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    Akustik im Städtebau – vom Potenzial für eine gesundheitsorientierte, nachhaltige Stadtentwicklung

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    Ein Großteil der stetig wachsenden Weltbevölkerung lebt aktuell in Städten, die vor multiplen Herausforderungen stehen. Neben den unumgänglichen Anpassungen, die der menschengemachte Klimawandel erfordert, wird der urbane Raum maßgeblich von vielfältigen und divergierenden Stressfaktoren geprägt. Diese multiplen Stressfaktoren wirken sich auf die physische und psychologische Gesundheit der Menschen aus. Dazu zählt im urbanen Raum besonders Umgebungslärm, welcher beispielsweise auf Verkehrsemissionen basiert und laut WHO (2018) zu erheblichen gesundheitlichen Risiken bei betroffenen Personen führt. „Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Lärmbelästigung, Schlafstörungen, kognitive Beeinträchtigung sowie Tinnitus und Gehörschäden“ (UBA 19: 5) sind beispielsweise für die gesundheitlichen Auswirkungen von Umgebungslärm anzuführen. Eine nachhaltige urbane Entwicklung welche das Sustainable Development Goal (SDG) 11 adressiert,beinhaltet den zentralen Baustein für eine resiliente Quartiersentwicklung bis hin zur Gebäudeebene (Reicher at al. 2022: 71-76). Dabei spielt besonders auch eine gesundheitsorientierte Entwicklung eine zentrale Rolle. Bisherige Forschung thematisiert vor allem den bauteilbezogenen „Lärmschutz“ beispielsweise bei Autobahnen, Gebäuden oder auch Innenräumen. Lärm tritt im urbanen Raum in Form von zahlreichen, unterschiedlichen Schallquellen auf. Herkömmliche und typische Bauweisen in Städten bedingen diese Lärmentwicklung mehr als diese zu reduzieren. Eine Adressierung gesamtheitlicher Schallreduzierung auf Stadtraum – beziehungsweise Quartiersebene ist dabei bisher wenig erforscht. Innovative Maßnahmen, wie beispielsweise der Einsatz von schallabsorbierenden Textilfassaden, könnten allerdings einen Beitrag zur Lärmreduzierung im urbanen Raum liefern. In diesem Beitrag werden Erkenntnisse aus einem Projekt zur Untersuchung von schallabsorbierenden Textilfassaden im urbanen Raum vorgestellt. Das Projekt wird in Kooperation dreier Institute der RWTH Aachen durchgeführt, die sich mit Textiltechnik, Akustik und Städtebau beschäftigen. Am Beispiel von Aachen wird die städtebauliche Integration der Textilfassaden im urbanen Raum untersucht. Zur Untersuchung werden verschiedene Methoden angewendet, die sich aus Material- und Eigenschaftsuntersuchungen, akustischen Simulationen und Auralisierungen sowie baulich-räumlicher Szenarienbildung der Textilfassaden zusammensetzen. In diesem Beitrag wird besonders die Perspektive des Städtebaus zur Lärmreduzierung in Stadträumen betrachtet, mit Textilfassaden als innovativen Beitrag für eine gesundheitsorientierte, nachhaltige Stadtentwicklung. Hierbei werden Erkenntnisse zur Verbesserung des „akustischen Wohlbefindens“ in Städten gewonnen

    Redefining Livability through 15 Minute Neighbourhoods – An Approach to Enhance Quality of Life through Sustainable Mobility

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    Rapid urbanization in India has strained infrastructure, mobility, and public spaces, reducing urban livability. By 2050, over 800 million people are expected to live in Indian cities (Bhagat, 2015), worsening these challenges due to poor planning, outdated design standards, and capacity constraints. Cities like Bengaluru, on their growth trajectory, face severe challenges such as congestion, flooding, inadequate pedestrian infrastructure due to urbanisation imapcting the every day experience of citizens. Traditional top-down master planning prioritizes large-scale infrastructure but often overlooks localized, people-centric needs. A decentralized, neighbourhood-focused approach is essential to create sustainable, inclusive communities where the residents move, eat, play, and feel included. Using Nallurahalli, a mixed use neighbourhood in Bengaluru as a case study, this research applies a mixed-methods approach, including infrastructure benchmarking, user perception surveys, and mobility audits, to assess quality of life at a neighbourhood level. Findings highlight critical gaps in pedestrian infrastructure, last-mile connectivity, and public space accessibility, reinforcing the need for localized, neighbourhood-scale solutions – a gap effectively addressed through the 15-minute neighbourhood model. This study highlights the potential of 15-minute neighbourhoods to enhance mobility, reduce private vehicle dependence, and promote environmental sustainability. It offers a replicable, bottom-up planning model tailored to Indian cities, providing actionable strategies for policymakers to implement 15-minute neighbourhoods

    Beyond The Blueprint: Revitalising Active Travel amid African Realities

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    In the face of escalating mobility challenges, active travel is a fundamental and sustainable mode of transport. However, despite its benefits, active travel is often overshadowed by the prioritization of motorized transportation creating continued car dependency.This approach creates environments that are not conducive to active travel. Notably, while Infrastructure is crucial for viable active travel, this paper argues that social realities in most African cities present additional, often overlooked challenges that hinder active travel adoption. Using a mixed method approach, including surveys and secondary data from literature and government reports, this paper investigates these linked dimensions, revealing that just developing infrastructure does not guarantee efficient travel and that the adoption of truly effective solutions is frequently impeded by a failure to address these broader issues. Additionally, policy reforms that regulate the transport planning process and provide incentives are equally important to increase active travel adoption.Ultimately, this study advocates for an integrated and holistic approach considering the broader context of active travel, which is crucial for the future of travel in African cities

    Konzeption einer Entscheidungshilfe für resiliente Wasserwirtschaft und effektive Klimaanpassung

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    Die Wasserwirtschaft wird durch den Klimawandel besonders herausgefordert, da Anzahl und Intensität von (Sturz-)Fluten und Dürren zunehmen. Die Bewältigung dieser Herausforderungen durch Klimaanpassung erfordert komplexe und interdisziplinäre Ansätze, die mit unsicheren Prognosen einhergehen. In den derzeitigen Planungsprozessen sind notwendige Betroffenheits- und Wirksamkeitsanalysen noch nicht vollständig etabliert. Entscheidungen werden häufig von externem Fachwissen geleitet, ohne dass eine individuelle Analyse erfolgt. Dies schränkt die Umsetzung von wirksamen Klimaanpassungsmaßnahmen und damit die Resilienz der Wasserwirtschaft im Hinblick auf Hochwasser und Dürren ein. Dieses Forschungsvorhaben befasst sich mit der Frage, wie Maßnahmen im Hinblick auf die Resilienz der Wasserwirtschaft und die Klimaanpassung gleichzeitig und niederschwellig ausgewählt werden können. Es wird untersucht, wie Kommunen mit diesen Herausforderungen umgehen, und welche Maßnahmen dazu beitragen, die Vulnerabilität für den Klimawandel zu verringern und die Resilienz der Wasserwirtschaft zu erhöhen. Um Kommunen bei der Verbesserung der Resilienz und der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen, wird eine Entscheidungshilfe vorgeschlagen, welche die betroffenheitsorientierte und standortgerechte Entscheidungsfindung fördert. Ein Pilotprojekt zur Umsetzung von Baumrigolen in der Stadt Koblenz (Rheinland-Pfalz, Deutschland) dient – mit einem Vergleich zu anderen Kommunen – als Erfahrungsgrundlage. Klimaanpassung und Klimaresilienz in der Wasserwirtschaft stellen, im Hinblick auf die sich schnell verändernden Bedingungen aufgrund der Komplexität und Unsicherheiten des Klimawandels, große Herausforderungen für Entscheidungsträger dar (IPCC, 2014). Bei der Bewertung möglicher Maßnahmen müssen nicht nur Kosten oder physikalische Kriterien wie Überschwemmungsgebiete berücksichtigt werden, sondern auch Kriterien der Verwundbarkeit, die sowohl wirtschaftliche als auch soziale Situationen der Betroffenen berücksichtigen. Solche interdisziplinären Kriterien werden in die vorgeschlagene Entscheidungshilfe integriert. Die Stadt Koblenz führt derzeit ein innovatives blau-grünes Infrastrukturprojekt durch. Durch die Installation von Baumrigolen und die Entsiegelung von Flächen soll die Widerstandsfähigkeit der Stadt hinsichtlich des Klimawandels verbessert werden, indem das städtische Mikroklima verbessert, Hitzestress reduziert und die Auswirkungen von Starkregen gemildert werden. Bei der Umsetzung sind verschiedene Herausforderungen zu bewältigen, z. B. interdisziplinäre Planungsprozesse, fehlende Bodendaten oder Platzmangel. Als Pilotprojekt beruhte die Auswahl der Maßnahmen (Baumrigolen, Entsiegelung von Flächen usw.) eher auf Expertenwissen als auf einer eingehenden Bewertung der Wirksamkeit und Eignung. Zu letzteren drei Aspekten werden Informationen während und nach der Umsetzung ergänzend gesammelt und bewertet. Anhand der gewonnenen Informationen aus Koblenz und anderen Städten werden geeignete Maßnahmen ausgewählt, die sowohl Resilienz in der Wasserwirtschaft als auch Klimaanpassung fördern (z. B. Baumrigolen). Die Analyse ist der Ausgangspunkt für einen integrierten Bewertungsrahmen. Mit diesem können die Kommunen künftige Entscheidungen und die praktische Umsetzung verbessern, um die Anfälligkeit für den Klimawandel zu verringern und die Widerstandsfähigkeit der Wasserwirtschaft zu verbessern

    Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der Öffentlichkeitsbeteiligung: Ein Modell zur Verbesserung der Partizipation in kommunalen Transformationsprojekten

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    Das Forschungsprojekt PART-COM zielt darauf ab, Bürgerinnen und Bürger aktiv in kommunale Transformations- und Innovationsvorhaben einzubinden, wofür durch nationale und internationale Expertinnen- und Experteninterviews neun Konfliktfelder und zehn Erfolgsfaktoren identifiziert wurden. Die Konfliktfelder wurden in einer Abwärtsspirale visualisiert, wobei sechs Hauptkonflikte (mangelhafte Repräsentativität, fehlender politischer Wille, mangelhafte Kommunikation, fehlende Transparenz, Wissensmangel und hohe Hürden) zu tieferliegenden Problemen wie Entfremdung, Scheinpartizipation und Gleichgültigkeit führen können. Die Erfolgsfaktoren, die teilweise durch eine Bürgerinnen- und Bürgerumfrage validiert wurden, betonen die Bedeutung vielfältiger Kommunikationsformate, einer starken Feedbackkultur, niederschwelliger Beteiligungsangebote sowie der Integration digitaler und analoger Kanäle für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsbeteiligung

    Die Identifikation klimaaktiver Grünflächen mit Hilfe künstlicher Intelligenz

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    Der menschengemachte Klimawandel führt zu einer Erhöhung der durchschnittlichen Lufttemperaturen. Dies hat insbesondere Auswirkungen auf die dicht besiedelten und versiegelten urbanen Räume durch eine Intensivierung des städtischen Wärmeinseleffektes. Ein wichtiges Instrument zur Anpassung an den Klimawandel und die damit einhergehenden Temperaturveränderungen ist die Entwicklung, Erhaltung und Etablierung innerstädtischer Grünflächen. Zur Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung der Grünflächen ist die Schaffung einer Grünflächenkartierung essenziell. Die Heterogenität und diffuse Verteilung von Grünflächen im räumlichen Kontext erschweren eine entsprechende Kartierung jedoch maßgeblich. Vorweg ist es notwendig, den Begriff der Grünflächen zu definieren. Anschließend kann bezugnehmend auf die Herausforderung einer vollständigen Kartierung aller Grünflächen vor Ort untersucht werden, inwiefern solche Flächen mithilfe des Einsatzes einer Künstlichen Intelligenz identifiziert, voneinander abgegrenzt und als lokal klimaaktiv bilanziert werden können. Die initiale Definition der Grünflächen findet aufgrund der heterogenen Ausstattung und Eigenart der Flächen vorerst auf allgemeiner Ebene statt. Hierfür werden verschiedene fachwissenschaftliche/rechtliche Abgrenzungen hinzugezogen. Sie können darauf aufbauend in Gras- bzw. Strauchflächen, Wasserflächen, große Strauchflächen und vegetationslose Bodenflächen sowie vorhandener Baumbestand klassifiziert werden. Die Analyse der definierten Grünflächen findet mithilfe eines vortrainierten Deep Learning Modells zur Identifikation der allgemeinen Landbedeckungen statt. Hierfür ist im Rahmen der Anwendung der Künstlichen Intelligenz die Nutzung/der Einsatz sehr hochaufgelöster Luftbilder Grundvoraussetzung für eine ausreichend gute Prognose der Lokalisation von Grünflächen und es sollte so eine Identifikation ebendieser Flächen möglich sein. Die Anwendung dieses vortrainierten Deep-Learning-Algorithmus kann eine Identifikation der grünen Flächen, basierend auf den allgemeinen Landbedeckungen, leisten. Die besten Werte werden hierbei für innerstädtische Lagen erreicht. Die außerhalb der baulichen Strukturen befindlichen Grünflächen werden jedoch aufgrund ihrer Eigenart oftmals falsch abgegrenzt und als Wasserflächen ausgewiesen, sodass durch das vortrainierte Modell eine Gesamtgenauigkeit von lediglich 46 % erreicht wird. Nach Beurteilung der Ergebnisse soll zur potenziellen Verbesserung des Modells ein Nachtrainieren des Deep Learning Algorithmus stattfinden. Das Nachtrainieren des vortrainierten Deep Learning Modells mittels „Transfer Learning“ führt zu einer allgemeinen Verbesserung der Gesamtgenauigkeit auf 78 %. Dabei besitzt das nachtrainierte Modell einen höheren Detailgrad bei der Beurteilung außerstädtischer Grünflächen – innerstädtische Grünflächen hingegen werden im Vergleich zum vortrainierten Modell schlechter identifiziert. Eine sich daran anschließende Kombination aus der Modellierung des vor- und des nachtrainierten Deep Learning Algorithmus führt schließlich zu einer Gesamtgenauigkeit von 86 %. Darauf aufbauend wird unter Zuhilfenahme der Kombinationsmodellierung die Klimaaktivität der Grünflächen bestimmt. Diese ist charakterisiert durch die potenzielle Kühlleistung der identifizierten Grünflächen mithilfe der Verschattungsanteile, der Bodenoberflächen sowie der absoluten Flächengröße. Hierbei sind die Grünflächen mit niedriger Klimaaktivität in den stark verdichteten und versiegelten innerstädtischen Lagen vorzufinden. Mit einer Zunahme an unversiegelter Fläche nimmt die absolute Flächengröße und damit einhergehend die Klimaaktivität von anfänglichen Kühlleistungen 3 K im unversiegelten Bereich außerhalb der Siedlungsräume zu, welche aufgrund der hohen Kühlkraft zudem auch eine Transferwirkung über die eigentliche Grünfläche hinaus besitzen

    Innovationen in die Praxis! Wie die österreichische Mobilitätslaborinitiative Innovationen fördert

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    Wichtige Mobilitätsinnovationen für die Mobilitätswende können nur im Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung entwickelt und erfolgreich in die Praxis eingeführt werden. Für die Zusammenarbeit dieser unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure braucht es eine vermittelnde Akteurin oder einen vermittelndern Akteur, der oder die nicht nur mit den örtlichen Mobilitätsgegebenheiten und aktuellen Bedarfslagen der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren vertraut ist, sondern zudem über innovative Methoden zur Begleitung von Innovationsprozessen verfügt. Genau solche Vermittler stellen in Österreich die Mobilitätslabore der Mobilitätslaborinitiative des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) dar. Die aktuell 11 Mobilitätslabore sind durch ihre Verortung und Vernetzung in urbanen und regionalen Gebieten in ganz Österreich ein wichtiger Treiber und Vermittler für Mobilitätsinnovationen. Während die Urbanen Mobilitätslabore (UML) auf jahrelange Erfahrung zurückblicken, starteten die Regionalen Mobilitätslabore (RML) 2023 mit dem Aufbau ihres Mobilitätslabors, um die spezifischen Herausforderungen ländlicher Mobilität mithilfe von Mobilitätsinnovationen anzugehen. Damit sich die räumlich und thematisch verschiedenen Mobilitätslabore gemeinsam austauschen und voneinander lernen können, unterstützt die AustriaTech im Rahmen eines Begleitprozesses die Mobilitätslaborinitiative mit verschiedenen Formaten. Die Präsentation bei der Konferenz und dieser Artikel sollen einen Überblick über die Angebote der Mobilitätslabore sowie über die Arbeitsweise der „Kooperations- und Austauschplattform der Mobilitätslabore Österreich“ geben

    Analysis of rSOC Systems to Support the Energy Supply of Modern Positive Energy Districts

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    This study evaluates the integration of reversible solid oxide cell (rSOC) systems within Positive Energy Districts (PEDs) to enhance energy self-sufficiency and optimize the use of renewable energy based on seasonal energy storaging. rSOC systems are dual-mode technologies capable of operating as both electrolyzers and fuel cells, enabling seasonal energy storage by converting surplus energy, in this case from photovoltaic (PV) systems, into hydrogen during the summer months and converting it back to electricity and heat during winter. The heat generated is of a high temperature, making it suitable for both heating and hot water preparation. For the investigation, an own simulation model was developed using Python-based tools, incorporating detailed component characteristics and operating models. The emphasis was shifted towards seasonal operation, as it became evident that there were no benefits to be gained from short-term storage in comparison to battery storages. For the saisonal operation, two operation models have been investigated: continuous operation (Scenario I) and predictive operation based on short-term forecasts (Scenario II). Results show that predictive operation reduces electricity grid dependency by aligning rSOC activity with PED energy demands and PV generation patterns. Parameter studies identified optimal configurations of rSOC power, battery capacity, and battery inverter dimensions to balance self-sufficiency and economic performance. While the system exhibits considerable technical potential, its economic integration represents a significant challenge, caused by high investment costs of rSOC systems and the comparatively low electrical efficiency for hydrogen production and subsequent reconversion into electricity. Consequently, it was not possible to identify an economically viable business model within the prevailing framework conditions, whether for Scenario I or Scenario II. Sensitive analyses taking into account the further development of the technology and the relevant framework contions however, shows, that rSOC has the potential to be an interesting option for use in PEDs in the future. The investigation was carried out as part of the Cell4Live project, focusing on technical and economic aspects of rSOC systems integrated in PEDs

    Enhancement of Minibus Taxis through Technological Innovations: A Case of Soweto, Johannesburg, South Africa

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    Minibus taxis are a prominent mode in the transport sector and serve as a backbone of public transport in South Africa. They are a transport of choice and more convenient, and they are the most easily accessible even if not preferred. They provide affordable and flexible mobility for South African commuters. However, the sector faces challenges such as safety concerns, inefficiencies, and a lack of formalized systems. The study aim to explore how technological innovations can enhance the efficiency, safety, and sustainability of minibus taxis and the spatial route network serviced by minibus taxi system in Soweto. It examines the impact of digital payment systems, GPS tracking, ride-hailing apps, and smart fleet management on improving service delivery and commuter experience.Through a qualitative case study approach, the research evaluates existing technological interventions and their effectiveness in modernizing the minibus taxi industry. Findings indicate that while digital innovations have the potential to streamline operations, barriers such as resistance to change, infrastructure limitations, and regulatory challenges hinder widespread adoption, and the minibus taxi system service many neighbourhood in Soweto.The study concludes by noting that there is a limitation of technological innovations deployed in the current operations of the minibus taxis in Soweto and there is a possibility of implementing technological innovations in transforming informal transport networks. Further, the study recommends to integrate smart solutions into Soweto’s minibus taxi sector to improve urban mobility in vaious aspects for this mode and the system as a whole

    Mobilfunkdaten-gestützte Analyse des Mobilitätsverhaltens infolge extremer Wettersituationen

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    Extreme Wetterbedingungen, wie starke Regen- oder Schneefälle, aber auch Hochwasserereignisse und einhergehende Überschwemmungen, können sowohl direkte als auch indirekte Auswirkungen auf das Verkehrsverhalten und die Mobilitätsmuster, sowie auch auf die Nutzung der Verkehrsinfrastruktur und des urbanen und ruralen Verkehrsangebotes haben. Die Auswirkungen von extremen Wetterbedingungen auf die Mobilität können sowohl kurzfristig und temporär während eines akuten Ereignisses beobachtet werden, aber auch langfristige Veränderungen in den Mobilitätsgewohnheiten durch nachhaltige Verhaltensanpassungen bewirken. Gerade im Zuge des akuten Auftretens eines extremen Unwetterereignisses steht die Sicherheit der Bevölkerung an erster Stelle. Damit ist ein Monitoring der stationären Aufenthaltsorte und auch der Bewegungsströme der Bevölkerung während dieser kritischen Zeiträume von zentraler Wichtigkeit, um zeitnah sicherheitsrelevante Maßnahmen im Verkehrsmanagement treffen zu können. Neben einer zeitnahen Vulnerabilitätsanalyse, spielt auch die gezielte Analyse der Infrastrukturresilienz eine wichtige Rolle. Zudem ermöglicht ein Monitoring des Mobilitätsverhaltens infolge extremer Wettersituationen auch eine datengetriebene Krisenkommunikation und ermöglicht die Ableitung von eventuell notwendigen Evakuierungsstrategien. Um die zu setzenden Maßnahmen im Extremfall mit einer ausreichend genauen Datengrundlage unterstützen zu können, bieten sich flächendeckend verfügbare Mobilfunkdaten an, die bereits regelmäßig für die strategische Verkehrsplanung genutzt werden. Diese Daten ermöglichen die Analyse der Aufenthaltsstandorte und Mobilitätsmuster der Bevölkerung in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung, siehe Dujardin et al. (2020). Die anonymisierten Handysignalisierungsdaten werden dabei durch die aktive und passive Nutzung des Mobilfunknetzes erhoben. Durch die Analyse der Mobilfunkdaten können die Bewegungsströme und Bevölkerungsdichten überwacht und bei extremen Wettersituationen entsprechende Maßnahmen zur Verkehrslenkung, wie beispielsweise Straßensperren und gezielte Umleitungen, angeordnet werden. Zudem ermöglicht die Mobilfunkdatenanalyse eine Überwachung der Evakuierungsbewegungen und kann die Effektivität der Sicherheitsmaßnahmen durch ex-post Analysen erhöhen. Behörden können überprüfen, wie Menschen auf Warnungen und Evakuierungsbefehle reagieren und ob Evakuierungen effizient, zeitgerecht und zielgerichtet durchgeführt werden. Mithilfe der Analysemethodik können zudem auch Muster der täglich stattfindenden Bewegungen untersucht und die Änderungen und Anomalien bei extremen Wettersituationen durch den Vergleich mit historischen Daten in Normalwetterlagen analysiert werden, um frühzeitig Anzeichen von Überlastungsanzeichen der Infrastruktur zu erkennen. Der Beitrag behandelt die Entwicklung einer mobilfunkbasierten Near-Real-Time-Anwendung und analysiert die Bewegungsströme und Bevölkerungsdichten an neuralgischen Standorten im Zuge der Hochwasserereignisse in Österreich im September 2024. Near-Real-Time ermöglicht es, das Personenaufkommen an spezifischen Standorten kritischer Infrastrukturelemente (Brücken, Staudämme, etc.) mit nur wenigen Minuten Verzögerung zu analysieren. Fast in Echtzeit kann damit beantwortet werden, wie viele Personen sich an einem kritischen Standort aufhalten und es können sicherheitsrelevante Maßnahmen getroffen werden. Die entwickelten Mobilfunkdaten-gestützten Analysen setzen damit einen Meilenstein bei der Etablierung einer dynamischen Expositionsanalyse und bieten wertvolle Einblicke in die Auswirkungen von Wettereignissen, indem sie Bewegungsmuster und Aufenthaltsorte in Echtzeit analysierbar machen. Darauf aufbauend lassen sich entsprechende Vulnerabilitäts- und Expositionskarten der bewegenden und stationären Bevölkerungsdichten im Sinne einer Risikokartierung dynamisch und ohne lange Latenzzeiten aufbereiten. Die Analysen können somit wichtige Informationen liefern, um Städte besser auf extreme Wetterereignisse vorzubereiten, den Verkehr zu optimieren und die öffentliche Sicherheit zu erhöhen

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