German National Library of Science and Technology

Repositorium für Naturwissenschaften und Technik
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    TP 1: anwendungsorientierte Verwertungskonzeption auf Grundlage der Produktqualitäten aus den Sortierversuchen

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    Kurzbericht/Schlussbericht zum Verwendungsnachweis

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    Im Rahmen der Förderung "German Biobank Node (GBN) / BBMRI.de – Beitrag Qualitätssicherung Flüssigproben" verfolgte der Standort Jena das Ziel, die Qualitätssicherung für flüssige humane Bioproben im Netzwerk der German Biobank Alliance (GBA) weiter zu professionalisieren um eine hohe Vergleichbarkeit und Standardisierung der Prozess- und Probenqualität standortübergreifend zu gewährleisten. Kern der ursprünglichen Aufgabenstellung war die (i) Durchführung von Proficiency Tests (Ringversuchen) zur Bewertung biobankspezifischer Kernprozesse sowie (ii) die Weiterentwicklung eines Qualitätsindikatoren-(QI)-Panels zur Abschätzung zentraler präanalytischer Prozesszeiten - insbesondere der Zeit von der Probenentnahme bis zur Zentrifugation (TTC) und der Zeit von der Zentrifugation bis zum Einfrieren (TTF). Die Ergebnisse sollten den teilnehmenden Biobanken in individualisierten Ergebnisreports und Feedbackformaten zurückgespielt und zusätzlich als aggregierte Gesamtauswertung bereitgestellt werden. Ergänzend war die Entwicklung eines leicht verständlichen Klassifizierungssystems ("Nutri-Score"-analog) vorgesehen, um Prozess- und Probenqualität transparent und adressatengerecht zu kommunizieren

    Sachbericht zum Verwendungsnachweis : Förderprogramm: RUBIN - Regionale unternehmerisches Bündnisse für Innovation

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    Abschlussbericht Stadt-Land-Energie

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    Der Umbau des Energiesystems stellt Kommunen vor erhebliche Herausforderungen, insbesondere im Zusammenspiel von städtischen und ländlichen Räumen. Erneuerbare Energien werden überwiegend im ländlichen Raum erzeugt, während der Verbrauch vor allem in Städten erfolgt. Diese räumliche Trennung führt zu strukturellen Ungleichgewichten und verstärkt Konflikte bei Flächennutzung, Kostenverteilung und gesellschaftlicher Akzeptanz, insbesondere bei Windenergie. Das NIMBY-Phänomen spielt hierbei eine zentrale Rolle. Gleichzeitig eröffnen finanzielle Beteiligungsmodelle, steuerliche Anpassungen und verstärkter Wissenstransfer Chancen für bessere Zusammenarbeit und lokale Wertschöpfung. Robuste regionale Energiewendeszenarien mit Stadt-Land-Bezug sind bislang kaum verfügbar. Es fehlen insbesondere systematische Robustheitsanalysen als fundierte Entscheidungsgrundlage für kommunale Akteure. Ziel des Projekts ist daher die Entwicklung entsprechender Methoden zur Steigerung der Akzeptanz und zur Identifikation lokaler Wertschöpfungspotenziale. Im Projekt wurden Robustheitsanalysen, darunter Sensitivitätsanalysen, Multi-Szenario-Optimierungen und MGA, im Open-Source-Framework oemof entwickelt und in zwei Fallstudien angewendet. Die Ergebnisse wurden in einem webbasierten Szenario-Explorer aufbereitet, der verschiedene Lösungsräume zugänglich macht. Ergänzend wurde ein kommunaler Wertschöpfungsrechner integriert sowie Unsicherheiten systematisch erfasst und die Open Energy Ontology erweitert. Darauf aufbauend wurden politische Handlungsempfehlungen formuliert. Die entwickelten Werkzeuge können in Dialogformaten, Konferenzen und Planungsprozessen eingesetzt werden. Die offene Methodik ermöglicht die Berechnung weiterer robuster Szenarien und unterstützt kommunale Akteure dabei, Wertschöpfungspotenziale systematisch zu erschließen

    Abschlussbericht - Cross-Industrielles Netzwerk zur Nutzung von CO2 für Chemische Produkte - Verbundvorhaben Carbon2Chem-2 L-8

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    Das generierte 1D-Motorprozesssimulationsmodell des ZVG wurde im Rahmen des Projektes validiert und kann somit für Potentialuntersuchungen genutzt werden. Die durchgeführte Untersuchung zur Abgasturboaufladung zeigt großes Potential den Wir-kungsgrad und die Geräuschemission des ZVG für den angedachten Betriebsbereich zu verbessern. Zusätzlich wurde ein 3D-Strömungssimulationsmodell des ZVG zum tiefgreifenden Verständnis des aktuellen Luftpfades aufgebaut, wodurch die Qualität der Kraftstoffregelung nach Ableitung konstruktiver Maßnahmen deutlich gesteigert werden konnte. Im Rahmen erster Volllastuntersuchungen traten frühzeitig Verbren-nungsanomalien in Form von Glühzündungen auf. Die Zündkerze speziell die ver-schleißmindernde Platinelektrode konnte als Auslöser der Glühzündungen identifiziert werden. Platin katalysiert die Zersetzung von Methanol. Dadurch werden Wasserstoff-radikale frei, welche zur unkontrollierten und vorzeitigen Selbstzündung des Kraftstoff-Luftgemischs führen. Mit Ersatz der originalen Zündkerze konnte dieses Verbren-nungsphänomen verhindert werden, wodurch eine thermodynamisch optimale Ver-brennungsschwerpunktlage im gesamten Betriebskennfeld und damit Wirkungsgrads-teigerung möglich wurde. Am optisch zugänglichen Injektorprüfstand wurde ein sehr konzentriertes Spraybild der eingesetzten Injektoren sichtbar, welches eine sehr ge-ringe Zerstäubung und somit vergleichsweise schlechte Gemischaufbereitung erwar-ten lässt. Ein neuer Injektor mit stärkerer Zerstäubung führte in Kombination mit einer saugsynchronen Einspritzstrategie zu einer weiteren Wirkungsgradsteigerung und Emissionsminderung. Der genutzte Prüfstand wurde im Rahmen des Projektes durch eine Kaltstartkonditionierung (Kühlmittel, Motoröl, Motorblock, Kraftstoff, Ansaugluft) des Versuchsträgers bis -20°C erweitert. Im Rahmen der Kaltstartuntersuchungen konnte eine einfache Kaltstartprozedur implementiert werden, welche für serielle Hyb-ridantriebsstränge anwendbar ist und ohne zusätzliche Bauteile auskommt. Die Kalt-startgrenze für Methanol konnte damit von 10°C auf -20°C herabgesenkt werden. Die entwickelte Prozedur wurde erfolgreich patentrechtlich geschützt und im Motorsteuer-gerät integriert. Die Qualität der Kraftstoffregelung der Motorsteuerung konnte deutlich gesteigert werden, was zu einem stabileren Kaltstart, weniger Emissionen und einem höheren Wirkungsgrad im warmen Motorbetrieb führte. Weiterhin wurde ein Kraftstoff-vergleich zu herkömmlichem Ottokraftstoff (Super-Benzin) angestellt, welcher das hohe Wirkungsgradpotential von Methanol eindeutig belegt. Abschließend wurde der Einsatz von Methanol und nicht destilliertem Methanol als Energieträger untersucht. Im Rahmen des C2C-Verbundes wurde nicht destilliertes Methanol aus Industrieabga-sen mit einem Wassergehalt von ~18% zur Verfügung gestellt. Der erreichbare Wir-kungsgrad in der Kolbenmaschine ist vergleichbar zu dem mit reinem Methanol. Damit kann die notwendige Energie zur Methanoldestillation gespart oder anderweitig ge-nutzt werden, was das Potential bietet die Gesamtwirkungsgradkette (Well to Wheel) des Energieträgers zu heben

    Abschlussbericht

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    Partnerspezifischer Schlussbericht Keysight Technologies Deutschland GmbH - BMWE-Verbundvorhaben Shuttle2X im Rahmen des BMWE-Programms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologie

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    Das BMWE-Verbundvorhaben „Shuttle2X“ hat von Juli 2022 bis November 2025 erfolgreich die Herausforderungen des sicheren und effizienten Einsatzes automatisierter Shuttle-Fahrzeuge in komplexen urbanen Verkehrsszenarien adressiert. Das Projektziel war die Überwindung von Informationslücken fahrzeugeigener Sensorik durch die Entwicklung eines hybriden Systemkonzepts, welches eine intelligente Infrastruktur-Vernetzung und zuverlässige V2X-Kommunikation integrierten. Die wesentlichen Ergebnisse umfassen: - Die Entwicklung und Validierung eines neu ausgerichteten hybriden Sicherheitskonzepts, dessen Konzepttauglichkeit vom TÜV SÜD bestätigt wurde. Dieses Konzept verteilt die Sicherheitslast optimal zwischen Fahrzeug und Infrastruktur. - Nachweisbare Effizienzgewinne und erhöhte Sicherheit durch Kollektive Perzeption, demonstriert in realen Testumgebungen mit deutlich reduzierten Überquerungszeiten und geringeren Eingriffen des Sicherheitsfahrers. - Pionierarbeit in der Standardisierung, inklusive aktiver Beiträge zu Standards (z.B. CPM) für V2X-Kommunikation der ETSI (European Telecommunications Standards Institute), die zur Interoperabilität und Akzeptanz neuer Technologien beitragen. - Umfassende rechtliche Grundlagenarbeit, die zur Erlangung mehrerer Level 4-Zulassungen durch das Kraftfahrt-Bundesamt für Versuchsträger führte und eine praxisrelevante Anforderungsmatrix etablierte. - Breite Evaluierung in vielfältigen Use-Cases in drei unterschiedlichen Zielgebieten (Renningen, Karlsruhe, Bad Wimpfen). Shuttle2X hat nicht nur technologische Neuentwicklungen vorangetrieben, sondern auch den interdisziplinären Dialog zwischen Technik, Recht und Standardisierung gefördert. Die Ergebnisse bilden ein entscheidendes Fundament für die Industrialisierung und weitere Folgeprojekte im Bereich des automatisierten Fahrens und tragen maßgeblich zur Sicherung des Technologievorsprungs Deutschlands bei. Die umfangreiche Veröffentlichung der Erkenntnisse über Fachpublikationen, Patente und Demonstrationen gewährleistet einen nachhaltigen Wissenstransfer und Vortrieb für die zukünftige Mobilität.From July 2022 to November 2025, the BMWE joint project "Shuttle2X" successfully addressed the challenges of the safe and efficient use of automated shuttle vehicles in complex urban traffic scenarios. The project goal was to overcome information gaps in the vehicle's own sensor technology by developing a hybrid system concept that integrated intelligent infrastructure networking and reliable V2X communication. The key findings include: - The development and validation of a realigned hybrid safety concept, the concept suitability of which has been confirmed by TÜV SÜD. This concept optimally distributes the safety load between the vehicle and the infrastructure. - Demonstrable efficiency gains and increased safety through collective perception, demonstrated in real test environments with significantly reduced crossing times and less intervention by the safety driver. - Pioneering standardization, including active contributions to standards (e.g. CPM) for V2X communication of the ETSI (European Telecommunications Standards Institute), which contributes to the interoperability and acceptance of new technologies. - Comprehensive legal groundwork, which led to the obtaining of several Level 4 approvals by the Federal Motor Transport Authority for test vehicles and established a practice-relevant requirements matrix. - Broad evaluation in a variety of use cases in three different target areas (Renningen, Karlsruhe, Bad Wimpfen). Shuttle2X has not only driven new technological developments, but also promoted the interdisciplinary dialogue between technology, law and standardization. The results form a decisive foundation for industrialization and further follow-up projects in the field of automated driving and make a significant contribution to securing Germany's technological advantage. The extensive publication of findings via specialist publications, patents and demonstrations ensures sustainable knowledge transfer and propulsion for future mobility

    Digitalisierungsbezogene und digital gestützte Professionalisierung von MIN-Lehrkräften (DigiProMIN); Teilprojekt: Hasso-Plattner-Institut Potsdam

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    Im Projekt wurden Online- und Präsenzfortbildungen für Lehrkräfte zu Java und Python entwickelt, basierend auf LERNEN.cloud- bzw. openHPI-Kursen und dem Deeper-Learning-Ansatz. Die evaluierten Formate zeigten hohe Wirksamkeit und positives Feedback. Das Teilprojekt unterstützte die Aufbereitung und digitale Bereitstellung von Materialien und Konzepten aus den Schwerpunkten 1 und 2. Die geplante HPI-Unterstützung für LERNEN.cloud entfiel, da Dataport den Plattformbetrieb 2024 einstellte

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