Universität der Bundeswehr München: AtheneForschung
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    200 research outputs found

    Beurteilung der Resttragfähigkeit von Bauwerken mit Hilfe der Fuzzy-Logik und Entscheidungstheorie

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    Whereas the design of new structures is almost completely regulated by codes, there are no objective ways for the evaluation of existing facilities. Experts often are not familiar with the new tasks in system identification and try to retrieve at least some information from available documents. They therefore make compromises which, for many stakeholders, are not satisfying. Consequently, this publication presents a more objective and more realistic method for condition assessment. Necessary basics for this task are fracture mechanics combined with computational analysis, methods and techniques for geometry recording and material investigation, ductility and energy dissipation, risk analysis and uncertainty consideration. Present tools for evaluation perform research on how to analytically conceptualize a structure directly from given loads and measured response. Since defects are not necessarily visible or in a direct way detectable, several damage indices are combined and integrated in a model of the real system. Fuzzy-sets are ideally suited to illustrate parametric/data uncertainty and system- or model uncertainty. Trapezoidal membership functions may very well represent the condition state of structural components as function of damage extent or performance. Tthe residual load-bearing capacity can be determined by successively performing analyses in three steps. The "Screening assessment" shall eliminate a large majority of structures from detailed consideration and advise on immediate precautions to save lives and high economic values. Here, the defects have to be explicitly defined and located. If this is impossible, an "approximate evaluation" should follow describing system geometry, material properties and failure modes in detail. Here, a fault-tree helps investigate defaults in a systematic way avoiding random search or negligence of important features or damage indices. In order to inform about the structural system it is deemed essential not only due to its conceptual clarity, but also due to its applicational simplicity. It therefore represents an important prerequisite in condition assessment though special circumstances might require "fur-ther investigations" to consider the actual material parameters and unaccounted reserves due to spatial or other secondary contributions. Here, uncertainties with respect to geometry, material, loading or modeling should in no case be neglected, but explicitly quantified. Postulating a limited set of expected failure modes is not always sufficient, since detectable signature changes are seldom directly attributable and every defect might -together with other unforeseen situations- become decisive. So, a determination of all possible scenarios to consider every imaginable influence would be required. Risk is produced by a combination of various and ill-defined failure modes. Due to the interaction of many variables there is no simple and reliable way to predict which failure mode is dominant. Risk evaluation therefore comprises the estimation of the prognostic factor with respect to undesir-able events, component importance and the expected damage extent.Während die Bemessung von Tragwerken im allgemeinen durch Vorschriften geregelt ist, gibt es für die Zustandsbewertung bestehender Bauwerken noch keine objektiven Richtlinien. Viele Experten sind mit der neuen Problematik (Systemidentifikation anhand von Belastung und daraus entstehender Strukturantwort) noch nicht vertraut und begnügen sich daher mit Kompromißlösungen. Für viele Bauherren ist dies unbefriedigend, weshalb hier eine objektivere und wirklichkeitsnähere Zustandsbewertung vorgestellt wird. Wichtig hierfür sind theoretische Grundlagen der Schadensanalyse, Methoden und Techniken zur Geometrie- und Materialerkundung, Duktilität und Energieabsorption, Risikoanalyse und Beschreibung von Unsicherheiten. Da nicht alle Schäden offensichtlich sind, kombiniert man zur Zeit mehrere Zustandsindikatoren, bereitet die registrierten Daten gezielt auf, und integriert sie vor einer endgültigen Bewertung in ein validiertes Modell. Werden deterministische Nachweismethoden mit probabilstischen kombiniert, lassen sich nur zufällige Fehler problemlos minimieren. Systematische Fehler durch ungenaue Modellierung oder vagem Wissen bleiben jedoch bestehen. Daß Entscheidungsträger mit unsicheren, oft sogar widersprüchlichen Angaben subjektiv urteilen, ist also nicht zu vermeiden. In dieser Arbeit wird gezeigt, wie mit Hilfe eines dreistufigen Bewertungsverfahrens Tragglieder in Qualitätsklassen eingestuft werden können. Abhängig von ihrem mittleren Schadensausmaß, ihrer Strukturbedeutung I (wiederum von ihrem Stellenwert bzw. den Konsequenzen ihrer Schädigung abhängig) und ihrem Prognosefaktor L ergibt sich ihr Versagensrisiko mit. Das Risiko für eine Versagen der Gesamtstruktur wird aus der Topologie ermittelt. Wenn das mittlere Schadensausmaß nicht eindeutig festgelegt werden kann, oder wenn die Material-, Geometrie- oder Lastangaben vage sind, wird im Rahmen "Weitergehender Untersuchungen" ein mathematisches Verfahren basierend auf der Fuzzy-Logik vorgeschlagen. Es filtert auch bei komplexen Ursache-Wirkungsbeziehungen die dominierende Schadensursache heraus und vermeidet, daß mit Unsicherheiten behaftete Parameter für zuverlässige Absolutwerte gehalten werden. Um den mittleren Schadensindex und daraus das Risiko zu berechnen, werden die einzelnen Schadensindizes (je nach Fehlermodus) abhängig von ihrer Bedeutung mit Wichtungsfaktoren belegt,und zusätzlich je nach Art, Bedeutung und Zuverlässigkeit der erhaltenen Information durch Gamma dividiert. Hiermit wurde ein neues Verfahren zur Analyse komplexer Versagensmechanismen vorgestellt, welches nachvollziehbare Schlußfolgerungen ermöglicht

    Numerical Solution of discrete-continuous Vectoroptimization Problems

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    Mathematische Mehrzieloptimierungsprobleme modellieren Entscheidungsprobleme, bei denen gleichzeitig mehrere Ziele zu verfolgen sind, die sich widersprechen. Es gilt einen Vektor aus n (n > 1) skalaren Zielfunktionen, die sogenannte Mehrzielfunktion, über einen zulässigen Bereich R (Teilmenge des m-dimensionalen Vektorraums der reellen Zahlen) zu "optimieren". Als Optimalitätsbegriff verwendet die Arbeit die Effizienz bzw. Pareto optimalität. Im Rahmen dieser Dissertation wurde ein Algorithmus zur Lösung einer bestimmten Klasse diskretkontinuierlicher Mehrzieloptimierungsprobleme entwickelt. Dabei enthält jede zulässige Alternative x aus R Komponenten aus endlichen Teilmengen und aus überabzählbaren Teilmengen der reellen Zahlen, welche in dieser Arbeit als kompakt angenommen werden. In der Literatur etablierte Lösungsansätze der Vektoroptimierung werden grob skizziert und charakterisiert. Dabei wird deutlich, warum die Problemstellung die Erarbeitung eines neuen Verfahrens erfordert. Das entwickelte Verfahren verwendet abwechselnd diskrete und kontinuierliche stochastische Suchschritte, um entlang von Pfaden dominierender Punkte (Folgepunkt hinsichtlich der Mehrzielfunktion jeweils besser als vorhergehender Punkt eines Pfades) zu möglichst vielen paretooptimalen Alternativen zu gelangen. In jeder Iteration führt ein erster diskreter Suchschritt zu einem kontinuierlichen Mehrziel-Subproblem, aus dessen Lösungsmenge wiederum per zweitem diskretem Suchschritt der nächste Vorschlag des Algorithmus für eine paretooptimale Alternative gewählt wird. Die kontinuierlichen Subprobleme werden unter Ausnutzung vorhandener Gradienteninformation von bereits bekannten, guten kontinuierlichen Mehrzielverfahren gelöst. Dabei darf die Arbeit voraussetzten, dass jede Zielfunktion der kontinuierlichen Subprobleme zweimal stetig differenzierbar ist. Den diskreten Suchschritten liegt ein vorteilhaft strukturierter zulässiger Bereich zugrunde, der sich von den Lösungsmengen der kontinuierlichen Subprobleme herleitet. Für sie wird die Verfahrensweise des skalaren stochastischen Optimierungs-verfahrens "Metropolis Algorithmus" auf Mehrzielprobleme verallgemeinert. Das entwickelte stochastische Verfahren erzeugt eine numerische Approximation einer repräsentativen endlichen Teilmenge aller Paretooptima und erlaubt gewisse Konvergenzaussagen. Anwendungen zeigen die guten Eigenschaften der neuen Optimierungstechnik.In mathematics, multiobjective problems model decision problems in which several, mostly contradicting objectives have to be pursued simultaneously. A vector of n (n > 1) scalar objective functions, the so-called multiobjective function, has to be "optimized" within a feasible region R (subset of the m-dimensional vector space of real numbers). The very common definition of optimality used here is efficiency and paretooptimality respectively. In this thesis, an algorithm for solving a certain class of discrete-continuous multiobjective optimization problems was developed. Every alternative x in R consists of components variable within finite subsets of R and of components variable within subsets of R containing overcountably many elements. The latter subsets are assumed to be compact. Solution methods for vector optimization known from literature are outlined and characterized in a way that makes evident, why the given problem to solve triggered the creation of a new method. The method developed in this thesis uses discrete and continuous stochastic searching steps in order to walk on paths of dominating points (i.e. every succeeding point is better than its predecessor on a path with respect to the multiobjective function) to as much paretooptimal alternatives as possible. In every iteration step, a first discrete searching step leads to a continuous multiobjective sub-problem, from the solution of which a second discrete searching step chooses the algorithms next proposal for a paretooptimal alternative. The continuous sub-problems are solved with the help of already existing good continuous solution techniques using available derivative information. This thesis is allowed to assume that all objective functions of the continuous sub-problems are twice continuously differentiable. The feasible region in which the discrete steps operate has a very comfortable structure because it is shaped by the solution sets of the continuous sub-problems. For these discrete steps, the working technique of the discrete scalar optimization method "Metropolis Algorithm" is extended for handling multiobjective optimization problems. The developed stochastic method generates a numerical approximation of a finite and representative subset of all paretooptimal solutions and allows some statements about its convergence behaviour. Applications show the new optimization methods qualities

    Über die GPS-basierte Bestimmung troposphärischer Laufzeitverzögerungen

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    One major problem of precise GPS data analysis is that of modeling wetdelays with high precision. All conventional models have to fail in this task due to the impossibility of modeling wet delays solely from surface measurements like temperature and relative humidity. Actually, the non-hydrostatic component of the tropospheric propagation delay is highly influenced by the distribution of water vapor in the lower troposphere which cannot be sufficiently predicted with sole help of surface measurements. A work-around is to include atmospheric parameters as additional unknowns in the analysis of GPS data from permanent monitor stations that turns out to improve the quality of position estimates. Moreover, knowledge of zenith wet delays allows to obtain a highly interesting value for climatology and meteorology: integrated or precipitable water vapor being important for the energy balance of the atmosphere and holds share of more than 60% of the natural greenhouse effect. GPS can thereby contribute to the improvement of climate models and weather forecasting. This work outlines the application of ground-based GPS to climate research and meteorology without omitting the fact that precise GPS positioning can also highly benefit from using numerical weather models for tropospheric delay determination for applications where GPS troposphere estimation is not possible, for example kinematic and rapid static surveys. In this sense, the technique of GPS-derived tropospheric delays is seen as mutually improving both disciplines, precise positioning as well as meteorology and climatology

    Zum Nachweis des Trag- und Verformungsverhaltens von Wandscheiben aus Brettlagenholz

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    Die vorliegende Arbeit beinhaltet die Berechnung der Spannungen und Verformungen von verleimten Brettlagenholz unter scheibenartiger Beanspruchung. Als wesentliche Neuerung erfolgt die numerische Berechnung erstmalig auf Grundlage der von LISCHKE ermittelten Werkstoffkenngrößen. Diese berücksichtigen die anisotropen Eigenschaften des Werkstoffs Holz, die Anisotropie der Struktur und die fehlende schmalseitige Verleimung der Einzel-bretter. Es wird nachgewiesen, dass sich die Theorie des Mehrschichtenverbundes auf Brettlagenholz übertragen lässt. Mittels einer Analogiebetrachtung werden Eingangswerte der Einzelschichten für die numerische Berechnung nach der Theorie des Mehrschichten-verbundes festgelegt. Mit diesen Eingangswerten lässt sich, unter Beachtung der im Holzbau üblichen Annahmen, eine Übereinstimmung mit den Werkstoffkenngrößen nach LISCHKE erzielen. Das Rechenmodell für nur breitseitig verleimtes Brettlagenholz wird anhand experimenteller Untersuchungen verifiziert. Die vorliegende Arbeit liefert somit einen neuen Beitrag zur wirklichkeitsnahen Berechnung von Brettlagenholz

    Satellitenorbit und -ephemeridenbestimmung mit Hilfe von Intersatellitenverbindungen

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    Global navigation satellite systems like GPS, GLONASS or the future systems like Galileo require precise orbit and clock estimates in order to provide high positioning performance. Within the frame of this Ph. D. thesis, the theory of orbit determination and orbit computation is reviewed and a new approach for precise orbit and ephemeris determination using inter-satellite links is developed. To investigate the achievable accuracy, models of the various perturbing forces acting on a satellite have been elaborated and coded in a complex software package, allowing system level performance analysis as well as detailed evaluation of orbit prediction and orbit estimation algorithms. Several satellite constellations have been simulated, involving nearly all classes of orbit altitude and the results are compared. The purpose of orbit determination in a satellite navigation system is the derivation of ephemeris parameters which can be broadcast to the user community (or the other satellites) and allow easy computation of the satellites position at the desired epoch. The broadcast ephemeris model of both today existing satellite navigation systems, GPS and GLONASS are investigated, as well as two new models developed within this thesis, which are derivates of the GLONASS model. Furthermore, the topic of autonomous onboard processing is addressed. A conceptual design for an onboard orbit estimator is proposed and investigated with respect to the computational load. The algorithms have been implemented. The main benefits of ISL onboard processing, especially with respect to the great potential to ephemeris and clock state monitoring are investigated using complex simulations of failure scenarios. By simulating several types of non-integrity cases, it is showed that one single fault detection mechanism is likely to be insufficient. Within the algorithm design of the onboard processor, a reasonable combination of fault detection mechanisms is presented, covering different fault cases.Globale Navigationssysteme wie GPS, GLONASS oder zukünftige Systeme wie Galileo erfordern die hochpräzise Bestimmung der Orbital- und Uhrenparameter, um hohe Navigationsgenauigkeit bieten zu können. Im Rahmen dieser Dissertation wurde die Theorie der Orbitprädiktion und der Orbitbestimmung erörtert und ein neuer Ansatz für die präzisen Orbitbestimmung mit Hilfe von Intersatelliten-Messungen entwickelt. Um die erreichbare Genauigkeit und Präzision der Orbitbestimmung zu untersuchen, wurden mathematische Modelle der zahlreiche Orbitstörungen erarbeitet und in einem komplexen Software-Paket implemetiert. Dieses bietet die Möglichkeit für Systemstudien von Satellitennavigations-Systemen beliebiger Orbitklassen, sowie zur detaillierten Untersuchung spezieller Fragestellungen der Orbitprädiktion und -bestimmung. Eine Reihe von Simulationen mit existierenden sowie fiktiven Satelliten-Navigations-Systemen wurden durchgeführt, deren Ergebnisse in dieser Arbeit präsentiert werden. Die präzise Orbitbestimmung in einem SatNav-System ist kein Selbstzweck, sondern dient lediglich der Bestimmung der Ephemeridenparameter, die - vom Satellite gesendet - es dem Nutzer-Empfänger erlauben, mit Hilfe einfacher Berechnungen die Position des Satelliten zu ermitteln. Die Ephemeridenformate beider existierender SatNav-Systeme - GPS und GLONASS - wurden untersucht und mit zwei weiteren Formaten verglichen, die im Rahmen dieser Arbeit entwickelt wurden. Desweiteren wurde das Thema der bordautonomen Verarbeitung von Messungen behandelt. Ein konzeptuelles Design für einen Onboard-Prozessor wurde vorgeschlagen und die Algorithmen implementiert. Dabei erfolgte eine Abschätzung der benötigten Prozessorleistung. Einer der Hauptvorteile der bordautonomen Verarbeitung von Intersatellitenmessungen, die Möglichkeit zur Überwachung der Integrität der Ephemeriden und Uhrenparameter, wurde in komplexen Simulationen untersucht. Durch die Simulation verschiedener Fehlerfälle wurde gezeigt, das kein Detektionsmechanismus allein, wohl aber eine sinnvolle Kombination solcher Mechanismen, zur bordautonomen Integritätsüberwachung geeignet sind. Die Ergebissen werden hier präsentiert

    Support and deformation behaviour of composite beams with concrete dowels to transfer longitudinal shear forces

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    Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde das Trag- und Verformungsverhalten von Betondübeln sowohl unter ruhender als auch unter zyklischer Lasteinwirkung untersucht. Die Vorgehensweise und der Umfang der experimentellen Forschungsaktivitäten lässt eine Gliederung in drei separate Schwerpunkte zu. Im Mittelpunkt des ersten Untersuchungskomplexes stand das lokale Trag- und Verformungsverhalten unter ruhender Belastung. Aufbauend auf Publikationen von experimentellen Untersuchungen zur Betondübelthematik konnte ergänzt durch ein eigenes Versuchsprogramm mit Push-Out-Versuchen, in dessen Konzeption gezielt unvollständig geklärte Einflussparameter betrachtet wurden, ein geschlossenes Berechnungs- und Nachweiskonzept entwickelt werden. Gestützt auf experimentell bestätigte mechanische Trag- bzw. Versagensmodelle besteht das Nachweisformat aus drei unabhängigen Bestimmungsgleichungen, deren kleinster Wert das abgesicherte Tragvermögen eines Betondübels repräsentiert. Neben der Beanspruchbarkeit konnte für die vorhandene Grundgesamtheit auch das Verformungsverhalten durch Berechnungsgleichungen abgebildet werden. Eine Erweiterung des Anwendungsspektrums auf den Bereich des hochfesten Betons war möglich. Mit dem Grundgedanken, der Betondübeltechnologie auch den Einsatzbereich des Brückenbaus und anderer Bauwerke unter nicht vorwiegend ruhender Belastung zu erschließen, wurden insgesamt 17 Push-Out-Versuche unter zyklischer Belastung im Druck-Schwellbereich durchgeführt. Mit projektierten Oberlasten nahe der quasistatischen Beanspruchbarkeit und maximal bis zu 7,5 Millionen Lastspielzahlen konnte für Betondübel mit mittleren Ausnehmungsbreiten von 70 mm ein ausgesprochen günstiges Ermüdungsverhalten festgestellt werden. Bedingt durch den Kerbeinfluss von Ausnehmungen mit stetig gekrümmten Umrandungen lagen für ein gebrauchslastrelevantes Lastspektrum keine Ermüdungsbrüche vor. Anhand der gewonnenen experimentellen Erkenntnisse aus ein- und mehrstufigen Lastkollektiven wurde bei konstanter Einwirkungskonfiguration ein regelmäßiges Fortschreiten der Relativverschiebungen zwischen den Verbundpartnern erkannt. Ein Berechnungskonzept mit einer Akkumulation des rechnerischen Schlupffortschritts für diskrete Einwirkungsstufen gestattet eine Bestimmung der Relativverschiebungen in Abhängigkeit von der Belastungsdauer. Da bei den Versuchen unter der zyklischen Einwirkung keine nennenswerte Rissbildung zu verzeichnen war und das stastische Resttragvermögen nach dynamischer Belastung keiner Einschränkung gegenüber dem statischen Versuch unterlag, ist weniger der Bruchnachweis als mehr eine Überprüfung der Verträglichkeit der Verformungen erforderlich. Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse zum lokalen Trag- und Verformungsverhalten von Betondübeln wurden im dritten Themenschwerpunkt globale Betrachtungen anhand von Verbundträgern mit Betondübeln vorgenommen. Aufgrund der Affinität zwischen den Dübelkennlinien von Betondübeln und Kopfbolzendübeln konzentriert sich die Bearbeitung auf den bisher wenig erforschten Bereich der filigranen Verbundträger unter Verwendung eines obergurtlosen Stahlprofils. Eine kombinierte Vorgehensweise aus experimentellen Untersuchungen und numerischen Analysen nach der Methode der finiten Elemente bildet die Grundlage zur systematischen Bewertung der Einflussparameter und zur Formulierung von Anwendungsregeln, die insbesondere die Anordnung der Verbundmittel über die Trägerlänge betreffen

    Präzise Orbitbestimmung des globalen Navigationssatellitensystems der 2. Generation

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    GNSS-2 (Global Navigation Satellite System of Second Generation) is a new generation of satellite-based navigation system. The primary goal is to improve the existing satellite systems such as GPS and GLONASS. Europes contribution to a new navigation satellite system of GNSS-2 is called Galileo. The typical space segment of a GNSS-2 system is composed of inclined geosynchronous (IGSO), geostationary (GEO) and Medium Earth Orbit (MEO) satellites. The space segment of the Galileo system is now only composed of MEO satellites. With this new satellite navigation system precise navigation and positioning with accuracy of at least 10 meters without differential techniques may be achieved. Therefore high precision orbit determination is required for successful applications of GNSS-2/Galileo systems with this accuracy level. The precise orbit determinations of IGSO, GEO and MEO satellites are discussed using dynamic and kinematic methods in this dissertation. The effort is focused, however, on IGSO and GEO satellites on ground tracking stations. In Chapter 1, GNSS-2/Galileo development plan and phase are presented. In Chapter 2, the basic observations of orbit determination are discussed, in Chapter 3 current systems used for various orbit determination applications are evaluated, in Chapter 4 major sources of observation errors are analyzed, in Chapter 5 perturbations on IGSO, GEO and MEO are modeled and estimated, in Chapter 6 major algorithms of orbit determination of IGSO, GEO and MEO, for examples, dynamic, reduced dynamic and kinematic methods are developed and discussed, in Chapter 7 high accuracy of IGSO and GEO orbit determination using carrier phase observation are discussed, in Chapter 8 a serious problem of GEO orbit determination during satellite maneuvers is presented and solved, and finally in Chapter 9 the simulation results of a possible satellite tracking system of GNSS-2/Galileo are presented

    Productive understanding : Contribution to a rhizomatic founding of "Wirtschaftspädagogik" (economic and vocational culture) and its educational claim

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    Wirtschaftspädagogik als "Querschnittsdisziplin" muss sie sich immer wieder selbstreflexiv ihrer alten Fundamente und neuen Netze vergewissern. Sie will produktiv verstehen in dreifacher Hinsicht: a) das Verstehen selbst als produktiven, kreativen Akt der Aneignung und Gestaltung von Welt im Medium der Sprache, in manigfaltigen "Sprachspielen", verstehen, b) den Bildungsprozeß des Subjekts als Dialektik von Fremd- und Selbstbestimmung, auf Selbstsein und Autonomie abzielenden, in gesellschaftlichen Verhältnissen verwobenen verstehen. c) die Produktion, Zirkulation und Distribution von Waren und Dienstleistungen in ihren Strukturen, Funktionsweisen und Gesetzmäßigkeiten als Wirtschafts- und Technologiestil, als spezifische Lebensform verstehen. Eine neuartige, rhizomatische Fundierung der Wirtschaftspädagogik ist Hauptziel dieser Arbeit, d.h. komplexe wirtschaftspädagogische Problemstellungen im Horizont von Handlung, Sprache und praktischer Vernunft zu verdeutlichen. Rhizom, griechisch ,Wurzelgeflecht, steht hier - erkenntnistheoretisch gewendet - für viele Ein-, Aus- und Übergänge, Verknüpfungen, Verkettungen, transversale Verbindungen der Vernunft. Rhizom steht metaphorisch für Freiheit und Experiment, entzieht sich Definitionsversuchen und Ableitungen, die rhizomatisches Denken und Handeln im Vorgriff begrenzen wollen. Es gibt keine verbindliche Bedeutungsstruktur der Welt oder ein festgelegtes Repräsentationssystem, dem zu folgen wäre. Das zwingt sanft zu Vielheiten, Ausschauhalten nach neue Dimensionen, Eingedenken, was "Einheit" noch sein könnte. Durch die dargestellten und ausgelegten Verkettungen mit anderen Wissenschaftsgebieten (Philosophie, Ökonomie, Ökologie, Soziologie, Linguistik) soll die Tragweite des Arbeitsvorhabens für die Wirtschaftspädagogik und die berufliche Bildung ersichtlich werden. Es geht in Zukunft vor allem darum, welchen neuen gesellschaftspolitischen, ökonomischen, ökologischen, technologischen, kommunikativen und pädagogischen Herausforderungen sich die Wirtschaftspädagogik stellt und welche Aufgaben im allgemeinen und besonderen daraus abgeleitet werden. Es stellt sich die Frage nach Legitimität und Plausibilität von Leitideen/Leitbildern, die diskursiv eingelöst, eine verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung mit garantieren können. Drei mehrfach verwobene Leitfäden bzw.Großperspektiven werden entfaltet: Idee des Sprach- und Symbolspielers; Idee des Wirtschaftsstils und notwendige Klärung des Technologieverständnisses; Leitbild des "Homo symbolicus-ökologicus"."Wirtschaftspädagogik" as a cross-sectional discipline always has to make sure of its long standing foundations and its new networks in a self-reflexive way. It implies productive understanding in a threefold manner: a) understanding itself as a productive, creative act of appropriating and forming of world within the medium of language, in manifold "linguistic plays" b) the formative process of the subject as a dialectic of extraneous influences and self-determination, aiming at becoming self and autonomous while being embedded in the given social context c) the production, circulation and distribution of goods and services in their structures, modes of operation and regularities as economic and technological style and as a specific way of life. A novel, rhizomatic founding of the theory and didactics of vocational education is the principal purpose of this work, i.e. to clarify the complex problems of vocational education theory on the horizon of acting, language and practical reason. Rhizoma, Greek "rootstock", here stands - epistemologically turned - for many entrances, exits and transitions, linkages, concatenations, transversal connections of reason. In ametaphorical sense, Rhizoma stands for liberty and experiment, eludes attempts at defining and deriving it in order to limit rhizomatic thinking and acting in anticipation. There is no obligatory semantic structure of the world or a predetermined system of representation, which has to be observed. This in turn gently enforces diversity (plurality), looking out for new dimensions, being mindful of what unity could still be. The consequence of the work project to the theory, didactics and practice of vocational education is to become evident through concatenations (linkages) with other disciplines (philosophy, economics, ecology, sociology, linguistics) described and laid out here. What matters in the future above all is the question which new socio-political, economic, ecological, technological, communicative and pedagogic challenges vocational education theory has to face and which general and specific functions can be derived from that. The question of the legitimacy and plausibility of leading ideas / examples arises, which can guarantee a responsible organization of the future when being realized in a discursive way. Three guidelines or grand perspectives (which in turn areinterwoven in a manifold way) are developed here: the idea of the languageplayer and the symbol player; the idea of the economic style and the necessary clarification of the understanding of technology; the model of the "Homo symbolicus oekologicus"

    Zur Nutzung des russischen Satellitensystems GLONASS für die Positionierung und Navigation

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    Satellite navigation systems have not only revolutionized navigation, but also geodetic positioning. By means of satellite range measurements, positioning accuracies became available that were previously unknown, especially for long baselines. This has long been documented for applications of GPS, the American Global Positioning System. Besides this, there is the Russian Global Navigation Satellite Sys-tem GLONASS. Comparable to GPS from the technical point of view, it is suffering under the economic decline of the Russian Federation, which prevents it from drawing the attention it deserves. Due to the similarities of GPS and GLONASS, both systems may also be used in combined ap-plications. However, since both systems are not entirely compatible to each other, first a number of inter-operability issues have to be solved. Besides receiver hardware issues, these are mainly the differ-ences in coordinate and time reference frames. For both issues, proposed solutions are provided. For the elimination of differences in coordinate reference frames, possible coordinate transformations are introduced, determined using both a conventional and an innovative approach. Another important topic in the usage of GLONASS for high-precision applications is the fact that GLONASS satellites are distinguished by slightly different carrier frequencies instead of different PRN codes. This results in complications, when applying double difference carrier phase measurements to position determination the way it is often done with GPS. To overcome these difficulties and make use of GLONASS double difference carrier phase measurements for positioning, a new mathematical model for double difference carrier phase observations has been developed. These solutions have been implemented in a GLONASS and combined GPS/GLONASS processing software package.Satelliten-Navigationssysteme haben nicht nur die Navigation, sondern auch die geodätische Positionsbestimmung revolutioniert. Mit Hilfe von Entfernungsmessungen zu Satelliten wurden vorher nicht gekannte Genauigkeiten in der Positionierung verfügbar. Für Anwendungen des amerikanischen GPS Global Positioning System ist dies schon lange dokumentiert. Daneben gibt es das russische Global Navigation Satellite System GLONASS. Vom technischen Standpunkt her vergleichbar zu GPS, leidet es unter dem wirtschaftlichen Niedergang der Russischen Föderation und erhält deswegen nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Aufgrund der Ähnlichkeiten zwischen GPS und GLONASS können beide System auch gemeinsam in kombinierten Anwendungen genutzt werden. Da beide System jedoch nicht vollständig zueinander kompatibel sind, müssen vorher noch einige Fragen der gemeinsamen Nutzung geklärt werden. Neben Fragen der Empfänger-Hardware sind dies hauptsächlich die Unterschiede in den Koordinaten- und Zeit-Bezugssystemen. Für beide Punkte wurden Lösungen vorgeschlagen. Um die Unterschiede in den Koordinaten-Bezugssystemen auszuräumen, werden mögliche Koordinatentransformationen vorgestellt. Diese wurden sowohl über einen konventionellen als auch mit einem innovativen Ansatz bestimmt. Ein anderer wichtiger Punkt in der Nutzung von GLONASS für hochpräzise Anwendungen ist die Tatsache, daß sich GLONASS-Satelliten durch die leicht unterschiedlichen Trägerfrequenzen ihrer Signale unterscheiden, und nicht durch unterschiedliche PRN-Codes. Dies bringt Komplikationen mit sich bei der Anwendung doppelt-differenzierter Trägerphasenmessungen, wie sie bei GPS häufig verwendet werden. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden und auch doppelt differenzierte GLONASS-Trägerphasenmessungen für die Positionsbestimmung verwenden zu können, wurde ein neues mathematisches Modell der Doppeldifferenz-Phasenbeobachtungen hergeleitet. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in einem Software-Paket zur Prozessierung von GLONASS und kombinierten GPS/GLONASS Beobachtungen implementiert

    Überwachung technischer Prozesse mit Zeitconstraintnetzen

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