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GIS-Based Assessment of the Compatibility of On-Street Parking in Street Spaces - Development of an Evaluation Approach and Application to the Case Study of Vienna
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der straßenräumlichen Verträglichkeit des ruhenden Verkehrs und deren Operationalisierung sowie Quantifizierung in einem eigens entwickelten Bewertungsansatz. Während bestehende Verträglichkeitsanalysen überwiegend den fließenden Verkehr in den Mittelpunkt stellen, bleibt die Wirkung des ruhenden Verkehrs bisher weitgehend unberücksichtigt. Dabei beeinträchtigt er maßgeblich die Nutzungsmöglichkeiten, die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger:innen, Radfahrer:innen, Personen, die sich im Straßenraum aufhalten, um zu spielen, sich auszuruhen, zu kommunizieren oder anderen Tätigkeiten nachzugehen, sowie das Umfeld. Verträglichkeit versteht sich in diesem Zusammenhang als Maß für die Belastbarkeit eines Straßenraumes durch den ruhenden Verkehr, in Abhängigkeit von den Ansprüchen der Betroffenen.Ausgehend von einer umfassenden Literaturrecherche zu bestehenden Verträglichkeitsanalysen sowie zu Einflussfaktoren und Wirkungen des ruhenden Verkehrs wird ein Bewertungsansatz konzipiert, welcher sich methodisch am Kompensatorischen Ansatz von Mörner et al. (1984) orientiert. Grundlegend ist dabei die Bestimmung eines verträglichen Anteils an Parkflächen an der Gesamtfläche eines Straßenabschnittes sowie dessen Korrektur durch sogenannte Kompensationsglieder, die wesentliche Einflussfaktoren des ruhenden Verkehrs abbilden. Zu den Kompensationsgliedern zählen die Bereiche Verkehrssicherheit, Trennwirkung, Flächenverteilung, Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, Klimatische Anpassungen und Beeinträchtigung des Stadtbilds. Diese werden über jeweils ein bis zwei Indikatoren und die zugehörigen Messgrößen operationalisiert. Am Fallbeispiel Wien erfolgt anschließend die Anwendung des Bewertungsansatzes als GIS-basierte Verträglichkeitsanalyse des Straßennetzes. Ziel ist vor allem die grundsätzliche Umsetzbarkeit des Bewertungsansatzes nachzuweisen. Die Ergebnisse werden in Form von Karten visualisiert und kurz interpretiert, wobei die Indikatoren sowie Gesamtauswertung grundsätzlich plausibel erscheinen. Eine Weiterentwicklung und Validierung, insbesondere hinsichtlich der einzelnen Messgrößen und Verträglichkeitsstufen, ist Gegenstand zukünftiger Forschung.This thesis examines the compatibility of stationary traffic in street spaces and develops an approach for its operationalization and quantification. Whereas existing compatibility assessments primarily focus on moving traffic, the effects of stationary traffic on the street space have so far received little attention. Yet parked vehicles significantly influence the usability, safety, and quality of stay for pedestrians, cyclists, and people who use the street space to play, rest, socialize, or engage in other activities, as well as the broader urban environment. In this context, compatibility is understood as the extent to which a street space can accommodate stationary traffic without compromising the needs of affected users and uses.Based on an extensive literature review of existing compatibility analyses and of the influencing factors and impacts of stationary traffic, an assessment approach is developed. Methodologically, it draws on the compensatory approach introduced by Mörner et al. (1984). The core element is determining a compatible share of parking areas relative to the total area of a street segment, which is then adjusted through a set of compensatory components capturing key factors influencing the effects of stationary traffic. These include traffic safety, barrier effects, distribution of space, use by pedestrians and cyclists, climatic adaptation, and visual blight. Each compensatory component is operationalized by one or two indicators and corresponding measures. Using Vienna as a case study, the approach is applied in a GIS-based compatibility assessment of the street network. The principal aim is to demonstrate the feasibility of the proposed method. The results are visualized through maps and briefly interpreted, with both the individual indicators and the overall assessment appearing fundamentally plausible. Further development and validation - particularly regarding the definition of measurement parameters and compatibility levels - are identified as tasks for future research
FEM Simulationen der Interaktion von progressiver Schichtschädigung und Delamination in Faserverbundlaminaten
In der Literatur ist ein quasistatischer Dreipunktbiegeversuch an einem kohlefaserverstärkten Laminatbalken durchgeführt worden, der in dieser Arbeit mit der Finite-Elemente-Methode simuliert wird. Zwei verschiedene Laminataufbauten, [0/0/0/0/90/90/90/90/0/0]s und [0/0/90/90/0/0/90/90/0/0]s, werden untersucht. Im Zuge der Modellierung wird der Ansatz gestapelter Schalen verfolgt. Dabei werden Schalenelemente, welche die Schichten darstellen, übereinander gestapelt, und mittels Kohäsivelementen mit endlicher Dicke, welche die Grenzflächen darstellen, verbunden. Für die Schichten wird das Hashin-Schädigungs-Konstitutivgesetz verwendet. Für die Grenzflächen wird ein Schädigungs-Konstitutivgesetz basierend auf einem linearen Spannungs-Separations-Gesetz verwendet. Beide erlauben die Modellierung von Schädigungsinitiierung und fortschreitender Schädigung in verschiedenen Versagensmodi. Zuerst werden Simulationen ohne fortschreitende Schädigung durchgeführt. Der Einfluss eines Eigenspannungszustands, welcher ein Ergebnis des nach dem Aushärten folgenden Abkühlprozesses ist, wird modelliert. Nachfolgende Simulationen zeigen, dass Hashin-Schädigungsbeginn früher auftritt, wenn die Eigenspannungen berücksichtigt werden. Als nächstes werden verschiedene nichtlineare Simulationen mit aktiviertem Schädigungsfortschritt entweder nur in den Schichten, oder nur in den Grenzflächen, durchgeführt. Die Ausbreitung der Schädigung wird diskutiert. Die Frage, ob eine Interaktion der zwei verschiedenen Schädigungsmechanismen vorhanden ist, soll beantwortet werden. Hierzu werden Simulationen mit gleichzeitiger Aktivierung beider Schädigungsmechanismen durchgeführt und mit den Experimenten verglichen. In den Simulationen zeigt sich eine eindeutige Interaktion der Schädigungsmechanismen, die jedoch anders als in den Experimenten ist.In the literature a quasi-static three point bending type experiment of a carbon fiber reinforced polymer beam has been conducted, which is simulated in this work with the finite element method. Two different laminate layup configurations are investigated, namely [0/0/0/0/90/90/90/90/0/0]s, and [0/0/90/90/0/0/90/90/0/0]s. For the model, the stacked shell approach is used. Shell elements are stacked on one another, modelling the plies, bonded by finite thickness cohesive zone elements (CZEs) in between, modelling the interfaces. The Hashin continuum damage mechanics constitutive law is used for the plies. A constitutive law based on a linear traction-separation response is used for the interfaces. Both allow to model damage initiation followed by progressive damage in various failure-modes. First, simulations without progressive damage are conducted. The influence of a residual stress state, which is a result of the cooling process after curing, is modelled. Subsequent simulations show that Hashin damage initiation occurs earlier when the residual stresses are considered. Next, separate nonlinear simulations with progressive damage only activated in the plies or only activated in the interfaces are run, and the evolution of damage is discussed. Finally, to answer the question if there is an interaction of the two different progressive damage mechanisms, simulations with both mechanisms activated are run and compared to the experiments. Damage mechanism interactions are clearly seen in the simulations, but the behaviour is different to the experiments
Hedonic Real Appraisal: Spatial Influences on Office Rents
In der Arbeit werden die multiple Regression und die geografisch gewichtete Regression (GWR) angewendet, um räumliche Muster sowie deren Zusammenhang zum Mietpreis des Wiener Büromarkt zu analysieren. Es wird untersucht, welche räumlichen Faktoren Einfluss auf die Büromiete haben. Des Weiteren geht sie der Frage nach, ob angekündigte oder sich im Bau befindlichen U-Bahn-Stationen eine Wirkung auf die Miete haben. Für die Analyse steht ein Datensatz mit Angebotsdaten zu Wiener Büroimmobilien zur Verfügung, welcher Informationen zu verschiedenen Gebäudeeigenschaften beinhaltet. Mittels Analysen im GIS (Geoinformationssystem) werden standortbezogene Merkmale ermittelt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen räumlichen Faktoren (z. B. Lage im 1. Bezirk oder in der Donau City, Nähe zur nächsten U-Bahn-Station) und den Büromietpreisen. Ebenfalls kann nachgewiesen werden, dass U-Bahn-Projekte bereits vor ihrer Inbetriebnahme einen Preisaufschlag bewirken. Die Schätzung der GWR zeigt zwar gewisse räumliche Muster, allerdings weisen die lokal geschätzten Koeffizienten teilweise nicht nachvollziehbare Vorzeichen auf.The thesis applies multiple regression and geographically weighted regression (GWR) to analyse spatial patterns and their relationship with rental prices of office space in Vienna. It examines which spatial factors affect office rental costs. Furthermore, it investigates whether the rent is influenced by announced or ongoing developments of the Viennese metro system. Data from office listings serves as the data basis, which consists of a variety of buildings-related characteristics. Location-related characteristics are developed based on geographic information system (GIS) analysis. The results demonstrate a positive relationship between spatial factors (e.g. location in the city centre or in the Donau City, distance to the next metro station) and rental prices. Additionally, the study reveals that metro developments are positively related with increases in office lease rates, even before starting operation. The GWR analysis reveals spatial patterns to some extent, the locally estimated coefficients predict implausible signs, though
Combined feedback stabilization and iterative pulse shaping for regenerative optical amplifiers
Regenerative amplifiers (RAs) are a common tool to generate high-intensity laser pulses by circulating them through an optical gain medium inside a cavity until the stored energy is depleted. This paper presents a control strategy that simultaneously suppresses dynamical instabilities while generating output pulses with a desired pulse shape. To enable model-based design, we derive a reduced nonlinear discrete-time model of the amplifier by combining spectral small-gain approximation with spatially averaged population dynamics in the gain medium. The resulting model captures both the dynamical and spectral behavior of the amplifier. Stabilization of a desired operating point is achieved through a linear–quadratic regulator (LQR) combined with an Extended Kalman Filter (EKF) for state estimation based on output energy measurements. This subordinate feedback scheme suppresses bifurcations and mitigates excitations induced by changes in the spectral pulse shape. On top of this control loop, we apply model-based iterative learning control (ILC) to asymptotically track desired output spectra. Projected ILC laws are used to adapt both the input filter and the provided pump-light intensity. The proposed method is validated in simulation on a distributed-parameter model calibrated to measurements of a Ho:YAG-based RA. Results demonstrate robust convergence to desired pulse shapes and highlights its feasibility for real-time implementation
Three-fold superstructured superlattice HfN/HfAlN thin films for improved damage tolerance
Achieving both high hardness and toughness in protective coatings is a formidable challenge. Here, we harness an original superlattice architecture that synergistically combines Koehler hardening with coherent interfaces to reduce the crack driving forces and enhance toughness, enabling coatings with improved damage tolerance. We engineer epitaxial HfN1.33/Hf0.76Al0.24N1.15 superlattices on MgO(0 0 1) substrates using low-energy, high-flux ion-assisted reactive magnetron sputtering. These superlattices, with bilayer periods ranging from 6 to 20 nm exhibit a unique three-fold superstructure, where each layer forms a three-dimensional checkerboard pattern. HfN1.33 forms a checkerboard period of 7.5 Å from self-organization of Hf-vacancies and N-interstitials, whereas Hf0.76Al0.24N1.15 forms a period of 12.5 Å due to spinodal decomposition. Mechanical testing reveals high hardness (∼36 GPa), matching that of Hf0.76Al0.24N1.15 and exceeding the softer HfN1.33 (∼27 GPa), reflecting interface-driven Koehler strengthening. Micropillar compression tests show distributed cracking along {1 1 0} 〈1 1 0〉 slip systems and faster mechanical recovery than Hf0.76Al0.24N1.15 for improved toughness, corroborated by cube-corner indentation fracture analysis, while not reaching the superb toughness and plasticity of HfN1.33. These results demonstrate that epitaxial HfN1.33/Hf0.76Al0.24N1.15 superlattices combine high hardness and strength with good toughness for an improved film damage tolerance
Integrated Safety and Security Knowledge Modeling
Das Ziel des Dissertationsvorhabens "Integrated Safety and Security Knowledge Modeling" ist die Identifizierung von Vorgehensweisen, um sichere System-Architekturen im industriellen Umfeld zu modellieren. Das resultierende Modell soll sowohl Anforderungen der Cyber-Sicherheit als auch der funktionalen Sicherheit erfüllen. Zu schützende Assets (z.B.: kritische Geräte, Operatoren bzw. Bediener, Produktionsanlagen) werden durch einen risikobasierten Ansatz identifiziert, da der Ausfall eines sicherheitskritischen Gerätes einen höheren Schaden, als der Ausfall eines E-Mail-Servers in der gesamten Architektur verursachen kann. Es werden Angriffsvektoren und Bedrohungen der Assets identifiziert, welche die Kommunikation zwischen Maschinen (Machine-to-Machine Communication) und die Integration von IT (Information Technology) mit OT (Operational Technology) berücksichtigt. IT und OT haben sich unterschiedlich entwickelt, wodurch Herausforderungen bei der Verschmelzung beider Gebiete entstehen. Die IT fokussiert sich auf Schutzziele hinsichtlich der Cyber-Security. Vertraulichkeit und Integrität werden priorisiert behandelt, da ein temporärer Ausfall eines Geräts oder Dienstes von einigen Minuten keinen erheblichen Schaden in einer typischen IT-Architektur verursacht. Im Gegensatz dazu kann in einer OT-Architektur der Verlust der Verfügbarkeit kritischen Schaden verursachen, welcher die funktionale Sicherheit beeinflusst. Ein schwaches IT- Sicherheitsniveau kann die funktionale Sicherheit beeinträchtigen, wie folgendes Beispiel verdeutlicht: Eine Maschine soll in einen sicheren Zustand wechseln, sobald ein Lichtgitter aktiviert wurde. Wegen schwacher oder fehlender IT-Sicherheitsmaßnahmen konnte das System manipuliert werden und die Daten des Lichtgitters können nicht mehr ausgewertet werden. Folglich wurde die funktionale Sicherheitsfunktion deaktiviert und die Maschine führt ihren Betrieb auch in einer gefährlichen Situation fort. Um die gewünschte sichere Architektur zu modellieren, werden klassische IT-Bedrohungsmodelle (z.B.: STRIDE, Attack Trees) und Bedrohungsmodelle, welche für die funktionale Sicherheit relevant sind, überarbeitet, adaptiert und kombiniert. Abhängig von den entdeckten Bedrohungen entsteht ein Bedrohungsmodell, welches das Gesamtrisiko abschätzt. Basierend auf den identifizierten Bedrohungen wird ein Katalog mit Schutzmaßnahmen erstellt, welcher das vorhandene Niveau der Cyber-Sicherheit und der funktionalen Sicherheit für OT-Systeme evaluiert. Es werden internationale Standards (zB.: IEC 62443, IEC 61508) verwendet, um das Architektur-Modell zu erstellen.The aim of the dissertation project "Integrated Safety and Security Knowledge Modeling" is to identify procedures for modeling safe system architectures in an industrial environment. The resulting model should meet both cyber security and functional safety requirements. Assets to be protected (e.g. critical devices, operators, production facilities) are identified using a risk-based approach, as the failure of a safety-critical device can cause greater damage than the failure of an e-mail server in the entire architecture. At- tack vectors and threats to assets are identified, considering the communication between machines (machine-to-machine communication) and the integration of IT (information technology) with OT (operational technology). IT and OT have developed differently, which creates challenges when merging the two areas. IT focuses on protection goals regarding cyber security. Confidentiality and integrity are prioritized, as a temporary failure of a device or service lasting a few minutes does not cause significant damage in a typical IT architecture. In contrast, in an OT architecture, the loss of availability can cause critical damage that affects functional safety. A weak IT security level can impair functional safety, as the following example illustrates: A machine is supposed to switch to a safe state as soon as a light curtain is activated. Due to weak or missing IT security measures, the system could be manipulated and the data from the light curtain can no longer be evaluated. Consequently, the functional safety function was deactivated, and the machine continues to operate even in a dangerous situation. To model the desired secure architecture, classic IT threat models (e.g., STRIDE, Attack Trees) and threat models that are relevant to functional security are revised, adapted, and combined. Depending on the threats detected, a threat model is created that estimates the overall risk. Based on the identified threats, a catalog of protective measures is created, which evaluates the existing level of cyber security and functional safety for OT systems. International standards (e.g. IEC 62443, IEC 61508) are used to create the architecture model
Ein Beitrag zur Entwicklung eines thermischen Energiespeichers
Während die Adaptation erneuerbarer Energiequellen eine tragende Strategie im Kampf gegen den Klimawandel ist, macht es die schwankende Erzeugung von Wind- und Solarkraft schwieriger, im Stromnetz die Balance zwischen Erzeugung und Verbrauch zu gewährleisten. Energiespeicher lösen dieses Problem, indem sie die notwendige Flexibilität im Energienetz zur Verfügung stellen und unterstützen damit die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Die Technische Universität Wien hat ein thermisches Energiespeichersystem entwickelt, genannt sandTES, welches Wirbelschichtwärmetauscher verwendet um thermische Energie in Partikeln zu speichern. Zwei Teilaspekte dieser Wirbelschichtwärmetauscher werden in dieser Arbeit betrachtet: wie thermische Energie an die und von den Partikeln übertragen wird, und wie diese sich durch die Wirbelschicht bewegen. Messungen des Wärmeüberganges und der Partikelbewegung in der Wirbelschicht wurden durchgeführt um mathematische Modelle mit Hilfe der Dimensionsanalyse zu erstellen. Diese Modelle sind dazu in der Lage, verschiedene Einflussfaktoren des Wärmeüberganges und der Partikelbewegung in der Wirbelschicht miteinander in Verbindung zu bringen und zu beschreiben, wie sich diese Einflussfaktoren auf die jeweiligen Prozesse auswirken und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Die Modelle ermöglichen eine genauere Analyse und Auslegung von Wirbelschichtwärmetauschern in sandTES Systemen.The transition of the energy system to renewable energy sources has been a focus in the fight against climate change. However, an increasing penetration of variable renewable energy sources such as wind and solar energy makes balancing supply and demand in the electrical grid more difficult. Energy storage therefore plays a key role in providing the necessary flexibility and supports the integration of renewable energy sources. TU Wien developed a thermal energy storage system called sandTES that uses particles as storage material and a fluidized bed heat exchanger to charge the particles with thermal energy and release it again later. This thesis investigated two aspects of fluidized bed heat exchangers in sandTES systems: how thermal energy is transferred to and from the particles and how the particles move through the fluidized bed. Experiments that measured heat transfer and particle movement in fluidized beds formed the basis for the development of mathematical models using dimensional analysis. These models are able to relate different influencing factors of heat transfer and particle movement in fluidized beds, how they interact with each other, and how they impact the respective process. The models thus enable better analysis and design of fluidized bed heat exchangers in sandTES systems
Angeleitete visuelle Analytik für die Entscheidungsfindung bei Unsicherheit
Visual Analytics (VA) has emerged from the need to optimize decision making by involving human reasoning in sense making. The development of VA has been facilitated by significant technological advances in modern computer graphics and data processing capabilities. Involving humans in the loop aims to address high-risk scenarios where artificial intelligence (AI) automated approaches are insufficient. One active area of research with VA is the development of methods that enable the user to make efficient and effective decisions under high uncertainty. Yet, the field of VA research has not fully understood how user attitude, namely trust and confidence, interplay in VA decision making under uncertainty. Properties of the user attitude play a crucial role in optimizing VA decision making, but they are challenging to externalize and evaluate. For instance, user confidence in their decision emerges as an important indicator of effectiveness when the correctness of the decision cannot be measured. In this dissertation, we explore the use of guidance techniques to address uncertainties in VA decision making, focusing on scenarios where the correctness of decisions cannot be definitively established. Throughout this work, we learned that a multidimensional guidance mechanism can address uncertainties more effectively when uncertainties are challenging to quantify and visualize, especially in the case of subjective uncertainty. However, evaluating the effectiveness of guidance approaches requires a more comprehensive analysis of the interplay between trust and confidence within the sense-making process. Using provenance networks and SNA metrics can provide a more reliable and comprehensive assessment of user confidence, indicating that such approaches can be employed to support co-adaptive guidance
Development of an assessment model for conversational agents in Hybrid Intelligence systems: Using the example of chatbots for problem solving in maintenance
Die zunehmende Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in industrielle Systeme hat zu neuen Ansätzen für die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine geführt, insbesondere in Bereichen, die Spezialwissen und komplizierte Entscheidungsprozesse erfordern (Zhang et al., 2021; Weng et al., 2020). Ein solcher Bereich ist die technische Instandhaltung, in der hybride Intelligenz (HI) - die Kombination aus menschlicher und künstlicher Intelligenz - das Potenzial hat, die Effizienz und die Problemlösungskapazität erheblich zu steigern (Dellermann et al., 2019). Trotz der wachsenden Relevanz von Konversationsagenten in solchen Kontexten gibt es kaum strukturierte Methoden zur Bewertung ihrer Eignung für HI-Systeme. Diese Arbeit nutzt die Design Science Research Methodology (Peffers et al., 2007), um ein multikriterielles Entscheidungsfindungsinstrument zu entwickeln, das bei der Bewertung und Auswahl von Chatbots für Problemlösungen in der Instandhaltung hilft. Zunächst legt diese Arbeit eine konzeptionelle Grundlage für hybride Intelligenz, indem sie Perspektiven aus Informatik, Psychologie und Mensch-KI-Interaktion integriert (Akata et al., 2020; Dellermann et al., 2019; Weng et al., 2020). Anschließend werden spezifische Anforderungen an konversationelle Agenten in HI-Umgebungen identifiziert, die aus einer umfangreichen Literaturrecherche abgeleitet und durch Experteninterviews validiert wurden. Zu den wichtigsten Kriterien gehören Erklärbarkeit, Kontextbewusstsein, Lernfähigkeit und kollaboratives Interaktionsdesign (Schuetz et al., 2022; Wu et al., 2022). Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wird das HI-ASSS-Modell (Hybrid Intelligence Assessment and Selection Support System) unter Verwendung des Analytic Hierarchy Process (Saaty, 1980) entwickelt. Das Modell ermöglicht eine systematische Bewertung von Chatbot-Systemen anhand mehrerer qualitativer und quantitativer Kriterien. In einer Fallstudie wird der auf ChatGPT-4 basierende Chatbot Maintenance Mate mit dem BERT-basierten Modell Rasa verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass Rasa eine bessere Domänenanpassung, Sicherheit und kontextuelle Integration bietet, während Maintenance Mate eine bessere natürliche Sprachverarbeitung und Argumentationsfähigkeit aufweist. Diese Ergebnisse zeigen den Nutzen des Modells für die strukturierte Technologiebewertung in hybriden Intelligenzkontexten. Die Arbeit trägt dazu bei, die Lücke zwischen theoretischen Konzepten und angewandter Entscheidungsfindung zu schließen, indem sie ein replizierbares und anpassbares Bewertungsmodell anbietet. Dieser Rahmen erleichtert transparente Technologieauswahlprozesse in der Instandhaltung und anderen Bereichen, die durch die Zusammenarbeit von Mensch und KI gekennzeichnet sind. Obwohl Einschränkungen wie eine eingeschränkte Expertenstichprobe und eine simulierte Bewertungsumgebung eingeräumt werden, bietet die Arbeit eine solide Grundlage für weitere empirische Validierung und Modellverbesserung. Zukünftige Forschungsarbeiten sollten sich auf die Anwendung von HI-ASSS in realen industriellen Umgebungen, die Integration mit bestehenden IT-Systemen (z.B. CMMS, ERP) und die Ausweitung auf andere Bereiche wie Qualitätssicherung oder Wissensmanagement konzentrieren.The growing integration of artificial intelligence (AI) into industrial systems has given rise to new approaches to human–machine collaboration, particularly in areas that demand specialist knowledge and intricate decision-making processes (Zhang et al., 2021; Weng et al., 2020). One such area is technical maintenance, where hybrid intelligence (HI) - the combination of human and artificial intelligence - has the potential to significantly enhance efficiency and problem-solving capabilities (Dellermann et al., 2019). Despite the growing relevance of conversational agents in such contexts, structured methods for evaluating their suitability in HI systems are scarce.This thesis uses the Design Science Research Methodology (Peffers et al., 2007) to create a multi-criteria decision-making tool to help evaluate and select chatbots for knowledge-intensive problem solving in maintenance. First, the study lays a conceptual foundation for hybrid intelligence by integrating perspectives from computer science, psychology and human–AI interaction (Akata et al., 2020; Dellermann et al., 2019; Weng et al., 2020). It then identifies specific requirements for conversational agents in HI settings, derived from an extensive literature review and validated through expert interviews. Key criteria include explainability, context awareness, learning capability and collaborative interaction design (Schuetz et al., 2022; Wu et al., 2022).Based on these findings, the HI-ASSS (Hybrid Intelligence Assessment and Selection Support System) model is developed using the Analytic Hierarchy Process (Saaty, 1980). The model enables systematic evaluation of chatbot systems across multiple qualitative and quantitative criteria. A case study has been developed to demonstrate HI-ASSS. In this case study, two chatbots are compared and assessed in context of a maintenance task. Maintenance Mate is a custom agent based on ChatGPT4. The other chatbot is a customized implementation based on the Rasa framework. The results demonstrate that Rasa provides superior domain adaptation, safety and contextual integration, whereas Maintenance Mate demonstrates superior natural language processing and reasoning capabilities. These results demonstrate the utility of the model for structured technology assessment in hybrid intelligence contexts.The thesis contributes to closing the gap between theoretical concepts and applied decision-making by offering a replicable and adaptable assessment model. This framework facilitates transparent technology selection processes in maintenance and other domains characterised by human–AI collaboration. While limitations such as a restricted expert sample and simulated evaluation environment are acknowledged, the work provides a strong foundation for further empirical validation and model enhancement. Future research should focus on applying HI-ASSS in real-world industrial environments, integrating it with existing IT systems (e.g., CMMS, ERP), and extending it to other domains such as quality assurance or knowledge management