data_UMR - Forschungsdatenrepositorium (Philipps-Universität Marburg)
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    Sonomorphologic features of peripheral pulmonary consolidations- evaluation with b-mode-thoraxsonography and color doppler ultrasound

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    Pulmonale Konsolidierungen lassen sich sonographisch untersuchen, wenn sie Kontakt zur Pleura haben und sich keine belüftete Lunge zwischen Schallkopf und Lungenläsion befindet. Pleuraergüsse oder Atelektasen wirken als akustische Schallfenster zur Darstellung von intrapulmonal gelegenen Konsolidierungen. Ziele dieser prospektiv angelegten Studie zur Thoraxsonographie von peripheren pulmonalen Läsionen waren: Charakterisierung der Sonomorphologie von peripheren pulmonalen Konsolidierungen in der Real-Time-B-Mode-Thoraxsonographie und farbkodierten Duplexsonographie; Bestimmung der Sensitivität, Spezifität und diagnostische Treffsicherheit. Die Patienten wurden nach dem Röntgenthoraxbefund ausgewählt. Folgende Einschlusskriterien für die Aufnahme in die Studie wurden aufgestellt: Im Röntgenthorax sichtbare pulmonale Verschattung von mindestens 1,5 cm; Kontakt zur Pleura parietalis; mündliches Einverständnis des Patienten; gesicherte Diagnose. Es wurden 102 Patienten zwischen 17 und 88 Jahren untersucht und 98 in die Studie aufgenommen. Alle sonographischen Befunde wurden in einem Untersuchungsbogen dokumentiert. Die Sonomorphologie jeder Lungenläsionen wurde als Bildmaterial festgehalten. Die qualitativen Daten Form, Begrenzung, Textur und Vaskularisierung aus der B-Mode-Sonographie wurden hinsichtlich ihrer Häufigkeit bei den drei Hauptdiagnosen Pneumonien, Tumoren und Atelektasen mit dem Chi-Quadrat-Test untersucht. Die quantitativen Daten der Resistenz- und Pulsatilitätsindexmessungen aus der FKD-Sonographie wurden mit dem Kruskal-Wallis-Test und dem T-Test geprüft. Zur Bewertung der Thoraxsonographie als diagnostisches Verfahren wurden ihre Sensitivität, Spezifität und Treffsicherheit berechnet. Die Enddiagnose, mit der der Patient entlassen wurde oder die post mortem durch Sektion gestellte Diagnose, wurde als Goldstandard festgelegt. Nach unseren Daten stellt sich die Sonomorphologie peripherer Lungenprozesse wie folgt dar: Pneumonien sind in 53% keilförmig, in 35% unregelmäßig, in 66% unscharf begrenzt. Die Echotextur ist in 94% echoarm und inhomogen. In 60% ist ein Bronchoaerogramm, in 48% ein Pleuraerguss vorhanden. In der FKD-Sonographie zeigt sich in 91% eine Hypervaskularisierung. Das Flussmuster ist pulsatil mit einem mittleren Ri von 0,80 und einem mittleren Pi von 2,57. Tumoren sind in 49% polyzyklische, in 27% rund, in 79% scharf begrenzt, in 79% echoarm homogen. In 25% ist die Pleura parietalis verbreitert. Tumoren haben nie ein Airbronchogramm, in 12% sind einzelne Luftreflexe sichtbar. Knochendestruktion und Invasion der Thoraxwand weisen sicher auf einen malignen Prozess hin. In der FKDS-Untersuchung sind Tumoren in 85% hypovaskularisiert. Das Flussmuster ist ein arterieller Fluss mit geringer systolisch-diastolischer Varianz, einem mittleren Ri von 0,66 und Pi von 1,72 auf. Atelektasen sind in 62% keilförmige, in 24% unregelmäßig, in 67% scharf begrenzt,.die Echotextur ist in 62% echoarm inhomogen. Kompressionsatelektasen haben immer einen größeren Pleuraerguss als Begleitbefund. Nur Obturationsatelektasen haben ein Fluidbronchogramm. Bronchoaerogramme kommen nur bei Kompressionsatelektasen vor. Die FKD-Sonographie ergab in 81% eine Hypervaskularisierung, ein pulsatiles Flussmuster mit hohen Ri von 0,91 und Pi von 3,46. Die Datenauswertung für Form, Begrenzung, Textur und Vaskularisierung zeigt keine signifikante Häufung von Befunden. Die Ri- und Pi-Messungen zeigen signifikante Unterschiede: Ri und Pi sind bei Tumoren signifikant niedriger (p<0,001) als bei Pneumonien und Atelektasen. Pi ist bei Pneumonien signifikant niedriger (p<0,027) als bei Atelektasen. Die Thoraxsonographie weist bei der Diagnose von Pneumonien eine Sensitivität von 91,2%, eine Spezifität von 95,5% und eine Treffsicherheit von 91% auf. Bei der Diagnose von Tumoren ist die Sensitivität 84,2%, die Spezifität 96,1% und die Treffsicherheit 94%. Atelektasen werden mit einer Sensitivität von 100%, einer Spezifität von 93,3% und einer Treffsicherheit von 75% diagnostiziert. Maligne Raumforderungen werden mit einer Sensitivität von 91,5% einer Spezifität von 84,3% und einer Treffsicherheit von 84% diagnostiziert. Folgende Schlussfolgerungen wurden aus den Ergebnissen gezogen: Die niedrigimpedanten arteriellen Flüsse in Lungentumoren entsprechen wahrscheinlich denen der Arteria bronchialis und nicht Tumorgefäßneubildungen; der Blutfluss in Tumorgefäßen lässt sich mit den derzeitig verwendeten FKDS-Geräten seltener darstellen, als bisher angenommen; Ri und Pi in pulmonalen Konsolidierungen sind trotz ihrer statistisch signifikanten Unterschiede kein zuverlässiger Wert für die Diagnose einer pulmonalen Läsion.Pulmonary consolidations can be evaluated by sonography if there is contact to the Pleura parietalis. Pleural effusions and atelectasis function as "acustic windows" to depict intrapulmonary consolidations. The aim of this prospectiv study was to characterize the B-Mode and Color Doppler sonomorphologic features of peripheral pulmonary leasons and to determine sensitivity, specificity and diagnostic validity. The patients were included in this study according to there chest x-ray results. The following terms of admission were used: in chest x-ray visible pulmonary consolidation of at least 1,5cm; contact to Pleura parietalis; patient`s informed consent; confined diagnosis. We examined 102 patients, 98 were included. The age ranged from 17 to 88 years. We designed an evaluation paper to report all sonographic results. The sonomorphology of each lung leason was recorded as color prints. We found three major diagnoses: pneumonia, tumor and atelectasis. For statistic evaluation we used the Chi-Quadrat-Test (form, margin, echotexture, vascularisation) and Kruskal-Wallis and T-Test (resistive index, pulsatility index). To assess the diagnostic value of thoraxsonography sensitivity, specificity and validity were calculated. The diagnosis at discharge from hospital or post mortem examination was set as gold?s standard. According to our datas the sonomorphology of peripheral pulmonary consolidations appears as follows: pneumonias are wedge-shaped in 53%, irregular in 35% and have a blurred margin in 66%. The echotexture appears hypoechoic and inhomogenous in 94%. In 60% an airbronchogramm, in 48% a pleural effusion can be found. The Color Doppler Sonography shows a hypervascularisation in 91% with pulsatil flow patterns and an average resistivity index of 0,8 and pulsatility index of 2,57. Tumors are polycyclic in 49%, circular in 27%, have a sharp margin in 79% and a hypoechoic homogenous texture in 79%. In 25% the Pleura parietalis is thickened. An airbronchogramm never appears in tumors, in 12% scattered air inlets are visible. Bone destruction and invasion of the thoracic wall are firm signs of malignity. The Color Doppler Ultrasound of tumors shows a hypovascularisation in 85%, arterial flow patterns with little systolic-diastolic variation and an average Ri of 0,66 and Pi of 1,72. Atelectasis are wedge-shaped in 62%, irregular in 24% and have a sharp margin in 67%. The echotexture is hypoechoic and inhomogenous in 62%. Pleural effusions compress lung tissue depending on the amount of fluid and so cause an atelectasis. In this type of atelectasis airbronchogramm can be seen. Obstructive atelectasis present a fluidbronchogramm. In Color Doppler examination atelectasis show a hypervascularisation in 81% and a pulsatil vascular pattern with a high average Ri (0,91) and Pi (3,46). The analysis of datas for form, margin, echotextur, vascularisation shows no significant accumulation of sonographic features. The results of Ri and Pi-surveying have significant differences between the three major diagnosis: Ri und Pi measured in tumors are significantly lower (p<0,001) than in both, pneumonias and atelectasis. Pi in pneumonias is significantly lower than in atelectasis (p<0,027). Thoraxsonography presents according to our datas the following sensitivities, specificities and validities in diagnosing pneumonia, tumor and atelectasis: pneumonia: 91,2%, 95,5%, 91%; tumor: 84,2%, 96,1%, 94%; atelectasis: 100%, 93,3%, 75%. Malignat pulmonary leasons in general are discovered with a sensitivity of 91,5%, a specificity of 84,3% and a validity of 84%. The following conculsions were drawn: the low-impedant arterial flow patterns in lung tumors are likely to correspond with those in the bronchial arteries and not neoangiogenetic tumor vessels. The blood flow in tumor vessels is much rarer to be visualized with today`s Color Doppler devices. In spite the statistically proved differences resistive index and pulsatility index are no reliable tools for the diagnosis of pulmonary leasons

    Teaching an Learning as seen by senior secondary school pupils in politic classes. A contribution to qualitatif classroom research.

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    In dieser Untersuchung, die in unmittelbarer Nähe zum Unterrichts- und Lerngeschehen eines Grundkurses der Oberstufe durchgeführt wurde, werden die individuellen Lernprozesse der SchülerInnen zum Gegenstand gemacht und neue Erkenntnisse über das Lernen im Politikunterricht und den damit verbundenen Wahrnehmungsmuster erlangt. Lernen ist ein höchst individueller Vorgang. Aus diesem Grund müssen Untersuchungen, die das Lernverhalten der SchülerInnen zum Gegenstand haben, möglichst nahe am Lern- und Unterrichtsgeschehen platziert sein und die Schüler selbst so oft und so direkt wie möglich zu Wort kommen lassen. Dies hat Auswirkung auf die Wahl der Erhebungsinstrumente der vorliegenden Studie und bedingt deren vorwiegend qualitative Ausrichtung. Lernen ist darüber hinaus auch ein höchst komplexer Vorgang, was die Erweiterung einer rein fachdidaktischen Fragestellung und ihre Verknüpfung mit einer allgemeindidaktischen Fragestellung sinnvoll macht. Diese Zusammenhänge werden im ersten Teil der Arbeit in Gestalt der Aufarbeitung der entsprechenden allgemein- und fachdidaktischen Diskussion und der nötigen lernpsychologischen Grundlegung entwickelt. Im Zentrum des zweiten Teils steht die empirische Studie selbst. In dritten Teil der Studie werden die gewonnenen Erkenntnisse auf ihre politikdidaktischen und unterrichtspraktischen Konsequenzen hinterfragt. Vorschläge zu einem verbesserten Politikunterricht schließen sich an. Dem Führen eines Lerntagebuchs kommt in der Untersuchung eine besondere Bedeutung zu. Das Lerntagebuch bietet eine Schnittstelle als didaktisches Mittel und als Erhebungsinstrument. Als didaktisches Mittel kann es zu Dokumentation und Evaluation des Unterrichts- und Lerngeschehens verwendet werden. Hier hat es vor allem auch eine Bedeutung für Lehrer zur Evaluation des eigenen Unterrichts und kann in der Hand des Schülers neben der Evaluation des eigenen Lernprozesses auch ein Medium oder eine Methode zur Veränderung des Lern-verhaltens sein. Als Datenquelle dient es der Rekonstruktion des Lernverhaltens, und kann im Sinn eines Diagnoseinstrumentes zu Aussagen über den Grad der Entwicklung von Lernkompetenz her-angezogen werden. Als Erhebungsinstrument verfügt das LB über folgende Besonderhei-ten: es wird ausschließlich von den betroffenen Subjekten selbst und direkt erstellt, es befindet sich in zeitlicher Nähe zum Unterrichtsgeschehen, es hat das Unterrichtsgeschehen selbst und das Lernen zum Gegenstand, es lässt durch die relativ offene Form freie Äußerungen zu, und kann zugleich auch für die Dauer der Untersuchung einen prozessualen Aspekt erfassen. Ergebnisse der Lerntagebucheinsatzes: Die Wirksamkeit des Lerntagebuchs als methodisches Mittel zur Veränderung des Lern-verhaltens und zur Steigerung der Lernkompetenz ist in hohem Maße mit der Struktur des Unterrichts und den damit verbundenen Lernarrangements verknüpft. Das Lerntagebuch ist keine für sich unabhängige, beliebig einzusetzende Methode, sondern komplementär zum Unterrichtsarrangement zu betrachten und in dieser Komplementarität genau an diesen anzupassen . Die Wirksamkeit des Lerntagebuch setzt die Veränderung des traditionellen unterrichtlichen Settings im Sinne von mehr offenem und selbstbestimmten Lernen voraus. In der Studie konnte gezeigt werden, dass das Führen des Lerntagebuchs zu einer Veränderung des Lernverhaltens geführt hat: Die Schüler setzten sich durch das Lerntagebuchführen bedingt intensiver mit den Unterrichtsinhalten auseinander, benutzen das Lerntagebuch als Lerngrundlage für die Klausur und zur Rekapitulation der Unterrichtsinhalte. Erfolgreich war das Lerntagebuch als Evaluationsgrundlage des Unterricht, wobei die Aussagen der Schüler aussagekräftiger wurden, wenn sie die Zusicherung hatten, dass die Eintragungen nicht von der Lehrerin gelesen würden. Erfolgreich war das Lerntagebuch auch in seiner diagnostischen Funktion. Es gestattet der Forscherin hilfreiche Erkenntnisse zum Lernen und vor allem zu eventuellen Lernpro-blemen bei Schülern. Lernerprofile: Zur Beschreibung des Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler werden Lernerprofile an-gelegt, die in Form von Einzelfallanalysen die Daten sämtlicher Instrumente in einer Trian-gulation vereinen und zu Profilen innerhalb der Lernergruppe bündeln. Die so ausgewählten Fälle stellen im Gesamtspektrum der Lerngruppe deutlich zu unterscheidende Extremfälle dar, auf deren Grundlage Lernertypen zur Konturierung eines Spektrums konstruiert werden kön-nen, innerhalb dessen die gesamte Lernergruppe eingeordnet werden kann. Die Konstruktion von Lernertypen ist Systematisierung und Typisierung von möglichen individuellen Lernerpersönlichkeiten in einer Lerngruppe mit dem Anspruch von exemplarischer Repräsentativität. Dabei stellt der spezielle Zugang zum Lernen die Grundlage dar.Teaching and Learning as seen by senior secondary school pupils in politics classes. A contribution to qualitatif classroom research. Subject of this research is the individualistic process of learning by 17-18 years old students in an higher class of a non vocational school Learning is a very individual process and must be researched as near as possibile by looking the process of learning and teaching. The instruments of research in this study are interviews, classroom observations and diays of learning. Learning also is a very complexe process. Therefore the question must be seen under a different aspect among the pedagogical one The first part contains a general discussion about learning, the theory of instruction and thepsychological basis. The second part contains the empirical research, the 3 third part presents the conclusion of the study and includes suggestions for better classroom instruction. The study contains also a voluminous documentation of materials used during my research

    Displaced Books

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    Alle als „NS-Raubgut“ in Frage kommenden Zugänge aus den Jahren 1933 bis 1950 in der Universitätsbibliothek wurden untersucht: antiquarische Käufe, Abgaben der Reichstauschstelle, Zugänge aus der Preußischen Staatsbibliothek, der Notgemeinschaft, Polizeibehörden, Bücher aus Spendenaktionen für Truppenbüchereien, zum Teil auch Geschenke von Privatpersonen: alles, was aus zweiter Hand kam. Die Titel der Bücher und die darin aufgefundenen Besitzvermerke wurden erfasst. In mehreren Fällen konnten die rechtmäßigen Besitzer von beschlagnahmten oder enteigneten Büchern ermittelt werden. Dies war bei etwa 110 Bände der Fall. Bei rund 100 weiteren Bänden handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls um NS-Raubgut, die Suche nach den Vorbesitzern führte aber bislang zu keinem Ergebnis. Knapp 6.985 Titel mit entsprechenden Besitzvermerken oder andere Spuren der Herkunft sind in der Datenbank erfasst

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