Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    Gender-sensitive Physical Education: A Seminar Concept for the Promo-tion of Gender Competence as Part of the Academic Qualification of Physical Education Teachers

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    Angesichts der Körperzentriertheit im Sportunterricht ist ein geschlechtersensibler Umgang von Sportlehrkräften mit ihren Schüler*innen unerlässlich. Trotz des Anspruchs auf Förderung von Genderkompetenz in der Lehramtsausbildung liegen bislang für die sportwissenschaftliche Lehre diesbezüglich kaum publizierte Konzepte vor. Ausgehend von diesem Desiderat möchte der Beitrag eine Seminarkonzeption zur Förderung genderbezogener Kompetenz im Rahmen der Sportlehrkräftebildung an der Universität Bielefeld vorstellen. Das Lehrkonzept besteht aus drei zusammenhängenden Sitzungen des Seminars „Umgang mit Heterogenität“, die im vorliegenden Beitrag beschrieben und im Hinblick auf das Erreichen der Lehrziele reflektiert werden. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Lehrkonzeption vor allem zur Vermittlung von genderbezogenem Wissen im Kontext von Sport und Sportunterricht geeignet ist.Regarding the focus on the body in physical education, teachers re-quire a gender-sensitive approach towards their students. However, despite the growing demand for promoting gender competence in teacher training, there are few published concepts addressing this issue for sports. Considering this desideratum, the present article proposes a seminar concept addressing the training of physical education teachers at Bielefeld University. The educational concept consists of three interconnected sessions of the seminar “Dealing with Heterogeneity”, which are subsequently described and reflected upon regarding the teaching objectives to be achieved. It was shown that the teaching concept is particularly suitable for conveying gender-related knowledge in the context of sports and physical education

    Pädagogisches Handeln an Hochschulen: Ein komparativer Blick auf Technologien und Kernaktivitäten

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    Der vorliegende Beitrag liefert empirisch gestützte Hinweise, dass Hochschulen nicht nur zum Wissenschaftssystem gehören, sondern auch integraler Bestandteil des pädagogisch organisierten Systems des lebenslangen Lernens bzw. des Bildungswesens sind. Die hier tätige Leitprofession – die Professorenschaft – inkorporiert daher die soziale Identität eines(r) Pädagogen*in. Flankiert wird die Argumentation durch Hinweise, welche die prominente These vom Technologiedefizit der Pädagogik nachhaltig relativieren

    Smarte Experimente zur Fotosynthese und ihren Einflussfaktoren

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    Mit digitalen Messsensoren können abiotische Umweltfaktoren als Einflussfaktoren der Fotosynthese im Klassenraum in Echtzeit gemessen und über eine App auf einem digitalen Endgerät ausgewertet werden. Somit können digitale Messsensoren als zeitgemäßes Tool in den Biologieunterricht der Oberstufe im Rahmen von leicht umsetzbaren, „smarten“ Experimenten integriert werden. Für das Thema Fotosynthese bieten Experimente eine gewinnbringende Ergänzung zur komplexen und nicht direkt beobachtbaren Theorie der stoffwechselphysiologischen Prozesse und unterstützen deren Verständnis

    Feedback als Merkmal adaptiver Lernunterstützung am Beispiel einer digitalen Lernplattform für das Unterrichtsfach Mathematik

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    Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung von Schulen bieten Lernplattformen grundsätzlich das Potenzial, Lehrkräfte bei der Umsetzung adaptiver Lehr-Lern-Prozesse durch digital-gestütztes Feedback zu unterstützen. Allerdings wurden die Lernplattformen, die in Schulen vermehrt eingesetzt werden, bislang kaum empirisch untersucht. Entsprechend erfolgt im vorliegenden Beitrag ausgehend von theoretischen Erkenntnissen der Feedbackforschung eine Analyse digital-gestützten Feedbacks von Lernplattformen – hier auf Grund ihrer weiten Verbreitung im Bildungsbereich konkret und exemplarisch am Beispiel der Lernplattform bettermarks für das Unterrichtsfach Mathematik. Potenziale und Grenzen digital-gestützten Feedbacks als spezifischem Moment adaptiver Lernunterstützung werden aufgezeigt und mit Blick auf ihren möglichen Beitrag zur Schul- und Unterrichtsentwicklung diskutiert

    Videobasierte Messung von professioneller Handlungskompetenz im Bereich der adaptiven Lernunterstützung: Ergebnisse einer Studie mit Lehramtsstudierenden

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    Adaptive Lernunterstützung hat das Ziel, das Unterrichtsangebot auf individuelle Lernvoraussetzungen der Schüler*innen abzustimmen, um ihnen ein Lernen in ihrer jeweiligen Zone der proximalen Entwicklung (Vygotsky, 1980) zu ermöglichen. Deshalb müssen Lehrpersonen in der Lage sein, im Dialog mit den Lernenden (fach-)präzise zu erkennen, was diese (noch nicht) können, und passgenau und proaktiv ihr Scaffolding-Verhalten auf individuelle Lernende ausrichten. Darauf müssen Lehrpersonen vorbereitet werden und entsprechende professionelle Handlungskompetenz erwerben. In dem Beitrag von Lemmrich et al. (S. – in diesem Heft) wird ein Handlungsmodell der adaptiven Lernunterstützung vorgestellt. In dem hier vorliegenden Beitrag möchten wir uns der Erfassung der Handlungskompetenz angehender Lehrpersonen im Bereich adaptiver Lernunterstützung nähern. Der Artikel präsentiert erste Ergebnisse einer Studie mit Lehramtsstudierenden im dritten Mastersemester (M.Ed. LA an Grundschulen/LA an Haupt- und Realschulen), die nach ihrem Langzeitpraktikum in einer Online-Studie zu einer Videovignette befragt wurden. Die deskriptiven Ergebnisse geben Einblicke, inwieweit angehende Lehrpersonen Maßnahmen der adaptiven Lernunterstützung wahrnehmen und wie sie die Qualität der Unterstützung und der Interaktion zwischen Lehrperson und Schüler*innen einschätzen. Korrelative Analysen zeigen, dass je mehr differenzierte Beobachtungen zu dem Unterrichtsvideo durch die Studierenden genannt wurden, desto positiver auch die Qualität der Unterstützung und die der Interaktion bewertet werden. Weitere Videovignetten und Erprobungen müssen folgen, um mehr über die Kompetenz der adaptiven Lernunterstützung und ihre Facetten zu erfahren und um den Einsatz dieses Instruments in der Ausbildung angehender Lehrpersonen zu erproben

    Irregular terpenes: A new biosynthetic pathway expands the terpene portfolio in bacteria:

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    Die Sodorifen- und Chlororaphen-Biosynthese zeigen eindrucksvoll, dass sich in Bakterien ein weiterer Weg der Terpenbiosynthese etabliert hat, der zu neuen, bisher unbekannten Naturprodukten führt. Für diese Biosynthesen sind vor allem die Eigenschaften zweier Enzyme, die der bifunktionellen SAMabhängigen FPP-Methyltransferase mit zyklisierender Enzymaktivität und die einer Terpensynthase mit abweichender Substratakzeptanz, als essentiell hervorzuheben. Es wurde somit eine von der C5-basierenden Isoprenregel abweichende Möglichkeit der Modifizierung der klassischen Prenylpyrophosphat-Substrate zu C16- oder C17-zyklisierten Substraten dokumentiert und führt damit zur Erweiterung oder Modifikation des 136 Jahre alten Isoprendogmas.The biosyntheses of sodorifen and chlororaphen demonstrate impressively that in bacteria an additional way of terpene biosynthesis was established which results in the production of new – so far unknown – natural terpene products. For these biosynthetic pathways, especially the properties of two specialized enzymes are responsible. This is on the one hand a bifunctional SAM-dependent FPP-methyltransferase with cyclase activity and on the other hand a terpene synthase with altered substrate specificity. Thus, it has been documented that – deviating from the C5 unit-depending isoprene rule – there is another possibility of modifying classical prenyl pyrophosphates to C16 or C17 cyclized substrates. Subsequently, the 136-year-old isoprene dogma has to be expanded or modified

    Meldungen

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    Wie wandernde Mückenfledermäuse navigieren

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    Während Fledermäuse ihre Ortung über Echolot sicherstellen, navigieren sie großräumig wie Vögel über einen Magnetkompass. Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus) kalibrieren diesen bei Sonnenuntergang – wie die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift Biology Letters zeigen. Dabei beeinflussen zwei unterschiedliche Komponenten des Erdmagnetfelds die Orientierung

    Magazin

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    Cross-Disciplinary Competencies and Student Satisfaction in Teacher Education

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    Für Lehramtsstudierende sind auch die studien- und berufsrelevanten Kompetenzen, die über die fachlichen Kompetenzen hinausgehen (d.h. überfachliche Kompetenzen), relevant und müssen deshalb frühzeitig adressiert werden. Vor dem Hintergrund des aktuellen Lehrer*innenmangels ist es hierbei von Interesse, die überfachlichen Kompetenzen zu identifizieren, die mit der Studienzufriedenheit in Zusammenhang stehen. Hierfür wurden 594 Studienanfänger*innen (Alter: M = 19.20, SD = 2.03) standardisiert zu bereits bekannten Prädiktoren zur Erklärung der Studienzufriedenheit sowie ihren überfachlichen Kompetenzen im Querschnittsdesign befragt. Regressionsanalysen zeigen, dass Methodenkompetenzen und Sozialkompetenzen über Persönlichkeitsmerkmale, Motivation und die Selbstwirksamkeitserwartung hinaus substanziell zur Erklärung der Zufriedenheit mit Studieninhalten (ZSI), der Zufriedenheit mit Studienbedingungen (ZSB) und der Zufriedenheit mit der Bewältigung von Studienbelastungen (ZBSB) beitragen. Personalkompetenzen leisten keine zusätzlichen Beiträge. Besonders der Umgang mit unterschiedlichen Fächern und gelingende Kooperation sind wichtige überfachliche Kompetenzen für die Erklärung aller Komponenten der Studienzufriedenheit. Eine gelingende Theorie-Praxis-Verzahnung ist zusätzlich ein bedeutsamer Faktor zu Erklärung der ZSI.Study and career-relevant competencies that go beyond subject-specific competencies (i.e. cross-disciplinary competencies) are relevant for student teachers and must therefore be addressed at an early stage. Due to the current shortage of teachers in Germany, it is important to identify those cross-disciplinary competencies that are related to student satisfaction. To this end, 594 first-year students (age: M = 19.20, SD = 2.03) were surveyed in a standardized way on already known influencing factors to explain student satisfaction and their cross-disciplinary competencies in a cross-sectional design. Regression analyses show that methodological skills and social skills contributed substantially to the explanation of satisfaction with study content (ZSI), satisfaction with study conditions (ZSB) and satisfaction with coping with study-stress (ZBSB) beyond the influence of personality traits, motivation and self-efficacy expectations. Personnel competences do not make any additional contributions. Handling of different subjects and successful cooperation are particularly important cross-disciplinary competences for explaining all components of student satisfaction. Successful interlinking of theory and practice is also a significant factor in explaining ZSI.

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