Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    Counseling and Reflection in Practical Teacher Training: Empirical Field-oriented Exploration of the Terminology Considering its Multiple Definitions

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    In der Ausbildung von Lehrpersonen nehmen Gesprächsformen, die unter dem Begriff Beratung gebündelt werden können, mittlerweile eine feste Rolle ein. Es gibt einen übergeordneten Auftrag, reflexiv auf das berufliche Handeln zu schauen (KMK, 2004), welcher in den jeweiligen Phasen der Lehrpersonenbildung und je nach Bundesland unterschiedlich eingebettet ist. Empirische Untersuchungen zu Beratung legen nahe, dass sich Beratung in Abhängigkeit zu den jeweiligen Handlungsfeldern konstituiert. In der vorliegenden Studie wird untersucht, wie Beratung und Reflexion in der 2. Phase der Lehrpersonenbildung länderübergreifend feld- und aufgabenspezifisch verstanden werden können. Die Untersuchung erfolgt interpretativ nach den Prinzipien der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse (Schreier, 2014; Kuckartz, 2016) von insgesamt 30 Dokumenten, die sich aus einer schriftlichen Befragung der Kultusministerien aller Bundesländer in der Zeit von Mai 2021 bis Mai 2022 ergeben haben. Die Analyse lässt erkennen, dass sich drei wesentliche Merkmale herausbilden. Erstens, dass die inhaltliche Ausformung der Begriffe im Zusammenhang mit Leistungserbringung und -optimierung steht und das Lernen dabei eine zentrale Rolle einnimmt. Zweitens, dass durch die Anbindung an den Ausbildungskontext, aufgrund komplex wirkender Machtverhältnisse, von einem Zwangskontext gesprochen werden kann. Drittens, dass keine übergreifende, strukturierte Anbindung an beratungswissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungslinien erkennbar wird. In practical teacher training, types of conversation that can be summarized as consultation or counseling have been established. The reflective practitioner is considered gold standard (KMK 2004). Empirical studies suggest that consultation or counseling is constituted in relation to the respective fields of action, opening up room for this study’s approach to examine in how far consultation and reflection in the second phase of teacher training can be understood as field- and task-specific across Germany. The collected data contains a total of 30 documents that resulted from a survey of the education ministries of all federal states between May 2021 and May 2022. Following qualitative analysis (Schreier, 2014; Kuckartz, 2016), three main characteristics emerge. First, the terminology is related to optimization, whereby learning appears to be crucial. Second, due to being set in a context of training, and thus complex power relations, coercive dynamics take place. Third, the concept of counseling in teacher training is at best loosely based on theoretical and empirical findings.

    Akademisierung der Pflege und beruflicher Verbleib: Ergebnisse der Absolvierendenbefragung eines berufsintegrierten pflegewissenschaftlichen Studienangebots

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    Seit 2013 wird an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart der berufsintegrierte Studiengang „Angewandte Pflegewissenschaft“ mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ angeboten. Konzipiert wurde das Studienangebot durch Fördermittel aus dem Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“, in dessen Rahmen die DHBW Stuttgart dieses berufsbegleitende Studienangebot entwickeln konnte und seither im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung Qualifikationsmöglichkeiten für Pflegefachpersonen anbietet. Im Fokus der Bundesförderung lagen Zielgruppen, die einen nicht-akademischen Berufsabschluss haben. Das Landeshochschulgesetz in Baden-Württemberg bietet seit 2012 in § 31 (1) die Grundlage sogenannter „Kontaktstudienangebote“ anbieten zu können. Auf dieser Grundlage wurde die Konzeption sowohl für den Bachelorstudiengangs als auch für die diversen Zertifikatsprogramme der wissenschaftlichen Weiterbildung konzipiert. Im Frühjahr 2023 erfolgte eine Befragung aller 108 Alumnae und Alumni des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft (2016-2022) mit dem Ziel, den beruflichen Verbleib, die verschiedenen Aufgabengebiete, die berufliche Zufriedenheit und die berufliche Weiterentwicklung der Absolvierenden dieses berufsintegrierenden Bachelorstudiengangs zu ermitteln. Die Befragung wurde als Querschnittserhebung mittels eines standardisierten Online-Fragebogens durchgeführt. Die Datenanalyse erfolgte deskriptiv. Darüber hinaus wurden die Studienergebnisse mit Anforderungen, die durch Vorgaben der Gesetzgebung an hochschulisch qualifizierte Pflegefachpersonen gestellt werden, verglichen. Insgesamt füllten 54 von 108 kontaktierten Alumnae und Alumni den Fragebogen aus, somit ergibt sich eine Rücklaufquote von 50%. Der erfolgreiche Studienabschluss lässt basierend auf den Ergebnissen dieser Studie die Schlussfolgerung zu, dass sich durch die hochschulischen Qualifikationen von Pflegefachkräften tendenziell die Beschäftigungssituation, die Arbeitsbereiche und die besonderen Aufgaben von nicht hochschulisch qualifizierten Pflegefachpersonen unterscheiden. Der Abschluss des berufsintegrierenden Studienmodells konnte unterstützen, dass viele der Befragten berufliche Karrieren innerhalb und außerhalb der Pflege annehmen konnten. Der Großteil der Absolvierenden kann die hochschulisch erworbenen Kompetenzen im Arbeitsalltag umsetzen und übernimmt neben pflegepraktischen Tätigkeiten weitere „besondere Aufgaben“. Zwei Drittel arbeiten nach dem Studium in Leitungspositionen, in der Aus-, Fort-, und Weiterbildung und im Qualitätsmanagement

    Ultra-Orthodox female student teachers\u27 motivation to learn and teach global education

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    Highlights: – GE can be embraced by distinct populations with highly religious views. – UOSTs\u27 motivation toward GE is related to competitive-instrumental, social-justice, and personal factors. – UOSTs prioritize local orientation toward GE, over global perspectives. – UOSTs seem to assess the compatibility of GE with the traditions and norms of their own community. – GE may be perceived as multidirectional and multidimensional rather than a top-down hierarchy   Purpose: This study aims to identify factors that motivate ultra-Orthodox female student-teachers to learn and teach from a global education perspective. Uncovering these factors may inform the discourse on integrating global orientations into education systems. Design/methodology/approach: The study adopts the broad theoretical idea of global education while employing quantitative analysis. Findings: Data obtained from 115 participants yielded three factors salient to learning GE: (1) competitive-instrumental; (2) social-justice related; and (3) personal. Motivation to teach GE was found to align with two main approaches, one locally oriented and the other globally oriented. Research limitations/implications: As the study adopted a quantitative methodology, future research should also elucidate our findings using qualitative methods. Practical implications: Stakeholders who wish to promote global education should consider that the participants’ overall disposition is congenial to global education; however, they interpret this notion in local and personal terms rather than as a global, proactive framework

    Citizen identity formation of domestic students and Syrian refugee youth in Jordan: Centering student voice and Arab Islamic ontologies

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    Patricia Kubow (2023). Citizen identity formation of domestic students and Syrian refugee youth in Jordan: Centering student voice and Arab Islamic ontologies. New York: Routledge. ISBN 9781003143215  https://doi.org/10.4324/978100314321

    Nahrungsbeziehungen als Wechselwirkungen verstehen - Eine explorative Studie zur Wirkung von Conceptual Change-Stories

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    Wechselwirkung ist ein zentrales, übergreifendes Konzept im Bereich Ökologie. Nahrungsbeziehungen in Ökosystemen eignen sich besonders, um das Konzept Wechselwirkung in der Sekundarstufe I beispielhaft einzuführen. Studien zeigen, dass Lernenden die elaborierte Beschreibung von Nahrungsbeziehungen schwerfällt und sie oftmals nur direkte Wechselwirkungen beschreiben. In der Forschungsliteratur wird ein Bedarf an unterrichtlichen Strategien benannt, mit deren Hilfe Schüler:innen aufbauend auf ihre bisherigen Konzepte fachlich angemessenere entwickeln können und dabei Nahrungsbeziehungen auch als indirekte und zyklische Wechselwirkungen erklären. Das Projekt entwickelt auf Basis von Conceptual Change-Texts ein innovatives Lernmedium: Conceptual Change-Stories. Diese greifen Konstruktionsprinzipien von Conceptual Change-Texts auf, bieten aber durch die narrative Textgestaltung vereinfachte Zugänge zum Verstehen von Nahrungsbeziehungen als Wechsel-wirkungen. In der vorliegenden Studie wird die Wirkung der Conceptual Change-Stories auf die Beschreibungen von Nah-rungsbeziehungen bei Schüler:innen der Klassenstufe 6 untersucht. Die Ergebnisse liefern Anhaltspunkte zur (Weiter-) Entwicklung von Conceptual Change-Stories. Erste Ergebnisse deuten an, dass Conceptual Change-Stories ein geeignetes Lern-medium darstellen können, um Wechselwirkungen im Nahrungsnetz verstehbar zu machen

    Diversitykompetenz und Supervision in der Sozialen Arbeit

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    Zentrales Moment professionellen Handelns als Sozialarbeiter*in ist eine Reflexionsfähigkeit, die über das alltägliche Nachdenken über Sachverhalte hinausgeht. Eine solche reflexive Professionalität ist für die Arbeit in einer vielfältigen Gesellschaft unabdingbar. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Diversitykompetenz und nimmt eine theoretische Verortung des Diversitybegriffs vor. Dadurch wird gleichermaßen die Wichtigkeit für die Aus- und Weiterbildung in der Sozialen Arbeit betont. Um professionell diversitätsreflexiv zu handeln, braucht es neben dem Wissen über die Herstellung von Differenz und die damit verknüpften Ungleichheiten ebenfalls Raum und Möglichkeit(en) dieses Wissen der professionellen Reflexion zuzuführen. Hierbei kann die Supervision eine zentrale Rolle spielen

    KI im altsprachlichen Unterricht

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    The biology of reproduction in amphibia:

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    Ursprünglich pflanzten sich die Amphibia in Gewässern fort. Um der Austrocknung und der Prädation zu entgehen entwickelten sie verblüffende Anpassungen. Die Neuanpassungen der Anura sind die Nutzung von Phytotelmata, Epiphyten, Baumhöhlen oder terrestrische Alternativen. Einige Arten entwickeln kryptische Larven (früher „direkt entwickelnde Larven“ genannt), endotrophe Ernährung durch relativ dotterreiche Eier, Brutpflege (Transport der Eier und Larven, Bewachung der Nachkommenschaft und Zufütterung durch Nähreier) – bei wenigen Arten die Entwicklung in der Mundhöhle oder im Magen und die sehr seltene Entwicklung im Eileiter. Im Gegensatz dazu kommt bei den Urodela und besonders bei den Gymnophiona die Entwicklung im Eileiter häufiger bzw. regelhaft vor.Originally, amphibia reproduced in waters. They evolved astonishing adaptations to escape from desiccation and predation. The new adaptations of Anurans include small water-bearing phytotelmata, epiphytes, tree hollows or terrestrial alternative biotopes. Several species develop cryptic larvae (in the past called “directly developing larvae”), endotrophic feeding on comparatively yolk-rich eggs, parental care (transport of eggs and larvae, guarding the offspring and extra feeding with nourishing eggs) – in only a few species, the development inside the oral cavity or the stomach and very seldom the development within the oviduct. Contrary to this, oviductal gestation occurs in Urodela more frequently and in Gymnophiona regularly

    Unexpected diversity in the reproduction behaviour of Calluna vulgaris:

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    Die auf Drohnenaufnahmen basierten KI-Algorithmen ermöglichen es erstmalig, quantitative Aussagen über das Reproduktionsverhaltens von Calluna vulgaris auf Populationsebene räumlich explizit über mehrere Reproduktionsphasen und individuenspezifisch für eine große Individuenzahl abzuleiten. Die daraus extrahierten Muster geben überraschende Einsichten in die Variabilität der Blühphänologie von Populationen. So gibt es innerhalb einer Population immer ein Wechselspiel zwischen stark und schwach blühenden Pflanzen. Deren räumliche Konfiguration liefert keine erkennbaren Muster und deren zeitliche Ausprägung ist zwischen den Jahren nicht konstant. Zwar reagiert eine Calluna-Population auf sich verändernde Bedingungen mit einem Medianverhalten, d. h. eine Population blüht im Median mehr oder weniger, doch lassen sich daraus keine Rückschlüsse auf das individuelle Blühverhalten ziehen.Noch können wir das komplexe Zusammenspiel von biotischen und abiotischen Faktoren nicht zu einem vollständigen Bild über die Regulierungsmechanismen in Pflanzenpopulationen zusammensetzen. Der Einsatz von Drohnen wird uns zukünftig jedoch erlauben, weitere Informationen und neues Wissen über ökologische Zusammenhänge – insbesondere über die Funktionsweise von komplexen individuellen Interaktionen im Reich der Blütenpflanzen und deren Auswirkungen auf bestäubende Insekten – zu generieren. Dabei werden neue Auswerteverfahren entwickelt, die eine Vielzahl anderer Pflanzeneigenschaften abbilden und in den Kontext von Populationsdynamiken stellen können, damit der langfristige Schutz und die Entwicklung natürlicher Lebensräume wissensbasiert umgesetzt werden können.For the first time, AI algorithms based on drone imagery allow us to deduce quantitative statements on the reproductive behaviour of Calluna vulgaris individuals at the population level – especially with regard to their spatial distribution at several reproductive phases – which can be done individual-specifically for a large number of individuals. The patterns thus extracted provide surprising insights into the variability of the flowering phenology of populations. For example, there is always an interplay within a population between profusely and weakly flowering individuals. However, their spatial configuration does not provide any recognizable patterns and its temporal appearance between the years does not remain constant. Even though a Calluna population reacts to changing environmental conditions with a median behaviour, i. e. a population flowers a lot or a little on average, no conclusions can be drawn from this as to the individual flowering behaviour. We are still unable to piece together the complex interplay of biotic and abiotic factors to draw a complete picture of the regulatory mechanisms in plant populations. In the future, the use of drones will allow us to generate further information and new knowledge about ecological relationships – in particular about the functioning of complex individual interactions in the realm of flowering plants and their effects on pollinating insects. At the same time, new AI-based evaluation methods are being developed that can map a variety of other plant characteristics and place them in the context of population dynamics so that – based on knowledge – the long-term protection and the development of natural habitats can be implemented

    A Relationship of Collegiality and Hierarchy?! Challenges Between Mentors and Pre-service Teachers at Vocational Schools

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    In dem vorliegenden Beitrag geht es um das Verhältnis von schulischen Mentor*innen und Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (LiV) und die Konsequenzen einer möglichen widersprüchlichen Beziehung. Auf Basis eines Unterrichtsnachgespräches zwischen einem Mentor und einer LiV werden in einer sequenziellen Analyse verschiedene Formen der Kritikäußerungen expliziert, die in letzter Konsequenz eine Kritik ohne Kritik evozieren.This article deals with the relationship between school mentors and pre-service teachers and its contradictory nature. Based on a post-lesson discussion between a mentor and a pre-service teacher, a sequential analysis explores various forms of criticism that ultimately evoke criticism without criticism

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