University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

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    Instandhaltungszyklen und Sanierungsmaßnahmen von Flughafenpisten

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    Flugbetriebliche genutzte Flächen bildet als Bewegungsflächen für Luftfahrzeuge das Grundgerüst jedes zivilen oder militärisch genutzten Flughafens. Trotz der Ähnlichkeit zu tiefbaulichen Anlagen aus dem Straßenbau führen die Anforderungen des Flugbetriebs zu diversen Sonderlösungen und machen diese zu einem bautechnischen Nischensegment.Noch bedeutsamer ist jedoch die bauwirtschaftliche und logistische Betrachtung solcher Baumaßnahmen. Dies wird in Anbetracht der Unverzichtbarkeit der Start- und Landebahnen für den Flugbetrieb ersichtlich. Wie eine Instandhaltungsmaßnahme auf einer Piste durchgeführt werden kann ohne den Flugbetrieb massiv zu stören ist oftmals das entschiedenste Kriterium bei Wahl der Baumaßnahme, Umsetzungsvariante und auch der Materialwahl.Trotz der Relevanz dieser Themen für jeden Flughafen, bilden diese Projekte nur einen sehr kleinen Teil der Bauwirtschaft, wodurch nur eine geringe Anzahl technischer Normengrundlagen und Vorlagen für die Umsetzung existieren. Oftmals wird auf Vergleichsprojekte oder ähnliche Maßnahmen aus anderen Bausegmenten zurückgegriffen, was zu Fehleinschätzungen und unzureichenden Lösungen führen kann.In dieser Arbeit wird speziell auf die bauwirtschaftliche und technische Abwicklung solcher Projekte unter laufendem Betrieb von Flughäfen und der damit in Zusammenhang stehenden Besonderheiten bzw. Probleme eingegangen. Anhand zweier Forschungsfragen, inkl. einer umfangreichen sowie für die Beantwortung der Fragestellung notwendigen Einführung und Analyse dieser Thematik werden mögliche Lösungsvorschläge ausgearbeitet und, auch die Nachhaltigkeit diskutiert.Areas used for flight operations are the basic structure of every civil or military airport. Despite the similarity to civil engineering systems from road construction, the requirements of flight operations lead to various special solutions and make these a niche segment within the building industry.Even more important are the economical and logistical implications of such construction measures. This becomes evident in view of the indispensability of the runways for flight operations. How a maintenance measure can be carried out on a runway without massively disrupting flight operations is often the most decisive criteria when choosing the construction measure, implementation form and also the choice of material.Despite the importance of these meassures for every airport, these projects represent only a small part of the construction industry, which means that only a small number of technical standards and templates exist. Similar projects or measures from other construction segments are often used, which can lead to misjudgements and insufficient solutions.This master-thesis deals specifically with building industrial aspects and technical processing of such projects while airports are in operation On the basis of two research questions, including a comprehensive introduction and analysis of this topic, possible solutions are laid out while also discussing issues of sustainability in this area of construction.verfasst von Markus WurzMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 202

    Energieschutzmaßnahmen Klimamodellregion

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    Die Klimakrise erfordert ein rasches Handeln. Ambitionierte Treibhausgas-Emissionsreduktionen sind unerlässlich, um die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Die Energiewende auf regionaler Ebene wird zunehmend thematisiert, da auch auf dieser Ebene nationale Energie- und Klimaschutz-Ziele mit den Umsetzungsaktivitäten in Einklang gebracht werden müssen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht Klima- und Energiemodellregionen (KEM) in Österreich. Es wird analysiert, welchen Beitrag eine KEM zur Energiewende auf regionaler Ebene leisten kann. Es wird zudem aufgezeigt, welche Hindernisse und Erfolgsfaktoren im KEM-Umsetzungsprozess auftreten. Die Transition-Forschung, insbesondere die Mehrebenen-Perspektive (MLP) und das strategische Nischenmanagement dienen als theoretische Grundlage zur Analyse der Klima- und Energiemodellregion Freistadt. Acht qualitative, halbstrukturierte Expert_innen-Interviews bilden neben wissenschaftlichen Studien und KEM-Umsetzungsberichten die Grundlage für den Ergebnisteil. Es wurden einige Sachverhalte im Fallbeispiel identifiziert, die in der Theorie als wichtige Faktoren für die Energiewende als sozio-technische Transition gelten. Durch das KEM-Programm kann der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden, es können regionale Governance-Strukturen geschaffen und Akteursnetzwerke aufgebaut werden. Durch innovative Pilot-Projekte werden weitere Veränderungen ausgelöst. Zu den Hindernissen im KEM-Umsetzungsprozess zählen fehlende finanzielle Mittel sowie bestimmte rechtliche Rahmenbedingungen, welche den Umbau des Energiesystems erschweren. Um die Energiewende in Österreich rasch voranzutreiben, braucht es zusätzlich zu den KEMs drastische Maßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene. Eine KEM stellt somit eine sinnvolle regionale Anlaufstelle für erneuerbare Energien und Klimaschutz dar und kann eine effektive Ergänzung zu ambitionierten Maßnahmen auf höheren Verwaltungsebenen sein.The climate crisis requires immediate action. Ambitious measures to reduce greenhouse gas emissions are necessary to limit global warming to 1.5°C. The energy transition at the regional level is increasingly being discussed, as national energy- and climate protection goals need to be aligned with implementation activities at this level. This master thesis examines the Climate and Energy Model Regions in Austria. The thesis analyzes how a Climate and Energy Model Region (CEM) can contribute to the energy transition on a regional level. It further investigates which obstacles and success factors occur in the CEM implementation process. Transition theory, especially the multilevel perspective (MLP) and the strategic niche management serve as a theoretical foundation for the analysis of the chosen case study. The study specifically examines the Climate and Energy Model Region Freistadt. Eight qualitative, semi-structured interviews with experts form the basis for the results section, in addition to scientific studies and CEM implementation reports. Some issues were identified in the case study, which were mentioned in theory as important factors for the energy transition. The CEM increases renewable energy production, establishes regional governance structures and builds actor networks. The CEM also triggers further change through innovative pilot projects. Obstacles concerning the CEM implementation process include a lack of financial resources, as well as legal frameworks and requirements, which make a transition of the energy system more difficult. In order to rapidly advance the energy transition in Austria, drastic measures are needed on the European and national level in addition to the Climate and Energy Model Regions. A CEM thus represents a legitimate regional institution for renewable energies and climate protection and can function as an effective complement to ambitious measures at higher administrative levels.verfasst von Anna BreuerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    Zuverlässigkeit der Erfassung von Lahmheit und weiteren tierwohlbezogenen Indikatoren in Milchviehbetrieben

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    Lahmheit und damit in Verbindung stehende Merkmale wie Hautveränderungen sind sowohl für die Beurteilung des Tierwohls auf landwirtschaftlichen Betrieben als auch für die Zuchtwertschätzung von Interesse. Ziel dieser Masterarbeit war es, (1) die Zuverlässigkeit der Beurteilung von Lahmheit und weiteren Tierwohlindikatoren durch Landwirt*innen (LW) und Kontrollassistent*innen (KA) zu ermitteln und (2) die Übereinstimmung der Lahmheitsbeurteilung im Gehen mit der Beurteilung von Lahmheit im Stehen im Hinblick auf die Identifikation hochgradig lahmer Tiere zu erheben. Dazu erfassten fünf geschulte KA in 22 Milchviehbetrieben an zwei aufeinanderfolgenden Milchleistungskontrollterminen im Melkstand Lahmheit im Stehen, abweichende Fußstellung, Verschmutzung der unteren Hinterbeine, haarlose Stellen sowie Verletzungen und Schwellungen am Sprunggelenk. Zeitgleich erhoben eine externe Beurteilerin (Silberstandard) und die ebenfalls geschulten LW dieselben Merkmale im Laufgang und erfassten zusätzlich Lahmheit im Gehen, Verschmutzungen am oberen Hinterbein sowie die Körperkondition. Als Maß für die Übereinstimmung mit dem Silberstandard erreichte der PABAK bei den KA einen mittleren Wert von 0,24 bis 0,87 und bei den LW von 0,32 bis 0,93. Über alle Merkmale hinweg lag eine noch akzeptable Übereinstimmung (>0,4) bei 30 bis 100% der KA und 58 bis 100% der LW vor. Im Hinblick auf die Erkennung hochgradig lahmer Tiere wies das Merkmal Lahmheit im Stehen zwar eine hohe Spezifität auf, aber die Sensitivität war niedrig. Die Studie zeigte, dass geschulte Landwirt*innen aber auch Kontrollassistent*innen in der Lage waren, Lahmheit und andere Tierwohlmerkmale meist mit akzeptabler bis hoher Übereinstimmung zu beurteilen. Da durch die Beurteilung im Stehen viele hochgradig lahme Tiere nicht erkannt wurden, sollte Lahmheit mittels Gangbeurteilung im Laufgang durch geschulte Beobachter*innen erfasst werden.Lameness and related measures such as skin alterations have been repeatedly part of on-farm welfare assessment protocols and are also of interest in breeding value estimation. The objectives of this study were thus to determine (1) the inter-observer reliability of assessing lameness and related welfare indicators through farmers and milk recording personnel and (2) the agreement between gait scoring and a standing score for lameness assessment with regard to identifying severely lame animals. For this purpose, on 22 dairy farms using milking parlours, five trained persons of milk recording organisations recorded the standing lameness score, claw position, cleanliness of the lower hind legs and hairless spots, injuries and swellings of the hock in the milking parlour on two consecutive milk performance recording visits. In a timely manner, an external person (silver standard) and the farmers themselves, who had also been trained, assessed the same traits while cows were in the loose housing. They additionally scored locomotion, cleanliness of the upper hind legs and body condition score (BCS). Agreement with the silver standard ranged from PABAK 0.24 to 0.87 across milk recording employees and from 0.32 to 0.93 across farmers. Average agreement was high to very high (>0.6) for gait score, injuries and cleanliness of the upper hind legs, moderate (0.4-0.6) for claw position, and hairless spots and low (0.4) for 30 to 100% of the control assistants and 58 to 100% of the farmers. Using a standing score, specificity of detecting severely lame animals was high but sensitivity low. In conclusion, trained farmers and milk recording personnel were able to score lameness and other animal welfare traits with moderate to high agreement. Reliable detection of (severely) lame animals appears to require gait scoring.verfasst von Riegler BiancaMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    Diffusion phenomena in protein adsorption on ion exchange chromatography media

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    In dieser Arbeit wird der Auswirkung der Adsorption von Rinderserumalbumin auf vier verschiedene Anionen Chromatographie Medien (Q Sepharose Fast Flow, Q Ceramic HyperD F, Fractogel EMD TMAE Hicap (M) and Toyopearl GigaCap Q-650M) untersucht. Der Einfluss von zahlreichen Einflüssen wie verschiedene Puffer Systeme, Protein Konzentrationen und der Einfluss der linearen chromatographischen Geschwindigkeit wird dahingehend untersucht. Der wissenschaftliche Hintergrundgedanke war das gültige Model des jeweiligen Massentransfers and seine Abhängigkeiten sowie die Limitationen zu evaluieren. Um dies durchzuführen, wurden experimentell ermittelte chromatographische Durchbruchskurven in Kombination mit Modellen der Poren, Oberflächen oder Paralleldiffusion verglichen.Ergebnisse der chromatographische Durchbruchskurven, die mit selbst gepackten 0.5 mL Säulen durchgeführt wurden, zeigten den Einfluss eines starken bindenden Puffersystems auf die Proteinbindungskapazität. Es wurde eine um bis zu 2.5-fach erhöhter Bindungskapazität im Gegensatz zu den Ergebnissen des schwachen bindenden Puffersystems gemessen. Die Resultate der Durchbruchskurven deuteten außerdem auch einen mechanistischen Wechsel vom Oberflächen- zum Porendiffusionsmodell im Falle des Q Sepharose Fast Flow Mediums hin.Das gewonnene Wissen und die erworbene Erfahrung über den Effekt, wie verschiedene Mechanismen des Massentransfers nur durch ändern der Pufferbedingungen oder der Proteinkonzentration aktiviert werden können, wird als Grundlageninformation im Bereich der Chromatographischen Adsorption verwendet. Des Weiteren dient es als fundamentale Basis für die Implementierung eines Multi Komponenten Adsorptionssystems, das unter anderem auf den ermittelten Prinzipien fußt. Dies wird final zu effektiveren und effizienteren Methoden der Chromatographischen Produkt Aufreinigung in Biotechnologischen Produktionsprozessen führen.In this work, the adsorption of bovine serum albumin on four different anion exchange media (Q Sepharose Fast Flow, Q Ceramic HyperD F, Fractogel EMD TMAE Hicap (M) and Toyopearl GigaCap Q-650M) were investigated. The influence of various conditions like buffer composition, protein concentration and differences in linear chromatographic velocities were experimentally assessed. The intent was to investigate the dominating form of mass transfer and its dependencies as well as its limits under these conditions. For this, experimental frontal analysis data was established and modelled with pore, surface, or parallel diffusion models.Breakthrough curve experiments with self-packed 0.5 mL LC columns revealed the impact of a strong binding buffer system onto the protein binding capacity, showing an increase of up to 2.5 times in capacity compared to weak binding buffer. The breakthrough curve experiments also indicated the mechanistic switch of surface to pore diffusion when changing from strong to weak binding buffer on Q Sepharose Fast Flow media.The gained knowledge about the effect of triggering different mass transfer mechanism by solely changing the buffer or protein concentration will serve as basic information on diffusion behavior. Further on, it will aid in the establishment of multi component adsorption systems that rely on these findings. This will ultimately lead to more effective methods of chromatographic downstream processing in biotechnological production processes.submitted by Alexander MechtlerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    Drivers of soil respiration in a mixed forest plantation

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    Der anthropogen verursachte Klimawandel bringt schwerwiegende Risiken für Mensch und Natur mit sich, mit irreversiblen Auswirkungen auf die natürlichen Ökosysteme. Die Reduktion des durch Veränderung der Landnutzung und Verbrennung von fossilen Brennstoffen angereicherten Kohlenstoffdioxids (CO2) in der Atmosphäre stellt eine effektive Maßnahme zum Klimaschutz dar. Böden sind der größte terrestrische organische Kohlenstoff (C) Speicher. Vor allem Waldböden zeigen hohes Potential für die Sequestrierung von C. Allerdings gehen riesige Mengen an C in Form von CO2 durch die Bodenatmung verloren. Dieser Prozess wird maßgeblich von Umweltfaktoren beeinflusst. Diese Arbeit untersucht Einflussfaktoren der Bodenatmung auf einer zeitlichen und räumlichen Ebene, sowie potenzielle Effekte verschiedener Baumarten. Im Rahmen des B-Tree Projekts wurde eine Feldstudie auf einer Versuchsfläche des Instituts für Waldökologie (Universität für Bodenkultur, Wien) durchgeführt. Die Bodenatmung, sowie abiotische und biotische Parameter wurden über den Zeitraum von einem Jahr gemessen, im Labor analysiert und statistisch ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bodentemperatur die saisonalen Änderungen in der Bodenatmung signifikant beeinflusst. Räumliche Unterschiede in der Bodenatmung zeigten eine signifikant negative Korrelation mit dem pH-Wert im Boden. Zudem wurde zwischen den Monokulturen von Quercus robur und Acer platanoides signifikante Unterschiede in der Bodenatmung nachgewiesen. Weitere Studien werden benötigt, um die komplexen Interaktionen zwischen abiotischen und biotischen Parametern und deren Wechselwirkung auf die Bodenatmung in Waldökosystemen zu verstehen. Ein besseres Verständnis der Einflussfaktoren auf die Bodenatmung ist unabdingbar, um die natürliche Fähigkeit der Böden als C Speicher in der Waldbewirtschaftung effektiver Nutzen und damit Maßnahmen gegen den Klimawandel setzen zu können.Human-induced climate change poses severe long-term risks to people and nature, with irreversible effects on natural ecosystems. Mitigating the accumulation of carbon dioxide (CO2) in the atmosphere caused by land use change and the burning of fossil fuels is considered an effective measure to counteract global warming. Soils are the largest organic carbon (C) pool in terrestrial ecosystems and especially forest soils are known to have large C storage capacities. However, large amounts of C are lost in form of CO2 due to soil respiration (SR), which is driven by environmental factors. This thesis investigates potential drivers of SR on a temporal and spatial level and explores tree species effects on SR dynamics. A field study was conducted at the B-Tree research site of the Institute of Forest Ecology (University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna) to explore the drivers of SR in a mixed forest. Different treatments of local tree species were investigated over a year. SR along with soil abiotic and biotic parameters were recorded, analysed and statistically evaluated. The results show that soil temperature is the significant driver of seasonal dynamics of SR. On a spatial level, SR has a marginal significant negative correlation with soil pH. Furthermore, significant treatment effects were confirmed between monocultural stands, where Quercus robur showed higher SR rates than Acer platanoides. Further research is needed to disentangle the complex interactions between abiotic and biotic factors driving SR in mixed forest ecosystems. Thus, a better understanding of the parameters and processes driving SR is crucial to effectively use forest soil’s natural ability to store C and thereby mitigate climate change in future forest management.submitted by Fabian HolzerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    Organisatorische Aspekte beim Re-Use von Gebrauchtkleidung und Alttextilien

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    Die lineare Textilindustrie zeichnet sich durch negative ökologische und soziale Auswirkungen sowie steigende Textilabfallmengen aus. Die EU hat die Relevanz eines Wandels erkannt und setzt deshalb auf die Kreislaufwirtschaft. Die Wiederverwendung (Re-Use) kann in der Reduzierung des Abfallaufkommens eine bevorzugte Option darstellen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Funktionsweisen von Organisationen des kommunalen, privatwirtschaftlichen und karitativen Sektors in Österreich darzustellen, die sich mit dem Re-Use von Gebrauchtkleidung und/oder Alttextilien beschäftigen. Außerdem sollen Aufgaben, Chancen, Herausforderungen und optimale Rahmenbedingungen für Organisationen identifiziert werden, die zur Förderung von Re-Use-Tätigkeiten in Österreich beitragen. Im Rahmen dessen wurden Experteninterviews geführt und die untersuchten Organisationen mithilfe des „Business Model Canvas“ analysiert. Die Aufgaben bestehen je nach Sektor in der Sammlung bzw. Direktübernahme re-use-fähiger Textilprodukte, Logistik, Sortierung/Vorbereitung zur Wiederverwendung, Verkauf sowie Öffentlichkeitsarbeit. Re-Use-Organisationen bewirken positive ökologische, soziale und ökonomische Effekte, indem sie Abfallmengen und Emissionen verringern, hochwertige Gebrauchttextilien preiswert anbieten und Arbeitsplätze schaffen. Zudem konnten folgende Herausforderungen identifiziert werden: mangelnde gesellschaftliche Nachfrage, sinkende Qualität von Primärtextilien, Erhalt der Re-Use-Fähigkeit und strukturelle Begebenheiten. Zum Erfolg von Re-Use-Organisationen können bürgernahe Abgabemöglichkeiten, Netzwerkbildung, ansprechende Verkaufsräume, Qualitätsstandards und Steuererleichterungen beitragen. Zur Förderung von Re-Use in Österreich wären eine erweiterte Herstellerverantwortung, reduzierte Mehrwertsteuern, duale Textilsammelsysteme und ein Re-Use-Bonus zielführend. Der Umweltnutzen des Re-Use schmälert sich, wenn ein Neukauf nicht ersetzt werden kann und Rebound-Effekte entstehen.The linear textile industry is characterized by its negative environmental and social impacts, as well as increasing amounts of textile waste. The EU has recognized the relevance of a change and therefore focuses on the circular economy. Reuse can be a preferable option in the reduction of waste generation. The aim of this thesis is to portray the functioning of organizations of the municipal, private and charity sector in Austria that are involved in the reuse of used clothing and/or textile waste. Furthermore, tasks, opportunities, challenges, and optimal framework conditions for organizations that contribute to the promotion of reuse activities in Austria will be identified. In the context of this, expert interviews were conducted, and the organizations examined were analyzed with the help of the “Business Model Canvas”. Depending on the sector, the tasks consist of the collection or personal acceptance of reusable textile products, logistics, sorting/preparation for reuse, retail as well as public relations. Reuse organizations have positive ecological, social and economic effects by reducing waste volumes and emissions, offering high-quality used textiles at low prices and creating jobs. In addition, the following challenges were identified: lack of societal demand, declining quality of primary textiles, maintaining the reuse capability and structural conditions. The success of reuse organizations can be achieved through citizen-friendly drop-off options, networking, appealing retail spaces, quality standards and tax incentives. To promote reuse in Austria, extended producer responsibility, reduced value-added taxes, dual textile collection systems and a reuse bonus would be effective. The environmental benefit of reuse is reduced if a new purchase cannot be substituted and rebound effects occur.verfasst von Katharina HoferMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    Veränderung der Landbedeckung im Einzugsgebiet des Rhein in Vorarlberg

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    Diese Masterarbeit wurde im Rahmen des Earth System Sciences (ESS) Projekts „Integrated Flood Risk Management in Mountain Areas: Assessing Sectoral Interdependencies, Conflicts and Options for Policy Coordination“ – kurz PoCo Flood erstellt. Basierend auf der Digitalisierung desFranziszeischen Katasters mittels GIS wurde die Landbedeckung im Rhein-Einzugsgebiet um1857 mit der aktuellen verglichen. Die größten Veränderungen in den letzten 160 Jahren bildender Rückgang der Äcker um 80% (-115km²) und die gut Verneunfachung der Siedlungsflächen.Aufgrund des Gletscherrückgangs dehnte sich das unbewachsene Ödland über 2500müA um 22km² (+111%) aus. Langsamer als der Gletscherschwund (-42km² bzw. -87%) voranschreitet, wandert das Grünland (rund 4km²) in Ödlandflächen ein. Der Anstieg der mittleren Höhe derlocker bis dicht bestockten Flächen um 92m sowie deren Zuwachs zwischen 1500 und 2500müA (+35% bzw. +66km²) ist nicht allein dem Klimawandel, sondern auch der Bewirtschaftungsaufgabe von Grenzertragsflächen geschuldet. Aufgrund zahlreicher Regulierungen sind die Fließgewässer stark morphologisch beeinträchtigt und in ihrer Flächeum 57% auf 17km² zurückgegangen. Trotz des Rückgangs der HQ300-Überflutungsfläche (-69km²) sind heute 8,5-mal so viele Siedlungsgebiete vom HQ300 betroffen als 1857. Die Abnahme der hydraulischen Rauigkeit und Infiltrationsfähigkeit der Böden im HQ300-Gebiet spiegelt sich im Rückgang der Wälder (-8%) und Feuchtgebiete (-80%) wider. Als Folge sind eine Anhebung des Abflussscheitels und steilere Verläufe der Abflussganglinie und damit eine Änderung des Hochwasserabflussverhaltens zu erwarten. Die Ergebnisse zum Verlustdynamischer Fließgewässer, Gletscherschwund und Bodenversiegelung bieten eine wertvolle Grundlage, um die Veränderung des Hochwasserrisikos durch Landnutzungs- und Klimawandelsowie durch Flussregulierungen umfassend zu diskutieren.This master thesis was created within the framework of the Earth System Sciences (ESS) project‚ PoCo Flood - Integrated Flood Risk Management in Mountain Areas: Assessing Sectoral Interdependencies, Conflicts and Options for Policy Coordination’, which aims to provide scientific solution bases for policymakers in order to mitigate floodrisk. Based on the digitization of the ‘Franziscean Cadastre’ from 1857 in GIS, historical land cover in the Austrian Rhine catchment was compared with the land cover of 2016. The largest changes in land cover over the last 160 years are the decline in arable land by 80% (-115km²) and the more than 9 -fold increase in settlement area. Due to the retreat of the glaciers, there was an increase in unvegetated wasteland above 2500masl (+111% or +22km²). Much slower than the glacial retreat (-42km² or -87%), the grassland (around 4km²) migrates into newly exposed wasteland areas. The ascent of the loosely to densely tree-covered areas by an average of 92m and their increase between 1500 and 2500masl (+35% or +66km²) can be attributed to both climate change and succession in formerly agriculturally used grassland. Due to numerous hydraulic measures, the watercourses have been severely morphologically affected and their area has decreased by 57% to 17km². Despite the decrease (-69km²) of the areas inundated at 300-yearfloods (HQ300 zones), nowadays 8.5 times as many settlement areas than in 1857 are affectedby the HQ300. The decrease in hydraulic roughness and infiltration capacity is reflected by the decline in forests (-8%) and wetlands (-80 %) in the HQ300 area. As a result, an increase in the discharge peak as well as steeper hydrograph runs and thus changes in flood discharge behavior can be expected. The results on the loss of dynamic rivers, glacial retreat and soil surface sealing provide a valuable basis for comprehensively discussing the change in flood risk due to land use and climate change as well as hydraulic measures.verfasst von Thomas BozzettaMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    Modelling the effect of salt from road runoff on nitrification at Freistadt wastewater treatment plant

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    In dieser Masterarbeit wurde der Einfluss von Streusalz auf die Nitrifikation in einer Belebtschlammanlage numerisch simuliert. Die Simulationen wurden mit der Modellierungssoftware SIMBA# durchgeführt, wobei die Kläranlage Freistadt als Fallbeispiel diente. Zunächst wurde die Literaturübersicht über die Auswirkungen von Streusalz auf Kläranlagen untersucht. Die Erkenntnisse aus der Literatur zeigten, dass Salz sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf Kläranlagen haben kann und dass diese Auswirkungen hauptsächlich von der Salzkonzentration beeinflusst werden. Zweitens wurde ein Modell entwickelt, das die Auswirkungen von Salz auf die Nitrifikation beschreibt. Anschließend wurde das Salzmodell in SIMBA# implementiert und kalibriert bzw. validiert. Für die Kläranlage Freistadt wurden vier Szenarien simuliert. Das erste Szenario war eine 24-stündige Salzdosierung mit 0,5; 1,0; 1,5 und 2,0 g NaCl/l. Das zweite Szenario war eine Dosierung mit der gleichen Konzentration, aber mit einer längeren Expositionszeit von 48 Stunden. Im dritten Szenario wurde die Temperatur des einfließenden Wassers auf 6, 5 und 4 °C gesenkt. Das letzte Szenario war die Erhöhung der Zulaufwassermenge auf 5 000, 6 000 und 7 000 m³/Tag. Die Ergebnisse zeigten, dass die Auswirkungen des Salzes auf die Nitrifikation hauptsächlich von der Höhe der Salzkonzentration und der Dauer der Salzdosierung abhängen. Die Nitrifikationsrate und die NH4-N-Konzentration im Abwasser verbesserten sich, wenn die Natriumchlorid-Dosierung unter 1,0 g/l lag. Wurde der Schwellenwert von 1,0 g NaCl/l überschritten, setzte eine Hemmung ein. Längere Salzdosierungszeiten verstärkten die positiven und negativen Auswirkungen der Salzdosierung. Die Auswirkungen einer niedrigeren Zulaufwassertemperatur waren vernachlässigbar. Höhere Zulaufwassermengen verbesserten die Entfernungsraten von NH4-N.In this master thesis, the impact of road salt on nitrification in an activated sludge plant was numerically simulated. Simulations were run in the SIMBA# modelling software using the Freistadt wastewater treatment plant (WWTP) as a case study. Firstly, the literature review of road salt impacts on wastewater treatment plants was examined. The findings from the literature showed that salt can have both positive and negative impacts on WWTP and that these effects are influenced mostly by the amount of salt concentration. Secondly, a model describing the impact of salt on nitrification was developed. Consequently, the salt model was implemented in SIMBA# and calibrated and validated, respectively. For the Freistadt WWTP, four scenarios have been simulated. The first scenario was 24 hour salt dosing with 0.5, 1.0, 1.5, and 2.0 g NaCl/l. The second scenario was dosed with the same concentration, but with a longer exposure time of 48 hours. Third scenario was the decrease in the influent water temperature to 6, 5, and 4 °C. The last scenario was the increase in influent water quantities to 5 000, 6 000 and 7 000 m³/day. Results showed that the impact of salt on nitrification depends mostly on the amount of salt concentration and salt dosing exposure time. The nitrification rate and effluent NH4-N concentrations improved, when the sodium chloride dosings were less than 1.0 g/l. When the threshold of 1.0 g NaCl/l was exceeded, inhibition started to occur. Prolonged salt dosing times amplified the positive and negative effects of the salt dosing. The impact of lower influent water temperature was negligible. Increased quantities of influent water improved the removal rates of NH4-N.submitted by Nikola JovanovicMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    Auswirkungen subletaler Konzentrationen von Bt auf den Schwammspinner und die Brackwespe Glyptapanteles liparidis

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    Wenn Schwammspinner-Raupen mit Bacillus thuringiensis behandelte Blättern fressen, nehmen sie sowohl letale als auch subletale Mengen auf. Diese Raupen können sich vollständig erholen oder lange genug überleben, um Parasitoiden als Wirt zu dienen. Bt kann indirekt auf Parasitoide wirken, etwa durch eine veränderte Akzeptanz oder Eignung der Wirte, oder direkt auf die Parasitenlarven im Wirt. In dieser Laborstudie wurde die Entwicklung der gregären endoparasitischen Wespe Glyptapanteles liparidis in Raupen des Schwammspinners (Lymantria dispar) untersucht, die vor oder nach einer Behandlung mit subletalen Bt-Dosen parasitiert wurden. Die Wespen entwickelten sich in Bt-behandelten Wirten ohne negative Auswirkungen bis zur Imago. Das Geschlechterverhältnis und das Gewicht der Nachkommen in Bt-behandelten und unbehandelten Wirten unterschied sich nicht. Das Gewicht der Nachkommen wurde maßgeblich durch die Anzahl der Wespen pro Wirtsraupe beeinflusst. Die Wespen passten die Anzahl der Eier, die sie in ihre Wirte injizierten, an die Größe der Wirtsraupen an. Wenn die Wirte vor der Bt-Behandlung parasitiert wurden, war die Entwicklung der Wespen signifikant verzögert, was durch eine Unterbrechung der Nährstoffversorgung erklärbar ist, da die Raupen nach der Bt-Aufnahme kurzfristig keine Nahrung aufnehmen. In einem Wahlversuch wurden Wespenweibchen unbehandelte und Bt-behandelte Raupen zur Parasitierung angeboten. Die Wespen unterschieden nicht zwischen den beiden Gruppen und es waren auch keine Bt-bedingten Auswirkungen auf die Nachkommen erkennbar. In Bezug auf die Schädlingsbekämpfung zeigen die Ergebnisse, dass die Auswirkungen subletaler Bt-Dosen auf G. liparidis Wespen gering sind. Aus ökologischer Sicht werden jedoch nach der Ausbringung von Bt weniger Parasitoide überleben, da viele parasitierte Raupen sterben. Wenn auch Alternativwirte durch Bt Aufnahme getötet werden, fehlen den überlebenden Wespen geeignete Überwinterungswirte, was ihre Population dezimiert.When gypsy moth larvae feed on Bacillus thuringiensis-treated leaves, they encounter both lethal and sublethal doses. These larvae may fully recover or survive long enough to interact with parasitoids. Bt may have indirect effects on parasitoids, manifested through changes in host acceptance or host suitability, or a direct impact on the parasitoid. This laboratory study investigated survival and offspring performance of the gregarious parasitic wasp Glyptapanteles liparidis in gypsy moth (Lymantria dispar) larvae parasitized before and after low Bt treatments. The parasitoids developed to maturity in low Bt-treated hosts and there was no effect on the time to emergence from hosts, time to adult emergence and percentage adult emergence from cocoons. The sex ratios and the weights of female and male progeny after development in Bt-treated and untreated hosts did not differ. The weights of the progeny were significantly influenced by the number of wasps that developed in a single host. Thus, the wasps regulated the number of eggs they placed in these hosts. When the hosts were parasitized before Bt-treatment, development was significantly retarded, which is explained by an interruption in the supply of nutrients due to the host larvae stopping to feed after Bt ingestion. In a choice test, female wasps were able to decide whether they would parasitize untreated or Bt-treated caterpillars. The wasps did not discriminate between the groups and there were no Bt-related effects on the wasp progeny. In terms of pest management, results of these experiments suggest that effects of sublethal Bt doses on G. liparidis wasps are low. However, from an ecological perspective, fewer parasitoids will remain after the application of Bt in the field as the parasitized hosts die. If alternate hosts are also killed by Bt, then the parasitoids that survived treatments may have difficulty locating overwintering sites and the wasp population will decline.verfasst von Lukas BrucknerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    Stampflehm in der Landschaftsarchitektur - Gestaltungsmöglichkeiten und Potentiale

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    Angesichts der Dringlichkeit auf die Ressourcen der Erde zu achten, erfährt nachhaltiges Design steigendes Interesse. Als Material mit einer hohen Ästhetik und den idealen Voraussetzungen zur Kreislaufwirtschaft, stellt Stampflehm ein potentielles Zukunftsmaterial dar. Die Verbreitung von Stampflehm ist noch gering. Vor allem in der Landschaftsarchitektur ist Lehm als Baustoff nicht etabliert. Diese Arbeit untersucht Gestaltungsmöglichkeiten und Potentiale des Stampflehms im Bereich der Landschaftsarchitektur. Dazu wurden sechs Bauwerke mittels eines Aufnahmebogens erhoben und analysiert. Durch Vergleich und Analyse der Beispiele konnte die Dauerhaftigkeit des wasserlöslichen Lehms im Freiraum aufgezeigt werden. Bei Beachtung der bautechnischen Grundlagen weisen die Stampflehmmauern besondere Charakteristika und Qualitäten für die landschaftsarchitektonische Gestaltung auf. Den Ausgangspunkt bildet die Aufbereitung der Erde zu einem geeigneten Baumaterial, durch Zugaben wie Lehm oder Schotter, aber ohne Zement. Witterungsschutz in Form eines wasserfesten Sockels, sowie eine Abdeckung des Mauerhauptes schützen die Lehmmauer vor ständiger Durchfeuchtung, welche zu einem Festigkeitsverlust führen würde. Die Oberfläche, an der die einzelnen Schichten des Stampfens ablesbar sind, zeigt das charakteristische Erscheinungsbild des Stampflehms. Durch Erosionsbremsen gesteuert, erodiert die Oberfläche zum Teil und erhält erst nach mehreren Jahren ihre Farbwirkung und Vielschichtigkeit im Detail. Beim Entwerfen mit Stampflehm sollten die Eigenschaften des Materials, wie die Fehlerhaftigkeit des natürlichen Baustoffes, die auch gestalterisches Potential aufweist in die Planung integriert werden. Herausforderungen bleiben die höheren Kosten für die arbeitsintensive und nicht standardisierte Umsetzung. Das Interesse in nachhaltige Lösungen ist eine Chance Stampflehm in der Landschaftsarchitektur einzusetzen und zu einer größeren Verbreitung zu führen.Given the urgency to respect the earth‘s resources, sustainable design is experiencing increasing interest. As a material with a high level of aesthetics and the ideal preconditions for circular economy, rammed earth represents a potential material for the future, after earth as a building material had been overshadowed by concrete since industrialization. The distribution of rammed earth is still small, especially in landscape architecture, earth as a building material is not established. This work examines the design options and potential of rammed earth in the field of landscape architecture. For this purpose, six buildings were surveyed and analyzed using a recording sheet. By comparing and analyzing the examples the persistence of the water soluble rammed earth in the exterior could be demonstrated. If the building principles are implemented, the rammed earth walls have special design characteristics and qualities for landscape design. The basis is raw earth, that can be mixed with clay or gravel to get a suitable building material, without the use of cement. Weather protection in the form of a plinth above the ground and a roof protect the core of the rammed earth wall from constant moisture penetration, which would lead to a loss of strength. The surface, on which the individual layers of the ramming process can be read, shows the characteristic appearance of rammed earth. Controlled by erosion brakes, the surface erodes partially and leads to more intense color effects and complexity in detail, after several years. When designing with rammed earth, the properties of the material, such as the imperfection of a natural building material, which also have design potential, should be integrated into the planning. Challenges remain the higher costs for the labour-intensive and non-standardized implementation. The increasing interest in sustainable solutions is an opportunity to use rammed earth in landscape architecture and to lead to a wider distribution.verfasst von Elias BrunmayrMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Zusammenfassung in englischer Sprach

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