Biologie in unserer Zeit (BiuZ - E-Journal)
Not a member yet
    520 research outputs found

    Politik und Gesellschaft

    Get PDF
    Die Stimme der Biologie in der Debatte zur Nachhaltigkeit / Sven Bradler, Marga Rader, Robert Hänsch, Kerstin Elbing, Kerstin Kremer, Karl-Josef Dietz Was Lehrkräfteausbildung mit Wissenschaftskommunikation zu tun hat / Kerstin Elbing, Wolfgang Nellen, Kerstin Kreme

    Aus sauer mach süß – die Wunderbeere aus Westafrika

    Get PDF
    Schon lange suchen Forscher nach Alternativen zu Zucker, um Speisen und Getränke mit wenig Kalorien zu süßen. Eine Beere aus Westafrika,die kaum größer ist als eine Olive, enthält das Glykoprotein Miraculin. Dessen Besonderheit ist es, die Struktur von Geschmacksezeptoren zu verändern, so dass saure Speisen süß wahrgenommen werden

    Im nächsten Heft

    Get PDF
    Die unerwartet diversen Gifte der Hundertfüßer Gift- und Rauschpflanzen in der frühen Antike Atacama: Die grüne Wüste Südamerikas? 100 Jahre Forschung an Wanderheuschrecken Große Artenvielfalt im Südpolarmee

    How bacteria devour algae: Sweet feast with multiple courses

    No full text
    Die massive Vermehrung winziger Algen im Meer, des Phytoplanktons, führt dazu, dass sich etwa in der Nordsee jedes Frühjahr eine sogenannte Algenblüte bildet. Die Algen bilden nicht nur die Grundlage der Nahrungskette, sie dienen auch Bakterien als Nahrung. Diese zersetzen die Algen und deren Überreste. Für die Bakterien ist dabei nicht entscheidend, welche Algenarten vorhanden sind, sondern welche Mehrfachzucker diese enthalten. Anhand der bakteriellen Genome können wir sehen, welche Bakterien vorkommen, welche Zucker sie vermutlich abbauen und welche Funktion sie im Kohlenstoffkreislauf voraussichtlich haben. Langzeituntersuchungen, Observatorien und Bioarchive sind unverzichtbar für diese Forschung, die angesichts des Klimawandels besonders relevant ist.The massive growth of tiny algae in the ocean, the phytoplankton, causes a so-called algae bloom to form every spring in the North Sea. The algae not only form the basis of the food chain, they also serve as food for bacteria, which decompose the algae and their remains. For the bacteria, it is not decisive which types of algae are present, but which polysaccharides they contain. Based on the bacterial genomes, we can see which bacteria are present, which sugars they might break down and what function they presumably have in the carbon cycle. Long-term studies, observatories and bioarchives are essential for this research, which is particularly relevant in view of climate change

    Sympatrische Arten und Ökotypen bei Strandschnecken

    Get PDF
    Unter welchen Bedingungen spaltet eine Art in zwei neue Arten auf? Das fragte sich schon Charles Darwin vor 160 Jahren. Diese Kernfrage der Evolution bleibt aktuell, denn Veränderungen in der Biodiversität lassen sich nur erfassen, wenn wir eine Art als solche identifizieren können und außerdem verstehen, was sie von nahe verwandten Arten im gleichen Lebensraum abgrenzt. Geeignete Modelltiere sind Strandschnecken (Familie Littorinidae), die mit mehreren Arten und Ökotypen die Gezeitenzonen der Meeresküsten besiedeln

    Erfolg bei der IBO Challenge 2020

    Get PDF
    Die Endrunde der Internationalen BiologieOlympiade 2020, die eigentlich mit Schülerinnen und Schülern und ihren Betreuerteams aus mehr als 75 Ländern im japanischen Nagasaki stattfinden sollte, konnte wie viele andere Veranstaltungen aufgrund der Reisebeschränkungen durch COVID-19 nicht wie geplant durchgeführt werden. Stattdessen hatten die japanischen Organisatoren eine „IBO Challenge 2020“ vorbereitet, an der das deutsche Team mit vier Medaillen und einem Champion Award erfolgreich teilnahm

    Meldungen

    Get PDF

    Isothermale Amplifikation – DNA vervielfältigen ohne PCR? Geht das?

    Get PDF
    Ja, das geht! Hinter dem Kürzel LAMP verbirgt sich eine Methode, mit der es möglich ist, ohne Thermocycler bei konstanter Temperatur DNA zu vervielfältigen. Prima, damit können wir also direkt an Ort und Stelle die DNA in einer frisch gesammelten Probe amplifizieren, um z. B. einen Erreger nachzuweisen

    Das Immunsystem der Pflanze in einem Akt

    Get PDF
    Pflanzen verfügen über eine ausgeklügelte Strategie, um sich gegen pathogene Mikroorganismen zu verteidigen. Zunächst aktiviert die Erkennung des pathogenen Bakteriums Rezeptoren auf der Oberfläche der Pflanzenzelle, was zur Auslösung einer frühen, schnellen Verteidigungsantwort führt. Danach erkennen intrazelluläre Rezeptoren spezielle Proteine, die die Bakterien in die infizierten Pflanzenzellen schleusen, was eine zweite Verteidigungswelle auslöst. Während beide Reaktionen Gegenstand intensiver Forschung sind, zeigen neue Forschungsarbeiten, dass es sich dabei nicht um separate Reaktionen handelt, sondern dass sie sich gegenseitig verstärken

    Terra Preta – facts and myths:

    No full text
    Terra Preta ist ein alter Siedlungsboden, geprägt durch Jahrhunderte andauernden Eintrag großer Mengen an Verkohlungsrückständen (Pflanzenkohle) und Nährstoffen, welche von den Bodenorganismen in stabilen und fruchtbaren Humus überführt wurden. Dabei dominierten aerobe Prozesse durch bodeneigene Mikroorganismen. Es gibt weder wissenschaftliche Hinweise auf anaerobe Prozesse (Fermentation), noch auf „Terra Preta-Supermikroorganismen“. Die Existenz von Terra Preta beweist, dass es prinzipiell möglich ist, langfristig Kohlenstoff und Nährstoffe im Boden zu speichern bei gleichzeitiger intensiver Nutzung für Gartenbau oder Landwirtschaft. Die Anwendung dieses Konzeptes erlaubt unsere natürlichen Ressourcen nachhaltig in einer biobasierten Kreislaufwirtschaft zu nutzen. Darüber hinaus werden immer neue Anwendungsmöglichkeiten von Pflanzenkohle „entdeckt“, wie z. B. als Tierfutter, als Baumaterial oder zur Geruchsbindung in Trenntoiletten.Terra Preta resulted from long-term addition of high amounts of charcoal (biochar) and organic residues, which were decomposed in-situ by soil microorganisms. The existence of Terra Preta proves that it is principally possible to sustainably increase carbon sequestration and soil fertility while intensively using the soil for horti- and agriculture. Transferring this principle to our modern society would enable us to sustainably using our natural resources and closing anthropogenic nutrient cycles. In addition, biochar can be used for at least 55 further purposes such as animal feed, construction material, or separating toilets reducing the smell considerably

    247

    full texts

    520

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Biologie in unserer Zeit (BiuZ - E-Journal)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇