University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna
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VJOSA - von der Quelle bis zur Mündung : ein landschaftsästhetisches Portrait einer naturräumlich geprägten Flusslandschaft
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit einer ganzheitlichen Landschaftsbeschreibung mithilfe einer methodenpluralistischen landschaftsästhetischen Aufnahme und Analyse der Vjosa-Aoos Region, welche in Form eines Landschaftsportraits erfolgt, wodurch die landschaftsästhetischen Wirkungen dargestellt werden können. Dabei wird aufgezeigt, dass der Fluss Vjosa, der in Griechenland Aoos und in Albanien Vjosa genannt wird, in seinem Lauf von der Quelle bis zur Mündung ins Meer einen vielfältigen und großartigen Metatopos mit unterschiedlichsten Flusslandschaften und eine der eindrucksvollsten weitestgehend naturbelassenen Flusslandschaften Europas darstellt. Im Flussverlauf konnten zwölf unterschiedliche Raumtypen von Gewässerlandschaften definiert werden.Im Zuge der als landschaftsästhetisches Portrait ausgeführten Landschaftsbeschreibung werden unterschiedliche Methoden der Landschaftswahrnehmung angewandt und die Potentiale dieser Methoden einander gegenübergestellt, wodurch die Erkenntnisqualitäten der einzelnen Methoden analysiert werden können.Das Methodensetting umfasst Literaturanalysen sowie landschaftsästhetische und raumatmosphärische Untersuchungen vor Ort, welche schriftlich und grafisch umgesetzt werden. Die ausgewählten Methoden zeichnen sich großteils dadurch aus, dass sie der individuellen subjektiven Wahrnehmung bzw. der sinnlichen Rezeption der Landschaft einen zentralen Stellenwert einräumen, wodurch ein holistisches Portrait dieser Flusslandschaft gezeichnet werden kann, welches die gebotenen Erhaltungsziele für die betrachtete Flusslandschaft der Vjosa eindrücklicher zu vermitteln vermag, als es mit klassischen Landschaftsbeschreibungen der Landschaftsplanung und Geografie möglich ist.Die Ergebnisse zeigen, dass die einzelnen dieser zwölf Raumtypen jeweils entsprechend unterschiedliche landschaftsästhetische Wahrnehmungspotentiale in sich tragen, welche sich mehrheitlich mit den in der Literaturanalyse beschriebenen Raumwirkungen decken.This master thesis deals with a holistic landscape description of the Vjosa-Aoos region by employing the method of a pluralistic landscape aesthetic recording and analysis. The assessment is conducted through a landscape portrait, exemplifying the aesthetic impact of the riverscape. This work shows that the Vjosa River, called Aoos in Greece and Vjosa in Albania, in its course from the source to the mouth into the sea, represents a diverse and magnificent metatopos with twelve distinct riverscapes. Hence, the Vjosa River shapes the most impressive, largely natural river landscape in Europe (outside of Russia).Different landscape-perception methods were applied within the landscape assessment framework conducted in the form of a landscape portrait. The potentials of these methods were then compared to each other, analyzing the cognitive qualities of the individual methods.The applied methods include literature analysis and landscape aesthetic and spatial-atmospheric explorations on-site, implemented in writing and graphically. The selected methods are characterized by the fact that they give the individual subjective perception, or the sensual reception of the landscape, a central role, whereby a holistic portrait of this river landscape can be drawn, which can convey the conservation goals for the considered river landscape of the Vjosa more impressively than it is possible with classical landscape descriptions of landscape planning and geography.The results show that each of the twelve landscape types carries different landscape aesthetic sensation potentials, which largely coincide with the spatial effects described in the literature analysis.verfasst von Keyhan Viktor VahdatMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun
Characterization of fruit shells from the soft to hard state on the micro and nanoscale
Für den Schutz und die Verbreitung von Samen haben viele Pflanzen harte Fruchtschalen mit komplizierten Strukturen und Mechanismen entwickelt. Harte Schalen bestehen aus Sklerenchymzellen, in welchen Cellulosefibrillen spiralförmig in Hemicellulosen und Lignin eingebettet sind. Gezielte Anpassungen auf Molekül-, Zell- und Makroebene sind der Schlüssel um verschiedene Funktionen und Eigenschaften in verschiedenen Pflanzenschalen und deren Entwicklungsstufen zu erreichen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Unterschieden in Zusammensetzung und Aufbau von Walnuss-, Pekan- und Haselnussschalen, speziell dem Übergang von weich zu hart. Das Verhärten wurde durch eine Verdickung der sekundären Zellwand und Einlagerung von Lignin erklärt. Mittels Raman-Mikroskopie wurde gezeigt, dass Lignin zuerst in das Pektinnetzwerk in den Zellecken eingelagert wird, später dann in die gesamte Zellwand. Während der Reifung wurden netzartig verbundene, fluoreszierende Anteile gefunden, welche als Vorstufen der Lignifizierung in Betracht kommen. In der reifen Walnussschale nimmt die Fluoreszenz weiter zu, was auf eine Zunahme von aromatischen Bestandteilen hindeutet. Des Weiteren wurden in Pekan- und Haselnussschalen Calciumoxalat-Kristalle in einigen Sklerenchymzellen gefunden. Ein hervorstechendes Merkmal von Walnuss- und Pistazienschalen ist darüber hinaus eine dreidimensionale Verzahnung von gelappten Einzelzellen. Während in der Pistazienschale die hohe Energieaufnahme durch eine kugelgelenkartige Verzahnung erreicht wird, zeigt die Schale der Walnuss aufgrund geringerer Verschränkung und höherer Anzahl von Tüpfeln ein spröderes Verhalten. Auch die härteste Schale benötigt eine vorbestimmte Bruchlinie für den Keimling, was in der Walnussschale durch eine Veränderungen der Zellform und –chemie erreicht wird. Diese Erkenntnisse erweitern unser Verständnis von harten Fruchtschalen und dienen als Anregung für bionische Materialdesigns und Verpackungskonzepte, wie auch die Verwendung von Schalenabfall für nachhaltige Kompositmaterialien.Many plants have evolved hard fruit shells with intricate structures and mechanisms to protect and disperse seeds. Hard shells are made of sclerenchyma cells, in which helicoidal arranged cellulose fibrils are embedded in hemicelluloses and lignin. Modifications on different hierarchical levels, from shells to cells to molecules, are the key to achieve different functions and properties within the shell, during development, and among plant species in different environments. We studied the structural and compositional changes during the development of the shells from the soft to the hard state of the walnut, pecan, and hazelnut, respectively. Their hardening process included thickening of the secondary cell wall and lignification. Raman imaging showed that lignin was first deposited into the pectin network of the cell corners before impregnating the cell wall. During maturation, fluorescence components were visualized in a pit network and discussed as precursors of lignification. In the mature walnut shells, fluorescence increased within the cell wall and pointed to an additional impregnation with aromatics. In pecan and hazelnut shells also calcium oxalate crystals were detected in some of the sclerenchyma cells. Regarding cell shape, walnut and pistachio shells stood out through polylobate cells interlocked into 3D puzzles with higher tissue strength. Pistachio shells also achieved high energy absorption as the lobes were interconnected via ball-joint-like structures, while walnut shells showed more brittle LEGO-brick failure due to less interlocked lobes and numerous pits. A hard shell finally needs a predetermined breaking zone for seed germination, which was in walnut shells achieved by changes in cell shape and microchemistry. Altogether, these experimental evidences improved our understanding of fruit hard shells and can inspire biomimetic material design and packaging concepts as well as the use of nutshell waste in sustainable material composites.submitted by Nannan XiaoDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun
primary secondary
Die Papier- und Zellstoffindustrie will durch zukünftige Fraktionierung des Zellstoffes Materialeigenschaften ihrer Produkte besser einstellen und Verarbeitungskosten, die zum Beispiel bei der Bleiche anfallen, sparen. Diese unterschiedlichen Feinstoffe besitzen interessante physikalischen und chemischen Eigenschaften, ähnlich zu mikrofibrillierte Zellulose. Jedoch erfordert deren Produktion einen hohen Energieaufwand. In dieser vorliegenden Arbeit werden die unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften dieser Feinstoffe beschrieben und aufgezeigt. Zudem bietet Sie eine umfassende Analyse zu möglichen Anwendungsfelder speziell zugeschnitten für die Zellstoff- und Papierindustrie. Aufbauend auf dieser Analyse, wurden spezielle, feinstoffbasierte, Biomaterialien entwickelt. Dazu wurden fraktionierte Feinstoffe in hochentwickelte Nanozellulose überführt und mit den gängigen und energieaufwendigen Produktionsmethoden verglichen. Es konnte gezeigt werden, dass speziell in den mechanischen Festigkeiten nur geringe Veränderungen zu erwarten sind. Des Weiteren, konnten hochverdichteten Papierplatten mit herausragenden mechanischen Eigenschaften ohne zusätzliche mechanische Fibrillierung und künstlichen Bindemittelsysteme erstellt werden. Außerdem wurde mithilfe von neuentwickelten Lignin basierten Polymeren, Verbundwerkstoffe basierend auf laminierten Feinstoffpapieren hergestellt, die die Möglichkeit aufzeigen, holzbasierte Wertschöpfungsketten zu schließen. Schließlich wird die Verarbeitbarkeit von Feinstoffen mittels Sprühtechnologie evaluiert und deren Auswirkungen auf Papierparameter wichtig für die Verpackungsindustrie, wie zum Beispiel Barriere Eigenschaften kritisch überprüft. Eine abschließende umfassende Analyse zeigt zukünftige Möglichkeiten und Herausforderungen speziell für die biobasierte Industrie auf.In future, the pulp and paper industry wants to use fractionation of the pulp to better adjust the material properties of their products. This saves processing costs, which arise during bleaching, for example. However, separation leads to a highly diluted residual stream consisting of particulate as well as fibrous material. Such materials can be classified as primary or secondary fines depending on the morphology and extraction point. These different fines have interesting physical and chemical properties. Similar to microfibrillated cellulose, which can only be produced by high energy input. In this thesis, the different physicochemical properties of these fines are described and demonstrated. In addition, it provides a comprehensive analysis of potential applications specifically tailored for the pulp and paper industry. Based on this analysis, the development of special biomaterials based on fines followed. For this purpose, fractionated fines were converted into advanced nanocellulose and compared with common and energy-intensive production methods. It was shown that only minor changes are to be expected, especially in the mechanical strengths. Furthermore, high-density paper boards with outstanding mechanical properties could be produced without additional mechanical fibrillation and artificial binder systems. Moreover, with the help of newly developed lignin-based polymers, composites based on laminated fine paper became available. This process establishes the possibility to close wood-based value chains. Finally, the processability of fines using spray technology is evaluated and their impact on paper parameters important for the packaging industry, such as barrier properties, is critically reviewed. A final comprehensive analysis highlights future opportunities and challenges specifically for the bio-based industry.submitted by Armin WinterDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun
From design to construction, refurbishment, maintenance and deconstruction: temporary solutions for a sustainable architecture
Im Rahmen des Übergangs von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft kann der Bausektor als ein Schlüsselsektor betrachtet werden, da Städte durch eine große gebaute Umwelt gekennzeichnet sind, die einen umfangreichen Materialeinsatz erfordert und einen großen Abfallstrom erzeugt. Die vorliegende Dissertation zielt darauf ab, neue architektonische Strategien wie temporäre Konstruktionen und Pop-up-Umgebungen zu untersuchen, nämlich Strukturen, die von Anfang an als temporär und mit einem hohen Grad an Reversibilität konzipiert sind, die den Bausektor nachhaltiger machen können, indem sie die Umweltauswirkungen minimieren und die Wiederverwendung von Gebäudekomponenten ermöglichen. Die Architektur ist seit jeher vom Konzept der "Dauerhaftigkeit" geprägt, d. h. von Gebäuden, die so lange wie möglich stehen bleiben sollen, ohne dass ein nachhaltiger Plan für ihr Lebensende vorliegt. Im Gegensatz dazu wird das Konzept der "Vorläufigkeit" vorgeschlagen, bei dem ein Bauwerk eine begrenzte Lebensdauer hat, die mit der Zeit, in der es genutzt wird, zusammenhängt, und die bereits eine Überlegung über das Ende seines Lebenszyklus beinhaltet. Die Analyse und der Vergleich zwischen traditionellen und temporären Bautechniken ermöglichen es, die unterschiedlichen Umweltauswirkungen und den Grad des "Rückbaus" am Ende des Lebenszyklus zu bewerten, z. B. durch die Gewinnung von demontierten Bauteilen und die Vermeidung der Deponierung. In dieser Studie wird dargelegt, wie temporäre Gebäude ein integratives Instrument für die Stadtplanung sein können, ohne eine künftige dauerhafte Nutzung zu gefährden, und zwar dank mehrerer konstruktiven Vorteile, die den selektiven Rückbau anstelle eines zerstörerischen Abrisses und die Wiederverwendung von Bauteilen von nicht mehr genutzten Gebäuden unterstützen. Dabei wird auch eine ökologische Perspektive eingenommen, die darauf abzielt, neue Materialien zu erhalten und die Treibhausgasemissionen niedrig zu halten.In the framework of the transition from a linear to a circular economy, the construction sector can be considered a key sector since cities are characterised by a large built environment that includes various types of infrastructures that requires an extensive material input and generates a large waste stream according to the current paradigm of the “take-make-dispose” plan. The present dissertation is aimed to investigate new architectural strategies, such as temporary constructions and pop-up environments, namely structures conceived from the outset as temporary and with high degree of reversibility, that can make the construction sector more circular and sustainable, minimizing the environmental impacts and allowing the reuse of building components. Architecture has always been characterized by the concept of “permanence”, understood as the construction of buildings that must remain standing as long as possible, and therefore without any sustainable plan regarding their end of life. In contrast to this concept, that of "temporariness" is proposed, where a construction has a limited life linked to the time in which it will be used, and that, presumably, already includes a reasoning about the end of its life cycle. The analysis and comparison between traditional and temporary building techniques allow to evaluate their different environmental impact and, in particular, their degree of “deconstruction” at their end of life, such as obtaining dismantled building components and avoiding ending up in landfills. This research outlines how temporary buildings can be an integrative tool for urban planning, without compromising a future permanent use thanks to several constructive advantages that support the selective deconstruction instead of the destructive demolition and the reuse of building components from buildings no longer in use. This takes on also an ecological perspective aimed at preserving virgin materials and keeping the level of greenhouse emissions low.submitted by Gaetano BertinoDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun
Stärken und Schwächen eines Online-Gutscheinsystems für regionale Produkte : eine SWOT-Analyse basierend auf Experteninterviews
Die steigende Nachfrage nach regionalen Produkten und die Digitalisierung prägen das heutige Konsumverhalten. Das Online-Einkaufen wird immer beliebter bei Kunden - auch in der Direktvermarktung. Eine sich entwickelnde Online-Marketingstrategie ist das Gutscheinmarketing mit Online-Gutscheinsystemen. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, dieStärken und Schwächen eines Online-Gutscheinsystems für regionale Produkte sowie Empfehlungen für die Implementierung des Systems zu analysieren. In weiterer Folge wird untersucht, wie sich das Online-Gutscheinsystem für regionale Produkte auf die teilnehmenden Betriebe auswirkt. Dazu wurden qualitative Experteninterviews mit 5 Plattformbetreibern und 6 teilnehmenden Betrieben aus ganz Österreich durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit einer qualitativen Inhaltsanalyse analysiert und daraufhin in einer SWOT-Analyse zusammengefasst und diskutiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Stärke von Online-Gutscheinsystemen für regionale Produkte die Kombination aus Regionalität, Bequemlichkeit und eines nachhaltigen Geschenkes darstellt. Schwächen von Online-Gutscheinsystemen für regionale Produkte sind: hohe Konkurrenz zwischen den teilnehmenden Betrieben, Schwierigkeiten bei der Einlösung von physischen Gutscheinen und keine Möglichkeit für persönliche Gespräche mit KundInnen am eigenen Bauernhof. Bei der Implementierung von Online-Gutscheinsystemen für regionale Produkte wird empfohlen, sich rechtliche Aspekte und die technische Umsetzung genau anzusehen. Für teilnehmende Betriebe ist das Online- Gutscheinsystem für regionale Produkte eine Möglichkeit, eine größere Reichweite, einen höheren Bekanntheitsgrad und neue Kunden zu erlangen. Bei kleineren Betrieben rentiert sich die Teilnahme aktuell noch weniger, da wenige Gutscheine eingelöst werden. In Zukunft sollten Online-Gutscheinsysteme für regionale Produkte österreichweit besser ausgebaut werden. Trotz der identifizierten Schwächen stellen Online-Gutscheine ein wichtiges Instrument für den Vertrieb von regionalen Produkten dar.The increasing demand for regional products and digitalization are shaping today's consumer behaviour. Online shopping becomes more and more popular with customers, also in direct marketing. A developing online marketing strategy is gift card marketing with online gift card systems. The aim of this thesis is to analyse the strengths and weaknesses of an online gift card system for regional products as well as recommendations for the implementation of the system. Subsequently, it should be investigated how the online gift card system for regional productsaffects the participating farms. For this purpose, qualitative expert interviews were conducted with 5 platform operators and 6 participating farms from all over Austria. The results were analysed with a qualitative content analysis in a first step and afterwards summarised and discussed in a SWOT analysis. The results show that a strength of an online gift card system for regional products is the combination of regionality, convenience and a sustainable gift. Weaknesses of an online gift card system for regional products are high competition between participating farms, difficulties in redeeming physical gift cards and no possibility for farm talks. When implementing online gift card systems for regional products, it is recommended to take a close look at legal aspects and technical implementation. For participating farms, the online gift card system for regional products is an opportunity to gain a wider reach, a higher level of awareness and new customers. For smaller businesses, participation is currently less profitable, as few vouchers are used. Despite the identified weaknesses gift cards are an important tool for the distribution of regional products.verfasst von Anita SturmMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun
Soil carbon dioxide fluxes from two Austrian forests under drying rewetting stress
Häufigere und heftigere extreme Wetter- und Klimaereignisse gehören zu den Folgen der globalen Erwärmung. Daher wird ein häufigerer und intensiverer Dry-Rewetting (DRW)-Stress erwartet. Böden spielen eine wesentliche Rolle bei der Kontrolle der atmosphärischen Konzentration von Treibhausgasen, nicht nur durch direkte Emissionen nach dem Umsatz von organischer Substanz, sondern auch durch die Bindung großer Mengen an Kohlenstoff (C). Der organische Kohlenstoff im Boden (SOC) ist der höchste terrestrische C-Speicher, der auf etwa 1700 Pg C geschätzt wird, ungefähr dreimal und doppelt so groß wie die Vegetation bzw. der atmosphärische Pool. Respiration (Rs), die von Mikroorganismen und Pflanzenwurzeln durchgeführt wird, setzt riesige Mengen an CO2 (~94 Pg C pro Jahr) frei, was den größten C-Fluss zwischen Land und Atmosphäre nach der Photosynthese darstellt und fast zehnmal höher ist, als die jährlichen Emissionen aus fossilen Brennstoffen . Es ist in erster Linie bekannt, dass Bodentemperatur und Feuchtigkeit die zeitliche Variabilität von Rs steuern. Ein längerer Zeitraum ohne Wasserzufuhr trocknet den Boden unterhalb der Feldkapazität aus, wodurch mehrere physikalische und biologische Prozesse modifiziert werden. Die Wiedervernässung trockener Böden löst in der Regel einen überproportionalen CO2-Ausstoß aus, ein als „Bircheffekt“ bekanntes Phänomen, das vom mikrobiellen Wachstum entkoppelt ist. Die industrielle Fixierung von N2 in reaktive N(Nr)-Formen im 20. Jahrhundert zur späteren Freisetzung in Ökosystemen führte zu einer „Kaskade“ beabsichtigter und unbeabsichtigter Folgen für den C-Kreislauf, die noch unklar sind. Neben mehreren Effekten wurde die erhöhte Nr über Wäldern der gemäßigten Breiten allgemein als Verringerung von Rs und Erhöhung der C-Sequestrierung beschrieben. Diese Studie zeigt, wie Trocknungs-Wiedervernässungs-Stress auf die CO2-Flüsse im Boden eines Rotbuchenwalds wirken und welchen Einfluss die Stickstoffversorgung hat.More frequent and severe extreme weather and climate events are among the outcomes of global warming. Hence, more frequent and intense dry-rewetting (DRW) stress is expected. Soils play an essential role in controlling GHGs’ atmospheric concentration, not only by direct emissions after the turnover of elements but also by sequestering vast amounts of C. Soil organic carbon (SOC) is the highest terrestrial C pool, estimated at around 1700 Pg C, roughly thrice and twice as big as the vegetation and the atmospheric pool, respectively. Respiration (Rs), performed by microorganisms and plant roots, releases vast amounts of CO2 (~94 Pg C yr-1), representing the largest C flux between land and the atmosphere after photosynthesis and being almost ten times higher than fossil fuel emissions on an annual basis. Soil temperature and moisture are primarily known to control Rs temporal variability, although other soil parameters that regulate microbial activity can also be important when spatial variability is considered. A prolonged period without water input dries the soil below field capacity, modifying several physical and biological processes. Rewetting dry soils usually triggers a disproportionated burst of CO2, a phenomenon known as the “Birch effect”, that would be decoupled from microbial growth. Twentieth-century industrial fixation of N2 into reactive N (Nr) forms for posterior release in ecosystems resulted in a “cascade” of intended and unintended consequences for the C cycle still unclear. Among several effects, the increased Nr over temperate forests has been generally described as reducing Rs and increasing C sequestration. This study assesses the effect of drying-rewetting stress on the soil CO2 fluxes and uncovers the controlling soil parameters in a mature European beech (Fagus sylvatica L.) forest. This was investigated during one simulated drying-rewetting stress event in Eastern Austria, under different nitrogen deposition scenarios.submitted by Franco Alexis GonzálezMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Masterarbeit Georg-August-Universität Göttingen 2022Mit deutscher Zusammenfassun
Biocatalytic functionalisation of biopolyesters
Polyhydroxyalkanoate (PHAs) sind Polyester, die in der Natur von verschiedenen Mikroorganismen als Kohlenstoff- und Energiespeicher produziert und als biologisch abbaubarer Ersatz für nicht biologisch abbaubare und erdölbasierte Kunststoffe verwendet werden. Um die mechanistischen Aspekte des biologischen Abbaus aufzuklären, wurde die aus dem gramnegativen Pseudomonas fluorescens GK13 stammende Poly(3-hydroxyoctanoat) depolymerase (PHAZ) heterolog exprimiert und hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Hydrolyse verschiedener PHAs analysiert. Dabei wurden die natürlich vorkommenden Polyhydroxyalkanoate P4HB und P3HO durch das Enzym abgebaut. Abbauexperimente mit P4HB und P3HO führten in 350 Stunden zu über 40 % Abbau von salzausgelaugten P4HB-Filmen und bis zu 20 % Abbau von lösungsmittelgegossenen P3HB-Filmen. Die Rasterelektronenmikroskopie der inkubierten Filme zeigte poröse Strukturen, die aus einem Enzymangriff resultieren. Die höheren Abbauraten von P4HB resultieren aus einer größeren, verfügbaren Oberfläche von salzausgelaugten Filmen im Vergleich zu einfachen, lösungsmittelgegossenen Filmen.Polyhydroxyalkanoates (PHAs) are polyesters produced in nature by various microorganisms as a carbon- and energy-reserve. These polyesters are used for biodegradable substitution of non-biodegradable and petroleum-based plastics. In order to elucidate the mechanistic aspects of biodegradation, the poly(3-hydroxyoctanoate) depolymerase PHAZ, originated from the gram-negative Pseudomonas fluorescens GK13 has been heterologously expressed and analysed regarding its ability to hydrolyse different PHAs. Thereby, the naturally occurring polyhydroxyalkanoate P4HB and P3HO were degraded by the enzyme. Degradation experiments with P4HB and P3HO resulted in over 40 % degradation in 350 hours for P4HB salt leached films and up to 20 % degradation in 350 hours for P3HB solvent cast films. Scanning electron microscopy of the incubated films showed porous structures resulting from enzyme attack. The higher degradations of P4HB result from a larger, available surface of salt leached films in comparison to plain, solvent cast films.submitted by Markus Lorenz HugMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun
Consumer preferences for algae food products in the Austrian market: a discrete modelling approach
Lebensmitteln auf Algenbasis bieten nicht nur gesundheitliche Vorteile für den menschlichen Organismus, sondern lassen sich auch kostengünstig und nachhaltig produzieren. Diese Gruppe von neuartigen Lebensmitteln birgt Potenzial für eine zukünftige Expansion auf dem Verbrauchermarkt. In dieser Masterarbeit wird daher die Zahlungsbereitschaft österreichischer KonsumentInnen (n = 301) für innovative Lebensmittel aus Algen am Beispiel von Algencrackern untersucht. Die Arbeit lehnt sich an die Studie von Weinrich und Elshiewy (2019) mit dem Titel “Preference and willingness to pay for meat substitutes based on micro-algae” an, um neue Erkenntnisse zu diesem Thema zu gewinnen. Die Gewichtung der Attribute Herkunft, Preis, Geschmack, Produktionsmethode und Verpackung wurde mithilfe einer Choice Based Conjoint Analyse untersucht. Zusätzlich wurden soziodemographische Daten erhoben und die Präferenzen der TeilnehmerInnen gegenüber Algenlebensmitteln mithilfe einer Likertskala ermittelt. Mittels einer hierarchischen Clusteranalyse wurden auf Basis der aus dem Choice Experiment resultierenden Teilnutzenwerte vier Cluster gebildet. Anschließend konnte eine Schätzung der Zahlungsbereitschaft für jedes Produktattribut sowohl für die gesamte Stichprobe als auch fürdie einzelnen Cluster vorgenommen werden. Schließlich wurden Varianz- und Korrelationsanalysen sowie eine einfache lineare Regressionen durchgeführt, um die Forschungsfragen und Hypothesen zu überprüfen. Der Beitrag der Produktattribute zur Präferenzbildung zeigte die Bedeutung von Produktionsmethode (26,71 %), Preis (25,55 %), Herkunft (20,62 %), Verpackung (17,31 %) und Geschmack (9,81 %). Außerdem zeigte die Schätzung der Zahlungsbereitschaften +1,90 € mehr für in Österreich gegenüber in der EU produzierten Lebensmitteln, +2,42 € mehr für biologisch produzierte Lebensmittel gegenüber nicht biologisch produzierten Lebensmitteln und +1,44 € mehr für Papierverpackungen gegenüber Plastikverpackungen.Algae-based foods not only provide health benefits for the human organism but are also cheap and sustainable to produce. This group of novel food products holds potential for future expansion within the consumer market. In this master thesis, the willingness to pay of Austrian consumers (n = 301) for innovative food products made from algae is therefore investigated on the example of algae crackers.The thesis is modelled after a study of Weinrich and Elshiewy (2019) titled “Preference and willingness to pay for meat substitutes based on micro-algae” to acquire new insights on this subject. The weighting of the product attributes origin, price, flavour, production method and packaging was investigated with a choice based conjoint analysis. Additionally, socio-demographic data were collected and the preferences of the participants towards algae food products were determined using a likert scale. By applying a hierarchical cluster analysis, four clusters were formed based on the part worth values resulting from the choice experiment. Subsequently an estimation of the willingness to pay for each product attribute could be made for the entire sample as well as for the individual clusters. Finally, ANOVAs, correlation analyses and a simple linear regression were conducted to test the research questions and hypotheses. The contribution of product attributes to preference generation showed the importance of production method (26.71 %), price (25.55 %), origin (20.62 %), packaging (17.31 %) and taste (9.81 %). In addition, the willingness-to-pay estimates showed +1.90 € more for food produced in Austria versus in the EU, +2.42 € more for organically produced food versus non-organically produced food, and +1.44 € more for paper packaging versus plastic packaging.submitted by Richard NieschalkMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun
Die Entwicklung trockenheitsresistenter Baumarten bei der Anzucht am Feldversuch in Haag, Niederösterreich
Der Klimawandel macht nicht nur den Waldbäumen mit der zunehmenden Trockenheit und häufiger werdenden Hitzeperioden zu schaffen, sondern auch den Straßenbäumen. Um den Fortbestand der urbanen Gehölze weiter gewähren zu können, ist der Einsatz von trockenheitsresistenten und frosttoleranten Arten notwendig. Im Zuge eines Bewässerungsversuches wurden 14 verschiedene, zum Teil heimische, aber auch nicht heimische Junggehölze über den Zeitraum der Vegetationsperiode 2021 am Feld beobachtet. Dabei wurden die Gehölze in zwei Bewässerungsgruppen eingeteilt, wobei eine Gruppe der Trockenheit ausgesetzt wurde. Während des Versuches wurde anhand der Zielvariablen die unterschiedliche Entwicklung der Versuchspflanzen beobachtet. Folgende Zielvariablen wurden dokumentiert: die Überlebenswahrscheinlichkeit, der relative Höhen- und Dickenzuwachs, die Vitalität und die Länge der Vegetationsperiode. Mit Hilfe unterschiedlicher statistischer Verfahren wurden die Daten anschließend analysiert. Das Ziel ist es Gehölze zu finden, die bereits in der Baumschule trockenheitsangepasst kultiviert werden können und dabei in erster Linie eine hohe Überlebenswahrscheinlichkeit aufweisen. Bei Celtis australis und Cornus mas lag der Anteil der überlebenden Gehölze signifikant höher als bei Acer buergerianum, Liquidambar styraciflua, Ostrya carpinifolia, Quercus cerris und Quercus robur. Während bei den heimischen Baumarten künstliche Bewässerung keine signifikant höhere Vitalität mit sich bringt, ist das bei den nicht heimischen Baumarten im Vergleich zur Trockenstressgruppe sehr wohl der Fall. Unabhängig von der Bewässerung schnitten nicht heimische Baumarten beim Höhenzuwachs, beim Dickenzuwachs und bei der Vitalität signifikant besser ab als die heimischen Arten. Die Bewertung aller Zielvariablen hat ergeben, dass Carpinus betulus, Celtis australis, Cornus mas, Tilia cordata und Tilia tomentosa sich für die Aufzucht auf Pseudogley ohne künstliche Bewässerung am besten eignen.Climate change not only affects forest trees due to increasing droughts and frequent heat waves, but also street trees. In order to ensure the survival of the urban flora, the use of drought-resistant and frost-tolerant trees and shrubs is necessary. In the course of an irrigation experiment, 14 different, partly native, but also non-native, young trees were observed in the field over the 2021 vegetation period. The tree samples were divided into two irrigation groups, with one group being exposed to drought. During the experiment, the different development of the test plants was observed using target variables. The following target variables were documented: the probability of survival, the relative increase in height and thickness, vitality and the length of the vegetation period. Various statistical methods were incorporated in data analysis. The goal is to identify woody plants that can be cultivated in tree nurseries in a drought-adapted manner with a high probability of survival. Among Celtis australis and Cornus mas, the proportion of surviving trees was significantly higher than among Acer buergerianum, Liquidambar styraciflua, Ostrya carpinifolia, Quercus cerris and Quercus robur. While artificial irrigation does not result in significantly higher vitality for the native tree species, this is certainly the case for the non-native tree species compared to the drought stress group. Irrespective of irrigation, non-native tree species performed significantly better than native species in terms of height growth, thickness growth and vitality. The evaluation of all target variables showed that Carpinus betulus, Celtis australis, Cornus mas, Tilia cordata and Tilia tomentosa are best suited for tree breeding on Pseudogley without artificial irrigation.verfasst von Michael OffenbergerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun
Characterization of five Fusarium graminearum genes and their potential roles during wheat infection
Fusarium graminearum ist ein wirtschaftlich wichtiges Pflanzenpathogen und gehört zu den wichtigsten mykotoxigenen Pilzen, die Lebens- und Futtermittel kontaminieren. Darüber hinaus ist er ein Erreger der Ährenfusariose (Fusarium head blight, FHB) bei Weizen, Mais und Gerste, die weltweit große wirtschaftliche Verluste verursacht.Vorige Studien haben gezeigt, dass bei zahlreichen Pilzen ausgewogene H3K4me3-Konzentrationen entscheidend für eine wildtypähnliche Pathogenität sowie die Produktion von Sekundärmetaboliten sind. In Übereinstimmung damit wurde festgestellt, dass Mitglieder der KDM5 Histondemethylasen für die Aktivierung und Unterdrückung von Sekundärmetabolitgenen in Aspergillus nidulans and F. graminearum wichtig sind. Darüber hinaus wurde eine unabhängige Funktion der katalytischen Jumonji-C-Domäne in beiden Arten identifiziert. In F. graminearum führte der vollständige Verlust von Kdm5 (Δkdm5), aber auch die Mutation der katalytischen JmjC-Domäne (Kdm5*) zu einer abgeschwächten Virulenz auf APOGEE-Weizen. Eine RNA-Sequenzierung in planta ergab, dass 62 Gene in beiden Mutanten (Δkdm5 und Kdm5*) dereguliert waren. Da beide Mutanten einen hypovirulenten Phänotyp aufwiesen, hofften wir, in diesen 62 Genen potenzielle Virulenzgene zu finden. Daher wurden fünf Gene für die weitere Charakterisierung ausgewählt. Diese inkludierten zwei Gene, die für nicht-ribosomale Peptidsynthasen kodieren (NPS5: FGSG_17487 und NPS19: FGSG_15676), zwei Gene, die für mutmaßliche Effektoren kodieren (KP4-3: FGSG_00062 und ein hypothetischer Effektor: FGSG_12514) sowie ein Gen, das für eine hypothetische Nitrilase kodiert (FGSG_05805). Knock-out Mutanten für jedes Gen wurden erzeugt und umfassend auf Phänotypen in Hyphenwachstum, Reproduktion, Keimung und Virulenz untersucht.Wir stellten fest, dass keine der untersuchten Mutanten in ihrer Virulenz auf APOGEE-Weizen beeinträchtigt war, da alle unsere Deletionsmutanten in der Lage waren, Weizenähren wie der entsprechende Wildtyp zu infizieren. Allerdings führte der Verlust der hypothetischen Nitrilase zu Mutanten mit einer Beeinträchtigung der Keimung. Dennoch beeinträchtigte dieser Rückgang der Keimungsrate die Pathogenität nicht.Fusarium graminearum is an economically important plant pathogen and belongs to the most important mycotoxigenic fungi contaminating food and feed. Further, it is the causal agent of fusarium head blight (FHB) on wheat, maize and barley, causing major economic losses worldwide.Previous studies showed that balanced H3K4me3 levels are crucial for wild type-like pathogenicity and secondary metabolite production in several fungi. In agreement with this, members of the KDM5histone demethylases were found to be important for activation and repression of secondary metabolite genes in Aspergillus nidulans and F. graminearum. On top of that, an independent function of the catalytic Jumonji C domain was identified in both species. In F. graminearum complete loss of Kdm5 (Δkdm5) but also mutation of the catalytic JmjC domain (Kdm5*) inflicted attenuated virulence on APOGEE wheat. RNA sequencing in planta revealed that 62 genes were deregulated in both mutants (Δkdm5 and Kdm5*). As both mutants showed a hypovirulent phenotype, we hoped to find potentialvirulence genes within these 62 genes. Thus, five genes were chosen for further characterization. This included two genes encoding for non-ribosomal peptide synthases (NPS5: FGSG_17487 and NPS19:FGSG_15676), two genes encoding for putative effectors (KP4-3: FGSG_00062 and hypothetical effector: FGSG_12514) and one gene encoding for a hypothetical nitrilase (FGSG_05805). Knock-outmutants for each gene were generated and comprehensively analyzed for phenotypes in hyphal growth, reproduction, germination and virulence.We found none of the analyzed mutants were affected in virulence on APOGEE wheat as all our deletion mutants were able to infect wheat ears like the corresponding wild type. However, loss of the putative nitrilase resulted in mutants with an impairment in germination. Nonetheless this decrease in the germination rate was not hampering pathogenicity.submitted by Lena GriebelingMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 202