesteigert.
Die Mainzer Gruppe ist maßgeblich an Analysen vor allem der Myonstrahldaten beteiligt. Im Zentrum stand die Analyse der 2016/17 gemessenen Daten mit unpolarisiertem Wasserstofftarget, das von einem Rückstoßdetektor umgeben war. Mit diesem Aufbau können seltene exklusive Reaktionen wie die tiefvirtuelle Comptonstreuung (DVCS) und die harte exklusive Mesonproduktion (HEMP) untersucht werden. Im Berichtszeitraum wurden Wirkungsquerschnitte für die exklusive Produktion neutraler Pionen ermittelt und erste Ergebnisse für DVCS-Wirkungsquerschnitte erzielt. Aus den gleichen Daten können auch Multiplizitäten von geladenen Pionen und Kaonen in tiefinelastischer Myonstreuung bestimmt werden. Zudem wurden erste Ergebnisse zu transversalen Quarkverteilungen aus den 2022er Daten veröffentlicht
QR.X - QR-D SiV-basierter Quanten Repeater Knoten; Unterprojekt 1, Knoten von Quanten-Repeatern basierend auf hybriden SIV-Quantenregistern (Ulm-Jelezko); Unterprojekt 2, Spin-Photon Schnittstelle für SiV-basiertes Quanten Repeater Segment (Ulm-Kubanek); Unterprojekt 3, Entwicklung energieeffizienter Protokolle der kohärenten Kontrolle (Ulm-Plenio)
Datei-Upload durch TI
Schlussbericht AddBite
Im Verbundvorhaben AddBite wurden Prozessketten zur Herstellung und Nachbearbeitung additiv gefertigter Ti6Al4V-Strukturen für patientenspezifische Implantatanwendungen (u. a. Kiefergelenk/Unterkiefer) untersucht. Ein Schwerpunkt lag auf biotechnologisch inspirierten, graduierten Gitterstrukturen, die eine günstige mechanische Anpassung und verbesserte Osseointegration ermöglichen sollen. Seitens wbk/KIT wurden geeignete Fertigungsstrategien im PBF-LB-Verfahren sowie Methoden zur Entpulverung und erste mechanische Kennwerte verschiedener Gittergeometrien erarbeitet. OTEC evaluierte elektrochemische Finish-Routen (flüssige Ti-Elektrolyte, gepulste Prozessführung sowie Elektrolyte in Kombination mit schwimmenden Ionenaustauscherkügelchen). Die Versuche zeigten, dass sehr filigrane, eng stehende und tief gestaffelte Gitterstrukturen aufgrund von Feldlinien-/Stromdichteabfall in den Innenbereichen sowie abtragsbedingter Geometrieauflösung nicht prozesssicher innen geglättet werden können. Gleichzeitig wurde ein belastbares Prozessverständnis und eine praktikable Prozessroute zur Glättung zugänglicherer Strukturen und insbesondere dichter Implantatoberflächen abgeleitet. Die Ergebnisse liefern wesentliche Randbedingungen für „Design for Finishing“ und zeigen Verwertungspotenzial vor allem für vollmaterialige Implantatbereiche sowie gröbere, besser zugängliche Gittergeometrien
technischer Abschlussbericht STROM
Im Projekt wurde die Steuerung und Überwachung verteilter Batteriespeicher durch die Integration moderner Informations- und Kommunikationstechnologien modernisiert. Dazu wurde ein durchgängig echtzeitfähiges Steuerungs- und Kommunikationssystem entwickelt, das auf 5G-Mobilfunk, Cloud-Infrastrukturen und intelligenter Sensorik basiert. Durch die Kombination aus GPS-Zeitsynchronisation und 5G-Kommunikation konnten räumlich verteilte Batteriespeichersysteme präzise koordiniert betrieben werden, insbesondere für netzdienliche Funktionen wie Frequenz- und Phasenregelung sowie Schwarzstart, wobei unerwünschte Ausgleichsströme bei Netzaufbau und Fehlerereignissen reduziert wurden. Als zentrale Plattform wurde die Cloud des National 5G Energy Hub (N5GEH) eingebunden, über die hochaufgelöste Betriebs- und Zustandsdaten (u.a. Strom, Spannung, Temperatur, Batteriezustand) erfasst, gespeichert, analysiert und für übergeordnete Steuerungsfunktionen bereitgestellt wurden, während sicherheitskritische Funktionen weiterhin in der lokalen Anlagensteuerung verblieben. Ergänzend wurden digitale
Zwillinge zur Simulation, Überwachung und vorausschauenden Instandhaltung umgesetzt sowie Sicherheits- und Ausfallkonzepte (u.a. Verschlüsselung, Redundanz und Notfallstrategien) erarbeitet. Die entwickelten Technologien wurden abschließend in einem Demonstratorsystem unter realen Bedingungen integriert, getestet und validiert.In the project, the control and monitoring of distributed battery energy storage systems were modernized by integrating advanced information and communication technologies. To this end, a fully real-time-capable control and communication system was developed based on 5G mobile networks, cloud infrastructures, and intelligent sensing. By combining GPS time synchronization with 5G communication, geographically distributed battery storage systems could be operated in a precisely coordinated manner, in particular for grid-supporting functions such as frequency and phase control as well as black-start capability, while reducing unwanted circulating currents during grid restoration and fault events. The cloud platform of the National 5G Energy Hub (N5GEH) was integrated as the central platform, enabling high-resolution operational and condition data (e.g., current, voltage, temperature,
battery state) to be acquired, stored, analyzed, and made available for higher-level control functions, while safety-critical functions remained within the local plant control system. In addition, digital twins were implemented for simulation, monitoring, and predictive maintenance, and security and failover concepts (including encryption, redundancy, and contingency strategies) were developed. Finally, the developed technologies were integrated, tested, and validated under real operating conditions in a demonstrator system