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Schlussbericht für das WIR!-Vorhaben Education4Rail
Die Berichte enthalten eine Aufzählung der wichtigsten wissenschaftlich-technischen Ergebnisse, die Neovendi im Projekt Education4Rail durch Mitarbeit in verschiedenen Arbeitspaketen erzielt hat. Diese Beiträge sind allen drei Education4Rail Schwerpunktbereichen MINT-Begeisterung, Aus- und Weiterbildung sowie akademischer Bildung zuzuordnen. Die ausführlicher Version enthält eine vertiefende Darstellung der Themengebiete Model Based System Engineering bei der Deutschen Bahn, Megatrends und zukünftige Bildungsbedarfe im Bahnbereich sowie Aus- und Weiterbildungshemmnisse im Bahnbereich
Sachbericht zum Verwendungsnachweis - Fördertitel: Verbundvorhaben TransHyDE_UP3: Umsetzungsprojekt Helgoland
Im TransHyDE-Projekt „Helgoland“ erforschten und entwickelten Projektpartner aus der Wirtschaft und Akteure von der Insel Helgoland gemeinsam mit dem Fraunhofer IFAM als Forschungsinstitut eine Transportkette für Grünen Wasserstoff basierend auf der LOHC-Technologie, wobei modellhaft der Transport des auf der Nordsee mit Windenergie erzeugten Wasserstoffs über Helgoland nach Hamburg ausgearbeitet wurde. Dieser Bericht stellt die vom Fraunhofer IFAM zu zwölf unterschiedlichen Forschungsthemen erarbeiteten Ergebnisse vor
Schlussbericht
Das vorliegende Vorhaben diente der Durchführung des klinischen Proof-of-Concept (Phase I Studie, First-in-Human) für das in der ersten Förderphase entwickelte zelluläre Therapeutikum (ATMP = Advanced Therapeutic Medicinal Product) bestehend aus aktivierten regulatorischen T-Zellen (ATreg), mit dem Ziel der Vermeidung einer Transplantatabstoßungsreaktion (GvHD) bei Leukämiepatienten nach Stammzelltransplantation. Zudem sollten sowohl der Herstellprozess als solcher als auch der Treg-Aktivator weiter optimiert werden.
Treg sind von wesentlicher Bedeutung für die Homeostase unseres Immunsystems, da sie in der Lage sind, überschießende Immunantworten zu unterbinden. Aktivierte Tregs unterdrücken eine übermäßige Aktivität u.a. von T-Helferzellen und führen so zur Induktion einer dauerhaften Toleranz. Diesen Wirkmechanismus nutzt unsere Zelltherapie, die wir in einer ersten klinischen Studie zur Prävention einer Abstoßungsreaktion (GvHD) nach Stammzelltransplantation in Patienten mit bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems eingesetzt haben. Diese Patienten entwickeln trotz Prophylaxe in 50% der Fälle nach Transplantation eine GvHD, die mit einer signifikant erhöhten Morbidität und Mortalität einhergeht. Langfristige Zielsetzung unserer Therapie ist die Induktion einer langanhaltenden immunologischen Toleranz der Spenderzellen für die Gewebsmerkmale des Empfängers, ohne die Funktion des Immunsystems zur Abwehr von Infektionen oder entarteten Zellen zu schädigen. Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten, die in akademischen Studien expandierte Tregs einsetzten, ist unser Ansatz durch die ex vivo Aktivierung der Tregs gesunder, unabhängiger Drittspender zeit- und kosteneffizient, die Zellen können innerhalb von 24h nach Gewinnung beim Patienten eingesetzt werden. Dies macht unseren Ansatz weltweit einzigartig
Sachbericht zum Verwendungsnachweis - Verbundprojekt in der Fördermaßnahme "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" des BMBF
Ziel von omobi im Teilprojekt SOW-AP5 war die Erforschung von Wertschöpfungsnetzwerken im digitalen Ökosystem „Fahrzeug“. Im Kern stand die Frage, wie digitale On-Demand-Systeme nachhaltig finanziert werden können, wenn staatliche Anschubfinanzierungen auslaufen. Es wurden kooperative Finanzierungsmodelle identifiziert, die Akteure einbinden, die indirekt von einem funktionierenden System profitieren – etwa durch gesteigerte Umsätze im Handel oder eine höhere Standortattraktivität im Tourismus
Schlussbericht
Durch die zum Projektstart stattfindende rasante Transformation von Bor- hin zu Gallium-dotierten monokristallinen Siliziumsolarzellen auf dem weltweiten PV-Markt bestand insbesondere für Modul- und Systemhersteller, aber auch für Kraftwerksbetreiber ein großes Risiko, da die Langzeiteffekte in Ga-dotierten Solarzellen unbekannt sowie Ga-korrelierte Defekte noch weitgehend unerforscht waren. Ziel dieses Vorhabens war daher die Analyse der Degradationseigenschaften von Ga-dotiertem Silizium auf Wafer-, Zell und Modullevel sowie die Entwicklung zuverlässiger und sensitiver Prüfverfahren, die es ermöglichen sollten, für Ga-dotierte Zellen und Module zuverlässige Aussagen mithilfe artefaktfreier Messungen hinsichtlich des Risikos für langfristige Degradation zu treffen. Anhand dieser Erkenntnisse sollte ein neuer Normentwurf mitgestaltet werden. Auf Basis der experimentellen Ergebnisse wurden Modelle zur Vorhersage des Degradationsverhaltens entwickelt und die hieraus erhaltenen Ertragsprognosen mit Hilfe von Outdoor- Tests verifiziert. Schließlich sollten Optimierungsstrategien zur Erhöhung der Langzeitstabilität von Modulen im Feld entwickelt werden.Due to the rapid transformation from boron- to gallium-doped monocrystalline silicon solar cells on the global PV market (at the time of the project start), there was a great risk especially for module and system manufacturers, but also for power plant
operators, since the long-term effects in Ga-doped solar cells were unknown and Ga-correlated defects were still largely unexplored. Therefore, the aim of this project was to analyze the degradation properties of Ga-doped silicon on wafer-, cell- and module-level and to develop reliable and sensitive test methods that allow reliable statements to be made for Ga-doped cells and modules using artifact-free measurements regarding the risk of long-term degradation. Based on these findings, a new draft standard was to be co-designed. On the basis of the experimental results, models for predicting the degradation behavior were developed and the yield predictions obtained from this verified with the aid of outdoor tests. Finally, optimization strategies to increase the long-term stability of modules in the field were developed
WiHoWiT - Wissenstransfer zwischen der Wissenschafts- und Hochschulforschung und den Wissenschaftsministerien
Im Fokus des kooperativen Forschungsvorhabens stand der Wissenstransfer zwischen der WiHo-Forschung und den Wissenschaftsministerien der 16 Bundesländer. Ziel war es, den Wissenstransfer empirisch näher zu erfassen und nach Kontext- und Rahmenbedingungen für einen gelingenden Wissenstransfer zu fragen. Unter der leitenden Forschungsfrage, was den Wissenstransfer zwischen der WiHo-Forschung und den Wissenschaftsministerien begünstigt, wurde auf Erkenntnisse zu den Wirkungszusammenhängen der Transferaktivitäten abgezielt, um so Hinweise für die zukünftige Gestaltung zu erhalten und damit die Basis für eine fundierte und evidenzbasierte Wissenschaftspolitik abzuleiten. Dazu gehörte auch, belastbares Wissen über existierende Hemmnisse sowie förderliche Faktoren zu generieren.
Ausgangssituation war die Tatsache, dass der WiHo-Forschung vielfach zugeschrieben wird, dass sie „eine unverzichtbare Voraussetzung“ dafür sei, „dass die für das Handeln von Wissenschaftspolitik […] benötigten validen Informationen und Analysen vorliegen“1. Insofern könnte die WiHo-Forschung eine Grundlage für eine evidenzbasierte Wissenschafts- und Hochschulpolitik sein, wenn der Wissenstransfer zu den jeweiligen Akteuren (hier am Beispiel der Wissenschaftsministerien) gelingen würde. Zugleich zeigte die vorliegende Forschungsliteratur jedoch, dass ein systematischer Wissenstransfer aus der WiHo-Forschung in die politische Praxis bisher nur rudimentär vorhanden ist. Aus diesem Grund widmete sich das Verbundprojekt WiHoWiT der Untersuchung des Wissenstransfers zwischen der WiHo-Forschung und den Landeswissenschaftsministerien in einem Mixed-Methods-Design.
Zusammenfassend konnte gezeigt werden, dass die Nutzung von Erkenntnissen zwar heterogen ist, dennoch nie einem Selbstzweck dient, sondern den internen Organisationsmomenten und Wissensbedarfen innerhalb der Ministerien (hierarchische Aufbauorganisation) folgt. Es deutet sich zudem an, dass die Nähe zur WiHo-Forschung und damit auch die Relevanz, die Motivation der Ministerialbeschäftigten für den Wissenstransfer mit der WiHo-Forschung beeinflusst. Als wichtiger Aspekt für den Wissenstransfer der Ministerialbeschäftigten hat sich die Schnittstelle zwischen Politik, Ministerien und Wissenschaft sowohl in den individuellen als auch organisationalen Faktoren gezeigt. In den Interviews wurden diesbezüglich sehr unterschiedliche Wahrnehmungen der eigenen Aufgaben und Positionen im Feld erörtert. Es zeigen sich ebenfalls Optimierungspotenziale, wie der Wissenstransfer zwischen den Ministerialbeschäftigten und der WiHo-Forschung an verschiedenen Stellen verbessert werden kann
Abschlussbericht für das im Programm "Technologieoffensive Wasserstoff" bzw. im Förderschwerpunkt "Energetische Nutzung biogener Rest- und Abfallstoffe" des BMWE geförderte Projekt
Abschlussbericht LFB-Labs-digital: Teilprojekt TU Dresden
Der Projektverbund LFB-Labs digital adressiert das seit Jahren diskutierte Qualitätsproblem der Lehrkräftefortbildung in Deutschland, für das bislang keine flächendeckend wirksamen Instrumente der Qualitätssicherung etabliert sind. Vor diesem Hintergrund untersuchte das Teilprojekt der Technischen Universität Dresden die Eignung der Bildungsnorm DIN 33459 als Qualitätsmanagementinstrument für (digitale) Lehrkräftefortbildungen in Schülerlaboren. Ziel war es, die Praktikabilität, Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Normanwendung empirisch zu prüfen und zugleich einen Referenzrahmen für qualitativ hochwertige, digital gestützte Fortbildungsformate zu entwickeln.
Hierzu wurde in acht Schülerlaboren ein DIN-33459-basiertes Qualitätsmanagement eingeführt, das auf individuell erstellten Qualitätshandbüchern beruhte. Die Implementation erfolgte partizipativ und wurde durch qualitative Interviews, Vor-Ort-Audits sowie retrospektive Erhebungen wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die DIN 33459 als praktikabler Mindeststandard für die Qualitätssicherung in der Lehrkräftefortbildung eignet und von den Anwendenden als sinnvoll, verständlich und anschlussfähig wahrgenommen wird.
Neben der erfolgreichen Verstetigung auf Mikro-, Meso- und Makroebene – einschließlich bildungspolitischer Anschlussfähigkeit – mündeten die Projektergebnisse in einen übertragbaren Referenzrahmen für digitale Lehrkräftefortbildungen. Damit leistet das Teilprojekt einen empirisch fundierten Beitrag zur Weiterentwicklung standardbasierter Qualitätssicherung im Bildungsbereich
Schlussbericht zum Innovationsvorhaben der verlinked GmbH im Rahmen des 2. Aufruf des Luftfahrtforschungsprogramms VI (LuFo VI-2)
Das im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms LuFo VI-2 durchgeführte Forschungsvorhaben QuSAM befasst sich mit der qualitätsgesicherten Skalierbarkeit des Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) zur Herstellung von Luftfahrtstrukturkomponenten. Ausgangspunkt des Vorhabens war die Frage, wie ein additiver Fertigungsprozess unter den spezifischen Anforderungen der Luft- und Raumfahrt durchgängig digitalisiert, datenbasiert abgesichert und im Hinblick auf Prozessstabilität, Transparenz und Nachverfolgbarkeit weiterentwickelt werden kann. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Schaffung einer horizontal integrierten digitalen Prozesskette, die Verbesserung der Prozesssicherheit sowie die Entwicklung luftfahrtkonformer Dokumentations- und Archivierungskonzepte. Zugleich verfolgte das Projekt das Ziel, durch eine erhöhte Prozesssicherheit und optimierte Prozessfenster den Ausschuss zu reduzieren, die Homogenität der Bauteileigenschaften zu steigern und die Effizienz der Prozesskette nachhaltig zu verbessern.
Ein zentrales wissenschaftlich-technisches Ergebnis des Vorhabens besteht in der Erforschung und Validierung einer Referenzarchitektur für die durchgängige Datenintegration in WAAM-Prozessen. Die Architektur verknüpft technische Systeme, Integrationsmechanismen, Datenmodelle und anwendungsbezogene Auswertungsebenen zu einem übertragbaren Lösungsmuster. Im Bereich der Prozessabsicherung wurden mehrere prototypische Lösungen zur operativen und qualitätsbezogenen Überwachung realisiert. Darüber hinaus wurden Konzepte für die datenbasierte Rückverfolgung sowie für die luftfahrtkonforme Langzeitarchivierung erarbeitet. Hierfür wurden Prozessdaten, qualitätsrelevante Daten und Fertigungsunterlagen klassifiziert, hinsichtlich ihrer Aufbewahrungsanforderungen bewertet und in eine Archivierungsstrategie überführt.
Die erfolgreiche Validierung hat gezeigt, dass mit der im Projekt entwickelten digitalen Prozesskette wesentliche Voraussetzungen für eine transparente, qualitätsgesicherte, nachverfolgbare und perspektivisch wirtschaftlich verwertbare Nutzung des WAAM-Verfahrens im Luftfahrtumfeld geschaffen werden konnten