Biologie in unserer Zeit (BiuZ - E-Journal)
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    Von Studierenden für Studierende

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    Das Lehrbuch „Tutorium Genetik“ möchte eine Einführung in diese Schlüsselwissenschaft des 21. Jahrhunderts bieten. Dabei setzt es auf ein Team aus Autoren, die ihr Studium selbst gerade erst beendet haben. Wir haben eine Professorin und einen Studenten gefragt, ob dieser Ansatz erfolgreich war

    Rotmilan – gehen oder bleiben?

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    Die Frage stellt sich nicht nur in Studium und Beruf, etwa bei Studenten und Naturwissenschaftlern mit Abschluss, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen immer wieder. Für Rotmilane scheint diese Frage nicht nur von Alter und Geschlecht abhängig zu sein. Das haben Ornithologen aus Österreich, der Tschechischen Republik und der Slowakei durch Telemetrie herausgefunden

    Milane: Stabile Bestände bei Langzeitmonitoring in Westpolen

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    Der Rotmilan steht auch als „Konfliktart“ immer wieder im Spannungsfeld der Interessen, z. B. wenn es um die Landschaftsentwicklung geht. Seine Eignung als Bioindikator zur Bewertung der Qualität von Räumen lässt sich vor allem durch Langzeituntersuchungen in unterschiedlichen Regionen untermauern. Dies gilt auch für die Zwillingsart Schwarzmilan und das Verhältnis beider Arten zueinander

    NESSIPlus – ein Lehr-Lern-Labor mit bioorganischem Inhalt

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    Das NESSI-Lab – Nürnberg-Erlangen-Schüler- und Schülerinnen-Labor – ist seit 2007 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein fester Bestandteil der Lehramtsausbildung [1]. Dieses Lehr- Lern-Labor fördert die frühkindliche naturwissenschaftliche Bildung bei Schüler/-innen, die sich in der ersten bis zur sechsten Jahrgangsstufe befinden. Zudem profitieren die Studierenden insofern, dass sie erste Erfahrungen bei der Anleitung kleiner Gruppen machen können

    100 years of research on locusts: How harmless insects transform into dangerous swarms

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    Feldstudien vor 100 Jahren haben ergeben, dass verschiedene Wanderheuschreckenarten in zwei Phasen vorkommen, die davor als getrennte Arten betrachtet worden waren. Als solitäre Tiere (Einzeltiere) leben sie in geringer Dichte in ihrem spezifischen Ökosystem. Unter bestimmten klimatischen Bedingungen (Dürren oder Regen) kommt es zur Verdichtung der Tiere, was eine ganze Reihe unterschiedlicher Veränderungen bewirkt und solitäre Tiere zu gregären Schwarmtieren werden lässt. Berührungen der Tiere untereinander führen zu physiologischen Veränderungen im Organismus. Beeinflusst werden Bildung und Wirkung biogener Amine, von Hormonen und Pheromonen, und es kommt zu einer Vielzahl epigenetischer und genetischer Veränderungen. Zunächst führen alle diese Faktoren zu Verhaltensänderungen der Insekten, später zu Änderungen in ihrem Erscheinungsbild (z. B. Färbung) und zu morphologischen Veränderungen. Das Zusammenspiel aller beteiligten Faktoren ist aber noch nicht völlig verstanden.100 years ago, field studies showed for the first time that certain migratory locusts exist in two different phases, previously believed to be different species. At low density, they live solitary in their specific ecosystem. Under certain climatic conditions (strong rainfalls, but also droughts and diminishing food supply) the population densities may rise. This causes a number of changes and solitary animals transform into gregarious swarms. Due to overcrowding, contacts between the insects increase in number thus bringing about physiological changes in their organisms: The production and the effect of biogenic amines, hormones and pheromones are influenced; in addition, numerous genetic and epigenetic processes are induced. First of all, all these factors cause changes in insect behaviour, followed by changes in their appearance (e. g. colouration) and finally morphological modifications. The exact interaction between these different factors is not yet fully understood

    Studentisches Engagement

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    Wie Engagement Studierenden helfen kann, sich besser zurechtzufinden, und einen Mehrwert für die gesamte Fakultät bietet

    The Master Biology Entry Programme gewinnt den Ars legendi-Fakultätenpreis Biologie

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    Dagmar Hann und Daniela Meilinger von der Fakultät für Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München erhalten den diesjährigen Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften in der Kategorie Biologie. Die Preisträgerinnen haben ein umfassendes modulares Einführungsprogramm für Einsteigerinnen und Einsteiger internationaler biowissenschaftlicher Masterstudiengängen entwickelt. Die Angebote des The Master Biology Entry Programme tragen dazu bei, die internationalen Studierenden, die in Hinblick auf Theorie und Praxis recht unterschiedliche Qualifikationen mitbringen, auf einen vergleichbaren Wissensstand zu bringen

    Angst vor Spinnen: Fürchten wir uns eigentlich vor Skorpionen?

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    Furcht und Ekel spielen in der Evolution eine wichtige Rolle. Wer sich vor gefährlichen Tieren fürchtet oder vor verdorbenen Speisen ekelt, wird heikle Situationen eher überleben und kann seine Gene an die Nachkommen weitergeben. Wie aber ist zu erklären, dass Angst und Ekel vor Spinnen häufig sind, obwohl unsere Vorfahren im Lauf der Evolution kaum mit wirklich gefährlichen Vertretern dieser Tiergruppe konfrontiert waren

    Im nächsten Heft

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    Grundlagenforschung ist „Fundamentalforschung“

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