Gondang: Jurnal Seni dan Budaya
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Sachbericht zum Verwendungsnachweis : Verbundprojekt in der Fördermaßnahme: Deutsch-Israelische Wassertechnologie-Kooperation
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Abschlussbericht zum Verbundprojekt
Während der Beprobung der Betonstrukturen des Reaktorgebäudes im Kernkraftwerk Stade (KKS) wurden Kontaminationen in der Betonkalotte, also dem unteren Teil des Reaktorsicherheitsbehälters, vorgefunden. Diese wurden durch Primärkreiswasser während des Anlagenbetriebes bei regelmäßigen auslegungsgemäßen Prüfungen der Sicherheitssysteme eingetragen. Während des Kraftwerksbetriebs kam es dabei zu multiplen Kontakten der Bodenstrukturen des Sicherheitsbehälters mit kontaminiertem Kühlmittel. Auf Grund der standardmäßig vorhandenen und intakten Dekontaminationsbeschichtungen wurde davon ausgegangen, dass das Eindringen von Kontamination in den Beton wirksam verhindert worden ist. Die Kontaminationsfunde in der Kalotte des KKS im Jahr 2014 widerlegten diese Annahme aber grundsätzlich. Der überraschende Kontaminationsfund führte zu einer neuen Aufgabenstellung, der Freigabe von großen Betonstrukturen, in die Kontamination tief eingedrungen ist. Es ist davon auszugehen, dass diese Aufgabenstellung auch andere kerntechnische Anlagen in Deutschland und weltweit betrifft.
Mangels detaillierter Kenntnisse über die Permeabilität von Dekontaminationsbeschichtung und Betonstruktur ist das Wissen über potenzielle Eintrittsorte, Ausbreitungswege und die radiologische Situation gering. Fehlende Detailkenntnisse zur Kontaminationsverteilung gestalten den Rückbau erheblich schwieriger und mithin zeit- und kostenaufwändiger. Daraus ergibt sich der Bedarf, tief eingedrungene Kontamination in großen Betonstrukturen sicher auszuschließen oder in ausreichender Detailtiefe zu lokalisieren und gesamtheitlich zu bewerten. Kernpunkte sind die räumliche Eingrenzung der Kontamination inklusive der Kontaminationseigenschaften und die Bereitstellung von Daten für weitere Planungen über eine Kartierung.
Die Beprobung geschah bislang durch punktuelle Kernbohrungen mit anschließender Laboranalyse. Allerdings schränken fehlende Zugänglichkeit, baustatische Randbedingungen und Kosten die Zahl der Beprobungsbohrungen ein. Erschwerend wirkt sich auch der große Zeitbedarf für Kernbohrungen aus, der in Konkurrenz zu laufenden Rückbauvorhaben stehen kann. Eine Alternative zu Kernbohrungen sind schlanke Bohrlöcher mit 2 bis 3 cm Durchmesser, welche die Baustatik wesentlich weniger beeinträchtigen. Allerdings stehen dann keine Bohrkerne für eine Analytik zur Verfügung.
Im Rahmen des Verbundvorhabens KOBEKA wurden neue Mess- und Sensortechniken für die Beprobung von Vollbohrungen entwickelt, welche in-situ bereits während der Beprobung eine Vielzahl der erforderlichen Daten generiert. Das Spektrum der Bohrlochdiagnostik kann so maßgeblich erweitert werden und die Laboranalysen von Bohrkernen oder Bohrmehl ergänzen
Schlussbericht
Ziel des Vorhabens war es die gleichzeitige Trennung und Passivierung von kristallinen Siliziumsolarzellen. Im Zuge des Projektes wurde auf eine besonders schädigungsarme Technologie gewechselt, da die gleichzeitige Passivierung nicht gelungen ist
Erforschung von Radarsensoren zum Zwecke der Windfeldmessung - URBANSens
Im Rahmen des Projektes URBANSens soll eine optimierte Flugroutenplanung für Flugdrohnen durchgeführt werden. Dabei sollen sowohl Radarsensoren als auch akustische Sensoren verwendet werden, um Windfelder im Umfeld der Drohne zu vermessen und daraus eine Flugroute abzuleiten. Die Sensoren sollen dabei direkt auf der Drohne montiert werden. Der Sensor besteht aus einem speziell entwickelten und gefertigtem SiGe-MMIC, einem Frontend sowie Backend zur Ansteuerung und Auswertung.
Die Aufgabe der RUB ist es, einen hochintegrierten FMCW-Radarsensor zu entwickeln und dessen Funktion experimentell zu verifizieren. Die Anforderungen an diesen Sensor sollen in Voruntersuchungen der RUB in Zusammenarbeit mit der TU Dresden definiert werden. Zusätzlich hat die RUB die TUD bei den theoretischen sowie experimentellen Voruntersuchungen unterstützt, um eine rechtzeitige Ableitung von Anforderungen für die Fertigung eines MMICs zu ermöglichen
Abschlussbericht der Fraunhofer-Gesellschaft
Das Rahmenvorhaben Software Campus 2.0 (FKZ 16IS17047) wurde von der Fraunhofer-Gesellschaft im Zeitraum vom 1. November 2017 bis zum 30. Juni 2025 durchgeführt. Ziel des Vorhabens war die Förderung hochqualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Bereich der Informatik und softwareintensiven Technologien durch eigenverantwortlich geleitete Mikroprojekte in Verbindung mit einem strukturierten Qualifizierungs- und Mentoringprogramm.
Im Förderzeitraum wurden an sechs Fraunhofer-Instituten insgesamt 21 Mikroprojekte durchgeführt, davon 20 erfolgreich abgeschlossen (Abschlussquote: 95 Prozent). Die thematischen Schwerpunkte lagen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit, erklärbare KI, Bild- und Signalverarbeitung sowie DevOps-Praktiken. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden in Konferenzbeiträgen und Fachartikeln auf international renommierten Plattformen veröffentlicht.
Das Vorhaben leistete einen wesentlichen Beitrag zur Hightech-Strategie der Bundesregierung, insbesondere durch den Aufbau von Führungskompetenzen im IT-Kontext und die Verzahnung von Forschung und Industrie. Es wurde in enger Kooperation mit der Talentik GmbH als Koordinationspartner sowie mit Industrie- und Forschungspartnern umgesetzt