Biologie in unserer Zeit (BiuZ - E-Journal)
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From the biological model to a 3D universe: 3D Printing in Biology
Die Anfertigung von Anschauungs- und Funktionsprototypen biologischer Objekte trägt maßgeblich zum Verständnis der komplexen Welt des Lebendigen bei. In den letzten Jahrzehnten werden zur Erfassung von biologischen Objekten zunehmend 3D-Techniken eingesetzt. Bei der Additiven Fertigung von dreidimensionalen Anschauungsmodellen ergeben sich einzigartige Einblicke in die dreidimensionale Struktur und die Funktion der untersuchten Objekte. Die digitale Transformation von biologischen Objekten in ein virtuelles 3D-Universum eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten von der Erfassung der Biodiversität bis hin zur Produktion von Prothesen oder Organen.The creation of visual and functional prototypes of biological objects contributes signifcantly to the understanding of the complex world of living things. In recent decades, 3D techniques have been increasingly used to capture biological objects. Additive manufacturing of three-dimensional visual models provides unique insights into the threedimensional structure and function of the objects under investigation. The digital transformation of biological objects into a virtual 3D universe opens up completely new possibilities from capturing biodiversity to the production of prostheses or organs
Künstliche Intelligenz in der Mikroskopie
Die Untersuchung von Zellkulturen mithilfe mikroskopischer Verfahren ist oftmals eine zeitaufwändige und fehleranfällige Aufgabe. Künstliche Intelligenz und Automatisierung können Anwendern dabei helfen, schneller und besser zu mikroskopieren. Lesen Sie, wie ein neues Mikroskop-System bei der Zellanalyse unterstützt
Was die Walnuss mit Liebstöckel und Haferfocken verbindet
Bei der Walnuss führt die Kombination bekannter Aromastoffe zu einem völlig neuen Geschmackseindruck: Der Aromastoff des Liebstöckel, Sotolon (3-Hydroxy-4,5-dimethylfuran-2(5H)-on), und das für den Geruch von Haferfocken verantwortliche (2E,4E,6Z)-Nona2,4,6-trienal prägen im Mischungsverhältnis 1:1 den typischen Walnussgeschmack
Parthenogenese durch genetische Manipulation bei Drosophila
Einem Forschungsteam ist es durch genetische Manipulation gelungen, „jungfräuliche Geburten“ (Parthenogenese) bei der Taufiege Drosophila melanogaster auszulösen, also bei einem Tier, das sich normalerweise rein geschlechtlich fortpfanzt. Zu diesem Zweck sequenzierten sie Gene, deren Aktivität bei der verwandten, fakultativ parthenogenetischen Art Drosophila mercatorum darüber entscheiden, ob sich eine Eizelle auch ohne befruchtende Spermienzelle weiterentwickelt. Beeinfusst man die Genaktivität einer passenden Genkombination in Drosophila melanogaster, erzeugen auch diese Taufiegen parthenogenetische Nachkommen. Sie entstehen durch eine Verschmelzung von Meiose-Polzellen, weisen eine de-novo-Zentrosomenbildung aufund sind überwiegend triploid
GENOME EDITING im Gespräch: Wissenschaft trifft Politik – Einladung zum Dialog
Unter diesem Titel haben der VBIO und seine Mitgliedsgesellschaft WGG (Wissenschaftskreis Genomik und Gentechnik) Ende November in das Haus der Bundespressekonferenz geladen
Die Entwicklung des menschlichen Neocortex aus Sicht der Paläogenetik
Die Vergrößerung des Neocortex während der Evolution des modernen Menschen erfordert eine enorme Teilungsfähigkeit neuronaler Stammund Vorläuferzellen sowie hohe Präzision bei der Verteilung des Erbguts auf die Tochterzellen. Welche Gene dazu beigetragen haben könnten, zeigt ein molekulargenetischer Ansatz
Humanpathogene in ungewöhnlichen Lebensräumen
Durch Lebensmittel übertragbare Pathogene wie Verotoxin-produzierende Escherichia coli oder Salmonella enterica führen oft zu Krankheitsausbrüchen. Meist werden sie durch Milch, Eier, Fleisch und andere tierische Produkte auf Menschen übertragen. Allerdings wurden in den letzten Jahren auch immer mehr Fälle gemeldet, bei denen die Bakterien vermutlich über den Verzehr von pflanzlichen Erzeugnissen aufgenommen wurden. Die Eintrittswege in die Produktionskette sind dabei nicht vollständig aufgeklärt. Bei einer Besiedlung von Pflanzen in einer landwirtschaftlichen Umgebung stellt sich die Frage, wie die – eigentlich auf tierische Zellen spezialisierten – Bakterien in oder auf den Pflanzen überleben können. Für die Entwicklung präventiver Maßnahmen gegen die Kolonisierung von Nutzpflanzen ist die Erforschung der Mechanismen unabdingbar