German National Library of Science and Technology
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Schlussbericht Zwanzig20 eingereicht im Förderprogramm "WIR! - Wandel durch Innovation in der Region"
Untersucht wurde, wie durch funktionale Frontfolien mit integrierten optischen Strukturen die Effizienz organischer Photovoltaikmodule gesteigert und gleichzeitig die Langzeitstabilität unter UV- und Bewitterungsbelastung sichergestellt werden kann. Es wurden simulationsgestützte Ansätze (Kopplung von Dünnfilmoptik und Strahlenoptik) mit experimentellen Untersuchungen kombiniert, einschließlich spektraler Transmissionsmessungen, EQE-Charakterisierung, Flash-Messungen sowie Zuverlässigkeitstests nach QUV- und Xe-Bestrahlung. Es konnte eine Effizienzsteigerung von 5,19 % gegenüber der Referenz nachgewiesen werden. und damit das Projektziel von 5 % übertroffen werden. Zudem wurden belastbare Erkenntnisse zur UV-Stabilität und Degradationsmechanismen durch beschleunigte Alterungsmessungen der Materialien gewonnen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine abgestimmte Optimierung von Frontfolie, optischer Struktur und OPV-Stack ein signifikantes Effizienzpotenzial bietet. Die entwickelten Konzepte sind skalierbar und eröffnen Anwendungsmöglichkeiten in leistungsoptimierten, flexiblen OPV-Modulen, insbesondere im Bereich gebäudeintegrierter und leichter Photovoltaiksysteme
Abschlussbericht
Projekt KonKav – Ultraleichte und nachhaltige Kabinen- und Strukturmodule für die zivile Luftfahrt
Das Verbundprojekt KonKav (2022–2025) wird im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms LuFo VI-2 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und von Institut für Strukturmechanik und Leichtbau (SLA), Institut für Textiltechnik Augsburg gGmbH (ITA) und Diehl Aviation Laupheim GmbH bearbeitet. Ziel ist die Entwicklung kosteneffizienter und nachhaltiger ultraleichter Kabinen- und Strukturmodule für die zivile Luftfahrt sowie Urban Air Mobility (UAM).
Im Fokus stehen teilkonsolidierte Vliesstoffe auf Basis recycelter Carbonfasern (rCF) kombiniert mit thermoplastischen Matrixfasern. Diese Halbzeuge sollen drapierbar sein, kurze Prozesszeiten ermöglichen und ein anpassbares Eigenschaftsprofil aufweisen, um neue konstruktive Freiheitsgrade für Kabinenbauteile zu schaffen. Gleichzeitig wird die Ressourceneffizienz erhöht und die Kreislaufwirtschaft in der Luftfahrt adressiert
Schlussbericht zum BMBFSFJ-Verbundvorhaben
Im Verbundvorhaben EnvironMINT wurden Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Fab Labs/Makerspaces – sowie die Einbindung von Familien (Eltern) und Peers – untersucht, um nachhaltige, settingübergreifende MINT-bezogene Making-Aktivitäten als Form ganzheitlicher MINT-Bildung zu ermöglichen. Auf dieser Grundlage wurde ein zielgruppengerechtes, wirksames und skalierbares, setting-übergreifendes Konzept in einem partizipativen, iterativen Prozess entwickelt, in der Praxis erprobt und auf seine Übertragbarkeit hin überprüft
COPPA - Open Circular-Collaboration-Platform for Sustainable Food Packaging from Plastics; Fördermaßnahme im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung
Das Projekt COPPA - Open Circular-Collaboration-Platform for Sustainable Food Packaging from Plastics adressierte zentrale Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen im Lebensmittelbereich. Ziel war die Entwicklung einer offenen, digitalen Kollaborationsplattform (CCP), die einen transparenten und effizienten Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht.
Das Vorhaben lief von 15.07.2022 bis 14.07.2025, wurde vom SKZ - Das Kunststoff-Zentrum geleitet und gemeinsam mit sechs Projektpartnern umgesetzt. Gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), entwickelte COPPA eine Plattform mit integriertem Digitalen Produktpass (DPP), einem CO₂-Rechner sowie einem Vertrauens- und Transparenznetzwerk auf Basis von Self-Sovereign Identities (SSI). Damit können Unternehmen den Rezyklatgehalt und die Nachhaltigkeitswirkung ihrer Verpackungen eindeutig nachweisen. Neben der technischen Umsetzung wurden Handreichungen und Transformationsstrategien für KMU erarbeitet, um eine breite Teilnahme zu ermöglichen. Mit dem Demonstrator auf Technology Readiness Level 5–6 und einer begleitenden Homepage ist COPPA ein wichtiger Schritt hin zu einer wettbewerbsfähigen, nachhaltigen Kreislaufwirtschaft
Abschlussbericht zur Fördermaßnahme: DLR e. V. - Raumfahrtmanagement - Nationales Raumfahrtprogramm; im Förderbereich: Navigation - GALILEOnautic 2plus
Ziel des Projektes GN2plus war die Fortführung der Arbeiten aus dem Vorgängerprojekt GN2, wo automatische Anlegemanöver mit dem VWFS DENEB (Eigner BSH) und dem Messkatamaran MESSIN (Eigner Universität Rostock, URO) erfolgreich durchgeführt wurden. In GN2plus bestand die Aufgabe für den Lehrstuhl Regelungstechnik am Institut für Automatisierungstechnik darin, ein kooperatives automatisches Ausweichmanöver von drei Fahrzeugen in sicherheitskritischen Bereichen, wie im Hafen, zu absolvieren. Die Kooperation wurde durch die Vernetzung und den dadurch ermöglichten Datenaustausch gewährleistet, so dass die Ausweichtrajektorien für alle drei Fahrzeuge gleichzeitig energieoptimal berechnet werden konnten. Die Optimierung fusste auf einer nautisch validen Bahnplanung, die durch die ISSIMS GmbH erstellt wurde. Sowohl für Trajektorienoptimierung als auch die automatisierte Fahrzeugführung wurden regelungstechnische Modelle für das Verhalten der Fahrzeuge abgeleitet. Auf dieser Basis erfolgte die fahrzeugübergreifende Trajektorienplanung sowie die Fahrzeugsteuerung durch nichtlineare Optimierung und modellprädiktive Regelung. Die zentrale Planung der Ausweichtrajektorien für alle drei Fahrzeuge berücksichtige die örtlichen Hafenbeschränkungen sowie die geltenden COLREGs (Kollisionsverhütungsvorschriften) für das Hafengebiet und die Umfeldetektionen des Projektpartners RWTH. Unter Nutzung des unbemannten Fahrzeugs Messin und dem virtuell operierenden Arbeitsboot wurde die Entwicklungen in einem automatisierten kooperativen Hafenszenario erprobt. Dabei wurde durch DENEB, Messin und die virtuelle Bernhard Lampe ein komplexes Begegnungs- und Kreuzungsszenario im Hafen von Rostock nachgebildet und erfolgreich im Marine Hafen von Rostock gefahren. Die nautische Relevanz und Übertragbarkeit wurde durch die Expertise der BSH-Kollegen sichergestellt
Impact of COVID 19 on mobility, accessibility and livehoods of marginalised groups in Ruhr area, São Paulo and Cape Town
The COVID-19 pandemic exposed and deepened existing inequalities among marginalized households, particularly in terms of financial security, digital access, and emotional wellbeing. Some households were largely excluded from online services due to unstable internet, language barriers and low digital literacy, while others leveraged online learning to maintain educational and financial progress. Reliable digital infrastructure did play a critical role in recovery measures of marginalized households. Mobility restrictions triggered cascading effects across multiple sectors, reinforcing structural inequalities. These insights provide a foundation for further research and policy recommendations aimed at building more resilient and inclusive infrastructure systems. Both financial and mobility-related impacts of the COVID-19 pandemic were uneven across household clusters with deep disparities in resilience and recovery. The analysis shows a strong interconnection between financial hardship and reduced mobility, yet recovery paths diverged: some households resumed travel despite ongoing financial struggles, while others improved financially but remained mobility-constrained. Overall, the pandemic has led to long-term shifts in both commuting behaviour and household livelihoods, with some groups still bearing the burden of the crisis while others have adapted or rebounded. At the same time, unequal digital access such as low digital literacy and the inability to shift work online left some households excluded from online services while others with better digital access were able to sustain education and income generation
Projekt DAQC Abschlussbericht 2025
Hauptziel von DAQC ist es, das in OpenSuperQ umgesetzte Paradigma des rein digitalen Quantencomputing auszuweiten und zu ergänzen, zu einer DAQC Architektur weiterzuentwickeln, in einem Demonstratorsystem zu realisieren und mit Hilfe neuer Methoden zu evaluieren
Im Projekt DAQC – Digital-Analoger Quantencomputer, hat Infineon im Teilvorhaben: Steuerungselektronik, skalierungsfähige Mikrowellenschaltungen in enger Zusammenarbeit mit IQM erforscht. Dafür wurde die bei Infineon vorhandene Expertise in der Konzeption und im Design von Mikrowellenschaltungen und in der Fertigung von Spezialtechnologien mit neu aufzubauenden Kompetenzen für die Fertigung verknüpft. Durch Nutzung einer vorhandenen Waferfertigungslinie (Regensburg), die auf die Benutzung von unüblichen Materialien in der Halbleiterindustrie spezialisiert ist, wurde die notwendige hohe Reproduzierbarkeit der Bauelemente unterstützt