German National Library of Science and Technology
Repositorium für Naturwissenschaften und TechnikNot a member yet
29164 research outputs found
Sort by
Schlussbericht zum Verwendungsnachweis ; WIR!-Bündnis Vogtlandpioniere
Das Forschungsprojekt GIPSTEX II knüpft direkt an das vorangegangene Projekt GIPSTEX an und verfolgt das Ziel, Verbundelemente aus Textil und Schaumgips zu einer individualisierten Gesamtlösung für ein Schaufensterobjekt im Vogtland weiterzuentwickeln. Aufbauend auf einem neuartigen, frei gestaltbaren Leichtbau-Verbundmaterial, das in GIPSTEX I erfolgreich konzipiert wurde, sollen die resultierenden Wand- und Deckenelemente funktional und ästhetisch im Demonstratorobjekt M1 Kunstzone in Gera umgesetzt werden.
Im Fokus stehen die anwendungsspezifische Weiterentwicklung der Materialien und Herstellungstechniken, die Funktions- und Gebrauchstauglichkeitsnachweise sowie die Untersuchung der räumlichen Wirkung der Gesamtanordnung. Virtuelle 3D-Modelle dienen dabei als Grundlage, um die entworfenen Lösungen gezielt an die räumlichen Bedingungen des Demonstrationsobjekts anzupassen. Über den Projektzeitraum von 18 Monaten (01.01.2024–30.06.2025) erfolgt die Umsetzung in sechs Arbeitspaketen, die von der Materialentwicklung über die Gestaltung bis zur Demonstration reichen. Im Teilprojekt des TITV Greiz liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung und Dessinierung textiler 3D-Hüllstrukturen, der Optimierung der Gipsbefüllung sowie der Entwicklung von Befestigungs- und Aufständerungssystemen zur Prüfung und Montage der Leichtelemente.
Die Projektergebnisse belegen, dass durch die GIPSTEX-Leichtelemente maßgeschneiderte, designorientierte und funktionale Lösungen für Wand- und Deckenanwendungen realisiert werden können. Sie eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten für Architekten, Bauherren und Nutzer, insbesondere in der denkmalgerechten Innenraumgestaltung
Sachbericht zum Verwendungsnachweis - gefördert durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Abschlussbericht
Gesamtziel des Teilvorhabens von thyssenkrupp Materials DataflowWorks GmbH im Verbund SIM-QPla war die Analyse der FT-IR-Spektrogramme von Referenz-Mikroplastikpartikeln mittels eine DL-CNNs, sowie die Bereitstellung der IT-Infrastruktur. Im Projektzeitraum wurden die nachstehend aufgeführten Ergebnisse erzielt:
- Strukturiertes Speichern der Daten als Grundlage für die KI-Modelle
- Training von DL-CNNs zur erfolgreichen Klassifikation von verschiedenen Mikroplastikpartikeln (PS, PP, PET) auf Basis künstlich verrauschter FT-IR-Spektrogramme
- Entwicklung und Bereitstellung einer Anwender-Software mit KI-Integration
Die Ziele des Teilprojekt von thyssenkrupp Materials DataflowWorks GmbH wurden aufgrund fehlender Realdaten in der Spektroskopie und ungenügenden Mikroskopiedaten nur teilweise erreicht. Insgesamt wurden die Infrastruktur-Themen erfolgreich umgesetzt und die Machbarkeit einer KI-Analyse auf Basis der vorliegenden Daten bewiesen.The overall objective of the subproject carried out by thyssenkrupp Materials DataflowWorks GmbH as part of the SIM-QPla consortium was to analyse the FT-IR spectrograms of reference microplastic particles using DL-CNNs and to provide the IT infrastructure. The following results were achieved during the project period:
- Structured storage of data as a basis for AI models
- Training of DL-CNNs for the successful classification of different microplastic particles (PS, PP, PET) based on artificially noisy FT-IR spectrograms
- Development and provision of user software with AI integration
The objectives of the subproject by thyssenkrupp Materials DataflowWorks GmbH were only partially achieved due to a lack of real data in spectroscopy and insufficient microscopy data. Overall, the infrastructure subjects were successfully implemented and the feasibility of an AI analysis based on the available data was proven
Innovationsraum: BioTexFuture - CircWool - Recycling-Technologie für Wollabfälle zur Reintegrierung in einen zirkulären textilen Kreislauf
Das Verbundvorhaben CircWool wurde im Innovationsraum BIOTEXFUTURE durchgeführt und hatte zum Ziel, neue Verfahren zur stofflichen Rückgewinnung von Keratin aus Wollreststoffen zu entwickeln und deren Weiterverarbeitung in faserförmige oder funktionale Materialien zu demonstrieren. Ausgangspunkt des Projekts war die bislang unzureichende stoffliche Nutzung grofler Mengen an Roh- und Restwolle, die aufgrund von Qualitätsstreuungen, fehlenden Marktzugängen oder regulatorischen Anforderungen häufig entsorgt oder lediglich energetisch verwertet wird.
Wolle besteht zu einem überwiegenden Anteil aus dem Strukturprotein Keratin. Dieses Protein stellt grundsätzlich einen hochwertigen, biobasierten Rohstoff dar, ist jedoch aufgrund seiner stark vernetzten molekularen Struktur nur schwer zugänglich. Insbesondere die hohe Dichte an Disulfidbrücken innerhalb und zwischen den Keratinmolekülen verleiht der Wollfaser ihre Stabilität, erschwert jedoch einen gezielten chemischen Aufschluss. Vor diesem Hintergrund bestand ein zentrales Anliegen des Projekts darin, geeignete chemische Aufschlussstrategien zu identifizieren, die eine kontrollierte Rückgewinnung von Keratin ermöglichen und gleichzeitig eine Weiterverarbeitung zu höherwertigen Materialien erlauben.
Zur Erreichung dieser Zielsetzung wurden im Projekt gezielt experimentelle Arbeiten durchgeführt, die sich auf den chemischen Aufschluss von Wolle, die Charakterisierung der gewonnenen Keratinlösungen sowie deren Weiterverarbeitung bis hin zur Faserherstellung erstreckten. Unterschiedliche Extraktionsverfahren wurden untersucht, die resultierenden Keratinlösungen strukturell und prozesstechnisch charakterisiert und deren Eignung für nachgelagerte Verarbeitungsschritte – insbesondere die Faserherstellung bewertet. Der Fokus lag dabei auf der Analyse der zugrunde liegenden Reaktionsmechanismen, der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen der gewonnenen Keratinfraktionen sowie der Übertragbarkeit der entwickelten Prozessketten auf skalierbare, industriell relevante Verfahren.
Im Rahmen des Projekts konnte ein belastbarer Proof-of-Principle für die stoffliche Nutzung chemisch recycelter Wollreststoffe erbracht werden. Es gelang erstmals, auf Basis von Wollhydrolysat eine vollständig biobasierte Keratinblendfaser mit einem Keratinanteil von mindestens 50 % herzustellen und diese über einen skalierbaren Nassspinnprozess bis in den Pilotmaflstab zu verarbeiten. Darüber hinaus wurden reduktive Extraktionsverfahren identifiziert, die den Erhalt höhermolekularer Keratinfraktionen ermöglichen und damit eine vielversprechende Grundlage für die zukünftige Entwicklung reiner Keratinfasern darstellen. Die erzielten Ergebnisse belegen das grundsätzliche Potenzial chemischer Recyclingansätze für die hochwertige stoffliche Verwertung von Wollabfällen und bilden eine tragfähige wissenschaftliche Basis für weiterführende Prozessoptimierungen und industrielle Anschlussprojekte
Schlussbericht
Das Projekt KIResQ untersuchte den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Unterstützung von Such- und Rettungseinsätzen mittels Drohnen und Wärmebildsensorik. Ziel war es, die Vermisstensuche durch automatisierte Auswertung von Thermographie-Luftbildern zu beschleunigen. Hierfür wurde ein umfangreicher Datensatz mit annotierten Wärmebildaufnahmen aufgebaut und KI-Modelle zur automatischen Personendetektion entwickelt. Ergänzend entstand eine webbasierte Einsatzplattform zur Zusammenführung von Drohnendaten, KI-Ergebnissen und Lageinformationen. Die entwickelten Ansätze wurden in realistischen Einsatzszenarien getestet und zeigen das Potenzial, Such- und Rettungseinsätze effizienter zu unterstützen
Abschlussbericht : Vorhaben im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms "Innovationen für die Energiewende" des BMWE, Fördermaßnahme: Anwendungsorientierte nichtnukleare FuE im 7. Energieforschungsprogramm
Im Teilvorhaben der Universität Rostock des Vorhabens OffWiPP wurde die netzbildende Regelung zur Nachbildung konventioneller Kraftwerke durch HGÜ-angebundene Offshore-Windparks untersucht. Schwerpunkte waren die verschiedenen Implementierungsmöglichkeiten der netzbildenden Regelungen für Spannungszwischenkreisumrichter. Darüber hinaus wurden Betriebsführungsstrategien für die HGÜ untersucht, die es ermöglichen, Onshore-Netzereignisse zu den Offshore-Windenergieanlagen durchzureichen. Ziel ist die Verwendung der Rotationsenergie der Offshore-Windenergieanlgaen für die Bereitstellung von Onshore-Systemdienstleistungen.Within the University of Rostock project component of the OffWiPP project, grid-forming control for emulating conventional power plants by means of HVDC-connected offshore wind farms was investigated. The main focus was on different implementation options of grid-forming control for voltage-source converters. In addition, HVDC operational strategies were studied that enable onshore grid events to be passed through to the offshore wind turbines. The objective is to utilize the rotational energy of the offshore wind turbines to provide onshore ancillary services