University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

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    Bürgermeisterkandidatenmangels

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    Zahlreiche Gemeinden verzeichnen einen Mangel an Kandidat:innen für das Bürgermeister:innenamt. Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit ist herauszufinden, wie sich einerseits der Kandidat:innenmangel in Österreich quantitativ gestaltet und andererseits, welche Faktoren die Bereitschaft, für das Bürgermeister:innenamt zu kandidieren, beeinflussen. Mittels kartographischer Auswertung der Kandidat:innenzahlen wird ersichtlich, dass 27 % aller Gemeinden Kandidat:innenmangelaufweisen, wobei Gemeinden in den westlichen Bundesländern Österreichs häufiger betroffen sind als in den östlichen Bundesländern. Im Zuge eines Online-Fragebogens wurde erhoben, welche Faktoren die Bereitschaft für eine Kandidatur beeinflussen. Die Ergebnisse der Hypothesentests zeigen, dass die vorherrschenden pensionsrechtlichen Regelungen die Kandidaturbereitschaft hemmen und Frauen seltener Kandidaturbereitschaft aufweisen als Männer. Hingegen unterstützen Anfragen von lokalen Akteur:innen, Funktionen in lokalen Organisationen sowie fachspezifische Schulung die Bereitschaft zu kandidieren.Numerous municipalities report a shortage of candidates for the office of mayor. The aim of this research is to find out what the shortage of candidates in Austria displays in quantitative terms and which factors influence the willingness to run for the office of mayor. By means of a cartographic evaluation of the number of candidates, this thesis makes visible that 27% of all municipalities have a shortage of candidates. Thereby municipalities in the Western provinces of Austria are affected more frequently than in the Eastern provinces. Applying a questionnaire shared with the municipalities gave the required input to confirm the main factors which influence the willingness to stand as a candidate. Amongst others, the results of the hypothesis tests show that the prevailingpension regulations inhibit the willingness to stand for election and that women are less likely to stand for election than men. At the same time requests from local actors, functions in local organisations and specialised training support the willingness to run for office.verfasst von Stella HlawnaMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    MEROS dust quality of different plants and its potential further uses

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    Sintern ist ein thermisches Agglomerationsverfahren als Vorstufe für die Hochöfen. Während des Sinterprozesses entstehen große Mengen an giftigen Stäuben und Gasemissionen, die durch Reinigungsverfahren wie in MEROS-Anlagen (Maximized Emission Reduction Of Sintering) entfernt werden müssen. Ziel dieser Arbeit waren die Charakterisierung und der Vergleich von Stäuben aus MEROS-Systemen zweier Sinteranlagen und unterschiedlicher Chargen.Zur Charakterisierung der unbehandelten Stäube wurden einige Schwermetalle analysiert. Die wasserlöslichen Anteile der Stäube wurden bestimmt und in der Wasserphase die gelösten Schwermetalle, einige Ionen, der gelöste organische Kohlenstoff (DOC) sowie der Gesamtstickstoff (T-N) analysiert. Die gemessenen gelösten Parameter wurden mit den Emissionsstandards verschiedener Länder verglichen und sollen die Grundlage für die Entwicklung notwendiger Behandlungsmethoden des Abwassers liefern. Als weitere Forschungsthemen wurden die Bewertung der möglichen Deponierung der Stäube und die Wiederverwendung im Primärsinterprozess ausgewählt.Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede zwischen den analysierten Parametern der MEROS-Stäube der beiden Sinteranlagen sowie innerhalb der Chargen. Die Stäube enthalten hohe Salzmengen, wodurch 84–94 % der Gesamtmasse wasserlöslich sind und die Mehrheit der ermittelten Parameter im produzierten Abwasser die Emissionsnormen verschiedener Länder übersteigen. Daher ist eine Behandlung der Abwässer zur Erfüllung der Grenzwerte erforderlich und die Verfahren müssen an die Staubzusammensetzung angepasst werden. Aufgrund der hohen Salzmengen ist eine direkte Wiederverwendung in der Sinteranlagen nicht möglich. Deponierung ist derzeit die Hauptlösung zum Umgang mit solchen Stäuben, mit dem Nebeneffekt, dass einige bioakkumulierbare Schwermetalle und die löslichen Salze möglicherweise eine Umweltgefährdung verursachen können.Sintering is a thermal agglomeration process as preliminary stage for the blast furnaces. During the sintering process high amounts of toxic dusts and gaseous emissions are produced and have to be removed by gas cleaning processes like the MEROS systems (Maximized Emission Reduction of Sintering). The objective of this thesis was to characterize and compare the dusts from the MEROS systems of two sintering plants and different charges.For the characterization of the the untreated dusts some heavy metals were analyzed. The water soluble proportions of the dusts were determined and in the waterphase the dissolved heavy metals, some ions, the dissolved organic carbon (DOC) as well as the total nitrogen (T-N) were analyzed. The measured parameters in the waterphase were compared to the emission standards from various countries and should provide the basis for the development of necessary treatment methods of the waste water. As additional research topics the evaluation of depositing the dusts in landfills and the reuse of the dusts in the primary sintering process were selected.The results showed significant differences among the analyzed parameters of the MEROS dusts between the two sintering plants as well as within the charges. The dusts contain high amounts of salts, indicating that 84–94 % of the total mass are soluble in water and the majority of the determined parameters in the produced waste water exceeded the emission standards from various countries. As a result, treatments of the waste water are necessary to fulfill the restricted values and the methods have to be adjusted to the dust compositions. Due to the high salt amounts a direct reuse in the sintering plants is not possible. Depositing is the current main solution for managing such dusts, with the side effect that some bioaccumulative heavy metals and the soluble salts can possibly cause environmental risk.submitted by Claudia HledikMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    Feeding behaviour of lactating sows: Influence of time of day, temperature and day of lactation on the ad libitum feed supply

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    Die adäquate Fütterung laktierender Sauen wird von vielen Faktoren beeinflusst und ist ein entscheidender Faktor für die Leistung der Tiere und der Ferkel. Das Verständnis des Fressverhaltens von Sauen kann helfen, Fütterungsstrategien zu verbessern. Gegenstand dieser Masterarbeit war das Fressverhalten laktierender Sauen (n = 37, Landrasse x Edelschwein) und der Einfluss der Temperatur, des Laktationstages und der Tageszeit auf die stündlich abgerufenen Futtermengen. Die Daten wurden über ein neuartiges ad libitum Fütterungssystem erhoben, das automatisch exakte Fütterungsprotokolle erstellt, diese wurden mit täglichen Aufzeichnungen der Temperatur und individuellen Tierdaten kombiniert. Die Datenerhebung fand von Juli bis November 2019 in einem Sauenbetrieb statt. Die Kastenstände wurden am vierten Tag nach dem Abferkeln geöffnet. Deskriptive und analytische Auswertung der Daten mit SAS ergab einen signifikanten Einfluss von Temperatur (<.0001), Laktationstag (<.0001) und Tageszeit (<0001). Es wurde eine bimodale Verteilung der Futteraufnahme beobachtet, diese konzentrierte sich auf zwei Spitzen, den Morgen gegen 8 Uhr und den Nachmittag gegen 15 Uhr. Es konnte ein unstetiger Anstieg der verbrauchten Futtermengen über 24 beobachtete Laktationstage festgestellt werden. Es gab jedoch einen deutlichen Unterschied zwischen Jungsauen und Sauen ab der dritten Parität. Der Übergang im Fressverhalten war bei Sauen der ersten und zweiten Parität gut zu erkennen. Jungsauen begannen mit der geringsten Futtermenge, hatten aber am Ende der Laktation den höchsten Futterabruf. Es wurde bestätigt, dass die Temperatur ein wichtiger Faktor ist, der das Verhalten der Tiere und die Futtermenge beeinflusst. Steigende Temperaturen hatten eine negative Auswirkung auf die Futtermenge. Daher können die Tageszeit und die damit verbundenen Temperaturen als wichtige Faktoren angesehen werden, die bei der Anpassung der Fütterungsstrategien für laktierende Sauen zu berücksichtigen sind.Adequate feeding of lactating sows is influenced by many factors and is a decisive factor for the further performance of the animals and their piglets. Understanding the feeding behaviour of sows can help to improve feeding strategies. The subject of this Master thesis was feeding behaviour of lactating sows (n = 37, Landrace x Yorkshire) and the influence of the temperature, lactation day and time of day on the amount of feed retrieved by the sows per hour. The data were collected via a novel ad libitum feeding system that automatically generates exact feeding protocols combined with daily recordings of room temperature and individual animal data. The data collection took place from July to November 2019 at a sow farm, where the crates were opened on the fourth day after farrowing. Both, descriptive and analytical evaluation of the data using SAS revealed a significant influence of temperature (<.0001), day of lactation (<.0001) and time of day (<0001). A bimodal distribution of feed output was observed, which was mainly concentrated in the morning around 8am and reached the second peak in the afternoon around 3pm. An fluctuating increase over the lactation in used feed quantities over the course of the 24 observed lactation days could be determined. However, there was a clear difference between gilts and sows from parity three or more. The transition in feeding behaviour was well illustrated by sows from parity one and two. Gilts started with the lowest feed amount but ended with the highest feed supply at the end of lactation. The temperature was confirmed as an important factor influencing animal behaviour and feed output. Rising temperatures had a negative impact on the feed output. Therefore, the time of day and the associated temperatures can be considered as important factors to be considered, when adapting feeding strategies for lactating sows.submitted by Sören Emanuel PanuschMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    Characterization and visualization of lignocellulolytic enzymes

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    Lignozellulose-Biomasse ist die weltweit am häufigsten vorkommende erneuerbare Kohlenstoffquelle, und ihre effektive Nutzung wird entscheidend sein, um die Energieabhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu überwinden. Daher müssen Methoden entwickelt werden, um die heterogene Struktur von Lignocellulose in einfache Moleküle zu fraktionieren und sie zu Produkten mit Mehrwert aufzuwerten. Fadenpilze haben nicht-enzymatische und enzymatische Strategien entwickelt, um Lignocellulose in Metaboliten zu zerlegen. Die Charakterisierung von extrazellulären Enzymen aus Pilzen ist notwendig, um ihre physiologische Rolle und ihren Nutzen bei ihrer Anwendung in Depolymerisationsprozessen zu bewerten. Eine zuvor nicht charakterisierte Endoglucanase aus der Braunfäule Fomitopsis pinicola, die zur GH45 CAZy-Familie gehört, wurde parallel zu ihrem Gegenstück aus der Weißfäule Phanerochaete chrysosporium heterolog exprimiert und gereinigt. Ihre parallele Charakterisierung ergab eine hohe strukturelle und biochemische Ähnlichkeit, obwohl sie von Pilzen mit unterschiedlichen Lebensweisen stammen. Im zweiten Teil wurden konfokale Mikroskopie und zwei fluoreszierende Markierungsstrategien angewendet, um zu verstehen, wie extrazelluläre Oxidoreduktasen von P. chrysosporium interagieren und an feste lignozellulosehaltige Substrate binden. Die erste basiert auf der direkten Markierung über einen Maleimid-Linker an einen oberflächenexponierten Cysteinrest, der in Varianten konstruiert wurde. Die zweite basiert auf markierten polyklonalen Kaninchen-Antikörpern, die spezifisch gegen die ausgewählten Enzyme erzeugt wurden. Beide Nachweisstrategien waren zur Visualisierung der Enzymbindung geeignet und identifizierten die innerste Zellwandschicht als bevorzugten Bindungsbereich. Das Verständnis der vielfältigen und komplexen Wechselwirkungen von Pilzenzymen auf Lignocellulose ist der Schlüssel zur Gestaltung effizienter Fraktionierungs- und Depolymerisationsprozesse für zukünftige Bioraffinerien.Lignocellulosic biomass is the world's most abundant renewable carbon source, and its effective usage will be critical in overcoming the energy reliance on fossil raw materials. Therefore, methodologies for fractionating lignocellulose heterogeneous structure into simple molecules and upgrading them into value-added products must be developed. Filamentous fungi have evolved non-enzymatic and enzymatic strategies to break lignocellulose down into metabolites. The characterization of fungal extracellular enzymes is necessary to evaluate their physiological role and benefits in applying them in depolymerization processes. A previously uncharacterized endoglucanase from the brown rot Fomitopsis pinicola belonging to the GH45 CAZy family was heterologously expressed and purified in parallel with its counterpart from the white rot Phanerochaete chrysosporium. Their parallel characterization revealed a high structural and biochemical similarity despite being from fungi with different lifestyles. In the second part, confocal microscopy and two fluorescent tagging strategies were applied to understand how extracellular oxidoreductases from P. chrysosporium interact and bind to solid lignocellulosic substrates. The first is based on the direct tagging via a maleimide linker to a surface-exposed cysteine residue engineered into variants. The second is based on tagged rabbit polyclonal antibodies specifically generated against the selected enzymes. Both detection strategies were suitable for visualizing enzyme binding and identified the innermost cell wall layer as the preferred binding area. Understanding the manifold and complex interactions of fungal enzymes on lignocellulose is the key to designing efficient fractionation and depolymerization processes for future biorefineries.submitted by Neus Gacias AmengualDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    Methoden zur Reduktion von Pflanzenschutzmitteln im Weinbau im Sinne des Umweltschutzes und des Volksbegehrens "Rettet die Biene"

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    Abnehmende Biodiversität und der Klimawandel sind allgegenwärtige Herausforderungen für Politik und Gesellschaft. Das Volksbegehren „Rettet die Biene“ war in Baden-Württemberg dazu ins Leben gerufen worden, um eine nachhaltige und umweltschützende Landwirtschaft zu generieren und die Artenvielfalt zu erhalten. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit alternativen Maßnahmen im Weinbau, um chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel zu reduzieren. Mithilfe einer Online-Umfrage und telefonischen Interviews wurden Rebschutzberater*innen aus ganz Deutschland zu möglichen alternativen Maßnahmen, Förderprogrammen, Prognosemodellen und dem biologischen Weinbau als Möglichkeiten zur Einsparung von Pflanzenschutzmitteln befragt. Aus den Umfragen hat sich ergeben, dass alternative Maßnahmen wie z.B. Laubwandpflegemaßnahmen von den Winzer*innen schon größtenteils genutzt werden. Förderprogramme wären oftmals durch ein hohes Maß an Bürokratie gerade für kleine Nebenerwerbswinzer*innen nicht leicht zugänglich. Prognosemodelle würden monatlich von den Winzer*innen genutzt, hätten aber Schwachstellen in der Genauigkeit der Aussagen. Der biologische Weinbau zur Reduktion von Pflanzenschutzmitteln, sei gerade in Jahren mit ungünstiger Wetterlage durch viele Überfahrten und begrenzte Mittelauswahl und daraus resultierende Ertragsausfälle nicht zu empfehlen. Pilzwiderstandfähige Rebsorten seien im biologischen, sowie im integrierten Weinbau eine gute Möglichkeit Pflanzenschutzmittel einzusparen. Diese noch recht unbekannten Rebsorten müssten allerdings mehr Bekanntheit erlangen, um die Akzeptanz der Kund*innen zu gewinnen.Decreasing biodiversity and climate change are current challenges for politics and society. The desire of people "Rescue the Bee" was introduced in Baden Württemberg to generate a sustained and enviromentally friendly agriculture and protect the biodiversity. This masterthesis gives an overview of alternative viticulturals practices, to reduce chemical-synthetical pesticides. With an online survey and interviews by telephone, crop protection counselors from Germany were asked to give advice about possible alternative methods, support programmes, forecast models and eco-viticulture as possiblites to reduce pesticides. The surveys have shown that alternative methods like canopy management were allready used by the majority of the winegrowers. Support programmes would be followed by a lot of bureaucracy and would not be accessible for small sidejob winegrowers. Forecast models would be used mothly by the winegrows but had flaws with the accuracy of evidence. The eco-viticulure in order to reduce pesticides could not be recommended in years with difficult weather conditions because of the restricted range of pesticides and the high amount of necessary vehicle crossings and could lead to crop loss in the worst case. Fungi-resistant varieties could be a good solution in the traditional and also eco-viticulture in order to reduce pesticides. These not as known varieties would have to get more public awareness to win the aceptance of customers.verfasst von Elisabeth WartenbergMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Masterarbeit Hochschule Geisenheim University 202

    Life cycle assessment of forest operations - a comparison of Austria and New Zealand

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    Holz wird allgemein als ein umweltfreundliches Material gesehen, obwohl die Holzernte, der Transport und die Verarbeitung, Emissionen verursachen. Diese Emissionen müssen gemessen werden. Diese Ökobilanzierung schätzt die Umweltauswirkungen von Holzproduktion in Österreich und Neuseeland ab, anhand von sechs Szenarien. Die wichtigsten kommerziellen Baumarten, Fichte für Österreich und Radiata Kiefer für Neuseeland, wurden für die Ökobilanz ausgewählt. Verschiedene Ansätze von Waldbewirtschaftung werden verglichen, sowie Forstwirtschaft in flachem und in steilem Gelände, und zwei Verjüngungsformen: Kahlschlag und Saumschlag. Das System beginnt mit der Produktion von Jungpflanzen, beinhaltet die Pflanzung, Durchforstungen, Holzernte, Baumaufarbeitung und Holztransport zu einem Sägewerk, Industrieholzwerk, oder zu einem Heizwerk. Die funktionelle Einheit wurde als 1 m3 frisches Holz festgelegt. Das Treibhauspotential (GWP) wurde abgeschätzt zwischen 10 kg CO2-Äquivalente/m3 und 26 kg CO2-Äquivalente/m3, das terrestrische- und Süßwasserversauerungspotential (FTAP) war durchschnittlich 0.08 kg SO2-Äquivalente/m3, das terrestrische Eutrophierungspotential (TEP) 0.24 kg PO4-Äquivalente/m3 und das photochemische Ozonbildungspotential (POFP) 0.15 kg NMVOC-Äquivalente/m3. Die Szenarien mit dem geringsten Umweltauswirkungen waren im flachen Gelände in Österreich, und die höchsten Emissionen wurden im steilen Gelände mit Seilmaschinen verursacht. Die Waldbewirtschaftung in Neuseeland hatte in beiden Geländen ähnliche Auswirkungen wie im steilen Gelände in Österreich. Die ausschlaggebenden Faktoren, die im Rahmen dieser Arbeit identifiziert wurden für die Umweltwirkung von Forstwirtschaft, sind Transportdistanzen und die Holzernte. Der Vergleich von zwei Ländern auf verschiedenen Hemisphären mit verschiedenen Herangehensweisen zu Waldbewirtschaftung, sowie der Vergleich von unterschiedlichem Gelände, und Verjüngungsmethoden, wurde bis jetzt noch nicht durchgeführt.Wood is often considered an environmentally friendly material. However, harvesting, wood transport and processing cause emissions that need to be measured. This life cycle assessment (LCA) determines the environmental impacts of wood production in Austria and in New Zealand with six case studies. The most common commercial tree species, Norway spruce for Austria and Radiata pine for New Zealand were chosen for the assessment. Different approaches of forest management are compared, as well as forest operations in flat and in steep terrain, and two different harvesting schemes: patch-cut and clearcutting. The assessed system starts at the production of seedlings, considers stand establishment and planting, thinning operations, harvesting, processing, and loading, transport of wood, and ends at the gate of a sawmill, pulpmill or energy plant. The functional unit is 1 m3 of fresh wood. The overall global warming potential (GWP) was found to be between 10 kg CO2-equivalents/m3 and 26 kg CO2-equivalents/m3, the freshwater and terrestrial acidification potential (FTAP) was on average 0.08 kg SO2-equivalents/m3, the terrestrial eutrophication potential (TEP) 0.24 kg PO4-equivalents/m3 and the photochemical oxidant formation potential (POFP) 0.15 kg NMVOC/m3. It was found that the wheel-based system in Austria had the smallest, and cable-based harvesting had the highest impact in all categories. In New Zealand, harvesting in both terrains had similar impacts to timber harvesting in steep terrain in Austria. The most crucial factors for the difference between the scenarios and the impact in general are transport distances and final harvest. The comparison of two countries on different hemispheres with different approaches to forestry has never been done before, neither has a consideration of forest operations in different terrain, with different harvesting schemes been conducted before.submitted by Leona WoitschMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Masterarbeit Lincoln University, New Zealand 202

    Numerische Simulation des Temperatureinflusses auf Trinkwasserleitungen

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    Die Qualität des Trinkwassers, insbesondere in Hinblick auf mikrobielles Wachstum, wird unter anderem durch die Wassertemperatur in Trinkwasserleitungen beeinflusst. Diese hängt maßgeblich von der umgebenden Bodentemperatur ab und unterliegt somit natürlichen Einflüssen wie der Sonneneinstrahlung sowie anthropogenen Einflüssen wie im Untergrund verbauten Wärmequellen, beispielsweise Fernwärmeleitungen, U-Bahn-Schächten und Tiefgaragen. In dieser Arbeit soll der Einfluss von Fernwärmeleitungen sowie unterschiedlicher Trinkwasserleitungsmaterialien auf die Temperaturentwicklung in Trinkwasserleitungen untersucht werden. Dazu wurde ein dreidimensionales numerisches Modell auf Basis der Software OpenFOAM erstellt und stationäre wie instationäre Berechnungen durchgeführt. Die Berechnungsszenarien umfassen den Einfluss des Horizontalabstandes zwischen Trinkwasser- und Fernwärmeleitung sowie den Einfluss unterschiedlicher Trinkwasserleitungsmaterialien (PE, PVC, Gusseisen) auf die Temperaturentwicklung. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Verdopplung des Horizontalabstandes von 0,5 m auf 1,0 m zu einer deutlich reduzierten Temperaturzunahme führte. Hinsichtlich des Trinkwasserleitungsmaterials ergaben Materialien mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit eine erhöhte Wassertemperaturzunahme. Insgesamt übte die Sonneneinstrahlung über den Bodenkörper den größten Einfluss auf die Temperaturentwicklung in Trinkwasserleitungen aus, gefolgt von der Fernwärmeleitung. Der Einfluss des Trinkwasserleitungsmaterial ist im Vergleich zur Fernwärmeleitung geringer einzuschätzen.The quality of drinking water, especially regarding to microbial growth, is influenced, among other things, by the water temperature in drinking water pipelines. This is related to the surrounding ground temperature and is therefore subject to natural influences such as solar radiation and anthropogenic influences such as heat sources installed underground. In this work, the influence of district heating pipes and different drinking water pipe materials on the temperature development in drinking water pipes is to be examined. For this purpose, a three-dimensional numerical model based on the OpenFOAM software was created and steady-state and transient calculations were carried out. The results were analyzed regarding to the influence of the horizontal distance between drinking water and district heating pipes as well as different drinking water pipe materials (PE, PVC, cast iron) on the temperature development. Doubling the distance led to a significantly reduced temperature increase. Regarding the drinking water pipe material, high thermal conductivity resulted in greater water temperature increase. Overall, the solar radiation exerted the greatest influence on the temperature development in drinking water pipes via the bulk soil, followed by the district heating pipe. The influence of the drinking water pipe material is estimated to be less compared to the district heating pipe.verfasst von Johann Philip Constantin SanderMasterarbeit Universität für Bodenkulturt Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    Nachhaltig funktionierende troggebundene Vertikalbegrünung

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    Durch den Klimawandel bedarf es nachhaltiger Lösungen auf städtebaulicher Ebene. Troggebundene Vertikalbegrünungen können dazu beitragen, Fassaden zu begrünen und alle Vorteile einer pflegeextensiven Begrünung mit Kletterpflanzen zu nutzen. In Regelwerken liegt der Fokus auf boden- und wandgebundenen Systemen. Hinweise zu Pflegemaßnahmen beziehen sich meist auf fachkundige Firmen. Es bedarf daher konkreter Empfehlungen für dieses Begrünungssystem. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen zu den Systemkomponenten von straßenseitig aufgebauten, troggebundenen Vertikalbegrünungen und wie diese für eine langlebige Begrünung aufgebaut, betrieben und gepflegt werden müssen. Nach eingehender Literaturrecherche in gängigen Regelwerken zu den Bereichen Pflanztrog, Substrat, Kletterhilfe, Kletterpflanzen und Pflege wurden diese Systemkomponenten im Feldversuch anhand des BeRTA-Moduls von Nov. 2019 bis Okt. 2020 im Bezirk Favoriten in Wien untersucht. Hier zeigten die untersuchten Pflanzenarten Parthenocissus tricuspidata 'Veitschii', Lonicera x tellmanniana und Wisteria floribunda eine gute Entwicklung. Selbstklimmer eigneten sich am besten für einen flächigen Bewuchs. Durch eine technische Unterstützung könnte das Anhaften an der Fassade beschleunigt und das Begrünungsziel schneller erreicht werden. Ein Tiermonitoring zeigte, dass sich bereits im ersten Standjahr einer Begrünung Tiere ansiedeln. Eine positive Wertehaltung gegenüber dem Vorkommen von Tieren ist essentiell. So kann das Erkennen von Tieren gefördert werden, Schädlinge können schneller identifiziert und aufwendige Pflegemaßnahmen dadurch verhindert werden. Das fachgerechte Erledigen der Pflegeaufgaben wirkte sich signifikant auf Vitalität und Deckungsgrad der Pflanzen aus. Manche Aufgaben sollten zur Anwendung für fachunkundige Personen entsprechend optimiert und begleitet werden. Die Erkenntnisse liefern Schlussfolgerungen für zukünftige Projekte für troggebundene Systeme am Stand der Technik.Climate change means that sustainable solutions are needed at the urban planning level. Trough-bound vertical greening systems can help to improve facades and exploit all the advantages of maintenance-extensive greening using climbing plants. In theory, the focus is on ground- and wall-bound systems. Information regarding maintenance usually refers to specialized companies. Therefore, precise recommendations for this greening system are needed. This thesis deals with the requirements of the system components of roadside trough-bound vertical greening systems and how they have to be constructed, operated and maintained for a long-lasting greening. After an in-depth literature review in current regulations on the areas of plant-trough, substrate, mesh training system, climbing plants and maintenance, these system components were investigated in field trials using the BeRTA module from Nov. 2019 to Oct. 2020 in the district of Favoriten in Vienna. The investigated plant species Parthenocissus tricuspidata 'Veitschii', Lonicera x tellmanniana and Wisteria floribunda showed good development. Self-climbers were most suitable for extensively vegetation cover. Engineering support could accelerate adherence to the facade and achieve the greening goal more quickly. Animal monitoring showed that already in the first year of greening animals were settling. A positive attitude towards the presence of animals is essential. This can promote the recognition of animals, pests can be identified more quickly and costly maintenance measures can be prevented. Proper completion of maintenance tasks had a significant effect on plant vitality and vegetation coverage. Some tasks should be optimized and accompanied accordingly to be able to be performed by people unfamiliar with the subject. The findings provide conclusions for future projects working with state of the art for trough-based systems.verfasst von Christine KaindlMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    Microsatellite analysis using SSR-GBAS uncovers genetic structure of Andrena species

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    Bienen sind die wichtigsten Bestäuber. Wildbienen sind jedoch gefährdet durch Fragmentierung von Habitaten und mangelnde Populationsverbindungen. Dies könnte genetische Verarmung verursachen und folglich zum Rückgang von Bienen führen. Genetisches Monitoring könnte als Frühwarnsystem für die Gefährdung von Arten dienen. Das übergeordnete Ziel ist es, den Zustand der genetischen Vielfalt von ausgewählten Arten der artenreichen Gattung Andrena zu erfassen, um das Risiko für den Rückgang von Populationen abzuschätzen. Der erste Schritt war es, ein artübergreifendes Markersystem zu entwickeln. Unter Verwendung dieses Systems können folglich Arten und Populationen unterschieden und innerartliche Variabilität von Andrena Arten gemessen und verglichen werden. Deshalb wurden 46 Mikrosatelliten-marker entwickelt, 22 für die Andrena cineraria Gruppe und 24 für Andrena flavipes. Die artübergreifende Anwendbarkeit wurde an 37 ausgewählten Andrena Arten getestet (555 Proben). Die Proben wurden unter der Verwendung des SSR-GBAS (Simple Sequence Repeat - Genotyping By Amplicon Sequencing) Ansatzes genotypisiert. Die genetische Struktur von A. flavipes und der A. cineraria Gruppe wurde mittels PCoA und STRUCTURE erfasst. Von den 46 Markern erzielten 16 Marker Allele für mehr als 70% und 16 Marker für mehr als 25% der untersuchten Arten. Acht Marker waren auf die Anwendung für entweder der A. cineraria Gruppe oder A. flavipes limitiert. Die strukturelle Analyse der A. cineraria Gruppe zeigte, dass das Markersystem die Arten und Population zuverlässig unterscheidet. Bei A. flavipes war keine Struktur erkennbar, jedoch hohe genetische Diversität. Das Markersystem löst die A. cineraria Gruppe erfolgreich auf und unterscheidet die meisten der 37 analysierten Arten mit wenigen Defiziten in den Untergattungen Micrandrena und Notandrena/Fumandrena. Das Markersystem hat ein großes Weiterentwicklungspotential und könnte als hilfreiches Tool für genetisches Monitoring zum Einsatz kommen.Bees are the most important pollinators. Wild bee species are particularly threatened by habitat fragmentation and the loss of inter-population connectedness. This may induce genetic erosion, affecting widespread bee decline. A genetic monitoring approach could be established as an early warning system for the detection of species at risk. The overall aim is to determine the state of genetic diversity of selected species of Andrena – one of the most species-rich genera - to assess the risks of population declines. The first step was the establishment of a cross-species suitable marker panel. This panel can then be applied to differentiate on species and population level and to measure and compare the intrageneric diversity of Andrena species. Therefore, 46 microsatellite markers were developed, 22 for the Andrena cineraria group (A. cineraria, A. danuvia and A. barbareae) and 24 for Andrena flavipes. The cross-species applicability was then tested on 37 selected Andrena species (555 samples). Genotyping was conducted using the SSR-GBAS approach (Simple Sequence Repeat - Genotyping By Amplicon Sequencing). The genetic structure of A. flavipes and the A. cineraria group was assessed using PCoA and STRUCTURE. From 46 markers, 13 markers retrieved allelic results for more than 70% and 16 markers for more than 25% of the species. Eight markers were limited in application either for species of the A. cineraria group or for A. flavipes. The structural analysis of the A. cineraria group showed that the marker panel discriminates individual species and populations. However, the analysis for A. flavipes resulted in no clear structure but showed high levels of genetic diversity. The marker panel successfully resolved the A. cineraria species complex and discriminated most of the analysed 37 species, with some deficiencies in the subgenera Micrandrena and Notandrena/Fumandrena. The cross-species marker panel can be developed into a valuable tool for genetic monitoring.submitted by Christina RupprechtMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Masterarbeit Lincoln University, New Zealand 2022Zusammenfassung in deutscher Sprach

    Assessment of cropping risks in Austria under climate change

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    Neben sozioökonomischen und anderen Faktoren können insbesondere die Auswirkungen des Klimawandels und extremer Wetterereignisse zu einer Zunahme der Ernährungsrisiken führen. Diese Auswirkungen sind jedoch ungewiss und hängen von regionalen Faktoren, der Wahl der Kulturpflanzen und verschiedenen Anpassungsoptionen ab. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Auswirkungen des Klimawandels, ausgedrückt in Form von Anbaurisiken, für drei österreichische Studienstandorte, die durch unterschiedliche Klimazonen gekennzeichnet sind, zu bewerten. Ein weiteres Ziel war es, die Bewässerung als wichtige Anpassungsoption bzw. zwischen Winter- und Sommerkulturen zu unterscheiden. Agrometeorologische Indikatoren, die wichtige Anbaurisiken darstellen, sowie die Ergebnisse eines Ertragsmodells (AquaCrop) wurden verwendet, um die potenziellen Auswirkungen an jedem Standort und unter verschiedenen Bedingungen (einschließlich zweier Klimaszenarien) zu bewerten. Es zeigt sich, dass in halbtrockenen Gebieten wie Poysdorf unter den angewandten Klimaszenarien mehr Etragsausfälle ohne Bewässerung zu erwarten sind und dass sie daher vorzugsweise von Bewässerungs- und Wassersparstrategien profitieren werden. Die warm-feuchten Gebiete wie in unserem Fall Bad Gleichenberg werden in Zukunft voraussichtlich weniger von trockenheitsbedingten Ernteausfällen betroffen sein, dafür aber von anderen Anbaurisiken und Extremereignissen (z.B. von starken oder zu starken Niederschlägen, die die Anpassung komplexer machen können). In feuchten Gebieten kann es auch weniger Feldarbeitstage geben, was die Zeitplanung für Feldarbeiten (mit Maschinen) in Zukunft erschwert. Die erzielten Ergebnisse sind etwas optimistischer als frühere Studien, die auf anderen globalen Zirkulationsmodellen beruhen, wobei unsere verwendeten Szenarien im Frühsommer mehr Niederschläge für Mitteleuropa zeigen. Dies zeigt die Notwendigkeit, bei künftigen Anpassungsstudien auf lokaler Ebene genauere Datengrundlagen zu verwenden.Among socio-economic and other factors, especially the impacts of climate change and extreme weather events can lead to increasing food risks. However, these impacts are uncertain and depend on regional factors, choice of crop and various adaptation options. The aim of the present study was to assess how the impact of climate change, expressed in the form of cropping risks, can differ for three Austrian study sites, characterized by different climates, such as the effects on local yields and yield variability. Furthermore, another aim was to assess the effect of irrigation as an important adaptation option, i.e. to differentiate between rainfed and irrigated agriculture and winter and summer crops, respectively. Agrometeorological indices, which represent key cropping risks for the three study sites as well as a crop model (AquaCrop) were applied to assess and correlate the potential impacts at each site and under different conditions (including two climate scenarios). It is shown that semi-arid areas such as Poysdorf are expected to experience more rainfed crop failures under the future climate scnearios applied and will benefit preferably from irrigation and water saving strategies. The warm-humid case study areas areas like Bad Gleichenberg in our case, can expect to be less impacted by rainfed crop failures in the future due to drought but be affected by other cropping risks and extreme events (for instance from heavy or to high precipitation which can make adaptation more complex). Humid areas can also experience less field working days, which makes timing for field operations (by machinery) more difficult in the future. The achieved results are more optimistic than earlier studies in the area, based on other global circulation models, whereas our scenarios show more precipitation especially in early summer for Central Europe. This highlights the need to use more precise data bases in future adaptation studies at the local level.submitted by Albert Elias Øhrmann WellendorfMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 202

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