Biologie in unserer Zeit (BiuZ - E-Journal)
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Der Tod der Riesenaffen
Zu Beginn des Quartärs besiedelten Riesenaffen die Wälder Südostasiens. Doch als das Klima trockener und saisonaler wurde, so dass sich die Wälder zurückzogen, fanden die Tiere nicht mehr genug geeignete Nahrung und starben schließlich aus
Wie wandernde Mückenfledermäuse navigieren
Während Fledermäuse ihre Ortung über Echolot sicherstellen, navigieren sie großräumig wie Vögel über einen Magnetkompass. Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus) kalibrieren diesen bei Sonnenuntergang – wie die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift Biology Letters zeigen. Dabei beeinflussen zwei unterschiedliche Komponenten des Erdmagnetfelds die Orientierung
Air is unsuitable for sperm transfer:
Da geschlechtliche Fortpflanzung außerhalb des Wassers einen direkten Spermatransfer vom Männchen in das Weibchen erfordert, verbleiben die meisten Amphibien – die ersten Pioniere des Landgangs unter den Wirbeltieren – zur Reproduktion mit äußerer Befruchtung im Wasser oder kehren dorthin zurück, um ihren Laich submers abzusetzen. Erst die Reptilien machten sich auch reproduktiv vom Wasser unabhängig und entwickelten Organe zu innerer Befruchtung. Auch die landlebenden Arthropoden haben eine Vielzahl primärer und sekundärer geschlechtsspezifischer Strukturen zum Spermatransfer an Land entwickelt. Die bei der hier dominierenden Gruppe der Insekten vorhandenen Larvenstadien weisen hinsichtlich ihrer ökologischen Funktion erstaunliche Parallelen zu den Larven der Amphibien auf. Die reproduktiven Anpassungen der Reptilien zur völligen Unabhängigkeit vom aquatischen Lebensraum haben zur Entwicklung intromittierender Organe zum Spermatransfer geführt, deren variable, teils bizarre Strukturen von phylogenetischen, aber auch ethoökologischen Faktoren beeinflusst sind.Sexual reproduction in the absence of water requires direct sperm transfer from the male into the female. Most amphibians – the first vertebrate pioneers of conquering terrestrial habitats – remain for reproduction with external fertilization in the water or return to it to deposit their spawn submerged in water. With regard to reproduction, reptiles were the first group that became independent from water and they developed organs for internal fertilization. Terrestrial arthropods have also developed a variety of primary and secondary sex-specific structures for the transfer of sperm on land. The dominating group, the insects, are characterized by their larval stages, which in respect to their ecological function, show striking parallels to the larval stages of the amphibians. The reproductive adaptations of the reptiles to become completely independent from an aquatic habitat have led to the development of intermittent organs for the transfer of sperm, whose variable, partly bizarre structures are influenced by phylogenetic, but also etho-ecological factors