University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

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    Sediment analyses and methodology development for abiotic assessment of small hydropower plants - case study "Gurk - Kaindorf"

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    Das Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und die Analyse der aktuellen Umweltlage am Stausee des Flusses Gurk in der Nähe von Kaindorf in Kärnten. Am Fluss befindet sich ein 10MW Wasserkraftwerk mit einer Laufwasseranlage. Wasserkraftwerke beeinflussen die ökologischen Lebensräume im Wasser. Mit der Simulation verschiedenen Durchflussraten wird in dieser Arbeit die hydraulische Leistung des Flusssystems und seine Empfindlichkeit auf unterschiedliche Rahmenbedingungen bewertet. Die Arbeit beinhaltet modellierte Ergebnisse, welche zur Analyse der Lebensraumqualität hinter dem Staudamm dienen und diesen auch bewerten. Die Untersuchung beinhaltet ein präzises Geländemodell des Gewässers, eine Untersuchung der Sedimentzusammensetzung sowie numerische 2D- Modellierung mittels SMS und HydroAS. Zur ökologischen Bewertung wird von der BOKU entwickelte Software HEM verwendet. Mit dieser Software wurde der zukünftige ökologische Zustand des Stausees, basierend auf ermittelten Daten simulieren. Aus Ergebnissen wurde ermittelt, dass sich im Fluss Gurk das Oberflächenabwasser aus landwirtschaftlichen Flächen sammelt. Das trägt wesentlich zu einem schlechten ökologischen Zustand des Flusses bei. Die Arbeit stellt eine Grundlage für die zukünftige Untersuchungen und Analyse des nachhaltigen Sedimentmanagements an den Kleinwasserkraftwerken dar. Ebenso können die Ergebnisse dieser Arbeit bei zukünftigen Feldmessungen der Sedimente eine Bewertungsgrundlage darstellen.submitted by Neža ČeponMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Evaluierung von Maßnahmen zur Reifeverzögerung und zur Transpirationsreduktion bei der Rebsorte Grüner Veltliner

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    verfasst von Benjamin OttMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun

    Caffeine determination in surface water using innovative spectrometric technique

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    Qualitätsprobleme von Gewässern sind wachsende Herausforderungen, mit den verschiedensten Ursprungsquellen der Kontamination. Viele verschiedene Parameter werden zur Bestimmung der Wasserqualität aktuell schon verwendet, wobei neue Parameter oder Stoffe noch besser dazu beitragen können. Koffein ist eine Substanz, welche chemisch sehr stabil ist und in der Umwelt ein pseudopersistentes Verhalten zeigt – neben einem schnellen biologischen Abbau. Koffein ist ein “pharmaceutical active compounds” in der Gruppe der Medikamentenrückstände und Körperpflegeprodukte und wird vor allem in Lebensmitteln – vorwiegend Getränke – enthalten. Verschiedenste neue Produkte dieser Kategorien führen zu steigenden Konzentrationen in verschiedensten Gewässern. Aufgrund dessen, dass Produkte mit Koffein nur von Menschen konsumiert und verbraucht werden wird es auch als Umwelttracer klassifiziert und kann somit bei einer Detektion direkt mit anthropogener Verunreinigung – oftmals fäkaler – direkt in Verbindung gebracht werden. Aktuell gibt es keine in-situ Messsysteme, welche eine schnelle und günstige Bestimmung oder Monitoring ermöglichen, sodass eine Bestimmung nur über ein Labor aktuell möglich ist. Mit dem für diese Arbeit bereitgestellten Messsystem konnte die Bestimmung von Koffein in verschiedensten Matrices nachgewiesen werden. In einem Messbereich zwischen 50 und 950 μg · L-1 mittels einzel-Matrix und Misch-Matrix Kalibrationen bestimmt werden. Die Wiederfindungsraten für Oberflächengewässer resultierten zwischen 91 % und 108 % und für die Kläranalagenabläufe konnten Wiederfindungsraten zwischen 107 % und 111 %, bei 7 Probenahmen in einem Zeitraum von 3 Monaten erreicht werden.Water quality issues are an upcoming challenge resulting of various origins. Therefore, different parameters are related to the water quality of different water bodies. Caffeine is a substance which can be related to “pharmaceuticals and personal care products”, “pharmaceutical active compounds” and food & drinks due to its chemical stability and pseudo persistent behaviour – besides its fast degradation in the environment, the continuous follow up of new contamination keep concentrations at a steady level. Caffeine is categorised as an environmental tracer and can directly be related to human activities. Since the majority of caffeine containing products are consumed and excreted by humans, there is also a correlation of caffeine and faecal contamination. The state-of-the-art determination of caffeine is time consuming and laboratory bound. Whereas a simple spectrometric method would allow much faster results, as well an in-situ monitoring possibility. The measurement device provided for this study gave considerable results in the detection and determination of caffeine in different types of water samples. Within the working range of 50 to 950 μg · L-1 the analyte could easily be detected using matrix- and mixed-matrix based calibration through different surface- and sewage water effluents. Validations according to two different regulations resulted with a limit of quantification of about 65 μg · L-1 in Danube-Water. Considering the recovery rates of the different sample locations, values between 91% and 108% have been achieved using matrix- and mixed matrix-based calibration functions only for the surface water samples. The more complex waste-water treatment effluent samples resulted in 107% to 111% on the matrix-based calibration. All resulted recovery rates are based on 7 different sampling dates over a period of 3 months.submitted by Ralph BencoMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusamenfassun

    Partial inbreeding depression to important ancestors for sperm quality traits of Fleckvieh bulls

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    Inzucht führt zu einer Inzuchtdepression, bei der es sich um einen Rückgang der Durchschnittsleistung handelt, der für verschiedene Merkmale von Tieren, einschließlich Merkmalen der Samenqualität, dokumentiert wurde. Bei der Berechnung des Inzuchtniveaus anhand von Stammbaumdaten (FPED) werden die Auswirkungen von Rekombinationsereignissen außer Acht gelassen, und sie hängt von der Tiefe und Qualität der Stammbaumdaten ab. Eine Alternative ist die genomische Inzucht (FROH) aus Homozygotieläufen (ROH). Die Gesamtinzucht in beiden Ansätzen lässt keinen Rückschluss auf den Beitrag bestimmter Vorfahren zur Inzucht eines Individuums zu. Unsere Studie zielte auf die Schätzung von FPED und FROH für österreichische Fleckviehbullen ab; und Aufteilung der FPED in partielle Inzuchtkoeffizienten bestimmter Vorfahren. Darüber hinaus wurden die Auswirkungen von FPED, FROH und partiellen FPED auf die Spermienqualitätsmerkmale analysiert. Es wurden Stammbaumdaten und 50.000 Genotypdaten von 1.136 Bullen mit 54.088 Phänotypbeobachtungen für jedes Merkmal verwendet FPED über alle Generationen und über fünf Generationen betrugen 0,024 bzw. 0,011. Alle FROH aus unterschiedlichen ROH-Längen waren höher als die Stammbaum-Inzuchtkoeffizienten, mit Ausnahme von ROH > 16 Mb. Diese Werte betrugen 0,096, 0,064, 0,042, 0,026 und 0,013 für Inzucht von >1 Mb, >2 Mb, >4 Mb, > 8 Mb und >16 Mb. Es wurden signifikante Korrelationen zwischen Inzuchtmaßen gefunden, die zwischen 0,52 und 0,67 zwischen Inzucht aus ROH und Stammbaum und zwischen 0,76 und 0,98 zwischen FROH-Typen lagen. Während fast alle analysierten Phänotypen hinsichtlich des Vorzeichens des Effekts offensichtlich durch Inzucht negativ beeinflusst wurden, führte keiner der verschiedenen Inzuchtkoeffizienten zu einer signifikanten Verschlechterung des jeweiligen Merkmals der Spermaqualität. Beispielsweise verursachte eine Erhöhung der Inzucht um 1 % eine Abweichung der Phänotypmittelwerte im Bereich von -0,0005 SD für das Spermienvolumen bis -0,0022 SD für die Anzahl der Spermien. Es wird eine neue Studie vorgeschlagen, um die volle und partielle Inzuchtdepression bei Milchkühen für Fruchtbarkeits- und Gesundheitsmerkmale zu analysieren und dabei den Ansätzen dieser Studie, nicht nur anhand von Stammbaumdaten, sondern auch anhand von Genotypdaten zu folgen.Inbreeding causes inbreeding depression which is a decline in mean performance that has been documented for various traits of animals including semen quality traits. Calculation of inbreeding levels from pedigree data (FPED) overlooks effects of recombination events and Mendelian sampling and is dependent on depth and quality of pedigree data. An alternative is genomic inbreeding (FROH) from runs of homozygosity (ROH). The overall inbreeding in both approaches does not reveal contribution of specific ancestors to an individual's inbreeding. Our study aimed at estimation of FPED) and FROH for Austrian Fleckvieh bulls; and partitioning FPED into partial inbreeding coefficients of specific ancestors. Moreover, FPED, FROH and partial FPED effects on sperm quality traits were analyzed. Pedigree data and 50k genotype data of 1,136 bulls with 54,088 phenotype observations for each trait were used. FPED of the full generations and five generations were 0.024 and 0.011, respectively. All the FROH from different lengths of ROH were higher than pedigree inbreeding coefficients except for ROH > 16 Mb. These values were 0.096, 0.064, 0.042, 0.026, and 0.013 for inbreeding from >1 Mb, >2 Mb, >4 Mb, >8 Mb and >16 Mb ROH, respectively. Significant correlations were found among inbreeding measures ranging from 0.52 to 0.67 between inbreeding from ROH and pedigree, and 0.76 to 0.98 among FROH types. While almost all the phenotypes analyzed were apparently negatively affected by inbreeding in terms of the sign of the effect, none of the various inbreeding coefficients caused significant deterioration. For instance, increasing inbreeding by 1% caused deviation of phenotype means ranging from -0.0005 SD for sperm volume to -0.0022 SD for number of spermatozoa. A new study is suggested to analyze total and partial inbreeding depression for dairy as well as fertility and health traits of cows, following the approaches of this study not only from pedigree data but also from genotype data.submitted by Temesgen Tadesse YitayihMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Masterarbeit Wageningen University & Research 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Das Spektrum der Puppenparasitoide von Frostspanner und Eichenwickler in Eichenbeständen im Münsterland (NRW)

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    In mitteleuropäischen Waldökosystemen gewinnen trockentolerante Laubgehölze wie Eichen immer mehr an Bedeutung, um eine Anpassung an den Klimawandel voranzutreiben. Der durch Schadinsekten verursachte Verlust an Blattmasse bei den Eichen kann jedoch als zusätzlicher Stressfaktor in diesen Wäldern wirken. In Jahren mit hoher Populationsdichte kann der Fraß von Schmetterlingsraupen, wie Frostspanner und Eichenwickler, bis zum Kahlfraß der Eichen führen. Eine wichtige Rolle in der Regulation der Populationsdynamik der Schadinsekten spielen Parasitoide und Prädatoren. In dieser Arbeit wurde in vier zum Teil stark befallenen Eichenbeständen im Münsterland (Nordrhein-Westfalen) das Spektrum vorhandener Larven-Puppen- und Puppenparasitoide des Kleinen und Großen Frostspanners (Operophtera brumata bzw. Erannis defoliaria) (Lepidoptera, Geometridae) sowie des Grünen Eichenwicklers (Tortrix viridana) (Lepidoptera, Tortricidae) aus Bodenproben und Blattwickeln untersucht. Die Parasitierungsrate der Schmetterlingspuppen aus den Bodenproben betrug 2020 insgesamt 11 % (n=180) und 2021 insgesamt 12 % (n=83). Die Anzahl der Larven-Puppenparasitoide, die erst nach dem Abbaumen der Wirtsraupen aus den Puppen ausschlüpfen und sich außerhalb des Wirts im Boden verpuppen, wie z.B. einige Raupenfliegen und Schlupfwespen-Arten, wurden zusätzlich in den beiden Jahren aufgenommen. Die Parasitierungsrate der aus Blattwickeln der Eichen gesammelten Puppen des Eichenwicklers war 2022 mit 37 % relativ hoch, wobei am häufigsten die Schlupfwespe Itoplectis maculator vorkam. Mit der Aufnahme des Parasitoidenspektrums und der Häufigkeit von Parasitoidenarten wird die Grundlage für eine Anreicherung der natürlichen Gegenspieler in den untersuchten Eichenwäldern geschaffen, die zur Steigerung der Resilienz der Bestände führen soll.In Central European forest ecosystems, drought-tolerant broadleaved trees such as oaks are becoming increasingly important to promote adaptations to climate change. However, the loss of leaf mass in oaks caused by insect pests can act as an additional stress factor in these forests. In years of high population density, feeding by caterpillars such as winter moths and oak moths can lead to complete defoliation. Parasitoids and predators play an important role in regulating the population dynamics of leaf feeding insects. In this work, the spectrum of larval-pupal and pupal parasitoids of the oak moths Operophtera brumata, Erannis defoliaria (Lepidoptera, Geometridae) and Tortrix viridana (Lepidoptera, Tortricidae) was studied in four oak stands in Münsterland (North Rhine-Westphalia). Larval-pupal and pupal parasitoids of the winter moths were recruited from soil samples, those of oak leafrollers from pupae in leaf rolls.The parasitization rate of the pupae from the soil samples was 11 % (n=180) in 2020 and 12 % (n=83) in 2021. The number of larval-pupal parasitoids that emerge only after the host caterpillars have pupated and then pupae outside the host in the soil, such as tachinid flies or some parasitic wasp species, was also recorded in both years. The relatively high parasitization rate of 37 % of Tortrix viridana pupae in 2022 was mainly due to the parasitic wasp Itoplectis maculator. By examining the spectrum and abundance of parasitoid species, the basis for an enrichment of natural enemies is intended to be established, aiming to enhance the resilience of the oak forests.verfasst von Martin MayrhoferMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun

    Leaf morphology in the white oak species complex

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    submitted by Adelin-Ionut NicorescuMit deutscher ZusammenfassungMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 202

    Model-based change of scale for downstream operations based on constant volumetric power input

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    submitted by Ignacio Montes-SerranoDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Studying the influence of hypoxia on breast cancer cell mechanics with atomic force microscopy

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    submitted by Barbara ZbiralMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Gerechtigkeitsaspekte in Beteiligungsverfahren am Beispiel der "Vorarlberger Bürgerräte"

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    Verfahren zur deliberativen Beteiligung von Bürger:innen haben zunehmend an Popularität gewonnen. Man erhofft sich hiervon, etwa angesichts der Klimakrise, längerfristiges Denken und mehr Akzeptanz politischer Maßnahmen. Erfahren manche Personen größere Teilnahmehürden als andere, besteht jedoch die Gefahr undemokratischer Ergebnisse. Diese Arbeit untersucht die „Vorarlberger Bürgerräte“ vor dem Hintergrund eines „gerechten Übergangs“ auf mögliche Barrieren und bewertet sie mittels Nancy Frasers Gerechtigkeitsdimensionen. Fraser folgend erfordert ein gerechter Zugang zu politischer Beteiligung i) die Anerkennung von Personen als gleichermaßen zur Partizipation fähige Bürger:innen; ii) eine gerechte Repräsentation; iii) sowie einen gleichwertigen Zugang zu den dafür erforderlichen Ressourcen (Redistribution). Die Arbeit betrachtet Unterschiede in Bezug auf Alter, Geschlecht, Bildung und das Vorhandensein einer Migrationsgeschichte entlang der Ressourcen Zeit, Geld und „civic skills“ (zur Partizipation notwendige Kompetenzen) und leitet davon mögliche Teilnahmehürden ab. Grundlage waren Umfragedaten aus sechs Bürger:innenräten sowie Interviews mit Vorarlberger:innen der Altersgruppen 16 bis 29 und 30 bis 45. Den Ergebnissen zufolge schien die Verfügbarkeit von Zeit und civic skills die Teilnahmewahrscheinlichkeit beeinflusst zu haben. Besonders civic skills waren im Hinblick auf Alter und Bildung ungleich verteilt. Bezogen auf das Geschlecht kommt auch die Sozialisierung als Teilnahmehürde in Frage. Für die oben genannten Altersgruppen zeigten sich zudem altersspezifische Herausforderungen (Familie, Berufseinstieg) als mögliche Barrieren. Eine Migrationsgeschichte hatte keinen Einfluss auf die Teilnahmewahrscheinlichkeit. In Summe erfordern die genannten Hürden im Bereich der Redistribution und Anerkennung ausgleichende Maßnahmen im Bereich der Repräsentation. Diese Ergebnisse sollen helfen, künftige Partizipationsverfahren demokratischer und inklusiver zu gestalten.Procedures for the deliberative participation of citizens have become increasingly popular. It is hoped that this will lead to longer-term thinking and greater acceptance of measures, for example regarding the climate crisis. However, if some people experience greater obstacles to participation than others, there is the danger of achieving undemocratic results. This thesis examines the "Vorarlberger Bürgerräte" (Vorarlberg Wisdom Councils) against the background of a "just transition" for possible barriers and evaluates them by using Nancy Fraser's dimensions of justice. According to Fraser, equitable access to political participation requires i) the recognition of persons as citizens equally capable of participation, ii) a fair representation, iii) as well as an equal access to the required resources (redistribution). The thesis looks at differences regarding age, gender, education and the presence of a migration history with respect to the resources time, money and "civic skills" (competences necessary for participation) in order to derive possible barriers to participation. The analysis was based on survey data from six wisdom councils and interviews with Vorarlberg citizens in the age groups 16 to 29 and 30 to 45. According to the results, the availability of time and civic skills seems to have influenced the probability of participation. The latter in particular was unequally distributed with regard to age and education. Concerning gender, socialisation also comes into question as a barrier to participation. For the age groups mentioned above, age-specific challenges (family, career entry) also emerged as a possible barrier. A migration history had no influence on the probability of participation. In sum, the barriers found in the area of redistribution and recognition require compensatory measures in the area of representation. The results of this thesis aim to contribute to more democratic and inclusive participation processes in the future.verfasst von Rebekka JarosMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun

    Anrainerinnen

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    Rund 40 % des gesamten Restmülls in Wien besteht aus Bioabfall (MA 48, 2017, S. 78). Über Kompostierung könnten die ungenutzten pflanzlichen Reststoffe zu organischem Dünger aufbereitet und gleichzeitig der Anteil an biogenen Reststoffen im Restmüll verringert werden (Edwards et al., 2011, S. 1–2). Beim sogenannten „WurmHotel“ werden die biogenen Haushaltsabfälle der teilnehmenden Anrainer*innen von Kompostwürmern zu nährstoffreichem Regenwurmhumus weiterverarbeitet (wurmkiste.at, 2022). Ziel der vorliegenden Studie war es die Nutzung der WurmHotels im Jahr 2023 durch die teilnehmenden Anrainer*innen (n=16) an den unterschiedlichen Standorten in Wien zu analysieren und zu beschreiben. Anhand eines Online-Fragebogens wurden potenzielle Einflussvariablen auf das Abfallverhalten der Anrainer*innen untersucht und statistisch ausgewertet. Für die Messung des Wissensstandes der Anrainer*innen zu abfallwirtschaftlichen Themen wurde eine neue Messmethode namens „Abfallwirtschaft-Literacy-Score“ entworfen. Soziodemographische (Bildung, Haushaltsgröße), technologisch-organisatorische (Komfort, Aufwand) und sozio-psychologische (Normen, Sorge um die Umwelt) Variablen wiesen einen statistisch signifikanten Zusammenhang mit der Ausprägung des Abfallverhaltens der Anrainer*innen auf. Eine erhöhte Wahrnehmung von Normen ging mit einem signifikant erhöhten Umweltbewusstsein einher. Hoher Komfort und geringer Aufwand konnten einen signifikanten Einfluss auf den Erfolg der Etablierung der WurmHotels an den unterschiedlichen Standorten aufzeigen. Einzig Alter, Geschlecht und Wissen konnten keine statistisch signifikanten Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Abfallverhalten der Anrainer*innen liefern. Die vorliegende Untersuchung zeigt das Potenzial und den Erfolg dieses innovativen Abfallwirtschaftsprojekts auf. Die gewonnen Ergebnisse könnten somit ein wichtiges Instrument für die Eröffnung weiterer WurmHotels in den unterschiedlichsten Grätzeln Wiens darstellen.Around 40% of all residual waste in Vienna consists of organic waste (MA 48, 2017, p. 78). Composting could process the unused plant materials into organic fertilizer while reducing the amount of organic residues in municipal waste (Edwards et al., 2011, pp. 1–2). At the so-called "WurmHotel", earthworms transform the organic household waste of participating residents into nutrient-rich worm humus (wurmkiste.at, 2022). The aim of the study at hand was to analyse and describe the utilisation of the WurmHotels in 2023 by the participating residents (n=16) at different locations around Vienna. Through an online questionnaire, variables potentially influencing the waste behaviour of the participating residents were investigated and statistically evaluated. To measure the knowledge of the residents on waste management topics, a new measurement method called "Waste Management Literacy Score" was created. Sociodemographic (education, household size), technological-organizational (convenience, effort) and socio-psychological (norms, environmental concern) variables revealed a statistically significant correlation with the waste behaviour demonstrated by the residents. An increased perception of norms correlated significantly with an increased environmental concern. High convenience and low effort showed significant influence on the success of the establishment of the WurmHotels at the different locations. Only age, sex and knowledge could not provide statistically significant results in connection with the waste behaviour of the residents. The present study displays the potential and the success of this innovative waste management project. The results obtained can thus become an important tool for the opening of further WurmHotels in different neighbourhoods around Vienna.verfasst von Paul HoschekMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Zusammenfassung in englischer Sprach

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