Biologie in unserer Zeit (BiuZ - E-Journal)
Not a member yet
520 research outputs found
Sort by
Wie eukaryontische Darmmikrobiota Nahrungskonkurrenz vermeiden und die Immunabwehr fördern
Der Darm von Säugetieren einschließlich des Menschen beherbergt eine bislang unbekannte Vielfalt von Protozoen aus der Gruppe der Parabasalia. Durch unterschiedliche Nahrungspräferenz vermeiden diese Protozoen Konkurrenz untereinander und mit Bakterien. Der Ballaststoffgehalt der Nahrung beeinflusst die Effekte von Gärungsprodukten auf die Immunabwehr
Draußenunterricht am Beispiel Heidelberg: Eine lohnende Unterrichtsform?
Draußenunterricht im Sinne von regelmäßigem Unterricht in der naturnahen Schulumgebung hat eine lange Tradition im Fach Biologie. Biologieunterricht findet jedoch nach wie vor zum größten Teil im Klassenzimmer oder in Fachräumen statt. Lohnt es sich, den Biologieunterricht – ggf. auch in fächerverbindender Weise – häufiger nach draußen zu verlagern? Der vorliegende Beitrag stellt das Heidelberger-Outdoor-Education-Konzept an einem Gymnasium vor und skizziert einige Ergebnisse aus der umfangreichen Begleitforschung. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass regelmäßiger Unterricht in der naturnahen Schulumgebung beispielsweise die Bewegungsaktivität, die Lernmotivation und die Stressresilienz der Lernenden steigern kann. Eine breitere Implementierung vergleichbarer Unterrichtsformen und weitere empirische Untersuchungen wären wünschenswert
Zoologisches Grundpraktikum: Aller Anfang ist schwer
Zoologische Praktika wurden seit den Zeiten Otto Bütschlis (1848–1920) zum festen Bestandteil des Biologiestudiums an deutschen Universitäten. Neben „internen“ Praktikumsanleitungen galt dabei die Nutzung von Standard-Lehrbüchern als Selbstverständlichkeit. Da in den letzten Jahrzehnten morphologische Studieninhalte gekürzt und Großpraktika aufgegeben wurden, war – neben allgemeinen Modernisierungen – eine Anpassung praktikumsbegleitender Literatur zu erwarten: eine nicht ganz einfache Aufgabe, der sich im vergangenen Jahr ein Osnabrücker Autorenteam annahm
Primaten als „Heiler“
Eine gezielte Wundbehandlung könnte schon bei unseren letzten gemeinsamen Vorfahren von Mensch, Orang-Utan, Schimpansen und Co. üblich gewesen sein. Darauf weisen jüngste Ergebnisse von Forschungen in den Urwäldern Afrikas hin. Selbstmedikation durch Verzehr bestimmter Pfanzenteile ist bei Tieren weit verbreitet, kommtaber eher selten vor
Type-IV-A CRISPR interference:
Das Typ-IV-A-CRISPR-Cas-System aus P. oleovorans vermittelt PAM-abhängige DNA-Erkennung und kann zur Inhibition der Genexpression in Abwesenheit von DNA-Nuklease-Aktivität verwendet werden. Dieser Mechanismus ähnelt der CRISPRi-Methode, bei der CRISPR-Cas-Proteine mit inaktivierten katalytischen Zentren oder fehlenden Nukleasen verwendet werden, um Ziele stabil zu binden und die Transkriptionsmaschinerie zu blockieren. Synthetische crRNAs wurden verwendet, um CRISPR-Interferenz durch das native P. oleovorans Typ-IV-A1-CRISPR-Cas-System zu induzieren. Diese speziellen CRISPR-Cas-Systeme können damit zur Regulierung der Expression von Wirtsgenen genutzt werden und bieten neue Möglichkeiten, gegen pathogene Organismen vorzugehen.P. oleovorans type IV-A CRISPR-Cas system targets DNA in a PAM-dependent manner and can be applied to inhibit gene expression in the absence of DNA nuclease activity. This mechanism resembles the CRISPRi method that utilizes CRISPR-Cas proteins with inactivated catalytic sites or missing nucleases to stably bind targets and block the transcription machinery. Synthetic crRNAs were used to induce CRISPR interference of the native P. oleovorans Type IV-A1 CRISPR-Cas system. Thus, these special CRISPR-Cas systems can be applied to regulate the expression of host genes and they offer possibilities to take action against pathogenic organisms